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Abbruch des Einbauschranks

Beim Abbruch eines Einbauschranks wird ein Schrank entfernt, der fest mit Wand, Decke oder Boden verbunden ist. Danach ist der Platz frei für die nächsten Arbeiten. Meist steht das bei einer Renovierung an: Der alte Schrank nimmt zu viel Raum ein, passt nicht zur neuen Einrichtung, oder an seiner Stelle sollen ein neuer Boden oder ein neu

Aktualisiert 09/2026·5 Min. Lesezeit·24 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
75,22 €/ Stk.
Richtwert-Spanne
60,10 € - 97,80 €
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Abbruch- und Demontagearbeiten24 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Abbruch- und Demontagearbeiten
Ausbau eines EinbauschrankesStk.75,22 €-
Wandfliesen abschlagenm²-
Bodenfliesen abschlagenm²16,50 €-
Demontage der BadewanneStk.67,88 €-
Demontage des WCsStk.36,70 €-
Demontage des WaschbeckensStk.31,20 €-
Abbruch Ziegeltrennwand bis 150 mmm²-
Abbruch von Voll- / Sichtziegelmauerwerkm²-
Abbruch Betonwand / Trennwandm³275,20 €-
Abbruch Stahlbetondecke bis 12 cmm²99,07 €-
Entfernen von PVC- oder Teppichbödenm²7,34 €-
Entfernen schwimmender Böden (Parkett, Linoleum)m²2,38 €-
Demontage Türblatt mit HolzzargeStk.45,87 €-
Stahlzarge aus Betonwand herausschneiden und ausbauenStk.-
Stahlzarge aus Beton ausbrechenStk.47,70 €-
Demontage PlattenheizkörperStk.36,70 €-
Demontage GussheizkörperStk.64,20 €-
Entfernen Gipskarton-Unterdecke samt Unterkonstruktionm²14,68 €-
Kompletter Abbruch eines Fertig-Sanitärkerns (Plattenbau)Stk.-
Abschlagen alter Innenputzem²11,92 €-
Demontage der KüchenzeileStk.-
Ausbau einer WC-Vorwand mit SteigleitungStk.88,06 €-
Ausbau der FensterbänkeStk.18,35 €-
Bauschutt abtransportieren und entsorgent-
Summe Arbeit
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Welche Arten von Einbauschränken es gibt

Hinter dem Begriff Einbauschrank stecken ganz unterschiedliche Konstruktionen. Davon hängt ab, wie aufwendig die Arbeit wird.

  • Holz- oder Spanplattenschrank in einer Nische: Korpus, Böden und Türen sind an Wand und Decke geschraubt. Das ist eher eine Demontage als ein Abbruch.
  • Schrank mit Front aus Gipskarton oder Spanplatte: Ein Teil des Schranks ist eine Trockenbauwand, die ihn vom Zimmer trennt. Diese Wand wird herausgeschnitten und samt Profilen entfernt.
  • Gemauerter Schrank: In Altbauten sind Seitenwände oder Rückwand oft aus Ziegeln oder Steinen gemauert. Hier wird Mauerwerk abgebrochen.
  • Schrank mit Leitungen: Er hat eine Innenbeleuchtung, eine Steckdose oder verdeckt den Zugang zu Wasserzähler oder Steigleitung.

Warum ist das wichtig? Einen Holzschrank baut ein geschickter Heimwerker in wenigen Stunden ab. Bei einem gemauerten Schrank muss erst geklärt werden, ob die Wand etwas trägt. Außerdem entstehen Staub, Schutt und größere Ausbesserungen danach.

So läuft der Abbruch Schritt für Schritt ab

  1. Ausräumen und Raum schützen: Der Schrank wird geleert, Möbel in der Nähe werden mit Folie abgedeckt, der Boden mit Pappe oder Platten. Kommt im Zuge der Renovierung ein neuer Boden, wird der alte Laminat- oder Klickboden oft kurz vor oder nach dem Abbruch entfernt. So lässt sich der neue Boden in einer Ebene ohne Übergänge verlegen.
  2. Strom abklemmen: Hat der Schrank Licht oder eine Steckdose, trennt eine Elektrofachkraft den Stromkreis und sichert die Leitungen fachgerecht ab.
  3. Bewegliche Teile ausbauen: Zuerst kommen Schiebe- oder Drehtüren, Böden, Kleiderstangen, Schubladen und Beschläge heraus. Schwere Türen werden als Erstes abgenommen, damit sie nicht umkippen.
  4. Korpus zerlegen: Seitenwände, Deckel und Rückwände werden abgeschraubt oder vorsichtig abgehebelt. Sind Teile verklebt oder in die Wand eingelassen, helfen Säge, Multitool oder Stemmhammer.
  5. Gemauerte Teile abbrechen: Gemauerte Seitenwände werden von oben nach unten Stück für Stück abgetragen und nicht im Ganzen umgerissen.
  6. Befestigungen entfernen: Dübel, Schrauben, Leisten und Kleberreste kommen heraus, damit sich die Wand ausbessern lässt.
  7. Abfall trennen und entsorgen: Holz, Spanplatte, Metall und Bauschutt werden getrennt und zum Wertstoffhof oder in einen Container gebracht.

Wenn der Schrank zur Wand oder Statik gehört

In der Praxis kommt es vor, dass ein gemauerter Schrank nicht einfach nur ein Schrank ist. Er kann Teil einer Trennwand oder sogar einer tragenden Wand sein. Gerade im Altbau ist nicht immer klar, was die Decke trägt. Soll Mauerwerk weg, das für die Statik eine Rolle spielen könnte, lassen Sie es vorher von einem Statiker beurteilen.

Eingriffe in tragende Bauteile oder eine geänderte Raumaufteilung können je nach Bundesland genehmigungspflichtig sein. Maßgeblich ist die Landesbauordnung. Fragen Sie im Zweifel beim Bauamt nach, bevor Sie anfangen. Wohnen Sie in einer Eigentumswohnung im Mehrfamilienhaus, sprechen Sie vorher mit der Hausverwaltung oder der Eigentümergemeinschaft (WEG). Das gilt besonders, wenn der Schrank an Steigleitungen, einen Schacht oder eine gemeinsame Wand grenzt. Mieter brauchen für bauliche Veränderungen ohnehin die Zustimmung des Vermieters.

Ein weiterer Punkt im Altbau: In Gebäuden bis etwa Anfang der 1990er Jahre können Platten, Spachtelmassen oder Kleber Asbest enthalten. Besteht ein Verdacht, lassen Sie das Material prüfen. Die Entfernung gehört dann in die Hände eines zugelassenen Fachbetriebs.

Was die Arbeit leichter oder schwerer macht

Vor allem diese Punkte bestimmen den Aufwand und damit auch die Kosten:

  • Größe des Schranks: Ein Schrank über die ganze Wand bis zur Decke hat mehr Teile, mehr Befestigungen und erzeugt mehr Abfall.
  • Material: Massivholz, Metallkonstruktionen und Mauerwerk machen mehr Arbeit als leichte Spanplatte.
  • Befestigung: Verklebte und eingelassene Teile dauern länger als geschraubte.
  • Leitungen im oder hinter dem Schrank: Strom, Rohre und Revisionsöffnungen verlangen Vorsicht und manchmal einen weiteren Handwerker.
  • Zugang und Abtransport: Ein hohes Stockwerk ohne Aufzug, ein enges Treppenhaus oder kein Stellplatz für einen Container verlängern die Arbeit. Für einen Container auf öffentlichem Grund brauchen Sie oft eine Genehmigung der Stadt.
  • Weitere Arbeiten: Werden gleichzeitig Türzargen ausgebaut, der Boden erneuert oder Öffnungen angepasst, lässt sich vieles verbinden. Der Gesamtumfang wächst dann aber.

Typische Fehler beim Abbruch

  • Gewaltsames Herausreißen: Der Schrank kommt mitsamt Putzstücken heraus, und der Boden wird beschädigt.
  • Übersehene Befestigungen: Schränke sind oft auch an Decke oder Boden verankert, gern an Stellen, die man nicht sieht.
  • Blind bohren und sägen: Hinter dem Schrank können Kabel oder Rohre verlaufen. Prüfen Sie die Wand vorher mit einem Leitungssucher.
  • Unterschätztes Gewicht: Große Türen und Seitenwände sind schwerer, als sie aussehen. Fallen sie, verletzen sie Menschen oder beschädigen den Boden.
  • Abfall in die Hausmülltonne: Bauschutt und Sperrgut gehören zum Wertstoffhof, in die Sperrmüllabholung oder in einen bestellten Container, je nach Regeln Ihrer Kommune.
  • Vergessene Ausbesserungen: Wo der Schrank stand, fehlt an Wand und Boden oft die Oberfläche. Das sollten Sie bei den nächsten Arbeiten einplanen.

Anleitung für Heimwerker: Holz-Einbauschrank abbauen

Einen Schrank aus Holz oder Spanplatte ohne gemauerte Teile schaffen Sie gut selbst. Ist Strom im Schrank, lassen Sie ihn zuerst von einer Elektrofachkraft abklemmen. Gemauerte Teile und alles, was mit einer tragenden Wand zu tun haben könnte, überlassen Sie Fachleuten.

  1. Schrank ausräumen, Boden und Möbel in der Nähe abdecken.
  2. Akkuschrauber, Brecheisen, Hammer, Säge, Handschuhe, Schutzbrille und eine standfeste Trittleiter bereitlegen.
  3. Türen abnehmen, bei Schiebetüren zuerst die Flügel aus der Schiene heben, schwere Teile zu zweit tragen.
  4. Böden, Kleiderstangen, Schubladen und Beschläge ausbauen.
  5. Korpus von der Decke nach unten abschrauben und jedes Teil festhalten, bevor es sich löst.
  6. Rückwand und Leisten lösen, verklebte Teile vorsichtig einschneiden statt abreißen.
  7. Schrauben und Dübel aus Wand, Decke und Boden ziehen.
  8. Abfall in Holz, Metall und Rest trennen und zum Wertstoffhof bringen.
  9. Staub absaugen und Wand und Boden auf Schäden prüfen.

So prüfen Sie die fertige Arbeit

  • Der Schrank ist vollständig entfernt, samt Leisten, Schienen und Befestigungen
  • In Wand, Decke und Boden stehen keine Schrauben oder Dübel mehr hervor
  • Wände, Zargen und Boden sind nicht über den vereinbarten Bereich hinaus beschädigt
  • Eventuelle Leitungen sind sicher abgeschlossen und gekennzeichnet
  • Nach dem Abbruch gemauerter Teile zeigen die angrenzenden Wände keine neuen Risse
  • Der Abfall ist abtransportiert, der Raum gesaugt und gefegt
  • Es ist klar, welche Putz- und Bodenarbeiten als Nächstes folgen

Häufige Fragen

Bei einem Holzschrank in einer Nische meistens ja. Ältere Schränke sind aber oft fest in Wand und Decke verankert oder haben gemauerte Teile. Dann handelt es sich um echte Abbrucharbeiten.

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