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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Betonarbeiten | ||||
| Handverlegter Bodenestrich bis 7 cm | m² | 17,30 € | - | |
| Betonieren der Streifenfundamente in den Aushub | m³ | 76,80 € | - | |
| Verlegen und Abziehen Sauberkeitsschicht | m² | 15,35 € | - | |
| Betonieren Bodenplatte 100 mm | m² | - | ||
| Betonieren Bodenplatte 150 mm | m² | - | ||
| Betonieren Bodenplatte 200 mm | m² | - | ||
| Schalung für Fundamente und Wände herstellen | m² | 34,55 € | - | |
| Deckenschalung (System Doka/Peri) | m² | - | ||
| Ausschalen der Decke | m² | 11,15 € | - | |
| Bewehrung binden | t | 672,00 € | - | |
| Verlegen und Binden Baustahlmatten 100×100 | m² | 5,20 € | - | |
| Verlegen und Binden Baustahlmatten 150×150 | m² | 5,75 € | - | |
| Treppe betonieren inkl. Schalung | m³ | - | ||
| Treppenschalung montieren | lfm | - | ||
| Treppenschalung ausbauen | lfm | 23,05 € | - | |
| Maschinenestrich - Zement | m² | 20,15 € | - | |
| Maschinenestrich - Calciumsulfat (selbstnivellierend) | m² | 22,65 € | - | |
| Montage Ziegeldecke | m² | 38,40 € | - | |
| Bitumen-Voranstrich | m² | - | ||
| Verlegung Bitumenbahn | m² | - | ||
| Dehnfugen schneiden | lfm | 9,60 € | - | |
| Maschinelles Glätten der Betonoberfläche | m² | 8,65 € | - | |
| Pumpen des Betons | m³ | - | ||
Was zur Leistung gehört und wann sich Handarbeit lohnt
Zur Leistung gehören das Anmischen, der Transport innerhalb der Baustelle, das Einbringen auf die gewünschte Höhe, das Abziehen und das Glätten der Oberfläche. Beim schwimmenden Estrich kommen meist Randdämmstreifen und Abdeckfolie dazu. Wärme- oder Trittschalldämmung, Bewehrung und das Entfernen des alten Bodens werden in der Regel getrennt abgerechnet. Klären Sie deshalb mit dem Betrieb vorab, was genau im Angebot enthalten ist.
Von Hand oder mit der Pumpe
Auf großen Flächen im Neubau wird Estrich meist gepumpt. Das geht schnell, und der ganze Boden entsteht in einem Zug. Handarbeit lohnt sich dort, wo eine Pumpe wenig Sinn ergibt: in einer kleinen Wohnung, in ein oder zwei Räumen, im Altbau im dritten Stock ohne Möglichkeit, einen Schlauch durchs Treppenhaus zu legen, im Hinterhaus ohne Zufahrt oder wenn Raum für Raum gearbeitet wird, weil die übrigen Zimmer noch bewohnt sind. Bei Handarbeit haben Sie außerdem mehr Kontrolle über Details, etwa beim Gefälle zum Bodenablauf einer bodengleichen Dusche.
Warum gerade bis 7 cm
Die Dicke bestimmt Materialmenge, Arbeitsaufwand und Trocknungszeit. Bis sieben Zentimeter passt ein üblicher schwimmender Estrich ebenso wie die Überdeckung der Heizrohre einer Fußbodenheizung. Müssen Sie eine größere Höhe ausgleichen, füllen Sie den Rest besser mit Dämmung, gebundener Schüttung oder Leichtbeton auf, nicht mit dickerem Estrich. Ein dicker Estrich ist schwer, belastet die Decke unnötig und trocknet sehr lange. Gerade im Altbau mit Holzbalkendecke ist das ein Punkt: Hier sollte vorher ein Statiker prüfen, ob die Decke das zusätzliche Gewicht trägt. Oft ist dort ein Trockenestrich aus dem Trockenbau die bessere Wahl.
Materialien und Einbauarten
Zementestrich
Zementestrich ist in Deutschland der Klassiker. Er verträgt Feuchtigkeit und passt deshalb in Bäder, Keller, Garagen und ins Erdgeschoss. Beim Erhärten schwindet er, braucht also Fugen und trocknet länger. Als schwimmender Estrich wird er im Wohnbau meist etwa 4,5 bis 5 cm dick eingebaut, über den Rohren einer Fußbodenheizung wird üblicherweise eine Überdeckung von rund 4,5 cm verlangt. Die genauen Werte geben der Hersteller und die einschlägige Estrichnorm DIN 18560 vor. Von Hand wird meist eine erdfeuchte bis steifplastische Mischung verarbeitet, die verdichtet und geglättet wird.
Calciumsulfatestrich (Anhydrit)
Calciumsulfat-Fließestrich, im Alltag oft Anhydritestrich genannt, ist flüssig und verläuft fast von selbst eben. Er kann dünner sein, braucht weniger Fugen und umschließt die Heizrohre sehr gut. Deshalb mögen ihn viele Heizungsbauer. Er ist aber empfindlich gegen dauerhafte Feuchte und gehört nicht nach draußen, in die Garage oder in einen schlecht belüfteten Keller. Im Bad ist er möglich, wenn eine sorgfältige Abdichtung folgt. An der Oberfläche bildet sich eine dünne, weichere Schicht, die vor dem Verkleben des Belags abgeschliffen wird. Aus Sackware lässt er sich auch von Hand anmischen, auf größeren Flächen wird er wegen des durchgehenden Gießens aber meist gepumpt.
Fertigmischung aus dem Sack oder Baustellenmischung
Sackware hat eine gleichbleibende Qualität, und der Hersteller gibt die Wassermenge genau an. Wird der Estrich aus Sand und Zement selbst gemischt, hängt das Ergebnis von der Erfahrung der Kolonne ab. Der Sand sollte scharfkantig und gemischtkörnig sein, je nach Dicke meist 0 bis 4 oder 0 bis 8 mm, kein feiner Putzsand. Das Mischungsverhältnis liegt je nach Rezeptur grob bei 1 : 3 bis 1 : 4. Schwimmenden Estrichen werden oft Kunststofffasern zugegeben, die feine Schwindrisse mindern, und ein Fließmittel, mit dem weniger Wasser nötig ist.
Verbundestrich, Estrich auf Trennlage oder schwimmend
- Verbundestrich liegt direkt auf tragfähigem Beton und haftet über eine Grundierung oder Haftbrücke. Er kann dünner sein, der Untergrund muss aber sauber, fest und staubfrei sein.
- Estrich auf Trennlage liegt auf einer Folie und ist nicht mit dem Untergrund verbunden. Er kommt bei alten oder wenig festen Untergründen zum Einsatz.
- Schwimmender Estrich liegt auf Wärme- oder Trittschalldämmung und berührt weder Wände noch Rohre. Im Mehrfamilienhaus ist er der Normalfall, weil er Ihre Schritte für die Nachbarn unten dämpft.
In schwimmenden Zementestrich wird manchmal eine Betonstahlmatte oder ein Estrichgitter eingelegt. Sinnvoll ist das nur, wenn die Matte etwa in der Mitte der Dicke liegt, nicht unten auf der Dämmung. Eine plattgetretene Matte bringt nichts. Ob Sie überhaupt eine brauchen, hängt von der Belastung und von der Empfehlung des Herstellers oder Planers ab.
Vorbereitung, bevor die Kolonne kommt
Die meisten Probleme mit Estrich entstehen, bevor überhaupt gemischt wird. Prüfen Sie vor dem Termin:
- Die Höhe des fertigen Fußbodens ist klar: Ein Meterriss ist an den Wänden angezeichnet, und Sie wissen, wie dick Fliesen oder Parkett samt Kleber werden
- Alle Leitungen im Boden sind fertig: Elektro, Wasser, Abwasser und Heizung sind verlegt und befestigt, die Fußbodenheizung hat die Druckprüfung hinter sich
- Die Innenputzarbeiten sind erledigt, damit der neue Boden nicht verschmutzt oder beschädigt wird
- Fenster und Haustür sind eingebaut, denn Zugluft und Frost schaden dem Estrich
- Die Raumtemperatur fällt beim Einbau und einige Tage danach nicht unter etwa 5 °C
- Der Untergrund ist frei von Bauschutt, Staub, Öl und alten Kleberresten
- Wasser und Strom sind vor Ort, und es gibt einen Platz für den Mischer, am besten nahe am Eingang
- Der Transportweg ist geklärt: Aufzug, Treppenhaus, Schutz der Gemeinschaftsflächen
Im Mehrfamilienhaus sprechen Sie Termin, laute Arbeiten und die Nutzung des Aufzugs mit der Hausverwaltung ab. In Eigentumswohnungen zählen Estrich und Trittschalldämmung häufig zum Gemeinschaftseigentum, dann muss unter Umständen die Eigentümergemeinschaft zustimmen, und der Trittschallschutz darf nicht schlechter werden. Ändern Sie den Bodenaufbau deutlich oder greifen Sie in die Tragkonstruktion ein, klären Sie beim Bauamt, was die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes dafür verlangt.
So läuft die Arbeit Schritt für Schritt ab
- Untergrund und Höhen prüfen. Die Kolonne misst den Untergrund mit dem Laser ein, sucht den höchsten und den tiefsten Punkt und prüft, ob die geplante Dicke überall passt.
- Dämmung und Folie. Beim schwimmenden Estrich werden die Dämmplatten dicht gestoßen verlegt und mit Folie abgedeckt, mit Überlappungen und an den Wänden hochgezogen. Die Folie verhindert, dass Zementschlämme in die Fugen läuft und Schallbrücken entstehen.
- Randdämmstreifen. Rund um den Raum, an Steigleitungen und Türzargen wird ein Schaumstreifen gesetzt, meist etwa 8 bis 10 mm dick. So kann sich der Estrich bewegen und reißt nicht an der Wand.
- Lehren setzen. Aus Mörtel entstehen Höhenpunkte oder Lehrbahnen, alternativ werden Estrichschienen aus Stahl ausgerichtet. An ihnen wird später die Latte entlanggezogen.
- Mischen. Die Mischung entsteht im Zwangs- oder Freifallmischer mit genau dosiertem Wasser. Zu nasser Estrich lässt sich leichter verteilen, schwindet aber stärker und bekommt eine schwache Oberfläche.
- Einbringen und Verdichten. Die Masse wird feldweise eingebracht, verdichtet und mit der Alulatte über die Lehren abgezogen. Fließestrich wird ausgegossen und mit der Schwabbelstange oder einer Stachelwalze entlüftet.
- Glätten. Sobald der Estrich etwas angezogen hat, wird er von Hand oder mit der Glättmaschine geglättet. Wie fein, richtet sich nach dem späteren Belag.
- Fugen. In Türdurchgängen und auf großen Flächen wird der Estrich getrennt. Entweder wird vorher ein Fugenprofil gesetzt oder der frische Estrich etwa ein Drittel tief eingeschnitten.
- Nachbehandlung. Zementestrich wird in den ersten Tagen mit Folie oder durch Anfeuchten vor schnellem Austrocknen geschützt. Die Fenster bleiben zu, Durchzug und direkte Sonne dürfen nicht auf den Boden.
Was die Arbeit leichter und was sie aufwendiger macht
Der Preis pro Quadratmeter hängt davon ab, wie viel Mühe eine Fläche macht. Leichter wird es bei:
- Einer größeren, zusammenhängenden Fläche mit einfachem Grundriss
- Erdgeschoss oder Aufzug und einem kurzen Weg vom Mischer
- Ebenem Untergrund, auf dem die Dicke überall ungefähr gleich ist
- Einem fertig vorbereiteten Raum, in dem nichts auf andere Gewerke wartet
Aufwendiger wird es bei:
- Vielen kleinen Räumen, Fluren und Nischen
- Oberen Geschossen ohne Aufzug, wenn jeder Sack über die Treppe getragen wird
- Unebenem Untergrund mit großen Höhenunterschieden
- Gefälle zu Bodenabläufen und bodengleichen Duschen
- Fußbodenheizung mit eng verlegten Rohren, um die vorsichtig gearbeitet werden muss
- Arbeiten bei Kälte, wenn der Raum beheizt und der Estrich länger geschützt werden muss
- Einbau in mehreren Abschnitten statt in einem Durchgang
Abstimmung mit anderen Gewerken, Trocknung und Zeitplan
Vor dem Estrich
Elektrofachkraft, Installateur und Heizungsbauer müssen im Boden fertig sein. Später lässt sich nichts mehr nachstemmen, ohne Estrich und Dämmung zu beschädigen. Bei Fußbodenheizung vereinbaren Sie mit dem Heizungsbauer, dass die Anlage beim Einbringen unter Druck steht. Ein Leck fällt dann sofort auf. Denken Sie auch an die Höhe von Zargen und Schwellen, damit die Türen nach dem Verlegen des Belags nicht schleifen.
Wie lange es dauert und wann man drauf darf
Eine erfahrene Kolonne schafft eine übliche Wohnung von Hand meist in ein bis zwei Tagen. Zementestrich ist in der Regel nach 24 bis 48 Stunden vorsichtig begehbar, leichtere Belastung verträgt er nach einigen Tagen, seine volle Festigkeit erreicht er nach etwa 28 Tagen. Calciumsulfatestrich ist oft früher begehbar, laut Hersteller meist innerhalb von zwei Tagen. Für die Trocknung gilt beim Zementestrich eine Faustregel: rund ein Zentimeter pro Woche für die ersten vier Zentimeter, danach langsamer. Ein fünf Zentimeter dicker Estrich ist also frühestens nach mehreren Wochen belegreif, bei Kälte und ohne Lüften noch später.
Nach dem Estrich
Bei Fußbodenheizung folgt das Funktionsheizen nach Protokoll: Die Temperatur wird schrittweise erhöht, gehalten und wieder gesenkt. Bei Zementestrich beginnt das meist frühestens nach drei Wochen, bei Calciumsulfatestrich laut Hersteller früher. Vor dem Verlegen wird die Restfeuchte gemessen, zuverlässig mit der CM-Methode. Für Zementestrich unter Parkett und Vinyl gelten üblicherweise rund 2 CM-% oder weniger, für Calciumsulfatestrich etwa 0,5 CM-%, bei Fußbodenheizung jeweils weniger. Die genauen Grenzwerte nennt der Hersteller von Belag und Kleber. Danach kommen je nach Bedarf Schleifen, Grundieren, im Bad die Abdichtung und erst dann Fliesenleger oder Bodenleger.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
- Fehlender Randdämmstreifen. Der Estrich stößt an die Wand, reißt am Rand, und die Nachbarn unten hören jeden Schritt.
- Keine Fuge im Türdurchgang. Nach einiger Zeit zeigt sich ein Riss genau unter der Schwelle und läuft in die Fliesen.
- Zu viel Wasser in der Mischung. Die Oberfläche staubt und sandet ab, der Estrich schwindet stärker und reißt.
- Zu schnelles Austrocknen. Offene Fenster im Sommer oder ein Bautrockner direkt nach dem Einbau führen zu Rissen und hochstehenden Feldrändern, dem sogenannten Schüsseln.
- Zu früh belegt. Parkett wölbt sich, Vinyl löst sich, Fliesen klingen hohl oder springen.
- Zu wenig Überdeckung über den Rohren. Über den Heizrohren entstehen Längsrisse, und der Boden wird ungleichmäßig warm.
- Staubiger Untergrund beim Verbundestrich. Der Estrich haftet nicht, klingt beim Abklopfen hohl und kann sich unter Last lösen.
- Matte liegt unten. Die Bewehrung wirkt nicht, Risse kommen trotzdem.
In der Praxis kommt es oft vor, dass der Estrich gut gemacht ist und der Fehler erst durch Ungeduld beim Verlegen entsteht. Eine Feuchtemessung kostet weit weniger Ärger als ein neues Parkett.
Anleitung für Heimwerker: Estrich in einem kleinen Raum
Einen Estrich im Abstellraum, Keller oder kleinen Zimmer können Sie selbst einbauen, wenn Sie einen Mischer, eine lange Abziehlatte und einen Helfer haben. Bei größeren Flächen, Fußbodenheizung oder schwimmendem Estrich in einer Wohnung über Nachbarn holen Sie besser einen Fachbetrieb. Für den ersten Versuch eignet sich Fertigmischung aus dem Sack.
- Untergrund säubern, Staub absaugen und größere Löcher ausbessern.
- Höhe des fertigen Estrichs vom Meterriss aus an den Wänden anzeichnen.
- Beim Verbundestrich den Untergrund nach Herstellerangabe grundieren, beim schwimmenden Estrich Dämmung und Folie verlegen.
- Randdämmstreifen rundum und an allen Rohren anbringen.
- Estrichschienen auf Höhe ausrichten oder Mörtellehren setzen und anziehen lassen.
- Mischung mit der auf dem Sack angegebenen Wassermenge anrühren, immer nur so viel, wie sich zügig verarbeiten lässt.
- Estrich von der hintersten Ecke Richtung Tür einbringen, verdichten und mit der Latte über die Schienen abziehen.
- Schienen herausnehmen, Rillen mit Mischung füllen und die Oberfläche mit der Glättkelle glätten.
- Estrich mit Folie abdecken, Fenster geschlossen halten und einige Tage nicht belasten.
- Vor dem Verlegen des Belags die Feuchte messen lassen oder die Trocknungszeit laut Hersteller einhalten.
So prüfen Sie den fertigen Estrich bei der Abnahme
Die Ebenheit prüfen Sie mit einer Zwei-Meter-Latte, die Sie an verschiedenen Stellen und in verschiedenen Richtungen auflegen. Für geklebte Beläge, großformatige Fliesen und Vinyl sind meist nur wenige Millimeter Abweichung unter der Latte zulässig. Die Grundwerte stehen in DIN 18202, die genaue Anforderung nennt der Belaghersteller. Ritzen Sie die Oberfläche mit einem Schlüssel oder Nagel an: Sie sollte sich nur kratzen lassen, nicht absanden. Mit einem kleinen Hammer finden Sie hohle Stellen.
- Der Estrich hat in allen Räumen die vereinbarte Höhe bezogen auf den Meterriss
- Der Randdämmstreifen läuft rundum, der Estrich berührt nirgends Wand oder Rohr
- In Türdurchgängen und auf großen Flächen sind Fugen wie vereinbart vorhanden
- Unter der Latte zeigen sich keine größeren Spalten oder Buckel
- Die Oberfläche sandet nicht ab, staubt nicht und klingt beim Abklopfen nicht hohl
- Keine größeren Risse, feine Haarrisse nur vereinzelt und oberflächlich
- Das Gefälle im Bad führt zum Ablauf, Wasser bleibt nicht stehen
- Sie haben Estrichart, Einbaudatum und empfohlene Trocknungszeit schriftlich
- Bei Fußbodenheizung sind Termin und Ablauf des Funktionsheizens abgesprochen
- Vor dem Verlegen des Belags ist die Restfeuchtemessung dokumentiert
Häufige Fragen
Das hängt von Estrichart, Dicke, Temperatur und Lüftung ab. Zementestrich mit rund 5 cm braucht in der Regel mehrere Wochen, Calciumsulfatestrich ist meist schneller. Sicherheit gibt nur die CM-Messung, der Kalender allein reicht nicht.
In Feuchträume, Garagen und Keller gehört Zementestrich. Für Fußbodenheizung in trockenen Wohnräumen ist Calciumsulfatestrich praktisch, weil er sehr eben wird und die Wärme gut leitet. Mit entscheiden auch die Anforderungen des Belags und der Termin, zu dem Sie verlegen wollen.
Nicht immer. In einer normalen Wohnung reichen oft Kunststofffasern. Eine Matte kommt bei höherer Belastung oder nach Planung dazu. Wird sie verwendet, muss sie etwa in der Mitte der Estrichdicke liegen.
Ja, wenn die Fliesen fest haften. Dann entsteht entweder ein Verbundestrich über eine spezielle Haftbrücke oder ein Estrich auf Trennlage. Lose und hohl klingende Fliesen müssen vorher raus.
Oft ja, denn Estrich und Trittschalldämmung gehören häufig zum Gemeinschaftseigentum. Sprechen Sie vorher mit der Hausverwaltung, gegebenenfalls entscheidet die Eigentümergemeinschaft. Bei Eingriffen in die Tragkonstruktion fragen Sie zusätzlich beim Bauamt nach.
Meist ist es Schwinden durch zu schnelles Austrocknen oder eine zu nasse Mischung. Vereinzelte Haarrisse an der Oberfläche lassen sich vor dem Verlegen mit Kunstharz verharzen. Breitere oder wachsende Risse sollte ein Fachmann beurteilen.
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