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| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Verbau | ||||
| Verbau der Baugrube bis 2 m | m² | CHF 40.35 | - | |
Warum und wann ein Graben verbaut wird
Erde hält in einer senkrechten Grabenwand nur durch ihren eigenen Zusammenhalt und ihre Feuchtigkeit. Wenn es regnet, wenn der Boden austrocknet, wenn ein Lastwagen vorbeifährt oder wenn am Rand Aushub aufgeschüttet ist, kippt dieses Gleichgewicht schnell. Ein typischer Einsturz wirkt gar nicht dramatisch. Von der oberen Kante bricht ein Stück Wand ab und fällt hinein. Bei rund anderthalb Metern Tiefe genügt das, um einen Menschen am Grabengrund festzudrücken, sodass er nicht mehr atmen kann.
Die Vorschriften zur Arbeitssicherheit auf Baustellen verlangen bei senkrechten Grabenwänden in der Regel ab ungefähr 1,5 m Tiefe eine Sicherung. Massgebend sind die Bauarbeitenverordnung und die Merkblätter der Suva. In lockerem Boden, neben Strassen und Gebäuden oder bei Erschütterungen kann ein Verbau auch bei geringerer Tiefe nötig sein. Die Alternative ist eine Böschung, also das Abgraben der Wände in einer schrägen Neigung. Dafür braucht es aber deutlich mehr Platz und viel mehr Aushub. Auf einer schmalen Parzelle, entlang eines Zauns, neben dem Haus des Nachbarn oder am Trottoir ist eine Böschung meist nicht möglich. Dann kommt der Verbau zum Zug.
Der Verbau schützt nicht nur die Arbeiter. Er schützt auch benachbarte Fundamente, Einfriedungen, Gehwege und bereits verlegte Leitungen. Lockert sich eine Grabenwand, rutscht Erde aus der Umgebung nach. Unter angrenzenden Bauteilen entstehen Hohlräume, die sich oft erst Wochen später zeigen, als abgesackte Pflästerung oder als Riss in einer Mauer.
Was die Position umfasst und wie die Fläche gerechnet wird
In der Preisliste wird der Grabenverbau bis 2 m pro Quadratmeter abgerechnet. Gezählt wird die Fläche der verbauten Wände, nicht die Grabensohle und nicht das Aushubvolumen. Ein Graben mit 10 m Länge und 1,8 m Tiefe, bei dem beide Wände verbaut werden, ergibt rund 36 m². Bei einer Grube für einen Schacht werden alle vier Wände zusammengezählt.
Wenn Sie Offerten vergleichen, schauen Sie genau hin, was die Position enthält. Üblich sind:
- Transport und Bereitstellung des Verbaumaterials oder Verbausystems
- Einbau von Bohlen, Brusthölzern und Spriessen fortlaufend mit dem tieferen Aushub
- Laufende Kontrolle und Nachspannen der Spriessen während der Arbeiten
Der Rückbau des Verbaus ist in Kostenvoranschlägen oft eine eigene Position, weil er später zusammen mit der Hinterfüllung erfolgt. Ebenfalls separat verrechnet werden meist der Aushub selbst, die Abfuhr des Materials, das Abpumpen von Wasser sowie das Auffüllen mit Verdichten. Sind diese Arbeiten zusammengefasst, sollte das klar vermerkt sein. Sonst kommt es leicht zu Missverständnissen, wer den Verbau am Schluss zieht und wann.
Die Grenze von 2 m ist kein Zufall. Bis zu dieser Tiefe lässt sich meist mit leichteren Systemen und mit Holz arbeiten. Bei tieferen Gräben braucht es in der Regel eine statische Bemessung, schwerere Verbauboxen oder Spundwände. Das ist eine andere Kategorie von Arbeit.
Verbauarten bis 2 m Tiefe
Für geringere Tiefen gibt es einige bewährte Lösungen. Welche passt, hängt vom Boden, von der Grabenlänge, vom Platz für Maschinen und davon ab, wie lange der Graben offen bleibt.
Waagrechter Holzverbau
Das ist der Klassiker, den jeder Tiefbauer kennt. An die Wände werden waagrecht Bohlen gelegt, meist rund 5 cm dick. Senkrechte Brusthölzer halten sie, und zwischen den gegenüberliegenden Wänden werden Spriessen eingesetzt. Die Bohlen kommen von oben nach unten dazu, so wie der Graben tiefer wird. Diese Methode passt zu bindigen Böden, die kurz auch ohne Stütze stehen, etwa Lehm oder toniger Boden. Der Vorteil ist die Anpassungsfähigkeit: Holz lässt sich um eine Leitung, ein Kabel oder eine Wurzel herumführen. Der Nachteil ist der langsamere Einbau mit viel Handarbeit.
Senkrechter Verbau mit vorgetriebenen Dielen
In lockeren Böden wie Kies oder Sand fällt die Wand ein, bevor eine Bohle angelegt werden kann. Deshalb werden die Dielen senkrecht gesetzt und vor dem Aushub in den Boden geschlagen oder gedrückt. Ausgehoben wird erst dahinter. Das ist aufwendiger, in schlechtem Boden aber oft die einzige sichere Methode.
Stählerne Verbauboxen
Eine Box besteht aus zwei Stahlplatten, die mit verstellbaren Spriessen verbunden sind. Der Bagger setzt sie ganz in den Graben oder drückt sie während des Aushubs schrittweise ein. Bei längeren Gräben für Hausanschlüsse und Kanalisation ist das schnell und sehr sicher, denn montiert wird hauptsächlich über dem Terrain. Danach wird die Box entlang des Grabens weitergezogen. Sie braucht allerdings einen Bagger mit genügend Tragkraft und Platz zum Manövrieren. In einem engen Hof zwischen Häusern geht das oft nicht.
Spriessrahmen und hydraulische Spriessen
Bei schmalen Gräben kommen auch leichte Rahmen aus Aluminium oder Stahl mit hydraulischen oder Schraubspriessen zum Einsatz. Sie pressen Platten oder Bohlen an die Wände. Sie sind schnell montiert, oft von oben, ohne dass jemand in den Graben steigt. Sie eignen sich für kurze Einsätze, etwa bei der Reparatur eines Wasserleitungsbruchs.
Beim Einfamilienhaus sieht man in der Praxis meist Holzverbau bei kurzen, verwinkelten Gräben und Verbauboxen bei längeren, geraden Leitungsgräben. Schlägt Ihnen der Polier etwas anderes vor, fragen Sie nach dem Grund. Ein erfahrener Polier erklärt das in einem Satz, zum Beispiel: «Das ist Kies, angelegte Bohlen würden nicht halten.»
Vorbereitung vor Arbeitsbeginn
Verbau und Aushub gehören zusammen, deshalb betrifft die Vorbereitung den ganzen Einsatz. Bevor die Equipe kommt, sollte Folgendes erledigt sein:
- Leitungsabklärung bei den Werken (Gas, Wasser, Strom, Telekommunikation, Kanalisation) und Markierung der Leitungen direkt im Gelände
- Bei Stockwerkeigentum oder Mietliegenschaften Absprache mit der Liegenschaftsverwaltung oder dem Hauswart, wenn bei gemeinsamen Leitungen oder auf dem Grundstück gegraben wird
- Zufahrt für Bagger und Lastwagen sowie Platz für Aushub und Verbaumaterial
- Absprache mit dem Nachbarn, wenn der Graben entlang seines Zauns oder seiner Fundamente führt
- Klärung, ob Autos verschoben werden müssen, damit niemand während der Arbeiten neben dem Graben parkiert
Die Leitungsabklärung ist entscheidend. Beim Nachputzen von Hand und beim Einschlagen von Dielen trifft man leicht ein Kabel oder eine Gasleitung. Wird eine Gasleitung beschädigt oder riechen Sie Gas, verlassen Sie sofort den Graben und die Umgebung. Rauchen Sie nicht, benutzen Sie keine elektrischen Geräte, und rufen Sie aus sicherer Entfernung die Störungsnummer Ihres Gasversorgers oder die 112 an. Bei Brand gilt die 118. Ein beschädigtes Stromkabel berühren Sie nicht. Benachrichtigen Sie das Elektrizitätswerk. Die Reparatur darf nur ein bewilligter Elektroinstallateur ausführen, wie es die Vorschriften für Niederspannungsinstallationen vorsehen.
So läuft der Verbau auf der Baustelle ab
Der Ablauf hängt vom System ab. Bei einem gewöhnlichen Graben bis 2 m mit Holz- oder kombiniertem Verbau sieht er vereinfacht so aus:
- Grabenverlauf abstecken und die Lage der markierten Leitungen prüfen.
- Belag entfernen (Pflästerung, Asphalt, Humus) und den Humus getrennt vom übrigen Aushub lagern.
- Erste Etappe bis zu der Tiefe ausheben, in der die Wand noch sicher steht, meist nur einige Dutzend Zentimeter.
- Erste Bohlen so setzen, dass sie rund 10 bis 15 cm über das Terrain ragen und von oben fallende Steine oder Werkzeuge abhalten.
- Brusthölzer und Spriessen einsetzen und anziehen, damit die Bohlen satt an der Wand anliegen.
- Etappenweise weiter ausheben und zu jeder Etappe weitere Bohlen und Spriessen ergänzen.
- Spalten zwischen Bohle und Wand mit Erde oder Keilen füllen, damit die Bohle kein Spiel hat.
- Eine Leiter oder einen anderen sicheren Ausstieg aufstellen, der über den Grabenrand hinausreicht.
- Grabenrand mit Abschrankung oder Band sichern und nachts beleuchten, wenn der Graben an öffentlichem Grund liegt.
Mit einer Verbaubox ist es einfacher. Der Bagger hebt einen Abschnitt aus, setzt die Box hinein oder drückt sie schrittweise ein. Die Arbeiter steigen erst hinein, wenn die Box steht. Nach dem Verlegen der Leitung und dem teilweisen Auffüllen wird die Box weitergezogen.
Für alle Methoden gilt eine Grundregel: Niemand steht im unverbauten Teil des Grabens, auch nicht «nur kurz, bis die Bohle gereicht ist». Genau in solchen Momenten passieren Unfälle. Darum braucht es Erfahrung, das passende Gerät und eine Person, die die Wand von oben beobachtet.
Der Aushub wird mit genügend Abstand zur Kante gelagert, in der Regel mindestens etwa einen halben Meter, bei schweren Maschinen oder höheren Haufen mehr. Ein schwerer Haufen drückt zusätzlich auf Wand und Verbau, und damit wurde beim Setzen der Spriessen vielleicht nicht gerechnet.
Zusammenspiel mit den anderen Arbeiten
Der Verbau ist nur ein Mittel, damit die eigentliche Arbeit im Graben möglich wird. Klären Sie deshalb früh, wer was in welcher Reihenfolge macht:
- Vor dem Verbau: Leitungsabklärung, allenfalls Entfernen von Pflästerung oder Asphalt
- Während des Verbaus: Sanitärinstallateur oder Leitungsbauer, der Rohre, Schächte oder Sickerleitungen verlegt
- Nach dem Verlegen: Geometer für die Einmessung der Leitung, falls das Werk sie verlangt, sowie Bauleitung oder Vertreter des Werks für die Kontrolle vor dem Auffüllen
- Zum Schluss: lagenweises Auffüllen mit Verdichten und schrittweiser Rückbau des Verbaus
Rückbau des Verbaus
Gerade der Rückbau wird oft unterschätzt. Die Bohlen werden nicht alle auf einmal vor dem Auffüllen gezogen. Man arbeitet von unten nach oben: eine Lage einfüllen und verdichten, den zugehörigen Teil des Verbaus lösen, und so weiter. Wird der Verbau zu früh gezogen, kann die Wand in die Hinterfüllung rutschen, die frisch verlegte Leitung beschädigen oder dafür sorgen, dass sich das Material schlecht verdichten lässt. Eine Verbaubox wird meist während des Auffüllens schrittweise angehoben.
Führt der Graben eine Kanalisationsleitung, werden Gefälle und Rohrbettung noch im verbauten Graben kontrolliert. Nach dem Auffüllen lässt sich ohne neues Graben nichts mehr korrigieren. Darum bleibt der Verbau stehen, bis alles abgenommen ist.
Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert
Wie aufwendig der Verbau wird, also auch wie lange er dauert und wie viel Material es braucht, hängt vor allem davon ab:
- Bodenart: Bindiger Lehm lässt sich leichter verbauen als lockerer Kies, Sand oder Auffüllungen mit Bauschutt
- Grundwasser: Sickert Wasser durch die Wand, wird Feinmaterial ausgeschwemmt, es muss gepumpt und der Verbau allenfalls dichter gesetzt werden
- Kreuzende Leitungen: Jedes Rohr und jedes Kabel bedeutet Handarbeit beim Freilegen und Anpassen des Verbaus
- Platz: In einem engen Hof ist eine Box vielleicht nicht möglich, und das Holz muss von Hand getragen werden
- Nähe zu Gebäuden und Strassen: Erschütterungen und Verkehrslasten verlangen engere Spriessabstände und gründlichere Kontrollen
- Grabenform: Ein langer gerader Graben ist einfacher als einer mit Knicken, Verbreiterungen und Schächten
- Wetter: Regen weicht die Wände auf, Frost verfestigt sie, nach dem Auftauen können sie sich aber lösen
Zur Dauer: Einen kurzen Graben für einen Wasseranschluss hebt eine erfahrene Equipe oft an einem Tag aus und verbaut ihn. Ein längerer Kanalisationsgraben mit Verbaubox kommt etwa im gleichen Tempo voran wie Aushub und Rohrverlegung selbst. Bei Holzverbau in schlechtem Boden wird es spürbar langsamer, weil jede Etappe gesichert sein muss, bevor die nächste beginnt.
Wichtig ist auch, wie lange der Graben offen bleibt. Ein Verbau, der einen Tag hält, übersteht nicht zwingend zwei Wochen mit Regen und wechselnden Temperaturen. Ziehen sich die Arbeiten hin, etwa weil auf den Anschluss durch das Werk gewartet wird, rechnen Sie mit häufigeren Kontrollen und mehrmaligem Nachspannen.
Typische Fehler und wie sie sich zeigen
In der Praxis wiederholen sich ähnliche Fehler. Manche sind sofort gefährlich, andere zeigen sich erst später:
- Betreten des unverbauten Grabenteils, was schon bei etwa 1,5 m Tiefe mit einer Verschüttung enden kann
- Verbau, der nicht über das Terrain ragt, sodass Steine, Aushubbrocken oder Werkzeug in den Graben fallen
- Aushub direkt an der Kante, der die Wand belastet und den Verbau verformt
- Spriessen zu locker oder zu weit auseinander, sodass sich die Bohlen durchbiegen und dahinter Hohlräume entstehen
- Nicht gefüllte Spalten hinter den Bohlen, die zu langsamem Nachrutschen und Setzungen im Umfeld führen
- Beschädigtes oder morsches Holz, das unter Druck bricht
- Ziehen des ganzen Verbaus vor dem Auffüllen, worauf die Wand auf die Leitung rutscht und die Hinterfüllung später absackt
- Keine Kontrolle nach Regen oder über das Wochenende, bevor wieder jemand in den Graben steigt
Die Folgen zeigen sich oft erst nach Monaten. Eine abgesackte Pflästerung über dem Hausanschluss, ein Riss im Randstein oder eine durchgebogene Leitung in der Kanal-TV-Aufnahme haben ihren Ursprung nicht selten in einem schlecht verbauten oder zu früh zurückgebauten Graben. Deshalb lohnt es sich, auch das zu prüfen, was nach dem Auffüllen nicht mehr sichtbar ist.
Anleitung für Heimwerker: was Sie selbst vorbereiten können
Den Verbau selbst sollten Sie einer Fachequipe überlassen. Bei Gräben um 2 m Tiefe geht es um Arbeit in tiefen Gräben, wo ein Fehler schwere Folgen hat. Sie können aber viel dazu beitragen, dass der Einsatz reibungslos läuft und der Graben sicher bleibt, ohne je hineinzusteigen:
- Leitungsabklärung frühzeitig bei den Werken anfragen und die Pläne für die Equipe bereitlegen.
- Zufahrt und Lagerplatz freiräumen, Fahrzeuge an einem anderen Ort parkieren.
- Pflanzen, Gartenmöbel und lose Gegenstände entlang der Grabenlinie entfernen.
- Pflastersteine oder Platten von Hand aufnehmen und für das spätere Wiederverlegen geordnet stapeln.
- Nachbarn und Mitbewohner über Dauer und Absperrung informieren.
- Kinder und Haustiere während der ganzen Bauzeit vom Graben fernhalten.
- Nach starkem Regen nicht selbst in den Graben schauen gehen, sondern die Equipe bitten, den Verbau vor Arbeitsbeginn zu prüfen.
Kontrolle und Abnahme
Den Verbau übernehmen Sie nicht als fertiges Werk für Jahre, sondern als sicheren Zustand des Grabens für die nächsten Arbeiten. Prüfen Sie ihn vor dem Betreten, nach jedem Regen, nach Arbeitspausen und vor dem Auffüllen. Achten Sie bei der Abnahme auf diese Punkte:
- Alle senkrechten Wände des tieferen Grabens sind auf der ganzen Höhe bis zur Sohle verbaut
- Der Verbau ragt über das umliegende Terrain und schützt vor fallenden Gegenständen
- Die Bohlen liegen satt an der Wand, dahinter sind keine Hohlräume sichtbar
- Die Spriessen sind fest angezogen, nicht verbogen und werden von niemandem als Tritt benutzt
- Holz und Stahlteile sind nicht gebrochen, morsch oder sonst beschädigt
- Aushub und Material liegen mit genügend Abstand zur Kante
- Im Graben gibt es einen sicheren Ausstieg, der über den Rand hinausreicht
- Der Grabenrand ist abgeschrankt, an öffentlichem Grund zusätzlich signalisiert und nachts beleuchtet
- Auf der Sohle steht kein Wasser, das die Wände unterspült, oder das Abpumpen ist sichergestellt
- Vor dem Auffüllen ist die Reihenfolge von Auffüllen, Verdichten und Rückbau vereinbart
- Im Rapport ist die verbaute Fläche festgehalten, damit sie mit den verrechneten Quadratmetern verglichen werden kann
Häufige Fragen
In der Regel ja. Bei senkrechten Wänden verlangen die Sicherheitsvorschriften ungefähr ab dieser Tiefe eine Sicherung, in lockerem Boden, neben Strassen oder Gebäuden auch früher. Ohne Verbau müssen die Wände sicher geböscht werden, was mehr Platz braucht.
Gerechnet wird die Fläche der verbauten Wände, also Länge mal Tiefe für jede verbaute Wand. Bei einem Graben werden meist beide Seiten verbaut, die Fläche ist also etwa die doppelte Länge mal die Tiefe. Bei einer Schachtgrube zählen alle Wände.
Das hängt vom Graben ab. Die Box ist schnell und sicher bei langen, geraden Gräben und dort, wo ein Bagger manövrieren kann. Holz passt sich kurzen, verwinkelten Gräben und Stellen mit vielen kreuzenden Leitungen besser an. In lockerem Boden wird ein senkrechter Verbau mit vorgetriebenen Dielen gewählt.
Erst während des Auffüllens, schrittweise von unten nach oben. Jede Lage wird verdichtet, danach wird der zugehörige Teil des Verbaus gelöst. Wer alles auf einmal zieht, riskiert, dass die Wand auf die Leitung rutscht und das Terrain später absackt.
Bei rund zwei Metern Tiefe ist davon abzuraten. Es geht um Arbeit in einem tiefen Graben, wo ein Fehler mit einem schweren Unfall enden kann. Ein sicherer Verbau braucht Erfahrung in der Beurteilung des Bodens, das richtige Material und eine Person, die von oben aufpasst. Selbst übernehmen können Sie Vorbereitungen wie das Freiräumen der Zufahrt oder das Aufnehmen der Pflästerung.
Eine feste Grenze gibt es nicht, aber je länger er offen ist, desto öfter muss er kontrolliert werden. Regen, Frost und Erschütterungen lockern Boden und Spriessen. Bei längeren Wartezeiten, etwa auf das Werk, sollte die Equipe den Verbau regelmässig prüfen und nachspannen.
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