Für eine Trennwand bis 12,5 cm Stärke aus Backstein oder Ytong zahlen Sie gemäss aktueller Preisliste 32.77 CHF pro m² Arbeitsleistung. Eine tragende Wand bis 30 cm kostet 43.70 CHF pro m², feiner Kalkzementputz (Feinputz) 15.48 CHF pro m² und Glattputz 14.56 CHF pro m². Was am Schluss auf der Rechnung steht, hängt vor allem davon ab, wie stark die Wand ist, welches Mauerwerk Sie wählen, wie viele Öffnungen und Ecken es gibt und wie viel verputzt wird. Das Material für Mauerwerk und Verputz wird separat verrechnet.
Leistungsarten und ihre Preise
Übliche nichttragende Trennkonstruktion aus Backstein- oder Porenbetonsteinen. Setzt einen ebenen Untergrund und genaues Einmessen voraus.
Mauern stärkerer Wände im Verband mit laufender Kontrolle der Lotrechtheit. Bei tragenden Konstruktionen wird nach den Planunterlagen gearbeitet.
Das Armierungsgewebe auf der Mauerwerksoberfläche verringert vor dem Verputzen das Rissrisiko an den Fugen zwischen den Steinen.
Glatte Deckschicht als Grundlage zum Streichen oder Plätteln. Wird dünn auf einen ausgehärteten Untergrund aufgetragen.
Fein abgeglättete Schlussschicht mit glatter, seidenmatter Oberfläche. Verlangt geübte Hände beim Glätten und passende Feuchtigkeitsverhältnisse.
Tragendes Element über einer Tür- oder Fensteröffnung. Typ und Auflager des Sturzes richten sich nach der statischen Berechnung und der Öffnungsbreite.
Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Mauerarbeiten | ||||
| Trennwände bis 12,5 cm mauern (Ziegel/Ytong) | m² | 32.77 CHF | - | |
| Wände bis 30 cm mauern (Porotherm, Ytong) | m² | 43.70 CHF | - | |
| Grundierung der Wände und des Bodens | m² | 1.82 CHF | - | |
| Armierungsgewebe auf gemauerten Trennwänden | m² | 11.83 CHF | - | |
| Wandausbesserungen (Rimano, Rotband) | m² | - | ||
| Wände verputzen (Grobputz) | m² | - | ||
| Feiner Kalkzementputz (Feinputz) | m² | 15.48 CHF | - | |
| Stuckputz | m² | 14.56 CHF | - | |
| Maschinenputz (Kalkzement) | m² | - | ||
| Gips- / Glättputz | m² | 10.93 CHF | - | |
| Aussenputz | m² | 18.20 CHF | - | |
| Sturzeinbau | Stk. | 29.13 CHF | - | |
| Verschliessen von Öffnungen | m² | 45.50 CHF | - | |
| Kamin mauern (Schamotte + Keramikeinsatz) | lfm | - | ||
| Kamin Typ Schiedel mauern | lfm | - | ||
| Aussenwände bis 30 cm Stärke mauern | m² | 43.70 CHF | - | |
| Tragendes Aussenmauerwerk mauern | m³ | 118.33 CHF | - | |
| Nichttragende Aussenwände mauern | m² | 32.77 CHF | - | |
| Putz und Fassade | ||||
| Aussen-Unterputz (Kernputz) auftragen | m² | 21.85 CHF | - | |
| Silikon-Fassadenputz auftragen | m² | 27.30 CHF | - | |
| Fassadendämmung mit EPS | m² | 45.50 CHF | - | |
| Verkleidungen | ||||
| Sockelverkleidung mit Kunststein | m² | - | ||
| Aussenverkleidung mit Naturstein | m² | - | ||
| Bruchsteinverkleidung (Zaun, Sockel) | m² | - | ||
| Sonstige Arbeiten | ||||
| Sonstige nicht spezifizierte Arbeiten im Fach | Std. | - | ||
Was kostet das je nach Umfang
| Gemauerte Trennwand ohne Verputz Mauern von 20 m² Trennwand und Armierung der Oberfläche vor dem Verputzen | 892.06 CHF |
| Trennwand mit Grundierung und Feinputz Mauern, Armierung, Grundierung und feiner Kalkzementputz auf 20 m² Fläche | 1238.02 CHF |
| Trennwand mit Türöffnung und Glattputz Mauern, Armierung, Grundierung, Glattputz auf 20 m² und Einbau eines Sturzes über der Türöffnung | 1248.92 CHF |
Vorbereitung vor dem Mauern
Der Maurer zeichnet Lage und Stärke der Wand gemäss Plan auf Boden und Decke an. Dabei prüft er, wie die Wand an Türöffnungen und angrenzende Bauteile anschliesst.
Unter der ersten Steinreihe muss der Boden eben, sauber und tragfähig sein. Unebenheiten gleicht der Maurer vorgängig mit Ausgleichsmörtel aus.
Steine, Mörtel und Stürze liegen in genügender Menge auf der Baustelle bereit. So kann zügig durchgemauert werden, ohne dass der Mauerverband unterbrochen wird.
Sobald das Mauerwerk ausgehärtet ist, erhält die Wand eine Grundierung. Welche, hängt vom Untergrund und vom gewählten Verputz ab.
Arbeitsablauf
- 01Der Maurer legt Lage und Verlauf der Wand fest und versetzt die erste Steinreihe auf ein Ausgleichsmörtelbett.
- 02Die weiteren Reihen mauert er im Verband und prüft laufend, ob die Wand im Lot steht, die Reihen waagrecht sind und die Fugen die richtige Stärke haben.
- 03Über Türen und Fenstern setzt er einen Sturz ein, passend zur Statik und zur Breite der Öffnung.
- 04Die fertig gemauerte Wand braucht genügend Zeit zum Aushärten. Wie lange, hängt vom Material und von der Witterung ab.
- 05Vor dem Verputzen wird ein Armierungsgewebe aufgebracht, vor allem über den Fugen und dort, wo die Wand an andere Bauteile anschliesst.
- 06Der Untergrund wird grundiert und muss trocknen. Danach trägt der Maurer den Grundputz in der vorgeschriebenen Stärke auf.
- 07Hat die grobe Schicht angezogen, folgt der Fein- oder Glattputz. Die Fläche wird mit der Latte abgezogen und glatt abgerieben.
- 08Zum Schluss prüft der Maurer Ebenheit, Feuchtigkeit und Oberflächenqualität, damit Maler oder Plattenleger anschliessend weiterarbeiten können.
5 häufige Fehler
Fehlt die Ausgleichsschicht unter der ersten Reihe, zieht sich jede Unebenheit über die ganze Wandhöhe. Für den Ausgleich braucht es dann mehr Verputz.
Sind die senkrechten Fugen der einzelnen Reihen nicht richtig versetzt, wird die Wand schwächer und bekommt eher Risse.
Wird eine frisch gemauerte Wand verputzt, bevor sie austrocknen konnte, reisst der Verputz und beginnt sich abzulösen.
Ohne Gewebe an Fugen, Ecken und Übergängen zu anderem Material reisst der Verputz früher, und die Risse kommen immer wieder.
Ist der Sturz falsch gewählt oder liegt er nicht genügend auf, kann er sich durchbiegen. Dann reisst das Mauerwerk über der Öffnung.
Woraus man heute Wände und Trennwände mauert
Bevor Sie ein Material auswählen, stellen Sie sich eine einfache Frage: Was soll diese Wand leisten? Manche Wand trägt die Decke, eine andere hält die Wärme im Haus, eine dritte dämpft den Lärm aus der Nachbarwohnung, und eine Trennwand teilt oft nur ein Zimmer auf. Jedes Material erfüllt diese Aufgaben anders und wird auch anders vermauert.
- Backstein: gebrannte Tonsteine mit Hohlräumen. In der Schweiz sind sie im Wohnbau seit Jahrzehnten verbreitet. Viele moderne Backsteine haben geschliffene Lagerflächen, also eine plane Ober- und Unterseite. Dann werden sie in eine dünne Mörtelschicht versetzt. Backstein ist fest, speichert Wärme gut und ist diffusionsoffen, lässt also Wasserdampf durch.
- Porenbeton: leichte, weisse Steine, oft nach einem bekannten Markennamen benannt. Sie lassen sich leicht sägen und sehr genau vermauern. Sie dämmen sehr gut, dämpfen wegen ihres geringen Gewichts aber den Schall schlechter. Wenn Sie an eine solche Wand Küchenschränke oder ein schweres Regal hängen möchten, kaufen Sie spezielle Dübel für Porenbeton.
- Kalksandstein: schwer, fest und sehr tragfähig. Gerade das Gewicht hilft beim Schallschutz. Deshalb mauert man daraus gern Wohnungstrennwände und Wände überall dort, wo Ruhe wichtig ist. Selbst dämmt Kalksandstein jedoch kaum.
- Zementsteine und Schalungssteine: gehören in Fundamente, Kellerwände, Stützmauern und Gartenmauern. Schalungssteine sind hohl. In die Hohlräume kommt eine Bewehrung, danach werden sie mit Beton ausgegossen.
Kombinieren Sie verschiedene Materialien in einer Wand nicht ohne Überlegung. Jedes dehnt sich anders aus und setzt sich anders, und dort, wo sie aufeinandertreffen, zeigt sich früher oder später ein Riss. Lässt sich eine Kombination nicht vermeiden, überbrückt der Gipser die Stossstelle mit einem Armierungsgewebe im Putz.
Die erste Steinlage entscheidet über die ganze Wand
Präzise Steine werden mit Dünnbettmörtel oder Kleber vermauert. Diese Fuge ist nur wenige Millimeter dick, Unebenheiten lassen sich darin also nicht ausgleichen. Darum setzt man die erste Lage in normalen Mauermörtel und richtet sie über die ganze Wandlänge sorgfältig waagrecht aus. Warum so genau? Jeder Fehler in der ersten Lage überträgt sich auf alle folgenden, und oben unter der Decke ist er dann gross.
Bei Aussenwänden auf dem Fundament und bei Wänden direkt auf dem Boden gehört unter die erste Lage eine Feuchtigkeitssperre. Sie verhindert, dass Wasser aus dem Fundament ins Mauerwerk aufsteigt. In der Praxis geht diese Schicht bei einem Anbau oder einer Garage oft vergessen. Einige Jahre später zeigen sich unten an der Wand feuchte Flecken, und der Verputz beginnt abzufallen.
Die Steine werden im Verband gemauert, das heisst, die Stossfugen dürfen nicht übereinander liegen. Wie gross der Versatz sein muss, gibt der Hersteller des Steinsystems vor. Bei üblichen Steinen sind es mindestens einige Zentimeter. Haben die Steine Nut und Kamm, füllen Sie die Stossfugen nicht mit Mörtel, die Steine greifen einfach ineinander.
Trennwand in der Wohnung: Anschluss an Wände und Decke
Bei einem Wohnungsumbau mauert man Trennwände meist aus Porenbeton oder aus dünnen Backstein-Trennwandsteinen. Mit der bestehenden Wand lässt sich die neue Trennwand in der Regel nicht verzahnen. Deshalb wird sie mit Mauerankern oder Flachstahlbändern angeschlossen, die man in die Lagerfugen einlegt.
Zwischen der Oberkante der Trennwand und der Decke lassen Sie einen Spalt und füllen ihn mit etwas Elastischem, zum Beispiel Montageschaum oder einem elastischen Dämmstreifen. Die Decke biegt sich unter Last nämlich leicht durch. Würden Sie die Trennwand satt darunter verkeilen, drückte die Decke auf die Wand, und sie bekäme Risse. Die Fuge wird später mit Putz und Gewebe oder mit Acrylfugenmasse geschlossen.
Eine gemauerte Trennwand ist schwer. In Mehrfamilienhäusern und besonders in älteren Häusern mit Holzbalkendecken prüfen Sie deshalb zuerst, ob die Decke sie tragen kann. Auf einer Holzbalkendecke ist eine Gipskartonwand oft die passendere Lösung. Die Pläne der Liegenschaft helfen bei der Einschätzung, im Stockwerkeigentum bekommen Sie sie häufig über die Liegenschaftsverwaltung.
Öffnungen und Stürze
Über Türen und Fenster kommt ein Sturz. Er fängt das Mauerwerk über der Öffnung ab und leitet die Last in die Wand links und rechts. Er muss lang genug sein, damit er auf beiden Seiten satt auf dem Mauerwerk aufliegt. In einer Trennwand genügt ein leichter Sturz. Über einer Öffnung in einer tragenden Wand braucht es einen tragenden Sturz, den ein Bauingenieur berechnet.
Wenn Sie eine tragende Wand verändern möchten
Eine neue Öffnung in eine tragende Wand zu brechen oder eine bestehende zu vergrössern, ist ein Eingriff in die Statik. Eine tragende Wand hält die Decken und die Geschosse darüber. Wird die Öffnung ohne Abstützung und ohne passenden Sturz ausgebrochen, können Risse entstehen und manchmal auch ernstere Schäden. Vor einer solchen Arbeit braucht es deshalb einen Bauingenieur. Er beurteilt die Wand, legt den Sturz fest, plant die Abstützung und bestimmt die Reihenfolge der Arbeiten.
Tragende Betonwände in Mehrfamilienhäusern sind besonders heikel. Hier wird nur ausnahmsweise eingegriffen und immer nach den Vorgaben des Bauingenieurs. Die Wand wird während der Arbeiten abgestützt, Betonbohr- und Fräsarbeiten erledigt eine Fachfirma. Sparen Sie an dieser Stelle nicht an der Planung: Einen Schaden nachträglich zu beheben, ist viel aufwendiger als eine saubere Vorbereitung.
Verputze: Grundputz, Deckputz, Kalk und Gips
Ein klassischer Verputz hat zwei Schichten. Der Grundputz gleicht das Mauerwerk aus, der Deckputz oder Abrieb bildet die feine Oberfläche. Heute werden oft einlagige Maschinenputze verwendet, die in einem Arbeitsgang aufgetragen und geglättet werden. Vor dem Verputzen setzt der Gipser Putzlehren an die Wand, nach denen er den Putz eben abzieht, und an die Ecken Eckschutzprofile, damit die Kanten gerade und stossfest werden.
- Kalkputz und Kalkzementputz: diffusionsoffen und robust. Er passt in Wohnräume, ins Bad und an die Fassade. Kalk hemmt auf natürliche Weise Schimmel und hilft, die Luftfeuchtigkeit im Raum auszugleichen.
- Gipsputz: ergibt auch ohne Deckputz eine sehr glatte Oberfläche und trocknet schnell. Er gehört in trockene Wohnräume. In die Dusche und an andere nasse Stellen gehört er nicht.
- Sanierputz: für feuchtes und salzbelastetes Mauerwerk. Er hat grosse Poren, in denen sich die Salze ablagern, ohne den Putz zu zerstören.
Verputz muss ausreifen. Bei Grundputzen rechnet man in der Praxis grob mit einem Tag pro Millimeter Schichtdicke, die genaue Zeit steht aber auf der Verpackung des Herstellers. Wer zu früh streicht oder der Plattenleger zu früh fliest, riskiert Flecken, abblätternde Farbe und Risse.
Alter Verputz: ausbessern, abspachteln oder abschlagen
Bei einer Wohnungsrenovation stellt sich früher oder später die Frage, was mit dem bestehenden Verputz geschehen soll. Ist er fest und haftet gut am Mauerwerk, genügt es, die beschädigten Stellen auszubessern und die Wand abzuspachteln. Der Spachtel gleicht kleine Unebenheiten aus und schafft einen glatten Untergrund zum Streichen. Sie müssen nichts abbrechen und nicht wochenlang warten, bis die Wand trocken ist.
Wie merken Sie, ob der Verputz hält? Klopfen Sie darauf. Stellen, die hohl klingen, also anders als die Umgebung, schlagen Sie ab und ergänzen sie. Klingt ein grösserer Teil der Wand hohl, bröckelt der Putz oder ist er feucht, dann ist es vernünftiger, ihn ganz abzuschlagen und neu zu verputzen. Ein Spachtel auf einem losen Untergrund löst sich mit der Zeit samt dem alten Putz.
In alten Häusern verstecken sich unter den Farbschichten oft Kalkanstriche und Lehmputze. Ein moderner Spachtel haftet darauf nicht unbedingt. Machen Sie deshalb zuerst eine Probefläche, und ziehen Sie bei historischen Gebäuden eine Fachperson für Restaurierung bei.
Feuchtes Mauerwerk im Altbau
Ältere Häuser haben oft keine funktionierende Horizontalsperre, und Feuchtigkeit aus dem Boden steigt in die Wände auf. Sie erkennen das an feuchten Flecken über dem Boden, an weissen Salzausblühungen und an abfallendem Verputz. Ein neuer Putz allein löst das Problem nicht. Zuerst muss der Wassernachschub gestoppt werden, zum Beispiel mit einer nachträglichen Sperre durch Mauersägen, mit einer Injektion oder mit einer Sickerleitung rund ums Haus.
Ein verbreiteter Fehler ist, eine feuchte Wand mit Zementputz oder dichter Farbe zu sanieren. Die Feuchtigkeit kann dann nicht mehr verdunsten und steigt in der Wand noch höher. Auf feuchtes altes Mauerwerk gehören Kalk- oder Sanierputze, die dampfdurchlässig sind und die Feuchtigkeit entweichen lassen.
Mauern bei kaltem Wetter
Mörtel und Kleber brauchen zum Aushärten Wasser. Gefriert dieses Wasser, zerstört es ihre Struktur, und die Verbindung verliert an Festigkeit. Darum wird unter der Temperatur, die der Hersteller angibt, meist rund +5 °C, nicht gemauert, und auch nicht mit gefrorenen Steinen. Gerade im Schweizer Winter und in höheren Lagen kann es nachts schnell kälter werden als tagsüber. Decken Sie frisches Mauerwerk über Nacht und vor jedem Regen ab. Regen würde den Mörtel auswaschen, und die Mauerkrone würde sich mit Wasser vollsaugen.
Anleitung für Heimwerker: abgefallenen Verputz an einer kleinen Stelle ausbessern
Ist der Verputz nur an einer kleinen Stelle abgefallen, etwa nach einem herausgerissenen Dübel oder neben dem Türrahmen, können Sie die Reparatur selbst machen. Sie brauchen einen Hammer, eine Bürste, Reparaturmörtel, eine Glättekelle und etwas Geduld.
- Rund um die beschädigte Stelle allen losen Verputz mit dem Hammer abklopfen, bis der Rand fest ist.
- Mauerwerk mit der Bürste vom Staub befreien und anfeuchten, damit der neue Putz nicht zu schnell austrocknet.
- Bei tieferen Stellen den Reparaturmörtel in Schichten auftragen und jede Schicht anziehen lassen.
- Letzte Schicht mit einer Latte oder der Glättekelle bündig zur umgebenden Wand abziehen.
- Nach dem Anziehen die Oberfläche mit einer feuchten Kelle oder einem Schwammbrett nachglätten, damit die Struktur zur Umgebung passt.
- Bei einem Riss an der Stossstelle verschiedener Materialien oder über der Tür einen Streifen Glasfasergewebe in den feuchten Mörtel drücken.
- Reparatur gemäss Angaben auf der Verpackung ausreifen lassen, danach grundieren und streichen.
- Fällt der Verputz unten an der Wand immer wieder ab, die Ursache in der Feuchtigkeit des Mauerwerks suchen.
Worauf Sie bei der Abnahme von Mauerwerk und Verputz achten
- Die Wände sind lotrecht und eben, geprüft mit Wasserwaage und langer Latte
- Das Mauerwerk ist im Verband gemauert, die Stossfugen liegen nicht übereinander
- Über den Öffnungen sitzen Stürze, die auf beiden Seiten genügend auf dem Mauerwerk aufliegen
- Der Spalt zwischen Trennwand und Decke ist mit elastischem Material gefüllt
- Der Verputz ist eben, ohne Risse, Hohlstellen und Lattenspuren, die Kanten sind gerade
- Bei einem Eingriff in eine tragende Wand liegt Ihnen die schriftliche Beurteilung des Bauingenieurs vor
Häufige Fragen
Für eine Trennwand bis 12,5 cm Stärke aus Backstein oder Ytong zahlen Sie gemäss aktueller Preisliste <strong>32.77 CHF pro m² Arbeitsleistung</strong>. Steine, Mörtel und die Oberflächenbehandlung werden separat verrechnet.
Eine Trennwand unterteilt nur den Raum und trägt nichts, eine tragende Wand nimmt die Lasten der darüberliegenden Konstruktion auf. Eine Wand bis 30 cm kostet 43.70 CHF pro m² und wird immer nach Plan gemauert.
Vor allem dort, wo Risse drohen, also an Fugen, Ecken und Übergängen zu anderem Material. Die Armierung kostet 11.83 CHF pro m².
In der Regel einige Tage bis mehrere Wochen, je nach Steinart, Wandstärke und Witterung. Wird zu früh verputzt, steigt das Rissrisiko.
Entscheidend ist, was danach auf die Wand kommt. Feinputz eignet sich als Grundlage für Anstrich oder Plättli. Glattputz hat eine glattere, seidenmatte Oberfläche und kann ohne weiteren Anstrich als fertige Oberfläche bleiben. Glattputz kostet 14.56 CHF pro m².
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