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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Pauschalpakete | ||||
| Elektroinstallation Wohnung (2 Zimmer) - Verlegung + Komplettierung | Stk. | CHF 2’825.35 | - | |
| Elektroinstallation Wohnung (1 Zimmer) - Verlegung + Komplettierung | Stk. | CHF 2’421.70 | - | |
| Elektroinstallation Wohnung (3 Zimmer) - Verlegung + Komplettierung | Stk. | CHF 3’128.05 | - | |
| Elektroinstallation Wohnung (4 Zimmer) - Verlegung + Komplettierung | Stk. | - | ||
| Elektroinstallation Wohnung (5 Zimmer) - Verlegung + Komplettierung | Stk. | - | ||
Was die Montage und Fertigstellung in einer 2-Zimmer-Wohnung umfasst
Die Arbeit läuft in zwei Etappen, zwischen denen meist mehrere Wochen andere Handwerker im Einsatz sind. Die erste Etappe ist die Rohinstallation: Schlitze und Dosenlöcher fräsen, Rohre verlegen, Drähte oder Kabel einziehen, Unterputzdosen und Wohnungsverteiler setzen und die Zuleitung vom Zählerkasten anschliessen. Danach kommen Gipser, Plattenleger und Maler. Die zweite Etappe ist die Fertigstellung, im Fachjargon Apparatemontage: Steckdosen, Schalter und Lampenstellen montieren, Leitungsschutzschalter und Fehlerstromschutzschalter im Verteiler bestücken, die Stromkreise in Betrieb nehmen und durchmessen.
In der Schweiz zählt das Wohnzimmer als Zimmer mit. Eine 2-Zimmer-Wohnung hat also ein Wohnzimmer und ein Schlafzimmer, dazu Küche, Bad, oft ein separates WC, einen Korridor und häufig einen Balkon. Bei der 2½-Zimmer-Wohnung ist meist eine Wohnküche oder ein grosszügiger Essbereich gemeint. Elektrisch kommen in so einer Wohnung einige Dutzend Punkte zusammen: Steckdosen, Schalter, Lampenstellen und eigene Anschlüsse für Geräte. Im Verteiler sind meist rund 12 bis 18 Stromkreise üblich. Die Zahl hängt vor allem davon ab, wie die Küche ausgestattet ist, ob ein Waschturm in der Wohnung steht oder gewaschen wird in der gemeinsamen Waschküche, und ob ein eigener Elektroboiler das Warmwasser liefert.
Klären Sie vor der Auftragserteilung, was genau im Paket enthalten ist. Unklarheiten gibt es meist bei drei Punkten: ob der Sicherheitsnachweis mit Mess- und Prüfprotokoll inbegriffen ist, wer Schalter und Steckdosen liefert (eine Standardserie und eine Designserie unterscheiden sich deutlich), und ob der Rückbau der alten Leitungen sowie das Zugipsen der Schlitze dazugehören. Das Zugipsen übernimmt manchmal der Elektroinstallateur, häufiger der Gipser.
Der Ablauf auf der Baustelle Schritt für Schritt
Begehung und Planung der Punkte
Ein guter Elektroinstallateur geht zuerst mit Ihnen durch die Wohnung und zeichnet mit Kreide oder Stift direkt an die Wände. Er will wissen, wo Bett, Sofa, Fernseher, Arbeitsplatz und Küchenzeile stehen. Er prüft, welche Zuleitung vom Zählerkasten kommt, wie stark die Absicherung ist, ob drei Phasen zur Verfügung stehen und in welchem Zustand die bestehenden Rohre sind. Daraus entsteht ein Plan der Stromkreise und ein Schema für den Verteiler. Bei einer 2-Zimmer-Wohnung braucht es selten ein umfangreiches Projekt, ein übersichtlicher Plan mit allen Punkten erspart aber viele Missverständnisse.
Rückbau der alten Installation
Viele Schweizer Mehrfamilienhäuser haben einbetonierte Rohre in Decken und Wänden. Das ist ein Vorteil: Wenn die Rohre durchgängig und nicht zu eng sind, lassen sich die alten Drähte oft herausziehen und neue einziehen, ohne neu zu schlitzen. Wo Rohre verstopft oder gequetscht sind, braucht es neue Wege. Alte Leitungen, die nicht mehr gebraucht werden, klemmt der Installateur im Verteiler ab und kennzeichnet sie. Wichtig ist, dass nach dem Rückbau kein vergessener Draht mehr unter Spannung steht.
Schlitzen und Dosen setzen
Schlitze entstehen mit einer Mauernutfräse mit Absaugung, die Dosenlöcher mit einer Bohrkrone. In Beton geht es langsam und laut voran, in Backstein deutlich schneller. Die Schlitze sollten in den üblichen Installationszonen liegen: waagrecht meist etwa 30 cm unter der Decke oder über dem Boden, senkrecht etwa 10 bis 20 cm neben Ecken, Türen und Fenstern. So weiss auch in zehn Jahren jeder, wo man besser nicht bohrt. In tragende Betonwände gehören keine tiefen oder langen waagrechten Schlitze, das ist ein Eingriff in die Tragstruktur und gehört vorher mit einer Fachperson abgeklärt.
Rohre, Drähte und Wohnungsverteiler
Neue Rohre werden in die Schlitze gelegt und mit Gips oder Briden fixiert, danach werden die Drähte eingezogen. Bei jeder Dose bleibt genug Reserve für ein sauberes Anschliessen. Im Korridor kommt ein neuer Wohnungsverteiler hin, meist als Unterputzkasten. Oft wird auch die Zuleitung vom Zählerkasten im Keller oder Treppenhaus erneuert, weil sie zu schwach ist oder keinen separaten Schutzleiter hat.
Fertigstellung, Inbetriebnahme und Sicherheitsnachweis
Nach Gipser, Plattenleger und Maler kommt der Elektroinstallateur zurück. Er montiert die Apparate, bestückt den Verteiler, beschriftet die Stromkreise und schaltet sie nacheinander zu. Danach wird gemessen: Isolationswiderstand, Schleifenimpedanz, Auslösung der Fehlerstromschutzschalter und Durchgängigkeit der Schutzleiter. Daraus entsteht der Sicherheitsnachweis mit Mess- und Prüfprotokoll. Bewahren Sie ihn gut auf, er wird beim Verkauf, bei Versicherungsfällen und bei der nächsten periodischen Kontrolle verlangt.
Wie lange es dauert
Die Rohinstallation einer 2-Zimmer-Wohnung braucht für ein Zweierteam meist etwa 4 bis 7 Arbeitstage, in Beton eher länger, beim Einziehen in bestehende Rohre oft kürzer. Fertigstellung und Messungen dauern in der Regel 1 bis 2 Tage. Dazwischen warten Sie auf Gipser, Plattenleger und Maler. Gips in Schlitzen trocknet je nach Stärke etwa einen bis mehrere Tage, Grundputze deutlich länger.
Was Sie vor dem Start vorbereiten und entscheiden sollten
Entscheidungen, die sich später nur schwer ändern lassen
- Küchenplan. Ohne Plan des Küchenbauers weiss der Installateur nicht, wo Backofen, Kochfeld, Geschirrspüler, Kühlschrank und Dampfabzug hinkommen. Das Kochfeld braucht meist einen eigenen Anschluss, oft dreiphasig. Steckdosen über der Arbeitsfläche müssen zwischen die Oberschränke passen, nicht dahinter.
- Möblierung der Zimmer. Soll das Wohnzimmer gleichzeitig Büro sein oder das Schlafzimmer später Kinderzimmer, braucht es mehr Steckdosen und andere Schalterpositionen.
- Bad und Waschen. Spiegelschrank mit Licht, Handtuchradiator, eventuell elektrische Bodenheizung. Und die Frage, ob ein eigener Waschturm kommt, falls bisher in der Waschküche gewaschen wurde.
- Multimedia. Wenn Sie Glasfaser, Netzwerkkabel beim Fernseher oder im Schlafzimmer wollen, werden die Leerrohre jetzt mitverlegt, am besten sternförmig zu einem kleinen Multimediaverteiler.
- Beleuchtung. Einbauspots in einer abgehängten Decke, LED-Bänder, Wechselschaltung im Korridor. Das muss feststehen, bevor die Leitungen liegen.
Verwaltung, Hauswart und Nachbarn
Sprechen Sie vor Beginn mit der Liegenschaftsverwaltung oder, im Stockwerkeigentum, mit der Verwaltung der Gemeinschaft. Zählerkasten, Steigleitung und Hausanschluss gehören zu den gemeinschaftlichen Teilen oder zum Netzbetreiber. Arbeiten dort müssen daher vorgängig abgesprochen sein, und der Hauswart muss Zugang zu Keller und Zählerraum geben. In einer Mietwohnung ist die Erneuerung ohnehin Sache der Eigentümerschaft. Halten Sie die Ruhezeiten der Hausordnung ein, und informieren Sie die Nachbarn, wenn gefräst wird.
Gas in der Wohnung
Gasherde sind in der Schweiz selten geworden, kommen in manchen Städten aber noch vor. Dann muss der Installateur wissen, wo die Gasleitung verläuft. Riechen Sie während der Arbeiten Gas, betätigen Sie keine Schalter, öffnen Sie die Fenster, verlassen Sie die Wohnung und rufen Sie die Pikettnummer Ihres Gasversorgers oder die 112 an. Bei Feuer gilt die 118.
Materialien und technische Lösungen
Leitungen und Drähte
Verwendet werden heute ausschliesslich Kupferleiter, in Rohren meist als Einzeldrähte, in Hohlwänden auch als Kabel. Für Licht- und Steckdosenkreise mit 13 A sind üblicherweise 1,5 mm² gebräuchlich, für Kreise mit 16 A 2,5 mm², für das Kochfeld eine fünfadrige Leitung je nach Leistung und Herstellerangabe. Alte Leitungen ohne separaten Schutzleiter oder mit spröder Isolation sollten nicht weiter genutzt werden. Muss ein Teil der alten Installation bleiben, werden alte und neue Leiter nur mit geeigneten Klemmen verbunden, denn lose Verbindungen werden mit der Zeit warm und können einen Brand auslösen.
Schutz im Verteiler
- Fehlerstromschutzschalter mit 30 mA schützen Menschen vor einem Stromschlag. Für Steckdosenkreise und das Bad sind sie nach den geltenden Installationsnormen Pflicht.
- Kombinierte FI/LS-Schalter sichern jeden wichtigen Stromkreis einzeln ab. Fällt der Geschirrspüler aus, bleibt nicht die ganze Wohnung dunkel, sondern nur dieser Kreis. Sie kosten mehr, lohnen sich in einer 2-Zimmer-Wohnung aber mindestens für Küche und Bad.
- Überspannungsschutz schützt Elektronik vor Spitzen aus dem Netz. Ob er im Wohnungsverteiler sinnvoll ist, hängt auch vom Schutz im Hausanschluss ab. Fragen Sie den Installateur.
Dosen und Apparate
In Beton und Backstein kommen Unterputzdosen, in Gipskarton spezielle Hohlwanddosen mit Krallen. Typisch für die Schweiz ist die dreifache Steckdose Typ 13 in einer einzigen Dose, das spart Platz und Bohrlöcher. Für Geräte mit 16 A gibt es Steckdosen Typ 23. Sollen mehrere Apparate in einer Kombination nebeneinander sitzen, müssen die Dosen genau im Abstand gebohrt werden, sonst passt der Rahmen nicht. Apparate unterscheiden sich vor allem im Aussehen und in der Mechanik. Ein günstiger Schalter beginnt nach einigen Jahren zu klemmen, ein solider hält Jahrzehnte.
Smart Home
Denken Sie an eine smarte Steuerung von Licht oder Storen, entscheiden Sie das vor der Rohinstallation. Manche Systeme brauchen tiefere Dosen oder einen Neutralleiter beim Schalter. Den später nachzurüsten heisst erneut schlitzen.
Die 2-Zimmer-Wohnung im Vergleich zu kleineren und grösseren Varianten
Die Preisliste von NUMIQ führt für die Elektroinstallation einer Wohnung eigene Pakete nach Anzahl Zimmer. Der Unterschied liegt nicht nur in der Fläche. Es ändern sich Anzahl Stromkreise, Grösse des Verteilers und Zeit auf der Baustelle.
- 1-Zimmer-Wohnung: ein Wohnraum, die Küche oft direkt darin, weniger Stromkreise, ein kleiner Verteiler und kürzere Arbeitszeit. Passt auch für ein Studio.
- 2-Zimmer-Wohnung, also diese Seite: Dazu kommt ein separates Schlafzimmer, meist auch eine vollwertige Küche. Hier geht es vor allem um eine sinnvolle Aufteilung der Kreise zwischen Wohnbereich mit Küche und Schlafzimmer, um ein Korridorlicht mit Wechselschaltung und um genug Steckdosen für ein Homeoffice.
- 3-Zimmer-Wohnung: ein weiteres Zimmer, ein längerer Korridor und häufig getrenntes Bad und WC. Deutlich mehr Stromkreise, der Verteiler braucht eine zusätzliche Reihe, die Arbeitszeit wächst.
- 4- und 5-Zimmer-Wohnungen: eher in Neubauten oder grossen Altbauwohnungen. Dort kommen oft zwei Nasszellen, ein dreiphasiger Anschluss mit mehr Leistung, Bodenheizung und ein detaillierteres Projekt dazu.
Die 2-Zimmer-Wohnung ist spannend, weil auf kleiner Fläche fast alles zusammenkommt, was eine grosse Wohnung auch hat: eine vollständige Küche, ein Bad, oft ein Waschturm, ein Arbeitsplatz und ein Schlafzimmer. Der Verteiler muss trotzdem in einen schmalen Korridor passen, oft neben Garderobe und Einbauschrank. Wenn Ihr Wohnzimmer sehr gross ist und Sie es mit einer Leichtbauwand teilen möchten, oder wenn aus der 2½-Zimmer-Wohnung faktisch drei nutzbare Räume werden, sprechen Sie mit dem Installateur. Vom Umfang her liegen Sie dann näher am Paket für die 3-Zimmer-Wohnung.
Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert
Erleichtert
- Eine leere Wohnung ohne Möbel, mit entfernten Platten und Bodenbelägen
- Durchgängige alte Rohre, in die sich neue Drähte einziehen lassen
- Backstein- oder Gipskartonwände, in denen das Schlitzen rasch geht
- Ein fertiger Küchenplan und eine klare Möblierung
- Zugang zum Zählerkasten und frühe Absprache mit Verwaltung und Hauswart
Erschwert
- Harte Betonwände, in denen die Fräse langsam vorankommt und Scheiben schnell verschleissen
- Arbeiten in einer bewohnten Wohnung, in der Möbel verschoben und alles gegen Staub abgedeckt werden muss
- Planänderungen während der Arbeiten, die neue Schlitze an bereits verputzten Stellen bedeuten
- Eine schwache oder veraltete Steigleitung, die mit der Liegenschaft geklärt werden muss
- Abgehängte Decken, Spots und LED-Bänder, die Punkte und Zeit hinzufügen
Zusammenspiel mit den anderen Handwerkern
Der Elektroinstallateur kommt nach dem Rückbau und meist parallel zum Sanitärinstallateur. Beide müssen ihre Leitungswege absprechen, damit sich Leitungen und Rohre nicht in die Quere kommen und die Steckdose für den Waschturm nicht direkt neben dem Abfluss sitzt. Danach folgen Gipser, eventuell Trockenbau, Plattenleger und Maler. Wird ein neuer Unterlagsboden eingebracht, müssen Bodendosen und Rohre vorher liegen. Die Apparatemontage kommt erst nach dem Malen, sonst sind Schalter und Rahmen verschmiert. Achten Sie darauf, dass der Plattenleger die Öffnungen sauber um die Dosen schneidet und die Dosen nicht zu tief hinter den Platten liegen.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
- Zu wenig Steckdosen. In der Praxis sieht man oft, dass nach einem Jahr überall Verlängerungskabel liegen. Beim Fernseher und am Arbeitsplatz lieber mehr einplanen, als heute nötig scheint.
- Alles auf einem Stromkreis. Wasserkocher, Mikrowelle und Backofen an einer Sicherung bedeuten Auslösungen beim Kochen.
- Schlitze ausserhalb der Zonen. Schräge und zufällige Leitungswege rächen sich, wenn beim Aufhängen eines Regals ein Draht angebohrt wird.
- Fehlender Potentialausgleich im Bad. Man sieht nichts, aber bei einem Gerätedefekt ist es ein Sicherheitsrisiko. Die Messung beim Sicherheitsnachweis muss das abdecken.
- Unbeschrifteter Verteiler. Bei einer Störung weiss niemand, welcher Schalter was abschaltet. Jeder Kreis braucht eine lesbare Bezeichnung.
- Schwache Klemmstellen. Schlecht angezogene Klemmen werden warm. Das zeigt sich durch flackerndes Licht, Brandgeruch oder eine verfärbte Steckdose.
- Apparate vor dem Malen montiert. Verfärbte Schalter und Rahmen lassen sich nicht mehr reinigen und müssen ersetzt werden.
Anleitung für Heimwerker: Vorbereiten und mithelfen, ohne die Elektrik anzufassen
Elektroinstallationen dürfen nach der Niederspannungs-Installationsverordnung nur Fachleute mit entsprechender Bewilligung ausführen, und die Messungen gehören ebenfalls in Fachhände. An Leitungen, Dosen und Verteiler legen Sie deshalb nicht selbst Hand an. Sie können aber viel dazu beitragen, dass die Arbeit schneller und mit weniger Missverständnissen läuft.
- Möblierungsplan für jedes Zimmer auf Papier skizzieren, mit Bett, Sofa, Fernseher, Schreibtisch und Kommoden.
- Küchenplan beim Küchenbauer anfordern und dem Installateur rechtzeitig weitergeben.
- Bestehende Steckdosen und Schalter fotografieren und notieren, was fehlt oder stört.
- Wohnung so weit wie möglich räumen, verbleibende Möbel in einen Raum stellen und gut abdecken.
- Böden, Fenster und Einbauschränke mit Abdeckvlies und Folie schützen, Türen zu Nachbarräumen abkleben.
- Mit Verwaltung und Hauswart Zugang zum Zählerkasten und Zeiten für laute Arbeiten absprechen.
- Bauschutt nach Absprache wegtragen und täglich grob reinigen, ohne an offene Dosen oder Drähte zu fassen.
- Vor der Apparatemontage prüfen, ob Maler und Plattenleger fertig sind, und die gewünschten Apparate bereitstellen, falls Sie diese selbst liefern.
Kontrolle und Abnahme der fertigen Elektroinstallation
Nehmen Sie sich für die Abnahme Zeit und gehen Sie Raum für Raum mit dem Installateur durch. Schalten Sie jedes Licht ein, stecken Sie in jede Steckdose ein einfaches Gerät oder einen Steckdosentester und drücken Sie die Prüftaste der Fehlerstromschutzschalter.
- Sicherheitsnachweis mit Mess- und Prüfprotokoll ist übergeben und unterschrieben
- Jeder Leitungsschutzschalter und Fehlerstromschutzschalter im Verteiler ist lesbar beschriftet
- Das Verteilerschema liegt in der Wohnung, idealerweise mit einem Plan der Leitungswege
- Alle Steckdosen führen Spannung und sitzen gerade, ohne Spalt unter dem Rahmen
- Die Schalter bedienen die richtigen Leuchten, im Korridor funktioniert die Wechselschaltung
- Die Fehlerstromschutzschalter lösen beim Drücken der Prüftaste aus
- Anschlüsse für Backofen, Kochfeld, Geschirrspüler und Waschturm sitzen gemäss Küchen- und Badplan
- Im Bad ist der Potentialausgleich ausgeführt und Steckdosen liegen ausserhalb der Schutzbereiche von Wanne und Dusche
- Kein offener Draht ohne Abdeckung oder Klemme ist zurückgeblieben
- Die Wohnung ist geräumt und der Bauschutt wie vereinbart entsorgt
Häufige Fragen
Die Steigleitung gehört zu den gemeinschaftlichen Teilen der Liegenschaft, darüber entscheidet die Verwaltung oder die Gemeinschaft der Stockwerkeigentümer. Die Zuleitung vom Zählerkasten in die Wohnung wird aber oft zusammen mit der Wohnungsinstallation erneuert. Sprechen Sie das vor Beginn mit der Verwaltung ab.
Teilweise ja. Sind die alten Rohre durchgängig, lassen sich neue Drähte einziehen. Dazu kommen Leitungen in abgehängten Decken, Vorwänden oder Kanälen. Ganz ohne Schlitze kommt man bei zusätzlichen Punkten aber selten aus. Aufputzkanäle eignen sich eher für Keller, Bastelraum oder als Übergangslösung.
Möglich ist es, angenehm nicht. Das Fräsen staubt trotz Absaugung, Teile der Wohnung haben einige Tage keinen Strom, und Möbel müssen verschoben werden. Wenn es geht, wohnen Sie zumindest während der Rohinstallation anderswo.
Ja. Nach jeder neuen Installation übergibt der Elektroinstallateur einen Sicherheitsnachweis, unabhängig von der Grösse der Wohnung. Er belegt, dass die Installation gemessen und sicher ist, und wird bei Verkauf, Versicherungsfällen und der nächsten periodischen Kontrolle gebraucht.
Eine feste Zahl gibt es nicht, es kommt auf Ihren Alltag an. Planen Sie lieber reichlich beim Bett, beim Fernseher, am Arbeitsplatz und über der Küchenarbeitsfläche, wo eine Dreifachsteckdose Typ 13 viel Platz spart. Eine zusätzliche Steckdose ist bei der Rohinstallation wenig Aufwand, nachträglich deutlich mehr.
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