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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Verfüllung und Verdichtung | ||||
| Verfüllung mit Erde inkl. Verdichtung | m³ | € 41,40 | - | |
| Verfüllung mit Schotter / Brechkorn | m³ | € 13,80 | - | |
| Schüttungen aus Sandkies + Verdichtung | m³ | € 13,10 | - | |
| Verdichtung des Untergrundes mit Rüttelplatte | m² | € 4,85 | - | |
| Verdichtung mit Vibrationswalze | m² | € 3,85 | - | |
Verfüllen, Anschütten, Verdichten: was dahintersteckt
Verfüllen heißt, eine Vertiefung zu schließen, also eine Künette, eine Grube, eine Baugrube oder den Arbeitsraum zwischen Fundament und umgebendem Gelände. Beim Anschütten wird das Gelände dagegen erhöht, etwa beim Ausgleichen eines Grundstücks, unter einem Boden auf Erdreich oder unter einer Zufahrt. Für beides gilt dasselbe Prinzip: Das Material kommt in Lagen hinein, und jede Lage wird verdichtet, bevor die nächste folgt.
Warum reicht es nicht, die Grube zuzuschieben und zu warten, bis sich alles von selbst setzt? Lockeres Material hat zwischen den Körnern viel Luft. Ausgehobene Erde lockert sich außerdem auf, sie braucht also mehr Platz als vorher im gewachsenen Boden. Ohne Verdichtung drücken Regen, Frost und Belastung das Material über Jahre langsam zusammen. Die Folgen sind Mulden rund ums Haus, Wasser, das zum Fundament läuft, und Risse im Pflaster. Die Verdichtung nimmt diesen Vorgang vorweg, kontrolliert und an einem Tag.
Abgerechnet wird nach Kubikmetern. In der Praxis lässt sich die Menge aber unterschiedlich ermitteln: nach dem Aushubvolumen, nach dem Planmaß im verdichteten Zustand oder nach dem angelieferten Material im losen Zustand. Zwischen diesen Zahlen liegt ein spürbarer Unterschied. Klären Sie deshalb vor der Beauftragung mit dem Professionisten, wie gemessen wird.
Erde, Schotter oder Kiessand: welches Material wohin
Auf dieser Seite der Preisliste stehen drei verwandte Positionen. Sie unterscheiden sich im Material und damit darin, wo sie passen und wie man mit ihnen arbeitet.
Verfüllen mit Erdmaterial und Verdichten
Verwendet wird geeignetes Erdmaterial, meist das, was auf der Baustelle ausgehoben wurde. Es passt für Künetten im Garten, für den Arbeitsraum am Fundament dort, wo keine befestigte Fläche hinkommt, und überall dort, wo das ursprüngliche Gelände wiederhergestellt werden soll. Das Material darf keinen Humus, keine Wurzeln, kein Holz, keine Baurestmassen und keine großen Steine enthalten. Organische Reste verrotten mit der Zeit und hinterlassen Hohlräume.
Viel hängt von der Bodenart ab. Sandige und kiesige Böden lassen sich leicht verdichten und sind gut wasserdurchlässig. Lehm und Ton reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit: Trocken bilden sie harte Schollen, die sich kaum verdichten lassen. Durchnässt wabbeln sie unter der Rüttelplatte wie Pudding. Mit Lehm kann man arbeiten, aber nur bei passender Feuchte, in dünneren Lagen und mit dem richtigen Gerät.
Verfüllen mit Schotter oder Kantkorn
Schotter oder gebrochenes Material wählt man dort, wo die Verfüllung Last tragen muss und sich nicht setzen darf: unter Gehwegen, Terrassen, Garageneinfahrten, bei Anschlüssen unter der Straße oder am Fundament, wenn später Pflaster anschließt. Für verdichtete Lagen braucht es ein Material mit durchgehender Körnung, etwa Kantkorn 0/32 oder 0/63. Dabei füllen die feinen Körner die Lücken zwischen den groben. So entsteht eine feste, tragfähige Schicht.
Etwas ganz anderes ist gewaschener Kies oder Schotter ohne Feinanteil, zum Beispiel 16/32. Zwischen den Körnern bleiben Hohlräume, durch die Wasser fließt. Deshalb eignet er sich als Sickerpackung um ein Drainagerohr. Er lässt sich nur wenig verdichten und taugt ohne weiteren Aufbau nicht als Tragschicht unter Pflaster. Häufig sieht man, dass diese beiden Materialien verwechselt werden, und dann wundert sich jemand, warum sich der Schotter nicht verdichten lässt.
Anschüttungen aus Kiessand mit Verdichtung
Kiessand, etwa 0/32, ist gewonnenes Rundkorn mit Sandanteil. Er wird für größere Anschüttungen verwendet: um das Gelände unter einem Boden auf Erdreich anzuheben, unter einer Bodenplatte laut Plan, unter befestigten Flächen oder zum Ausgleichen des Grundstücks. Er verdichtet sich gut und gleichmäßig und kommt mit Wasser besser zurecht als lehmige Erde. Unter dem Boden eines Einfamilienhauses schreibt der Plan oft direkt Kiessand oder Kantkorn in einer bestimmten Stärke und mit geforderter Tragfähigkeit vor.
So treffen Sie die Wahl
- Es bleibt Garten oder Rasen: In der Regel reicht gutes Aushubmaterial, obenauf Humus.
- Es kommt Pflaster, ein Gehweg oder eine Einfahrt hin: Kantkorn oder Kiessand, zumindest in den oberen Lagen.
- Das Gelände unter dem Bauwerk muss angehoben werden: Kiessand oder Kantkorn laut Plan, mit Nachweis der Tragfähigkeit.
- Wasser soll abgeleitet werden: gewaschenes Material mit Vlies, kein Lehm.
Was vor dem Verfüllen fertig sein muss
Verfüllen lässt sich nicht rückgängig machen, ohne neu zu graben. Deshalb lohnt es sich, vorher kurz innezuhalten und zu prüfen, ob unter der Erde wirklich alles erledigt ist.
- Rohre und Kabel liegen und sind geprüft. Der Kanal braucht das richtige Gefälle, die Wasserleitung muss die Druckprobe hinter sich haben. Gas- und Stromleitungen verlegt ein befugter Fachbetrieb, und der Netzbetreiber gibt vor, wann und wie zugeschüttet wird.
- Die Leitungen sind eingemessen. Anschlüsse und Leitungen werden vor dem Verfüllen vom Vermesser aufgenommen. Später geht das nicht mehr.
- Die Abdichtung am Fundament ist geschützt. Auf der Abdichtung gehört eine Noppenbahn, eine Perimeterdämmung aus XPS oder ein anderer Schutz, damit Steine in der Verfüllung sie nicht beschädigen.
- Der Beton ist fest genug. Keller- und Fundamentwände werden erst verfüllt, wenn sie ausreichend erhärtet sind, und laut Statiker oft erst, wenn die Decke darüber die Wand oben abstützt.
- In der Grube steht kein Wasser, kein Schnee, kein Schlamm. Ins Wasser und auf gefrorenen Boden wird nicht verfüllt.
- Lagerplatz und Zufahrt sind geklärt. Bagger, Radlader und Rüttelplatte brauchen Platz. Ein enger Durchgang am Nachbarzaun oder ein Beet, das unberührt bleiben soll, ändert den ganzen Ablauf.
In einer Wohnungseigentumsanlage sind Garten und Zufahrt meist allgemeine Teile. Sprechen Sie daher vorher mit der Hausverwaltung, damit Lagerflächen und Zufahrten für die Dauer der Arbeiten abgestimmt sind.
So läuft das Verfüllen und Verdichten ab
Leitungszone und erste Lagen
Bei Rohren und Kabeln kommt zuerst die Leitungszone: feines Material rund um die Leitung, meist Sand oder feines Kantkorn ohne scharfe Steine. Sie reicht in der Regel etwa 10 bis 30 cm über den Rohrscheitel, die genaue Stärke legen Plan oder Rohrhersteller fest. Seitlich am Rohr wird das Material von Hand oder mit leichtem Stampfer sorgfältig unterstopft, damit das Rohr satt aufliegt und nicht seitlich auswandert. Direkt über dem Rohr wird mit schwerem Gerät erst verdichtet, wenn genug Material darüber liegt. In oder knapp über der Leitungszone kommt ein Warnband in der passenden Farbe, das beim späteren Graben auf die Leitung hinweist.
Lagenweiser Einbau
Über der Leitungszone wird das Material in gleichmäßigen Lagen eingebaut. Bei einer üblichen Rüttelplatte liegt die Stärke einer losen Lage meist bei etwa 20 bis 30 cm, bei einer leichten Platte darunter, bei einer schweren Walze darüber. Genaue Werte nennt der Gerätehersteller. Eine zu dicke Lage wird nur oben verdichtet, darunter bleibt lockeres Material. Das ist der häufigste Grund für spätere Setzungen.
Jede Lage wird mehrmals in überlappenden Bahnen befahren, bis sich die Oberfläche sichtbar nicht mehr setzt und das Gerät zu springen beginnt. Beim Verfüllen rund ums Haus arbeitet man gleichmäßig rundherum, damit nicht auf eine Seite der Wand mehr Druck kommt als auf die andere.
Das passende Gerät
- Rüttelplatte: das Allroundgerät für Sand, Kies und Kantkorn. Eine leichte Platte für schmale Künetten, eine schwerere reversierbare Platte für Flächen und dickere Lagen.
- Vibrationsstampfer (Frosch): schmal und schlagkräftiger, gut für Künetten, an Wänden und Schächten und für bindige, lehmige Böden, die eine Platte schlecht verdichtet.
- Walze: für große Flächen und Anschüttungen unter Straßen und Parkplätzen.
- Bagger mit Anbauverdichter: für tiefe und breite Gruben, in die man mit einer Platte nicht sicher hineinkommt.
Die Feuchte des Materials
Material lässt sich bei der sogenannten optimalen Feuchte gut verdichten. Praktisch heißt das: Die Erde lässt sich in der Hand zu einem Klumpen drücken, der hält, aber nicht schmiert und aus dem kein Wasser rinnt. Zu trockener Kies und Sand werden leicht angefeuchtet. Durchnässter Lehm wird abtrocknen gelassen, ausgebreitet oder gegen besseres Material getauscht. Nassen Ton zu verdichten ist meist verlorene Zeit, das Material wird nur hin und her geschoben.
An Fundamenten und Kellerwänden
Direkt an der Wand wird vorsichtig verdichtet, mit leichterem Gerät und in dünneren Lagen. Eine schwere Platte oder Walze an frischem Mauerwerk kann die Wand eindrücken oder beschädigen. Die oberste Lage am Haus bekommt ein Gefälle vom Gebäude weg, damit Wasser nicht zum Fundament läuft. Kommen Pflaster, ein Traufenpflaster oder eine Terrasse hin, werden die oberen Lagen aus Kantkorn hergestellt.
Wie lange es dauert
Eine Künette für einen Hausanschluss ist meist in einigen Stunden bis einem Tag verfüllt. Rund um ein Einfamilienhaus oder bei einer größeren Anschüttung unter dem Boden dauert es je nach Zugang und Menge einen bis mehrere Tage. Anders als bei Beton muss nichts aushärten. Wird aber die Tragfähigkeit gemessen, beginnen die nächsten Arbeiten, etwa der Unterbeton, erst nach Auswertung der Prüfung.
Was die Arbeit erleichtert und was sie aufwendiger macht
Der Aufwand hängt nicht nur von der Kubatur ab. Dieselbe Menge kann einmal bequeme Arbeit mit dem Radlader bedeuten und ein anderes Mal einen ganzen Tag Scheibtruhe schieben.
Leichter wird es durch:
- guten Zugang für Bagger oder Radlader und ein Materiallager direkt an der Grube,
- sandigen oder kiesigen Boden mit passender Feuchte,
- eine breite Grube, in der sich ohne Hindernisse mit der Platte arbeiten lässt,
- trockenes Wetter und eine Grube ohne Grundwasser.
Aufwendiger wird es durch:
- händisches Transportieren durch Garten, Haus oder einen engen Durchgang,
- viele Leitungen in einer Künette, Schächte und Kreuzungen, an denen von Hand verdichtet werden muss,
- lehmigen oder tonigen Boden, nass nach Regen, der abtrocknen oder getauscht werden muss,
- ungeeignetes Aushubmaterial, das abgeführt und durch angeliefertes ersetzt wird,
- eine geforderte Tragfähigkeitsprüfung und Nachverdichten, wenn sie nicht passt,
- eine tiefe Grube mit Verbau, der Schritt für Schritt mit dem Verfüllen gezogen wird.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
- Alles auf einmal, ohne Lagen. Die Künette wird mit dem Bagger zugeschoben, oben fährt man einmal mit der Platte drüber. Die Oberfläche wirkt fest, doch nach ein, zwei Wintern zeichnet sich eine Mulde entlang der Künette ab.
- Erde mit Humus, Wurzeln oder Bauschutt. Organisches verrottet, Schutt bildet Hohlräume. Das zeigt sich als örtliche Einbrüche, oft erst nach Jahren.
- Steine an Rohr oder Abdichtung. Ein scharfer Stein durchstößt unter Last das Rohr oder die Abdichtung. Die Folge sind ein feuchter Keller oder ein undichter Kanal, der wieder aufgegraben werden muss.
- Schweres Gerät direkt über dem Rohr. Das Rohr verformt sich oder eine Muffe geht auf. Bei der Kamerabefahrung des Kanals findet man dann einen Durchhang mit stehendem Wasser.
- Nasser Lehm oder gefrorenes Material. Nasser Ton lässt sich nicht verdichten, gefrorene Erde setzt sich nach dem Auftauen. Dasselbe gilt für Schnee, der in die Grube geschoben wurde.
- Verfüllen an zu junger Wand oder einseitiger Druck. Die Wand kann sich neigen oder reißen. Eine teure Reparatur, die sich mit etwas Geduld vermeiden lässt.
- Drainagematerial statt Tragschicht. Unter dem Pflaster verschiebt sich das gewaschene Material, die Steine werden wellig und kippeln.
- Gefälle zum Haus hin. Regenwasser rinnt in die Verfüllung zum Fundament und sucht sich den Weg in den Keller.
- Kein Warnband, keine Einmessung. Niemand weiß, wo die Leitung genau liegt, und beim nächsten Graben wird sie beschädigt.
Anleitung für Heimwerker: seichte Künette oder kleine Fläche verfüllen
Selbst gut machbar ist das Verfüllen einer seichten Künette, etwa für eine Bewässerung, eine Drainage oder ein Gartenkabel, das ein konzessionierter Elektrotechniker verlegt hat, oder das Verdichten des Unterbaus für einen kleinen Gartenweg. Eine Rüttelplatte bekommen Sie im Geräteverleih. In tiefe Künetten, in Gruben mit instabilen Wänden und zu Gas-, Strom- oder Wasseranschlüssen des Netzbetreibers steigen Sie nicht. Das ist Sache eines Fachbetriebs. Riechen Sie bei der Arbeit Gas, verlassen Sie sofort den Bereich, verwenden Sie kein Feuer und keine Lichtschalter und rufen Sie den Gasnotruf 128 oder 112.
- Verlauf aller Leitungen im Boden klären, nicht blind graben oder verdichten.
- Sohle der Künette von Wasser, Schlamm, Wurzeln und Steinen befreien.
- Material bereitlegen: Sand für die Leitungszone, geeignete Erde ohne Humus und Schutt, bei Bedarf Kantkorn.
- Sand rund um Rohr oder Kabel einbringen und seitlich von Hand unterstopfen.
- Über der Leitung eine schützende Sandschicht aufbringen und das Warnband verlegen.
- Weiteres Material in Lagen von etwa 15 bis 20 cm einbauen.
- Feuchte prüfen: Die Erde soll in der Hand die Form halten, aber nicht schmieren.
- Jede Lage mehrmals in überlappenden Bahnen mit der Platte abfahren.
- An Wänden, Schächten und in Ecken mit dem Handstampfer nachverdichten.
- Oberste Lage mit Gefälle vom Haus weg ausbilden und Humus oder Unterbau für Pflaster aufbringen.
- Nach einigen Regenfällen prüfen, ob sich die Oberfläche gesetzt hat, und Mulden nachfüllen.
Tragen Sie bei der Arbeit mit der Platte festes Schuhwerk, Gehörschutz und Handschuhe. Lassen Sie die Platte nicht am Stand laufen und heben Sie sie zu zweit in die Künette, statt sie hineinzuwerfen.
So prüfen Sie die Verdichtung
Bei einer normalen Verfüllung im Garten reicht eine einfache Kontrolle. Eine verdichtete Oberfläche gibt unter dem Schuh nicht nach, ein Stahlstab lässt sich nur schwer hineindrücken, und nach dem Überfahren mit der Platte bleiben keine tiefen Spuren. Stellen, an denen der Stab plötzlich leicht eindringt, verraten eine schlecht verdichtete Lage.
Unter Böden, Bodenplatten, Straßen und Parkplätzen gibt der Plan meist eine Tragfähigkeit oder einen Verdichtungsgrad vor. Geprüft wird mit dem statischen Lastplattenversuch, bei dem der Verformungsmodul gemessen wird, oder mit dem schnelleren dynamischen Plattendruckversuch. Bei wichtigen Anschüttungen vergleicht man mitunter die Dichte der eingebauten Lage mit einer Laborprüfung des Materials. Die zu erreichenden Werte legt der Planer nach ÖNORM und EN fest, nicht die ausführende Firma. Passt das Ergebnis nicht, wird nachverdichtet oder das Material getauscht und erneut gemessen.
Beim Kanalanschluss lohnt sich nach dem Verfüllen eine Kamerabefahrung. Sie zeigt, ob sich das Rohr beim Verdichten verformt hat und ob die Verbindungen dicht sind.
Übernahme der fertigen Verfüllung
Gehen Sie bei der Übernahme die Fläche ab, vergleichen Sie sie mit dem Plan und lassen Sie sich die Unterlagen geben, die Sie bei späteren Arbeiten am Grundstück brauchen.
- Leitungen wurden vor dem Verfüllen geprüft und eingemessen
- Die Leitungszone besteht aus Sand oder feinem Material ohne scharfe Steine
- Über allen Leitungen liegt ein Warnband
- Das Material entspricht der Vereinbarung oder dem Plan und enthält keinen Humus, keine Wurzeln und keinen Schutt
- Es wurde lagenweise eingebaut und jede Lage verdichtet
- Abdichtung und Schutzschicht am Fundament sind unbeschädigt
- Die Oberfläche ist eben, ohne Mulden und weiche Stellen
- Das Gelände ums Haus fällt vom Gebäude weg
- Bei Flächen mit geforderter Tragfähigkeit liegt ein Prüfprotokoll vor
- Es ist vereinbart, wie die Menge gemessen wurde und was passiert, wenn sich die Verfüllung in den ersten Monaten setzt
Häufige Fragen
Oft ja, wenn es frei von Humus, Wurzeln, Schutt und großen Steinen ist und eine passende Feuchte hat. Sandige und kiesige Böden sind unproblematisch. Bei Ton oder durchnässtem Lehm müssen Sie mit dünneren Lagen, Abtrocknen oder einem Tausch gegen Kantkorn rechnen, vor allem unter künftigem Pflaster.
Eine lagenweise gut verdichtete Verfüllung muss nicht erst abliegen. Auf eine Verfüllung ohne Verdichtung sollten Sie dagegen auch nach einem Jahr nicht bauen. Verlangt der Plan eine Tragfähigkeitsprüfung, geht es erst nach deren Auswertung weiter.
Meist war die Lage zu dick und die Platte hat nur oben verdichtet, oder es wurde nasses bzw. gefrorenes Material eingebaut. Ursache können auch organische Reste sein oder Wasser, das Feinteile aus der Umgebung ausschwemmt. Kleine Setzungen werden nachgefüllt, größere aufgegraben und neu hergestellt.
Beides funktioniert, wenn die Körnung durchgehend ist, etwa 0/32. Kantkorn hat eckige Körner, die sich gut verzahnen, deshalb kommt es oft unter Pflaster und befahrene Flächen. Kiessand passt gut für größere Anschüttungen und unter Böden. Entscheidend sind der Plan und was regional gut verfügbar ist.
Ja, aber vorsichtig, mit leichterem Gerät und erst, wenn die Wand fest genug und die Abdichtung geschützt ist. Bei Kellerwänden halten Sie sich an die Vorgaben des Statikers. Er legt oft fest, dass erst nach Herstellung der Decke und gleichmäßig von allen Seiten verfüllt wird.
Ja. Verlegen und Anschließen dieser Leitungen ist Sache eines befugten Betriebs, bei Strom eines konzessionierten Elektrotechnikers. Verfüllt wird nach den Vorgaben des Netzbetreibers, mit Sandbettung und Warnband.
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