Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Sanitärarbeiten | ||||
| Montage Duschrinne + Einbetonieren | Stk. | - | ||
| Montage WC-Vorwandelement für Schachtverbauung | Stk. | - | ||
| Montage und Einbau Revisionsklappe | Stk. | 43.58 CHF | - | |
| Montage Geberit-Vorwandelement WC (Duofix / Kombifix) | Stk. | 167.06 CHF | - | |
| Montage und Ummauerung der Badewanne | Stk. | 217.90 CHF | - | |
| Montage Keramikwaschbecken | Stk. | 72.63 CHF | - | |
| Duschwannenmontage | Stk. | 272.38 CHF | - | |
| Montage Glas-Duschabtrennung | Stk. | - | ||
| Montage Standarmatur | Stk. | 45.40 CHF | - | |
| Montage Wand-Wannen- / Duscharmatur | Stk. | 54.48 CHF | - | |
| Setzen Unterputz-Grundkörper Dusche (iBox) | Stk. | - | ||
| Montage Unterputz-Armatur | Stk. | - | ||
| Abgang für Kalt- und Warmwasser | Stk. | 63.56 CHF | - | |
| Abgang Innenabfluss und Kanalisation | Stk. | 45.40 CHF | - | |
| Montage Wasch-/Spülmaschinenventil und Siphon | Stk. | - | ||
| Aufhängen und Anschluss Elektroboiler bis 120 l | Stk. | 163.43 CHF | - | |
| Montage Hauswasserfilter am Wassereintritt | Stk. | 81.70 CHF | - | |
| Verlegung Warmwasserzirkulation | lfm | - | ||
| Druckprüfung der Trinkwasserinstallation | Std. | - | ||
| Schlitzen für Sanitärinstallation (Beton) | lfm | 49.03 CHF | - | |
| Wandschlitze nach Sanitärinstallation verschliessen | lfm | 11.80 CHF | - | |
| Montage und Einbau Unterputzkörper | Stk. | 148.90 CHF | - | |
| Montage Eckventile | Stk. | 10.53 CHF | - | |
| Setzen Geräteventil für Trockner/Waschmaschine + Abfluss | Stk. | 67.18 CHF | - | |
| Anschluss der Leitung an Gusseisen-Fallstrang | Stk. | - | ||
So läuft der Einbau ab
Jede Rinne ist etwas anders aufgebaut. Der Installateur hält sich deshalb immer an die Montageanleitung des Herstellers. Das Prinzip ist aber meist dasselbe:
- Er prüft die Abwasserleitung: Sie muss frei und sauber sein, und Lage und Gefälle müssen einen Anschluss erlauben.
- Er reinigt und gleicht den Untergrund aus. Dieser muss tragfähig sein, ohne Risse und Hohlstellen.
- Entlang der Wände legt er Randdämmstreifen, damit der Unterlagsboden die Wände nicht berührt.
- Er stellt die Rinne auf verstellbare Füsse oder Halterungen. Die Höhe stimmt dann, wenn die Oberkante später bündig mit den Platten liegt. Mit der Wasserwaage kontrolliert er die Lage in Längs- und Querrichtung.
- Er schliesst den Ablauf der Rinne an die Kanalisation an, meist mit einem HT-Rohr aus Kunststoff. Die Verbindung soll dicht, aber leicht flexibel sein.
- Er giesst Wasser in die Rinne und schaut, ob es zügig abfliesst und die Verbindung trocken bleibt.
- Er klebt die Rinne ab, damit kein Beton hineinkommt, und betoniert sie Schritt für Schritt ein. Die Masse verteilt er gleichmässig, damit sich die Rinne nicht verschiebt.
- Er zieht den Unterlagsboden mit Gefälle zur Rinne ab und lässt ihn aushärten.
Warum so viele Kontrollen vor dem Betonieren? Alles, was unter dem Unterlagsboden liegt, lässt sich später nur noch durch Aufspitzen reparieren. Ein paar Minuten mit Wasserwaage und Wassereimer ersparen viel Ärger.
Rinnentypen und wann welcher passt
Duschrinnen gibt es aus Kunststoff oder aus Chromstahl. Ein Rinnenkörper aus Kunststoff ist leicht und reicht für eine normale Dusche im Wohnbereich völlig aus. Chromstahlrinnen sind robuster. Man wählt sie dort, wo die Dusche sehr oft benutzt wird oder eine besonders stabile Lösung gefragt ist.
Wichtiger als das Material sind die Ablaufrichtung und die Bauhöhe:
- Waagrechter Ablauf führt seitlich weg und wird an eine Leitung im Bodenaufbau angeschlossen. Er ist am weitesten verbreitet, braucht aber genügend Aufbauhöhe.
- Senkrechter Ablauf führt direkt nach unten, zum Beispiel durch die Decke oder in ein vorbereitetes Rohr. Er kommt zum Zug, wenn im Boden kein Platz für eine waagrechte Leitung ist.
- Flache Rinnen mit geringer Bauhöhe helfen bei Umbauten, wenn sich der Boden kaum anheben lässt.
Meist liegt die Rinne entlang einer Wand. Der Boden fällt dann nur in eine Richtung, der Plattenleger muss weniger zuschneiden und das Wasser fliesst gleichmässig ab. Gute Bodenabläufe haben einen Geruchsverschluss und sind nach SN EN 1253 gefertigt. Das sehen Sie im technischen Datenblatt.
Was die Arbeit einfacher oder aufwendiger macht
Im Neubau ist der Einbau einfacher. Die Höhe des Bodenaufbaus ist geplant, die Abwasserleitung liegt genau dort, wo sie hingehört, und das Gefälle entsteht gleich beim Betonieren. Bei einem Umbau zeigt sich oft erst nach dem Ausbrechen, dass der alte Boden zu niedrig ist oder der Ablauf an einer ungünstigen Stelle liegt. Dann muss man eine Rinne fräsen, die Leitung verlegen oder den ganzen Boden anheben.
Mehr Aufwand entsteht vor allem durch:
- geringe Aufbauhöhe, für die es eine flache Rinne oder Fräsarbeiten braucht
- Verlegen oder Verlängern der Abwasserleitung
- unebenen oder rissigen Untergrund, der zuerst instand gestellt werden muss
- eine Bodenheizung, deren Rohre auf Lage der Rinne und Dicke des Unterlagsbodens abgestimmt sein müssen
- schlechten Zugang, etwa eine Wohnung im oberen Stock ohne Lift
Im Mehrfamilienhaus und im Stockwerkeigentum lohnt es sich, vorher beim Hauswart oder bei der Liegenschaftsverwaltung nachzufragen, wo die gemeinsame Fallleitung verläuft. So wissen Sie früh, wo der Anschluss sinnvoll ist.
Abdichtung und Dichtheitsprobe
Einbetonieren allein macht die Dusche noch nicht wasserdicht. Zementgebundener Unterlagsboden lässt Wasser durch. Deshalb kommt auf den ausgehärteten Untergrund eine flexible Abdichtung, meist in zwei Schichten. In die erste Schicht legt man Dichtbänder in die Ecken, an den Übergang zwischen Wand und Boden und rund um die Rinne. Viele Rinnen haben ab Werk ein angeklebtes Dichtband, das direkt in die Abdichtung eingebettet wird.
Am heikelsten sind der Anschluss der Rinne an die Abdichtung und die Ecke, wo Rinne und Wand aufeinandertreffen. Undichte Stellen zeigen sich dort oft erst nach Monaten, zum Beispiel als feuchter Fleck an der Wand im Nebenzimmer oder an der Decke der Nachbarn.
Ist die Abdichtung nach Herstellerangabe trocken, füllt man die Duschfläche mit Wasser und lässt es stehen. Erst wenn sicher ist, dass nirgends Wasser austritt, kommen die Platten. Achten Sie auch auf die Zeit: Ein zementgebundener Unterlagsboden ist in der Regel nach einigen Tagen begehbar, braucht aber länger, bis man ihn abdichten und belegen kann. Die genauen Zeiten nennt der Hersteller der Mischung. Während dem Aushärten sollte der Boden vor Durchzug und direkter Sonne geschützt sein.
Typische Fehler
- Falsches Gefälle. Üblich sind ungefähr 1,5 bis 2 % zur Rinne hin. Ist es geringer, bleibt Wasser in den Ecken stehen, ist es ungleichmässig, läuft Wasser aus der Dusche hinaus.
- Verschobene Rinne. Ist sie nicht gut abgestützt, hebt oder kippt der Beton sie beim Einbringen. Der Rost liegt dann nicht bündig mit den Platten.
- Zu wenig Beton über der Leitung. Die Leitung braucht eine ausreichende Überdeckung, meist um 4 cm. Sonst drohen Risse.
- Starre oder undichte Verbindung zum Ablauf. Die Folge sind Geruch und Wasser unter dem Unterlagsboden.
- Fehlende Dichtbänder oder nur eine dünne Abdichtungsschicht. Hier zu sparen kommt am teuersten, weil eine Reparatur das Herausreissen der Platten bedeutet.
- Platten ohne Wasserprobe. Den Fehler sucht man dann erst im fertigen Bad.
So prüfen Sie die fertige Arbeit
Gehen Sie diese Punkte am besten vor dem Plattenlegen durch und am Schluss noch einmal:
- Die Oberkante der Rinne liegt auf Höhe der künftigen Platten und ist im Lot
- Die Rinne bewegt sich auf Druck nicht und es gibt keine Hohlstellen rundherum
- Ausgegossenes Wasser fliesst zügig ab und es bleiben keine Pfützen
- Die Verbindung zum Ablauf wurde vor dem Einbetonieren geprüft und war dicht
- Der Unterlagsboden rund um die Rinne zeigt keine Risse
- Die Abdichtung hat zwei Schichten mit Dichtbändern in den Ecken und rund um die Rinne
- Die Wasserprobe fand vor dem Plattenlegen statt
- Der Geruchsverschluss sitzt und aus dem Ablauf riecht es nicht nach Kanalisation
- Rost und Siphon lassen sich zum Reinigen herausnehmen
- Montageanleitung und Datenblatt der Rinne liegen Ihnen für allfällige Garantiefälle vor
Häufige Fragen
Meistens ja, aber Bodenhöhe und Lage des Ablaufs müssen passen. Bei wenig Platz helfen eine flache Rinne, ein senkrechter Ablauf oder ein leicht angehobener Boden. Entscheidend ist, was nach dem Entfernen der alten Platten zum Vorschein kommt.
An der Wand ist es einfacher: Der Boden fällt nur in eine Richtung und die Platten lassen sich ohne komplizierte Schnitte verlegen. Eine Rinne in der Mitte oder beim Eingang wählt man, wenn der Grundriss es verlangt. Das Gefälle ist dann aber aufwendiger.
Erst wenn der Unterlagsboden ausgehärtet, die Abdichtung trocken und die Wasserprobe erfolgreich ist. Die Zeiten hängen von Mischung und Abdichtung ab. Halten Sie sich an die Angaben des Herstellers, nicht an Schätzungen.
Meist ist das Wasser im Geruchsverschluss verdunstet oder er fehlt, oder die Verbindung zum Ablauf ist undicht. Reinigen Sie den Siphon und prüfen Sie, ob er richtig sitzt. Bleibt der Geruch, liegt das Problem beim Anschluss unter dem Boden. Dann sollte ein Sanitärinstallateur nachschauen.
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