Preisverzeichnis 2026 · Deutschland

Einbau der Waschtischarmatur

Beim Einbau einer Armatur wird ein neuer Wasserhahn am Waschbecken, an der Spüle oder an der Wand befestigt, an Warm- und Kaltwasser angeschlossen und auf Dichtheit geprüft. Meist ersetzt die neue Armatur eine alte, die tropft oder die Temperatur schlecht mischt. Auch eine neue Küche, ein neues Waschbecken oder eine Badsanierung sind typi

Aktualisiert 09/2026·5 Min. Lesezeit·10 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
30,10 €/ Stk.
Richtwert-Spanne
24,00 € - 39,20 €
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Fliesenarbeiten10 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Sanitärmontage
Waschtischarmatur setzenStk.30,10 €-
Einbau der Badewanne (Fliesenarbeiten)Stk.-
Badewanne einmauern und an Ablauf anschließenStk.-
Mauern und Gefälle für Duschpodest herstellenStk.-
Montage Geberit WC-Vorwand + UmmauerungStk.-
Stand-WC-Kombi setzenStk.-
Wannen- / Duscharmatur setzenStk.53,10 €-
Waschbecken setzenStk.42,50 €-
Waschtischunterschrank montierenStk.-
Spiegel anklebenStk.65,50 €-
Summe Arbeit
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Waschtisch-, Spülen- und Wandarmatur: die Unterschiede

Alle diese Armaturen mischen warmes und kaltes Wasser. Sie unterscheiden sich in Größe, Befestigung und darin, worauf Sie bei der Montage achten sollten.

  • Die Waschtischarmatur ist klein und kompakt. Sie sitzt im Hahnloch des Waschbeckens und wird mit flexiblen Schläuchen an die Eckventile angeschlossen. Bei Aufsatzbecken brauchen Sie eine erhöhte Armatur oder eine Wandarmatur, sonst reicht der Auslauf nicht über das Becken.
  • Die Spültischarmatur ist meist höher, hat einen längeren, schwenkbaren Auslauf und oft eine ausziehbare Brause. Sie wird in die Spüle oder direkt in die Arbeitsplatte gesetzt. Hier kommt es auf die Stärke der Platte an, denn der Gewindestab muss lang genug sein. Bei einer Ausziehbrause braucht der Schlauch samt Gegengewicht freien Platz im Unterschrank.
  • Die Niederdruckarmatur ist in deutschen Küchen häufig zu finden, wenn unter der Spüle ein kleiner offener Warmwasserspeicher hängt. Sie hat drei Anschlussschläuche und gehört nur zu solchen Geräten. Eine normale Hochdruckarmatur an einem offenen Speicher kann das Gerät beschädigen. Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf, was unter Ihrer Spüle steckt.
  • Die Wandarmatur wird direkt an die Wasseranschlüsse in der Wand geschraubt. Der Abstand der Anschlüsse beträgt meist 150 mm, kleine Abweichungen gleichen sogenannte S-Anschlüsse (Exzenter) aus.
  • Die Unterputzarmatur hat ihren Grundkörper in der Wand, sichtbar ist nur die Bedienung. Der Grundkörper wird vor dem Fliesen gesetzt, deshalb muss die Planung mit dem Fliesenleger abgestimmt sein.

Beim Kauf lohnt ein Blick auf Kartusche und Gehäuse. Eine Keramikkartusche lässt sich fein bedienen und hält lange. Ein Gehäuse aus Messing oder Edelstahl ist robuster als billige Legierungen. Messen Sie vorher das Hahnloch, die Auslauflänge und die Höhe unter dem Auslauf. Der Strahl sollte etwa in die Beckenmitte treffen, und an der Spüle sollte ein großer Topf darunter passen.

Was die Montage einfacher oder aufwendiger macht

Derselbe Handgriff dauert in einer Wohnung ein paar Minuten und wird in einer anderen zur längeren Arbeit. Mehr Aufwand entsteht, wenn:

  • Eckventile fehlen oder festsitzen und nicht mehr schließen. Dann muss das Wasser am Hauptabsperrventil oder in der Wohnungszuleitung abgestellt werden. Im Mehrfamilienhaus betrifft das oft andere Parteien und muss mit der Hausverwaltung abgesprochen werden.
  • die alten Muttern verkalkt oder korrodiert sind und die alte Armatur nur mühsam herausgeht.
  • der Zugang eng ist, etwa tief im Spülenschrank hinter Siphon, Mülleimer und Auszügen.
  • es sich um eine Neuinstallation handelt, bei der ein Hahnloch in die Arbeitsplatte gebohrt oder neue Eckventile gesetzt werden müssen.
  • die Wandanschlüsse in Abstand oder Höhe nicht passen oder von Wand- auf Standarmatur gewechselt wird. Dann müssen Leitungen angepasst werden.

Am einfachsten ist der Tausch einer Standarmatur gegen ein ähnliches Modell bei funktionierenden Eckventilen.

Anleitung für Heimwerker: Standarmatur am Waschbecken oder an der Spüle tauschen

Mit funktionierenden Eckventilen und einer neuen Standarmatur können Sie den Tausch selbst erledigen. Legen Sie sich einen Rollgabelschlüssel, einen Eimer, ein Tuch, eine Taschenlampe und neue Dichtungen bereit. Liegen der Armatur keine Schläuche bei, kaufen Sie passende Edelstahl-Flexschläuche in der richtigen Länge. Bei einer Niederdruckarmatur halten Sie sich genau an die Anleitung des Speicherherstellers.

  1. Eckventile schließen und die Armatur öffnen, damit Restwasser abläuft.
  2. Eimer unterstellen und die Schläuche von den Eckventilen lösen.
  3. Befestigungsmutter unter dem Becken lösen und die alte Armatur herausnehmen.
  4. Rund um das Hahnloch Kalk und Dichtmassereste entfernen und die Gewinde der Eckventile prüfen.
  5. Schläuche von Hand in die neue Armatur schrauben und nach Herstellerangabe leicht anziehen.
  6. Dichtung unter den Armaturenfuß legen und die Schläuche durch das Hahnloch führen.
  7. Von unten Halteplatte und Mutter aufsetzen, Armatur ausrichten und so festziehen, dass sie nicht wackelt. Bei Keramik ohne Gewalt arbeiten.
  8. Schläuche an die Eckventile anschließen: warm links, kalt rechts. Die Schläuche dürfen nicht geknickt, gekreuzt oder gespannt sein.
  9. Eckventile langsam öffnen und alle Verbindungen mit trockenem Küchenpapier abtasten.
  10. Den Hebel über den ganzen Temperatur- und Mengenbereich bewegen und einige Minuten beobachten, ob sich unten ein Tropfen bildet.

Schläuche mit Gummidichtung an der Stirnseite werden nicht mit Band abgedichtet. Teflonband oder Hanf mit Dichtpaste gehören nur auf kegelige Gewinde ohne Dichtung.

Wand- und Unterputzarmatur: wann ein Fachbetrieb ran sollte

Eine Wandarmatur an vorhandene Anschlüsse mit dem üblichen Abstand von 150 mm schafft auch ein geübter Heimwerker. Zuerst werden die S-Anschlüsse eingedreht und mit Hanf oder Band abgedichtet. Abstand und Tiefe stellt man so ein, dass die Abdeckrosetten sauber auf den Fliesen sitzen. Dann wird die Armatur mit flachen Dichtungen aufgeschraubt und mit der Wasserwaage ausgerichtet.

Werden aber Anschlüsse versetzt, Wände geöffnet oder eine Unterputzarmatur eingebaut, ist das Arbeit für den Installateur. Arbeiten an der Trinkwasserinstallation, die über den Armaturentausch hinausgehen, sind in der Regel einem beim Wasserversorger eingetragenen Fachbetrieb vorbehalten. Der Unterputzkörper muss in der vom Hersteller vorgegebenen Tiefe sitzen, damit die Bedienung später bündig mit den Fliesen abschließt. Vor dem Zumauern ist eine Druckprüfung nötig, danach lässt der Fliesenleger genaue Aussparungen für die Bedienelemente. Sind in einer Eigentumswohnung gemeinsame Leitungen betroffen, sprechen Sie vorher mit der Hausverwaltung bzw. der Eigentümergemeinschaft (WEG). Bei größeren Umbauten klären Sie beim Bauamt, ob nach der Landesbauordnung Ihres Bundeslandes etwas zu beachten ist.

Fehler, die zu Wasserschäden führen

  • Alte Dichtungen von der vorherigen Armatur. Verwenden Sie immer neue.
  • Zu fest oder zu locker angezogen. Zu viel Kraft zerstört die Dichtung oder sprengt die Mutter. Zu wenig führt zu einem langsamen Tropfen, das oft erst auffällt, wenn der Unterschrank aufquillt.
  • Warm und kalt vertauscht. Die Bedienung wird unlogisch, eine Thermostatarmatur regelt dann gar nicht richtig.
  • Verdrehte oder gespannte Schläuche. Sie altern schneller und können platzen.
  • Falsche Armatur am offenen Speicher. Eine Hochdruckarmatur an einem Untertischgerät für Niederdruck führt zu Schäden am Gerät.
  • Schmutz in der Leitung. Nach dem Abstellen des Wassers lösen sich Sand oder Rost und setzen den Strahlregler zu. Kurzes Durchspülen vor dem Anschließen hilft.
  • Silikon statt Dichtung. Eine Fuge um den Fuß kann zusätzlich schützen, ersetzt aber keine Dichtung.

Prüfung bei der Abnahme

Gehen Sie die fertige Arbeit gleich durch, solange der Handwerker noch da ist:

  • Die Armatur sitzt fest und wackelt oder dreht sich beim Bedienen nicht
  • Alle Verbindungen unter Becken oder Spüle sind nach einigen Minuten Betrieb trocken
  • Warmwasser liegt links und der Hebel läuft gleichmäßig über den ganzen Temperaturbereich
  • Der Strahl trifft die Beckenmitte und spritzt nicht über den Rand
  • Die Schläuche sind nicht geknickt und die Eckventile lassen sich schließen und öffnen
  • Bei der Spültischarmatur lässt sich die Brause leicht herausziehen und läuft von selbst zurück
  • Bei der Wandarmatur liegen die Rosetten an den Fliesen an und die Armatur ist im Wasser
  • Der Arbeitsplatz ist sauber und Sie haben Anleitung, Garantieunterlagen und Ersatzteile aus der Verpackung erhalten

Häufige Fragen

Bei einer Standarmatur und funktionierenden Eckventilen ja. Fehlen die Ventile, schließen sie nicht mehr oder müssen Leitungen in der Wand geändert werden, rufen Sie einen Installateur.

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