Preisverzeichnis 2026 · Österreich

Maschineller Aushub der Baugrube

Der maschinelle Aushub der Baugrube ist die erste Arbeit, bei der sich auf dem Grundstück wirklich etwas bewegt. Der Bagger hebt das Erdreich dort aus, wo später Keller, Untergeschoß, Tank, Pool oder ein tiefer gegründeter Teil des Hauses liegen. Die Grube braucht die richtige Form, die richtige Tiefe und standfeste Wände.

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·12 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
€ 16,55/ m³
Richtwert-Spanne
€ 13,24 - € 21,52
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Erdarbeiten12 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Erdaushub
Maschinenaushub der Baugrubem³€ 16,55-
Handaushub (Boden Klasse 1-2)m³€ 34,50-
Handaushub bis 1 m Tiefe (Boden Klasse 3)m³€ 44,15-
Handaushub bis 1 m Tiefe (Boden Klasse 4)m³€ 55,20-
Maschinenaushub Streifenfundament (Breite ab 50 cm)m³-
Maschinenaushub Einzelfundament (Breite ab 80 cm)m³€ 34,50-
Maschinenaushub Graben für Versorgungsleitungenlfm€ 10,35-
Sohlenreinigung Streifenfundament von Hand bis 1 mlfm€ 16,55-
Sohlenreinigung Einzelfundament von Hand bis 1 mm²€ 17,95-
Reinigung der Fundamentsohle von Handm²€ 6,90-
Handbohrung bis Ø 25 cmStk.-
Handbohrung bis Ø 35 cmStk.-
Summe Arbeit
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Was eine Baugrube ist und wann Sie eine brauchen

Eine Baugrube ist ein flächiger Aushub, meist mehrere Meter breit, der den ganzen Grundriss des Gebäudes oder einen großen Teil davon umfasst. Fundamentgräben für Streifenfundamente und Künetten für Hausanschlüsse sind eigene Positionen und werden mit anderen Löffeln und anderem Ablauf gegraben. Eine Baugrube brauchen Sie vor allem bei diesen Vorhaben:

  • Einfamilienhaus mit Keller oder teilweise eingegrabenem Untergeschoß
  • Haus am Hang, bei dem ein Teil des Geschoßes in das Gelände einschneidet
  • Bodenplatte, unter der ungeeigneter Boden entfernt und durch verdichteten Schotter ersetzt wird
  • Pool, Senkgrube, Kleinkläranlage, Regenwasserzisterne oder Tiefgarage
  • Zubau mit Keller neben einem bestehenden Haus

Warum gräbt man auch bei kleineren Bauten mit der Maschine? Händisch würde man an einigen Dutzend Kubikmetern wochenlang arbeiten, und die Wände würden in der Zwischenzeit vom Regen nachbrechen. Ein Bagger schafft dieselbe Arbeit in ein bis zwei Tagen, und ein guter Baggerfahrer zieht die Sohle auf wenige Zentimeter genau ab.

Wie sich die Kubikmeter berechnen

Der Aushub wird im gewachsenen Boden gemessen, also in dem Volumen, das die Erde vor dem Ausheben im Gelände eingenommen hat. Dazu zählen der Grundriss des Gebäudes, der Arbeitsraum rundherum und das Volumen der Böschungen. Der Arbeitsraum ist der Streifen um die künftigen Kellerwände, den Abdichter und Maurer brauchen, um Abdichtung und Perimeterdämmung sauber aufzubringen. Er ist laut Planung meist etwa einen halben bis einen Meter breit.

Beim Abtransport kommt die Auflockerung dazu: Ausgehobene Erde nimmt mehr Platz ein als im gewachsenen Zustand. Bei sandigem Boden ist der Unterschied kleiner, bei lehmigem und steinigem Boden größer, oft um ein Fünftel bis ein Drittel. Die Zahl der Lkw-Fuhren lässt sich daher nicht einfach aus den Grubenmaßen ablesen. Achten Sie beim Vergleich von Angeboten darauf, ob nach Plan, nach tatsächlichem Aufmaß oder nach Fuhren abgerechnet wird.

Was vor dem Bagger bereit sein muss

Planung und Absteckung

Grundlage ist ein vollständiger Ausführungsplan mit Grubenmaßen, Sohltiefe und Höhenbezug. Vor dem Aushub steckt der Vermesser, in Österreich oft einfach Geometer genannt, das Gebäude ab und setzt ein Schnurgerüst oder Fixpunkte außerhalb der künftigen Grube, damit der Bagger sie nicht zerstört. Dazu gehört ein Höhenfixpunkt, auf den sich alle Tiefenangaben beziehen. Ohne Absteckung passiert es leicht, dass das Haus einige Dezimeter woanders landet als geplant oder zu nahe an die Grundgrenze rückt.

Leitungen im Boden

Unter dem Rasen können Gasleitung, Stromkabel, Wasserleitung, Kanal oder Telekomleitungen liegen. Holen Sie rechtzeitig Leitungsauskünfte bei den Netzbetreibern und der Gemeinde ein und lassen Sie die Leitungen vor Ort anzeigen. In deren Nähe wird nicht mit dem Löffel gegraben, sondern händisch oder sehr vorsichtig, so wie es der Betreiber vorgibt. Denken Sie auch an private Leitungen, etwa zur Gartenhütte, zum Brunnen oder zur Sickergrube, die in keinem Plan stehen.

Wird eine Gasleitung beschädigt oder riechen Sie Gas, stellen Sie die Maschine sofort ab, verlassen Sie den Bereich, halten Sie andere fern und rufen Sie den Gasnotruf 128 oder den Euronotruf 112. Kein offenes Feuer, keine Schalter betätigen. Ein beschädigtes Stromkabel darf niemand berühren. Die Reparatur ist Sache des Netzbetreibers und eines konzessionierten Elektrotechnikers.

Bodengutachten

Bei einem Haus mit Keller oder in Hanglage lohnt sich ein Bodengutachten. Der Geologe stellt fest, welcher Boden in Gründungstiefe ansteht, ob und wie hoch Grundwasser vorkommt und welche Böschungswinkel sicher sind. Fehlen diese Daten, werden Neigung und Wasserhaltung erst beim Graben festgelegt, oft nach dem ersten Nachbruch.

Zufahrt, Platz und Abtransport

  • Die Zufahrt muss Bagger und Lkw tragen, aufgeweichter Boden nach Regen hält sie oft nicht
  • Auf dem Grundstück braucht es Platz für ein Zwischenlager mit dem Material für die Hinterfüllung
  • Bäume, Freileitungen oder Zäune dürfen den Schwenkbereich der Maschine nicht behindern
  • Vorab klären, wohin überschüssiges Material kommt und wer Deponie oder Verwertung organisiert

Bei Nachbargebäuden ist es vernünftig, deren Zustand vor Baubeginn mit Fotos festzuhalten. Taucht später ein Riss auf, können Sie belegen, ob er schon vorher da war.

Wie der Aushub auf der Baustelle abläuft

Der Ablauf hängt von der Größe der Grube ab, die Grundschritte sind aber fast immer gleich:

  1. Absteckung, Höhenfixpunkt und Lage der angezeigten Leitungen kontrollieren.
  2. Humus, also die obere fruchtbare Schicht, abtragen und getrennt am Grundstücksrand lagern.
  3. Umriss der Grube samt Arbeitsraum und Böschungsoberkante markieren.
  4. Lagenweise von einer Seite her ausheben, Material direkt auf Lkw oder auf das Zwischenlager laden.
  5. Böschungen laufend nach dem festgelegten Winkel formen oder Verbau einbringen.
  6. Tiefe mit Nivelliergerät oder Rotationslaser gegen den Höhenfixpunkt prüfen.
  7. Die letzten Zentimeter über der Sohle mit einem zahnlosen Grabenräumlöffel oder händisch abziehen.
  8. Bei Wasser einen Pumpensumpf anlegen und die Sohle entwässern.
  9. Die Sohle an Statiker oder Geologen zur Abnahme übergeben, wenn die Planung das vorsieht.

Den Humus trennt man, weil er später wieder in den Garten kommt. Vermischt mit Lehm und Schotter aus der Tiefe ist er kaum mehr brauchbar und vergrößert nur die Menge, die abgefahren werden muss.

Besonders wichtig ist der letzte Grabschritt. Die Zähne des Löffels lockern den Boden unter der Sohle auf. Wird zu tief gegraben und dann mit lockerer Erde aufgefüllt, entsteht eine weiche Stelle, die sich setzt. Ein erfahrener Baggerfahrer gräbt deshalb knapp über die Solltiefe und zieht die Sohle mit dem glatten Löffel in einem flachen Zug ab.

Wie lange es dauert

Die Grube für ein übliches Einfamilienhaus mit Keller ist bei guter Zufahrt und leichtem Boden meist in ein bis drei Tagen ausgehoben. Länger dauert es bei Fels, beengtem Platz, langsamer Abfuhr oder Grundwasser. Die fertige Grube sollte nicht unnötig lange offen bleiben. Regen und Frost verschlechtern die Tragfähigkeit der Sohle. Deshalb folgt idealerweise rasch die Sauberkeitsschicht aus Magerbeton oder das Schotterbett, damit die Sohle geschützt ist.

Grubenwände, Böschung und Grundwasser

Böschen oder verbauen

Eine senkrechte, ungesicherte Grubenwand ist im üblichen Boden nur bis zu geringer Tiefe sicher, in der Regel bis etwa 1,25 Meter, und auch das nur in bindigem, trockenem Boden. Tiefere Gruben werden geböscht oder verbaut. Eine nachbrechende Wand kann einen Menschen verschütten, auch wenn sie fest aussieht.

Böschen ist die einfachste Lösung, wenn genug Platz vorhanden ist. Die Wände werden schräg ausgehoben, mit einer Neigung je nach Bodenart. Rolliger Sand braucht eine flachere Böschung, steifer Lehm erlaubt eine steilere. Der Nachteil: mehr Aushub und später mehr Hinterfüllung.

Verbau kommt dort zum Einsatz, wo keine Böschung möglich ist, etwa an der Grundgrenze, neben dem Nachbarhaus oder an einer Straße. Üblich sind Stahlspundwände, Trägerbohlwände mit Holz- oder Betonausfachung, Verbauboxen oder Bohrpfähle. Den Verbau bemisst der Statiker, er ist eine eigene Position. Fragen Sie bei der Firmenwahl, ob sie den Verbau selbst ausführt oder mit wem sie zusammenarbeitet.

Aushub neben dem Nachbarhaus

Reicht die Grube tiefer als die Fundamente des Nachbarhauses und liegt sie nahe daran, kann der Boden unter diesen Fundamenten den Halt verlieren. Die Lösung muss ein Statiker planen. Übliche Verfahren sind abschnittsweises Graben in kurzen Feldern, Unterfangung der Fundamente oder ein Verbau. Graben Sie dort nicht ohne Planung, auch wenn es nur ein kurzes Stück ist.

Grund- und Regenwasser

Wasser in der Grube weicht die Sohle auf und schwächt die Böschungen. Bei geringem Zufluss reichen ein Pumpensumpf in der tiefsten Ecke und eine Schmutzwasser-Tauchpumpe. Bei höherem Grundwasserstand muss der Spiegel abgesenkt werden, etwa über Brunnen oder eine Wellpoint-Anlage mit Spülfiltern, und das plant ein Fachmann. Oberflächenwasser aus dem umliegenden Gelände leiten Sie am Grubenrand ab, damit es nicht über die Böschungen rinnt.

Stellt der Geologe hohes Grundwasser fest, beeinflusst das auch die Kellerplanung. Wahrscheinlich braucht es eine Weiße Wanne aus wasserundurchlässigem Beton oder eine Abdichtung gegen drückendes Wasser. Das wissen Sie besser vor dem Graben als danach.

Maschinenwahl und was den Aushub aufwendiger macht

Für kleine Gruben und enge Grundstücke kommen Minibagger und Baggerlader zum Einsatz. Für größere Gruben verwendet man Ketten- oder Mobilbagger mit größerer Reichweite, die direkt auf Lkw laden. Die größere Maschine ist schneller, braucht aber eine tragfähige Zufahrt und Platz zum Schwenken. Fragen Sie beim Angebot nach, welche Maschine geplant ist und wie sie auf das Grundstück kommt.

Den Aufwand und damit den Preis beeinflussen vor allem diese Umstände:

  • Bodenart: Sand und Lehm lassen sich leicht graben, steifer Ton und Schotter schwerer, Fels braucht unter Umständen einen Hydraulikhammer
  • Tiefe der Grube und notwendige Böschung oder Verbau
  • Zufahrt, Breite der Einfahrt, Geländeneigung und Entfernung zur Straße
  • Leitungen im Boden, die Handaushub erfordern
  • Grundwasser und Wasserhaltung
  • Entfernung zur Deponie und Art der Verladung
  • Alte Fundamente, Betonreste, Wurzelstöcke oder Bauschutt im Boden
  • Anforderungen an die Genauigkeit der Sohle und die Reinigung der Straße nach den Ausfahrten

Auf älteren Grundstücken in Ortskernen kommt es häufig vor, dass unter dem Rasen Reste eines alten Hauses, ein Brunnen, eine Senkgrube oder vergrabener Abfall auftauchen. Solche Funde verlängern die Arbeit, manchmal muss auch ihre Entsorgung geklärt werden. Wenn Sie von so etwas wissen, sagen Sie es der Firma vorab.

Wohin mit dem Aushub

Ein Teil des Materials bleibt meist für Hinterfüllung und Geländegestaltung am Grundstück. Der Rest wird abgefahren. Aushub, den Sie auf der Baustelle nicht verwenden, gilt rasch als Abfall und muss dort landen, wo er angenommen werden darf, etwa auf einer Bodenaushubdeponie oder bei einem Verwerter. Klären Sie vorab, ob die Erdbaufirma Abtransport und Entsorgung übernimmt oder ob Sie das selbst organisieren. Erde mit Öl, Bauschutt oder altem Müll lässt sich nicht einfach im Garten verteilen.

Zusammenspiel mit anderen Professionisten

Der Aushub ist nur der Anfang einer Kette, und jedes Glied braucht etwas vom vorigen:

  • Der Vermesser steckt vor dem Aushub ab und misst bei größeren Bauten auch die fertige Grube auf
  • Geologe oder Statiker prüfen die Gründungssohle, also ob der Boden den Annahmen der Planung entspricht
  • Die Betonpartie braucht die Grube gleich nach der Übergabe, damit die Sohle nicht durchnässt oder gefriert
  • Der Installateur muss wissen, wo Kanal und Hausanschlüsse durch das Fundament geführt werden
  • Die Abdichter brauchen genug Arbeitsraum um die Kellerwände
  • Hinterfüllt wird erst nach Abdichtung, Schutzschicht und Drainage, lagenweise und verdichtet

Warum ist das Timing so wichtig? Kommt die Betonpartie erst zwei Wochen später, sieht die Grube nach einem Regen ganz anders aus. Die verschlammte Sohle muss gereinigt, manchmal tiefer ausgehoben und durch Schotter ersetzt werden. Daher plant der Baumeister den Aushubtermin nach dem Betoniertermin, nicht umgekehrt.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

  • Zu tiefe Sohle, mit lockerer Erde aufgefüllt: Unter dem Fundament entsteht eine weiche Stelle, das Haus setzt sich ungleichmäßig und im Mauerwerk zeigen sich Risse
  • Fehlender Arbeitsraum: Die Abdichter haben keinen Platz, die Abdichtung wird hastig gemacht und der Keller wird später feucht
  • Zu steile Böschungen: Die Wände brechen in die Grube, gefährden Menschen und verschütten die fertige Sohle
  • Aushub direkt an der Kante gelagert: Er belastet die Böschung und erhöht das Risiko eines Nachbruchs, gelagert wird in der Regel mindestens einen Meter vom Rand, bei tiefen Gruben weiter
  • Ungelöste Wasserfrage: Die aufgeweichte Sohle verliert Tragfähigkeit, unter dem Beton bleibt Schlamm
  • Humus und Unterboden vermischt: Der Garten hat keine gute Oberschicht und die Abfuhr ist unnötig groß
  • Graben ohne Leitungsauskunft: Beschädigte Leitung, Baustopp und Unfallgefahr
  • Grube lange offen: Regen und Frost verschlechtern die Sohle, die Böschungen zerfallen nach und nach

Viele dieser Fehler sieht man nicht sofort. Eine weiche Stelle unter dem Fundament macht sich oft erst nach Jahren bemerkbar, wenn das Haus fertig ist und eine Sanierung sehr aufwendig wird. Deshalb lohnt sich die Kontrolle der Sohle auch bei kleineren Bauten.

Sicherheit auf der Baustelle

Eine offene Grube ist vor allem für Kinder gefährlich und für Leute, die abends auf die Baustelle kommen. Der Grubenrand wird mit einem Bauzaun abgesperrt oder deutlich gekennzeichnet. Solange die Maschine arbeitet, hält sich niemand im Schwenkbereich des Auslegers oder unter dem beladenen Lkw auf. In die Grube steigt man erst, wenn der Baggerfahrer fertig ist und die Böschungen sicher stehen. Zum Ein- und Aussteigen dient eine Leiter oder eine geböschte Rampe, nicht der Sprung von der Wand.

Anleitung für Heimwerker: das Grundstück für den Aushub vorbereiten

Den Aushub selbst überlassen Sie der Fachfirma, denn tiefe Gruben, schwere Maschinen und Leitungen im Boden sind nichts für Laien. Einiges an Vorbereitung und Nachsorge können Sie aber gut selbst erledigen und damit der Partie Zeit und sich Ärger ersparen:

  1. Pläne, Leitungsauskünfte und Angaben zum Höhenfixpunkt gesammelt bereitlegen.
  2. Private Leitungen zu Gartenhütte, Brunnen, Bewässerung oder Sickergrube aus dem Gedächtnis oder alten Unterlagen auf einer Skizze einzeichnen.
  3. Gartenmöbel, Pflanztröge, Sträucher und lose Zaunteile aus dem Arbeits- und Zufahrtsbereich entfernen.
  4. Einen Platz für den Humus und einen getrennten Platz für das Hinterfüllmaterial festlegen und markieren.
  5. Nachbargebäude, Einfahrt und Straße vor Baubeginn mit datierten Fotos dokumentieren.
  6. Schnurgerüst und Fixpunkte gut sichtbar markieren und nach dem Aushub nicht verstellen.
  7. Nach dem Aushub den Bauzaun um die Grube regelmäßig kontrollieren, besonders nach Wind und am Wochenende.
  8. Regenwasser vom Dach oder aus dem Garten mit einer flachen Rinne in sicherem Abstand vom Grubenrand ableiten.
  9. Die Grube nicht betreten und auftretende Risse oder Nachbrüche sofort dem Baumeister melden.

Kontrolle und Übergabe der fertigen Grube

Nehmen Sie zur Übernahme den Plan mit und gehen Sie die Grube in Ruhe mit dem Baggerfahrer oder Bauleiter durch. Lassen Sie die Tiefe mit dem Nivelliergerät gegen den Höhenfixpunkt prüfen, nicht nach Augenmaß. Ist eine Abnahme der Gründungssohle durch Geologen oder Statiker vorgesehen, heben Sie das Protokoll gut auf, es ist auch später nützlich.

  • Grubenmaße entsprechen dem Plan, einschließlich Arbeitsraum
  • Sohltiefe stimmt in angemessener Toleranz und ist mit dem Gerät geprüft
  • Sohle ist eben, ohne Schlammstellen, lockere Erde oder Zahnspuren des Löffels
  • Böschungen haben die vereinbarte Neigung und zeigen keine Risse oder Abplatzungen
  • Verbau ist, falls nötig, nach Vorgabe des Statikers eingebaut
  • Pumpensumpf und Entwässerung funktionieren, auf der Sohle steht kein Wasser
  • Angezeigte Leitungen sind unbeschädigt und sichtbar markiert
  • Humus und Hinterfüllmaterial liegen getrennt und mit Abstand zum Grubenrand
  • Schnurgerüst und Höhenfixpunkt sind unversehrt
  • Zufahrt und öffentliche Straße sind gereinigt
  • Grubenrand ist gegen Absturz gesichert
  • Termin der Betonpartie ist fixiert und die Sohle bis dahin geschützt

Häufige Fragen

Zum Grundriss kommen der Arbeitsraum um die Wände und das Volumen der Böschungen dazu. Bei tiefen Gruben machen die Böschungen einen großen Teil des Gesamtvolumens aus. Beim Abtransport wirkt außerdem die Auflockerung, daher sind es mehr Fuhren, als die Rechnung im gewachsenen Boden ergibt.

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