Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Preisniveau: Österreich. Im Preisverzeichnis können Sie die Preise selbst anpassen.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Heizungsarbeiten | ||||
| Fußbodenheizungsrohr verlegen | m | € 6,20 | - | |
| Demontage und Montage Heizkörper (komplett) | Stk. | € 248,40 | - | |
| Demontage Gas- / Elektrokessel | Stk. | € 151,80 | - | |
| Demontage Warmwasserspeicher | Stk. | € 150,40 | - | |
| Setzen und Montage Plattenheizkörper | Stk. | - | ||
| Montage Badezimmer-Handtuchheizkörper | Stk. | € 165,60 | - | |
| Verlegung Systemplatte für Fußbodenheizung | m² | € 4,85 | - | |
| Montage Verteiler Fußbodenheizung | Stk. | - | ||
| Montage Gas-Brennwertkessel | Stk. | - | ||
| Montage Thermostatventil und Thermostatkopf | Stk. | € 26,20 | - | |
| Erdung / Potentialausgleich der Anlage | Stk. | - | ||
| Austausch Thermostatventil | Stk. | € 26,20 | - | |
| Austausch Rücklaufventil | Stk. | € 26,20 | - | |
| Montage Umwälzpumpe | Stk. | - | ||
| Vorbereitung für Smart-Thermostat-Anschluss | Stk. | - | ||
| Montage und Anschluss hydraulische Weiche | Stk. | - | ||
| Montage Ausdehnungsgefäß | Stk. | € 74,50 | - | |
| Montage der Zirkulationsleitungen | Stk. | - | ||
| Montage Brauchwasser-Zirkulationspumpe | Stk. | - | ||
| Gewindeschneiden am Rohr | Stk. | € 75,90 | - | |
| Autogenschweißen von Metallrohren | Stk. | € 27,60 | - | |
| Druckprüfung der Heizungsanlage | Std. | € 179,40 | - | |
| Heizungsanlage entleeren | Stk. | - | ||
| Befüllen, Entlüften und hydraulischer Abgleich | Std. | € 96,60 | - | |
| Rohrverteilung Heizung zu den Heizkörpern | lfm | € 12,40 | - | |
| Spülen und Reinigen der Altanlage | Std. | € 69,00 | - | |
| Rohr einfrieren | Stk. | € 69,00 | - | |
| Heizkörperanschlüsse abblinden | Stk. | € 89,70 | - | |
| Heizungsanlage befüllen | Stk. | - | ||
| Heizrohre im Boden einlassen | lfm | € 33,10 | - | |
| Heizrohre im Boden einbetonieren | lfm | € 8,95 | - | |
| Montage Heizkörperhalter | Stk. | € 23,45 | - | |
| Montage Heizkörperventile | Stk. | € 23,45 | - | |
| Heizkörper befüllen und entlüften | Stk. | € 16,55 | - | |
So läuft das Verlegen auf der Baustelle ab
Das eigentliche Verlegen der Rohre ist nur ein Teil der Arbeit. Ob das Ergebnis passt, hängt am vorbereiteten Untergrund, am richtigen Schichtaufbau und an einer sorgfältigen Prüfung vor dem Estrich.
Die Schichten unter den Rohren
Auf einen ebenen, sauberen Untergrund kommt zuerst die Wärmedämmung, meist EPS in einer Festigkeit, die für Fußböden geeignet ist. Über dem Erdreich oder über einem unbeheizten Keller ist die Dämmung deutlich dicker als zwischen zwei beheizten Geschoßen. Sonst würde ein Teil der Wärme einfach nach unten verschwinden. Rund um jeden Raum, um Säulen und an den Türzargen klebt der Installateur einen Randdämmstreifen. Er trennt den Estrich von den Wänden, damit sich dieser beim Aufheizen ausdehnen kann, ohne zu reißen.
Je nach System kommt auf die Dämmung eine Folie, eine Noppenplatte oder Halteschienen, in denen das Rohr fixiert wird.
Die Heizkreise verlegen
Das Rohr wird direkt von der Rolle abgewickelt, am besten mit einem Abroller, damit es sich nicht verdreht oder knickt. Jeder Heizkreis beginnt am Verteiler, läuft nach Plan durch den Raum und kommt wieder zum Verteiler zurück. Dabei hält der Installateur den Verlegeabstand ein, den die Planung vorgibt, üblich sind etwa 10 bis 20 cm. An Außenwänden mit Fenstern wird oft eine dichtere Randzone verlegt, weil dort die Kälte am stärksten spürbar ist.
Es gibt zwei grundsätzliche Verlegearten:
- Schnecke (bifilar): Vor- und Rücklauf liegen abwechselnd nebeneinander, dadurch wird der Boden gleichmäßiger warm. In Wohnräumen ist das heute die übliche Lösung
- Mäander: Das Rohr läuft in parallelen Bahnen hin und her. Das ist einfacher bei kleinen und schmalen Flächen, am Anfang des Kreises ist der Boden aber wärmer als am Ende
Verteiler, Schutzrohre und Beschriftung
Beim Verteiler laufen viele Rohre dicht nebeneinander. Dort werden sie meist in Schutzrohren oder mit Dämmschläuchen geführt, damit der Boden vor dem Verteilerkasten nicht überhitzt. Schutzrohre gehören auch überall dorthin, wo ein Rohr eine Bewegungsfuge im Estrich oder eine Türschwelle quert. Jeder Kreis wird am Verteiler beschriftet, damit klar ist, welches Rohrpaar zu welchem Raum gehört.
Druckprüfung und Estrich
Vor dem Estrich wird die ganze Anlage mit Wasser gefüllt, entlüftet und unter Druck gesetzt. Prüfdruck und Prüfdauer geben der Systemhersteller und die Planung vor. Fällt der Druck am Manometer nicht ab, kommt das Ergebnis ins Prüfprotokoll. Den Estrich bringt man dann ein, während die Rohre weiter unter Druck stehen. Wird ein Rohr dabei beschädigt, sieht man das sofort und nicht erst, wenn die Fliesen liegen.
Verlegesysteme und wann welches passt
Fußbodenheizung ist nicht gleich Fußbodenheizung. Das System bestimmt, wie schnell gearbeitet wird, wie hoch der Bodenaufbau wird und wie gut das Rohr beim Estricheinbau hält.
Nasssysteme im Estrich
- Tackersystem: Dämmplatten mit bedruckter Rasterfolie, das Rohr wird mit Kunststoffhaltern per Tacker festgeklammert. Das geht rasch und passt sich unregelmäßigen Grundrissen gut an. Ist das Rohr schlecht fixiert, kann es im flüssigen Anhydritestrich aufschwimmen.
- Noppenplatte: Das Rohr wird zwischen die Noppen gedrückt und hält von selbst. Die Abstände ergeben sich fast automatisch, und das Rohr schwimmt nicht auf. Die Platte ist steifer, bei verwinkelten Räumen fällt mehr Zuschnitt an.
- Klemmschienen: Kunststoffschienen mit Rillen werden auf der Dämmung befestigt, das Rohr wird eingeklipst. Das eignet sich eher für große, einfache Flächen.
Trocken- und Dünnschichtsysteme
Bei Sanierungen fehlt oft die Höhe für einen klassischen Aufbau mit Estrich. Dann kommen Trockensysteme in Frage: Das Rohr liegt in Rillen von Dämm- oder Gipsfaserplatten mit Wärmeleitblechen aus Aluminium, darauf folgen Trockenestrichplatten. Eine weitere Möglichkeit sind Dünnschichtsysteme mit kleinerem Rohrdurchmesser oder das Einfräsen von Rillen in einen bestehenden, festen Estrich. Diese Lösungen sind leicht und niedrig, verlangen aber sehr genaue Arbeit und reagieren schneller auf Temperaturänderungen.
Zement- oder Anhydritestrich
Zementestrich verträgt Feuchtigkeit und passt auch ins Badezimmer. Über dem Rohr liegen meist mindestens rund 45 mm. Anhydrit- oder Calciumsulfat-Fließestrich umschließt das Rohr vollständig, leitet Wärme besser und darf laut Hersteller oft dünner sein. Er ist aber feuchteempfindlicher, und vor dem Verfliesen muss die Restfeuchte genau gemessen werden. Bei Anhydrit ist eine feste Rohrbefestigung besonders wichtig.
Welche Rohre verwendet werden
In den Boden gehören nur Rohre, die für Fußbodenheizungen gedacht sind und eine Sauerstoffsperre haben. Ohne sie dringt Sauerstoff ins Heizwasser ein, lässt Metallteile von Kessel, Pumpe und Verteiler mit der Zeit korrodieren und bildet Schlamm.
- PE-X (vernetztes Polyethylen): Sehr verbreitet, hält Temperatur und Druck gut aus. PE-Xa, PE-Xb und PE-Xc unterscheiden sich in der Herstellung. PE-Xa lässt sich nach einem Knick laut Hersteller oft mit Heißluft wieder in Form bringen
- PE-RT: Flexibler und leichter zu biegen, beliebt bei Niedertemperaturanlagen
- Mehrschichtverbundrohr PE-RT/Al/PE-RT: Die Aluminiumschicht hält die Form, das Rohr federt nach dem Biegen nicht zurück. Gut bei vielen Bögen, dafür steifer in der Verarbeitung
Üblich sind die Abmessungen 16 × 2 mm und 17 × 2 mm, bei Dünnschichtsystemen kleinere. Ein Heizkreis darf nicht beliebig lang sein. Beim 16er Rohr bleibt man in der Regel unter etwa 100 m, die genaue Grenze nennen Hersteller und Planung. Ein zu langer Kreis hat einen hohen Widerstand, das Wasser fließt schwach durch und der Raum wird nicht warm.
Was fertig sein muss, bevor der Installateur kommt
Die meisten Schwierigkeiten entstehen, wenn der Installateur auf eine Baustelle kommt, die noch nicht bereit ist. Vor dem Start sollte Folgendes erledigt sein:
- Planung oder zumindest eine Berechnung: Heizlast der Räume, Verlegeabstände, Anzahl und Länge der Kreise. Ohne sie wird nach Gefühl verlegt, und ein hydraulischer Abgleich ist danach kaum möglich
- Fenster und Innenputz fertig: Damit niemand mit Gerüst und Mischmaschine über Dämmung und Rohre steigen muss
- Leitungen im Boden verlegt: Strom, Wasser und Abfluss im Boden müssen fertig und eben eingebunden sein, idealerweise in einer Ausgleichsschüttung oder Dämmschicht
- Ebener, sauberer Untergrund: Größere Unebenheiten der Decke oder des Unterbetons vorher ausgleichen, sonst liegt die Dämmung nicht satt auf und der Estrich wird unterschiedlich dick
- Verteilerkasten gesetzt: Mit klarer Höhe und Lage, damit die Rohre ohne Kreuzungen hingeführt werden können
- Fußbodenhöhen bekannt: Fertige Fußbodenhöhe, Stärke des Belags und Anschluss an Schwellen und Türen
- Einrichtungsplan: Wo kommen Küchenblock, Badewanne und Einbauschränke hin. Unter fixe Möbel werden normalerweise keine Rohre gelegt
In einer Wohnung lohnt sich ein Gespräch mit der Hausverwaltung oder der Wohnungseigentümergemeinschaft, bevor Sie die Heizung umbauen. Hängt die Fußbodenheizung an der Zentralheizung des Hauses, kann das den Abgleich des ganzen Steigstrangs und die Heizkostenabrechnung beeinflussen. Außerdem bedeutet ein höherer Bodenaufbau zusätzliches Gewicht auf der Decke. Bei dieser Frage hilft ein Baumeister oder Statiker.
Was die Arbeit leichter oder schwieriger macht
Auch bei gleicher Fläche ist der Aufwand sehr unterschiedlich. Darum können zwei Angebote für ein scheinbar gleiches Haus deutlich auseinanderliegen.
Leichter wird es durch
- Große, offene Räume mit einfachem Grundriss, in denen die Kreise ohne Unterbrechung verlegt werden
- Größere Verlegeabstände in Räumen mit geringer Heizlast
- Eine Noppenplatte, mit der die Abstände schneller eingehalten werden
- Einen fertigen, ebenen und sauberen Untergrund und gute Zufahrt zum Geschoß, etwa ohne enge Stiege
- Eine klare Planung mit gezeichneten Heizkreisen, die vor Ort nicht erst erfunden werden müssen
Schwieriger wird es durch
- Viele kleine Räume, Gänge, Bäder mit Nischen und Dachschrägen
- Enge Verlegung und Randzonen, also mehr Rohr und mehr Bögen
- Sanierung mit niedrigem Aufbau, Trockensystem oder Einfräsen in alten Estrich
- Sich kreuzende Leitungen anderer Professionisten im Boden
- Arbeit bei Kälte, wenn das Rohr steif wird und sich schlechter biegen lässt
- Große Entfernung der Räume vom Verteiler und lange Anbindeleitungen
Abstimmung mit den anderen Gewerken
Eine Fußbodenheizung ist Teamarbeit. Die Rohre liegen zwischen Rohbau und Bodenleger, und jeder Abstimmungsfehler landet am Ende bei ihnen.
- Elektrotechniker: Er bereitet die Leitungen zu den Raumthermostaten und zur Regelung beim Verteiler vor. Stellantriebe und Regelung werden elektrisch angeschlossen, das ist Sache eines konzessionierten Elektrotechnikers. Fehlt das Leerrohr für ein Thermostatkabel, wird später gestemmt
- Estrichleger: Er muss wissen, wo die Bewegungsfugen hinkommen. Diese sind meist bei größeren Flächen, in Türdurchgängen und bei verwinkelten Grundrissen nötig und müssen zur Aufteilung der Heizkreise passen
- Bodenleger und Fliesenleger: Der Belag muss für Fußbodenheizung geeignet sein. Fliesen leiten Wärme gut, Parkett und Vinyl sollten Sie nach Wärmedurchlasswiderstand und Herstellerempfehlung wählen, dicke Teppiche bremsen die Heizung stark
- Installateur für den Wärmeerzeuger: Ein Niedertemperaturkreis braucht eine Mischung oder ein Heizgerät mit niedriger Vorlauftemperatur, etwa eine Wärmepumpe oder einen Brennwertkessel. Arbeiten an einem Gaskessel darf nur ein dafür befugter Gas-Installateur durchführen. Riechen Sie Gas, verlassen Sie das Haus und rufen Sie den Gasnotruf 128 an
In der Praxis bewährt es sich, vor dem Estrich alle Räume mit einem aufgelegten Maßband zu fotografieren. Wenn später für eine Zarge, einen Türstopper oder die WC-Befestigung gebohrt wird, lässt sich so nachsehen, wo die Rohre liegen.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
- Geknicktes oder gequetschtes Rohr: Der Kreis hat wenig Durchfluss, der Raum bleibt kühl. Unter dem Estrich ist das nur schwer zu beheben
- Fehlender Randdämmstreifen: Der Estrich drückt beim Aufheizen gegen die Wand und reißt, außerdem wird Trittschall übertragen
- Ungleich lange Kreise ohne Planung: Kurze Kreise überheizen, lange werden nicht warm. Der Abgleich am Verteiler gleicht das nur teilweise aus
- Rohre zu nahe an der Wand oder unter dem Küchenblock: Beheizt wird ein Bereich, in dem sich niemand aufhält, und Lebensmittel oder Möbel können überhitzen
- Aufgeschwommenes Rohr im Anhydrit: Schlecht fixiert taucht das Rohr nach oben, die Überdeckung ist zu gering und der Boden kann darüber reißen
- Keine Druckprüfung oder Estrich ohne Druck: Schäden durch Scheibtruhe, Schaufel oder Darauftreten fallen erst nach dem fertigen Boden auf
- Fehlende Schutzrohre an Bewegungsfugen: Die Bewegung des Estrichs belastet das Rohr und kann es mit der Zeit beschädigen
- Unbeschriftete Kreise: Bei Einregulierung und Wartung wird geraten, welcher Kreis zu welchem Raum gehört
- Zu schnelles Aufheizen: Volle Heizleistung auf jungem Estrich führt zu Rissen und hohlen Fliesen
Wie lange es dauert und was danach kommt
Das Verlegen der Rohre ist meist der schnellste Teil der ganzen Fußbodenheizung. Ein eingespieltes Team schafft ein übliches Einfamilienhaus in der Regel in einem bis wenigen Tagen, je nach Fläche, Grundriss und System. Trockensysteme und Fräsarbeiten dauern länger.
Viel länger dauert, was danach kommt. Der Estrich muss erst reifen, dann wird nach einem Aufheizprotokoll schrittweise angeheizt. Bei Zementestrich beginnt das Funktionsheizen meist nach etwa drei Wochen, bei Anhydritestrich früher, oft nach rund einer Woche, immer aber nach den Angaben des Estrichherstellers. Die Vorlauftemperatur wird in kleinen Schritten erhöht, und vor dem Verlegen des Belags misst man die Restfeuchte, meist per CM-Messung. Wer zwei Wochen nach dem Estrich schon Fliesen legen will, riskiert Risse und lose Fliesen.
Anleitung für Heimwerker: Rohre in die Noppenplatte verlegen
Das Verlegen in eine Noppenplatte schafft auch ein geschickter und geduldiger Laie, wenn ein Plan mit eingezeichneten Heizkreisen vorliegt. Den Anschluss an den Wärmeerzeuger, die elektrische Verdrahtung der Regelung und den hydraulischen Abgleich überlassen Sie aber dem Fachbetrieb. An einem Gaskessel darf nur ein befugter Installateur arbeiten. Die Druckprüfung lassen Sie vom Installateur bestätigen.
- Prüfen, ob der Untergrund eben, trocken und sauber ist und alle Leitungen im Boden fertig sind.
- Randdämmstreifen rund um alle Räume, Säulen und Zargen kleben.
- Dämmung und Noppenplatte nach Herstelleranleitung verlegen, die Stöße sauber verbinden.
- Den Verlauf der Heizkreise laut Plan auf der Platte anzeichnen, inklusive Randzonen und Flächen ohne Rohr.
- Rohranfang am Vorlauf des Verteilers anschließen und das Rohr verdrehungsfrei vom Abroller abwickeln.
- Rohr zwischen die Noppen drücken, gleichmäßig biegen und den kleinsten Biegeradius laut Hersteller einhalten.
- Rohre beim Verteiler und über Bewegungsfugen in Schutzrohren führen.
- Kreisende am Rücklauf anschließen, den Kreis beschriften und seine Länge anhand der Meterangaben am Rohr notieren.
- Anlage füllen, entlüften und gemeinsam mit dem Installateur die Druckprüfung mit Protokoll durchführen.
- Alle Räume mit Maßband fotografieren und die Rohre während des Estricheinbaus unter Druck lassen.
Verbinden Sie Rohre im Boden nur, wenn es unvermeidbar ist. Wird ein Rohr beschädigt, klären Sie mit dem Installateur, ob für diesen Rohrtyp eine Pressverbindung zugelassen ist, die im Estrich liegen darf.
Prüfung und Übernahme der fertigen Arbeit
Vor dem Estrich ist die letzte Gelegenheit, alles zu kontrollieren und ohne Stemmarbeiten zu korrigieren. Gehen Sie bei der Übernahme diese Punkte durch:
- Der Randdämmstreifen läuft rundum und an allen Zargen und Säulen
- Die Dämmung liegt satt auf, bewegt sich nicht und hat keine Lücken
- Verlegeabstände und Randzonen entsprechen der Planung
- Die Rohre sind nicht geknickt, gequetscht oder beschädigt, und im Boden gibt es keine unnötigen Verbindungen
- Unter Küchenblock und fixen Möbeln liegen keine Rohre, sofern die Planung das so vorsieht
- Beim Verteiler und über Bewegungsfugen liegen die Rohre in Schutzrohren
- Die Kreise sind am Verteiler beschriftet, und Sie haben eine Liste der Räume mit den Kreislängen
- Es gibt ein Druckprüfprotokoll mit Prüfdruck, Dauer und Unterschrift
- Die Anlage steht während des Estricheinbaus unter Druck
- Leerrohre für Thermostat- und Regelungskabel sind vorbereitet
- Sie haben Fotos aller Räume mit gut sichtbaren Maßen
- Sie haben vom Installateur oder Estrichhersteller das empfohlene Aufheizprotokoll erhalten
Häufige Fragen
Manchmal schon. Ist der bestehende Estrich fest und tragfähig, lassen sich Rillen einfräsen, alternativ kommt ein Dünnschicht- oder Trockensystem in Frage. Vorher müssen der Zustand des Untergrunds, die verfügbare Höhe und die Dämmung unter dem Boden geprüft werden, sonst geht ein Teil der Wärme nach unten verloren.
Einen einzigen richtigen Abstand für das ganze Haus gibt es nicht. Er ergibt sich aus der Heizlastberechnung und der Vorlauftemperatur, die das Heizgerät liefert. Üblich sind etwa 10 bis 20 cm, im Bad und vor großen Fensterflächen meist enger.
Nur vorsichtig und so wenig wie möglich. Direkt auf die Rohre tritt man nicht, für die Scheibtruhe legt man Bretter aus. Am sichersten ist es, wenn andere Professionisten den Raum bis zum Estrich möglichst wenig betreten.
Ja, das ist eine der stimmigsten Kombinationen. Die Fußbodenheizung kommt mit niedriger Vorlauftemperatur aus, und die Wärmepumpe arbeitet bei niedriger Temperatur effizienter. Voraussetzung sind passende Verlegeabstände und ein sauberer Abgleich der Kreise. Für den Heizungstausch gibt es in Österreich Förderungen von Bund und Land, die aktuellen Bedingungen erfahren Sie bei den jeweiligen Förderstellen.
Steht die Anlage unter Druck, zeigt das Manometer den Druckabfall sofort. Die Stelle wird freigelegt, das Rohr mit einer Verbindung repariert, die der Hersteller für den Estrich freigibt, und die Prüfung wird wiederholt. Genau deshalb wird nie auf drucklose Rohre gegossen.
Hochwertige Rohre mit Sauerstoffsperre sind für viele Jahrzehnte Betrieb ausgelegt. Verkürzt wird die Lebensdauer vor allem durch hohe Vorlauftemperaturen, schlecht aufbereitetes Heizwasser und mechanische Schäden bei der Montage oder beim späteren Bohren.
Ähnliche Arbeiten
So wird eine Heizungsanlage in Österreich befüllt: welcher Druck passt, welches Wasser sinnvoll ist, wie Sie entlüften und was Sie danach prüfen.
Heizungswasser ablassen in Österreich: wann es sinnvoll ist, was bei Heizkörpern und Fußbodenheizung zählt und wie Sie füllen und entlüften.
Heizkörper und Anschlüsse in Österreich mit Gipskarton, Holz, MDF oder Metall verkleiden: Ablauf, Luftzirkulation, Ventile und typische Fehler.
Heizkörper entlüften und Wasser nachfüllen in Österreich: wann es nötig ist, wie es abläuft, typische Fehler und wie Sie das Ergebnis prüfen.
So läuft die Demontage und Wiedermontage eines Heizkörpers in Österreich ab, was die Arbeit erschwert, was im Mehrparteienhaus gilt und wie Sie prüfen.
Wie Heizkörperventile in Österreich eingebaut und getauscht werden, welche Typen es gibt, welche Fehler Sie vermeiden und wie Sie die Arbeit prüfen.
Blog
Kalkulieren Sie das ganze Projekt, nicht nur eine Leistung
Im Preisverzeichnis für Bauarbeiten wählen Sie Positionen aus allen Gewerken aus. NUMIQ erstellt daraus ein kundenfertiges Angebot.