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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Dächer und Eindeckungen | ||||
| Montage Konterlattung | m² | CHF 7.85 | - | |
| Montage Lattung unter Dachziegel | m² | - | ||
| Setzen und Montage Dampfsperre | m² | CHF 5.85 | - | |
| Fassadenverblechung - Winkelstehfalz | m² | CHF 40.35 | - | |
| Dachdeckung in Doppel-/Stehfalztechnik | m² | CHF 38.35 | - | |
| Montage PVC-Dichtungsbahn (Flachdach) | m² | - | ||
| Funkenprüfung der PVC-Bahn (Flachdach) | m² | - | ||
| Verlegung Keramik-/Betondachziegel | m² | CHF 60.55 | - | |
Was die Konterlattung auf dem Dach leistet
Die Konterlattung hat drei Aufgaben. Die wichtigste ist die Hinterlüftung. Zwischen Unterdach und Eindeckung braucht es einen Luftraum, durch den Luft von der Traufe zum First strömt. Diese Luftschicht führt Feuchtigkeit ab, die aus dem Dachraum durch die Bahn diffundiert. Sie trocknet auch Wasser, das bei Föhnsturm, Schlagregen oder Treibschnee unter die Ziegel gelangt. Die Höhe der Konterlatte ist deshalb gleichzeitig die Höhe des Lüftungsraums.
Die zweite Aufgabe ist mechanisch. Die Konterlatte drückt die Unterdachbahn auf ganzer Länge auf den Sparren. So hebt der Wind die Bahn nicht an, und sie reisst nicht um die Nägel herum aus. Auf die Konterlattung kommt danach die Ziegellattung, die die Eindeckung trägt.
Die dritte Aufgabe ist die Ebene. Sparren liegen selten exakt in einer Flucht, bei alten Dachstühlen schon gar nicht, aber auch bei neuen nicht immer. Die Konterlatten lassen sich unterlegen oder ausgleichen, damit Lattung und Eindeckung später gerade liegen. Wird dieser Schritt ausgelassen, lässt sich ein welliges Ziegeldach nur noch durch Abdecken korrigieren.
Warum genügt es nicht, die Ziegellatten direkt auf die Sparren zu nageln? Weil sie dann auf der Unterdachbahn liegen würden. Wasser, das auf der Bahn abläuft, bliebe an jeder Latte hängen, unter der Latte könnte die Bahn nie abtrocknen, und die Luft hätte keinen Weg. Erst die Konterlattung sorgt dafür, dass Wasser auf dem Unterdach frei bis in die Dachrinne läuft.
Nur Konterlattung oder beide Lattenlagen: der Unterschied zu den verwandten Positionen
In der NUMIQ-Preisliste gibt es drei verwandte Positionen mit je eigener Seite. Es lohnt sich, den Unterschied zu kennen:
- Konterlattung montieren (diese Seite): nur die Leisten in Gefällsrichtung auf den Sparren, über der Unterdachbahn oder über einer bestehenden Schalung. Gerechnet wird pro m² Dachfläche. Die Ziegellattung ist nicht enthalten.
- Lattung für Ziegel- und Schindeleindeckung: die waagrechten Latten auf der Konterlattung, mit dem Abstand, den der konkrete Ziegel verlangt. Dazu gehören Traufbrett oder Trauflatte, Firstlatte und Latten an der Kehle.
- Lattung und Konterlattung zusammen: beide Lagen in einem Arbeitsgang, von derselben Equipe, nahtlos hintereinander.
Die reine Konterlattung ist in diesen Fällen sinnvoll:
- Das Dach soll rasch mit Unterdach und Konterlattung geschlossen werden, die Eindeckung kommt aber erst einige Wochen später, etwa weil die Ziegel Lieferfrist haben.
- Unter einer Blecheindeckung kommt eine Vollschalung. Die Konterlatten bilden den Lüftungsraum zwischen Unterdach und Schalung und tragen diese.
- Der Dachdecker will die Ziegellattung selbst verlegen, weil er die Lattweite nach dem gelieferten Ziegel einmisst.
- Es wird eine Aufsparrendämmung verlegt, und die Konterlatten werden mit langen Schrauben durch die Dämmplatten in die Sparren verankert. Das ist eine eigene, deutlich anspruchsvollere Arbeit.
- Bei einer Sanierung bleibt die alte Schalung, sie erhält eine neue Bahn, und die Konterlatten kommen darauf.
Macht eine Firma das Dach von der Bahn bis zur Eindeckung und muss nichts warten, ist die kombinierte Position meist praktischer. Die Equipe muss nicht zweimal anrücken, die Absturzsicherung nicht zweimal einrichten, und für beide Lagen trägt eine Person die Verantwortung. Umgekehrt gilt: Wer nur die Konterlattung bestellt, sollte schriftlich festhalten, welche Höhe sie hat und wer später für die Ebene der Lattung geradesteht.
Was bereit sein muss, bevor die Zimmerleute kommen
Die Konterlattung schliesst eine Bauphase ab. Ist das darunter nicht fertig, wartet die Equipe oder macht Kompromisse, die sich später rächen.
- Dachstuhl geprüft und repariert. Beschädigte, morsche oder durchgebogene Sparren werden ersetzt oder verstärkt, bevor die Bahn darauf kommt. Unter der Konterlatte sieht niemand mehr etwas.
- Holzschutz. Wird ein alter Dachstuhl gegen Insekten oder Pilz behandelt, muss das abgeschlossen und abgetrocknet sein.
- Unterdachbahn. Sie liegt bereits oder wird von derselben Equipe unmittelbar vorher verlegt, waagrecht von der Traufe nach oben, mit Überlappungen nach Herstellerangabe. Die meisten Bahnen ertragen Sonne und Witterung nur eine begrenzte Zeit, die der Hersteller angibt.
- Traufe. Das Traufblech des Spenglers, auf das die Bahn entwässert, sollte montiert sein, damit Wasser in die Rinne läuft und nicht an die Fassade.
- Durchdringungen. Kamin, Entlüftung der Kanalisation, Dachfenster und Ausstiege sollten mindestens eingemessen sein, damit die Konterlatten dort richtig unterbrochen werden.
- Gerüst und Absturzsicherung. Fassadengerüst mit Dachfangwand oder eine andere Sicherung, ein Zugang für das Material und ein trockener Lagerplatz für das Holz.
Bei Mehrfamilienhäusern im Stockwerkeigentum klären Sie Termin, Gerüst und Zugang zum Estrich früh mit der Liegenschaftsverwaltung oder dem Hauswart. Wer mit dem Dach auch gleich dämmt, sollte sich zudem vorab über das Gebäudeprogramm des Kantons informieren, denn Fördergesuche müssen in der Regel vor Baubeginn eingereicht werden.
Abstimmung mit den anderen Handwerkern
Vor der Konterlattung arbeiten der Zimmermann am Dachstuhl, allenfalls der Dämmspezialist und der Spengler an der Traufe. Danach folgen Ziegellattung, Dachdecker, Spengler mit der Kaminverkleidung und der Einbau der Dachfenster. Klären Sie besonders:
- Die Höhe der Konterlatte mit dem Dachdecker. Sie bestimmt die Höhe an der Traufe, den Anschluss an die Rinne und die Firsthöhe.
- Die Dachfenster. Die Hersteller haben eigene Anleitungen für den Anschluss der Bahn und die Wasserführung über dem Fenster.
- Die Dämmung von innen. Wird Mineralwolle zwischen die Sparren gestopft, darf sie die Bahn nicht in den Lüftungsraum drücken. Sonst wölbt sich die Bahn zwischen den Konterlatten und verkleinert den Querschnitt.
- Blitzschutz und Antennen. Deren Halter werden oft durch die Eindeckung in Latten und Konterlatten befestigt. Es hilft, früh davon zu wissen.
So läuft die Montage der Konterlattung ab
Sparren auf Flucht prüfen
Der Zimmermann spannt eine Schnur oder legt eine lange Richtlatte über mehrere Sparren und sieht, wo Sparren vorstehen und wo sie durchhängen. Bei neuen, gehobelten Sparren ist der Unterschied meist klein, bei alten Dächern hängen einzelne Sparren durchaus einige Zentimeter durch. Hier entscheidet sich, wo unterlegt und wo ausgeglichen wird.
Konterlatte auflegen und Nageldichtband
Die Konterlatte liegt genau in der Sparrenachse, nicht daneben. Bei flacher Neigung, bei längerer Behelfsdeckung oder wenn der Bahnhersteller es verlangt, kommt ein Nageldichtband unter die Konterlatte oder auf ihre Unterseite. Das Band schliesst sich beim Durchnageln um den Nagelschaft, damit kein Wasser durch die Löcher in die Dämmung sickert.
Befestigen
Die Konterlatte wird in regelmässigen Abständen in den Sparren genagelt oder geschraubt, üblicherweise etwa alle 30 bis 50 cm, je nach Planung und Belastung. Die Befestigung muss genug tief im Sparren sitzen. Verwendet werden verzinkte Nägel, oft Rillennägel, die besser halten. Bei einer Aufsparrendämmung kommen Systemschrauben in vorgeschriebener Länge und unter dem vorgeschriebenen Winkel zum Einsatz.
Stossen und ausgleichen
Konterlatten werden stumpf gestossen, immer über einem Sparren. Bei durchhängenden Sparren legt der Zimmermann Keile oder Unterlagen darunter oder nimmt eine höhere Latte und gleicht den Rest aus. Die Ebene prüft er laufend mit einer Schnur zwischen den äussersten Konterlatten.
Traufe, First und Durchdringungen
An der Traufe enden die Konterlatten so, dass zwischen Bahn und Eindeckung ein offener Lufteinlass bleibt. Er wird später mit einem Lüftungsgitter gegen Vögel und Insekten geschützt. Am First werden die Konterlatten so abgeschnitten, dass die Luft über den belüfteten First austreten kann. Um Dachfenster, Kamine und Lukarnen werden sie mit genügend Abstand unterbrochen, damit die Luft das Hindernis umströmt und keine geschlossene Tasche ohne Lüftung entsteht.
Kehlen und Grate
Auf Walm- und verwinkelten Dächern werden die Konterlatten am Grat und in der Kehle schräg zugeschnitten. In der Kehle kommt oft eine Zusatzlatte oder ein Brett unter das Kehlblech. Hier zeigt sich die Erfahrung einer Equipe: Jeder Schnitt muss sitzen, und die Bahn darf in der Kehle nicht gespannt sein wie eine Trommel.
Material: Holz, Lattenhöhe und Befestigung
Holz
Konterlatten sind aus Fichte, Tanne oder Föhre, in der Regel gegen Insekten und Pilze imprägniert. Das Holz soll trocken sein, ungefähr mit einer Holzfeuchte bis 20 %, gerade und ohne grosse ausfallende Äste. Nasses Holz verdreht sich auf dem Dach, schwindet und lockert die Nägel. Kommen die Latten feucht an, lagert man sie mit Zwischenhölzern unter Dach, damit sie abtrocknen.
Höhe und Querschnitt
Bei Einfamilienhäusern sind Konterlatten mit etwa 40 bis 60 mm Höhe und rund 50 bis 60 mm Breite üblich. Eine höhere Latte ergibt einen grösseren Lüftungsraum. Den brauchen Sie vor allem bei langen Sparren, flacher Neigung, verwinkelten Dächern mit vielen Durchdringungen und bei einem bewohnten Dachgeschoss. In schneereichen Lagen spielt auch die längere Zeit unter Schnee eine Rolle. Massgebend sind die Planung, die SIA-Regeln für geneigte Dächer und die Angaben der Hersteller von Eindeckung und Bahn. Die Breite muss für ein sicheres Annageln der Ziegellatten reichen.
Befestigung und Abdichtung
- Nägel: verzinkt, glatt oder gerillt, genügend lang. Bei dünnen Latten auf schwachen Sparren eher Schrauben.
- Holzbauschrauben: bei höheren Latten, beim Unterlegen und bei Sanierungen, wo Hammerschläge altes Holz oder den Verputz im Dachraum lösen würden.
- Systemschrauben für Aufsparrendämmung: lange Schrauben mit geprüfter Verankerung, nach dem Schraubenplan des Herstellers gesetzt.
- Nageldichtband: aus Schaum oder Butyl, dort, wo die Bahn länger ohne Eindeckung bleibt oder die Neigung flach ist.
Konterlattung auf Schalung und unter Blech
Bei einer Vollschalung mit Bitumenbahn oder Unterdachbahn werden die Konterlatten durch die Schalung in die Sparren verankert, nicht nur in die Bretter. Unter einer Blecheindeckung auf Schalung bilden sie den Lüftungsraum. Fehlt er, bildet sich an der Unterseite des Blechs Kondenswasser, das in den Dachraum tropft.
Was die Arbeit leichter oder aufwendiger macht und wie lange sie dauert
Kein Dach ist wie das andere. Leichter geht die Arbeit bei:
- einem einfachen Satteldach mit langen, geraden Flächen,
- neuen, geraden Sparren aus gehobeltem Holz,
- sicherem Zugang und stehendem Gerüst,
- wenigen Durchdringungen und Dachfenstern,
- bereits verlegter Bahn und Material vor Ort.
Aufwendiger und langsamer wird sie bei:
- Walmen, Kehlen, Lukarnen und Graten, wo jede Latte zugeschnitten wird,
- steiler Neigung und grosser Höhe, die mehr Sicherung verlangen,
- alten, unebenen Sparren, die fast auf jedem Meter unterlegt werden müssen,
- Aufsparrendämmung mit langen Schrauben und exaktem Schraubenbild,
- Montage auf bestehender Schalung, wo die Sparren erst gesucht werden müssen,
- vielen Kaminen, Entlüftungen und Fenstern,
- Wind, Regen oder Schnee, bei denen auf dem Dach nicht gearbeitet werden kann oder soll.
Auf einem einfachen Satteldach eines Einfamilienhauses schafft eine Equipe von zwei bis drei Zimmerleuten die Konterlattung meist in ein bis zwei Tagen. Bei einem Walmdach mit Lukarnen, krummem Dachstuhl oder Aufsparrendämmung kann es ein Mehrfaches dauern. Trocknungs- oder Aushärtezeiten gibt es keine. Verzögern kann aber das Wetter, denn auf einer nassen Bahn arbeitet niemand sicher.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
Die meisten Fehler sieht man direkt nach der Montage nicht. Sie zeigen sich nach dem ersten Winter, manchmal erst nach Jahren.
- Zu niedrige Konterlatte. Der Lüftungsraum reicht nicht, Feuchtigkeit staut sich unter der Eindeckung, die Latten schimmeln, und im Dachgeschoss erscheinen Flecken auf den Gipsplatten.
- Versperrter Lufteinlass oder Luftauslass. An der Traufe ist der Spalt mit Mörtel, Blech oder einem zu dichten Gitter verschlossen, am First fehlt die Lüftung. Dann strömt keine Luft, auch wenn die Latten hoch genug sind.
- Konterlatte neben der Sparrenachse. Der Nagel geht nur durch Bahn und Dämmung. Die Latte lockert sich mit der Zeit, und die Bahn hat Löcher.
- Kurze oder unverzinkte Nägel. Sie rosten, lassen nach, und die Eindeckung bewegt sich bei starkem Wind.
- Fehlendes Nageldichtband, wo es nötig war. Bei einer Behelfsdeckung sickert Wasser an den Nägeln in die Dämmung, unbemerkt, bis an der Decke ein Fleck auftaucht.
- Durchgehende Konterlatten unter dem Dachfenster. Über dem Fenster entsteht ein geschlossener Raum ohne Lüftung, rund um das Fenster bleibt es feucht, und das Holz leidet.
- Feuchtes Holz. Die Latten verdrehen sich, die Ebene geht verloren, und auf dem Ziegeldach sieht man Wellen.
- Nicht ausgeglichene Sparren. Schräg über das Dach geschaut sieht man Mulden und Buckel. Beheben lässt sich das nur durch Umdecken.
- Bei der Montage beschädigte Bahn. Betreten der Bahn zwischen den Sparren, heruntergefallenes Werkzeug, Einschnitte beim Zuschneiden. Kleine Risse werden sofort mit dem passenden Klebeband des Bahnherstellers geschlossen.
Anleitung für Heimwerker: was Sie vor und nach der Montage selbst erledigen können
Die Konterlattung selbst ist Arbeit in der Höhe auf einer schrägen Fläche, oft auf einer Bahn, die bei Feuchtigkeit rutschig ist. Dazu gehören Gerüst mit Dachfangwand oder eine andere Absturzsicherung, Anseilschutz und Erfahrung im Dachstuhl. Diesen Teil überlassen Sie dem Zimmermann. Vom Boden und vom Dachraum aus können Sie der Equipe aber viel Arbeit abnehmen und die Qualität mitkontrollieren:
- Mit Zimmermann und Dachdecker die Höhe der Konterlatte und die Art der Eindeckung schriftlich festhalten.
- Den Platz rund ums Haus für Gerüst und Materialanlieferung räumen, Autos anderswo parkieren.
- Einen trockenen, gedeckten Lagerplatz für das Holz bereitstellen und Zwischenhölzer bereithalten.
- Den Estrich oder Dachraum ausräumen, damit Sparren und Bahn von innen zugänglich sind.
- Den Termin so legen, dass die Bahn nicht länger offen liegt, als der Hersteller erlaubt.
- Nach der Montage im Dachraum mit einer Lampe die Sparren absuchen und Nägel markieren, die neben dem Sparren herauskommen.
- Bei Regen von innen prüfen, ob an Nägeln oder Stössen Wasser durchtritt, und Auffälligkeiten fotografieren.
Checkliste für die Abnahme der Konterlattung
Bevor die Zimmerleute gehen und Lattung und Eindeckung folgen, lohnt sich ein Rundgang vom Gerüst aus und von innen im Dachraum:
- Jede Konterlatte liegt in der Sparrenachse und sitzt fest, sie bewegt sich bei Druck nicht
- Nägel oder Schrauben sind verzinkt und in regelmässigen Abständen gesetzt
- Stösse liegen über einem Sparren, stumpf und ohne grosse Fugen
- Die Lattenhöhe entspricht der Planung oder der Absprache mit dem Dachdecker
- Die Dachfläche zeigt entlang der Schnur keine sichtbaren Wellen
- An der Traufe ist der Lufteinlass frei, und die Bahn entwässert in die Rinne
- Am First ist Platz für den Luftaustritt gelassen
- Um Dachfenster, Kamine und Lukarnen sind die Konterlatten mit Luftspalt unterbrochen
- Wo Nageldichtband vereinbart war, ist es tatsächlich verlegt
- Die Bahn ist nicht gerissen, nicht durchstochen und nicht in den Lüftungsraum gedrückt
- Vom Dachraum aus sind keine Nägel sichtbar, die den Sparren verfehlt haben
- Das Holz ist trocken, imprägniert und verdreht sich nicht
- Abschnitte, Abfall und Nägel sind vom Dach und rund ums Haus weggeräumt
Häufige Fragen
Die Ziegellatten tragen die Eindeckung, die Konterlatten schaffen darunter den Lüftungsraum und den Abstand zur Bahn. Ohne sie lägen die Latten direkt auf der Bahn, Wasser bliebe dahinter hängen, und unter den Ziegeln würde keine Luft strömen.
Bei Einfamilienhäusern sind etwa 40 bis 60 mm üblich. Bei langen Sparren, flacher Neigung und bewohntem Dachgeschoss wählt man eher höher. Entscheiden sollten Planer oder Dachdecker nach den Vorgaben der Hersteller von Eindeckung und Bahn.
In der üblichen Praxis ja. Die Konterlatten liegen in der belüfteten Schicht, wo Feuchtigkeit auftreten kann, und nach dem Eindecken kommen Sie nicht mehr an sie heran. Ebenso wichtig ist, dass sie trocken und gerade sind.
Nicht immer. Empfohlen ist es bei flacher Neigung, wenn das Dach länger nur mit Bahn und Konterlattung bleibt, oder wenn der Bahnhersteller es verlangt. Das Band dichtet die Stellen ab, an denen die Nägel durch die Bahn gehen.
Das hängt von der Bahn ab. Jeder Hersteller gibt an, wie lange sie Sonne und Witterung ohne Eindeckung erträgt, oft sind es Wochen, nicht Monate. Verzögert sich die Eindeckung, fragen Sie früh nach und denken Sie an ein Nageldichtband.
Ja, bei Sanierungen ist das üblich. Die Schalung muss gesund sein, darauf kommt meist eine neue Bahn, und die Konterlatten werden durch die Schalung in die Sparren verankert. Der Zimmermann muss die Sparren dabei genau finden, sonst halten die Latten nur in den Brettern.
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