Preisverzeichnis Bauarbeiten: Estrichboden und Dachstock dämmen
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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Dämmung | ||||
| Decken- / Dachbodendämmung | m² | CHF 20.20 / m² | m² | Menge eingeben- |
| Fassadendämmung mit EPS (vollflächige Verklebung und Verdübelung) | m² | CHF 50.45 / m² | m² | Menge eingeben- |
| Fassadendämmung mit Mineralwolle (inkl. Verdübelung) | m² | CHF 56.50 / m² | m² | Menge eingeben- |
| WDVS-Montage bis 20 cm | m² | CHF 26.25 / m² | m² | Menge eingeben- |
| Dämmung der Fensterlaibungen (XPS) | lfm | CHF 6.05 / lfm | lfm | Menge eingeben- |
| Dampfsperre | m² | CHF 8.05 / m² | m² | Menge eingeben- |
| Aussen-Dünnschichtputz (Kratzputz 2 mm) | m² | m² | - | |
| Wände mit Armierungsgewebe und Kleber überziehen | m² | m² | - | |
| Montage PVC-Eckprofil | lfm | CHF 3.85 / lfm | lfm | Menge eingeben- |
| APU-Anputzleiste mit Gewebe setzen | lfm | CHF 1.80 / lfm | lfm | Menge eingeben- |
| Sturzprofil mit Tropfkante | lfm | CHF 5.05 / lfm | lfm | Menge eingeben- |
| PU-Spritzdämmung (geschlossenzellig) | m² | m² | - | |
| PU-Spritzdämmung (offenzellig bis 25 cm) | m² | m² | - | |
Was die Dämmung von Estrichboden und Dachstock umfasst
In der NUMIQ Preisliste versteht man unter dieser Position die Arbeit für das Verlegen von Wärmedämmung aus Mineralwolle in Platten oder Rollen, abgerechnet pro m² gedämmter Fläche. Es geht um zwei häufige Fälle:
- Estrichboden unter einem unbeheizten Estrich. Die Dämmung wird von oben, vom Estrich aus, auf die oberste Geschossdecke gelegt, zwischen die Balken oder auf die Betondecke, in einer oder zwei Lagen.
- Bewohnter Dachstock. Die Dämmung kommt zwischen die Sparren, eine weitere Lage unter die Sparren, und raumseitig wird mit Dampfbremse und Verkleidung abgeschlossen, meist mit Gipskartonplatten.
Zur Arbeit gehören das Zuschneiden und Einlegen der Dämmung, das Verlegen in Lagen mit versetzten Stössen, das Ergänzen der Dämmung an Mauerwerk, Kamin und Durchdringungen sowie die übliche Befestigung, damit die Dämmung nicht herausfällt. Kleines Verbrauchsmaterial wie Messer, Klebebänder und Klammern ist im Arbeitspreis enthalten.
Was die Arbeit normalerweise nicht umfasst: die Mineralwolle selbst, die Dampfbremse und deren Montage, Kanthölzer und Hilfslattung, die Gipskartonverkleidung, begehbare Laufstege aus Platten im Estrich, Reparaturen am Dachstuhl, den Ersatz des Unterdachs sowie das Entfernen und Entsorgen alter Dämmung. Diese Arbeiten werden als separate Positionen gerechnet.
Wann der Estrichboden und wann das Dach gedämmt wird
Zuerst ist zu entscheiden, welcher Teil des Hauses warm und welcher kalt bleibt. Davon hängt ab, wo die Dämmung hinkommt.
Der Estrich wird nicht bewohnt
Ist über der obersten Decke ein Estrich, in dem niemand wohnt und nur einige Dinge gelagert werden, dämmt man den Estrichboden. Der Estrich bleibt kalt und unbeheizt, beheizt wird nur der Raum darunter. Diese Lösung ist günstiger, weil die Fläche des Estrichbodens kleiner ist als die Fläche der Dachschrägen und die Dämmung bequem von oben verlegt wird, ohne Überkopfarbeit. Bei einer Holzbalkendecke kommt die Dämmung zwischen die Balken und eine weitere Lage quer darüber. Bei einer Beton- oder Hourdisdecke wird direkt auf die Decke gedämmt. Für begehbare Estriche gibt es zudem Systeme aus druckfester Steinwolle mit aufkaschierter Spanplatte, die nach dem Verlegen sofort begehbar sind.
Der Dachstock wird bewohnt oder soll ausgebaut werden
Wird im Dachstock gewohnt oder ist ein Ausbau geplant, dämmt man die Dachschräge. Die Dämmung kommt zwischen die Sparren, unter die Sparren und in die Kehlbalkenlage darüber, falls vorhanden. Das ist der anspruchsvollere Aufbau: raumseitig muss er mit einer Dampfbremse luftdicht abgeschlossen sein, aussen braucht es ein diffusionsoffenes Unterdach.
Jahreszeit
Gedämmt werden kann das ganze Jahr, denn es handelt sich um einen trockenen Arbeitsgang im Inneren des Daches. Die meisten Hausbesitzer kümmern sich zu Beginn des Winters darum, wenn die ersten Heizkostenabrechnungen kommen. Im Sommer ist es im ungelüfteten Estrich sehr heiss und die Arbeit körperlich anstrengender, deshalb sind Frühling und Herbst für die Handwerker am angenehmsten.
Vor dem Dämmen muss das Dach kontrolliert werden. Ist das Dach undicht, ist der Dachstuhl von Holzschädlingen befallen oder fehlt ein Unterdach, sind diese Punkte zuerst zu beheben. Nasse Dämmung verliert ihre Dämmwirkung, und das Holz darunter beginnt zu faulen.
Ablauf der Dämmung Schritt für Schritt
Estrichboden unter unbeheiztem Estrich
- Estrich vorbereiten. Räumen, absaugen, alte durchfeuchtete oder beschädigte Dämmung entfernen und die elektrischen Leitungen auf der Decke kontrollieren.
- Decke abdichten. Bei luftdurchlässigen Holzdecken und bei alten Decken mit Rissen wird zuerst eine Luftdichtheitsschicht hergestellt, also eine Dampfbremse mit verklebten Stössen oder das Abdichten von Rissen und Durchdringungen. Warme, feuchte Raumluft darf nicht in die Dämmung strömen.
- Erste Lage verlegen. Bei einer Balkendecke die Dämmung 1 bis 2 cm breiter zuschneiden als der Abstand zwischen den Balken, damit sie satt anliegt. Bei einer Betondecke vollflächig verlegen, Platten dicht aneinander.
- Zweite Lage quer verlegen. Die zweite Lage rechtwinklig zur ersten legen, damit Fugen und Balken überdeckt sind, denn die Balken bilden Wärmebrücken.
- Ränder ergänzen. Die Dämmung bis an die Aussenmauern und über die Mauerkrone führen, um den Kamin mit dem vorgeschriebenen Abstand und um alle Durchdringungen herum.
- Estrichzugang dämmen und abdichten. Die Estrichluke oder die Estrichtreppe ist oft die grösste Schwachstelle der ganzen Decke.
- Laufstege erstellen. Wird der Estrich begangen, auf Kanthölzer über der Dämmung Spanplatten oder OSB-Platten legen, damit die Dämmung nicht zusammengedrückt wird.
Bewohnter Dachstock zwischen und unter den Sparren
- Dach von aussen und Unterdach kontrollieren. Das Unterdach muss intakt sein, und über der Dämmung braucht es je nach Dachaufbau eine Hinterlüftung oder ein diffusionsoffenes Unterdach.
- Sparrenabstände messen. Die Dämmung 1 bis 2 cm breiter zuschneiden als das lichte Mass zwischen den Sparren und leicht einklemmen, ohne Fugen.
- Hilfslattung unter den Sparren montieren. Die Latten quer zu den Sparren befestigen. Ihre Höhe entspricht der Dicke der zweiten Dämmlage.
- Zweite Lage unter den Sparren einlegen. Diese Lage überdeckt die Sparren und reduziert Wärmebrücken, weil Holz schlechter dämmt als Mineralwolle.
- Dampfbremse montieren. Die Bahn raumseitig befestigen, alle Stösse, Überlappungen und Durchdringungen mit dem systemzugehörigen Klebeband verkleben und mit Anschlusskleber an das Mauerwerk anschliessen. Löcher mit Reparaturband schliessen.
- Verkleidung montieren. In der Installationsebene aus Lattung oder Metallprofilen kann eine dünne dritte Dämmlage eingelegt werden, danach werden die Platten verschraubt.
Diesen Aufbau zeigen zum Beispiel die Konstruktionsdetails von Flumroc für die Sanierung von innen mit Dämmung zwischen und unter den Sparren, mit einer feuchtevariablen Dampfbremse und einer Installationszone. Als Faustregel gilt, dass raumseitig der Dampfbremse nur ein kleiner Teil der Dämmung liegen soll, üblicherweise höchstens etwa ein Fünftel, damit sich an der Folie kein Tauwasser bildet. Bei abweichenden Aufbauten entscheidet der Bauphysiker oder der Hersteller.
Materialien und Dämmstärken
Mineralwolle
Für Estrichboden und Dachstock wird Glaswolle oder Steinwolle verwendet. In der Schweiz sind vor allem die Steinwolle von Flumroc und die Glaswolle von Isover verbreitet. Mineralwolle ist nicht brennbar, diffusionsoffen und dämmt auch Schall gut. Rollen eignen sich für freie Flächen im Estrich, Platten sind steifer und halten zwischen den Sparren besser ohne Unterstützung. Für das Einlegen zwischen die Sparren bieten die Hersteller Klemmfilze und flexible Platten an, die sich zwischen das Holz klemmen und nicht herausfallen.
Empfohlene Dämmstärke
Massgebend ist nicht die Dicke in Zentimetern, sondern der U-Wert des Bauteils. Die kantonalen Energievorschriften verlangen bei Umbauten für Dach und Decke gegen Aussenklima einen U-Wert von 0,25 W/(m²·K) und gegen unbeheizte Räume von 0,28 W/(m²·K). Wer Fördergelder für die Dachdämmung beantragen will, muss in der Regel einen U-Wert von höchstens 0,20 W/(m²·K) erreichen. Mit einer Mineralwolle mit einer Wärmeleitfähigkeit um 0,034 W/(m·K) braucht es dafür rund 17 cm reine Dämmung. In der Praxis werden auf dem Estrichboden meist zwei Lagen von zusammen 20 bis 30 cm verlegt, bei der Dachschräge wird die Sparrenhöhe mit einer weiteren Lage unter den Sparren kombiniert.
Dampfbremse und Unterdach
Die Dampfbremse ist eine Bahn mit hohem Diffusionswiderstand auf der warmen, raumseitigen Seite der Dämmung. Häufig werden heute feuchtevariable Dampfbremsen eingesetzt, die im Sommer eine Rücktrocknung nach innen erlauben. Das Unterdach liegt auf der kalten Seite und muss im Gegenteil diffusionsoffen sein, damit Feuchtigkeit aus der Konstruktion nach aussen entweichen kann. Eine Verwechslung dieser Bahnen ist ein schwerer Fehler. Details zur Montage finden Sie im Beitrag zum Einbau und zur Montage der Dampfsperre.
Andere Möglichkeiten
Für den Estrichboden wird neben Platten und Rollen auch Einblasdämmung verwendet, die Unebenheiten und unregelmässige Hohlräume besser ausfüllt. Beim bewohnten Dachstock wird manchmal eine Spritzschaumdämmung gewählt, die direkt auf die Unterseite des Daches gespritzt wird. Polystyrol wird auf dem Estrichboden selten verlegt, weil es kaum diffusionsoffen und brennbar ist.
Platten und Rollen oder Einblasdämmung
Das Verlegen von Platten und Rollen eignet sich dort, wo der Estrich genügend hoch ist, gut begangen werden kann und die Decke eben ist. Der Vorteil: Der Eigentümer sieht genau, welche Dämmstärke er erhalten hat, und die Dämmung lässt sich später leicht zur Seite legen, wenn an der Decke oder an der Elektroinstallation etwas zu reparieren ist. Beim bewohnten Dachstock zwischen den Sparren kommt praktisch nur die Dämmung mit Platten oder Filzen in Frage, weil sie in der Schräge halten muss.
Einblasdämmung lohnt sich bei niedrigen Estrichen, in denen man nicht stehen kann, bei vielen Balken, Streben und verwinkelten Stellen sowie dort, wo sich Material nicht über eine Leiter hinauftragen lässt. Die Maschine steht vor dem Haus, und die Dämmung wird über einen Schlauch gefördert. Bei einer freien Fläche ohne Hindernisse sind beide Methoden vergleichbar, und es entscheiden Preis und Verfügbarkeit der Handwerker.
Die häufigsten Fehler aus der Praxis
- Fugen zwischen den Platten. In der Praxis kommt es vor, dass die Dämmung genau auf das Mass oder mit Spalten zugeschnitten wird. Durch die Fugen geht Wärme verloren, und die Dämmung verliert einen Teil ihrer Wirkung.
- Nur eine Lage zwischen den Balken. Die Balken bleiben offen und bilden Wärmebrücken. Eine zweite Lage quer darüber deckt sie ab.
- Löcher und unverklebte Stösse in der Dampfbremse. Feuchte Luft strömt in die Dämmung, kondensiert, und das Holz wird nass. Typische Stellen sind Elektrodosen, Durchdringungen und der Anschluss an das Mauerwerk.
- Dampfbremse auf der falschen Seite. Eine Bahn mit hohem Diffusionswiderstand direkt unter der Eindeckung schliesst die Feuchtigkeit in der Konstruktion ein.
- Zusammengedrückte Dämmung. Wird auf der Dämmung gegangen oder werden Dinge darauf abgestellt, verliert sie an Dicke und Dämmwirkung.
- Vergessener Estrichzugang. Eine ungedämmte und undichte Estrichluke lässt viel Wärme entweichen, und darunter bildet sich Kondenswasser.
- Verstopfte Hinterlüftung. Dämmung, die an der Traufe bis an das Unterdach gestopft wird, blockiert den Luftstrom, und das Dach wird von innen feucht.
- Dämmung satt am Kamin. Beim Kamin sind die Brandschutzabstände und die Vorgaben des Kamin- und des Dämmstoffherstellers einzuhalten.
Bewilligungen und Fachbetriebe
Klären Sie mit der Baubehörde Ihrer Gemeinde, ob für Ihr Vorhaben eine Bewilligung nötig ist, besonders wenn der Dachstock gleichzeitig zu Wohnraum ausgebaut wird oder neue Dachfenster und Lukarnen geplant sind. Auch ohne Bewilligungsverfahren gelten die kantonalen Energievorschriften für die Dämmwerte. Für das Dämmen braucht es keine besondere Konzession, ausgeführt wird die Arbeit üblicherweise von Zimmereien, Holzbau- oder Dachdeckerbetrieben und spezialisierten Isolierfirmen. Bei der Abnahme sollten Sie Belege über das verwendete Material und die Dämmstärke erhalten. Beim Arbeiten mit Mineralwolle werden Schutzkleidung, Handschuhe, Schutzbrille und eine Atemschutzmaske empfohlen.
Für die Dämmung der Dachschräge über bereits beheizten Räumen gibt es in vielen Kantonen Beiträge aus dem Gebäudeprogramm, das Gesuch muss jedoch vor Baubeginn eingereicht werden. Die Dämmung des Estrichbodens gegen einen unbeheizten Estrich wird in den meisten Kantonen nicht gefördert. Zudem lassen sich Investitionen in energiesparende Massnahmen an bestehenden Gebäuden heute bei den Steuern abziehen, soweit sie nicht durch Fördergelder gedeckt sind. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen auf dem offiziellen Portal des Gebäudeprogramms Ihres Kantons und bei Ihrer kantonalen Steuerverwaltung.
Wie Sie die fertige Arbeit prüfen
Sehen Sie sich die Dämmung bei der Abnahme an, bevor sie von Gipskarton oder Laufstegen verdeckt wird. Später sind Fehler nicht mehr sichtbar. Es lohnt sich, diese Punkte durchzugehen:
- die Dämmstärke an mehreren Stellen messen und mit der Vereinbarung vergleichen,
- prüfen, ob zwischen den Platten und an den Balken keine Fugen sind und ob die Stösse der Lagen versetzt sind,
- die Ränder an den Aussenmauern ansehen, ob die Dämmung bis über die Mauerkrone reicht,
- kontrollieren, ob Durchdringungen, Kamin und Estrichzugang sauber gelöst sind,
- bei der Dampfbremse die Verklebung der Stösse und den Anschluss an das Mauerwerk prüfen, ohne Löcher und Risse,
- sicherstellen, dass an der Traufe die Hinterlüftung frei bleibt und die Dämmung sie nicht blockiert,
- Angaben zum verwendeten Produkt und zu dessen Dicke verlangen.
Im ersten Winter lohnt sich ein Blick auf die Decke von unten, ob sich in den Ecken feuchte Stellen oder Schimmel bilden. Treten sie auf, gibt es irgendwo eine Wärmebrücke oder eine Undichtheit in der Dampfbremse. Hilfreich ist auch eine Thermografie bei kaltem Wetter, die Stellen mit Wärmeverlust sichtbar macht.
Preis und was ihn beeinflusst
Der Arbeitspreis in der NUMIQ Preisliste liegt bei rund CHF 20 pro m² Dämmung von Estrichboden oder Dachstock. Der Preis umfasst die Arbeit und kleines Verbrauchsmaterial, ohne die Dämmung selbst, die Dampfbremse und die Verkleidung. Die Preise unterscheiden sich je nach Region und Ort und bewegen sich meist etwa zwischen CHF 18 und 23 pro m².
Den Endbetrag beeinflussen am stärksten:
- ob es sich um einen waagrechten Estrichboden oder um eine Dachschräge handelt, bei der über Kopf und langsamer gearbeitet wird,
- die Anzahl Lagen und die gesamte Dämmstärke,
- der Zugang zum Estrich, seine Höhe und das Hinauftragen des Materials,
- die Gliederung des Daches, die Anzahl Sparren, Lukarnen und Durchdringungen,
- das Entfernen und Entsorgen der alten Dämmung,
- Zusatzarbeiten wie Dampfbremse, Lattung, Verkleidung und Laufstege.
Vergleichen Sie bei Offerten immer dieselbe Dämmstärke und denselben Dämmstofftyp. Wenn Sie auch eine Verkleidung im Dachstock planen, lesen Sie den Beitrag zu Gipskarton an Dachschräge und Unterdecke im Dachgeschoss. Beim bewohnten Dachstock ist die Spritzschaumdämmung eine Alternative. Weitere Positionen zur Dämmung der Gebäudehülle finden Sie im Bereich Fassadendämmung.
Häufige Fragen
Wird im Estrich nicht gewohnt und ist das auch nicht geplant, ist es vorteilhafter, den Estrichboden zu dämmen. Die Fläche ist kleiner und die Arbeit einfacher. Wird der Dachstock bewohnt, dämmt man die Dachschräge.
Gegen einen unbeheizten Estrich verlangen die kantonalen Vorschriften bei Umbauten einen U-Wert von 0,28 W/(m²·K), was schon mit gut 12 cm Mineralwolle erreicht wird. Wirtschaftlich sinnvoll sind aber meist zwei Lagen von zusammen 20 bis 30 cm. Eine dickere Schicht spart mehr Wärme, die Kosten steigen jedoch.
Die Decke muss luftdicht sein, damit keine feuchte Raumluft in die Dämmung strömt. Bei einer Betondecke erfüllt die Decke selbst diese Aufgabe oft. Bei einer Holzbalkendecke mit Schalung wird eine Dampfbremse oder eine Abdichtung meist empfohlen. Entscheiden sollte eine Fachperson anhand des Deckenaufbaus.
Der Estrichboden eines üblichen Einfamilienhauses mit rund 100 m² ist bei gutem Zugang meist in ein bis zwei Tagen gedämmt. Beim bewohnten Dachstock mit Schrägen, Dampfbremse und Verkleidung dauert es deutlich länger.
Ja. Eine dicke Schicht Mineralwolle verlangsamt den Wärmeeintrag vom aufgeheizten Dach in die Räume. Beim bewohnten Dachstock helfen im Sommer vor allem eine dickere und schwerere Dämmung und eine gut durchlüftete Schicht unter der Eindeckung.
Auf normaler Mineralwolle nicht, weil sie zusammengedrückt wird. Wird der Estrich genutzt, legt man auf Kanthölzer über der Dämmung Spanplatten oder OSB-Platten und erstellt Laufstege, oder man verwendet begehbare Dämmelemente mit aufkaschierter Platte.
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