Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Mauerarbeiten | ||||
| Gips- / Glättputz | m² | 10.93 CHF | - | |
| Trennwände bis 12,5 cm mauern (Ziegel/Ytong) | m² | 32.77 CHF | - | |
| Wände bis 30 cm mauern (Porotherm, Ytong) | m² | 43.70 CHF | - | |
| Grundierung der Wände und des Bodens | m² | 1.82 CHF | - | |
| Armierungsgewebe auf gemauerten Trennwänden | m² | 11.83 CHF | - | |
| Wandausbesserungen (Rimano, Rotband) | m² | - | ||
| Wände verputzen (Grobputz) | m² | - | ||
| Feiner Kalkzementputz (Feinputz) | m² | 15.48 CHF | - | |
| Stuckputz | m² | 14.56 CHF | - | |
| Maschinenputz (Kalkzement) | m² | - | ||
| Aussenputz | m² | 18.20 CHF | - | |
| Sturzeinbau | Stk. | 29.13 CHF | - | |
| Verschliessen von Öffnungen | m² | 45.50 CHF | - | |
| Kamin mauern (Schamotte + Keramikeinsatz) | lfm | - | ||
| Kamin Typ Schiedel mauern | lfm | - | ||
So läuft die Arbeit Schritt für Schritt ab
Ein guter Gipsputz beginnt beim Untergrund. Gips bildet genau ab, was darunter liegt. Jeder Fehler im Mauerwerk zeigt sich deshalb später auch an der fertigen Wand.
- Untergrund prüfen: Er muss tragfähig, trocken und frei von Staub, Fett und alten Anstrichresten sein. Auf Beton werden Reste von Schalöl entfernt.
- Ebenheit der Wände messen, meist mit dem Laser, und die Dicke der Putzschicht festlegen.
- Fenster, Böden, Steckdosen und Schalter abdecken. Bei Bedarf Eck- und Putzprofile setzen.
- Untergrund grundieren. Auf glattem Beton kommt eine Haftbrücke zum Einsatz, damit der Putz hält.
- Putz maschinell oder von Hand auftragen, zügig über die ganze Fläche und ohne lange Pausen.
- Putz mit der Alu-Latte abziehen und Vertiefungen auffüllen.
- Sobald der Gips anzieht, die Oberfläche anfeuchten und mit der Chromstahlglättkelle glätten.
- Putz bei mässiger und gleichmässiger Lüftung trocknen lassen.
- Je nach gewünschter Qualität eine dünne Spachtelschicht auftragen, bei anspruchsvollen Wänden auch zwei.
Ein üblicher Gipsputz ist ungefähr 10 bis 15 mm dick, die Spachtelung nur rund einen Millimeter. Die genauen Werte stehen im technischen Merkblatt des Herstellers.
Maschinenputz, Handputz und Spachtelung: wann was passt
Maschinenputz wird in der Putzmaschine gemischt und aufgespritzt. Die Mischung hat immer die gleiche Konsistenz, und die Arbeit geht schnell voran. Deshalb setzen Gipser ihn auf grossen Flächen im Neubau und in ganzen Wohnungen ein. Ein weiterer Vorteil: Es entstehen seltener sogenannte Ansätze, also sichtbare Stellen, an denen frischer Putz an bereits angezogenen anschliesst.
Handputz wird in kleineren Mengen angerührt und mit der Kelle aufgetragen. Er eignet sich für Reparaturen, kleine und schmale Räume, Fensterleibungen und Stellen, an die man mit der Maschine nicht herankommt. Er ist langsamer, dafür hat der Handwerker die Details besser im Griff.
Für die Spachtelung gibt es vor allem zwei Materialgruppen:
- Gipsspachtel, die gut zum Gipsputz passen
- Polymere Feinspachtel, wenn eine sehr glatte Oberfläche gefragt ist, etwa unter glänzenderen Farben oder bei Streiflicht von grossen Fenstern
Maschinengipsputz lässt sich oft so glatt abziehen, dass keine separate Spachtelung nötig ist. Fällt aber seitliches Licht auf die Wand oder wünschen Sie eine fast spiegelglatte Fläche, lohnt sich die zusätzliche Spachtelung. Eine weitere Möglichkeit ist ein Abrieb. Er ergibt allerdings eine fein körnige, matte Oberfläche und keine glatte.
Wo Gipsputz passt und wo nicht
Gipsputz gehört in trockene Innenräume: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Korridore und Büros. Gips nimmt Feuchtigkeit aus der Raumluft kurzfristig auf und gibt sie später wieder ab. Das sorgt für ein angenehmes Raumklima.
Wählen Sie ein anderes System, wenn:
- Es sich um eine Aussenwand oder einen unbeheizten Raum handelt
- Der Raum dauerhaft feucht ist, zum Beispiel Dusche, Waschküche oder Keller
- Das Mauerwerk von unten Feuchtigkeit zieht oder versalzen ist, typisch bei alten Häusern ohne Abdichtung
- Die Wand stark beansprucht wird, etwa in Garage oder Werkstatt
In solchen Fällen kommen Kalk-Zement-Putz, Sanierputz oder Gipskartonplatten zum Einsatz. Im privaten Badezimmer lassen viele Hersteller Gipsputz ausserhalb der direkt bespritzten Bereiche zu. Die Dusche selbst braucht aber eine Abdichtung oder einen anderen Putz. Prüfen Sie das immer im Merkblatt des konkreten Produkts.
Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert
Wie aufwendig die Arbeit wird, hängt vor allem davon ab:
- Zustand des Untergrunds: Neues, gerades Mauerwerk ist einfach, alte Wände mit losem Verputz müssen zuerst abgekratzt oder abgeschlagen werden
- Unebenheiten: Je schiefer die Wand, desto dicker die Schicht und desto mehr Material
- Grundriss des Raums: Nischen, Dachschrägen, Leibungen und viele Ecken bedeuten mehr Handarbeit
- Anzahl Spachtelschichten und gewünschte Glätte
- Maschinen- oder Handputz
- Zugang zur Baustelle: oberes Stockwerk ohne Lift, kein Wasser oder Strom vor Ort
In älteren Häusern kommen oft Abbrucharbeiten und das Ausgleichen der Wände dazu. Den Umfang beurteilt man deshalb am besten vor Ort.
Typische Fehler, die erst nach dem Malen auffallen
Häufig sieht eine Wand vor dem Malen gut aus, und die Fehler zeigen sich erst unter der Farbe. Die üblichen Ursachen:
- Verputzen auf feuchtes oder noch nicht ausgetrocknetes Mauerwerk
- Fehlende Grundierung, sodass unterschiedlich saugende Stellen ungleich trocknen und Flecken bilden
- Unterbrochenes Arbeiten, das sichtbare Ansätze hinterlässt
- Arbeiten bei zu tiefer Temperatur, Hersteller raten meist von Arbeiten unter 5 °C ab
- Beschleunigtes Trocknen mit Heizgebläsen oder Durchzug, was zu Rissen führt
- Verputzen, während im Haus der Unterlagsboden eingebracht wird und die Luft voller Feuchtigkeit ist
- Spachteln auf Putz, der noch nicht trocken ist
Als grobe Faustregel für die Trocknung gilt etwa ein Tag pro Millimeter Schichtdicke, bei guter Lüftung und Zimmertemperatur. Geben Sie den Wänden vor dem Malen genug Zeit und verwenden Sie immer eine Grundierung unter der Farbe.
Anleitung für Heimwerker: kleinere Wand spachteln
Den vollflächigen Putz überlassen Sie besser dem Gipser. Eine kleinere Wand von Hand zu spachteln, schaffen Sie aber auch selbst. Für Decken und Arbeiten in der Höhe holen Sie besser eine Fachperson.
- Lose Teile, Staub und Fett von der Wand entfernen.
- Grössere Löcher und Risse mit Reparaturspachtel schliessen und trocknen lassen.
- Wand nach Anleitung des Spachtelherstellers grundieren.
- Spachtel genau nach Anleitung mit Wasser anrühren, nur so viel, wie verarbeitet werden kann.
- Dünne Schicht mit der Chromstahlglättkelle in schrägen Zügen auftragen.
- Nach dem Anziehen die Oberfläche mit einem weiteren Zug glätten.
- Nach dem Trocknen die Wand im Streiflicht prüfen und Unebenheiten fein schleifen.
- Bei Bedarf eine zweite Schicht auftragen und erneut trocknen lassen.
So prüfen Sie die fertigen Wände
Schauen Sie sich die Wand bei der Abnahme im Streiflicht an, zum Beispiel mit einer Lampe, die Sie flach an die Wand halten, und prüfen Sie:
- Ebenheit mit einer langen Latte, ohne deutliche Mulden und Beulen
- Gerade, saubere Ecken und Kanten an Fenstern und Türen
- Oberfläche ohne Risse, Poren, Kratzer und Kellenspuren
- Gleichmässige Farbe ohne dunklere, feuchte Flecken
- Saubere Anschlüsse an Decke, Boden und Türzargen
- Abgedeckte und unbeschädigte Steckdosen, Fenster und Böden
- Angabe des Handwerkers, ab wann gemalt werden kann und welche Grundierung passt
Häufige Fragen
Nicht immer. Gut geglätteter Maschinengipsputz lässt sich oft direkt streichen. Eine Spachtelung lohnt sich, wenn Sie eine sehr glatte Fläche möchten oder Streiflicht auf die Wand fällt, das jede Unebenheit sichtbar macht.
Erst wenn der Putz ganz trocken und gleichmässig hell ist. Das hängt von Schichtdicke, Temperatur und Lüftung ab, einen Richtwert nennt der Hersteller. Vor dem Malen grundieren Sie die Wand.
Im privaten Bad ausserhalb der Dusche lassen ihn viele Hersteller zu. Für direkt bespritzte und dauerhaft feuchte Bereiche eignet er sich nicht, dort braucht es eine Abdichtung oder einen Kalk-Zement-Putz.
Ja, wenn der alte Verputz fest, trocken und tragfähig ist. Lose und hohl klingende Stellen werden entfernt, die Fläche gereinigt und grundiert. Bei feuchtem oder versalzenem Mauerwerk ist ein Sanierputz die passendere Wahl.
Meist trocknet er zu schnell, durch Durchzug oder Heizgebläse, die Schicht ist zu dick oder der Untergrund bewegt sich. Feine Haarrisse lassen sich beim Spachteln ausbessern. Bei grösseren Rissen sollte eine Fachperson prüfen, ob sie mit der Konstruktion zusammenhängen.
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