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Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Abbruch- und Demontagearbeiten | ||||
| Ausbau einer WC-Vorwand mit Steigleitung | Stk. | 71,62 € | - | |
| Wandfliesen abschlagen | m² | - | ||
| Bodenfliesen abschlagen | m² | 13,43 € | - | |
| Demontage der Badewanne | Stk. | 55,20 € | - | |
| Demontage des WCs | Stk. | 29,84 € | - | |
| Demontage des Waschbeckens | Stk. | 25,36 € | - | |
| Abbruch Ziegeltrennwand bis 150 mm | m² | - | ||
| Abbruch von Voll- / Sichtziegelmauerwerk | m² | - | ||
| Abbruch Betonwand / Trennwand | m³ | 223,80 € | - | |
| Abbruch Stahlbetondecke bis 12 cm | m² | 80,57 € | - | |
| Entfernen von PVC- oder Teppichböden | m² | 5,97 € | - | |
| Entfernen schwimmender Böden (Parkett, Linoleum) | m² | 1,94 € | - | |
| Demontage Türblatt mit Holzzarge | Stk. | 37,30 € | - | |
| Stahlzarge aus Betonwand herausschneiden und ausbauen | Stk. | - | ||
| Stahlzarge aus Beton ausbrechen | Stk. | 38,80 € | - | |
| Demontage Plattenheizkörper | Stk. | 29,84 € | - | |
| Demontage Gussheizkörper | Stk. | 52,22 € | - | |
| Entfernen Gipskarton-Unterdecke samt Unterkonstruktion | m² | 11,94 € | - | |
| Kompletter Abbruch eines Fertig-Sanitärkerns (Plattenbau) | Stk. | - | ||
| Abschlagen alter Innenputze | m² | 9,70 € | - | |
| Demontage der Küchenzeile | Stk. | - | ||
| Ausbau eines Einbauschrankes | Stk. | 61,17 € | - | |
| Ausbau der Fensterbänke | Stk. | 14,92 € | - | |
| Bauschutt abtransportieren und entsorgen | t | - | ||
Was die Vorwand ist und wann sie weg muss
In vielen Mehrparteienhäusern aus den 1950er bis 1980er Jahren und in Altbauten, etwa Gründerzeithäusern mit nachträglich eingebauten Bädern, wurde die Vorwand gemauert oder später aus Holz oder Gipskarton davorgesetzt. Sie soll vor allem die Rohre verdecken und eine Fläche für Fliesen bieten. Schwierig wird es, wenn man an die Leitungen heran muss. Hinter der Vorwand sitzen oft auch Absperrventile, Wohnungswasserzähler und manchmal elektrische Leitungen.
Die typischen Gründe für den Abbruch:
- Die Eigentümergemeinschaft lässt die Steigleitungen sanieren und der Installateur braucht freien Zugang
- Sie bauen Bad oder WC neu und ändern die Lage von Toilette und Waschbecken
- Die Vorwand ist durchfeuchtet, verschimmelt oder von Ungeziefer befallen
- Die alte Konstruktion ist locker und droht stellenweise einzustürzen
Oft fällt diese Arbeit zusammen mit dem Abschlagen von Fliesen, dem Ausbau der Badewanne oder dem Rückbau einer alten Badzelle an. Wenn alles in einem Zug geplant wird, muss der Schutt nur einmal hinausgetragen werden, und die neuen Leitungen lassen sich ohne weiteres Stemmen vorbereiten.
So läuft der Abbruch ab
- Absprache mit der Hausverwaltung. Steigleitungen gehören in der Regel zu den allgemeinen Teilen des Hauses. Den Termin stimmen Sie deshalb mit der Hausverwaltung oder der Eigentümergemeinschaft ab. Muss das Wasser im ganzen Strang abgedreht werden, übernimmt das die Verwaltung oder die Hausbetreuung, und die Nachbarn werden vorher informiert. Da Stemmarbeiten laut sind, ist eine kurze Vorankündigung im Haus ohnehin sinnvoll.
- Raum vorbereiten. WC, eventuell Waschbecken und die Fliesen auf der Vorwand werden abgebaut. Boden und Türen werden abgedeckt, Durchgänge zu anderen Räumen mit Folie gegen Staub abgeklebt.
- Erst nachsehen, dann abbrechen. An einer kleinen Stelle wird die Vorwand vorsichtig geöffnet. So sieht man, woraus sie besteht und was genau dahinter liegt. Erst danach wird das passende Werkzeug gewählt.
- Abbruch in kleinen Stücken. Die Wand wird von oben nach unten Stück für Stück entfernt. Bei Mauerwerk kommen Meißel und ein leichter Stemmhammer mit geringer Schlagkraft zum Einsatz, bei Gipskarton und Holz reichen Cuttermesser, Säge und Brechstange. Direkt an den Rohren wird von Hand gearbeitet, nicht mit dem Abbruchhammer auf voller Leistung.
- Schutt entsorgen. Der Bauschutt kommt in stabile Säcke und wird zum Altstoffsammelzentrum, in eine Mulde oder einen Big Bag gebracht. In die Restmülltonne des Hauses gehört er nicht.
- Reinigen und prüfen. Der Raum wird abgesaugt, danach werden Rohre, Ventile und angrenzende Wände kontrolliert, damit die nächsten Professionisten beginnen können.
Woraus die Vorwand besteht und was das bedeutet
Das Material entscheidet, wie viel Staub und Schutt entsteht und wie behutsam gearbeitet werden muss.
- Ziegel oder dünne Mauersteine sind in gemauerten Häusern üblich. Der Abbruch staubt stark, es fällt viel Schutt an, und an den Rohren geht es nur Stück für Stück voran
- Porenbeton lässt sich recht leicht sägen und stemmen, haftet aber gut am Mörtel, die Ränder müssen also nachgearbeitet werden
- Spanplatte oder Holz lässt sich meist ohne viel Staub in Teilen abbauen
- Gipskarton auf Metallständern macht wenig Mühe: Platten aufschneiden, Profile abschrauben
Ein Sonderfall sind ältere Häuser, in denen Abwasserrohre aus Asbestzement verbaut wurden. Solche Rohre dürfen nicht gesägt, gebrochen oder geschliffen werden. Haben Sie einen Verdacht, stoppen Sie die Arbeit und lassen Sie das Material prüfen. Entfernen darf Asbest nur ein dafür befugter Fachbetrieb mit entsprechend geschultem Personal.
Was die Arbeit leichter oder schwerer macht
Der Aufwand hängt vor allem von diesen Punkten ab:
- Material der Vorwand: Eine gemauerte Wand macht deutlich mehr Arbeit als eine leichte Verkleidung
- Ob die Vorwand mit dem Mauerwerk verzahnt ist oder frei davorsteht
- Anzahl und Zustand der Leitungen: Alte, korrodierte Rohre verlangen viel Vorsicht
- Größe des Raums: Im engen Gäste-WC lassen sich Werkzeug und Schutt schwer bewegen
- Stockwerk und Lift, denn der Schutt muss über die Stiege oder den Lift nach unten
- Ob Sie den Raum vorher selbst ausgeräumt und das WC abgebaut haben
Manchmal zeigt sich, dass die Leitungen tiefer in der Wand liegen. Dann muss auch angrenzendes Mauerwerk teilweise aufgestemmt werden. Sprechen Sie diese Möglichkeit schon bei der Auftragsvergabe an.
Mehrparteienhaus und Sicherheit
Eine Vorwand ist normalerweise nicht tragend. Prüfen sollte man das trotzdem, vor allem wenn unklar ist, wie der Sanitärbereich gebaut wurde. Bei Zweifeln entscheidet ein Statiker oder Baumeister.
Hinter der Vorwand können Stromleitungen liegen. Abklemmen und Ändern darf nur ein konzessionierter Elektrotechniker. Sollte im Schacht eine Gasleitung verlaufen, darf sie weder beschädigt noch angefasst werden. Riechen Sie Gas, hören Sie sofort auf, lüften Sie, betätigen Sie keine Schalter und rufen Sie von draußen den Gasnotruf 128 oder den Notruf 112 an.
Denken Sie auch an später. Die neue Verkleidung muss den Zugang zu Absperrventilen und Wasserzählern freilassen, meist über eine Revisionsklappe. In Mehrparteienhäusern hat ein Installationsschacht oft auch eine Brandschutzfunktion zwischen den Geschoßen. Klären Sie die neue Lösung deshalb mit der Hausverwaltung ab.
Typische Fehler
- Blind drauflos stemmen, ohne zu wissen, was hinter der Wand liegt, mit dem Risiko angebohrter oder gerissener Rohre
- Einen schweren Abbruchhammer dicht an alten Steigleitungen einsetzen, die Erschütterungen schlecht vertragen
- Ohne Absprache mit der Verwaltung beginnen, sodass bei einem Schaden niemand schnell das Wasser abdrehen kann
- Die Schuttmenge unterschätzen: Schon eine kleine gemauerte Vorwand füllt viele Säcke
- Abbrechen, ohne zu planen, wie die neue Verkleidung aussieht und wo die Revisionsklappe hinkommt
So prüfen Sie die fertige Arbeit
- Die Vorwand ist im vereinbarten Umfang entfernt und die Wandränder sind von Mörtelresten befreit
- Steigleitungen, Abzweige und Formstücke zeigen keine Risse, Kratzer oder lockeren Verbindungen
- Nach dem Aufdrehen des Wassers tropft nichts und das Abwasserrohr ist dicht
- Absperrventile und Wasserzähler sind unbeschädigt und lassen sich bedienen
- Elektrische Leitungen im Schacht sind unversehrt oder von einem konzessionierten Elektrotechniker gesichert
- Der Schutt ist abtransportiert und im Stiegenhaus ist nichts liegen geblieben
- Der Raum ist abgesaugt und bereit für die nächsten Arbeiten
Häufige Fragen
In den meisten Wohnungen nicht, sie dient nur als Verkleidung der Leitungen. Wenn Sie nicht sicher sind, wie der Sanitärbereich gebaut ist, lassen Sie das vor dem Abbruch von einem Statiker beurteilen.
Nur in Ausnahmefällen. Die Toilette steht vor der Vorwand oder ist an ihr befestigt, deshalb wird sie fast immer abgebaut. Das macht die Arbeit sicherer und schafft besseren Zugang zu den Leitungen.
Der Abbruch selbst dauert meist einige Stunden. Länger wird es, wenn gleichzeitig Fliesen, Steigleitungen oder das ganze Bad erneuert werden.
Die Leitungen sollten wieder verkleidet werden, aber so, dass man an sie herankommt. Üblich ist eine Gipskarton-Verkleidung mit Revisionsklappe an Ventilen und Wasserzählern, die anschließend verfliest werden kann.
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