Preisverzeichnis 2026 · Schweiz

Maschineller Grabenaushub für Werkleitungen

Der maschinelle Aushub eines Leitungsgrabens ist der erste und oft unterschätzte Schritt bei jedem Hausanschluss: Wasser, Abwasser, Strom, Gas, Fernwärme oder ein Rohr für Glasfaser. Der Bagger hebt einen schmalen, langen Graben aus, in den später Rohre oder Kabel kommen.

Aktualisiert 09/2026·10 Min. Lesezeit·12 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
CHF 15.15/ lfm
Richtwert-Spanne
CHF 12.12 - CHF 19.70
Preis nur für diese konkrete Leistung - ohne Material und ohne Vorarbeiten. Kein Preis für den Gesamtauftrag.
Meine Sanierung kalkulieren
Aktualisierte Preise

Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren

Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Preisniveau: Schweiz. Im Preisverzeichnis können Sie die Preise selbst anpassen.

Erdarbeiten12 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Erdaushub
Maschinenaushub Graben für VersorgungsleitungenlfmCHF 15.15-
Handaushub (Boden Klasse 1-2)m³CHF 50.45-
Handaushub bis 1 m Tiefe (Boden Klasse 3)m³CHF 64.60-
Handaushub bis 1 m Tiefe (Boden Klasse 4)m³CHF 80.70-
Maschinenaushub Streifenfundament (Breite ab 50 cm)m³-
Maschinenaushub Einzelfundament (Breite ab 80 cm)m³CHF 50.45-
Maschinenaushub der Baugrubem³CHF 24.20-
Sohlenreinigung Streifenfundament von Hand bis 1 mlfmCHF 24.20-
Sohlenreinigung Einzelfundament von Hand bis 1 mm²CHF 26.25-
Reinigung der Fundamentsohle von Handm²CHF 10.10-
Handbohrung bis Ø 25 cmStk.-
Handbohrung bis Ø 35 cmStk.-
Summe Arbeit
- Menge eingeben
Angebot aus Preisverzeichnis erstellen →

Was ein maschineller Grabenaushub umfasst

Einen Graben brauchen Sie immer dann, wenn eine Leitung durch das Erdreich führt: von der Hauptleitung in der Strasse zum Haus, zur Versickerungsanlage für Regenwasser, zur Garage, zum Gartenhaus, zum Brunnen oder zu einer Wärmepumpe im Garten. Maschinell wird dort gegraben, wo es Platz hat und sicher möglich ist. Von Hand gräbt man nur kurze Abschnitte, Stellen direkt bei bestehenden Leitungen und Bereiche, in die keine Maschine kommt.

Unter der Position «maschineller Grabenaushub» versteht man in der Praxis das Ausheben mit dem Bagger und das seitliche Ablagern des Materials. Was im Laufmeter enthalten ist, prüfen Sie in der Offerte. Häufig separat verrechnet werden:

  • Handaushub und Feinplanie der Grabensohle
  • Grabenverbau
  • Abpumpen von Grund- oder Regenwasser
  • Sandbett und Umhüllung der Rohre
  • Wiedereinfüllen und Verdichten
  • Aufladen und Abführen von überschüssigem Aushub
  • Schneiden und Wiederherstellen von Asphalt, Beton oder Pflästerung

Wenn Sie Offerten vergleichen, vergleichen Sie den gleichen Umfang. Ein Unternehmen rechnet das Eindecken vielleicht im Laufmeter mit, ein anderes nur den reinen Aushub.

Vorbereitung: was vor dem Bagger geklärt sein muss

Bestehende Werkleitungen abklären

Diesen Punkt dürfen Sie nicht überspringen. Vor dem Aushub holen Sie bei allen Werken eine Leitungsauskunft ein: Elektrizitätswerk oder Netzbetreiber, Gasversorger, Wasserversorgung, Telekom- und Kabelnetzbetreiber und je nach Gemeinde auch Fernwärme oder öffentliche Beleuchtung. Viele Gemeinden führen einen Leitungskataster, über den Pläne abrufbar sind. Planen Sie dafür einige Wochen Vorlauf ein. Rund um bekannte Leitungen verlangen die Werke meist Handaushub, oft in einem Streifen von ungefähr einem Meter auf jeder Seite.

Häufig sieht man, dass ein altes Kabel oder eine alte Wasserleitung auf keinem Plan eingezeichnet ist. Ein guter Baggerführer gräbt deshalb auch auf einem scheinbar «leeren» Grundstück vorsichtig und achtet auf Farbe und Struktur des Bodens. Ein Sandstreifen oder ein Warnband an unerwarteter Stelle heisst: sofort anhalten.

Linienführung und Höhen

Verlauf, Tiefe und Material des Anschlusses ergeben sich aus dem Projekt des Sanitärplaners oder Ingenieurs und aus den Vorgaben des jeweiligen Werks. Klären Sie früh, wo genau angeschlossen wird und auf welcher Höhe die Leitung aus dem Haus kommt. Daraus ergibt sich die Tiefe des Grabens, besonders beim Abwasser.

Grundstück und Zufahrt

  • Grabenverlauf im Gelände markiert (Spray, Pflöcke, Schnur), bei langen oder Gefällsstrecken am besten durch den Geometer
  • Zufahrt für die Maschine: Breite der Einfahrt, Tragfähigkeit des Bodens, tiefe Freileitungen, Äste
  • Platz für den Aushub neben dem Graben, nicht direkt an der Kante
  • Entscheid, ob Oberboden (Humus) und Unterboden getrennt gelagert werden
  • Sand und Kies für Bettung und Umhüllung auf Platz, damit der Graben nicht unnötig lange offen bleibt
  • Absprache, wer die Leitungen verlegt und wer sie vor dem Eindecken abnimmt

So läuft der Aushub auf der Baustelle ab

  1. Werkleitungspläne und Grabenverlauf mit der verantwortlichen Person kontrollieren, Tiefen und Anschlusspunkte bestätigen.
  2. Befestigte Flächen (Asphalt, Beton) mit der Fugenschneidmaschine sauber einschneiden oder Pflästerung ausbauen.
  3. An Kreuzungen mit bestehenden Leitungen von Hand Sondierschlitze graben.
  4. Oberboden abtragen und separat lagern, wenn er später wieder in den Garten kommt.
  5. Graben mit einem Grabenlöffel passender Breite ausheben und die Tiefe laufend mit Laser, Nivelliergerät oder Messlatte prüfen.
  6. Beim Abwasser das Gefälle der Sohle abschnittsweise kontrollieren, nicht erst am Ende.
  7. Grabenverbau einbauen, wenn Tiefe oder Bodenzustand es verlangen.
  8. Sohle von Hand nacharbeiten und ausebnen, Steine und Wurzeln entfernen.
  9. Zulaufendes Wasser abpumpen.
  10. Graben zum Verlegen der Leitung oder des Kabels übergeben.

Warum gräbt der Bagger die Sohle etwas zu wenig tief? Die Zähne des Löffels lockern den Boden auf, und auf aufgelockertem Grund würde das Rohr mit der Zeit absacken. Die letzten Zentimeter werden deshalb von Hand sauber abgezogen. In feinem Boden arbeitet man mit einem Löffel ohne Zähne oder mit glatter Schneide.

Wie lange es dauert

Der Aushub selbst ist meist der schnelle Teil. Bei einem üblichen Hausanschluss in gutem Boden schafft ein Minibagger einige Dutzend Meter pro Tag. In felsigem Untergrund, bei Wasser oder mit vielen Kreuzungen kann es nur ein Bruchteil davon sein. Der ganze Ablauf bis zum Eindecken dauert aber länger, weil Verlegen, Druckprüfung und Einmessung dazwischen liegen. Rechnen Sie mit Reserve fürs Wetter: Nach starkem Regen lässt sich in Lehm einige Tage kaum sinnvoll arbeiten.

Tiefe, Breite und Gefälle je nach Leitung

Die genauen Werte legen Projekt und Werk fest, gestützt auf die einschlägigen SIA-Normen und SN EN. Die folgenden Angaben sind Richtwerte, damit Sie wissen, was Sie erwartet.

Wasseranschluss

Die Wasserleitung muss frostsicher liegen. Im Mittelland ist eine Überdeckung von ungefähr 1,0 bis 1,2 m üblich, in höheren Lagen und im Berggebiet deutlich mehr. Die Wasserversorgung gibt die Mindestüberdeckung vor. Der Graben ist meist etwa 40 bis 60 cm breit, damit man unten noch arbeiten kann.

Abwasseranschluss

Beim Abwasser zählt nicht nur die Tiefe, sondern vor allem ein gleichmässiges Gefälle. Für Grundleitungen kleinerer Durchmesser rechnet man oft mit rund 2 %, je nach Projekt auch anders. Die Tiefe hängt von der Höhe der öffentlichen Kanalisation und vom Austritt aus dem Haus ab. Liegt der Kanal in der Strasse flach, reicht das Gefälle unter Umständen nicht, und es braucht eine Pumpe. Das sollten Sie vor dem Aushub wissen. Meist ist das Schmutz- und Meteorwasser getrennt geführt, dann liegen zwei Leitungen im Graben.

Strom und Schwachstrom

Stromkabel liegen im Grünbereich meist in Kabelschutzrohren in einer Tiefe von ungefähr 0,6 bis 0,8 m, unter Fahrflächen tiefer. Auch Kabel für Internet, Kameras oder ein Gartentor kommen in Schutzrohre. Den Anschluss ans Netz und alle Arbeiten an elektrischen Installationen darf nur ein Elektroinstallateur mit Bewilligung nach NIV ausführen. Das Tiefbauunternehmen macht nur den Graben.

Gasanschluss

Gasleitungen liegen meist mit einer Überdeckung von ungefähr 0,8 bis 1,0 m, je nach Vorgaben des Gasversorgers. Verlegen und Anschliessen macht ausschliesslich der Gasversorger oder eine von ihm beauftragte Fachfirma. Beschädigt der Bagger eine Gasleitung und tritt Gas aus: Maschine sofort abstellen, nicht rauchen, kein Feuer und kein Handy in der Nähe, Abstand nehmen und den Pikettdienst des Gasversorgers oder 112 anrufen. Bei Brand gilt die 118.

Gemeinsamer Graben

Mehrere Leitungen in einem Graben sparen Arbeit, aber die Abstände nach Norm und Vorgaben der Werke müssen eingehalten werden. Typisch liegt das Abwasser zuunterst, das Trinkwasser höher und seitlich versetzt, Kabel auf einer eigenen Ebene. Gas kombinieren Sie nicht ohne Rücksprache mit dem Gasversorger. Ein gemeinsamer Graben ist meist breiter oder gestuft.

Was den Aushub einfacher oder aufwendiger macht

Der Aufwand pro Laufmeter hängt davon ab, wie viele Meter die Maschine am Tag tatsächlich schafft. Bremsend wirken vor allem:

  • Tiefe und Breite: Mit der Tiefe wachsen Aushubmenge und Sicherheitsaufwand
  • Bodenart: Sandiger oder lehmiger Boden geht schnell, schwerer Ton, Kies mit Findlingen oder Fels deutlich langsamer, manchmal braucht es einen Abbauhammer
  • Grundwasser: Der Graben muss gepumpt werden, Wände brechen ein, die Sohle wird weich
  • Bestehende Leitungen und Kreuzungen mit Handaushub
  • Baumwurzeln, alte Fundamente, Auffüllungen mit Bauschutt
  • Wenig Platz: enger Garten, kein Lagerplatz für den Aushub, kleinere Maschine nötig
  • Befestigte Flächen, die geschnitten und wiederhergestellt werden müssen
  • Kurze Strecken: Transport und Einrichten verteilen sich auf wenige Meter
  • Arbeiten unter Betrieb, etwa bei einer Einfahrt, die befahrbar bleiben muss

Ein ebenes, trockenes und gut zugängliches Grundstück, klar bekannte Leitungen und Platz für den Aushub neben dem Graben bedeuten dagegen zügiges Arbeiten ohne Wartezeiten.

Die passende Maschine

Für Hausanschlüsse kommt meist ein Minibagger von ungefähr 1,5 bis 3 Tonnen zum Einsatz. Er passt auch in engere Gärten und schont den Rasen. Bei langen, tiefen Gräben im offenen Gelände ist ein grösserer Raupen- oder Pneubagger schneller, der den Aushub gleich umlagern oder aufladen kann. Für lange, flache Kabelgräben gibt es Grabenfräsen, die einen schmalen Schlitz mit wenig Flurschaden ziehen. In steinigem Boden taugen sie aber wenig.

Grabenverbau und Sicherheit

Ein schmaler Graben mit senkrechten Wänden gehört zu den gefährlichsten Orten auf einer Baustelle. Erde kann ohne Vorwarnung nachrutschen, auch wenn die Wand fest aussieht. Nach den Schweizer Regeln zur Arbeitssicherheit, wie sie die Suva vermittelt, muss ein Graben ab einer Tiefe von etwa 1,5 m gesichert sein, bei schlechtem Boden schon früher. Üblich sind Verbauboxen, Kanaldielen mit Spriessen oder abgeböschte Wände, wenn genug Platz vorhanden ist. Aushub und Maschine stehen nicht direkt an der Kante, damit sie die Wand nicht belasten. Der Graben wird abgesperrt, vor allem wenn Kinder oder Nachbarn auf dem Grundstück unterwegs sind, und man steigt über eine Leiter hinein.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

Gefälle beim Abwasser nicht eingehalten

Wird die Sohle nicht laufend gemessen, entsteht eine «Welle». Das Rohr hängt durch, an der tiefsten Stelle setzt sich Schlamm ab. Die Folge sind wiederkehrende Verstopfungen und Geruch, oft erst nach Jahren.

Wasserleitung zu wenig tief

Ein Stück, das zu flach liegt, etwa beim Übergang zu einem Schacht oder unter der Einfahrt, friert in einem strengen Winter ein. Die geplatzte Leitung muss dann im gefrorenen Boden gesucht und repariert werden.

Rohr direkt auf Steinen

Ohne Sandbett und Umhüllung drückt ein Stein auf das Kunststoffrohr, das sich mit der Zeit verformt oder reisst. Nach dem Verlegen wird zuerst mit feinem Material umhüllt, erst dann mit Aushub eingedeckt.

Schlecht verdichtete Auffüllung

Material, das auf einmal eingefüllt und nur mit dem Bagger überfahren wird, sackt später ab. Über dem Graben entsteht eine Mulde, in der Pflästerung eine Senke. Man verdichtet lagenweise, meist einige Dutzend Zentimeter pro Lage, mit Rüttelplatte oder Stampfer, direkt über dem Rohr vorsichtig. Auch gut verdichtet setzt sich der Boden in den ersten Monaten noch etwas. Den definitiven Belag über dem Graben macht man deshalb oft erst später oder über einer sorgfältig verdichteten Kiesschicht.

Fehlendes Warnband

Über jeder Leitung gehört ein Warnband in der passenden Farbe, meist etwa 20 bis 40 cm über dem Rohr. Fehlt es, weiss der nächste Baggerführer nichts von der Leitung und trifft sie direkt.

Graben ohne Leitungsauskunft

Ein beschädigtes Kabel oder eine Gasleitung bedeutet Gefahr, Ausfall für die Nachbarschaft und Schadenersatz. Bei einem beschädigten Stromkabel nicht nähern, die Maschine stehen lassen, wenn das sicher ist, und Elektrizitätswerk sowie 112 informieren.

Humus mit Unterboden vermischt

Wird der Oberboden nicht getrennt, liegt nach dem Eindecken magerer Lehm oder Ton oben, und der Rasen über dem Graben wächst jahrelang schlecht.

Anleitung für Heimwerker: flacher Graben für ein Leerrohr im Garten

Gräben für Wasser, Abwasser, Gas oder den Stromanschluss überlassen Sie dem Fachbetrieb. Sie sind tief, ungesichert gefährlich und verlangen genaue Höhen. Einen flachen Graben für ein Leerrohr, etwa für eine spätere Gartenbeleuchtung, können Sie aber gut selbst von Hand graben. Das Kabel einziehen und anschliessen macht danach der Elektroinstallateur.

  1. Leitungspläne beim Werk und im Leitungskataster beschaffen und prüfen.
  2. Verlauf mit Schnur und Pflöcken markieren, Abstand zu Bäumen und Fundamenten halten.
  3. Rasenziegel abstechen und separat auf eine Plane legen.
  4. Humus und Unterboden getrennt aushub, Tiefe nach Angabe des Elektroinstallateurs, meist rund 0,5 bis 0,6 m.
  5. Bei Sand, Band oder Rohr im Boden sofort aufhören und von Hand freilegen.
  6. Sohle ebnen, Steine und Wurzeln entfernen, etwa 10 cm Sand einbringen.
  7. Kabelschutzrohr ohne Knicke verlegen, Enden verschliessen.
  8. Mit Sand umhüllen und den Verlauf mit Massband fotografieren.
  9. Warnband einlegen und lagenweise mit Unterboden auffüllen, mit dem Stampfer verdichten.
  10. Humus obenauf, Rasenziegel zurücklegen und wässern.

Kontrolle und Abnahme des Grabens

Abstimmung vor dem Eindecken

Der Graben ist Vorarbeit für Sanitärinstallateur, Gasversorger oder Elektroinstallateur. Die meisten Probleme entstehen in den Lücken zwischen den Fachleuten. Bestellen Sie die Verlegefirma so, dass sie gleich nach dem Aushub kommt, denn ein offener Graben verschlammt bei Regen. Klären Sie, wer Sandbett und Umhüllung macht. Wasser- und Gasleitungen werden druckgeprüft, Abwasserleitungen auf Dichtheit, je nach Werk bei offenem Graben. Viele Werke verlangen vor dem Eindecken eine Einmessung durch den Geometer oder wollen die Leitung selbst sehen. Melden Sie sich rechtzeitig.

Kontrolliert wird zweimal: vor dem Verlegen und vor dem Eindecken. Der zweite Termin ist der wichtigere, danach sieht niemand mehr in den Boden. Fotografieren Sie den ganzen Verlauf mit einem Massband neben dem Rohr. Die Bilder helfen bei jedem späteren Umbau.

  • Verlauf entspricht dem Projekt, ist nicht zum Zaun oder zu Bäumen verschoben
  • Tiefe an mehreren Stellen geprüft, nicht nur am Anfang und am Ende
  • Gefälle beim Abwasser gleichmässig über die ganze Länge, ohne Gegengefälle
  • Sohle sauber, ohne Steine, Wurzeln und aufgeweichten Boden
  • Wände stabil, tiefere Abschnitte verbaut oder abgeböscht
  • Kein stehendes Wasser im Graben oder Pumpe vorhanden
  • Bestehende Leitungen an Kreuzungen unbeschädigt und gesichert
  • Rohre auf Sandbett verlegt und mit feinem Material umhüllt
  • Druck- oder Dichtheitsprüfung durchgeführt und protokolliert
  • Einmessung vor dem Eindecken erledigt
  • Warnband über jeder Leitung eingelegt
  • Auffüllung lagenweise verdichtet, Oberfläche ausgeebnet, Humus obenauf
  • Befestigte Flächen und Umgebung im vereinbarten Zustand
  • Fotos, Prüfprotokolle und Unterlagen für die Werke vollständig

Häufige Fragen

Einen flachen Graben für ein Leerrohr im Garten graben viele selbst. Ein Graben für Wasser, Abwasser, Gas oder den Stromanschluss ist aber tief und ohne Verbau gefährlich, dazu braucht es Leitungsauskunft, genaue Tiefen und Gefälle. Diese Arbeit gehört in die Hände eines Tiefbauunternehmens. Anschlüsse an Gas und Strom machen nur dafür berechtigte Fachleute.

Ähnliche Arbeiten

Kalkulieren Sie das ganze Projekt, nicht nur eine Leistung

Im Preisverzeichnis für Bauarbeiten wählen Sie Positionen aus allen Gewerken aus. NUMIQ erstellt daraus ein kundenfertiges Angebot.