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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Betonarbeiten | ||||
| Deckenschalung (System Doka/Peri) | m² | 23,05 € | - | |
| Betonieren der Streifenfundamente in den Aushub | m³ | 76,80 € | - | |
| Verlegen und Abziehen Sauberkeitsschicht | m² | 15,35 € | - | |
| Betonieren Bodenplatte 100 mm | m² | - | ||
| Betonieren Bodenplatte 150 mm | m² | - | ||
| Betonieren Bodenplatte 200 mm | m² | - | ||
| Schalung für Fundamente und Wände herstellen | m² | 34,55 € | - | |
| Ausschalen der Decke | m² | 11,15 € | - | |
| Bewehrung binden | t | 672,00 € | - | |
| Verlegen und Binden Baustahlmatten 100×100 | m² | 5,20 € | - | |
| Verlegen und Binden Baustahlmatten 150×150 | m² | 5,75 € | - | |
| Treppe betonieren inkl. Schalung | m³ | - | ||
| Treppenschalung montieren | lfm | - | ||
| Treppenschalung ausbauen | lfm | 23,05 € | - | |
| Handverlegter Bodenestrich bis 7 cm | m² | 17,30 € | - | |
| Maschinenestrich - Zement | m² | 20,15 € | - | |
| Maschinenestrich - Calciumsulfat (selbstnivellierend) | m² | 22,65 € | - | |
| Montage Ziegeldecke | m² | 38,40 € | - | |
| Bitumen-Voranstrich | m² | - | ||
| Verlegung Bitumenbahn | m² | - | ||
| Dehnfugen schneiden | lfm | 9,60 € | - | |
| Maschinelles Glätten der Betonoberfläche | m² | 8,65 € | - | |
| Pumpen des Betons | m³ | - | ||
Was vor dem Eintreffen der Kolonne fertig sein muss
Eine Stahlbetondecke ist ein tragendes Bauteil. Dicke, Bewehrung, Betonfestigkeitsklasse und Unterstützung legt der Tragwerksplaner in der Statik fest. Ein Neubau oder ein größerer Umbau braucht in der Regel eine Baugenehmigung nach der Landesbauordnung Ihres Bundeslandes. Was genau gilt, klären Sie beim zuständigen Bauamt oder über Ihren Entwurfsverfasser. Gehen Sie nicht davon aus, dass eine einfache Anzeige reicht. In einer Eigentumswohnung entscheiden bei Eingriffen in tragende Teile zusätzlich die Hausverwaltung und die Eigentümergemeinschaft (WEG).
Vor dem Einschalen sollte erledigt sein:
- Außen- und Innenwände bis zur Deckenunterkante gemauert, abgeglichen und ausreichend erhärtet
- Höhe der Deckenunterkante klar festgelegt, am besten als Meterriss oder Höhenmarke an den Wänden angezeichnet
- Tragfähiger und ebener Untergrund für die Stützen: Bodenplatte, Unterbeton oder verdichteter Schotter mit Bohlen als Unterlage
- Deckenplan mit Aussparungen für Treppe, Schornstein, Installationsschächte und Durchbrüche
- Absprache, wer die Stirnabschalung am Deckenrand und die Ringanker übernimmt und ob U-Schalen oder Deckenrandsteine als verlorene Schalung eingesetzt werden
- Zufahrt für die Anlieferung der Schalung und eine freie Lagerfläche
Häufig sieht man, dass die Kolonne kommt und im Erdgeschoss noch Steinpaletten, ein Sandhaufen und der Mischer stehen. Dann werden die Stützen zwischen den Hindernissen gestellt, das Raster wird unregelmäßig und die Arbeit zieht sich. Eine geräumte und gefegte Fläche spart Zeit und Ärger.
So entsteht die Deckenschalung Schritt für Schritt
Die Abläufe unterscheiden sich zwischen den Systemen etwas, das Prinzip ist gleich. Die Kolonne arbeitet nach der Aufbauanleitung des Herstellers und nach dessen Tabellen. Darin steht, wie weit Stützen und Träger bei einer bestimmten Deckendicke auseinanderstehen dürfen.
1. Aufmaß und Einteilung
Zuerst misst die Kolonne die lichten Raummaße und prüft die Höhe vom Boden bis zur geplanten Deckenunterkante. Danach richtet sich die Länge der Stützen. Bei üblichen Raumhöhen im Wohnbau kommen Teleskopstützen aus Stahl zum Einsatz, die sich ausziehen und über ein Gewinde fein einstellen lassen.
2. Stützen, Dreibeine und Köpfe
Die ersten Stützen stehen in Dreibeinen. Sie halten die Stütze senkrecht, bis die Träger aufliegen. Oben sitzt ein Stützenkopf, meist ein Gabel- oder Haltekopf, in den der Träger eingelegt wird. An Rändern und Ecken stehen die Stützen dichter, weil das Gerüst dort am wenigsten stabil ist.
3. Joch- und Querträger
Bei der Trägerschalung kommen in die Stützenköpfe zuerst die Jochträger (unten), quer darüber die Querträger (oben). Üblich sind Holzschalungsträger mit I-förmigem Querschnitt. Ihr Abstand hängt von der Deckendicke ab: Je dicker die Decke, desto enger das Raster. Bei der Paneelschalung entfallen die losen Träger, die Kolonne setzt fertige Rahmen mit Schalhaut ein.
4. Schalhaut
Auf die Träger kommen die Schalungsplatten, meist Dreischichtplatten mit gelber oder anderer Beschichtung, in der Regel etwa 21 oder 27 mm dick. Die Platten liegen dicht an dicht, Reststreifen an den Wänden werden zugeschnitten. Die Fuge zwischen Platte und Mauerwerk soll möglichst klein sein, damit kein Zementleim ausläuft.
5. Höhe einrichten
Ist die Fläche geschlossen, prüft die Kolonne die Höhe mit Nivelliergerät oder Laser und stellt die Stützen nach. Bei größeren Spannweiten schreibt der Statiker manchmal eine kleine Überhöhung in Feldmitte vor. So hängt die Decke nach dem Belasten nicht sichtbar durch.
6. Ränder, Aussparungen und Absturzsicherung
Am Umfang kommt die Stirnabschalung hin. Sie bestimmt die Deckendicke am Rand. Aussparungen für Treppe und Schornstein werden mit Seitenbrettern oder Aussparungskästen begrenzt. An freien Rändern wird ein Seitenschutz montiert, weil Eisenflechter und Betonbauer später auf der Schalung arbeiten.
7. Trennmittel
Zum Schluss wird die Schalhaut mit Schalöl oder einem anderen Trennmittel nach Herstellerangabe eingestrichen. Das erleichtert das Ausschalen, schont die Platten und verbessert die Deckenuntersicht. Das Mittel wird dünn aufgetragen und vor dem Verlegen der Bewehrung, damit kein Öl auf den Stahl kommt.
Trägerschalung oder Paneelschalung: was wann passt
Doka und Peri bieten mehrere Deckensysteme an. Im Einfamilienhaus und im kleineren Mehrfamilienhaus begegnen Ihnen vor allem zwei Ansätze.
Trägerschalung
Typische Beispiele sind Dokaflex oder Peri Multiflex. Sie besteht aus Stützen, Holzschalungsträgern und losen Schalungsplatten. Der Vorteil ist die Flexibilität. Unregelmäßige Grundrisse, schräge Wände, Nischen, wechselnde Höhen und Unterzüge lassen sich gut lösen. Der Nachteil: mehr Einzelteile und mehr Handarbeit beim Zuschneiden der Platten.
Paneelschalung
Beispiele sind Peri Skydeck oder Dokadek. Die Paneele sind fertige Rahmen, oft aus leichtem Aluminium, die die Kolonne schnell einhängt und hochschwenkt. Auf regelmäßigen Flächen geht die Montage deutlich schneller, die Untersicht wird gleichmäßig. Manche Systeme haben Fallköpfe für frühes Ausschalen: Die Paneele kommen früher herunter, die Stützen bleiben unter der Decke stehen. Bei stark gegliederten Grundrissen muss man die Paneele mit ergänzender Trägerschalung kombinieren.
Was das für Sie bedeutet
- Einfaches, rechteckiges Haus mit geraden Wänden: Beide Systeme funktionieren, Paneele sind meist schneller
- Gegliederter Grundriss, Erker, schräge Wände, Unterzüge: in der Regel Trägerschalung
- Mehrgeschossiger Bau mit gleichen Geschossen: Paneele lohnen sich durch den wiederholten Einsatz
- Hohe Räume wie Galerie oder höhere Garage: Längere Stützen oder Traggerüsttürme können nötig sein
Beide Systeme zu kombinieren ist üblich und kein Fehler. Wichtig ist, dass die Kolonne die Belastungstabellen des Herstellers für die konkrete Deckendicke einhält. In Deutschland sind übrigens auch Elementdecken (Filigrandecken) verbreitet. Dort übernehmen Fertigteilplatten die Rolle der Schalhaut und brauchen nur eine Montageunterstützung. Ob Ortbetondecke oder Elementdecke, entscheidet die Planung. Dieser Text behandelt die vollflächige Schalung für Ortbeton.
Was die Arbeit erleichtert und was sie aufwendiger macht
Der Quadratmeterpreis hängt davon ab, wie viel Arbeit und Material ein Quadratmeter tatsächlich braucht. Zwei Decken mit gleicher Fläche können ganz unterschiedliche Aufträge sein.
Leichter wird es durch:
- Einen regelmäßigen Grundriss ohne Vorsprünge und Schrägen
- Eine übliche Raumhöhe, für die Standardstützen reichen
- Einen festen, ebenen Boden im darunterliegenden Geschoss
- Eine größere zusammenhängende Fläche, auf der die Kolonne in einen Rhythmus kommt
- Eine gute Zufahrt für Lkw oder Kran bei Anlieferung und Abholung
- Genau gemauerte Wände ohne große Abweichungen
Aufwendiger wird es durch:
- Unterzüge und Balken, die eigene Seitenschalung und eigene Unterstützung brauchen
- Kragplatten, Balkonplatten und auskragende Bereiche
- Viele Aussparungen und Durchbrüche, die eingefasst werden müssen
- Größere Höhen, die längere Stützen, Gerüst oder Traggerüsttürme erfordern
- Eine dickere Decke mit engerem Stützen- und Trägerraster
- Einen unebenen oder weichen Untergrund, der zuerst befestigt werden muss
- Eine kleine Fläche mit vielen Ecken, an denen viel geschnitten und angepasst wird
- Arbeit im Winter, wenn Frostschutz und längere Unterstützung nötig sind
Klären Sie auch, ob der Preis nur die Montage umfasst oder auch Anlieferung, Schalungsmiete, Ausschalen, Reinigen und Rückgabe. Bei Mietschalung zählt die Zeit, die das Material auf der Baustelle steht. Verzögert sich die Bewehrung oder der Betontermin, merken Sie das auch hier.
Eine Deckenschalung ist nichts für Laien. Es geht um ein tragendes Bauteil, um Arbeit in der Höhe und um Lasten, die bei einer üblichen Decke mehrere hundert Kilogramm pro Quadratmeter erreichen. Ein Fehler bedeutet nicht nur eine schiefe Decke, im schlimmsten Fall bricht die Schalung beim Betonieren ein. Deshalb gibt es hier keine Anleitung zum Selbermachen. Als Bauherr helfen Sie mit einer freien Fläche, guter Zufahrt und vollständigen Plänen. Die Montage selbst gehört in die Hände einer erfahrenen Kolonne.
Abstimmung mit den anderen Gewerken
An der Deckenschalung treffen mehrere Gewerke zusammen. Je besser sie sich vorher absprechen, desto weniger muss später in den fertigen Beton gebohrt werden.
Maurer und Tragwerksplaner
Das Mauerwerk muss fertig und abgeglichen sein. Der Tragwerksplaner legt das Auflager der Decke auf den Wänden fest, die Ringanker und gegebenenfalls, wie lange die Stützen stehen bleiben müssen. Für Unterzüge und Kragplatten braucht die Kolonne seinen Bewehrungsplan.
Eisenflechter
Die Bewehrung kommt erst auf die fertige und eingeölte Schalung. Wer schalt, sollte wissen, wo Abstandhalter sitzen und wo schwere Bereiche entstehen, etwa an Unterzügen.
Elektrofachkraft, Heizungsbauer und Lüftung
In die Decke kommen Deckendosen für Leuchten, Leerrohre für Kabel, manchmal auch Rohre einer Lüftungsanlage oder Leitungen für eine Bauteilaktivierung. Die Dosen werden direkt auf die Schalhaut genagelt oder geklebt. Durchbrüche für Abwasser, Schornstein oder Lüftung werden mit Hülsen oder Aussparungskästen freigehalten. Ein vergessener Durchbruch bedeutet später eine Kernbohrung und das Risiko, Bewehrung zu durchtrennen. Arbeiten an der Elektroinstallation selbst bleiben Sache einer Elektrofachkraft.
Betonwerk und Pumpe
Den Betontermin legt man erst fest, wenn die Schalung geprüft und die Bewehrung abgenommen ist. Die Betonpumpe braucht einen Aufstellplatz. Betoniert wird möglichst ohne lange Pausen in einem Zug.
Bauleitung
Vor dem Betonieren sollten Bauleiter oder Bauüberwachung Schalung und Bewehrung prüfen und die Abnahme im Bautagebuch festhalten. Bei manchen Bauvorhaben verlangt die Behörde zusätzlich eine Prüfung durch einen Prüfingenieur. Ob das bei Ihnen der Fall ist, steht in den Genehmigungsunterlagen. Nach dem Betonieren lässt sich nichts mehr nachprüfen.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
Die meisten Probleme zeigen sich erst nach dem Ausschalen, wenn sie sich nicht mehr einfach beheben lassen.
- Stützen auf weichem Untergrund. Auf unverdichtetem Schotter, gefrorenem Boden oder ohne Unterlagen sinken die Stützen beim Betonieren ein. Die Decke hängt durch, im schlimmsten Fall bricht die Schalung stellenweise ein.
- Zu weites Raster. Hält sich die Kolonne nicht an die Herstellertabelle, biegt sich die Schalung zwischen den Stützen durch und die Untersicht wird wellig. Bei dickeren Decken droht Überlastung.
- Schiefe Stützen. Eine schräg stehende Stütze trägt weniger. Fehlende Dreibeine an den Rändern machen das Gerüst instabil.
- Undichte Fugen. Durch Spalten läuft Zementleim aus, an der Untersicht entstehen Kiesnester und scharfe Grate. Das macht das Spachteln mühsamer.
- Falsche Höhe. Die Decke liegt tiefer oder höher als geplant. Später passen Türzargen, Treppe oder Fußbodenaufbau nicht mehr.
- Kein oder zu viel Trennmittel. Ohne Öl klebt der Beton an, beim Ausschalen reißen Stücke der Oberfläche heraus. Zu viel Öl hinterlässt Flecken und kann die Haftung des Putzes verschlechtern.
- Vergessene Durchbrüche und Dosen. Nachträgliches Bohren in die fertige Decke ist langsam und kann die Bewehrung beschädigen.
- Zu frühes Ausschalen und Entfernen der Stützen. Junger Beton hat noch nicht seine volle Festigkeit. Die Decke kann sich durchbiegen oder reißen, auch wenn sie auf den ersten Blick in Ordnung aussieht.
- Junge Decke belastet. Steinpaletten auf der frischen Decke oder das nächste Geschoss zu früh eingeschalt, ohne die untere Decke abzustützen.
Bei mehrgeschossigen Bauten wird oft übersehen, dass die frische Decke nicht nur sich selbst trägt, sondern über die Stützen auch die nächste Decke darüber. Deshalb bleiben in den unteren Geschossen Stützen länger stehen, nach Vorgabe des Statikers.
Wie lange es dauert und wann ausgeschalt werden darf
Montage
Bei einem üblichen Einfamilienhaus mit regelmäßigem Grundriss schafft eine erfahrene Kolonne die Deckenschalung in der Regel in einem bis wenigen Tagen. Paneelschalung auf ebener Fläche ist meist schneller, ein gegliederter Grundriss mit Unterzügen und Kragplatten dauert länger. Dazu kommen Bewehren, Prüfung und Betonieren.
Erhärten und Ausschalfristen
Wann ausgeschalt werden darf, hängt von Betonsorte, Deckendicke, Spannweite und vor allem von der Temperatur ab. Als grobe Orientierung:
- Die seitliche Randabschalung lässt sich bei warmem Wetter meist nach einem bis drei Tagen entfernen
- Bei Systemen mit Fallköpfen kommen Schalungsplatten und Träger früher herunter, die Stützen bleiben stehen
- Bei üblicher Trägerschalung wird die Schalung meist nach einigen Tagen bis etwa zwei Wochen entfernt, die Decke bleibt weiter abgestützt
- Die Stützen bleiben oft mehrere Wochen, genau nach Vorgabe des Statikers
- Unter etwa 5 °C verlangsamt sich das Erhärten deutlich und alle Fristen verlängern sich
Die planmäßige Festigkeit erreicht Beton in der Regel nach etwa 28 Tagen. Das heißt nicht, dass bis dahin alles abgestützt bleiben muss. Jedes frühere Ausschalen sollte aber der Bauleiter oder der Statiker freigeben. Im Sommer braucht die frische Decke Schutz vor schnellem Austrocknen durch Nässen oder Abdecken, im Winter Schutz vor Frost. Fachleute nennen das Nachbehandlung.
Hilfsstützen
Wird die Schalung früher abgebaut, bleiben Stützen unter der Decke stehen oder es werden neue gestellt, sogenannte Hilfs- oder Notstützen. Wichtig ist, nicht die ganze Fläche auf einmal zu entlasten, sondern feldweise vorzugehen, damit die Decke nicht schlagartig belastet wird.
Kontrolle vor dem Betonieren und Abnahme
Bevor Bewehrung und Beton auf die Schalung kommen, lohnt ein gründlicher Rundgang. Sie müssen kein Fachmann sein: Vieles sehen Sie von unten und von oben. Wenn Ihnen etwas unklar ist, fragen Sie den Bauleiter.
- Stützen stehen senkrecht auf festem Untergrund, bei Bedarf auf Bohlen
- An Rändern und Ecken sorgen Dreibeine oder andere Sicherungen für Stabilität
- Das Raster von Stützen und Trägern passt zur Deckendicke laut Herstellertabelle
- Die Höhe der Deckenunterkante stimmt mit dem Plan überein, geprüft mit Laser oder Nivelliergerät
- Die Schalfläche ist eben, ohne sichtbare Stufen zwischen den Platten
- Die Fugen sind dicht, auch am Mauerwerk und an den Aussparungen
- Die Stirnabschalung am Umfang hat die richtige Höhe und sitzt fest
- Aussparungen für Treppe, Schornstein und Schächte liegen an der richtigen Stelle und haben die richtige Größe
- Deckendosen und Durchbrüche sitzen nach Elektro- und Sanitärplan
- Die Oberfläche ist sauber, ohne Sägespäne, Nägel und Verschnitt
- Das Trennmittel ist gleichmäßig und dünn aufgetragen
- An freien Rändern ist ein Seitenschutz montiert
- Es ist abgesprochen, wann und wie ausgeschalt wird und wie lange die Stützen bleiben
- Die Prüfung ist im Bautagebuch festgehalten
Sehen Sie sich nach dem Ausschalen die Untersicht an. Leichte Abdrücke der Plattenfugen sind normal und verschwinden unter Putz oder Spachtel. Größere Kiesnester, eine durchhängende Decke oder Risse zeigen Sie dem Bauleiter, bevor der Putzer anfängt.
Häufige Fragen
Klassische Holzschalung nutzt man noch für kleine Flächen oder besondere Details. Systemschalung ist schneller, genauer und hat eine geprüfte Tragfähigkeit nach den Herstellertabellen. Für eine ganze Decke im Einfamilienhaus greifen heute die meisten Betriebe zum System, weil es die Montage verkürzt und weniger Raum für Fehler lässt.
Nicht immer. Die Flächenposition betrifft meist die ebene Deckenfläche. Unterzüge, Balken, Kragplatten und Stirnabschalung werden oft getrennt berechnet, nach laufendem Meter oder Stück. Lassen Sie sich beim Vergleich von Angeboten genau aufschlüsseln, was enthalten ist und was nicht.
Das hängt von Spannweite, Deckendicke, Beton und Witterung ab. Meist sind es mehrere Wochen, bei kaltem Wetter länger. Das letzte Wort haben Statiker oder Bauleiter. Entfernen Sie Stützen nicht, nur weil der Beton trocken aussieht.
Mieten können Sie die Schalung, der Aufbau unter einer tragenden Decke ist aber keine Arbeit für Laien. Es geht um Arbeit in der Höhe und um große Lasten, bei denen ein Fehler zum Einsturz während des Betonierens führen kann. In der Regel ist es sinnvoll, die Montage einem Betrieb zu überlassen, der regelmäßig mit dem jeweiligen System arbeitet.
Ursachen sind meist ein zu weites Raster, undichte Fugen, abgenutzte Schalungsplatten oder ungleichmäßig aufgetragenes Schalöl. Kleine Unebenheiten deckt der Putz ab. Größere Abweichungen klären Sie mit dem ausführenden Betrieb, bevor geputzt wird.
Ja, aber mit Vorkehrungen: Beton mit passenden Zusätzen, Frostschutz durch Abdecken, gegebenenfalls Beheizen und längere Standzeiten für Schalung und Stützen. Bei länger anhaltendem Frost verschieben viele Betriebe den Termin lieber. Das Vorgehen stimmen Sie mit Bauleiter und Betonwerk ab.
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