Preisverzeichnis 2026 · Deutschland

Montage und Anschluss von Geberit Spülkästen (Duofix / Kombifix)

Bei der Montage eines Geberit Elements wird ein Unterputz-Gestell für ein wandhängendes WC in die Wand gesetzt, fest verankert, an Wasser und Abwasser angeschlossen und für die Verkleidung vorbereitet. Der Spülkasten verschwindet so in der Wand, im Bad sehen Sie nur noch die Keramik und die Drückerplatte. Gebraucht wird diese Arbeit meist

Aktualisiert 09/2026·5 Min. Lesezeit·25 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
157,38 €/ Stk.
Richtwert-Spanne
125,90 € - 204,60 €
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Sanitärinstallation25 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Sanitärarbeiten
Geberit-Vorwandelement (Duofix / Kombifix) montierenStk.157,38 €-
Montage WC-Vorwandelement für SchachtverbauungStk.-
Montage und Einbau RevisionsklappeStk.41,05 €-
Montage und Ummauerung der BadewanneStk.205,27 €-
Montage KeramikwaschbeckenStk.68,42 €-
DuschwannenmontageStk.256,60 €-
Montage Glas-DuschabtrennungStk.-
Montage StandarmaturStk.42,77 €-
Montage Wand-Wannen- / DuscharmaturStk.51,32 €-
Unterputz-Grundkörper (iBox) für Dusche setzenStk.-
Montage Unterputz-ArmaturStk.-
Abgang für Kalt- und WarmwasserStk.59,87 €-
Abwasseranschluss herstellen (Innenentwässerung)Stk.42,77 €-
Montage Wasch-/Spülmaschinenventil und SiphonStk.-
Aufhängen und Anschluss Elektroboiler bis 120 lStk.153,95 €-
Montage Hauswasserfilter am WassereintrittStk.76,98 €-
Verlegung Warmwasserzirkulationlfm-
Druckprüfung der TrinkwasserinstallationStd.-
Schlitzen für Sanitärinstallation (Beton)lfm46,20 €-
Wandschlitze nach Sanitärinstallation verschließenlfm11,12 €-
Montage und Einbau UnterputzkörperStk.140,27 €-
Montage Duschrinne + EinbetonierenStk.-
Montage EckventileStk.9,92 €-
Setzen Geräteventil für Trockner/Waschmaschine + AbflussStk.63,30 €-
Anschluss der Leitung an Gusseisen-FallstrangStk.-
Summe Arbeit
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Duofix, Kombifix und Einmauern: Wo liegt der Unterschied?

Beide Systeme tragen ein Hänge-WC problemlos, wenn sie richtig befestigt sind. Sie unterscheiden sich vor allem darin, in welche Wand sie gehören und wie sie verkleidet werden.

  • Duofix ist ein selbsttragendes Stahlgestell. Es wird am Boden und an der Wand verankert und passt in eine Vorwandinstallation oder eine Trockenbauwand. Die Montage geht schneller, gemauert werden muss nicht.
  • Kombifix ist zum Einbau in gemauerte Wände oder Nischen gedacht. Es wird am festen Mauerwerk befestigt und danach eingemauert oder in die Wand eingearbeitet.

Bei der Variante Element setzen und einmauern gehört neben der Montage auch das Aufmauern der Vorwand dazu, meist aus Porenbeton oder Ziegel. Porenbeton lässt sich leichter schneiden, die Arbeit geht zügiger. Ziegel ist mühsamer zu bearbeiten, dafür härter. Die Vorwand kann bis zur Decke reichen oder nur bis zur Höhe des Elements, dann entsteht oben eine praktische Ablage. Denken Sie früh an die Tiefe, denn die Vorwand nimmt Platz im Raum weg.

Auch bei der Bauhöhe gibt es Unterschiede. Übliche Elemente sind rund 112 cm hoch, für Dachschrägen oder den Platz unter einem Fenster gibt es niedrigere Ausführungen um 80 cm. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob WC-Keramik und Drückerplatte zum Element passen, und werfen Sie einen Blick in die Montageanleitung des Herstellers.

So läuft die Montage Schritt für Schritt ab

Ein erfahrener Installateur geht ungefähr in dieser Reihenfolge vor:

  1. Er misst die Lage des WCs ein: Abstand zu den Seitenwänden, Lage des Abwasseranschlusses und die Höhe des fertigen Fußbodens samt Estrich und Fliesen.
  2. Er stellt das Element auf, richtet es mit der Wasserwaage aus und stellt die Füße so ein, dass die Oberkante der Keramik meist etwa 40 bis 45 cm über dem fertigen Boden liegt. Bei einem barrierefreien Bad wird die Höhe individuell festgelegt.
  3. Er verankert das Element am Boden und an einer tragfähigen Wand. Im Mauerwerk kommen passende Dübel oder Verbundanker zum Einsatz, im Trockenbau wird das Gestell mit den tragenden Profilen verbunden.
  4. Er schließt das Abwasser an. Die Leitung braucht ein gleichmäßiges Gefälle nach DIN EN und den Vorgaben des Herstellers. Passt der Anschluss nicht genau, hilft ein Exzenterstück.
  5. Er spült die Wasserzuleitung durch und schließt den Spülkasten über das Eckventil an.
  6. Er macht eine Druckprobe und eine Spülprobe. Erst wenn nichts tropft und das Wasser zügig abläuft, wird das Element verkleidet.
  7. Er mauert das Element ein oder beplankt es mit imprägnierten Gipskartonplatten. Hersteller empfehlen beim Hänge-WC in der Regel zwei Lagen. Danach werden die Öffnungen für Drückerplatte und WC-Anschluss ausgeschnitten.
  8. Er bereitet die Fläche für den Fliesenleger vor: beim Mauerwerk mit Grundierung, beim Gipskarton mit gespachtelten Fugen und Bewehrungsstreifen.

Nach dem Fliesen wird die Keramik mit einer Schallschutzmatte montiert, die Geräusche dämpft und die Fliesen schützt. Danach folgt die Drückerplatte. Die Muttern werden gleichmäßig angezogen, damit die Keramik nicht springt.

Was die Arbeit leichter oder schwerer macht

Wie aufwendig die Montage wird und was sie am Ende kostet, hängt davon ab, was der Handwerker vor Ort vorfindet.

  • Einfacher ist es im Neubau oder bei einer Komplettsanierung, wenn Wasser und Abwasser genau an der richtigen Stelle liegen und der Boden eben ist.
  • Aufwendiger wird es beim Tausch eines Stand-WCs im Altbau. Der Abwasseranschluss liegt oft zu tief oder an anderer Stelle, die Leitungen sind alt, und manchmal muss gestemmt werden.
  • Muss der Abwasseranschluss versetzt oder die Wasserleitung neu verlegt werden, kommen zusätzliche Installationsarbeiten hinzu.
  • Einmauern ist arbeitsintensiver als eine Beplankung mit Gipskarton, eine raumhohe Vorwand mehr Arbeit als eine halbhohe.
  • Ein schiefer Boden oder eine wenig tragfähige Wand bedeuten zusätzliches Ausgleichen und Befestigen.

Im Mehrfamilienhaus stimmen Sie Eingriffe in gemeinsame Fallleitungen vorher mit der Hausverwaltung oder der Eigentümergemeinschaft (WEG) ab. Wird der Grundriss geändert oder in tragende Bauteile eingegriffen, klären Sie beim Bauamt, was die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes verlangt. Hinzu kommt: Arbeiten an der Trinkwasserinstallation dürfen nach den Bedingungen der Wasserversorger in der Regel nur eingetragene Installationsbetriebe ausführen. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrem Versorger nach.

Fehler, die nach dem Fliesen teuer werden

Das Element sitzt am Ende unsichtbar in der Wand. Jeder Fehler bedeutet deshalb, dass Fliesen wieder herausmüssen. In der Praxis tauchen vor allem diese Fehler auf:

  • Schwache Befestigung. Die Keramik bewegt sich mit der Zeit, Fugen oder Fliesen reißen.
  • Falsche Höhe. Wird die Stärke von Estrich und Fliesen vergessen, hängt das WC zu tief oder zu hoch.
  • Zu wenig Gefälle im Abwasser. Das Wasser läuft langsam ab, und es riecht aus dem Abfluss.
  • Keine Dichtheitsprüfung. Eine kleine Undichtigkeit zeigt sich erst als feuchte Wand.
  • Nur eine dünne Lage Gipskarton. Die Fläche unter dem WC kann nachgeben.
  • Billige Nachbau-Dichtungen und Befestigungssets. Sie verlieren mit der Zeit ihre Elastizität und werden undicht.

Anleitung für Heimwerker: Element an vorbereiteter Stelle setzen

Wenn Sie Erfahrung mit Bauarbeiten haben und Wasser und Abwasser bereits genau an der richtigen Stelle liegen, können Sie das Element selbst setzen. Muss der Abwasseranschluss versetzt oder die Wasserleitung verändert werden, holen Sie einen Installateur. Den Anschluss an die Trinkwasserleitung und die Druckprobe lassen Sie im Zweifel vom Fachbetrieb machen. Halten Sie sich immer an die Anleitung Ihres Elements.

  1. Hauptwasserhahn schließen und prüfen, dass aus dem Anschluss nichts mehr kommt.
  2. WC-Achse und Höhe des fertigen Fußbodens samt Fliesen anzeichnen.
  3. Element aufstellen, Füße auf die gewünschte Höhe einstellen und sichern.
  4. Element mit der Wasserwaage in alle Richtungen ausrichten.
  5. Löcher bohren und das Element mit Dübeln oder Ankern, die zum Untergrund passen, an Boden und Wand befestigen.
  6. Von mehreren Seiten gegen das Element drücken und prüfen, dass es sich nicht bewegt.
  7. Abwasserbogen an die Abwasserleitung anschließen und das Gefälle prüfen.
  8. Zuleitung durchspülen und den Spülkasten über das Eckventil anschließen.
  9. Wasser aufdrehen, Spülkasten füllen lassen und mehrmals über die Prüföffnung spülen.
  10. Leitung mehrere Stunden unter Druck stehen lassen und alle Verbindungen mit trockenem Küchenpapier prüfen.
  11. Erst danach das Element verkleiden oder einmauern.

Worauf Sie bei der Abnahme achten sollten

  • Das Element sitzt fest und wackelt nicht, wenn Sie dagegen drücken
  • Die Höhe der Keramik entspricht der Absprache, und das WC hängt waagerecht
  • Vor dem Verkleiden wurden Druckprobe und Spülprobe gemacht
  • Alle Verbindungen an Wasser und Abwasser sind trocken
  • Der Spülkasten füllt sich gleichmäßig, und das Ventil schließt danach vollständig
  • Große und kleine Spülung funktionieren, das Wasser läuft ohne Stocken ab
  • Die Öffnung hinter der Drückerplatte ist für den Service zugänglich
  • Die Vorwand ist eben, ohne Risse und bereit für die Fliesen
  • Die Keramik sitzt auf einer Schallschutzmatte, die Fuge zu den Fliesen ist mit Sanitärsilikon geschlossen
  • Sie haben die Anleitung und die Typenangaben des Elements für spätere Ersatzteile erhalten

Häufige Fragen

Ja, wenn die Lage des Abwasseranschlusses und der Platz für die Vorwand es zulassen. Im Altbau muss aber oft am Abwasser oder an der Wasserleitung nachgebessert werden. Bei Eingriffen in die Fallleitung im Mehrfamilienhaus brauchen Sie die Zustimmung der Hausverwaltung oder der WEG.

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