Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Sanitärmontage | ||||
| Spiegel ankleben | Stk. | 65,50 € | - | |
| Einbau der Badewanne (Fliesenarbeiten) | Stk. | - | ||
| Badewanne einmauern und an Ablauf anschließen | Stk. | - | ||
| Mauern und Gefälle für Duschpodest herstellen | Stk. | - | ||
| Montage Geberit WC-Vorwand + Ummauerung | Stk. | - | ||
| Stand-WC-Kombi setzen | Stk. | - | ||
| Wannen- / Duscharmatur setzen | Stk. | 53,10 € | - | |
| Waschbecken setzen | Stk. | 42,50 € | - | |
| Waschtischarmatur setzen | Stk. | 30,10 € | - | |
| Waschtischunterschrank montieren | Stk. | - | ||
Wann sich das Kleben lohnt und wann nicht
Kleben ist sinnvoll, wenn Fliesen, Gipskarton oder alter Putz geschont werden sollen. Gerade im Altbau bröselt der Putz beim Bohren oft. Ein geklebter Spiegel sieht ruhig und aufgeräumt aus, und sein Gewicht verteilt sich auf viele Stellen statt auf zwei oder vier Punkte. Für einen üblichen Badspiegel ist das eine zuverlässige und recht schnelle Lösung.
Bedenken Sie aber: Ein geklebter Spiegel bleibt praktisch dauerhaft an seinem Platz. Ein paar Zentimeter verschieben geht nicht, das Entfernen macht Arbeit, und der Untergrund kann dabei Schaden nehmen. Überlegen Sie deshalb vorher genau, wo er hängen soll: Höhe, Abstand zum Waschbecken, Licht und Steckdosen.
In diesen Fällen reicht Kleben allein nicht oder passt nicht:
- Sehr große oder schwere Spiegel, etwa ab 15 bis 20 kg oder ab der Grenze, die der Kleberhersteller angibt. Dann kommt zusätzlich eine Auflageleiste unten oder eine verdeckte mechanische Halterung dazu
- Kein tragfähiger Untergrund, zum Beispiel abblätternde Farbe, Tapete oder feuchter, sandender Putz
- Ein Spiegel, der später umziehen soll. Hier sind Haken oder Halter praktischer
- Glatte Kunststoffe und manche Laminate, auf denen Kleber oft schlecht haftet. Maßgeblich sind die Angaben des Herstellers
Welcher Kleber und welcher Untergrund passen
Das Wichtigste: Nehmen Sie einen Kleber, der auf der Verpackung ausdrücklich für Spiegel freigegeben ist. Auf der Rückseite hat ein Spiegel eine dünne Silberschicht, die nur durch einen Schutzlack gedeckt ist. Normales Acetat-Silikon (Sie erkennen es am Essiggeruch) oder Kleber mit scharfen Lösemitteln greifen diese Schicht mit der Zeit an. Dann entstehen dunkle Flecken im Spiegel, die sich nicht mehr entfernen lassen.
In der Praxis werden meist Spiegelkleber auf Basis von MS-Polymer oder Hybridpolymer verwendet. Sie halten auch im feuchten Bad gut und bleiben leicht elastisch. So verkraften sie kleine Bewegungen der Wand, wenn sich die Temperatur ändert.
Für den Untergrund gilt eine einfache Regel: fest, trocken, sauber und möglichst eben.
- Putz und Gipskarton: lassen sich gut bekleben. Frischer Putz muss aber gründlich ausgetrocknet sein, staubige Flächen grundieren Sie vorher
- Fliesen: eignen sich, wenn sie fest sitzen und entfettet sind. Fett und Seifenreste verschlechtern die Haftung deutlich
- Gestrichene Wand: hält nur so gut wie die Farbe unter dem Kleber. Blättert die Farbe ab, muss sie zuerst runter
Für das Bad lohnt sich ein Spiegel mit Sicherheitsfolie auf der Rückseite. Bricht das Glas einmal, hält die Folie die Scherben zusammen.
Was die Arbeit leichter oder aufwendiger macht
Ein kleiner Spiegel auf einer ebenen, trockenen Wand ist schnell geklebt. Mehr Zeit und Aufwand kostet es vor allem, wenn:
- Der Spiegel groß und schwer ist und zwei Personen ihn halten müssen
- Die Wand uneben ist und erst ausgeglichen werden muss
- Ein alter geklebter Spiegel zuerst entfernt und der Untergrund gereinigt werden muss
- Beschädigte Fliesen ausgetauscht oder ausgebessert werden müssen
- Der Spiegel einen Ausschnitt für Steckdose oder Schalter braucht. Den fertigt der Glaser bei der Herstellung, auf der Baustelle wird nicht mehr geschnitten
- Eine Auflageleiste oder eine verdeckte mechanische Halterung montiert wird
Soll eine Steckdose oder ein Schalter für den Spiegel versetzt werden, ist das Aufgabe einer Elektrofachkraft.
Anleitung für Heimwerker: kleineren Spiegel aufkleben
Wenn Sie den Spiegel problemlos allein tragen können und die Wand eben und fest ist, schaffen Sie das auch ohne Erfahrung. Bei größeren und schwereren Spiegeln holen Sie sich Hilfe oder einen Fliesenleger.
- Gebrauchsanweisung des Klebers lesen, vor allem Aushärtezeit und geeignete Untergründe.
- Position des Spiegels mit Bleistift und Wasserwaage anzeichnen, auch die Unterkante.
- Wand reinigen, Fliesen mit Spiritus entfetten und alles gründlich trocknen lassen.
- Unter der Unterkante eine provisorische Stütze anbringen, etwa eine mit Klebeband fixierte Leiste oder Unterlegklötze.
- Rückseite des Spiegels von Staub befreien.
- Kleber in senkrechten Streifen mit einigen Zentimetern Abstand auftragen, nicht vollflächig und nicht ganz bis an den Rand.
- Spiegel auf die Stütze setzen, an die Wand legen und mit den Handflächen gleichmäßig andrücken.
- Lage mit der Wasserwaage prüfen, solange sich der Spiegel noch korrigieren lässt.
- Spiegel mit Klebeband an der Wand sichern und die Stütze während der gesamten Aushärtezeit laut Hersteller stehen lassen, meist mindestens einen Tag.
- Klebeband und Stütze entfernen und bei Bedarf die untere Fuge mit einem geeigneten neutral vernetzenden Dichtstoff schließen.
Typische Fehler beim Spiegelkleben
Warum soll der Kleber nicht über die ganze Fläche verteilt werden? Hinter dem Spiegel muss Luft zirkulieren, und Feuchtigkeit braucht einen Weg nach draußen. Vollflächig aufgetragener Kleber härtet außerdem langsam und ungleichmäßig aus. Bei senkrechten Streifen kann Feuchtigkeit nach unten ablaufen und abtrocknen.
Weitere Fehler, die man häufig sieht:
- Normales Silikon oder ein Universal-Montagekleber statt Spiegelkleber
- Kleben auf eine staubige, fettige oder feuchte Wand
- Keine Stütze, sodass der Spiegel beim Aushärten langsam nach unten rutscht
- Rundum dicht versiegelter Rand, der die Belüftung der Rückseite verhindert
- Schwerer Spiegel nur mit Kleber und ohne mechanische Sicherung
So prüfen Sie die fertige Arbeit
- Der Spiegel sitzt waagerecht und an der vereinbarten Stelle
- Bei leichtem Druck auf die Ecken gibt er nicht nach und bewegt sich nicht
- An den Rändern quillt kein Kleber heraus, die Spiegelfläche ist sauber
- Es gibt keine Kratzer, keine abgeplatzten Kanten und keine Flecken in der Spiegelschicht
- Ausschnitte für Steckdosen und Schalter passen, der Spiegel berührt keine Elektroinstallation
- Bei schwereren Spiegeln ist die Auflage oder mechanische Halterung sichtbar oder dokumentiert
- Sie wissen, wann der Kleber ganz ausgehärtet ist und ab wann Sie den Spiegel normal putzen können
Häufige Fragen
Ja, wenn die Fliesen fest sitzen und die Oberfläche gründlich entfettet ist. Verwenden Sie einen Kleber, den der Hersteller für Spiegel und für Keramik freigibt. Lockere Fliesen müssen Sie vorher reparieren, sonst fällt der Spiegel samt Fliesen ab.
Richten Sie sich nach der Angabe auf dem Kleber. Meist bleiben Stütze und Klebeband mindestens einen Tag, ganz ausgehärtet ist der Kleber oft erst später. In dieser Zeit sollten Sie den Spiegel nicht putzen und nicht dagegen drücken.
Meist liegt es an einem ungeeigneten Kleber, zum Beispiel Acetat-Silikon, das die Spiegelschicht angegriffen hat. Dieser Schaden lässt sich nicht reparieren, der Spiegel muss ersetzt werden. Beim neuen Spiegel nehmen Sie einen ausgewiesenen Spiegelkleber.
Zuerst kleben Sie Klebeband oder Folie auf die Vorderseite, damit Scherben zusammenhalten. Dann wird der Kleber vorsichtig mit einem dünnen Draht oder einer Schneidschnur hinter dem Spiegel durchtrennt. Tragen Sie dabei Handschuhe und Schutzbrille. Kleberreste an der Wand entfernen Sie mit einem Schaber oder einem passenden Mittel für den jeweiligen Kleber.
Technisch ja, und gebohrt wird dabei nicht. Beim Auszug kann das Entfernen aber Putz oder Fliesen beschädigen. Sprechen Sie deshalb vorher mit Ihrem Vermieter.
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