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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Einfriedungen | ||||
| Pfosten bis 2,7 m Höhe setzen | Stk. | CHF 56.50 | - | |
| Beton-Zaunsteine mauern | Stk. | CHF 8.05 | - | |
| Zaunpfeiler mauern | lfm | CHF 44.40 | - | |
| Montage Betonzaun bis 1,8 m | lfm | CHF 40.35 | - | |
| Montage Betonzaun bis 2,1 m | lfm | CHF 46.40 | - | |
| Montage Betonzaun bis 2,4 m | lfm | CHF 48.45 | - | |
| Zaun aus Schalungssteinen 12/15 | m² | - | ||
| Zaun aus Schalungssteinen 20/25 | m² | - | ||
| Demontage des alten Zaunes | lfm | CHF 17.75 | - | |
| Pfosten bis 2,4 m Höhe setzen | Stk. | CHF 50.45 | - | |
| Pfosten bis 3,8 m Höhe setzen | Stk. | CHF 70.65 | - | |
| Strebe bis 2,7 m setzen | Stk. | CHF 3.45 | - | |
| Montage Stacheldrahtausleger | Stk. | CHF 2.85 | - | |
| Spanndraht spannen | lfm | CHF 1.00 | - | |
| Stacheldraht spannen | lfm | CHF 1.50 | - | |
| Montage Zaunrahmen | Stk. | - | ||
| Montage Sonder-Zaunrahmen | Stk. | - | ||
| Montage Zaunpaneele | Stk. | - | ||
| Maschendraht bis 1,4 m setzen | lfm | CHF 5.05 | - | |
| Maschendraht bis 1,8 m setzen | lfm | CHF 5.45 | - | |
| Maschendraht über 3,0 m setzen | lfm | CHF 7.45 | - | |
| Eckverbindung herstellen | Stk. | CHF 2.00 | - | |
Was das Setzen eines Pfostens bis 2,7 m umfasst
Die Position wird pro Stück abgerechnet. Ein Stück ist ein Pfosten, der vor Ort gesetzt ist: senkrecht, auf der richtigen Höhe und einbetoniert oder auf andere Weise fest verankert. Die Angabe 2,7 m bezieht sich auf die Gesamtlänge des Pfostens, nicht auf die Zaunhöhe. Ein Teil steckt nämlich im Boden oder im Beton. Bei einem Pfosten von 2,6 bis 2,7 m sitzen meist etwa 60 bis 70 cm im Fundament, über dem Boden bleiben rund zwei Meter.
Üblicherweise gehört dazu:
- Zaunlinie und Pfostenpositionen mit der Schnur abstecken
- Loch für das Fundament ausheben oder bohren
- Pfosten einstellen, lotrecht ausrichten und nach der Schnur auf Höhe bringen
- Pfosten einbetonieren und sichern, bis der Beton angezogen hat
- bei Eck- und Endpfosten die Streben setzen, falls solche vorgesehen sind
Ob auch das Material, also Pfosten, Beton und Streben, inbegriffen ist, zeigt der Preisblock oberhalb des Artikels. Klären Sie bei der Bestellung, ob der Handwerker den Aushub abführt oder ob die Erde auf dem Grundstück verteilt wird. Das Spannen des Geflechts, die Montage von Gittermatten und das Setzen des Tors sind eigene Arbeiten.
Pfosten bis 2,7 m im Vergleich zu 2,4 m und 3,8 m
In der Preisliste finden Sie auch das Setzen von Pfosten bis 2,4 m und bis 3,8 m. Jede Variante hat eine eigene Seite. Der Unterschied liegt nicht nur in ein paar Dutzend Zentimetern, es ändern sich auch Belastung und Vorgehen.
- Pfosten bis 2,4 m passen zu einem Zaun von etwa 1,5 bis 1,8 m Höhe. Typisch ist ein Maschendrahtzaun im Garten, zum Nachbarn hin oder um einen Obstgarten. Der Wind greift weniger an, das Fundament kann kleiner sein, und eine Person kann den Pfosten gut allein ausrichten.
- Pfosten bis 2,7 m, also diese Variante, sind für Zäune um zwei Meter gedacht. Das ist die übliche Höhe für einen Strassenzaun aus Geflecht oder Doppelstabmatten und für Zäune mit Sichtschutzstreifen, Sichtschutzgewebe oder Lamellen. Gerade weil eine solche Füllung den Wind auffängt, muss das Fundament tiefer und der Pfosten kräftiger sein als bei einem niedrigen Zaun.
- Pfosten bis 3,8 m kommen bei Zäunen um drei Meter zum Einsatz, etwa um Sportplätze, Tennisplätze, Tiergehege oder bei Schutz- und Ballfangzäunen. Dort braucht es stärkere Profile, grössere Fundamente, oft zwei Personen zum Halten und Ausrichten und manchmal eine Leiter oder ein Gerüst, um den Pfostenkopf zu kontrollieren. Risiko und Zeitaufwand sind deutlich höher.
Wie entscheiden Sie? Messen Sie die Höhe der Füllung, die Sie verwenden wollen. Rechnen Sie den Abstand über dem Boden dazu, falls Sie einen wünschen (zum Beispiel für eine Sockelplatte als Unterkriechschutz), und die Tiefe im Fundament. Kommen Sie auf rund 2,5 bis 2,7 m, sind Sie bei dieser Variante richtig. Steht der Zaun auf einer Sockelmauer und wird der Pfosten darin verankert, ist die nötige Länge kürzer, weil die Tiefe im Boden wegfällt. Dann passt auch bei einem Zaun von zwei Metern manchmal eher die Variante 2,4 m. Fragen Sie beim Lieferanten der Füllung nach: Die Hersteller von Geflecht und Gittermatten geben zu den einzelnen Höhen meist direkt die empfohlene Pfostenlänge an.
Was vor dem Eintreffen der Equipe bereit sein muss
Grundstücksgrenze
Ein Zaun steht auf dem eigenen Grundstück, nicht «ungefähr auf der Grenze». Sind Sie unsicher, wo die Grenze verläuft, lassen Sie die Grenzpunkte durch den Geometer bestimmen. Streit mit dem Nachbarn wegen zwanzig Zentimetern kommt in der Praxis häufig vor, und einbetonierte Pfosten zu versetzen kostet mehr, als den Geometer vorher zu holen. Gehört der Umschwung bei einem Mehrfamilienhaus allen Eigentümern im Stockwerkeigentum, braucht es die Zustimmung der Gemeinschaft beziehungsweise der Liegenschaftsverwaltung, bevor gegraben wird. Bei Mietobjekten ist die Verwaltung oder der Hauswart die erste Anlaufstelle.
Werkleitungen
Entlang der Strasse liegen oft Gas, Wasser, Strom, Telekommunikationskabel oder die Abwasserleitung. Holen Sie vor dem Graben die Werkleitungspläne bei den zuständigen Werken ein und lassen Sie die Leitungen wenn nötig vor Ort anzeichnen. Stossen Sie beim Graben auf ein Warnband, hören Sie sofort auf. Wird eine Gasleitung beschädigt oder riecht es nach Gas, verlassen Sie den Ort, verwenden Sie kein Feuer und keine elektrischen Geräte und rufen Sie die Notfallnummer Ihres Gasversorgers oder 112 an. Ein beschädigtes Stromkabel fassen Sie nie an. Die Arbeit übernimmt dann der Netzbetreiber oder ein konzessionierter Elektroinstallateur.
Entscheide, die vorher fallen müssen
- Art der Füllung (Geflecht, Gittermatten, Gewebe, Lamellen), denn davon hängen Pfostenprofil, Abstand und Fundamenttiefe ab
- genaue Lage und Breite von Tor und Gartentür, denn deren Pfosten sind eine andere Kategorie und müssen auf den Millimeter stimmen
- ob eine Sockelplatte kommt und auf welcher Höhe damit die Unterkante der Füllung liegt
- ob zum Tor ein Kabel für Antrieb, Klingel oder Beleuchtung führt, damit das Schutzrohr vor dem Betonieren verlegt wird
- Zugang zum Grundstück für Schubkarre, allenfalls für einen Minibagger oder einen Erdbohrer
Pfosten und Verankerungen
Welche Pfosten verwendet werden
Runde Stahlpfosten sind der Klassiker für Maschendraht. Bei einem Zaun von zwei Metern wird meist ein Durchmesser um 48 mm gewählt. Ein dünneres Profil wirkt bei dieser Höhe weich und kann sich in den Ecken biegen. Die Pfosten sind verzinkt, oft zusätzlich kunststoffbeschichtet oder pulverbeschichtet.
Vierkantige Stahlpfosten (zum Beispiel Profil 60 × 40 oder 60 × 60 mm) werden vor allem für Doppelstabmatten und Lamellen verwendet. Sie haben vorbereitete Bohrungen oder Halter. Bei einem Zaun um zwei Meter mit einer Füllung, die Wind fängt, empfiehlt sich eher ein kräftigeres Profil.
Holzpfosten wirken natürlich. Werden sie aber direkt einbetoniert, fault das Holz mit der Zeit auf Bodenhöhe. Besser ist ein Pfostenträger aus Metall, der im Beton sitzt, sodass das Holz über dem Boden bleibt.
Betonpfosten sieht man heute seltener, vor allem bei älteren Zaunsystemen oder vorgefertigten Platten. Sie sind schwer, bei einer Länge um 2,7 m setzt sie eine Person allein nicht mehr sicher.
Arten der Verankerung
Betonfundament im Boden ist die gängigste und bei dieser Höhe sicherste Lösung. Das Loch hat in der Regel einen Durchmesser von etwa 20 bis 30 cm und eine Tiefe von etwa 80 bis 90 cm, damit das Fundament unter die Frostgrenze reicht. Diese liegt im Mittelland meist um 80 cm, in höheren Lagen und im Berggebiet deutlich tiefer. Klären Sie das bei Ihrem Standort mit dem Handwerker. Bei Gewebe oder Lamellen wird das Fundament eher grösser ausgeführt.
Verankerung in einer Sockelmauer aus Schalungssteinen: Der Pfosten wird entweder in den ausbetonierten Stein eingestellt oder mit einer Ankerplatte auf die fertige Mauerkrone geschraubt. Eingestellte Pfosten halten in der Regel besser, die Platte geht schneller, dafür tragen Anker und eine dünne Betonschicht die ganze Windlast.
Erdschrauben werden ohne Beton in den Boden gedreht. Sie sind schnell und sauber und eignen sich für bindigen Boden ohne Steine. Bei einem Zaun von zwei Metern mit dichter Füllung sollten Sie aber beim Hersteller prüfen, für welche Belastung die Schraube ausgelegt ist.
So wird der Pfosten Schritt für Schritt gesetzt
Eine erfahrene Equipe geht meist ähnlich vor. Zuerst werden die Eck-, End- und Torpfosten gesetzt, die den Zug des Geflechts tragen. Dazwischen werden zwei Schnüre gespannt, eine knapp über dem Boden und eine auf Höhe der Pfostenköpfe. Danach folgen die Zwischenpfosten. So steht der ganze Zaun in einer Linie, und die Köpfe sind gleich hoch oder folgen dem Gelände in einer ruhigen Linie.
Bei Geflecht beträgt der Abstand der Zwischenpfosten meist etwa 2,5 m. Bei Gittermatten bestimmen die Mattenbreite und die Halter den Abstand. Dort werden die Pfosten entweder sehr genau mit einer Latte eingemessen oder schrittweise zusammen mit der Matte gesetzt: Pfosten setzen, Matte anhalten, nächsten Pfosten setzen. Bei Matten von zwei Metern Höhe summieren sich ein paar Zentimeter Abweichung pro Feld schnell.
Das Loch wird von Hand ausgehoben oder mit einem Motor- oder Baggerbohrer gebohrt. Auf den Boden kommen oft ein paar Zentimeter Kies, damit Wasser rund um den Pfosten abfliessen kann. Der Pfosten wird eingestellt, mit der Wasserwaage von zwei rechtwinkligen Seiten ausgerichtet und mit Pflöcken oder Latten gesichert. Dann wird er einbetoniert, in der Regel mit einer Festigkeit von etwa C16/20 bis C20/25 oder mit einer Fertigmischung für Pfosten. Der Beton wird gestochert oder verdichtet, damit keine Luftblasen bleiben, und dabei wird kontrolliert, ob sich der Pfosten verschoben hat.
Die Oberfläche des Fundaments erhält ein leichtes Gefälle vom Pfosten weg, damit Wasser abläuft und nicht zum Stahl hin fliesst. Bei Eckpfosten eines Geflechtzauns werden gleichzeitig Streben Richtung Feld gesetzt, meist mit einem eigenen kleinen Fundament. Zum Schluss kommen Abdeckkappen auf offene Profile, damit es nicht hineinregnet.
Wie lange es dauert
Das Setzen eines einzelnen Pfostens dauert einige Dutzend Minuten, die meiste Zeit gehen fürs Graben und Ausrichten drauf. Länger ist das Warten. Normaler Beton zieht innert ein bis zwei Tagen an, mit dem Spannen des Geflechts wartet man aber in der Regel etwa eine Woche. Die volle Festigkeit erreicht Beton nach etwa vier Wochen. Schnell abbindende Mischungen erlauben ein früheres Weiterarbeiten, die genaue Zeit steht beim Hersteller auf der Verpackung. Im Sommer muss frischer Beton vor dem Austrocknen geschützt werden, bei Frost wird ohne besondere Massnahmen nicht betoniert.
Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert
Am meisten entscheidet der Boden. In lehmigem Boden ohne Steine geht es zügig. Steiniges Gelände, Kiesaufschüttungen, Bauschutt aus der Zeit des Hausbaus oder alte Betonfundamente des früheren Zauns bremsen die Arbeit, manchmal braucht es einen Pickhammer. Wurzeln von Bäumen und Hecken an der Grenze sind ebenfalls keine Seltenheit. In Hanglagen und im Voralpengebiet trifft man zudem oft auf Moränenmaterial mit grossen Steinen.
Weiter spielt eine Rolle:
- wie lang die Linie ist und wie viele Pfosten gleichzeitig gesetzt werden, bei vielen Pfosten lohnt sich ein maschineller Bohrer
- ob das Gelände eben oder geneigt ist, am Hang braucht es Abstufungen der Füllung und genaueres Messen
- wie viele Ecken, Knicke und Enden es gibt, jeder solche Pfosten braucht Streben und mehr Sorgfalt
- ob beim Loch Platz zum Arbeiten ist, neben bestehenden Plattenbelägen, Beeten oder der Garagenwand des Nachbarn wird vorsichtiger gegraben
- ob der Beton von Hand vor Ort gemischt oder angeliefert wird und wie weit es vom Fahrzeug bis zur Zaunlinie ist
- ob die Pfosten in eine fertige Sockelmauer kommen, wo gebohrt und genau verankert werden muss
Bei einem Zaun um zwei Meter erschwert auch Wind während der Montage die Arbeit. Ein langer Pfosten lässt sich schwerer im Lot halten, bis er einbetoniert ist. Deshalb wird er gründlicher gesichert als ein kurzer.
Abstimmung mit den anderen Arbeiten
Die Pfosten stehen im Zentrum des ganzen Zaunbaus. Vorher kommen Grenzbestimmung und Werkleitungsabklärung, der Rückbau des alten Zauns und manchmal Aushub und Betonieren eines Streifenfundaments für die Sockelmauer. Gibt es eine Sockelmauer, werden die Pfosten beim Ausbetonieren der Schalungssteine oder danach gesetzt. Diese beiden Arbeiten müssen zeitlich aufeinander abgestimmt sein.
Nach den Pfosten folgen das Spannen von Spanndrähten und Geflecht, die Montage von Matten, Lamellen oder Gewebe und schliesslich Tor und Gartentür. Torpfosten sind schwerer, sie tragen das Gewicht des Flügels. Bei einem elektrischen Antrieb führt ein konzessionierter Elektroinstallateur Verkabelung und Anschluss aus. Das Schutzrohr für das Kabel wird aber noch vor dem Betonieren eingelegt, sonst muss später Beton aufgespitzt werden. Wird um den Zaun ein Plattenbelag oder werden Randsteine verlegt, legen Sie die künftige Geländehöhe vorher fest. So ragen die Fundamente nicht über den Belag hinaus und der Pfosten ist am Ende nicht zu kurz.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
Zu flaches oder zu schmales Fundament. Bei einem Zaun von zwei Metern ist das der häufigste Fehler. In den ersten Jahren passiert nichts, dann beginnen die Pfosten nach einem Sturm oder einem Winter zu kippen und der Zaun neigt sich. Reicht das Fundament nicht unter die Frostgrenze, kann der Frost es anheben.
Beton ohne Gefälle oder unter Bodenniveau. Wasser bleibt beim Pfosten stehen, Stahl rostet genau dort am schnellsten und Holz fault an dieser Stelle.
Fehlende Abdeckkappen. Ins offene Profil läuft Wasser, es gefriert im Winter und kann das Profil aufsprengen. Innen rostet es zudem.
Pfosten neben der Schnur. Der Zaun «tanzt», beim Blick entlang der Linie sieht man Wellen. Bei Gittermatten passen die Halter nicht und die Matten müssen mit Gewalt gebogen werden.
Geflecht zu früh gespannt. Der Beton hat noch keine Festigkeit, die Eckpfosten werden ins Feld gezogen. Nach dem Aushärten lassen sie sich nicht mehr richten, ohne das Fundament aufzubrechen.
Fehlende Streben an den Ecken. Bei Geflecht von zwei Metern ist der Zug beträchtlich, ein Eckpfosten ohne Strebe biegt sich früher oder später.
Gekürzte Pfosten ohne Schutz der Schnittstelle. Wird ein verzinkter Pfosten abgelängt, muss der Schnitt mit Zinkspray oder zinkhaltiger Farbe behandelt werden, sonst beginnt er dort zu rosten.
Anleitung für Heimwerker: Pfosten in ein Betonfundament setzen
Zaunpfosten können auch geschickte Heimwerker setzen, wenn sie Zeit, eine Hilfsperson und Geduld beim Messen mitbringen. Das gilt nicht für Torpfosten schwerer Tore und nicht für Stellen, an denen Leitungen liegen: Dort überlassen Sie die Arbeit Fachleuten. Bei einer Länge um 2,7 m ist eine zweite Person, die den Pfosten hält, sehr hilfreich.
- Grundstücksgrenze klären und Werkleitungen abklären lassen.
- Zaunlinie mit Pflöcken abstecken, Schnur spannen und Lage von Eck-, End- und Zwischenpfosten markieren.
- Löcher von etwa 80 bis 90 cm Tiefe und etwa 20 bis 30 cm Breite ausheben oder bohren, in höheren Lagen entsprechend tiefer.
- Einige Zentimeter Kies in das Loch geben.
- Zuerst Eck- und Endpfosten setzen, mit der Wasserwaage von zwei Seiten ausrichten und mit Latten sichern.
- Zwischen diesen Pfosten zwei Schnüre spannen, eine über dem Boden und eine auf Kopfhöhe der Pfosten.
- Zwischenpfosten nach den Schnüren setzen, jeden ausrichten und sichern.
- Beton nach Angaben des Herstellers anmischen, das Loch schrittweise füllen und den Beton stochern.
- Nach jeder Lage Lot und Position des Pfostens kontrollieren.
- Oberseite des Fundaments mit Gefälle vom Pfosten weg abziehen.
- Streben bei Eck- und Endpfosten setzen.
- Abdeckkappen auf die Pfostenköpfe setzen und allfällige Schnittstellen behandeln.
- Beton aushärten lassen und das Geflecht in der Regel erst nach etwa einer Woche spannen.
Kontrolle und Abnahme der Arbeit
Prüfen Sie die fertigen Pfosten, bevor die Füllung montiert wird. Ist das Geflecht gespannt oder sind die Matten montiert, lassen sich Fehler nur noch mühsam beheben. Stellen Sie sich ans Ende der Linie und schauen Sie dem Zaun entlang, Wellen sehen Sie sofort. Drücken Sie mit der Hand gegen den Pfostenkopf: Nach dem Aushärten darf sich nichts bewegen.
- Die Pfosten stehen in einer Geraden nach der Schnur
- Jeder Pfosten ist in beiden Richtungen lotrecht, mit der Wasserwaage geprüft
- Die Pfostenköpfe sind gleich hoch oder folgen dem Gelände gleichmässig
- Die Höhe über dem Boden passt zur gewählten Füllung und zur Sockelplatte
- Die Abstände stimmen wie vereinbart, bei Gittermatten genau auf Mattenbreite
- Eck- und Endpfosten haben Streben
- Die Fundamente haben Gefälle vom Pfosten weg und Wasser bleibt nicht stehen
- Auf allen Profilen sitzen Abdeckkappen
- Die Oberfläche der Pfosten ist unbeschädigt und Schnittstellen sind behandelt
- Das Schutzrohr für das Kabel zum Tor ist verlegt, falls es vorgesehen war
- Die Umgebung ist aufgeräumt und der Aushub wurde wie vereinbart entsorgt oder verteilt
Häufige Fragen
Bei einer Verankerung im Betonfundament im Boden meist etwa 2,6 bis 2,7 m, weil rund 60 bis 70 cm im Fundament stecken. Wird der Pfosten in einer Sockelmauer verankert, reicht ein kürzerer. Die genaue Empfehlung steht meist bei der jeweiligen Füllung.
Bei einem Zaun um zwei Meter ja. Ein flaches Fundament bewegt sich mit der Zeit unter Winddruck und Frost. Bei Gewebe oder Lamellen, die den Wind mit der ganzen Fläche fangen, sind Tiefe und Grösse des Fundaments noch wichtiger. In höheren Lagen liegt die Frostgrenze zudem tiefer als im Mittelland.
Bei normalem Beton wartet man in der Regel etwa eine Woche, bis er genügend Festigkeit hat. Bei schnell abbindenden Mischungen kann es kürzer sein, halten Sie sich an die Angaben des Herstellers auf der Verpackung.
Ja, zum Beispiel mit Erdschrauben. In bindigem Boden ohne Steine sind sie schnell und sauber. Bei einem Zaun von zwei Metern mit dichter Füllung sollten Sie aber prüfen, ob die Schraube für diese Belastung ausgelegt ist.
Eck- und Endpfosten tragen den Zug des Geflechts und bestimmen die ganze Linie. Zwischen ihnen wird die Schnur gespannt, nach der alle anderen Pfosten gesetzt werden. So steht der Zaun gerade und die Pfostenköpfe sind gleich hoch.
Ähnliche Arbeiten
So wird ein Betonzaun bis 2,1 m montiert: Fundamente, Pfosten, Unterschiede zur tieferen und höheren Variante und worauf Sie bei der Abnahme achten.
So wird ein 2,4 m hoher Betonzaun gebaut: Fundamente, Pfosten, Wind, Hanglage, Vorbereitung und Abnahme. Unterschiede zu 1,8 und 2,1 m.
So wird ein niedriger Maschendrahtzaun bis 1,4 m gespannt und befestigt: Vorbereitung, Material, typische Fehler und Kontrolle bei der Abnahme.
So wird hohes Drahtgeflecht über 3 m bei Sportplätzen, Tennisplätzen und Arealen montiert: Pfosten, Spanndrähte, Bahnen verbinden, Arbeit in der Höhe.
So wird ein hoher Zaunpfosten bis 3,8 m gesetzt: Fundamenttiefe, Beton, Streben, Wind und Kontrolle. Der Unterschied zu Pfosten bis 2,4 m und 2,7 m.
So entsteht ein Zaun oder Sockel aus Schalungssteinen 12 und 15 cm: wann die schlanken Steine genügen, Ablauf, Materialien, Fehler und Abnahme.
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