Preisverzeichnis 2026 · Schweiz

Montage Betonzaun bis 1,8 m

Bei der Montage eines Betonzauns bis 1,8 m werden Betonpfosten in Einzelfundamente gesetzt und dazwischen Betonplatten eingeschoben. So entsteht eine geschlossene Wand ohne Lücken. Viele Hausbesitzer wählen diese Lösung, wenn sie Sichtschutz zur Strasse oder zum Nachbarn wollen und einen Zaun suchen

Aktualisiert 09/2026·4 Min. Lesezeit·22 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
CHF 40.35/ lfm
Richtwert-Spanne
CHF 32.28 - CHF 52.46
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Preisverzeichnis Bauarbeiten: Montage Betonzaun bis 1,8 m

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Fundamente und Einfriedungen22 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Einfriedungen
Montage Betonzaun bis 1,8 mlfmCHF 40.35 / lfmlfmMenge eingeben-
Beton-Zaunsteine mauernStk.CHF 8.05 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Zaunpfeiler mauernlfmCHF 44.40 / lfmlfmMenge eingeben-
Montage Betonzaun bis 2,1 mlfmCHF 46.40 / lfmlfmMenge eingeben-
Montage Betonzaun bis 2,4 mlfmCHF 48.45 / lfmlfmMenge eingeben-
Zaun aus Schalungssteinen 12/15m²m²-
Zaun aus Schalungssteinen 20/25m²m²-
Demontage des alten ZauneslfmCHF 17.75 / lfmlfmMenge eingeben-
Pfosten bis 2,4 m Höhe setzenStk.CHF 50.45 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Pfosten bis 2,7 m Höhe setzenStk.CHF 56.50 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Pfosten bis 3,8 m Höhe setzenStk.CHF 70.65 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Strebe bis 2,7 m setzenStk.CHF 3.45 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Montage StacheldrahtauslegerStk.CHF 2.85 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Spanndraht spannenlfmCHF 1.00 / lfmlfmMenge eingeben-
Stacheldraht spannenlfmCHF 1.50 / lfmlfmMenge eingeben-
Montage ZaunrahmenStk.Stk.-
Montage Sonder-ZaunrahmenStk.Stk.-
Montage ZaunpaneeleStk.Stk.-
Maschendraht bis 1,4 m setzenlfmCHF 5.05 / lfmlfmMenge eingeben-
Maschendraht bis 1,8 m setzenlfmCHF 5.45 / lfmlfmMenge eingeben-
Maschendraht über 3,0 m setzenlfmCHF 7.45 / lfmlfmMenge eingeben-
Eckverbindung herstellenStk.CHF 2.00 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Summe Arbeit
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Wann eine Höhe bis 1,8 m passt

Ein Zaun bis 1,8 m verdeckt den Blick vom Trottoir aus und grenzt das Grundstück klar ab, ohne wie eine Mauer zu wirken. Für die meisten Gärten reicht diese Höhe für die Privatsphäre gut aus. Wer an einer stark befahrenen Strasse wohnt oder ein höher liegendes Nachbargrundstück hat, denkt manchmal über höhere Ausführungen nach. Diese brauchen aber stärkere Pfosten und grössere Fundamente und sind eine eigene Arbeit.

Die Platten gibt es glatt oder mit Oberflächen, die Naturstein, Backstein oder Holz nachahmen. Eine dekorative Oberfläche ändert nichts am Ablauf der Montage. Sie verlangt aber mehr Sorgfalt beim Tragen und Einsetzen, damit keine Kanten abplatzen.

So läuft die Montage Schritt für Schritt

  1. Grenzverlauf klären, Zaunlinie abstecken, Pflöcke setzen und eine Schnur spannen.
  2. Pfostenabstände genau nach der Plattenlänge des gewählten Systems ausmessen.
  3. Löcher für die Fundamente ausheben, Reste eines alten Zauns samt Fundamenten entfernen.
  4. Pfosten in Beton setzen, mit der Wasserwaage in beide Richtungen ausrichten und fixieren.
  5. Ecken und Enden des Zauns nach Angaben des Herstellers zusätzlich abstützen.
  6. Beton aushärten lassen, bis er genügend fest ist.
  7. Platten von unten nach oben in die Nuten der Pfosten einschieben und dabei laufend die Flucht kontrollieren.
  8. Abdeckkappen auf die Pfosten setzen, Fundamentbereich auffüllen, verdichten und das Terrain angleichen.

Warum darf man die Platten nicht gleich nach dem Betonieren einsetzen? Frischer Beton hält das Gewicht und den seitlichen Druck noch nicht. Der Pfosten könnte sich bewegen, und der ganze Abschnitt würde schief. Wie lange Sie warten müssen, hängt vom System und vom Wetter ab. Bei Kälte härtet Beton deutlich langsamer.

Fundamente, Pfosten und Platten: worauf es ankommt

Die Fundamente sollten mindestens bis in die frostfreie Tiefe reichen. Im Mittelland liegt diese meist bei rund 80 cm, in höheren Lagen und im Voralpengebiet oft deutlich tiefer. Massgebend sind die Angaben des Herstellers und der Boden vor Ort. Auf tragfähigem Boden genügt bei 1,8 m Höhe meist das Standardfundament. Bei lehmigem, nassem oder aufgeschüttetem Untergrund müssen Sie mit tieferen oder breiteren Fundamenten und mehr Aushub rechnen.

Für die Fundamente verwendet man einen Beton mit ausreichender Festigkeit, zum Beispiel C16/20 oder höher nach SN EN 206. Wichtig ist, dass er gut gemischt und verdichtet wird. Die Pfosten müssen zur Zaunhöhe passen, also für die Anzahl Plattenreihen und den Winddruck ausgelegt sein.

Achten Sie bei den Platten darauf, dass sie frostbeständig und sauber verarbeitet sind. Eine Platte mit poröser Oberfläche kann nach einigen Wintern abblättern oder Risse bekommen.

Was die Arbeit einfacher oder aufwendiger macht

  • Ebenes, gut zugängliches Grundstück: Das Material kann direkt an der Zaunlinie abgeladen werden, die Arbeit geht zügig voran.
  • Hanglage: Die Platten werden stufenweise versetzt, das braucht genaueres Messen und mehr Anpassen.
  • Steiniger oder nasser Boden: Der Aushub wird mühsamer, oft sind tiefere Fundamente oder eine Entwässerung nötig.
  • Alter Zaun: Er muss zuerst abgebaut und samt Fundamenten entfernt werden, sonst stören die Reste die neuen Fundamente.
  • Schlechte Zufahrt: Bei einer schmalen Einfahrt oder einem Garten hinter dem Haus muss das schwere Material von Hand getragen werden.
  • Tor und Gartentür: Sie brauchen eigene, stärker ausgelegte Pfosten, die von Anfang an eingeplant werden.

Typische Fehler

  • Zu flache Fundamente: Der Frost hebt sie an, und der Zaun neigt sich nach ein paar Wintern.
  • Ungenaue Abstände: Die Platte passt nicht in die Nut oder es bleibt ein Spalt.
  • Pfosten nicht im Lot: Kleine Abweichungen summieren sich auf einer langen Strecke, die Linie wird wellig.
  • Zu frühe Plattenmontage: Die Platten werden in noch nicht ausgehärteten Beton gesetzt.
  • Fehlende Abstützung an Ecken und Enden: Dort ist die Belastung am grössten.
  • Wasser nicht beachtet: Bleibt Wasser bei den Fundamenten stehen, leidet der Beton unter Frost und der Boden wird weich.

In der Praxis sieht man häufig, dass der Grenzverlauf nur geschätzt wird. Der Zaun sollte auf Ihrem Grundstück stehen. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie die Grenze von einem Geometer bezeichnen. Es lohnt sich auch, die Nachbarn vorher zu informieren.

So prüfen Sie den fertigen Zaun

  • Pfosten stehen senkrecht, geprüft mit der Wasserwaage in beide Richtungen
  • Der Zaun verläuft in einer geraden Linie ohne Wellen, kontrolliert mit gespannter Schnur
  • Platten sitzen ohne Spalt und ohne Höhensprünge in den Nuten
  • Keine Platte hat abgeplatzte Kanten, Risse oder eine abblätternde Oberfläche
  • Ecken und Enden sind abgestützt und bewegen sich beim Dagegendrücken nicht
  • Abdeckkappen sind aufgesetzt und sitzen fest
  • Der Bereich um die Pfosten ist aufgefüllt, verdichtet und Wasser fliesst vom Zaun weg
  • Der Zaun steht an der vereinbarten Stelle zur Grundstücksgrenze

Häufige Fragen

Ein kürzerer Zaun um ein Einfamilienhaus ist meist in wenigen Tagen fertig. Am meisten Zeit brauchen der Aushub und das Warten, bis der Beton in den Fundamenten ausgehärtet ist. Hanglage, schwieriger Boden oder schlechtes Wetter verlängern die Arbeit.

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