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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Fenster und Fensterbänke | ||||
| Montage Innenfensterbank | lfm | 21,10 € | - | |
| Montage Kunststoff- oder Holzfenster | Stk. | - | ||
| Montage Außenfensterbank | lfm | 23,05 € | - | |
So läuft die Montage einer Innenfensterbank ab
Abgerechnet wird die Montage nach laufendem Meter, also nach der Länge der eingebauten Fensterbank. Bei einem üblichen Fenster in einer Wohnung dauert der Einbau einer Fensterbank meist weniger als eine Stunde. Länger wird es bei alten, unebenen Wänden oder wenn die alte Fensterbank erst herausgestemmt werden muss.
Aufmaß und Zuschnitt
Der Monteur misst die Breite der Fensteröffnung, die Tiefe vom Fensterrahmen bis zur Wandoberfläche und prüft, ob die Laibungen rechtwinklig verlaufen. Im Altbau ist die Öffnung vorne und hinten oft ein bis zwei Zentimeter unterschiedlich breit, deshalb wird an mehreren Stellen gemessen. Danach wird die Platte auf Länge und Tiefe zugeschnitten. Üblich ist ein Überstand vor der fertigen Wand von etwa 2 bis 4 cm und seitliche „Ohren“, die über die Laibungskante hinaus in die Wand oder auf die Wandfläche reichen.
Geschnitten wird mit einem scharfen Sägeblatt für Laminat oder Kunststoff, idealerweise mit einer Tauchsäge und Führungsschiene. So franst die Kante nicht aus. Bei Spanplatte sollten auch die verdeckten Schnittkanten mit Dichtstoff oder Lack versiegelt werden, damit sie keine Feuchtigkeit ziehen.
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund unter der Fensterbank muss tragfähig, trocken und annähernd eben sein. Loser Putz, alte Mörtelreste und Staub werden entfernt. Größere Unebenheiten gleicht man mit Mörtel oder Unterlegklötzen aus. Mit der Wasserwaage legt der Monteur die Höhe so fest, dass die Fensterbank dicht unter dem Rahmen sitzt oder in die Nut beziehungsweise unter das Fensterbankanschlussprofil greift, falls das Fenster eines hat.
Einlegen und Verkleben
Die Platte wird zuerst trocken auf Kunststoffkeile oder Unterlegplättchen gelegt und mit der Wasserwaage ausgerichtet. Eine Innenfensterbank liegt waagerecht oder mit einem ganz leichten Gefälle zum Raum hin, nie zum Fenster. Danach wird sie verklebt. Meist verwendet man einen speziellen Fensterbankschaum mit geringem Nachdrücken oder einen Montagekleber, etwa auf MS-Polymer-Basis. Im Altbau wird eine schwere Fensterbank manchmal auch klassisch ins Mörtelbett gelegt.
Der Schaum kommt in Streifen auf den Untergrund, nicht vollflächig. Solange er aushärtet, wird die Fensterbank beschwert, zum Beispiel mit Sandsäcken, Wassereimern oder einer Strebe gegen den Fenstersturz. Ohne Belastung hebt der Schaum die Platte an, und die Fensterbank kippelt später oder liegt schief. Die Belastung bleibt je nach Herstellerangabe meist einige Stunden liegen, idealerweise bis zum nächsten Tag.
Abschluss
Zum Schluss werden die seitlichen Abschlusskappen aufgesetzt, sofern das System welche hat, und die Fugen geschlossen. Die Fuge zwischen Fensterbank und Rahmen bekommt einen elastischen Dichtstoff, meist Silikon oder Acryl in Rahmenfarbe. Die Fuge zum Putz wird in der Regel mit überstreichbarem Acryl geschlossen, damit sie zusammen mit der Wand gestrichen werden kann. Die Schutzfolie auf der Oberseite ziehen Sie erst ab, wenn alle anderen Arbeiten im Raum erledigt sind.
Materialien und Varianten: was wann passt
Die wichtigste Entscheidung, die Sie treffen, ist das Material. Es bestimmt Optik, Haltbarkeit und auch die Art der Montage.
Beschichtete Spanplatte
Das ist der verbreitetste Typ. Ein Kern aus Span- oder MDF-Platte ist mit einer strapazierfähigen Schichtstoffoberfläche belegt, die Vorderkante ist meist im Postforming-Verfahren gerundet. Im Alltag nennt man solche Fensterbänke oft „Werzalit-Fensterbänke“, auch wenn sie von verschiedenen Herstellern stammen. Es gibt viele Dekore, von Weiß über Holz- bis zu Steinoptik, und sie halten die normale Nutzung gut aus. Die Schwachstelle ist Wasser: Dringt es in eine Schnittkante oder durch eine beschädigte Oberfläche ein, quillt der Kern auf, und das lässt sich nicht mehr reparieren. Deshalb gehören an die Kanten Abschlusskappen und sorgfältig geschlossene Fugen.
Kunststoff-Hohlkammerprofil
Ein hohles PVC-Profil mit inneren Stegen. Es ist leicht, Feuchtigkeit macht ihm nichts aus, deshalb passt es gut ins Bad, in die Küche oder an Fenster mit vielen Pflanzen. Es fühlt sich weniger wertig an, dunkle Farben dehnen sich in praller Sonne stärker aus, und mit spitzen Gegenständen zerkratzt man es leichter. Die Endkappen müssen zum System passen, sonst bleiben die Hohlkammern sichtbar.
Massivholz
Fensterbänke aus verleimtem Eichen-, Buchen- oder Fichtenholz passen zu Holzhäusern, zu Altbauten mit Holzfenstern und zu wohnlichen Einrichtungen. Sie sehen schön aus und lassen sich abschleifen und auffrischen. Holz arbeitet aber: Es ändert mit der Luftfeuchtigkeit seine Maße. Darum braucht es eine Bewegungsfuge zur Laibung, eine gute Oberflächenbehandlung mit Öl oder Lack auf allen Seiten und regelmäßige Pflege.
Naturstein und Agglo-Stein
Marmor, Granit oder Agglomarmor sind in Deutschland als Innenfensterbank weit verbreitet. Sie sind sehr widerstandsfähig, aber schwer und werden meist vom Steinmetz geliefert und eingebaut, nicht vom Tischler. Dieser Beitrag dreht sich um Fensterbänke, die der Tischler oder Fenstermonteur setzt: Spanplatte, Kunststoff und Massivholz.
Tiefe und Stärke
Beschichtete und Kunststoff-Fensterbänke gibt es meist in Stärken um 2 cm und in Tiefen von schmal bis sehr tief. Eine tiefe Fensterbank, die weit über die Wand ragt, braucht eine stabilere Unterstützung, sonst biegt sie sich mit der Zeit durch. Bei ungewöhnlich großen Tiefen lohnt es sich, nach Fensterbankhaltern oder Konsolen von unten zu fragen.
Heizkörper unter dem Fenster und Feuchtigkeit
Warum hängt der Heizkörper fast immer unter dem Fenster? Warme Luft steigt an der Scheibe entlang nach oben und bildet eine Art Luftschleier. Er verhindert, dass kalte Luft vom Fenster in den Raum fällt, und hält die Scheibe trocken. Die Fensterbank darf diesen Luftstrom nicht abschneiden.
- Die Fensterbank sollte den Heizkörper nicht vollständig überdecken. Zwischen ihrer Vorderkante und dem Heizkörper sollte Platz für die aufsteigende Luft bleiben.
- Wenn Sie über dem Heizkörper eine tiefe Fensterbank möchten, gibt es Varianten mit eingefrästen Lüftungsschlitzen oder einem Gitter.
- Eine zu tiefe Fensterbank über dem Heizkörper führt zu beschlagenen Scheiben im unteren Bereich, zu Schimmel in den Ecken und zu einem schlechter beheizten Raum.
Der zweite Punkt ist Baufeuchte. Frischer Putz oder Ausgleichsmörtel unter der Fensterbank muss erst trocknen. Wird eine Spanplatten-Fensterbank auf nassen Untergrund gesetzt, zieht die Feuchtigkeit von unten in den Kern.
Was vor der Montage fertig sein muss
Die Fensterbank gehört zu den letzten Arbeiten rund ums Fenster. Was vorher vergessen wurde, lässt sich danach nur mühsam nachholen.
- Fenster eingebaut und befestigt. Der Rahmen muss fest sitzen, die Anschlussfuge muss ausgeschäumt und abgedeckt sein.
- Dampfbremsband auf der Innenseite. Bei einer fachgerechten Fenstermontage wird die Anschlussfuge innen mit einem dampfbremsenden Band abgeklebt, nach dem Grundsatz „innen dichter als außen“. Dieses Band muss auch unter der Fensterbank durchgehend sitzen. Wird es beim Einbau der Fensterbank eingeschnitten oder abgerissen, gelangt Raumfeuchte in den Schaum, und rund ums Fenster können sich mit der Zeit Feuchte und Schimmel zeigen.
- Laibungen vorbereitet. Meist wird die Fensterbank nach dem Grobputz der Laibung, aber vor dem Feinputz oder Spachteln und dem Anstrich gesetzt. So lässt sich der Anschluss zur Wand sauber beiputzen. Sind die Laibungen schon gestrichen, geht die Montage trotzdem, es braucht dann aber kleine Ausbesserungen.
- Heizkörper und Strom geklärt. Wird ein Heizkörper getauscht oder versetzt, sollte der Heizungsbauer vorher fertig sein. Muss unter dem Fenster eine Steckdose versetzt werden, ist das Sache einer Elektrofachkraft.
- Zugang zum Fenster. Gardinen, Pflanzen und Möbel unter dem Fenster wegräumen und Platz zum Zuschneiden schaffen.
In einem Mehrfamilienhaus ist der reine Tausch der Innenfensterbank eine Arbeit in Ihrer Wohnung. Geht er mit einem Fenstertausch einher, sprechen Sie vorher mit der Hausverwaltung: Fenster gehören in einer Eigentümergemeinschaft (WEG) meist zum Gemeinschaftseigentum und prägen die Fassade. Ob eine damit verbundene bauliche Änderung nach der Landesbauordnung Ihres Bundeslandes eine Genehmigung braucht, klären Sie im Zweifel direkt beim Bauamt.
Was die Arbeit leichter oder schwerer macht
Auch wenn nach laufendem Meter abgerechnet wird, kann der Aufwand je nach Situation deutlich auseinandergehen.
Einfachere Fälle
- Neubau oder frischer Putz mit geraden, rechtwinkligen Laibungen
- Standardtiefen ohne Sonderzuschnitt
- Fenster mit Anschlussprofil, unter das die Fensterbank genau passt
- Mehrere gleiche Fenster hintereinander, bei denen die Platten in einem Zug zugeschnitten werden
Aufwendigere Fälle
- Ausbau einer alten Fensterbank, vor allem aus Beton, Terrazzo oder gefliest, wie man sie im Altbau oft findet
- Schiefe, schräge oder unterschiedlich breite Laibungen, die einen genauen Zuschnitt nach Schablone erfordern
- Dicke Außenwände und sehr tiefe Fensterbänke, die gestoßen oder abgestützt werden müssen
- Eckfenster, Erker und Bögen, an denen Fensterbänke auf Gehrung zusammenkommen
- Ausschnitte für Heizungsrohre oder andere Hindernisse
- Unebener oder bröseliger Untergrund, der zuerst ausgebessert werden muss
Bei Gebäuden aus den Jahrzehnten vor den 1990er Jahren können alte Fensterbänke, Kitte oder Platten Asbest enthalten. Besteht ein Verdacht, lassen Sie das Material prüfen. Asbesthaltige Bauteile darf nur ein dafür zugelassener Fachbetrieb ausbauen.
Typische Fehler und wie sie sich zeigen
Die meisten Probleme mit Fensterbänken zeigen sich nicht am Tag der Montage, sondern nach einigen Wochen oder nach dem ersten Winter.
- Vollflächig ausgeschäumt und nicht beschwert. Der Schaum drückt die Platte hoch, die Fensterbank wölbt sich oder steht vom Rahmen ab.
- Keine Unterlage. Die Platte liegt nur auf Schaum und federt, wenn man sich aufstützt. Später reißt die Fuge am Rahmen oder die Platte bricht.
- Gefälle zum Fenster. Gießwasser oder Kondenswasser läuft zum Rahmen, unter die Fensterbank und ins Mauerwerk.
- Unversiegelte Schnittkanten an Spanplatte. In den Ecken am Fenster oder an der Wand quillt die Fensterbank nach einiger Zeit auf, der Schichtstoff löst sich.
- Keine Bewegungsfuge bei Massivholz. Das Holz dehnt sich im Sommer aus, drückt gegen die Laibung, wölbt sich oder lässt den Putz reißen.
- Harter statt elastischer Dichtstoff. Die Fuge zwischen Rahmen und Fensterbank reißt beim ersten Temperaturwechsel.
- Beschädigtes Dampfbremsband. Im unteren Fensterbereich tauchen Feuchte und Schimmel auf, oft erst nach Jahren.
- Überdeckter Heizkörper. Das Fenster beschlägt im Winter, der Raum wird schlechter warm.
- Zu kurzer Überstand oder zu kurze Ohren. An der Wand bleibt ein sichtbarer Spalt, den man nachträglich kaum kaschieren kann.
Wie lange es dauert und wann die Fensterbank belastbar ist
Der eigentliche Einbau einer Fensterbank dauert meist zwischen einigen Dutzend Minuten und etwa einer Stunde. Für eine ganze Wohnung mit mehreren Fenstern ist es oft eine Tagesarbeit. Länger dauert es, wenn alte Fensterbänke ausgebaut oder Untergründe ausgeglichen werden müssen, denn dann muss der Mörtel erst trocknen.
Montageschaum oder Kleber härtet laut Hersteller in der Regel innerhalb einiger Stunden aus, die volle Festigkeit ist meist am nächsten Tag erreicht. Silikon oder Acryl in den Fugen braucht etwa 24 Stunden, bevor Sie es anfassen oder überstreichen. Bis dahin stellen Sie keine Blumentöpfe oder schweren Dinge auf die Fensterbank und stützen sich nicht darauf ab.
Anleitung für Heimwerker: Innenfensterbank einbauen
Wenn Sie eine Säge mit Führungsschiene, eine Wasserwaage und etwas Geduld mitbringen, können Sie eine Innenfensterbank selbst tauschen. Die meiste Zeit geht für genaues Messen und Zuschneiden drauf, nicht für das Verkleben. Lassen Sie die Finger davon, wenn dafür an Elektroleitungen oder Heizungsrohren gearbeitet werden muss.
- Breite der Öffnung vorne und hinten, Tiefe vom Rahmen bis zur Wandoberfläche messen und die Laibungen auf Winkel prüfen.
- Überstand vor der Wand (etwa 2 bis 4 cm) und seitliche Ohren dazurechnen, Maße notieren.
- Bei schiefen Laibungen eine Schablone aus Karton anfertigen und die Kontur auf die Platte übertragen.
- Platte mit scharfem Sägeblatt zuschneiden, dabei die Seite wählen, die der Sägenhersteller für saubere Kanten empfiehlt.
- Verdeckte Schnittkanten der Spanplatte mit Dichtstoff oder Lack versiegeln.
- Untergrund von Staub und losem Putz befreien, größere Unebenheiten ausgleichen und trocknen lassen.
- Dampfbremsband unter dem Fenster auf Schäden prüfen und nicht hineinschneiden.
- Platte trocken auf Kunststoffkeile legen und mit der Wasserwaage ausrichten.
- Platte abnehmen, Keile liegen lassen, Untergrund nach Angabe auf der Schaumdose anfeuchten und Fensterbankschaum in Streifen auftragen.
- Fensterbank wieder einlegen, an den Rahmen drücken und erneut mit der Wasserwaage prüfen.
- Fensterbank gleichmäßig beschweren und nach Herstellerangabe aushärten lassen, idealerweise bis zum nächsten Tag.
- Seitliche Abschlusskappen aufsetzen, sofern das System welche vorsieht.
- Fuge zum Rahmen mit elastischem Dichtstoff und Fuge zur Wand mit überstreichbarem Acryl schließen.
- Nach dem Aushärten Schutzfolie abziehen und den Putz rund um die Fensterbank ausbessern.
Fertige Arbeit prüfen und abnehmen
Die Abnahme dauert nicht lange. Sie brauchen eine Wasserwaage, einen wachen Blick und Ihre Hand. Prüfen Sie die Fensterbank erst, wenn Schaum und Dichtstoff ausgehärtet sind, möglichst bei Tageslicht.
- Die Fensterbank liegt waagerecht oder mit leichtem Gefälle zum Raum, nie zum Fenster
- Beim Drücken auf die Vorderkante federt oder kippelt nichts
- Die Platte liegt auf ganzer Länge ohne Spalt am Fensterrahmen an
- Die Fuge zum Rahmen ist mit elastischem Dichtstoff geschlossen, gerade und ohne Unterbrechung
- Die Fuge zur Wand ist geschlossen und überstreichbar
- Der Überstand vor der Wand ist auf ganzer Länge gleich
- Seitliche Ohren und Kappen sitzen sauber, ohne offene Hohlkammern oder Schnittkanten
- Die Oberfläche ist frei von Kratzern, abgelöstem Schichtstoff und Schaumresten
- Unter der Fensterbank quillt kein Schaum hervor, das Dampfbremsband ist nicht sichtbar beschädigt
- Über dem Heizkörper bleibt Platz für die aufsteigende Warmluft
- Der Arbeitsbereich ist aufgeräumt, und Sie wissen, ab wann die Fensterbank belastet werden darf
Häufige Fragen
Ja. Die alte Fensterbank wird vorsichtig ausgebaut oder herausgeschnitten, der Untergrund ausgebessert und die neue eingesetzt. Beim Ausbau muss man auf den Fensterrahmen und das Dampfbremsband darunter achten. Sitzt die alte Fensterbank unter dem Rahmen, passt der Monteur die Tiefe der neuen meist so an, dass sie dicht am Rahmen anliegt.
Üblich sind etwa 2 bis 4 cm vor der fertigen Wandfläche. Weniger wirkt knapp, mehr kann bei Vorhängen stören oder den Heizkörper verdecken. Wird die Wand noch verputzt, gespachtelt oder gefliest, misst man den Überstand von der späteren Oberfläche aus.
Wo Wasser im Spiel ist, sind Kunststoff-Hohlkammerprofile oder Stein die sicherere Wahl. Eine beschichtete Spanplatte hält dort auch, aber nur mit sorgfältig geschlossenen Fugen und Kappen an den Kanten. Stehendes Wasser unter Blumentöpfen ist für Spanplatte das größte Risiko.
Davon wird abgeraten. Die warme Luft vom Heizkörper muss zum Fenster strömen können, sonst beschlägt die Scheibe im Winter und am Fenster bildet sich Schimmel. Wenn Sie eine tiefe Fensterbank möchten, wählen Sie eine Variante mit Lüftungsschlitzen oder Gitter.
Gemessen wird die tatsächliche Länge der eingebauten Platte, einschließlich der seitlichen Ohren, die über die Laibungskante hinausreichen. Deshalb ist es sinnvoll, beim Aufmaß vorher festzulegen, wie weit die Fensterbank seitlich übersteht.
Meist hat der Montageschaum nachgedrückt, und die Fensterbank war während des Aushärtens nicht ausreichend beschwert. Abhilfe schafft in der Regel, den Schaum herauszuschneiden und die Platte neu einzusetzen. Das ist ein Fall für eine Reklamation beim Monteur.
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