Arbeit aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Fliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Einfriedungen | ||||
| Maschendraht bis 1,8 m setzen | lfm | 3.46 CHF | - | |
| Beton-Zaunsteine mauern | Stk. | 7.28 CHF | - | |
| Zaunpfeiler mauern | lfm | 40.06 CHF | - | |
| Montage Betonzaun bis 1,8 m | lfm | 36.40 CHF | - | |
| Montage Betonzaun bis 2,1 m | lfm | 41.87 CHF | - | |
| Montage Betonzaun bis 2,4 m | lfm | 43.70 CHF | - | |
| Zaun aus Schalungssteinen 12/15 | m² | - | ||
| Zaun aus Schalungssteinen 20/25 | m² | - | ||
| Demontage des alten Zaunes | lfm | 1.82 CHF | - | |
| Pfosten bis 2,4 m Höhe setzen | Stk. | 2.55 CHF | - | |
| Pfosten bis 2,7 m Höhe setzen | Stk. | 3.10 CHF | - | |
| Pfosten bis 3,8 m Höhe setzen | Stk. | 5.46 CHF | - | |
| Strebe bis 2,7 m setzen | Stk. | 3.10 CHF | - | |
| Montage Stacheldrahtausleger | Stk. | 2.55 CHF | - | |
| Spanndraht spannen | lfm | 0.25 CHF | - | |
| Stacheldraht spannen | lfm | 0.25 CHF | - | |
| Montage Zaunrahmen | Stk. | - | ||
| Montage Sonder-Zaunrahmen | Stk. | - | ||
| Montage Zaunpaneele | Stk. | - | ||
| Maschendraht bis 1,4 m setzen | lfm | 3.10 CHF | - | |
| Maschendraht über 3,0 m setzen | lfm | 6.73 CHF | - | |
| Eckverbindung herstellen | Stk. | 1.82 CHF | - | |
Wie sich die Varianten bis 1,4 m, bis 1,8 m und über 3 m unterscheiden
Maschendraht bis 1,4 m sieht man oft rund um Gärten, Ferienhäuschen und zwischen Nachbarsgrundstücken. Er hält einen Hund und die meisten Wildtiere zurück, wirkt leicht und versperrt die Sicht nicht. Diese einfache Variante schafft auch ein geschickter Heimwerker.
Maschendraht bis 1,8 m ist rund um Einfamilienhäuser üblich. Ein Erwachsener steigt nicht mehr einfach so darüber, und der Zaun lässt trotzdem Licht und Luft durch. Auf die grössere Fläche wirkt allerdings mehr Wind. Deshalb müssen vor allem die Eck- und Endpfosten sorgfältig gesetzt werden.
Maschendraht über 3 m gehört eher zu Firmenarealen, Lagerplätzen, Sportanlagen, Bauernbetrieben und Wildgehegen. Das ist kein gewöhnlicher Gartenzaun mehr. Der Wind drückt auf diese Konstruktion wie auf ein Segel. Darum braucht es stärkere Pfosten, tiefere Fundamente, mehr Reihen Spanndraht und oft einen schrägen Aufsatz für Stachel- oder Klingendraht. Einen solchen Zaun sollte eine Fachfirma planen und bauen.
Material und wann sich welches eignet
- Verzinktes Drahtgeflecht ist die einfachere Wahl. Es passt dort, wo die Funktion zählt und nicht das Aussehen. In feuchter Umgebung kann sich mit der Zeit Rost zeigen.
- Kunststoffummanteltes Drahtgeflecht hat über dem verzinkten Draht eine PVC-Schicht, meist in Grün. Es hält Feuchtigkeit und mechanischen Schäden besser stand und fügt sich natürlicher in den Garten ein. Für einen dauerhaften Zaun ums Haus wird es häufiger gewählt.
- Geschweisstes oder dickeres Vierkantgeflecht kommt bei hohen Zäunen zum Einsatz, wo das Geflecht mehr Zug aushalten muss.
Neben dem Geflecht brauchen Sie Zwischenpfosten, kräftigere Eck- und Endpfosten, Streben, Spanndraht, Drahtspanner, Bindedraht oder Klammern sowie Beton für die Pfosten. Beim Kleinmaterial lohnt sich Sparen nicht: Genau dort lockert sich ein Zaun zuerst.
Der Ablauf Schritt für Schritt
Am Anfang steht die genaue Grundstücksgrenze. Sind Sie unsicher, wo sie verläuft, lohnt es sich, die Grenzpunkte vom Geometer zeigen zu lassen. So steht der Zaun nicht auf dem Land des Nachbarn. Danach wird die Linie mit Pflöcken und Schnur markiert, und Tor und Ecken werden festgelegt.
Die Pfosten stehen meist alle 2 bis 2,5 m, an windigen Stellen oder bei hohen Zäunen besser enger. Die Löcher für einen normalen Zaun sind meist rund 60 bis 80 cm tief. In höheren Lagen gräbt man tiefer, damit das Fundament möglichst frostfrei sitzt. Bei Zäunen über 3 m werden die Fundamente tiefer und massiver, oft 80 bis 120 cm, je nach Boden und Planung.
Zuerst werden Eck- und Endpfosten samt Streben einbetoniert, denn an ihnen hängt die ganze Spannung. Zwischen ihnen spannt man eine Schnur und setzt danach die Zwischenpfosten, jeden mit der Wasserwaage geprüft. Der Beton muss aushärten, die Hersteller geben meist einige Tage an. Erst dann dürfen die Pfosten mit Zug belastet werden.
Bei einem normalen Zaun läuft der Spanndraht in drei Reihen: unten, in der Mitte und oben. Hohe Zäune brauchen mehr Reihen. Das Geflecht wird entlang des Zauns ausgerollt, am Endpfosten befestigt und Richtung anderes Ende Stück für Stück gespannt, nicht ruckartig. Zum Schluss wird es an jedem Pfosten und an den Spanndrähten angebunden.
Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert
Am einfachsten geht es auf ebenem Gelände mit weichem Boden, guter Zufahrt und ohne alten Zaun. Mehr Aufwand und damit höhere Kosten entstehen durch:
- steinigen oder lehmigen Boden, in dem sich die Löcher schwer graben lassen
- Hanglagen, wo der Zaun abgestuft oder das Geflecht dem Gelände angepasst werden muss
- das Abbauen eines alten Zauns und das Entfernen alter Betonsockel
- viele Ecken, Tore und kurze Abschnitte, weil jedes Ende eine Strebe braucht
- Sockelbretter gegen Untergraben, Stacheldraht oder schräge Aufsätze
- Höhen über 3 m, wo vom Gerüst oder einer Hebebühne aus gearbeitet wird
Typische Fehler
- Zu flache Fundamente. Nach dem ersten Winter oder einem Sturm beginnt der Pfosten zu wackeln und zieht das ganze Feld mit.
- Fehlende Streben an den Ecken. Das gespannte Geflecht zieht den Eckpfosten mit der Zeit nach innen.
- Spannen in frischen Beton. Der Pfosten neigt sich und lässt sich nicht mehr richten.
- Zu grosse Abstände. Das Geflecht hängt zwischen den Pfosten durch.
- Ungleichmässig oder zu stark gespannt. Lockeres Geflecht wirft Wellen, zu straffes biegt die Pfosten.
- Schiefe Linie. Bei einem langen Zaun fällt schon eine kleine Abweichung am Anfang später deutlich auf.
Anleitung für Heimwerker: Maschendraht bis 1,8 m
Einen Zaun bis 1,4 m oder bis 1,8 m können Sie selbst setzen, wenn Sie eine Hilfe und einige Tage Zeit haben. Einen Zaun über 3 m überlassen Sie besser einer Firma: Da wird in der Höhe gearbeitet, und die Konstruktion muss statisch beurteilt werden.
- Grundstücksgrenze prüfen und die Linie mit Pflöcken und Schnur markieren.
- Pfostenstandorte etwa alle 2 bis 2,5 m sowie Ecken und Tor anzeichnen.
- Löcher gleich tief ausheben, meist 60 bis 80 cm.
- Eck- und Endpfosten mit Streben einbetonieren und mit der Wasserwaage prüfen.
- Schnur zwischen die äusseren Pfosten spannen und danach die Zwischenpfosten einbetonieren.
- Beton nach Herstellerangaben aushärten lassen.
- Drei Reihen Spanndraht ziehen und spannen.
- Geflecht ausrollen, am Endpfosten befestigen und schrittweise spannen.
- Geflecht in regelmässigen Abständen an jedem Pfosten und an den Drähten anbinden.
- Linie und Spannung kontrollieren und scharfe Drahtenden umbiegen.
Den fertigen Zaun prüfen
- Die Pfosten stehen senkrecht und in einer Linie, keiner bewegt sich beim Drücken
- Eck- und Endpfosten haben Streben
- Die Betonsockel sind ganz, ohne Hohlräume, und es bleibt kein Wasser darum stehen
- Die Spanndrähte sind straff und fest in den Spannern gehalten
- Das Geflecht ist gerade, ohne Wellen und Durchhang, und überall gleich hoch
- Das Geflecht ist an jedem Pfosten und an den Drähten angebunden
- Die Oberfläche von Geflecht und Pfosten ist nicht beschädigt
- Scharfe Drahtenden sind umgebogen und die Umgebung ist aufgeräumt
Häufige Fragen
Für Garten, Ferienhäuschen oder die Grenze zum Nachbarn reichen meist 1,4 m. Ums Einfamilienhaus, wo das Übersteigen schwerer sein soll, wählen viele 1,8 m. Über 3 m ist bei Arealen, Lagerplätzen oder als Schutz vor Wild sinnvoll.
Erst wenn der Beton genügend ausgehärtet ist, die Hersteller nennen meist einige Tage. Spannen Sie früher, können sich Eck- und Endpfosten neigen.
Bei sauberer Montage nur selten. Prüfen Sie Spannung und Befestigung ein- oder zweimal im Jahr, vor allem nach dem Winter und nach starkem Wind. Lockere Stellen lassen sich am Drahtspanner nachziehen.
Wenn Hund, Fuchs oder Dachs unter dem Zaun durchwollen, lohnt sich ein Sockelbrett oder ein Stück Geflecht, das in den Boden eingegraben wird. Das bedeutet etwas mehr Arbeit beim Setzen, erspart aber spätere Reparaturen.
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