Preisverzeichnis 2026 · Deutschland

Montage eines Kunststoff- oder Holzfensters

Die Montage ist der Teil des Fenstertauschs, den nach ein paar Wochen niemand mehr sieht. Sie entscheidet aber darüber, ob das Fenster über Jahre dicht bleibt oder ob sich in den Ecken der Laibung Feuchtigkeit und Schimmel zeigen.

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·3 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
124,80 €/ Stk.
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99,84 € - 162,24 €
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Tischler- und Schreinerarbeiten3 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Fenster und Fensterbänke
Montage Kunststoff- oder HolzfensterStk.124,80 €-
Montage Außenfensterbanklfm23,05 €-
Montage Innenfensterbanklfm21,10 €-
Summe Arbeit
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Was die Fenstermontage genau umfasst

Mit Montage ist das eigentliche Einsetzen des Fensters in die Öffnung gemeint. Arbeiten drumherum haben im Preisverzeichnis meist eigene Positionen. Klären Sie diese vorher mit dem Betrieb, damit es später keine Missverständnisse gibt:

  • Ausbau und Entsorgung des alten Fensters
  • Innenfensterbank und Außenfensterbank
  • Beiputzen und Verputzen der Laibungen
  • Montage von Rollläden, Raffstores oder Insektenschutz
  • Vorwandmontage auf Konsolen bei Häusern mit WDVS

Fragen Sie beim Angebot auch nach, ob die Abdichtungsbänder enthalten sind. Manche Betriebe bauen sie standardmäßig ein, andere nur auf Wunsch. Ohne Bänder geht der Einbau zwar schneller, die Fuge zwischen Rahmen und Mauerwerk bleibt dann aber ungeschützt. In Deutschland orientieren sich viele Fensterbauer an der sogenannten RAL-Montage, also an einem anerkannten Leitfaden für den fachgerechten Einbau. Es lohnt sich, danach zu fragen, wie der Betrieb die Anschlussfuge ausführt.

So läuft die Montage Schritt für Schritt ab

Ein erfahrener Monteur hat seinen festen Ablauf, trotzdem ist jede Öffnung etwas anders. Gerade im Altbau kommt es häufig vor, dass die Öffnung nicht rechtwinklig ist oder oben und unten unterschiedlich breit.

Öffnung prüfen und Fenster vorbereiten

Zuerst misst der Monteur die Öffnung und vergleicht sie mit den Maßen des Fensters. Rund um den Rahmen sollte in der Regel eine Fuge von ungefähr 10 bis 20 mm bleiben, damit sie sich sauber ausschäumen lässt. Ist die Fuge zu schmal, kommt der Schaum nicht hinein. Ist sie zu breit, muss sie erst ausgeglichen werden. Bei größeren Fenstern werden die Flügel ausgehängt und die Scheiben ausgeglast, damit sich der Rahmen besser handhaben lässt und beim Einsetzen nichts beschädigt wird.

Noch vor dem Einsetzen kommen die Abdichtungsbänder auf den Rahmen: innen ein dampfbremsendes Band, außen ein diffusionsoffenes, schlagregendichtes Band. Das geschieht vorher, weil man nach dem Einbau kaum noch bequem an den Rahmen herankommt.

Einsetzen, Ausrichten und Verankern

Der Rahmen wird auf Klötze in die Öffnung gestellt, meist aus Kunststoff oder Hartholz. Diese Tragklötze leiten das Gewicht des Fensters ins Mauerwerk und bleiben deshalb nach der Montage drin. Dann richtet der Monteur den Rahmen mit der Wasserwaage waagerecht und senkrecht aus und prüft die Diagonalen. Weichen sie stärker ab, als der Hersteller zulässt, schließen die Flügel später nicht richtig.

Die Verankerung sorgt dafür, dass das Fenster fest in der Öffnung sitzt. Üblich sind vor allem:

  • Rahmendübel oder Fensterbauschrauben durch den Rahmen ins Mauerwerk, üblich bei Vollziegel und Beton
  • Maueranker oder Montagelaschen aus Stahlblech, die am Rahmen und am Mauerwerk befestigt werden, geeignet bei Lochziegeln, Porenbeton und überall dort, wo nicht durch den Rahmen gebohrt werden soll
  • Montagekonsolen bei der Vorwandmontage in der Dämmebene

Die Befestigungspunkte sitzen in der Regel etwa 15 cm von den Ecken entfernt und dann in Abständen von ungefähr 70 cm. Die genauen Werte gibt der Profilhersteller vor. Schrauben durch den Rahmen dürfen nicht zu fest angezogen werden, sonst biegt sich der Rahmen durch und der Flügel schleift.

Fuge füllen und abdichten

Die Fuge wird mit PU-Montageschaum gefüllt, und zwar nur zu etwa zwei Dritteln, weil der Schaum noch nachquillt. Wird zu viel eingefüllt, kann der Schaum den Rahmen nach innen drücken und das Fenster verzieht sich. Das merkt man besonders bei breiten Balkontüren. Nach dem Aushärten wird überstehender Schaum abgeschnitten und die Bänder werden auf die Laibung geklebt. Das innere Band verhindert, dass Raumfeuchte in den Schaum gelangt. Das äußere schützt den Schaum vor Regen und UV-Strahlung, lässt aber Feuchtigkeit aus dem Schaum nach außen entweichen. Die Faustregel lautet: innen dichter als außen.

Flügel einhängen und einstellen

Zum Schluss werden die Flügel eingehängt, die Scheiben eingesetzt und die Beschläge eingestellt. Der Flügel soll sich leicht und ohne Schleifen schließen lassen, und die Dichtung muss im geschlossenen Zustand rundum anliegen. Der Monteur prüft auch die Spaltlüftung und die Fehlbedienungssperre.

Kunststoff oder Holz: Unterschiede beim Einbau

Der Ablauf ist bei beiden Materialien ähnlich. Die Unterschiede liegen in Details, die den Zeitaufwand und die nötige Vorsicht beeinflussen.

Kunststofffenster

Ein Kunststoffrahmen ist leichter und während der Montage unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Er hat Stahlarmierungen, in die verankert wird. Bei dunklen Farben oder Dekorfolien dehnt sich der Kunststoff bei Wärme stärker aus. Hersteller empfehlen deshalb bei langen Rahmen, die Abstände der Befestigungspunkte genau einzuhalten und den Rahmen nicht starr einzuspannen. Die Schutzfolie auf den Profilen sollten Sie nach der Montage zügig abziehen, in der Regel innerhalb weniger Wochen. In der Sonne brennt sich der Kleber sonst fest und lässt sich später nur noch mühsam entfernen.

Holzfenster

Ein Holzfenster ist schwerer, und die Oberfläche reagiert empfindlicher auf Kratzer, Feuchtigkeit und Kontakt mit Kalk oder Mörtel. Monteure schützen Holzfenster deshalb sorgfältiger, decken sie mit Folie ab und verwenden Klebeband, das den Lack nicht angreift. Holz arbeitet mit der Feuchtigkeit. Ein Holzfenster sollte daher nicht in einen feuchten Neubau eingesetzt werden, in dem gerade erst verputzt oder der Estrich eingebracht wurde. Geht es nicht anders, muss der Raum kräftig gelüftet werden. Bei Verschraubung durch den Rahmen werden die Bohrlöcher mit Abdeckkappen oder Holzstopfen in Rahmenfarbe verschlossen.

Wo in der Wand das Fenster sitzen sollte

Bei beiden Materialien spielt die Lage in der Wanddicke eine große Rolle. In einer ungedämmten Wand sitzt das Fenster meist etwa im mittleren Drittel. Bei einem Haus mit Außendämmung ist es sinnvoll, das Fenster weiter nach außen an die Mauerwerkskante oder sogar in die Dämmebene zu setzen, damit die Dämmung den Rahmen überdecken kann. Sonst entsteht eine Wärmebrücke und die innere Laibung kann im Winter kalt werden.

Was vorbereitet sein muss, bevor die Monteure kommen

Gute Vorbereitung verkürzt die Montage und das Aufräumen. Bis zum vereinbarten Termin sollte Folgendes erledigt sein:

  • Etwa 1,5 bis 2 Meter freier Platz vor jedem Fenster, Pflanzen, Gardinen, Gardinenstangen und Möbel weggeräumt
  • Abgedeckter Boden und abgedeckte Möbel, die nicht hinausgetragen werden können
  • Stromanschluss für das Werkzeug
  • Abgesprochener Platz zum Abstellen der neuen und Abtransport der alten Fenster
  • Im Mehrfamilienhaus informierte Hausverwaltung und Nachbarn wegen des Lärms
  • Parkmöglichkeit für den Transporter

Genehmigung und Zustimmung der Eigentümergemeinschaft

Tauschen Sie im Einfamilienhaus Fenster gegen solche in gleicher Größe und ähnlicher Optik, ist das in der Regel genehmigungsfrei. Die Einzelheiten regelt aber die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes, und bei denkmalgeschützten Gebäuden oder in Gebieten mit Gestaltungssatzung gelten oft strengere Vorgaben. Fragen Sie im Zweifel beim Bauamt nach. Wird die Öffnung vergrößert, die Brüstung für eine Balkontür abgebrochen oder eine neue Öffnung geschaffen, ist das ein Eingriff in die Konstruktion. Das gehört in die Hände eines Statikers und muss mit dem Bauamt geklärt werden.

Beim Fenstertausch gilt außerdem das Gebäudeenergiegesetz (GEG): Neue Fenster müssen bestimmte Anforderungen an den Wärmeschutz erfüllen. Ihr Fensterbauer kennt die Werte. Wer Fördermittel nutzen möchte, etwa über BAFA oder KfW, sollte sich vor der Beauftragung über die aktuellen Bedingungen informieren, denn häufig muss der Antrag vor Beginn der Arbeiten gestellt werden.

In einer Eigentumswohnung gehören die Fenster in der Regel zum Gemeinschaftseigentum. Farbe der Rahmen, Teilung der Flügel und Änderungen an der Öffnung brauchen meist einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft (WEG). Klären Sie das mit der Hausverwaltung vorher, nicht erst nach dem Einbau. Als Mieter sprechen Sie ohnehin zuerst mit dem Vermieter.

Was die Arbeit leichter macht und was sie verlängert

Eine Position „Stück“ heißt nicht, dass jedes Fenster gleich viel Aufwand macht. Den Umfang beeinflussen vor allem:

  • Größe und Gewicht des Fensters, ein großes Fenster mit Dreifachverglasung ist schwer und braucht mehr Leute
  • Stockwerk und Zugang, im Erdgeschoss geht es leichter als im vierten Stock ohne Aufzug
  • Zustand der Laibung, bröckelnder Putz oder eine schiefe Öffnung müssen erst ausgeglichen werden
  • Art des Mauerwerks, in Lochziegel und Porenbeton wird anders verankert als in Beton
  • Sonderformen wie Rundbögen und Schrägfenster, die sich schwerer ausrichten lassen
  • Balkon- und Terrassentüren mit niedriger Schwelle, bei denen der Anschluss an Boden und Abdichtung gelöst werden muss
  • Gerüst oder Hubbühne, wenn außen in der Höhe gearbeitet wird

In Mehrfamilienhäusern aus den Sechziger- bis Achtzigerjahren ist die Montage oft recht gut planbar, weil die Öffnungen gerade sind und sich die Maße wiederholen. Im Altbau mit Ziegelmauerwerk zeigt sich dagegen nach dem Ausbau häufig, dass die Laibung stärker beschädigt ist, als man von außen sehen konnte.

Abstimmung mit den anderen Gewerken

Das Fenster verbindet mehrere Gewerke. Stimmt die Reihenfolge nicht, muss etwas doppelt gemacht werden.

  • Das Aufmaß sollte der Betrieb nehmen, der die Fenster liefert und einbaut, damit er für die Maße verantwortlich ist
  • Planen Sie ein WDVS, entscheiden Sie über die Lage des Fensters vor der Bestellung, eine Vorwandmontage lässt sich nachträglich kaum umsetzen
  • Bei elektrischen Rollläden, Raffstores oder Öffnungssensoren muss die Elektrofachkraft vor der Montage kommen und die Leitungen vorbereiten
  • Die Außenfensterbank kommt nach dem Fenster und vor dem Abschluss der Fassade, die Innenfensterbank nach dem Aushärten des Schaums
  • Maurer oder Putzer arbeiten die Laibungen erst bei, wenn die Bänder verklebt sind und der Schaum ausgehärtet ist
  • Gestrichen wird zuletzt, wenn die Laibungen trocken sind

In der Praxis passiert es oft, dass die Fenster getauscht werden und die Laibungen erst ein halbes Jahr später an die Reihe kommen. In der Zwischenzeit liegt der Schaum offen. Wenn es nicht anders geht, sollte wenigstens die Außenseite mit Band geschützt oder vorübergehend abgedeckt sein.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

Die meisten Probleme mit Fenstern entstehen nicht am ersten Tag, sondern im ersten oder zweiten Winter.

Fehlende oder schlecht verklebte Bänder

Warme, feuchte Raumluft dringt in den Schaum ein, kondensiert im kälteren Teil der Fuge und der Schaum wird nach und nach feucht. Die Folge sind dunkle Flecken und Schimmel in den Ecken der Laibung, oft nur auf einer Seite des Fensters. Außen ungeschützter Schaum vergilbt in der Sonne, wird bröselig und dichtet nicht mehr.

Fenster nur mit Schaum befestigt

Schaum ist kein tragendes Element. Ein Fenster, das nur im Schaum hält, bewegt sich mit der Zeit, die Flügel fangen an zu schleifen und die Beschläge verschleißen schneller. Befestigungspunkte gehören immer dazu, auch wenn das Fenster auf den ersten Blick fest sitzt.

Zu viel Schaum und verspannter Rahmen

Einen durchgebogenen Rahmen sieht man mit bloßem Auge nicht. Er zeigt sich aber daran, dass der Flügel in der Mitte nicht anliegt, es hereinzieht oder das Fenster schwer schließt. Bei Balkontüren verformt sich oft die Schwelle.

Falsche Lage in der Wand

Sitzt das Fenster in einer ungedämmten Wand zu weit außen oder in einer gedämmten zu weit innen, wird die Laibung im Winter kalt und beschlägt. Warum gerade rund um das Fenster und nicht die ganze Wand? Weil die Wand dort am dünnsten ist und die Wärme am schnellsten entweicht.

Verstopfte Entwässerung

Unten im Rahmen gibt es Entwässerungsöffnungen. Werden sie mit Schaum oder Putz zugesetzt oder von der Außenfensterbank verdeckt, bleibt Wasser im Profil stehen und kann bei Frost Schäden verursachen.

Wie lange die Montage dauert und wann es weitergehen kann

Ein normales Fenster in einer Wohnung setzt ein Zweierteam in der Regel in ein bis drei Stunden ein, einschließlich Ausbau des alten Fensters. Eine ganze Wohnung ist meist an einem Tag erledigt, ein Einfamilienhaus je nach Anzahl der Fenster und Zugang in einem bis mehreren Tagen.

PU-Schaum lässt sich meist nach einigen Stunden schneiden und ist laut Hersteller in der Regel innerhalb eines Tages durchgehärtet. Bei niedrigen Temperaturen dauert es länger, dann braucht man Winterschaum, der für Kälte ausgelegt ist. Die Laibungen werden erst nach dem Aushärten des Schaums und dem Verkleben der Bänder bearbeitet. Der Putz in der Laibung braucht anschließend je nach Dicke und Material Zeit zum Trocknen, bevor gestrichen werden kann.

Auch im Winter ist die Montage möglich. Die Fenster werden dann nacheinander getauscht, damit der Raum nicht auskühlt, und die vom Hersteller genannten Temperaturen für Schaum und Bandkleber müssen eingehalten werden.

Anleitung für Heimwerker: Raum vorbereiten und Fenster nachkontrollieren

Den Einbau selbst sollten Sie Fachleuten überlassen, besonders bei großen Fenstern, in der Höhe und im Mehrfamilienhaus. Fenster sind schwer und zerbrechlich, und bei fehlerhaftem Einbau entfällt die Gewährleistung. Was Sie aber selbst erledigen können: den Raum vorbereiten und das Fenster nach einiger Zeit prüfen und leicht nachjustieren.

  1. Möbel und Gegenstände im Umkreis von etwa zwei Metern vom Fenster wegräumen.
  2. Gardinen, Gardinenstangen, Rollos und Pflanzen von der Fensterbank abnehmen.
  3. Boden mit fester Folie oder Pappe abdecken und mit Klebeband sichern, damit nichts verrutscht.
  4. Möbel und Elektrogeräte, die im Raum bleiben, gegen Staub abdecken.
  5. Nach der Montage die Schutzfolie von den Rahmen abziehen, bevor sie sich in der Sonne festsetzt.
  6. Alle Griffstellungen ausprobieren: geschlossen, offen, gekippt und Spaltlüftung.
  7. Bei geschlossenem Fenster einen Papierstreifen zwischen Flügel und Rahmen klemmen und an mehreren Stellen rundum herausziehen.
  8. Lässt sich das Papier an einer Stelle leicht herausziehen, dies dem Montagebetrieb melden oder nach Herstelleranleitung die Schließzapfen mit dem Innensechskantschlüssel nachstellen.
  9. Einmal im Jahr Dichtungen und Entwässerungsöffnungen reinigen und die Beschläge mit einem Öl für Fensterbeschläge schmieren.

Schleift der Flügel am Rahmen, stellen Sie ihn nicht mit Gewalt ein. Oft steckt ein durchgebogener Rahmen oder eine fehlende Verklotzung dahinter, und das ist ein Fall für die Reklamation.

Abnahme der fertigen Arbeit

Prüfen Sie das Fenster gleich bei der Übergabe, solange die Monteure noch vor Ort sind. Gehen Sie dabei diese Punkte durch:

  • Rahmen waagerecht und senkrecht, mit der Wasserwaage geprüft
  • Flügel lassen sich in allen Stellungen leicht öffnen und schließen
  • Dichtung liegt rundum an, der Papierstreifen lässt sich nicht leicht herausziehen
  • Scheiben und Rahmen ohne Kratzer und Risse
  • Befestigungspunkte oder Maueranker gesetzt und vor dem Verputzen der Laibung sichtbar
  • Inneres und äußeres Band durchgehend verklebt, ohne Falten und Löcher
  • Schaum sauber abgeschnitten, kein Schaum auf dem Rahmen
  • Entwässerungsöffnungen frei
  • Spaltlüftung und Fehlbedienungssperre funktionieren
  • Gewährleistungsunterlagen, Pflegehinweise und Anleitung zum Einstellen der Beschläge übergeben
  • Arbeitsplatz aufgeräumt und alte Fenster wie vereinbart abtransportiert

Häufige Fragen

Ja, Fenster werden das ganze Jahr über eingebaut. Die Fenster werden nacheinander getauscht, damit der Raum nicht auskühlt, und es kommen Schaum und Bänder zum Einsatz, die für niedrige Temperaturen geeignet sind. Bei starkem Frost ist es sinnvoll, den Termin zu verschieben, weil Kleber und Schaum laut Hersteller eine Mindesttemperatur für die Verarbeitung haben.

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