Preisverzeichnis 2026 · Schweiz

Zaunpfosten setzen bis 2,4 m Höhe

Einen Zaunpfosten setzen heisst: ein Loch graben, den Pfosten genau senkrecht hineinstellen und mit Beton fixieren. Danach trägt der Pfosten Gitter, Matten oder Holzlatten, hält dem Wind stand und bewegt sich auch nach einem strengen Winter nicht.

Aktualisiert 09/2026·5 Min. Lesezeit·22 Positionen im Preisverzeichnis
Preis der Standardleistung
CHF 50.45/ Stk.
Orientierungsspanne
CHF 40.36 - CHF 65.60
Preis nur für diese konkrete Leistung - ohne Material und ohne Vorbereitungsarbeiten. Es ist nicht der Preis für den gesamten Auftrag.
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Preisverzeichnis für Bauarbeiten: Zaunpfosten setzen bis 2,4 m Höhe

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Fundamente und Einfriedungen22 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Fliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Einfriedungen
Pfosten bis 2,4 m Höhe setzenStk.CHF 50.45 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Beton-Zaunsteine mauernStk.CHF 8.05 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Zaunpfeiler mauernlfmCHF 44.40 / lfmlfmMenge eingeben-
Montage Betonzaun bis 1,8 mlfmCHF 40.35 / lfmlfmMenge eingeben-
Montage Betonzaun bis 2,1 mlfmCHF 46.40 / lfmlfmMenge eingeben-
Montage Betonzaun bis 2,4 mlfmCHF 48.45 / lfmlfmMenge eingeben-
Zaun aus Schalungssteinen 12/15m²m²-
Zaun aus Schalungssteinen 20/25m²m²-
Demontage des alten ZauneslfmCHF 17.75 / lfmlfmMenge eingeben-
Pfosten bis 2,7 m Höhe setzenStk.CHF 56.50 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Pfosten bis 3,8 m Höhe setzenStk.CHF 70.65 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Strebe bis 2,7 m setzenStk.CHF 3.45 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Montage StacheldrahtauslegerStk.CHF 2.85 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Spanndraht spannenlfmCHF 1.00 / lfmlfmMenge eingeben-
Stacheldraht spannenlfmCHF 1.50 / lfmlfmMenge eingeben-
Montage ZaunrahmenStk.Stk.-
Montage Sonder-ZaunrahmenStk.Stk.-
Montage ZaunpaneeleStk.Stk.-
Maschendraht bis 1,4 m setzenlfmCHF 5.05 / lfmlfmMenge eingeben-
Maschendraht bis 1,8 m setzenlfmCHF 5.45 / lfmlfmMenge eingeben-
Maschendraht über 3,0 m setzenlfmCHF 7.45 / lfmlfmMenge eingeben-
Eckverbindung herstellenStk.CHF 2.00 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Arbeit gesamt
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Pfosten bis 2,4 m, 2,7 m und 3,8 m: wo liegt der Unterschied

Der Ablauf ist bei allen drei Höhen gleich, der Aufwand nicht. Ein höherer Pfosten wirkt wie ein längerer Hebel: Der Wind drückt auf eine grössere Zaunfläche, und die ganze Kraft landet im Fundament. Mit der Höhe wachsen deshalb die Tiefe des Lochs, die Betonmenge und die Ansprüche an die Genauigkeit.

  • Bis 2,4 m: der übliche Zaun ums Einfamilienhaus, aus Maschendraht, Doppelstabmatten oder Holz. Das Loch ist meist 60 bis 80 cm tief, idealerweise reicht es unter die Frostgrenze.
  • Bis 2,7 m: höhere Sichtschutz- und Mattenzäune, grössere Gärten, kleinere Areale. Das Loch ist meist 80 bis 100 cm tief und breiter, der Pfosten braucht ein kräftigeres Profil.
  • Bis 3,8 m: Gewerbeareale, Lager, Sportplätze, Zäune mit Stacheldraht auf Abweiser. Das Fundament ist oft 80 bis 120 cm tief oder mehr. Hier sollten der Hersteller des Zaunsystems oder ein Ingenieur Fundament und Profil festlegen, denn bei dieser Höhe entscheidet die Berechnung der Windlast.

Prüfen Sie vor der Bestellung, ob die angegebene Höhe die ganze Pfostenlänge meint oder nur den Teil über dem Boden. Ein Stück des Pfostens verschwindet ja im Beton.

So läuft das Setzen ab

  1. Zaunlinie mit Schnur und Pflöcken abstecken, Abstände und Höhenunterschiede im Gelände messen.
  2. Loch von Hand, mit dem Erdbohrer oder maschinell ausheben, passend zur Pfostenhöhe und zum Boden.
  3. Eine Schicht Kies einfüllen und verdichten, damit Wasser abfliessen kann.
  4. Pfosten hineinstellen, mit der Wasserwaage an zwei benachbarten Seiten ausrichten und mit Streben sichern.
  5. Beton schichtweise einfüllen und jede Schicht stochern oder verdichten, damit keine Hohlräume bleiben.
  6. Senkrechte und Höhe zur Schnur nochmals prüfen, solange der Beton noch nicht anzieht.
  7. Betonoberfläche mit leichtem Gefälle vom Pfosten weg abziehen, damit Wasser abläuft.
  8. Beton aushärten lassen und erst dann die Füllung montieren.

Warum so viel Aufmerksamkeit für die Abstände? Bei Mattenzäunen muss der Abstand der Pfosten genau zur Mattenbreite passen, sonst lässt sich die Matte nicht einsetzen. Bei Maschendraht sind Abstände von etwa 2 bis 2,5 m üblich. Je höher der Zaun und je schwerer oder geschlossener die Füllung, desto näher sollten die Pfosten beieinander stehen.

Pfosten und Beton: was passt wofür

Stahlpfosten sind am weitesten verbreitet. Sie sind leicht, schnell gesetzt und dank Feuerverzinkung oder Pulverbeschichtung gut gegen Rost geschützt. Sie passen zu Maschendraht und Matten in allen drei Höhen, bei 3,8 m braucht es aber ein stärkeres Profil.

Betonpfosten sind massiv und langlebig, aber schwer zu handhaben. Man sieht sie vor allem bei Beton- und kombinierten Zäunen.

Holzpfosten eignen sich eher für niedrigere Gartenzäune. Holz sollte nicht direkt im Beton oder in der Erde stehen. Besser ist ein Pfostenträger aus Metall, sonst fault das Holz am Boden mit der Zeit.

Für niedrigere Pfosten reicht meist Beton der Klasse C16/20, für höhere C20/25, bei 3,8 m je nach Berechnung auch mehr. Für ein paar Pfosten genügt Trockenbeton im Sack, bei vielen Pfosten lohnen sich ein Mischer oder Transportbeton. Halten Sie die Wassermenge nach Angabe des Herstellers ein: Zu flüssiger Beton wird schwächer.

Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert

Am einfachsten geht es in lockerer Erde auf flachem Grundstück mit guter Zufahrt. Mehr Zeit und Aufwand verursachen:

  • Steiniger oder felsiger Untergrund, der gespitzt oder maschinell gebohrt werden muss
  • Lehmiger, nasser oder aufgeschütteter Boden, der ein tieferes und breiteres Fundament verlangt
  • Hanglage, bei der jeder Pfosten eine andere Höhe hat und einzeln eingemessen wird
  • Baumwurzeln, alte Fundamente und Reste des früheren Zauns
  • Schlechter Zugang, wenn der Beton weit mit der Karrette gefahren werden muss
  • Grössere Pfostenhöhe, also mehr Aushub, mehr Beton und genaueres Einmessen

Klären Sie vor dem Graben ab, ob im Boden Leitungen liegen. Die Werke für Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation geben Auskunft über ihre Leitungen. Wenn Sie beim Graben auf eine Gasleitung stossen oder Gas riechen, hören Sie sofort auf, entfernen Sie sich und alarmieren Sie die Störungsnummer Ihres Gasversorgers oder 112.

Typische Fehler

  • Zu wenig tiefes Loch: Der Frost hebt den Pfosten an, nach dem ersten Winter steht er schief
  • Senkrechte nur von einer Seite geprüft: Von vorne gerade, von der Seite schief
  • Keine Streben: Der Pfosten verschiebt sich beim Aushärten und lässt sich nicht mehr korrigieren
  • Zu flüssiger oder nicht verdichteter Beton mit Hohlräumen, der mit der Zeit reisst
  • Beton als Mulde um den Pfosten: Wasser bleibt stehen, gefriert und schädigt das Fundament
  • Matten montieren oder Draht spannen schon am nächsten Tag
  • Betonieren bei Frost oder starkem Regen

Anleitung für Heimwerker: Pfosten bis 2,4 m setzen

Niedrigere Pfosten auf einem gewöhnlichen Grundstück schafft auch ein geschickter Heimwerker, wenn er eine Hilfe hat und sich Zeit lässt. Pfosten von 2,7 m und vor allem 3,8 m überlassen Sie besser einer Fachfirma: Das sind schwere Stücke, und bei einem Fehler können sie umkippen.

  1. Lage der Werkleitungen bei den zuständigen Werken abklären.
  2. Schnur zwischen den Eckpfosten spannen und die Lage der übrigen Pfosten markieren.
  3. Loch ausheben, meist 60 bis 80 cm tief und etwa 20 bis 30 cm breit.
  4. Etwa 10 cm Kies einfüllen und feststampfen.
  5. Pfosten hineinstellen und zu zweit mit der Wasserwaage an zwei Seiten ausrichten.
  6. Zwei Latten als schräge Streben in den Boden schlagen und am Pfosten befestigen.
  7. Beton schichtweise einfüllen und jede Schicht mit einem Stab stochern.
  8. Senkrechte und Höhe zur Schnur prüfen.
  9. Oberfläche mit Gefälle vom Pfosten weg glätten.
  10. Mit der Montage der Füllung einige Tage warten, bei normalem Beton besser eine Woche.

So prüfen Sie die fertige Arbeit

  • Jeder Pfosten ist senkrecht, geprüft mit der Wasserwaage an zwei Seiten
  • Die Pfostenköpfe liegen in einer Linie und auf der geplanten Höhe
  • Die Abstände passen zur Füllung, bei Matten genau auf Mass
  • Der Pfosten bewegt sich beim Drücken mit der Hand nicht, der Beton zeigt keine Risse
  • Die Fundamentoberfläche hat Gefälle vom Pfosten weg, Wasser bleibt nicht stehen
  • Die Umgebung ist aufgeräumt, überschüssiges Material wie vereinbart abgeführt
  • Sie wissen, ab wann die Füllung montiert werden darf

Häufige Fragen

Bei Pfosten bis 2,4 m meist 60 bis 80 cm, bis 2,7 m etwa 80 bis 100 cm und bei 3,8 m oft 80 bis 120 cm oder nach Berechnung. Ideal ist ein Fundament unter der Frostgrenze. Diese liegt im Mittelland meist bei rund 80 cm, in höheren Lagen deutlich tiefer.

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