Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Abbruch- und Demontagearbeiten | ||||
| Stahlzarge aus Beton ausbrechen | Stk. | 50.26 CHF | - | |
| Wandfliesen abschlagen | m² | - | ||
| Bodenfliesen abschlagen | m² | 17.40 CHF | - | |
| Demontage der Badewanne | Stk. | 71.52 CHF | - | |
| Demontage des WCs | Stk. | 38.66 CHF | - | |
| Demontage des Waschbeckens | Stk. | 32.86 CHF | - | |
| Abbruch Ziegeltrennwand bis 150 mm | m² | - | ||
| Abbruch von Voll- / Sichtziegelmauerwerk | m² | - | ||
| Abbruch Betonwand / Trennwand | m³ | 289.94 CHF | - | |
| Abbruch Stahlbetondecke bis 12 cm | m² | 104.37 CHF | - | |
| Entfernen von PVC- oder Teppichböden | m² | 7.73 CHF | - | |
| Entfernen schwimmender Böden (Parkett, Linoleum) | m² | 2.50 CHF | - | |
| Demontage Türblatt mit Holzzarge | Stk. | 48.32 CHF | - | |
| Stahlzarge aus Betonwand herausschneiden und ausbauen | Stk. | - | ||
| Demontage Plattenheizkörper | Stk. | 38.66 CHF | - | |
| Demontage Gussheizkörper | Stk. | 67.65 CHF | - | |
| Entfernen Gipskarton-Unterdecke samt Unterkonstruktion | m² | 15.47 CHF | - | |
| Kompletter Abbruch eines Fertig-Sanitärkerns (Plattenbau) | Stk. | - | ||
| Abschlagen alter Innenputze | m² | 12.56 CHF | - | |
| Demontage der Küchenzeile | Stk. | - | ||
| Ausbau eines Einbauschrankes | Stk. | 79.25 CHF | - | |
| Ausbau einer WC-Vorwand mit Steigleitung | Stk. | 92.78 CHF | - | |
| Ausbau der Fensterbänke | Stk. | 19.33 CHF | - | |
| Bauschutt abtransportieren und entsorgen | t | - | ||
So läuft das Ausbrechen Schritt für Schritt ab
Jede Türöffnung ist etwas anders, der Ablauf ist in der Praxis aber meist ähnlich:
- Arbeitsplatz vorbereiten. Möbel werden weggerückt, Boden und Umgebung abgedeckt. Beim Trennen von Metall fliegen Funken, die dünne Folie und auch schwimmend verlegte Böden durchbrennen. Deshalb kommt unter die Schnittstelle eine dickere Platte, eine Blache oder Karton. Liegt um die Zarge ein schwimmender Boden, wird er an der Öffnung oft ausgebaut oder zumindest gut geschützt.
- Tür ausbauen. Das Türblatt wird ausgehängt, Leisten, Schwelle und allfällige Wandplatten, die in die Zarge hineinreichen, werden entfernt.
- Leitungen prüfen. Neben der Tür sitzt meist ein Lichtschalter, darüber verläuft oft ein Kabel. Mit einem Leitungssucher wird geprüft, wo Kabel und Rohre liegen, damit sie beim Schneiden und Spitzen nicht beschädigt werden.
- Zarge zerschneiden. Mit dem Winkelschleifer wird die Zarge üblicherweise im Sturz und an den seitlichen Pfosten durchtrennt, eventuell auch am Boden, wo eine Spreize sitzen kann. Kleinere Stücke lassen sich leichter herausnehmen und belasten die Wand weniger.
- Aus dem Beton lösen. Die Teile werden nach und nach mit dem Brecheisen herausgehebelt. Mörtel oder Beton rund um das Profil wird vorsichtig mit Meissel oder einem kleineren Abbruchhammer weggespitzt. Die Anker werden bündig an der Wand abgetrennt.
- Öffnung säubern. Mörtelreste, scharfe Kanten und vorstehende Anker werden entfernt, die Öffnung wird vom Staub befreit.
- Abfall entsorgen. Das Metall gehört in die Altmetallsammlung, der Bauschutt zur Entsorgungsstelle oder in eine Mulde für Bauabfälle, nicht in den Hauskehricht.
Was die Arbeit leichter oder schwieriger macht
Wie aufwendig die Arbeit wird, hängt von einigen Punkten ab, die sich schon vorher abschätzen lassen:
- Wie die Zarge eingebaut ist. Ist das Profil vollständig mit Mörtel gefüllt oder beim Bau direkt einbetoniert worden, geht es langsamer als bei einer Zarge, die nur an wenigen Punkten verankert ist.
- Dicke und Art der Wand. Eine dicke Betonwand ist deutlich härter als eine gemauerte Trennwand, das Spitzen dauert länger.
- Grösse und Form der Zarge. Spezialmasse, breite oder zweiflüglige Zargen bedeuten mehr Schnitte und mehr Spitzarbeit.
- Angrenzende Oberflächen. Wandplatten im Bad, Bodenplatten oder ein neuer Parkett direkt an der Zarge verlangen langsameres und sorgfältigeres Arbeiten.
- Platz und Zugang. In einem engen Gang oder einer kleinen Wohnung lässt sich mit dem Werkzeug schlechter hantieren, und auch das Abdecken braucht mehr Zeit.
- Was danach kommt. Soll die Öffnung gleichzeitig vergrössert werden, geht es nicht mehr nur um die Zarge, sondern um einen Eingriff in die Wand (siehe unten).
Worauf Sie im Mehrfamilienhaus und bei tragenden Wänden achten sollten
Das blosse Ausbauen der Zarge aus einer bestehenden Öffnung greift kaum in die Wand ein. Anders ist es, wenn Sie die Öffnung vergrössern oder verschieben möchten. Betonwände in Mehrfamilienhäusern sind oft tragend, und jede Verbreiterung der Öffnung ist ein Eingriff in die Tragstruktur. Dann gehört die Beurteilung durch einen Bauingenieur dazu, bevor gespitzt oder gesägt wird.
Beachten Sie die Ruhezeiten aus der Hausordnung oder dem Reglement der Stockwerkeigentümergemeinschaft, etwa die Mittagsruhe. Auch die Nachbarn schätzen einen kurzen Hinweis im Treppenhaus, denn Spitzarbeiten im Beton hört man im ganzen Haus.
Anleitung für Heimwerker: Zarge ausbrechen ohne Vergrösserung der Öffnung
Wenn Sie Erfahrung mit dem Winkelschleifer haben und die Öffnung nicht vergrössern, können Sie diese Arbeit selbst erledigen. Rechnen Sie mit Lärm, Staub und Funkenflug. Sind Sie unsicher, wo Leitungen verlaufen, oder soll eine tragende Wand verändert werden, überlassen Sie die Arbeit Fachleuten. Ein beschädigtes Kabel darf nur ein konzessionierter Elektroinstallateur reparieren.
- Schutzbrille oder Gesichtsschild, Atemschutzmaske, Gehörschutz und robuste Handschuhe bereitlegen.
- Sicherung des Stromkreises ausschalten, der zum Lichtschalter neben der Tür führt.
- Türblatt aushängen, Leisten und Schwelle entfernen.
- Boden mit einer nicht brennbaren Unterlage abdecken und alles Brennbare aus der Nähe entfernen.
- Lage von Kabeln und Rohren rund um die Zarge mit dem Leitungssucher prüfen.
- Zarge im Sturz und an den seitlichen Pfosten durchtrennen, langsam und ohne Druck auf die Trennscheibe schneiden.
- Mörtel rund um das Profil mit Meissel und Fäustel Stück für Stück wegspitzen.
- Einzelne Teile mit dem Brecheisen heraushebeln, dabei auf einem Holzklotz abstützen und nicht auf der Wandkante.
- Ankerreste bündig zur Wand abtrennen und scharfe Kanten entfernen.
- Öffnung reinigen, Metall in die Altmetallsammlung und Bauschutt zur Entsorgungsstelle bringen.
Typische Fehler
- Spitzen ohne vorheriges Zerschneiden. Wer die ganze Zarge mit dem Hammer herausschlagen will, riskiert grosse Ausbrüche und Risse in der Wand.
- Zu schweres Werkzeug. Ein grosser Abbruchhammer richtet in einer dünnen oder spröden Wand mehr Schaden an, als er nützt.
- Hebeln an der Kante der Öffnung. Ein Brecheisen ohne Unterlage bricht die Wandecke ab, und die Öffnung wird unnötig grösser.
- Vergessene Leitungen. Ein durchtrenntes Kabel beim Lichtschalter ist eine häufige und ärgerliche Panne.
- Funken und Staub unterschätzt. Ein angesengter Boden oder eine völlig verstaubte Wohnung lassen sich mit guter Vorbereitung leicht vermeiden.
- Ohne Schutzausrüstung. Wegfliegendes Metall, Funken und Betonstaub gefährden Augen, Lunge und Gehör.
So prüfen Sie die fertige Arbeit
Schauen Sie sich die Öffnung vor dem Einbau der neuen Tür genau an und messen Sie nach. Eine Holzzarge mit Futter und Verkleidung braucht eine gerade, feste Öffnung mit den Massen, die der Hersteller angibt.
- In der Öffnung sind keine Metallstücke, Anker oder vorstehenden Mörtelreste mehr
- Die Kanten der Öffnung sind fest, ohne lose Betonstücke
- Grössere Ausbrüche sind ausgebessert oder es ist geklärt, wer sie repariert
- Breite und Höhe der Öffnung passen zu den Massen der neuen Zarge
- Die Seiten sind lotrecht und der Sturz ist waagrecht
- Kabel und Rohre in der Umgebung sind unbeschädigt und der Lichtschalter funktioniert
- Boden und angrenzende Oberflächen sind unbeschädigt
- Der Abfall ist entsorgt und der Raum aufgeräumt
Häufige Fragen
Die Metallzarge ist mit Mörtel oder Beton ausgegossen und an Anker geschweisst. Wird sie ohne Zerschneiden herausgeschlagen, reisst sie grosse Stücke der Wand mit, und die Öffnung wird beschädigt. Das Zerlegen in kleinere Teile dauert länger, dafür bleibt die Wand viel besser erhalten.
Nein. Beim Abbruch einer Trennwand verschwindet die ganze Wand. Hier geht es um einen präzisen Eingriff nur rund um die Öffnung, bei dem die Wand stehen bleiben soll. Deshalb wird langsam und mit kleinerem Werkzeug gearbeitet.
Ganz spurlos gelingt das selten. Bei richtigem Vorgehen bleiben aber nur kleine Ausbrüche, die sich leicht ausbessern lassen, zum Beispiel durch den Gipser. Grössere Schäden entstehen vor allem durch grobes Spitzen und Hebeln an der Kante der Öffnung.
Meistens ja, es hängt aber von der ursprünglichen Öffnung und dem Typ der neuen Zarge ab. Messen Sie die Öffnung nach dem Ausbrechen nach und vergleichen Sie sie mit den Angaben des Türherstellers. Muss die Öffnung in einer tragenden Wand vergrössert werden, braucht es vorher die Beurteilung durch einen Bauingenieur.
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