Preisverzeichnis 2026 · Deutschland

Mauern der Trennwände bis zu einer Dicke von 12,5 cm

Eine gemauerte Trennwand bis 12,5 cm Dicke ist eine schlanke Innenwand. Sie trägt nichts, sie teilt nur den Raum. Typische Fälle sind ein neues Zimmer im ausgebauten Dachgeschoss, eine abgetrennte Ankleide, ein separates WC neben dem Bad oder ein großes Wohnzimmer im Altbau, das zwei Räume werden soll. Meist kommen Porenbetonsteine zum Ei

Aktualisiert 09/2026·5 Min. Lesezeit·15 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
31,05 €/ m²
Richtwert-Spanne
24,80 € - 40,40 €
Wohnung 60 m²
4658,00 €
Preis nur für diese konkrete Leistung - ohne Material und ohne Vorarbeiten. Kein Preis für den Gesamtauftrag.
Meine Sanierung kalkulieren
Aktualisierte Preise

Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren

Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.

Maurer- und Putzarbeiten15 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Mauerarbeiten
Trennwände bis 12,5 cm mauern (Ziegel/Ytong)m²31,05 €-
Wände bis 30 cm mauern (Porotherm, Ytong)m²41,40 €-
Grundierung der Wände und des Bodensm²1,72 €-
Armierungsgewebe auf gemauerten Trennwändenm²11,20 €-
Wandausbesserungen (Rimano, Rotband)m²-
Wände verputzen (Grobputz)m²-
Feiner Kalkzementputz (Feinputz)m²14,66 €-
Feinputz (Glattputz)m²13,80 €-
Maschinenputz (Kalkzement)m²-
Gips- / Glättputzm²10,35 €-
Außenputzm²17,25 €-
SturzeinbauStk.27,60 €-
Zumauern von Öffnungenm²43,12 €-
Schornstein mauern (Schamotte + Keramikeinsatz)lfm-
Schornstein vom Typ Schiedel mauernlfm-
Summe Arbeit
- Menge eingeben
Angebot aus Preisverzeichnis erstellen →

So entsteht die Trennwand Schritt für Schritt

Bei Ziegel und Porenbeton läuft die Arbeit ähnlich ab. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie die Steine verbunden werden. Porenbeton wird mit Dünnbettmörtel geklebt, die Fuge ist meist nicht dicker als etwa 3 mm. Klassische Ziegel setzt der Maurer in Mörtel mit einer Fuge von rund 1 cm. Planziegel werden je nach Hersteller mit Dünnbettmörtel oder Mauerwerkskleber verarbeitet.

  1. Lage der Wand aufmessen und an Boden, Wänden und Decke anzeichnen, Türöffnungen eingeschlossen.
  2. Untergrund prüfen und säubern, im Bad oder auf einer Bodenplatte im Erdgeschoss zusätzlich eine Sperrbahn unter die erste Reihe legen.
  3. Erste Reihe in Ausgleichsmörtel setzen und genau nach Wasserwaage ausrichten. Fehler in dieser Reihe lassen sich später nicht mehr korrigieren.
  4. Weitere Reihen im Verband mauern, also die senkrechten Fugen jeweils um mindestens ein Drittel der Steinlänge versetzen.
  5. An bestehende Wände mit Flachankern aus Edelstahl anschließen, die in die Lagerfugen kommen, meist in jeder zweiten bis dritten Reihe.
  6. Sturz über der Türöffnung einbauen und auf beiden Seiten so tief auflegen, wie es der Hersteller vorgibt.
  7. Unter der Decke eine Fuge von etwa 1 bis 2 cm lassen und mit nachgiebigem Material füllen, zum Beispiel mit Mineralwolle oder Montageschaum.

Bevor der Putz kommt, gehört an Übergänge zwischen verschiedenen Materialien und an die Ecken der Türöffnung ein Armierungsgewebe. Es senkt deutlich das Risiko, dass sich später feine Haarrisse zeigen.

Ziegel oder Porenbeton: Welches Material passt wann?

Für eine normale Trennwand eignen sich mehrere Materialien. Jedes hat seine eigenen Stärken.

  • Porenbeton ist leicht, lässt sich mit der Handsäge zuschneiden, und Schlitze für Elektroleitungen sind schnell gefräst. Die Wand wächst zügig und wird sehr eben, daher reicht ein dünner Putz oder eine Spachtelung. Die Nachteile: Er dämmt Schall schwächer und hält schwere Lasten nur mit Dübeln, die speziell für Porenbeton gemacht sind.
  • Ziegel und Kalksandstein sind schwerer und schlucken deshalb mehr Lärm. Sie passen gut zwischen Schlafzimmer und Wohnzimmer. Hängeschränke in der Küche oder ein Warmwasserspeicher halten darin zuverlässiger. Das Mauern dauert etwas länger, und bei Mörtelfugen brauchen Sie einen dickeren Putz.
  • Gips-Wandbauplatten werden ebenfalls geklebt und ergeben eine glatte Oberfläche. In Feuchträume gehören nur die wasserabweisenden, hydrophobierten Sorten.

Warum nehmen viele Bauherren Porenbeton auch dort, wo ein Ziegel beim Schallschutz besser wäre? Er ist leichter, und das hilft bei älteren Decken. Außerdem geht die Arbeit schnell voran. Wenn Ihnen Ruhe wichtig ist, fragen Sie gezielt nach einer dickeren oder schwereren Wandvariante.

Was die Arbeit leichter oder schwerer macht

Schnell geht es bei einer geraden Wand ohne Öffnungen in einem leeren Raum mit ebenem Boden. Mehr Aufwand entsteht vor allem durch:

  • Einen unebenen oder beschädigten Boden, den der Handwerker zuerst ausgleichen muss
  • Mehrere Türöffnungen, Ecken, Rundungen oder einen schrägen Anschluss an die Dachschräge
  • Arbeiten in einer bewohnten Wohnung, in der abgedeckt und täglich aufgeräumt werden muss
  • Material, das ohne Aufzug in ein oberes Stockwerk getragen werden muss
  • Schäden an den angrenzenden Wänden, die vor dem Anschluss ausgebessert werden müssen
  • Feuchte Räume, in denen eine Abdichtung unter der ersten Reihe nötig ist

Genehmigung, Statik und Arbeiten im Mehrfamilienhaus

Eine nichttragende Trennwand greift nicht in die Tragkonstruktion ein. Trotzdem ist sie eine bauliche Veränderung. Ob sie genehmigungsfrei ist, regelt die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes. Häufig ist eine solche Wand im Inneren verfahrensfrei, das gilt aber nicht in jedem Fall. Wenn zum Beispiel ein neuer Aufenthaltsraum entsteht, kommen Fragen zu Fenster, Belüftung oder Fluchtweg dazu. Klären Sie das vorab beim zuständigen Bauamt.

In einer Eigentumswohnung informieren Sie die Hausverwaltung, bei größeren Eingriffen auch die Eigentümergemeinschaft (WEG). Das betrifft vor allem Lärm, den Abtransport von Bauschutt und mögliche Eingriffe in gemeinsame Leitungen. Mieter brauchen die Zustimmung des Vermieters. Vorsicht bei Altbauten mit Holzbalkendecken: Eine schwere Ziegelwand kann sie überlasten. Lassen Sie in diesem Fall die Decke von einem Statiker prüfen. Neue Elektroleitungen in der Wand darf nur eine Elektrofachkraft anschließen.

Typische Fehler, die sich später zeigen

  • Eine schief gesetzte erste Reihe, durch die sich die Wand verdreht und die Tür später nicht in die Zarge passt
  • Eine Wand, die starr bis unter die Decke gemauert ist und reißt, sobald sich die Decke durchbiegt
  • Fehlende Anker, sodass in der Ecke zur alten Wand ein senkrechter Riss entsteht
  • Zu dicke Klebefugen bei Porenbeton, die Festigkeit und Ebenheit verschlechtern
  • Putz ohne Gewebe am Übergang von Ziegel zu Porenbeton
  • Zu tief oder schräg gestemmte Schlitze für Leitungen, die die schlanke Wand schwächen

Anleitung für Heimwerker: Trennwand aus Porenbeton

Eine nichttragende Wand aus Porenbeton schafft auch ein geschickter Laie, wenn er sich Zeit nimmt und eine gute Wasserwaage hat. Die Elektroinstallation überlassen Sie aber einer Elektrofachkraft. Wenn Sie an der Tragfähigkeit der Decke zweifeln, holen Sie einen Statiker dazu.

  1. Beim Bauamt klären, ob die Wand genehmigungsfrei ist, und in der Wohnung die Hausverwaltung oder den Vermieter informieren.
  2. Lage der Wand mit Laser oder Schnur an Boden, Wänden und Decke anzeichnen.
  3. Untergrund von Staub und losen alten Schichten befreien.
  4. Erste Reihe in Ausgleichsmörtel setzen und jeden Stein in beide Richtungen mit der Wasserwaage prüfen.
  5. Mörtel unter der ersten Reihe nach Herstellerangabe aushärten lassen.
  6. Dünnbettmörtel mit der Zahnkelle auf Lager- und Stoßfläche auftragen und im Verband mauern.
  7. Edelstahlanker am Anschluss zur bestehenden Wand in die Fugen legen.
  8. Sturz über der Tür einsetzen und unter der Decke eine Fuge für die nachgiebige Füllung lassen.
  9. Unebenheiten mit dem Porenbetonhobel abziehen und vor dem Putzen Gewebe auf die Übergänge legen.

So prüfen Sie die fertige Trennwand

  • Die Wand steht senkrecht und eben, prüfen Sie das an mehreren Stellen mit einer langen Richtlatte
  • Die senkrechten Fugen sind versetzt und liegen nicht übereinander
  • Am Anschluss zu den alten Wänden sind Anker sichtbar oder per Foto dokumentiert
  • Unter der Decke gibt es eine nachgiebige Fuge, keine starre Vermauerung
  • Die Türöffnung hat die richtige Breite und Höhe für die geplante Zarge
  • Der Sturz liegt auf beiden Seiten ausreichend tief auf
  • Im Bad liegt unter der ersten Reihe eine Sperrbahn
  • An den Materialübergängen ist vor dem Putz Gewebe eingelegt

Häufige Fragen

Für eine normale Zimmerwand braucht der Maurer meist ein bis zwei Tage. Geputzt wird je nach Material und Mörtel in der Regel erst einige Tage später. Die genaue Wartezeit steht in den Herstellerangaben.

Ähnliche Arbeiten

Kalkulieren Sie das ganze Projekt, nicht nur eine Leistung

Im Preisverzeichnis für Bauarbeiten wählen Sie Positionen aus allen Gewerken aus. NUMIQ erstellt daraus ein kundenfertiges Angebot.