Preisverzeichnis 2026 · Österreich

Maschineller Aushub für Streifen- und Einzelfundamente

Mit dem maschinellen Aushub der Streifenfundamente wird aus einem Grundstück eine echte Baustelle. Der Bagger hebt nach der Absteckung die Künetten aus, in die später Bewehrung und Beton kommen. Darauf steht dann das ganze Haus, die Garage oder die Stützmauer. Fehler in dieser Phase lassen sich später kaum noch beheben.

Aktualisiert 09/2026·10 Min. Lesezeit·12 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
€ 20,70/ m³
Richtwert-Spanne
€ 16,56 - € 26,90
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Erdarbeiten12 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Erdaushub
Maschinenaushub Streifenfundament (Breite ab 50 cm)m³€ 20,70-
Handaushub (Boden Klasse 1-2)m³€ 34,50-
Handaushub bis 1 m Tiefe (Boden Klasse 3)m³€ 44,15-
Handaushub bis 1 m Tiefe (Boden Klasse 4)m³€ 55,20-
Maschinenaushub Einzelfundament (Breite ab 80 cm)m³€ 34,50-
Maschinenaushub der Baugrubem³€ 16,55-
Maschinenaushub Graben für Versorgungsleitungenlfm€ 10,35-
Sohlenreinigung Streifenfundament von Hand bis 1 mlfm€ 16,55-
Sohlenreinigung Einzelfundament von Hand bis 1 mm²€ 17,95-
Reinigung der Fundamentsohle von Handm²€ 6,90-
Handbohrung bis Ø 25 cmStk.-
Handbohrung bis Ø 35 cmStk.-
Summe Arbeit
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Was der maschinelle Fundamentaushub umfasst

Gemeint ist das Ausheben von Gräben oder Gruben für Fundamente mit einer Maschine, meist einem Minibagger, einem Baggerlader oder einem Kettenbagger. Von Hand wird nur die Sohle nachgeputzt und dort gegraben, wo die Maschine nicht hinkommt oder wo Leitungen verlaufen.

Streifenfundamente (Breite ab 50 cm)

Streifenfundamente sind durchgehende Gräben unter den tragenden Wänden. Beim Einfamilienhaus bilden sie einen geschlossenen Umriss, dazu kommen einige Linien im Inneren unter tragenden Zwischenwänden. Die Breite legt die Planung nach Last und Tragfähigkeit des Bodens fest. Bei üblichen Häusern liegt sie meist bei rund 50 bis 60 cm, bei schwerem Mauerwerk oder weichem Untergrund auch darüber. Die Angabe „ab 50 cm“ heißt: Gegraben wird mit einem Löffel in passender Breite, schmalere Gräben fallen nicht unter diese Position.

Einzelfundamente (Breite ab 80 cm)

Einzelfundamente sind einzelne Gruben unter Stützen, etwa für ein Carport, eine überdachte Terrasse, ein Holzhaus auf Punktfundamenten, eine Stahlhalle oder schwere Zaunsteher. Sie haben meist einen quadratischen oder rechteckigen Grundriss und sind oft tiefer und massiver als Streifen, weil sie die Last eines einzelnen Punktes aufnehmen. Der Bagger gräbt dabei viele kleine Gruben, muss nach jeder umsetzen und sich wieder genau ausrichten. Pro Kubikmeter ist diese Arbeit daher in der Regel aufwendiger als ein durchgehender Streifen.

Wie die Kubikmeter ermittelt werden

Abgerechnet wird pro Kubikmeter ausgehobenem Boden. Das Volumen ergibt sich aus den Planmaßen: Länge mal Breite mal Tiefe. Bei Streifen werden alle Abschnitte zusammengezählt, bei Einzelfundamenten wird das Volumen einer Grube mit der Anzahl multipliziert. Klären Sie vorab, ob nach Planmaß oder nach tatsächlich ausgehobenem Volumen abgerechnet wird. In der Praxis fällt der Aushub oft etwas breiter aus, vor allem bei bröckeligem Boden, und der Unterschied kann deutlich sein.

Wichtig ist auch der Unterschied zwischen gewachsenem und gelockertem Boden. Ausgehobenes Material nimmt mehr Platz ein als im Boden, bei Lehm und Ton spürbar mehr. Wenn Sie den Abtransport bestellen, rechnen Sie deshalb mit mehr Volumen, als der Aushubplan zeigt.

Was vor dem Eintreffen des Baggers bereit sein muss

Bei Reihenhäusern oder einem Aushub knapp am Nachbarhaus sollten Sie früh mit den Nachbarn sprechen und klären, wie deren Fundamente liegen. Vor dem ersten Baggerhub sollte Folgendes erledigt sein:

  • Planunterlagen mit Fundamentplan, Maßen, Tiefen und Höhenlage
  • Absteckung durch den Vermesser, idealerweise mit einem Schnurgerüst außerhalb des Aushubbereichs, damit die Maschine die Markierungen nicht zerstört
  • Leitungsauskunft bei den Netzbetreibern für Gas, Strom, Wasser, Kanal und Telekommunikation, mit Markierung direkt im Gelände
  • Abgeschobener Humus: Die fruchtbare oberste Schicht wird seitlich gelagert und später für die Gartengestaltung wiederverwendet
  • Zufahrt für Bagger und Lkw, ausreichend breit und tragfähig, ohne tief hängende Leitungen und Äste
  • Lagerplatz für den Aushub oder ein vereinbarter Abtransport samt Deponie
  • Geräumtes Grundstück ohne Wildwuchs, Bauschutt und alte Bauteile, sofern deren Entfernung nicht Teil des Auftrags ist

Die Leitungsauskunft wird gern unterschätzt, weil „da nie etwas war“. Auf älteren Grundstücken und nach einem Abbruch tauchen aber oft Hausanschlüsse auf, von denen niemand wusste. Wird beim Graben eine Gasleitung beschädigt oder riechen Sie Gas, stoppen Sie sofort die Arbeit, stellen Sie die Maschine ab, entfernen Sie sich in sicheren Abstand und rufen Sie den Gasnotruf 128 oder den Euronotruf 112. Ein beschädigtes Stromkabel überlassen Sie dem Netzbetreiber und einem konzessionierten Elektrotechniker. Fassen Sie es nie an.

So läuft der Aushub auf der Baustelle ab

Der genaue Ablauf hängt von Maschine und Gelände ab, die Hauptschritte sind aber ähnlich:

  1. Absteckung vom Vermesser übernehmen und Schnurgerüst, Achsen und Höhenfixpunkt prüfen, von dem aus die Tiefe gemessen wird.
  2. Umriss der Künette am Boden markieren, meist mit Spray oder Kalk entlang gespannter Schnüre.
  3. Lage der Leitungen überprüfen und in deren Nähe von Hand oder sehr vorsichtig graben.
  4. Maschine einrichten und einen Löffel in passender Breite wählen. Für das Abziehen der Sohle eignet sich ein Löffel ohne Zähne.
  5. Graben schichtweise ausheben und die Tiefe laufend mit Nivelliergerät oder Laser kontrollieren.
  6. Aushub auf der Seite lagern, die später nicht im Weg ist, und mit genügend Abstand zur Kante, damit er die Grabenwände nicht belastet. Alternativ direkt auf den Lkw laden.
  7. Die letzten Zentimeter vorsichtig abziehen und die Sohle von Hand nachputzen, damit kein aufgelockerter Boden zurückbleibt.
  8. Bei Einzelfundamenten die Lage jeder Grube zu den Achsen und die Abstände untereinander prüfen.
  9. Maße, Tiefen und Zustand der Gründungssohle kontrollieren und die Künette dem Statiker, Baumeister oder Bauleiter zur Begutachtung übergeben.

Die Gründungssohle ist der Boden der Künette, also die Stelle, an der das Fundament auf gewachsenen Boden trifft. Sie muss fest, eben und ungestört sein. Zeigt sich unten ein anderer Boden als geplant, etwa Anschüttung, weicher Ton oder eine Quelle, muss das noch vor dem Betonieren mit dem Statiker geklärt werden.

Boden, Maschine und Tiefe: Entscheidungen mit Folgen

Die Bodenart

Bindige Böden wie Lehm und Ton lassen sich gut graben, und die Wände eines schmalen Grabens halten darin meist länger. Sie sind aber wasserempfindlich: Nach Regen weicht die Sohle auf und verliert Tragfähigkeit. Sand und Kies sind leicht zu graben, die Wände rieseln aber nach, der Graben wird breiter und das Volumen wächst. Felsiger Untergrund oder große Steine können einen Hydraulikhammer erfordern, was die Arbeit stark bremst. Anschüttungen, alte Keller und Fundamentreste bringen Überraschungen, die am Anfang niemand sieht.

Wenn es für das Grundstück ein Bodengutachten gibt, geben Sie es dem ausführenden Unternehmen vorab. Das erspart Diskussionen vor Ort.

Maschine und Löffel

Beim Einfamilienhaus kommen meist ein Minibagger oder ein Baggerlader zum Einsatz. Der Minibagger kommt auch auf enge Grundstücke und schont die Umgebung, ist bei großen Mengen oder hartem Boden aber langsamer. Ein größerer Bagger gräbt schneller und tiefer, braucht jedoch mehr Platz und eine tragfähige Zufahrt. Die Löffelbreite sollte zur Fundamentbreite passen. Wer einen Streifen mit zu breitem Löffel gräbt, holt unnötig viel Erde heraus und braucht später unnötig viel Beton.

Die Gründungstiefe

Die Fundamentunterkante muss unter der Frostgrenze liegen, damit gefrierendes Wasser im Boden das Fundament nicht anhebt. In Österreich liegt diese frostfreie Tiefe je nach Region, Seehöhe und Boden meist bei rund 80 bis 120 cm unter dem fertigen Gelände, in höheren Lagen teils darüber. Die genaue Tiefe gibt immer die Planung vor. Liegt die tragfähige Schicht tiefer, wird bis zu ihr gegraben. Am Hang werden Streifenfundamente oft abgetreppt, damit nicht auf ganzer Länge unnötig tief gegraben wird.

Was den Aushub einfacher oder aufwendiger macht

Bei gleicher Kubikmeterzahl kann der Aushub einmal eine einfache Tagesarbeit sein und ein anderes Mal ein mehrtägiger Auftrag. Einfacher geht es, wenn:

  • Das Grundstück eben und trocken ist und die Maschine ohne Hindernisse hinkommt
  • Der Boden bindig ist, ohne Steine und Wurzeln
  • Rundherum genug Platz zum Lagern des Aushubs bleibt
  • Durchgehende Streifen gegraben werden, ohne ständiges Umsetzen
  • Die Leitungen genau markiert sind und außerhalb der Künette liegen

Aufwendiger und damit teurer wird es, wenn:

  • Die Zufahrt eng ist, über ein Nachbargrundstück führt oder durch einen Garten, der geschützt werden muss
  • Der Bagger auf Fels, Beton, alte Fundamente oder Wurzelstöcke trifft
  • Grundwasser in der Künette steht und abgepumpt werden muss
  • Leitungen durch oder neben dem Graben verlaufen und Teile von Hand gegraben werden müssen
  • Der Aushub tief ist und die Wände mit Verbau oder Böschung gesichert werden müssen
  • Es nur um eine kleine Menge geht, etwa wenige Einzelfundamente, für die trotzdem eine Maschine anrücken muss
  • Kein Lagerplatz vorhanden ist und alles sofort abtransportiert werden muss

Abtransport, Deponie, Handnachputzen, Wasserhaltung oder Felsabbau sind im Leistungsverzeichnis meist eigene Positionen. Fragen Sie nach, was im Aushub enthalten ist und was gesondert verrechnet wird.

Zusammenspiel mit anderen Professionisten und Zeitplan

Der Fundamentaushub steht nicht für sich allein, er ist das erste Glied einer Kette. Davor kommen Vermesser und Leitungsauskunft, danach Bewehrung und Betonage. Je besser diese Schritte abgestimmt sind, desto kürzer bleibt die Künette offen.

  • Vermesser: Sollte auch während des Aushubs erreichbar sein, falls das Schnurgerüst beschädigt wird oder Zweifel an der Lage entstehen
  • Elektrotechniker: Ein konzessionierter Elektrotechniker verlegt den Fundamenterder laut Planung vor dem Betonieren, damit er dokumentiert und später geprüft werden kann
  • Anschlüsse und Durchführungen: Für Wasser, Kanal, Strom und gegebenenfalls Gas werden Schutzrohre durch das Fundament geführt. Ihre Lage muss vorher feststehen, nachträgliches Bohren ist vermeidbarer Aufwand
  • Statiker oder Baumeister: Begutachtet vor dem Betonieren die Gründungssohle
  • Betonwerk und Pumpe: Werden so bestellt, dass möglichst bald nach dem Aushub betoniert wird

Beim Einfamilienhaus mit gutem Boden ist der maschinelle Aushub der Streifenfundamente oft in ein bis zwei Tagen erledigt. Einzelfundamente für Carport oder Terrasse sind meist in einigen Stunden fertig. Länger dauert es bei Steinen, Wasser, Leitungen, schwieriger Zufahrt oder wenn der Lkw mit dem Abtransport nicht nachkommt.

Ideal ist es, am selben oder am nächsten Tag nach der Begutachtung zu betonieren. In der Praxis sieht man oft, dass der Aushub fertig ist, der Beton aber erst eine Woche später kommt. Inzwischen regnet es, die Wände brechen ein und die Sohle weicht auf. Dann muss nachgeputzt und manchmal nachgegraben werden. Droht eine längere Pause, kann die letzte Schicht erst kurz vor dem Betonieren abgezogen werden, oder die Sohle wird mit einem Unterbeton geschützt, sofern die Planung das vorsieht. Im Winter darf die Sohle nicht durchfrieren, auf gefrorenen Boden wird nicht betoniert.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

  • Ungenaue Absteckung oder verschobenes Schnurgerüst: Das Haus sitzt dann falsch am Grundstück, Wände stehen nicht im rechten Winkel oder Abstände stimmen nicht. Nach dem Betonieren ist das kaum noch zu korrigieren
  • Zu tief gegraben und mit Erde wieder aufgefüllt: Lockerer Boden setzt sich unter Last, das Fundament sackt nach. Zu tief Gegrabenes wird mit Beton ausgeglichen, nicht mit Erde
  • Mit dem Zahnlöffel bis zur Sohle gegraben: Die Sohle bleibt zerwühlt und uneben. Die letzte Schicht gehört mit einem glatten Löffel abgezogen und von Hand nachgeputzt
  • Zu geringe Tiefe: Ein Fundament im Frostbereich kann im Winter angehoben werden, im Mauerwerk entstehen Risse, die sich oft erst nach Jahren zeigen
  • Aushub direkt an der Kante gelagert: Das Gewicht drückt auf die Wände, sie brechen in den Graben, und für Menschen darin wird es gefährlich
  • Künette zu lange offen: Regen, Frost oder Austrocknen schädigen die Gründungssohle. Aufgeweichter Boden muss vor dem Betonieren entfernt werden
  • Anderer Boden an der Sohle übersehen: Wird trotz Anschüttung oder weicher Schicht ohne Rücksprache mit dem Statiker betoniert, kann sich das Fundament ungleichmäßig setzen
  • Nachbarfundamente unterhöhlt: Wer knapp neben einem bestehenden Gebäude gräbt, vor allem tiefer als dessen Fundamente, riskiert Schäden am Nachbarhaus. Das muss ein Statiker vorher beurteilen

Denken Sie bei tieferen Künetten auch an die Sicherheit. Niemand sollte unter ungesicherten Wänden im Graben arbeiten, und eine über Nacht offene Künette gehört abgesperrt, damit niemand hineinfällt, schon gar nicht Kinder oder Tiere.

Anleitung für Heimwerker: was Sie rund um den Aushub selbst erledigen können

Das Graben selbst gehört in die Hände eines erfahrenen Baggerfahrers, auch wenn ein Minibagger leicht zu mieten ist. Lage und Tiefe müssen exakt stimmen, und die Arbeit in und an Gräben ist gefährlich. Einiges an Vor- und Nacharbeit können Sie aber gut selbst übernehmen und so den Ablauf erleichtern:

  1. Grundstück von Ästen, Steinen, Gerümpel und Bauschutt räumen, soweit das ohne Maschine geht.
  2. Bekannte Anschlüsse, Schächte und Sickeranlagen suchen und mit Pflöcken sichtbar markieren.
  3. Zufahrt freischneiden und tief hängende Äste kürzen, bei Leitungen in der Luft aber Abstand halten.
  4. Gartenteile, Pflanzen und Wege, die erhalten bleiben sollen, abgrenzen oder mit Platten schützen.
  5. Lagerfläche für Humus und Aushub festlegen und dem Baggerfahrer vorab zeigen.
  6. Schnurgerüst nach dem Vermessen nicht betreten und nicht verstellen, Familie und Helfer darauf hinweisen.
  7. Planunterlagen, Leitungsauskunft und Bodengutachten griffbereit in einer Mappe auf der Baustelle bereitlegen.
  8. Abdeckplanen und Absperrband bereithalten, um die fertige Künette bei Regen abzudecken und zu sichern.
  9. Nach dem Aushub die Maße von außen mit Maßband und Schnur nachmessen, ohne in ungesicherte Gräben zu steigen.

Kontrolle und Übergabe der Künette

Gehen Sie die Künette vor dem Betonieren gemeinsam mit dem ausführenden Unternehmen ab, idealerweise auch mit Baumeister oder Statiker. Schon einfaches Messen mit Maßband und Nivelliergerät deckt die meisten Probleme auf. Achten Sie vor allem auf diese Punkte:

  • Lage der Streifen- und Einzelfundamente entspricht Absteckung und Plan
  • Grabenbreiten und Grubenmaße sind nicht kleiner als geplant
  • Tiefe ist auf ganzer Länge eingehalten, gemessen vom vereinbarten Höhenfixpunkt
  • Sohle ist eben, fest und frei von lockerem Boden, Schlamm und Wasser
  • Keine Wurzeln, Steine oder Reste alter Bauteile an der Sohle
  • Wände sind stabil, ohne Abbrüche und Überhänge
  • Aushub liegt mit sicherem Abstand zur Kante oder ist abtransportiert
  • Leitungen sind unbeschädigt und Kreuzungen sind markiert
  • Abtreppungen am Hang entsprechen der Planung
  • Gründungssohle ist vom Statiker oder Baumeister begutachtet und im Bautagebuch festgehalten
  • Abrechnungsvolumen ist nach der vereinbarten Messmethode bestätigt

Häufige Fragen

Technisch geht das, empfehlenswert ist es nicht. Der Fundamentaushub ist Teil der tragenden Konstruktion, er verlangt genaue Absteckung, laufende Tiefenkontrolle und Erfahrung im Umgang mit der Maschine nahe an Leitungen. Die Arbeit in Gräben ist außerdem gefährlich. Fehler in Lage oder Tiefe lassen sich später kaum beheben, deshalb gehört diese Arbeit zu einem erfahrenen Baggerfahrer.

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