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Duschkabine einbauen: Komplettdusche mit Duschwanne montieren

Eine Duschkabine, oft auch Komplettdusche oder Duschkabine mit Duschwanne genannt, ist ein fertiges Set aus einem Karton: Duschwanne, Wandprofile, Glasscheiben und Türen. Wer eine Duschkabine einbauen will, setzt diese Teile zusammen, schliesst die Duschwanne an den Abfluss an und verankert und dichtet das Ganze sauber ab. Am häufigsten s

Aktualisiert 09/2026·6 Min. Lesezeit·26 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
302.70 CHF/ Stk
Richtwert-Spanne
242.08 CHF - 393.58 CHF
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Sanitärinstallation26 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Sanitärarbeiten
Duschkabine montierenStk302.70 CHF-
Montage WC-Vorwandelement für SchachtverbauungStk.-
Montage und Einbau RevisionsklappeStk.90.80 CHF-
Montage Geberit-Vorwandelement WC (Duofix / Kombifix)Stk.242.15 CHF-
Montage und Ummauerung der BadewanneStk.181.65 CHF-
Montage KeramikwaschbeckenStk.100.90 CHF-
DuschwannenmontageStk.262.35 CHF-
Montage Glas-DuschabtrennungStk.-
Montage StandarmaturStk.70.65 CHF-
Montage Wand-Wannen- / DuscharmaturStk.131.20 CHF-
Setzen Unterputz-Grundkörper Dusche (iBox)Stk.-
Montage Unterputz-ArmaturStk.-
Abgang für Kalt- und WarmwasserStk.70.65 CHF-
Abgang Innenabfluss und KanalisationStk.50.45 CHF-
Montage Wasch-/Spülmaschinenventil und SiphonStk.-
Aufhängen und Anschluss Elektroboiler bis 120 lStk.383.45 CHF-
Montage Hauswasserfilter am WassereintrittStk.111.00 CHF-
Verlegung Warmwasserzirkulationlfm-
Druckprüfung der TrinkwasserinstallationStd.-
Schlitzen für Sanitärinstallation (Beton)lfm58.50 CHF-
Wandschlitze nach Sanitärinstallation verschliessenlfm17.15 CHF-
Montage und Einbau UnterputzkörperStk.191.70 CHF-
Montage Duschrinne + EinbetonierenStk.-
Montage EckventileStk.26.25 CHF-
Setzen Geräteventil für Trockner/Waschmaschine + AbflussStk.111.00 CHF-
Anschluss der Leitung an Gusseisen-FallstrangStk.-
Summe Arbeit
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So läuft der Einbau Schritt für Schritt ab

Die Duschkabine kommt erst ins fertige Bad, wenn Plattenarbeiten und Abdichtung fertig sind. Bei einer Renovierung wird zuerst die alte Dusche oder Badewanne ausgebaut, das alte Silikon herausgeschnitten und geprüft, in welchem Zustand Abfluss und Wand sind.

Die Montage selbst hat diese Phasen:

  • Duschwanne auf Füsse oder einen gemauerten Sockel setzen und waagerecht ausrichten
  • Ablaufgarnitur an den Abfluss anschliessen und mit Wasser auf Dichtheit prüfen, bevor sie verdeckt wird
  • Fuge zwischen Duschwanne und Wand mit Sanitärsilikon abdichten
  • Wandprofile auf den Wannenrand stellen, lotrecht ausrichten und die Bohrlöcher anzeichnen
  • Ohne Schlag in die Platten bohren, die Löcher mit Silikon füllen und die Profile verschrauben
  • Feste Gläser und Türen einsetzen, Scharniere oder Laufrollen einstellen und die Dichtungen aufstecken
  • Profile von aussen abdichten, vor allem in den unteren Ecken an der Duschwanne

Silikon braucht Zeit zum Aushärten, laut Hersteller meist etwa 24 Stunden. Bis dahin sollte die Dusche nicht benutzt werden.

Duschkabine mit oder ohne Duschwanne

Die klassische Duschkabine steht auf einer Duschwanne. Die Wanne kann flach sein und fast bodeneben eingebaut werden, oder tief, sodass sich darin auch ein Kind baden lässt. Eine flache Duschwanne wirkt modern, braucht aber einen tief liegenden Abfluss oder einen Sockel.

Eine Dusche ohne Duschwanne steht direkt auf dem Plattenboden, der ein Gefälle zum Ablauf hat. Das lässt sich nicht nachträglich durch einen einfachen Tausch der Kabine erreichen. Gefälle, Ablauf und Abdichtung entstehen im Boden, bevor die Platten verlegt werden, und die Gläser werden meist in Bodenprofilen oder an der Wand befestigt. Das ist eher eine Walk-in-Dusche und damit ein eigenes Gewerk.

Bei der Wahl der Duschwanne lohnt ein Blick auf diese Punkte:

  • Das Material: Acryl ist leichter und fühlt sich wärmer an, Mineralguss ist steifer und leiser
  • Höhe und Lage des Ablaufs, damit sie zum vorhandenen Abfluss passen
  • Eine rutschhemmende Oberfläche, besonders wenn Kinder oder ältere Menschen duschen
  • Ob Duschwanne und Kabinenprofile vom selben Hersteller stammen und aufeinander abgestimmt sind

Masse und Türarten

Am meisten verkauft werden Duschkabinen mit 80 × 80 und 90 × 90 cm. In 80 × 80 wird es beim Duschen eng, vor allem für grosse Menschen. Wenn das Bad es zulässt, lohnt sich deshalb jeder zusätzliche Zentimeter. Bei rechteckigen Kabinen, etwa 100 × 80 oder 120 × 90 cm, liegt die längere Seite dort, wo die Tür ist.

Die Türart entscheidet, wie viel Platz Sie vor der Dusche brauchen:

  • Schiebetüren brauchen keinen Platz vor der Kabine und passen gut in kleine Bäder
  • Drehtüren und Pendeltüren brauchen freie Fläche vor der Dusche, lassen sich aber leichter putzen
  • Falttüren klappen in sich zusammen und sparen Platz, haben aber mehr Fugen
  • Eine Viertelkreisdusche mit runden Schiebetüren nimmt in der Ecke am wenigsten Raum ein

Vor dem Kauf sollten Sie nachmessen, ob die Tür beim Öffnen an Waschbecken, Heizkörper oder Handtuchhaken stösst und ob die Kartons überhaupt durch die Badtür und das Treppenhaus passen.

Was den Einbau einfacher macht und was ihn erschwert

Am einfachsten ist der Tausch gegen eine Duschkabine gleicher Grösse an derselben Stelle, wenn der Abfluss passt und die Wände gerade sind. Länger dauert es vor allem bei:

  • Ausbau der alten Dusche oder Badewanne und Entfernen der alten Silikonfugen
  • Einem Abfluss, der nicht zum Ablauf der neuen Duschwanne passt und versetzt werden muss
  • Einem gemauerten Wannensockel mit Plattenverkleidung
  • Schiefen Wänden oder einer Ecke, die keinen rechten Winkel hat
  • Grossformatigen oder sehr harten Platten
  • Einer geschlossenen Duschkabine mit Dach, Duschpaneel oder Massagedüsen
  • Einem engen Zugang zum Bad, durch den sich grosse Gläser schwer tragen lassen

Eine Duschkabine mit Elektrik, zum Beispiel mit Beleuchtung, Radio oder Dampfgenerator, darf nur ein Elektroinstallateur mit Bewilligung anschliessen. Müssen Wasserleitungen oder der Abfluss versetzt werden, ist das Sache des Sanitärinstallateurs, und zwar bevor die Platten verlegt werden.

Typische Fehler und wie Sie sie vermeiden

Schief stehende Duschwanne. Ist die Wanne nicht waagerecht, bleibt Wasser in einer Ecke stehen und die Profile der Kabine passen nicht. Die Wanne wird über verstellbare Füsse oder den Sockel ausgerichtet und vor der Glasmontage mit der Wasserwaage geprüft.

Ablauf ohne Dichtheitsprüfung. Eine undichte Verbindung unter der Wanne zeigt sich oft erst nach Monaten, wenn Wasser in den Boden oder in die Wohnung darunter gelangt. Der Ablauf wird deshalb mit Wasser geprüft, bevor er verdeckt wird, und bei einem gemauerten Sockel bleibt eine Revisionsöffnung.

Kabine vor den Platten montiert. Die Platten gehören hinter die Duschwanne und hinter die Profile. Wird die Kabine zu früh eingebaut, läuft Wasser hinter die Platten und die Fuge lässt sich nicht richtig abdichten.

Silikon an der falschen Stelle. Die Profile werden von aussen abgedichtet. Silikon auf der Innenseite kann Wasser, das am Glas herunterläuft, auffangen und unter die Duschwanne leiten. Welche Fugen Silikon bekommen, steht in der Anleitung des Herstellers.

Angebohrte Abdichtung. Jedes Loch in den Platten verletzt die Abdichtung dahinter. Deshalb werden die Bohrlöcher vor dem Einsetzen der Dübel mit Silikon gefüllt.

Schlecht eingestellte Türen. Schiebetüren mit falsch eingestellten Rollen schleifen und dichten nicht, Drehtüren gehen von selbst auf. Das Einstellen der Türen gehört zur Montage und ist keine Zusatzarbeit.

Anleitung für Heimwerker: Duschkabine aus dem Bausatz einbauen

Eine übliche Duschkabine aus dem Bausatz mit Duschwanne auf Füssen schafft ein geschickter Heimwerker, wenn ein Helfer dabei ist und das passende Werkzeug bereitliegt. Geschlossene Kabinen mit Elektrik, gemauerte Sockel und das Versetzen des Abflusses überlassen Sie besser einem Fachbetrieb. Halten Sie sich immer an die Montageanleitung des Herstellers.

  1. Prüfen, ob alle Teile im Karton sind und die Gläser keine Schäden haben, besonders an den Kanten.
  2. Duschwanne auf die Füsse setzen und mit der Wasserwaage in beide Richtungen ausrichten.
  3. Ablaufgarnitur an den Abfluss anschliessen, Wasser in die Wanne laufen lassen und prüfen, ob die Verbindung tropft.
  4. Fuge zwischen Duschwanne und Wand mit Sanitärsilikon abdichten und trocknen lassen.
  5. Wandprofile anlegen, lotrecht ausrichten und die Bohrlöcher anzeichnen.
  6. Mit einem Keramikbohrer ohne Schlag bohren, die Löcher mit Silikon füllen und die Profile verschrauben.
  7. Feste Gläser und Türen zu zweit einsetzen, ein Glas nie mit der Kante auf den Plattenboden stellen.
  8. Türen so einstellen, dass sie leicht laufen, bündig stehen und gut schliessen.
  9. Dichtungen aufstecken und die Profile von aussen nach Herstellerangabe mit Silikon abdichten.
  10. Silikon aushärten lassen und erst danach die Dusche ausprobieren.

Abnahme der fertigen Arbeit und Pflege

Bei der Abnahme sollten Sie sich die Duschkabine genau ansehen und einmal duschen. Prüfen Sie:

  • Die Duschwanne sitzt fest, wackelt nicht und das Wasser läuft ohne Pfützen in den Ecken ab
  • Der Ablauf unter der Wanne tropft nicht und ist zugänglich
  • Die Profile stehen lotrecht, die Gläser haben keine Kratzer und keine abgeplatzten Kanten
  • Die Türen laufen gleichmässig, gehen nicht von selbst auf und schliessen gut
  • Die Silikonfugen sind durchgehend, glatt und ohne Lücken
  • Beim Probeduschen läuft kein Wasser nach draussen oder unter die Duschwanne
  • Sie haben eine Pflegeanleitung und die Garantiebedingungen bekommen

Die Lebensdauer verlängert eine einfache Gewohnheit: nach dem Duschen das Glas mit einem Abzieher abziehen und das Bad lüften. Die Rollen von Schiebetüren und die Dichtungen sollten ab und zu vom Kalk befreit werden. Abgenutzte Dichtungen lassen sich einzeln nachkaufen und tauschen.

Häufige Fragen

Duschkabine und Eckdusche meinen im Alltag meist dasselbe: eine Duschwanne mit Gläsern und Tür. Eine geschlossene Komplettdusche hat zusätzlich ein Dach, Rückwände und oft ein Duschpaneel. Sie braucht beim Anschluss deshalb mehr Arbeit.

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