Preisverzeichnis 2026 · Österreich

Maschineller Künettenaushub für Hausanschlüsse

Der maschinelle Aushub einer Künette ist der erste und oft unterschätzte Schritt bei jedem Hausanschluss: Wasser, Kanal, Gas, Strom oder ein Leerrohr für das Internet. Der Bagger hebt einen schmalen, langen Graben aus, in den später Rohr oder Kabel kommen.

Aktualisiert 09/2026·10 Min. Lesezeit·12 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
€ 10,35/ lfm
Richtwert-Spanne
€ 8,28 - € 13,46
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Erdarbeiten12 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Erdaushub
Maschinenaushub Graben für Versorgungsleitungenlfm€ 10,35-
Handaushub (Boden Klasse 1-2)m³€ 34,50-
Handaushub bis 1 m Tiefe (Boden Klasse 3)m³€ 44,15-
Handaushub bis 1 m Tiefe (Boden Klasse 4)m³€ 55,20-
Maschinenaushub Streifenfundament (Breite ab 50 cm)m³-
Maschinenaushub Einzelfundament (Breite ab 80 cm)m³€ 34,50-
Maschinenaushub der Baugrubem³€ 16,55-
Sohlenreinigung Streifenfundament von Hand bis 1 mlfm€ 16,55-
Sohlenreinigung Einzelfundament von Hand bis 1 mm²€ 17,95-
Reinigung der Fundamentsohle von Handm²€ 6,90-
Handbohrung bis Ø 25 cmStk.-
Handbohrung bis Ø 35 cmStk.-
Summe Arbeit
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Wann eine Künette gebraucht wird und was dazugehört

Eine Künette brauchen Sie immer dann, wenn eine Leitung durch das Erdreich führt: vom Ortsnetz zum Haus, vom Haus zur Senkgrube oder Kläranlage, zum Sickerschacht für das Regenwasser, zur Garage, zum Gartenhaus oder zum Brunnen. Maschinell wird dort gegraben, wo es technisch und sicher möglich ist. Von Hand gräbt man nur kurze Abschnitte, Stellen bei bestehenden Leitungen und Bereiche, in die keine Maschine kommt.

Unter „maschineller Künettenaushub“ versteht man in der Praxis das Ausheben mit dem Bagger und das seitliche Ablagern des Aushubs. Was im Preis enthalten ist und was nicht, prüfen Sie im Angebot. Häufig extra verrechnet werden:

  • Handaushub und Nacharbeiten der Sohle
  • Pölzung oder Verbau der Künette
  • Abpumpen von Grund- oder Regenwasser
  • Sandbett und Rohrummantelung
  • Verfüllen und Verdichten
  • Aufladen und Abtransport von überschüssigem Material
  • Schneiden und Wiederherstellen von Asphalt, Beton oder Pflaster

Wenn Sie Angebote vergleichen, vergleichen Sie denselben Leistungsumfang. Bei einer Firma ist im Laufmeter das Verfüllen enthalten, bei der anderen nur der reine Aushub.

Vorbereitung: was vor dem Bagger erledigt sein muss

Leitungsauskunft und Kennzeichnung bestehender Leitungen

Diesen Punkt dürfen Sie nicht überspringen. Vor dem Graben holen Sie bei allen Netzbetreibern eine Leitungsauskunft ein und lassen die Leitungen bei Bedarf vor Ort kennzeichnen: Gasnetzbetreiber, Stromnetzbetreiber, Wasserversorger, Telekom- und Kabelanbieter, je nach Ort auch die Gemeinde für Straßenbeleuchtung oder Ortskanal. Das braucht Vorlauf, meist einige Wochen, und die Auskunft gilt nur eine bestimmte Zeit. In der Nähe einer bekannten Leitung wird nach den Vorgaben des Betreibers von Hand gegraben, üblicherweise in einem Streifen von etwa einem Meter links und rechts.

In der Praxis kommt es oft vor, dass ein altes Kabel oder ein Wasserrohr in keinem Plan steht. Ein erfahrener Baggerfahrer gräbt deshalb auch auf einem scheinbar freien Grundstück vorsichtig und achtet auf Farbe und Struktur des Bodens. Ein Sandstreifen oder ein Warnband an unerwarteter Stelle ist ein Zeichen, sofort aufzuhören.

Planung der Trasse

Trasse, Tiefe und Rohrmaterial ergeben sich aus der Planung und aus den technischen Vorgaben des jeweiligen Netzbetreibers. Klären Sie diese Punkte mit Ihrem Installateur, Baumeister oder Planer, bevor der Termin für den Bagger fixiert wird. Besonders beim Kanal sollten die Höhe des Anschlusspunktes und die Höhe des Austritts aus dem Haus vorher feststehen.

Grundstück und Zufahrt

  • Trasse im Gelände markiert (Spray, Pflöcke, Schnur), bei langen Strecken oder Gefälleleitungen vom Vermesser abgesteckt
  • Zufahrt für die Maschine geklärt: Einfahrtsbreite, Tragfähigkeit des Bodens, niedrige Freileitungen, Äste
  • Platz für den Aushub neben der Künette, nicht direkt an der Kante
  • Entscheidung, ob der Humus getrennt vom Unterboden gelagert wird
  • Sand und Rundkorn für Bettung und Ummantelung auf der Baustelle, damit die Künette nicht unnötig lange offen steht
  • Abgesprochen, wer das Rohr verlegt und wer es vor dem Verfüllen abnimmt

So läuft der Aushub auf der Baustelle ab

  1. Kennzeichnung und Trasse mit dem Verantwortlichen kontrollieren, Tiefen und Anschlusspunkte bestätigen.
  2. Befestigte Flächen (Asphalt, Beton) mit der Säge schneiden, damit die Ränder nicht in großen Brocken ausreißen, Pflaster abtragen.
  3. An Kreuzungspunkten mit bestehenden Leitungen Suchschlitze von Hand graben.
  4. Humus abschieben und seitlich lagern, wenn er später wieder in den Garten kommt.
  5. Mit dem Grabenlöffel in passender Breite ausheben, die Tiefe laufend mit Laser, Nivelliergerät oder Latte messen.
  6. Beim Kanal das Gefälle der Sohle abschnittsweise prüfen, nicht erst am Ende.
  7. Pölzung einbauen, wenn Tiefe oder Bodenzustand es verlangen.
  8. Sohle von Hand nacharbeiten und abziehen, Steine und Wurzeln entfernen.
  9. Bei Wasserzutritt die Künette entwässern.
  10. Künette zur Verlegung von Rohr oder Kabel übergeben.

Der Bagger gräbt die Sohle etwas seichter, die letzten Zentimeter werden von Hand nachgearbeitet. Der Grund ist einfach: Die Zähne des Löffels lockern die Sohle auf, und auf aufgelockertem Boden würde sich das Rohr mit der Zeit setzen. Bei feinem Boden nimmt man einen Löffel ohne Zähne oder mit glatter Schneide.

Tiefe, Breite und Gefälle je nach Leitung

Die genauen Werte legen Planung und Netzbetreiber fest, gestützt auf die einschlägigen ÖNORMen und EN-Normen. Die folgenden Angaben sind Richtwerte, damit Sie wissen, womit Sie rechnen können.

Wasseranschluss

Die Wasserleitung muss frostfrei liegen. Im Flachland gilt meist eine Überdeckung von rund 1,0 bis 1,2 m, in höheren und kälteren Lagen, wie sie in Österreich häufig sind, oft deutlich mehr. Fragen Sie beim Wasserversorger nach, welche Tiefe er verlangt. Die Künette ist üblicherweise etwa 40 bis 60 cm breit, damit man an der Sohle arbeiten kann. Ein Wasserzählerschacht braucht eine aufgeweitete Grube.

Kanalanschluss

Beim Kanal zählt nicht nur die Tiefe, sondern vor allem ein gleichmäßiges Gefälle. Für Hausanschlüsse mit kleinerem Durchmesser liegt es meist bei etwa 2 %, je nach Planung auch anders. Die Tiefe ergibt sich aus der Höhe des Anschlusses am Ortskanal oder an der Kläranlage und aus der Höhe des Austritts aus dem Haus. Liegt der Ortskanal seicht, lässt sich das Gefälle manchmal nicht einhalten und es braucht eine Pumpe. Das sollten Sie vor dem Aushub wissen, nicht danach.

Strom und Schwachstrom

Starkstromkabel liegen im Grünbereich meist in rund 0,7 m Tiefe, unter Fahrflächen tiefer und im Schutzrohr. Kabel für Internet, Kameras oder das Einfahrtstor kommen in Leerrohre. Den Anschluss an das Netz und alle Arbeiten an elektrischen Anlagen führt nur ein konzessionierter Elektrotechniker aus. Die Erdbaufirma macht nur die Künette.

Gasanschluss

Gasleitungen liegen üblicherweise mit einer Überdeckung von etwa 0,8 bis 1,0 m, je nach Vorgaben des Gasnetzbetreibers. Montage und Anschluss macht ausschließlich ein befugtes Gasfachunternehmen. Beschädigt der Bagger eine Gasleitung und tritt Gas aus: Maschine sofort abstellen, nicht rauchen, kein offenes Feuer, kein Handy in der Nähe, in sicheren Abstand gehen und den Gasnotruf 128 oder 112 wählen.

Gemeinsame Künette

Mehrere Leitungen in einer Künette sparen Arbeit, aber die vorgeschriebenen Abstände zueinander müssen eingehalten werden. Typisch liegt der Kanal am tiefsten, Wasser höher und seitlich versetzt, Kabel auf eigener Höhe. Gas legen Sie nicht ohne Abstimmung mit dem Gasnetzbetreiber zu anderen Leitungen. Eine gemeinsame Künette ist meist breiter oder abgetreppt.

Was den Aushub leichter oder schwieriger macht

Der Laufmeterpreis hängt davon ab, wie viele Meter die Maschine am Tag tatsächlich schafft. Langsamer und aufwendiger wird es vor allem durch:

  • Tiefe und Breite: Mit der Tiefe wachsen Aushubmenge und Sicherheitsaufwand
  • Bodenart: Leichter sandiger oder lehmiger Boden geht schnell, schwerer Ton, Schotter mit Findlingen oder Fels deutlich langsamer, manchmal braucht es einen Hydraulikhammer
  • Grundwasser: Die Künette muss gepumpt werden, Wände brechen nach, die Sohle wird weich
  • Bestehende Leitungen und Kreuzungen, an denen von Hand gegraben wird
  • Baumwurzeln, alte Fundamente, Anschüttungen mit Bauschutt
  • Wenig Platz: schmaler Garten, kein Lagerplatz für den Aushub, kleinere Maschine nötig
  • Befestigte Flächen, die geschnitten und später wiederhergestellt werden
  • Kurze Strecken: An- und Abtransport der Maschine verteilen sich auf wenige Meter
  • Arbeiten im laufenden Betrieb, etwa bei einer Einfahrt, die befahrbar bleiben muss

Ein ebenes, trockenes und gut zugängliches Grundstück, klar gekennzeichnete Leitungen und Platz für den Aushub direkt neben der Künette bedeuten dagegen flüssiges Arbeiten ohne Stehzeiten.

Welche Maschine passt

Für Hausanschlüsse wird meist ein Minibagger mit etwa 1,5 bis 3 Tonnen eingesetzt. Er passt auch in schmälere Gärten und schont den Rasen. Bei langen, tiefen Künetten im freien Gelände ist ein größerer Kettenbagger oder ein Baggerlader schneller, der den Aushub gleich umsetzt und auflädt. Für kurze, seichte Kabelgräben gibt es Grabenfräsen, die einen schmalen Schlitz mit wenig Flurschaden ziehen, für steinigen Boden aber kaum geeignet sind.

Pölzung und Sicherheit

Eine schmale Künette mit senkrechten Wänden gehört zu den gefährlichsten Stellen auf der Baustelle. Erdreich kann ohne Vorwarnung nachbrechen, auch wenn die Wand fest aussieht. Ab einer Tiefe von etwa 1,25 m darf niemand ohne Pölzung oder ausreichende Böschung hinein. Verwendet werden Verbauboxen, Pölzbohlen mit Spreizen, oder die Wände werden abgeböscht, wenn Platz dafür ist. Aushub und Maschine gehören nicht direkt an die Kante. Die Künette muss abgesperrt sein, vor allem wenn Kinder oder Nachbarn auf dem Grundstück unterwegs sind, und für den Einstieg braucht es eine Leiter.

Abstimmung mit den anderen Professionisten und Zeitplan

Der Aushub allein bringt noch keinen Anschluss, er ist die Vorleistung für Installateur, Gasfachfirma oder Elektrotechniker. Die meisten Probleme entstehen in den Lücken zwischen den Gewerken.

  • Termine so legen, dass die Montagefirma gleich nach dem Aushub kommt, denn eine offene Künette verschlammt bei Regen und die Wände brechen nach
  • Klären, wer Sandbett und Ummantelung macht: Erdbaufirma oder Montagefirma
  • Vor dem Verfüllen wird häufig eine Einmessung der tatsächlichen Lage verlangt, ohne sie sollte die Künette nicht zugemacht werden
  • Bei Wasser und Gas folgt eine Druckprobe, beim Kanal eine Dichtheitsprüfung, je nach Netzbetreiber noch bei offener Künette
  • Manche Netzbetreiber wollen die verlegte Leitung vor dem Verfüllen sehen, deshalb rechtzeitig Bescheid geben

Wie lange es dauert

Der Aushub selbst ist meist der schnelle Teil. Bei einem normalen Hausanschluss in gutem Boden schafft ein Minibagger einige Dutzend Meter am Tag. In felsigem Boden, bei Wasser oder vielen Kreuzungen kann es nur ein Bruchteil davon sein. Der ganze Ablauf vom Aushub bis zum Verfüllen dauert aber länger, weil Montage, Prüfungen und Einmessung dazwischen liegen. Planen Sie Reserve für das Wetter ein: Nach starkem Regen lässt sich im Lehm oft einige Tage lang nicht sinnvoll graben.

Eine verfüllte Künette setzt sich. Auch bei guter Verdichtung gibt der Boden in den ersten Monaten noch etwas nach. Deshalb macht man Pflaster, Asphalt oder Rasen darüber meist erst nach einer gewissen Zeit oder über einer sorgfältig verdichteten Schotterverfüllung.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

Falsches Gefälle beim Kanal

Wird die Sohle nicht laufend gemessen, entsteht eine Welle. Das Rohr hängt durch, an der tiefsten Stelle lagert sich Schlamm ab. Die Folge sind wiederkehrende Verstopfungen und Geruch, oft erst nach Jahren.

Wasserleitung zu seicht

Ein Stück Rohr, das seichter liegt, etwa beim Übergang zum Schacht oder unter der Einfahrt, friert im strengen Winter ein. Den Rohrbruch sucht und repariert man dann im gefrorenen Boden.

Rohr direkt auf Steinen

Ohne Sandbett und Ummantelung drückt ein Stein auf das Kunststoffrohr, das sich mit der Zeit verformt oder reißt. Nach dem Verlegen wird mit feinem Material ummantelt und erst dann mit Aushub verfüllt.

Schlecht verdichtete Verfüllung

Material, das auf einmal eingeschüttet und nur mit dem Baggerrad überfahren wird, sackt später ab. Über der Künette entsteht eine Mulde, im Pflaster eine Senke. Verdichtet wird lagenweise, meist einige Dutzend Zentimeter auf einmal, mit Rüttelplatte oder Stampfer, direkt über dem Rohr vorsichtig.

Kein Warnband

Über jeder Leitung kommt ein Warnband in der passenden Farbe, meist etwa 20 bis 40 cm über dem Rohr. Fehlt es, weiß der nächste Baggerfahrer nichts von der Leitung und trifft sie direkt.

Graben ohne Leitungsauskunft

Ein beschädigtes Kabel oder eine Gasleitung bedeutet Gefahr, Ausfall für die ganze Umgebung und Schadenersatz. Bei einem beschädigten Stromkabel nicht nähern, die Maschine stehen lassen, wenn das sicher ist, und den Stromnetzbetreiber sowie 112 verständigen.

Humus und Unterboden vermischt

Wird der Humus nicht getrennt, liegt nach dem Verfüllen unfruchtbarer Lehm oder Ton oben, und über der Künette wächst jahrelang kaum Gras.

Anleitung für Heimwerker: seichter Graben für Leerrohr oder Bewässerung

Eine Künette für Wasser, Kanal, Gas oder einen Stromanschluss ist tief, ohne Pölzung gefährlich und gehört in die Hand einer Erdbaufirma. Einen seichten Graben für ein leeres Schutzrohr, eine Tropfbewässerung oder eine Drainage im Garten können Sie aber selbst ziehen, von Hand oder mit einem kleinen Leihgerät. Das Einziehen und Anschließen von Kabeln macht danach der Elektrotechniker.

  1. Leitungsauskunft einholen, auch auf dem eigenen Grundstück.
  2. Trasse mit Schnur und Pflöcken markieren, Abstand zu Bäumen und Fundamenten halten.
  3. Rasensoden abstechen und getrennt lagern.
  4. Humus seitlich auf eine Plane legen, Unterboden auf eine zweite.
  5. Nur so tief graben, wie es das Vorhaben verlangt, bei unerwartetem Sand, Warnband oder Rohr sofort aufhören.
  6. Sohle von Steinen und Wurzeln befreien und eine Sandschicht einbringen.
  7. Rohr einlegen, mit Sand abdecken und ein Warnband darüberlegen.
  8. Lagenweise verfüllen und mit dem Stampfer verdichten.
  9. Humus zurückgeben, Soden einsetzen, Trasse fotografieren und einmessen.

Kontrolle und Abnahme der Künette

Kontrolliert wird zweimal: vor dem Verlegen und vor dem Verfüllen. Der zweite Termin ist wichtiger, denn danach sehen Sie nichts mehr. Fotografieren Sie vor dem Verfüllen die ganze Trasse mit Meterstab neben dem Rohr, die Bilder helfen bei späteren Umbauten.

  • Trasse entspricht Planung und Kennzeichnung, nicht zum Zaun oder zu Bäumen verschoben
  • Tiefe an mehreren Stellen geprüft, nicht nur am Anfang und am Ende
  • Beim Kanal gleichmäßiges Gefälle über die ganze Länge ohne Gegengefälle
  • Sohle sauber, ohne Steine, Wurzeln und aufgeweichten Boden
  • Wände standfest, tiefere Abschnitte gepölzt oder abgeböscht
  • Kein stehendes Wasser in der Künette, bei Bedarf Pumpe vorhanden
  • Bestehende Leitungen an Kreuzungen unbeschädigt und gesichert
  • Rohr liegt im Sandbett und ist mit feinem Material ummantelt
  • Druckprobe oder Dichtheitsprüfung durchgeführt und protokolliert
  • Einmessung vor dem Verfüllen erledigt
  • Warnband über jeder Leitung verlegt
  • Verfüllung lagenweise verdichtet, Oberfläche eben, Humus oben
  • Befestigte Flächen und Umgebung im vereinbarten Zustand
  • Fotos, Protokolle und Unterlagen für den Netzbetreiber vollständig

Häufige Fragen

Einen seichten Graben für ein Leerrohr im Garten graben viele selbst. Eine Künette für Wasser, Kanal, Gas oder Strom ist aber tief und ohne Pölzung gefährlich, außerdem braucht sie Leitungsauskunft, genaue Tiefen und exaktes Gefälle. Diese Arbeit überlassen Sie einer Firma mit Maschine und Erfahrung. Anschlüsse an Gas und Strom machen nur befugte Fachleute.

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