Die Standardmontage einer Split-Klimaanlage (ein Innen- und ein Außengerät, Leitungslänge bis 3 m) kostet laut NUMIQ Preisliste 674,28 € pro Stück, je nach Region und Umfang 539,40 € bis 876,60 €. Im Preis sind Rohrleitungen, Stromanschluss, Konsole, Abdeckkanäle und die Inbetriebnahme enthalten. Jeder weitere Meter Leitung kostet ab 48,70 €/m, das Stemmen von Schlitzen 18,73 €/m, deren Verputzen 15,73 €/m und eine längere Stromzuleitung 20,23 €/m. Den Endpreis beeinflussen vor allem die Leitungslänge, das Mauerwerk und der Zugang zum Außengerät.
Standard sind bis zu 3 m, jeder weitere Meter wird je nach Geräteleistung verrechnet.
Der Abdeckkanal ist inklusive, Schlitze und Kernbohrung werden zusätzlich verrechnet.
Der Anschluss bis 3 m ist inklusive, eine längere Zuleitung wird extra verrechnet.
Dach, Montage unter dem Fenster oder Höhen über 3 m gelten als erschwerte Bedingungen.
Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Der Montagepreis ergibt sich nicht aus einer einzigen Zahl. Zuerst ansehen, was zur Standardmontage gehört, dann die zusätzlichen Leitungsmeter und jene Arbeiten dazurechnen, die die eigene Wand erfordert.
- Montage und Inbetriebnahme von Innen- und Außengerät unter Standardbedingungen
- Kupferleitungen in dampfdichter Isolierung bis zu einer Länge von 3 m
- Stromversorgung und Verbindungskabel bis zu einer Länge von 3 m
- 1x Wanddurchbruch und Ableitung des Kondensats im freien Gefälle zum Außengerät
- Montagezubehör, z. B. Wandkonsole für das Außengerät
- Abdeckkanäle samt Formstücken für die Leitungsführung
- Druckprobe, Evakuierung und Probebetrieb
- Einschulung in die Bedienung und Eintrag im Montageprotokoll
Die angeführten Positionen beschreiben den Umfang der Standardmontage. Der aktuelle Preis wird in der Preisliste je nach gewählter Region angezeigt.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Klimatechnik | ||||
| Montage Split-Klimaanlage (Innen-/Außengerät) bis 3 m Leitungsweg | Stk. | 674,28 € | - | |
| Montage Multisplit-Klimaanlage 2 Innengeräte + 1 Außengerät bis 3 m Kältemittelleitung | Stk. | - | ||
| Montage Multisplit-Klimaanlage 3 Innen- + 1 Außengerät bis 3 m Kältemittelleitung | Stk. | - | ||
| Wandschlitze für Klimaleitungen stemmen | m | 18,73 € | - | |
| Schlitze nach Klimaleitungsinstallation verschließen und verputzen | m | 15,73 € | - | |
| Stromkabel verlegen | m | 20,23 € | - | |
| Wanddurchbruch nicht tragende Wand bis 10 cm | Stk. | 37,46 € | - | |
| Wanddurchbruch tragende Wand bis 25 cm | Stk. | 59,94 € | - | |
| Kältemittelleitung über 3 m verlängern, Gerät 2,5 bis 3,5 kW | m | 48,70 € | - | |
| Kältemittelleitung über 3 m verlängern, Gerät 5 kW | m | 54,84 € | - | |
| Kältemittelleitung über 3 m verlängern, Gerät 7 kW | m | 60,98 € | - | |
| Leichtes Alu-Rollgerüst für Außenmontage bis 2. OG | Etage | 149,84 € | - | |
| Geräteleistung | Typische Anwendung | Preis pro Meter |
|---|---|---|
| 2,5 und 3,5 kW | Zimmer, Schlafzimmer, kleinere Wohnung | 48,70 €/m |
| 5 kW | Wohnzimmer mit Küche | 54,84 €/m |
| 7 kW | Offener Wohnbereich, Haus | 60,98 €/m |
Leistungsstärkere Geräte brauchen Rohre mit größerem Durchmesser, daher ist der Meterpreis höher. Der Preis enthält Material und Arbeitszeit.
Die Höhe des Aufpreises hängt vom Aufwand ab und wird bei der Besichtigung festgelegt.
Leistungsarten und ihre Preise
Die gängigste Lösung für ein Zimmer oder Schlafzimmer, Leitungslänge bis 3 m im Preis enthalten.
Ein Außengerät versorgt mehrere Räume, dafür gibt es mehr Leitungen und Verbindungen.
Unsichtbare Leitungsführung in Ziegel oder Porenbeton. Tragende Betonwände aus statischen Gründen nicht schlitzen.
Stromversorgung über 3 m, meist als eigener Stromkreis vom Verteiler.
Arbeitsablauf
- 01Besichtigung: Position der Geräte, Leitungslänge, Art der Kondensatableitung und benötigte Leistung werden festgelegt.
- 02Die Montageplatte des Innengeräts und die Konsole des Außengeräts werden im tragenden Untergrund verankert.
- 03Die Wanddurchführung wird mit Gefälle nach außen gebohrt, bei Bedarf werden auch Schlitze gestemmt.
- 04Isolierte Kupferleitungen, Kondensatschlauch und Verbindungskabel werden ohne Knicke verlegt.
- 05Die Rohre werden abgelängt, entgratet und gebördelt, die Verbindungen mit dem Drehmomentschlüssel angezogen.
- 06Der Kreislauf wird mit Stickstoff abgedrückt und die Dichtheit der Verbindungen geprüft.
- 07Der Kreislauf wird unter 500 Mikron (rund 67 Pa) evakuiert und das Vakuum 10 bis 15 Minuten lang überwacht.
- 08Die Serviceventile werden geöffnet, das Gerät angeschlossen und der Kondensatablauf mit Wasser getestet.
- 09Ausblastemperatur, Temperaturdifferenz und Stromaufnahme werden gemessen.
- 10Erst nach der Dichtheitsprüfung werden die Schlitze verputzt, die Kabelkanäle aufgesetzt und die Bedienung erklärt.
- Zweistufige Vakuumpumpe und digitales Vakuummeter
- Stickstoff mit Druckminderer
- Bördelgerät und Drehmomentschlüssel
- Rohrabschneider, Entgrater und Biegewerkzeug für Kupfer
- Kernbohrgerät
- Kältemittel-Lecksuchgerät
Deckt undichte Stellen an den Verbindungen auf, bevor das Kältemittel eingefüllt wird.
Entfernt Luft und Feuchtigkeit, die das Öl und den Kompressor schädigen.
Kontrolle von Temperaturen, Drücken, Kondensatablauf, Vibrationen und Geräuschentwicklung.
| Kontrollpunkt | Fachgerechte Ausführung | Warnsignal |
|---|---|---|
| Kupferrohr | Knickfrei verlegt, Verbindungen zugänglich und isoliert | Verborgener Knick unter der Isolierung |
| Kondensat | Durchgehendes Gefälle, Ablauf mit Wasser getestet | Gegengefälle oder Ablauf über die Fassade |
| Elektrik | Eigene Absicherung, Leiter mit Aderendhülsen | Lose Litzen direkt unter der Klemme |
| Außengerät | Stabile Konsole und Schwingungsdämpfer | Vibrationsübertragung auf die Wand |
| Inbetriebnahme | Druckprobe, Evakuierung und Protokollierung der Werte | Nur Öffnen der Ventile ohne Messung |
Was in der Standardmontage steckt und was extra kostet
Die Standardmontage einer Split-Klimaanlage ist ein klar umrissenes Paket. Dazu gehören die Montage und Inbetriebnahme von Innen- und Außengerät, ein Durchbruch durch die Wand, die Kupferleitungen für das Kältemittel und die Stromleitung bis 3 Meter, die Kondensatableitung im natürlichen Gefälle zum Außengerät, eine Wandkonsole, Abdeckkanäle mit Formteilen, eine Einschulung in die Bedienung und ein Montageprotokoll. Die vollständige Liste und die aktuellen Preise finden Sie weiter oben in der Preisliste.
Extra verrechnet werden drei Gruppen von Arbeiten:
- Längere Leitungen. Jeder Meter über die 3 Meter hinaus wird nach der Leistung des Geräts verrechnet, denn stärkere Geräte brauchen Rohre mit größerem Durchmesser.
- Bauarbeiten. Schlitze stemmen und wieder verputzen, ein zweiter Durchbruch oder eine Kernbohrung durch Stahlbeton oder eine gedämmte Wand.
- Schwierige Bedingungen. Montage am Dach, unter dem Fenster oder in mehr als 3 Metern Höhe, wo ein Gerüst oder eine Hebebühne nötig ist. Wie hoch der Aufpreis ausfällt, klärt sich bei der Besichtigung vor Ort.
Deshalb lohnt sich ein Angebot nach Positionen statt eines einzigen Pauschalbetrags. So können Sie jede Zeile nachvollziehen, und der Handwerker kann jeden Meter und jeden Durchbruch begründen.
Split, Multi-Split und die Klimaanlage für die Wohnung samt Montage
Split heißt: ein Innengerät und ein Außengerät. Diese Lösung ist günstig, zuverlässig und leicht zu warten. Beim Multi-Split hängen zwei oder mehr Innengeräte an einem Außengerät, in Wohnungen meist zwei bis drei. Das spart Platz an der Fassade oder am Balkon. Dafür sind die Leitungen länger, es gibt mehr Verbindungsstellen, und fällt das Außengerät aus, sind alle Räume gleichzeitig ohne Kühlung. Bei zwei nebeneinanderliegenden Zimmern ist der Unterschied oft gering, ab drei Zimmern wird Multi-Split interessant.
Wenn Sie eine Klimaanlage für die Wohnung samt Montage suchen, rechnen Sie immer mit zwei Teilen: dem Gerät, je nach Marke und Leistung, und der Montage laut Preisliste. Angebote nach dem Muster „Gerät mit Montage um einen Betrag“ sollten Sie sich aufschlüsseln lassen. Oft stecken dahinter nur 2 Meter Leitung, eine billige Isolierung oder eine Montage ohne Evakuieren.
Wohnung oder Haus: Worin sich die Montage unterscheidet
Wohnung im Mehrparteienhaus. Die Leitungen sind meist kurz, das Außengerät kommt auf den Balkon oder an die Fassade direkt hinter dem Innengerät. Stimmen Sie den Platz für das Außengerät vorab mit der Hausverwaltung und den Nachbarn ab, damit Lärm und Kondenswasser später niemanden stören. In Häusern mit tragenden Betonwänden werden waagrechte Schlitze ohne Statiker in der Regel nicht gestemmt. Die Leitung läuft dann im Kanal oder geht direkt hinter dem Innengerät durch die Wand.
Einfamilienhaus. Hier sind die Leitungen oft länger und führen häufig durch die Wärmedämmung. Das Außengerät steht am Boden oder auf einer Konsole bei der Terrasse. Bei einer gedämmten Fassade muss der Durchbruch so abgedichtet werden, dass keine Wärmebrücke entsteht und kein Wasser hinter die Dämmung läuft. Das Kondenswasser lässt sich in einen Sickerschacht oder in die Regenwasserableitung führen. Liegen mehrere Zimmer in verschiedenen Stockwerken, kommen eher Multi-Split oder zwei getrennte Split-Anlagen zum Einsatz.
Welche Leistung braucht Ihre Klimaanlage?
Die Frage nach der Leistung kommt meist gemeinsam mit der Frage nach dem Preis, und das zu Recht. Ein zu schwaches Gerät läuft ständig auf Volllast. Ein zu starkes schaltet oft ein und aus, sobald der Kühlbedarf unter seine kleinste regelbare Leistung fällt. Das kostet Strom und Komfort. Als grobe Orientierung gilt die Fläche des Raums bei üblicher Raumhöhe und durchschnittlicher Dämmung. Große Südfenster, ein ausgebautes Dachgeschoß oder ein Büro mit mehreren Personen verschieben den Bedarf um eine Stufe nach oben. Die genaue Auslegung sollte der Kältetechniker bei der Besichtigung vornehmen.
| Raumfläche | Ungefähre Kühlleistung | Typischerweise |
|---|---|---|
| bis 25 m² | 2,5 kW | Schlafzimmer, Kinderzimmer |
| 25 bis 35 m² | 3,5 kW | Wohnzimmer in einer Wohnung |
| 35 bis 50 m² | 5 kW | Wohnzimmer mit Küche |
| 50 bis 70 m² | 7 kW | Offener Wohnbereich, Dachgeschoß |
Richtwerte bei einer Raumhöhe bis 2,7 m und üblicher Dämmung. Große Südfenster, ein Dachgeschoß oder viele Personen im Raum erfordern eine um eine Stufe höhere Leistung. Die genaue Auslegung übernimmt der Installateur bei der Besichtigung.
Kupferleitung und Isolierung: Hier wird nicht gespart
An die Geräte werden die Leitungen mit Bördelverbindungen angeschlossen, Verbindungen auf der Strecke werden hartgelötet. Der ganze Kreislauf arbeitet mit hohem Druck und muss über die gesamte Lebensdauer dicht bleiben. In neuen Geräten steckt heute meist das Kältemittel R32, bei neueren Modellen auch R290. Seit 1. Jänner 2025 dürfen in der EU keine neuen Single-Split-Geräte mit weniger als 3 kg Füllung und einem Kältemittel mit einem GWP von 750 oder mehr in Verkehr gebracht werden, das betrifft auch R410A.
- Wandstärke 0,8 mm. Für die üblichen Dimensionen 1/4", 3/8" und 1/2" ist das der Standard für Kälteleitungen nach EN 12735-1, ausgelegt auf die Drücke moderner Kältemittel.
- Kupfer mit 99,9 % Reinheit. Kältekupfer der Sorte Cu-DHP ist weichgeglüht, innen getrocknet und ab Werk mit Kappen verschlossen, damit weder Feuchtigkeit noch Schmutz hineinkommen.
- Dampfdichte Isolierung. Geschlossenzellige Isolierung verhindert, dass sich an der kalten Leitung Wasser niederschlägt. Im Freien muss sie UV-beständig sein, sonst zerfällt sie nach zwei bis drei Saisonen.
Warum nicht einfach Installationskupfer aus dem Baumarkt? Nicht, weil es zu dünn wäre, nach EN 1057 hat es oft sogar 1 mm Wandstärke. Das Problem: Es ist meist hart und lässt sich schlecht biegen, innen weder getrocknet noch verschlossen, und die metrischen Maße passen nicht zu den Bördelmuttern in Zoll. Feuchtigkeit und Schmutz im Kreislauf gelangen ins Öl und sind eine sehr häufige Ursache dafür, dass der Kompressor festgeht.
Kupfer wird mit einer Biegezange oder Biegefeder in genauen Radien gebogen. Ein Knick unter der Isolierung fällt nicht auf, aber der verengte Querschnitt macht das Gerät lauter, belastet den Kompressor und erhöht den Stromverbrauch. Auch eine zu kurze Leitung schadet. Die Hersteller schreiben eine Mindestlänge vor, weil die Leitung Vibrationen dämpft und das Öl im Kreislauf richtig verteilt.
Kondenswasser ableiten, ohne Ärger mit den Nachbarn
Beim Kühlen entzieht das Innengerät der Luft Feuchtigkeit, und dieses Wasser muss irgendwohin. Im Mehrparteienhaus ist das Kondenswasser einer der häufigsten Gründe für Streit mit den Nachbarn und für Schäden an der Wand.
- Gefälle von mindestens 1 %. Also ein Zentimeter pro Meter, auf der ganzen Länge und ohne Gegengefälle.
- Keine unnötigen Bögen. Jede Erhöhung fängt Schmutz, und der Ablauf setzt sich mit der Zeit zu.
- Isolierter Schlauch. An einem nicht isolierten Schlauch im Schlitz schlägt sich Luftfeuchtigkeit nieder, und die landet direkt in der Wand.
Stimmt das Gefälle nicht, sucht sich das Wasser seinen eigenen Weg, fast immer in die Wand unter dem Innengerät. Der Anschluss an den Abfluss in der Wohnung ist eine saubere Lösung, aber nur über einen passenden Geruchsverschluss, idealerweise einen Siphon mit Trockenklappe. Er hält Kanalgeruch auch dann zurück, wenn das Sperrwasser im Winter austrocknet. Der Auslass an der Fassade ist am einfachsten, doch wenn es dem Nachbarn auf den Balkon oder auf den Gehsteig tropft, ist Ärger programmiert. Im Winter muss auch das Wasser sicher abfließen, das beim Heizen und Abtauen am Außengerät entsteht, sonst bildet sich Glatteis.
Wo kein natürliches Gefälle möglich ist, hilft eine Kondensatpumpe. Sie läuft aber in Intervallen und ist in einem ruhigen Raum zu hören. Für Schlaf- und Kinderzimmer sollten Sie sie nur wählen, wenn es wirklich keine andere Möglichkeit gibt, und dann immer in leiser Ausführung.
Strom und Absicherung
Die Stromleitung bis 3 Meter gehört zur Standardmontage. Eine längere Zuleitung, meist ein eigener Stromkreis vom Verteiler, wird nach Metern verrechnet. Sicherungsautomat und Kabelquerschnitt richten sich nach den Vorgaben des Herstellers und nach den Bedingungen vor Ort, etwa nach Leitungslänge und Verlegeart. Bei Geräten bis 3,5 kW sind typischerweise ein Sicherungsautomat mit 10 bis 16 A und eine Mantelleitung mit 3x1,5 oder 3x2,5 mm² üblich. Die feindrähtigen Adern des Verbindungskabels bekommen Aderendhülsen, sonst lockern sie sich mit der Zeit unter der Klemme und die Verbindung wird heiß. Einen neuen Stromkreis darf nur ein befugter Elektrotechniker herstellen. Er prüft die Anlage und stellt Ihnen einen Elektrobefund aus.
Wer am Kältekreis arbeiten darf: F-Gase
Klimaanlagen mit R32 oder R410A enthalten fluorierte Treibhausgase. Arbeiten am Kältekreis, also Bördeln, Evakuieren und das Öffnen der Serviceventile, darf nur jemand mit einem gültigen Zertifikat für den Umgang mit F-Gasen durchführen. In Österreich gelten dafür die EU-F-Gase-Regeln, ergänzt durch nationale Vorschriften. Ohne Nachweis einer fachgerechten Montage erkennen die Hersteller die Garantie meist nicht an. Selbst vorbereiten können Sie etwa Schlitze oder die Konsole. Den Stromanschluss übernimmt der Elektrotechniker, das Anschließen des Kältekreises und die Inbetriebnahme der zertifizierte Kältetechniker, der die Messwerte ins Montageprotokoll einträgt.
Woran Sie eine saubere Montage erkennen
Bevor Sie die Arbeit abnehmen, lohnt sich ein kurzer Rundgang mit dem Monteur. Diese Punkte sollten passen:
- Druckprobe und Evakuieren sind im Montageprotokoll mit Werten eingetragen
- Die Leitungen sind ohne Knicke verlegt und durchgehend isoliert, im Freien UV-beständig
- Das Kondenswasser läuft bei einem Test mit Wasser sichtbar und vollständig ab
- Der Durchbruch ist innen und außen sauber abgedichtet
- Das Außengerät steht fest, schwingungsgedämpft und mit Abstand zur Wand laut Hersteller
- Kühlen und Heizen wurden vorgeführt, und Sie wurden in die Bedienung eingeschult
- Für einen neuen Stromkreis liegt der Elektrobefund vor
- Name und Zertifikat des Kältetechnikers sind im Protokoll angeführt
Häufige Fragen
Die Standardmontage einer Split-Klimaanlage mit einem Innen- und einem Außengerät und einer Leitungslänge bis 3 m kostet laut aktueller Preisliste 674,28 € pro Stück. Längere Leitungen, Schlitze, Kernbohrungen und erschwerter Zugang werden gesondert verrechnet.
Ja, die Standardmontage umfasst Kupferleitung und Stromleitung bis 3 Meter, die Konsole, Abdeckkanäle und Kleinmaterial. Das Klimagerät selbst ist nicht enthalten.
Das hängt von der Leistung des Geräts ab. Bei 2,5 und 3,5 kW ist der Meter günstiger, bei 5 und 7 kW teurer, weil Rohre mit größerem Durchmesser nötig sind. Die aktuellen Sätze finden Sie in der Tabelle der Zusatzleistungen.
Ein Split-Gerät ist in der Regel in 3 bis 5 Stunden montiert. Multi-Split, Mauerschlitze oder Arbeiten in der Höhe können einen ganzen Tag beanspruchen.
Ja. Evakuieren und Druckprobe funktionieren auch bei leichtem Frost, und im Winter sind Termine oft leichter zu bekommen. Lässt die Außentemperatur keinen Test im Kühlbetrieb zu, wird nach den Vorgaben des Herstellers zumindest der Heizbetrieb geprüft und das Kühlen an einem der ersten wärmeren Tage nachgetestet.
Ähnliche Arbeiten
Kalkulieren Sie das ganze Projekt, nicht nur eine Leistung
Im Preisverzeichnis für Bauarbeiten wählen Sie Positionen aus allen Gewerken aus. NUMIQ erstellt daraus ein kundenfertiges Angebot.