Preisverzeichnis 2026 · Schweiz

Montage Betonzaun bis 2,4 m Höhe

Ein Betonzaun bis 2,4 m Höhe ist die höchste gängige Ausführung des Plattenzauns aus Beton. Zwischen genutete Betonpfosten werden Betonplatten eingeschoben, bis eine geschlossene Wand von rund zweieinhalb Metern steht.

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·22 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
CHF 48.45/ lfm
Richtwert-Spanne
CHF 38.76 - CHF 62.98
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Fundamente und Einfriedungen22 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Einfriedungen
Montage Betonzaun bis 2,4 mlfmCHF 48.45-
Beton-Zaunsteine mauernStk.CHF 8.05-
Zaunpfeiler mauernlfmCHF 44.40-
Montage Betonzaun bis 1,8 mlfmCHF 40.35-
Montage Betonzaun bis 2,1 mlfmCHF 46.40-
Zaun aus Schalungssteinen 12/15m²-
Zaun aus Schalungssteinen 20/25m²-
Demontage des alten ZauneslfmCHF 17.75-
Pfosten bis 2,4 m Höhe setzenStk.CHF 50.45-
Pfosten bis 2,7 m Höhe setzenStk.CHF 56.50-
Pfosten bis 3,8 m Höhe setzenStk.CHF 70.65-
Strebe bis 2,7 m setzenStk.CHF 3.45-
Montage StacheldrahtauslegerStk.CHF 2.85-
Spanndraht spannenlfmCHF 1.00-
Stacheldraht spannenlfmCHF 1.50-
Montage ZaunrahmenStk.-
Montage Sonder-ZaunrahmenStk.-
Montage ZaunpaneeleStk.-
Maschendraht bis 1,4 m setzenlfmCHF 5.05-
Maschendraht bis 1,8 m setzenlfmCHF 5.45-
Maschendraht über 3,0 m setzenlfmCHF 7.45-
Eckverbindung herstellenStk.CHF 2.00-
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Wann ein 2,4 m hoher Zaun sinnvoll ist und was ihn von niedrigeren unterscheidet

In der Preisliste finden Sie drei eigene Positionen: Montage Betonzaun bis 1,8 m, bis 2,1 m und bis 2,4 m. Auf den ersten Blick unterscheiden sie sich nur in der Anzahl Platten pro Pfosten. Mit jeder zusätzlichen Plattenreihe ändern sich aber die Statik, das Gewicht der Bauteile, die Handhabung und das Risiko bei der Montage.

  • Ein Zaun bis 1,8 m verdeckt den Blick einer stehenden Person nur teilweise. Die Pfosten sind kürzer und leichter, die Fundamente kleiner, und die meisten Platten setzen die Monteure vom Boden aus.
  • Ein Zaun bis 2,1 m bietet von der Strasse aus meist schon vollen Sichtschutz. Er lässt sich noch ohne Gerüst bauen, die obersten Platten werden aber über Kopf eingesetzt.
  • Ein Zaun bis 2,4 m verdeckt auch den Blick von einer höher liegenden Strasse oder der Terrasse nebenan. Dafür sind die Pfosten deutlich länger und schwerer, die Fundamente müssen tiefer oder breiter sein, die oberen Platten kommen vom Gerüst oder per Kran, und der Wind drückt spürbar stärker auf die Wand.

Warum ist der Wind so entscheidend? Ein Betonzaun ist eine geschlossene Wand ohne Lücken. Je höher sie ist, desto grösser ist die Fläche, auf die der Wind drückt, und desto länger ist der Hebel, über den diese Kraft im Fundament ankommt. Ein 2,4 m hoher Zaun wird am Pfostenfuss also nicht bloss um ein Drittel stärker belastet als einer mit 1,8 m, der Unterschied ist erheblich grösser. Deshalb schreiben Hersteller für die höchsten Zusammenstellungen oft verstärkte Pfosten oder grössere Fundamente vor oder begrenzen die Höhe an offenen, windexponierten Lagen.

Die Variante bis 2,4 m lohnt sich dort, wo die Höhe wirklich ein Problem löst. Wenn Sie nur das Grundstück vom Nachbarn trennen möchten, genügen oft 1,8 oder 2,1 m. Sie sparen sich damit die aufwendigere Montage und viel Schatten. Ein hoher Zaun wirft nämlich einen langen Schatten: Auf seiner Nordseite liegt ein Streifen Rasen oder Beet den grössten Teil des Tages im Schatten, und das gilt auch für den Nachbarn.

Was vor dem Eintreffen der Monteure bereit sein muss

Grenzverlauf und Absprache mit dem Nachbarn

Den Grenzverlauf sollte der Geometer bestimmen, nicht eine Schätzung anhand des alten Zauns. Bei einem Betonzaun lässt sich ein Fehler nicht korrigieren, indem man ein paar Pfosten versetzt. Dann müssen Fundamente abgebrochen werden. Steht der Zaun an der Grenze zum Nachbarn, ist eine schriftliche Absprache vernünftig. Eine 2,4 m hohe Wand verändert für ihn Licht und Aussicht, und eine frühe Einigung über Lage, Sichtseite und Zugang während der Montage erspart später viel Ärger. Bei Stockwerkeigentum klären Sie das Vorhaben zudem mit der Gemeinschaft oder der Liegenschaftsverwaltung.

Werkleitungen im Boden

Genauso wichtig ist die Lage der unterirdischen Leitungen: Gas, Strom, Wasser, Abwasser und Telekommunikation. Leitungspläne erhalten Sie bei den jeweiligen Werken und Leitungsbetreibern. Die Fundamentlöcher reichen genau in die Tiefe, in der solche Leitungen üblicherweise liegen.

Wird beim Graben eine Gasleitung beschädigt oder riechen Sie Gas, verlassen Sie den Ort sofort. Verwenden Sie kein offenes Feuer und schalten Sie keine elektrischen Geräte ein oder aus. Rufen Sie aus sicherer Entfernung die Störungsnummer Ihres Gasversorgers oder 112 an, bei Feuer 118. Arbeiten an Gasleitungen dürfen nur Fachleute ausführen.

Zugang, Gelände und angrenzende Arbeiten

  • Entlang der Zaunlinie braucht es einen freien Streifen von etwa einem bis zwei Metern Breite, ohne Sträucher, Wurzeln und alten Zaun.
  • Der Lastwagen mit dem Material braucht einen Abladeplatz möglichst nahe am Zaun, denn lange Pfosten über das Grundstück zu tragen ist langsam und riskant.
  • Die Positionen von Tor und Gartentür müssen genau feststehen, mit Durchgangsbreite und Pfostentyp.
  • Planen Sie einen Torantrieb, eine Klingel, eine Kamera oder Beleuchtung, werden Leerrohre vor dem Betonieren der Fundamente verlegt. Den Anschluss macht ausschliesslich ein Elektroinstallateur mit Bewilligung nach NIV.
  • Gibt es zwischen Ihrem und dem Nachbargrundstück einen Höhenunterschied, muss vorher geklärt sein, wer das Erdreich womit abstützt.

So läuft die Montage Schritt für Schritt

Abstecken und Fundamentlöcher

Die Monteure spannen eine Schnur entlang der Grenze und markieren die Pfostenstandorte. Der Pfostenabstand wird nicht nach Augenmass festgelegt: Er ergibt sich aus der Plattenlänge des jeweiligen Herstellers, meist rund zwei Meter, plus dem Spiel in den Nuten. Danach werden die Löcher gebohrt oder ausgehoben. Bei 2,4 m kommt in der Regel ein motorisierter Erdbohrer oder ein Bagger mit Bohraufsatz zum Einsatz, weil die Löcher tief sind und es bei langen Zäunen viele davon gibt. Die Fundamenttiefe richtet sich nach dem Hersteller und dem Untergrund. Sie muss unter die Frostgrenze reichen, im Mittelland meist rund 80 cm, in höheren Lagen mehr. Für die höchste Variante verlangen Hersteller oft tiefere oder breitere Fundamente als für den 1,8-m-Zaun.

Pfosten einbetonieren

Zuerst wird ein End- oder Eckpfosten gesetzt. Er kommt ins Loch, wird mit der Wasserwaage in beiden Richtungen ins Lot gebracht, in der Höhe nach der Schnur ausgerichtet und einbetoniert. Die weiteren Pfosten folgen einer nach dem anderen. Bewährt hat sich, zwischen zwei frisch gesetzte Pfosten die unterste Platte einzuschieben oder eine Distanzlatte zu verwenden, damit der Abstand genau stimmt. Bei 2,4 m sind die Pfosten samt Teil im Boden rund dreieinhalb Meter lang und schwer. Sie werden deshalb von mehreren Personen oder mit einem Ladekran bewegt und bis zum Aushärten mit Streben abgestützt.

Ein wichtiges Detail: Frischer Beton hält den Pfosten weder gegen Wind noch gegen den Druck beim Einsetzen weiterer Platten. Am ersten Tag kommen deshalb meist nur eine oder zwei untere Platten hinein, der Rest folgt nach dem Aushärten der Fundamente.

Platten einsetzen

Zuerst kommt die Sockelplatte. Sie sitzt teilweise unter dem Terrain und verhindert, dass sich Hunde oder Wildtiere unten durchgraben. Danach werden die weiteren Platten von oben in die Nuten abgesenkt. Bis etwa zwei Meter lässt sich vom Boden oder von der Leiter aus arbeiten. Die oberen Reihen eines 2,4-m-Zauns setzen die Monteure vom Gerüst, von fahrbaren Böcken oder mit dem Kran. Jede Platte muss auf ganzer Länge auf der unteren aufliegen, ohne Schräglage und ohne in der Nut zu klemmen. Bei Dekorplatten achten die Monteure darauf, dass das Muster durchläuft und die Sichtseite in die vereinbarte Richtung zeigt.

Abschluss

Auf die Pfosten kommen Pfostenkappen. Sie schützen das Pfostenende vor Wasser und Frost. Rund um die Fundamente wird Erde eingefüllt und das Terrain so modelliert, dass Wasser vom Zaun wegfliesst und nicht an der Sockelplatte stehen bleibt. Beton- und Mörtelreste werden entfernt, solange sie noch frisch sind.

Material und Systemvarianten

Pfosten

Ein System umfasst mehrere Pfostentypen. Ihre Anzahl muss bei der Bestellung genau ausgezählt werden:

  • Zwischenpfosten haben auf zwei gegenüberliegenden Seiten eine Nut.
  • Endpfosten haben nur einseitig eine Nut und stehen beim Tor oder am Zaunende.
  • Eckpfosten haben Nuten im rechten Winkel.
  • Manche Hersteller bieten verstärkte Pfosten mit grösserem Querschnitt oder mehr Bewehrung, gerade für die höchsten Zusammenstellungen.

Prüfen Sie bei 2,4 m immer im technischen Merkblatt, welchen Pfosten der Hersteller für diese Höhe vorschreibt. Ein Standardpfosten für niedrigere Zäune kann sich mit der Zeit verbiegen oder am Fuss reissen.

Platten und Dekor

Die Platten sind meist etwa 25 bis 50 cm hoch und mit Stahl bewehrt. Es gibt glatte Platten, Nachbildungen von Naturstein, Ziegel oder Holz sowie Platten mit einseitigem oder beidseitigem Dekor. Beidseitiges Dekor lohnt sich an der Nachbargrenze oder zur Strasse, wo beide Seiten sichtbar sind. Die Höhe wird so zusammengestellt, dass Sockelplatte und weitere Reihen genau in die Pfostenhöhe über Terrain passen. Bei 2,4 m sind es die meisten Reihen und damit auch die meisten Platten pro Laufmeter.

Fundamentbeton

Für die Fundamente wird Fertigbeton aus dem Werk oder auf der Baustelle gemischter Beton verwendet, in der Sorte nach Empfehlung des Zaunherstellers und in Anlehnung an SN EN 206. Bei einem langen 2,4-m-Zaun lohnt sich der Fahrmischer, denn das Betonvolumen ist gross und eine gleichmässige Qualität wichtiger als beim niedrigeren Zaun. Sackware eignet sich eher für kurze Abschnitte und Reparaturen.

Oberfläche

Der Beton kann roh bleiben, imprägniert oder mit einer Farbe für Beton und Fassaden gestrichen werden. Gestrichen wird erst nach dem Ausreifen und bei trockenem Wetter. Eine Imprägnierung senkt die Saugfähigkeit und bremst den Moosbewuchs auf der Schattenseite, der bei einer hohen Wand meist stärker auffällt.

Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert

Der Preis pro Laufmeter geht von durchschnittlichen Bedingungen aus. Wie aufwendig es tatsächlich wird, hängt vor allem von diesen Punkten ab:

  • Ebenes Gelände und gut bohrbarer Boden beschleunigen die Arbeit deutlich, steiniger Untergrund, Bauschutt oder Baumwurzeln bremsen sie.
  • In Hanglage werden die Felder treppenförmig gesetzt, bei jeder Stufe braucht es längere Pfosten und genaueres Messen.
  • Gute Zufahrt für Lastwagen und Kran verkürzt das Hantieren mit schweren Teilen, ein schmaler Durchgang zwischen Häusern macht es langwierig.
  • Viele Ecken, Knicke und kurze Felder bedeuten mehr Plattenzuschnitt und mehr Präzisionsarbeit.
  • Ein alter Zaun, der zuerst weg muss, bringt zusätzliche Arbeit und Entsorgung. Ältere Faserzementplatten können Asbest enthalten, ihre Entfernung gehört in die Hände einer spezialisierten Firma.
  • Bei 2,4 m braucht es Gerüst oder Ladekran, eine grössere Equipe und mehr Zeit zwischen Betonieren und Fertigstellung.
  • Nasser Boden und Regen beim Betonieren stoppen die Arbeit, Frost verhindert das Betonieren ohne besondere Massnahmen.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

  • Zu flache oder zu schmale Fundamente: Der Zaun beginnt nach dem ersten Winter oder einem kräftigen Sturm zu kippen. Bei 2,4 m geschieht das schneller und sichtbarer als bei niedrigeren Zäunen.
  • Ungenauer Pfostenabstand: Die Platte passt nicht ins Feld oder hat viel Spiel und klappert. Zur Korrektur muss ein Pfosten ausgebrochen werden.
  • Pfosten nicht im Lot: Bei einer hohen Wand wächst die Abweichung nach oben, die oberen Platten klemmen in der Nut.
  • Volle Plattenhöhe vor dem Aushärten: Der Pfosten verdreht oder neigt sich im Fundament und kommt nicht mehr zurück.
  • Pfosten für eine geringere Höhe verwendet: Am Pfostenfuss entstehen Risse, zuerst haarfein, dann immer breiter.
  • Zaun als Stützmauer missbraucht: Erde vom Nachbargrundstück drückt auf die Platten, sie wölben sich und brechen. Ein Plattenzaun ist nicht dafür gebaut, Erdreich zurückzuhalten.
  • Stehendes Wasser an der Sockelplatte: Die Platten saugen sich voll, platzen im Winter ab und vermoosen.
  • Vergessene Leerrohre zum Tor: Später muss neben dem fertigen Zaun gegraben oder in die Fundamente gespitzt werden.
  • Beschädigte Plattenkanten beim Abladen und Tragen: Abgeplatzte Ecken lassen sich auf einer Dekoroberfläche kaum unauffällig ausbessern.

In der Praxis sieht man oft, dass ein 2,4-m-Zaun genau gleich gebaut wird wie die niedrigere Variante, nur mit mehr Platten. In den ersten Monaten sieht alles gut aus, das Problem zeigt sich erst nach einigen Stürmen.

Wie lange die Montage dauert und wann der Zaun belastet werden darf

Die Montage verläuft in zwei Etappen. In der ersten werden die Linie abgesteckt, die Löcher gebohrt sowie die Pfosten mit den unteren Platten gesetzt und einbetoniert. In der zweiten, nach dem Aushärten, folgen die oberen Plattenreihen und die Kappen. Dazwischen liegen meist einige Tage, bei kühlem Wetter auch länger. Die genaue Wartezeit bestimmen Hersteller und Temperatur. Bei 2,4 m sollten Sie diese Pause nicht abkürzen, denn gerade die oberen Reihen erzeugen am Pfosten den grössten Hebel.

Bei ebenem Gelände und guter Zufahrt schafft eine erfahrene Equipe das Setzen der Pfosten für einen üblichen Garten in einem bis wenigen Tagen. Das ganze Werk inklusive Fertigstellung ist meist innerhalb von ein bis zwei Wochen erledigt. Hanglage, steiniger Boden oder schlechtes Wetter verlängern die Zeit. Der Beton reift noch mehrere Wochen nach. Mit dem Anstrich und mit stärkerer Belastung, etwa grossen aufgehängten Pflanzgefässen oder angelehntem Material, warten Sie deshalb noch zu.

Anleitung für Heimwerker: was Sie vor der Montage vorbereiten können

Die Montage eines 2,4 m hohen Zauns selbst sollten Laien nicht übernehmen. Die Bauteile wiegen Dutzende Kilo, werden über Kopf und oft vom Gerüst aus gesetzt, und Fehler im Fundament lassen sich später nur mit grossem Aufwand beheben. Die Vorbereitung des Grundstücks schaffen Sie aber gut selbst und sparen den Monteuren damit Zeit und unnötige Komplikationen.

  1. Den Geometer für die Grenzpunkte bestellen und die Punkte gut sichtbar markiert lassen.
  2. Bei den Werken die Leitungspläne einholen und die Trassen mit Farbe oder Pflöcken markieren.
  3. Mit dem Nachbarn Lage des Zauns, beidseitiges Dekor und Zugang von seiner Seite während der Montage absprechen.
  4. Den Streifen entlang der Zaunlinie von Sträuchern, Wurzeln, Steinen und Abfall befreien.
  5. Einen alten Holz- oder Maschendrahtzaun abbauen, sofern er kein Asbest enthält, und das Material entsorgen.
  6. Genaue Lage und Breite von Tor und Gartentür festlegen und markieren.
  7. Über Kabel zu Tor und Beleuchtung entscheiden und Leerrohre bereitlegen, damit die Monteure sie vor dem Betonieren einlegen.
  8. Einen ebenen, tragfähigen Abladeplatz möglichst nahe am Zaun vorbereiten.

Kontrolle und Abnahme des fertigen Zauns

Gehen Sie den fertigen Zaun auf beiden Seiten ganz ab, bei Tageslicht und mit Wasserwaage und Schnur. Bei einer hohen Wand erkennen Sie Abweichungen gut, wenn Sie von einem Ende aus der Linie entlang schauen.

  • Pfosten stehen in beiden Richtungen im Lot und bewegen sich auf Druck nicht
  • Die Oberkante verläuft gerade oder in Hanglage gleichmässig abgestuft
  • Alle Platten liegen auf ganzer Länge aufeinander, klappern nicht und haben kein grösseres Spiel in der Nut
  • Platten und Pfosten sind frei von Rissen, Abplatzungen und Betonresten
  • Das Dekor läuft durch und die Sichtseite zeigt in die vereinbarte Richtung
  • Auf allen Pfosten sitzen Kappen
  • Die Fundamente sind eingefüllt und das Terrain leitet Wasser vom Zaun weg
  • Tor- und Türöffnung haben die vereinbarte Breite und die Leerrohre liegen am richtigen Ort
  • Der Zaun steht auf der vermessenen Grenze, und Sie haben Angaben zum verwendeten System und zur empfohlenen Pflege erhalten

Häufige Fragen

In der Regel mindestens bis unter die Frostgrenze, im Mittelland also rund 80 cm, in höheren Lagen mehr. Bei dieser Höhe sind oft grössere Tiefen oder breitere Fundamente nötig. Massgebend ist die Vorgabe des Systemherstellers, bei unsicherem Untergrund zusätzlich die Beurteilung durch einen Bauingenieur.

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