Preisverzeichnis 2026 · Deutschland

Oberste Geschossdecke und Dachgeschoss dämmen

Die Dämmung der obersten Geschossdecke und des Dachgeschosses gehört bei einem Einfamilienhaus zu den Maßnahmen, die sich am schnellsten bezahlt machen. Warme Luft steigt nach oben, und über eine ungedämmte Decke oder ein ungedämmtes Dach geht ein großer Teil der Heizwärme verloren.

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·13 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
19,20 €/ m²
Richtwert-Spanne
15,36 € - 24,96 €
Wohnung 60 m²
2880,00 €
Preis nur für diese konkrete Leistung - ohne Material und ohne Vorarbeiten. Kein Preis für den Gesamtauftrag.
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Aktualisierte Preise
Inhalt

Preisverzeichnis Bauarbeiten: Oberste Geschossdecke und Dachgeschoss dämmen

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Wärmedämmung (WDVS)13 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Dämmung
Decken- / Dachbodendämmungm²19,20 € / m²m²Menge eingeben-
Fassadendämmung mit EPS (vollflächige Verklebung und Verdübelung)m²48,00 € / m²m²Menge eingeben-
Fassadendämmung mit Mineralwolle (inkl. Verdübelung)m²53,75 € / m²m²Menge eingeben-
WDVS-Montage bis 20 cmm²24,95 € / m²m²Menge eingeben-
Dämmung der Fensterlaibungen (XPS)lfm5,75 € / lfmlfmMenge eingeben-
Dampfsperrem²7,70 € / m²m²Menge eingeben-
Außen-Dünnschichtputz (Kratzputz 2 mm)m²m²-
Wände mit Armierungsgewebe und Kleber überziehenm²m²-
Montage PVC-Eckprofillfm3,65 € / lfmlfmMenge eingeben-
APU-Anputzleiste mit Gewebe setzenlfm1,75 € / lfmlfmMenge eingeben-
Sturzprofil mit Tropfkantelfm4,80 € / lfmlfmMenge eingeben-
PU-Spritzdämmung (geschlossenzellig)m²m²-
PU-Spritzdämmung (offenzellig bis 25 cm)m²m²-
Summe Arbeit
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Was die Dämmung von Decke und Dachgeschoss umfasst

In der NUMIQ Preisliste ist unter dieser Position die Arbeit beim Verlegen von Wärmedämmung aus Mineralwolle in Platten oder Rollen gemeint, abgerechnet pro m² gedämmter Fläche. Es geht um zwei typische Fälle:

  • Oberste Geschossdecke unter einem unbeheizten Dachboden. Die Dämmung wird von oben, vom Dachboden aus, zwischen die Deckenbalken oder auf die Betondecke in einer oder zwei Lagen verlegt.
  • Ausgebautes Dachgeschoss. Die Dämmung kommt als Zwischensparrendämmung zwischen die Sparren und als weitere Lage unter die Sparren, raumseitig folgen Dampfbremse und Bekleidung, meist aus Gipskarton.

Zur Leistung gehören das Zuschneiden und Einlegen der Dämmung, das Verlegen in Lagen mit versetzten Fugen, das Ergänzen der Dämmung an Mauerwerk, Schornstein und Durchdringungen sowie eine übliche Fixierung, damit nichts herausfällt. Kleines Verbrauchsmaterial wie Messer, Klebebänder und Klammern ist im Arbeitspreis enthalten.

Üblicherweise nicht enthalten sind: die Mineralwolle selbst, die Dampfbremse und deren Verlegung, Unterkonstruktion aus Kanthölzern und Latten, die Gipskartonbekleidung, Laufstege aus Brettern auf dem Dachboden, Reparaturen am Dachstuhl, der Austausch der Unterspannbahn sowie der Ausbau und die Entsorgung alter Dämmung. Diese Arbeiten werden als eigene Positionen abgerechnet.

Wann die Decke und wann das Dach gedämmt wird

Zuerst ist zu klären, welcher Teil des Hauses warm und welcher kalt bleiben soll. Danach richtet sich, wo die Dämmung liegt.

Der Dachboden wird nicht bewohnt

Wenn über der Decke ein Dachboden liegt, der nicht bewohnt und nur als Abstellfläche genutzt wird, wird die oberste Geschossdecke gedämmt. Der Dachboden bleibt kalt und unbeheizt, beheizt wird nur der Bereich darunter. Diese Lösung ist günstiger, weil die Deckenfläche kleiner ist als die Fläche der Dachschrägen und die Dämmung bequem von oben verlegt wird, ohne Überkopfarbeit. Bei einer Holzbalkendecke kommt die Dämmung zwischen die Balken und eine weitere Lage quer darüber. Bei einer Massivdecke aus Beton oder Ziegel wird sie direkt auf die Decke gelegt.

Das Dachgeschoss wird bewohnt oder soll ausgebaut werden

Wird im Dachgeschoss gewohnt oder ist ein Ausbau geplant, wird das geneigte Dach gedämmt. Die Dämmung kommt zwischen die Sparren, unter die Sparren und gegebenenfalls in die Kehlbalkenlage über dem Dachgeschoss. Dieser Aufbau ist anspruchsvoller: Raumseitig muss er mit einer Dampfbremse luftdicht geschlossen sein, außen schützt ihn eine diffusionsoffene Unterdeck- oder Unterspannbahn.

Jahreszeit

Gedämmt werden kann das ganze Jahr über, denn es handelt sich um eine trockene Arbeit im Inneren des Daches. Die meisten Eigentümer kümmern sich zu Beginn der Heizperiode darum, wenn die ersten Heizkostenabrechnungen kommen. Im Sommer wird es auf einem unbelüfteten Dachboden sehr heiß und die Arbeit ist körperlich deutlich anstrengender, daher sind Frühjahr und Herbst für die Handwerker meist am angenehmsten.

Vor dem Dämmen ist das Dach zu prüfen. Wenn es undicht ist, der Dachstuhl von Holzschädlingen befallen ist oder eine Unterspannbahn fehlt, müssen diese Punkte zuerst gelöst werden. Nasse Dämmung verliert ihre Wirkung, und das Holz darunter fault.

Ablauf Schritt für Schritt

Oberste Geschossdecke unter einem unbeheizten Dachboden

  1. Dachboden vorbereiten. Räumen, absaugen, alte durchfeuchtete oder beschädigte Dämmung entfernen und die Elektroleitungen auf der Decke prüfen. Mineralwolle, die vor 1996 eingebaut wurde, gilt in Deutschland als alte Mineralwolle mit krebserzeugenden Fasern und darf nur mit den vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen ausgebaut und als gefährlicher Abfall entsorgt werden.
  2. Decke luftdicht machen. Bei Holzbalkendecken mit Schalung und bei alten Decken mit Rissen ist eine luftdichte Ebene herzustellen, also eine Dampfbremse oder das Abdichten von Rissen und Durchdringungen. Warme, feuchte Raumluft darf nicht in die Dämmung strömen.
  3. Erste Lage verlegen. Bei Holzbalkendecken die Dämmung 1 bis 2 cm breiter zuschneiden als der Abstand zwischen den Balken, damit sie dicht anliegt. Auf Massivdecken vollflächig verlegen, die Platten dicht gestoßen.
  4. Zweite Lage quer verlegen. Die zweite Lage rechtwinklig zur ersten verlegen, damit Fugen und Balken, die Wärmebrücken bilden, überdeckt werden.
  5. Ränder ergänzen. Die Dämmung bis an die Außenwände und über die Fußpfette bzw. Mauerkrone führen, am Schornstein mit dem vorgeschriebenen Abstand und um alle Durchdringungen herum.
  6. Bodenluke dämmen und abdichten. Die Bodeneinschubtreppe oder Bodenluke ist oft die größte Schwachstelle der gesamten Decke. Es gibt gedämmte und luftdichte Modelle oder Nachrüstsätze.
  7. Laufstege herstellen. Wird der Dachboden begangen, auf Kanthölzern über der Dämmung Bretter oder OSB-Platten verlegen, damit die Dämmung nicht zusammengedrückt wird.

Ausgebautes Dachgeschoss zwischen und unter den Sparren

  1. Dach von außen und die Unterspannbahn prüfen. Die Bahn muss unbeschädigt sein, und je nach Dachaufbau ist über der Dämmung eine Belüftungsebene oder eine diffusionsoffene Unterdeckbahn nötig.
  2. Sparrenabstände messen. Den Klemmfilz 1 bis 2 cm breiter zuschneiden als das lichte Maß zwischen den Sparren und ohne Fugen leicht einpressen.
  3. Querlattung unter den Sparren anbringen. Die Latten quer zu den Sparren befestigen. Ihre Höhe entspricht der Dicke der zweiten Lage.
  4. Untersparrendämmung einlegen. Diese Lage überdeckt die Sparren und verringert Wärmebrücken, denn Holz dämmt schlechter als Mineralwolle.
  5. Dampfbremse verlegen. Die Bahn raumseitig befestigen, alle Stöße, Überlappungen und Durchdringungen mit systemgerechtem Klebeband verkleben und mit Anschlusskleber an das Mauerwerk anschließen. Löcher mit Reparaturband schließen. Häufig werden feuchtevariable Dampfbremsen verwendet, die im Sommer eine Rücktrocknung nach innen erlauben.
  6. Bekleidung montieren. In die Unterkonstruktion aus Metallprofilen kann als Installationsebene eine dritte, dünnere Dämmlage eingelegt werden, danach werden die Gipskartonplatten verschraubt.

So beschreiben es zum Beispiel die Systemlösungen großer Hersteller wie Rockwool oder Isover für Steildächer. Wichtig ist, dass die Dämmlage in der Installationsebene deutlich dünner bleibt als die Dämmung oberhalb der Dampfbremse, damit sich an der Bahn kein Tauwasser bildet. Das zulässige Verhältnis gibt der Systemhersteller vor.

Materialien und Dicken

Mineralwolle

Für Decke und Dach wird Glaswolle oder Steinwolle verwendet. Sie ist nicht brennbar, diffusionsoffen und verbessert auch den Schallschutz. Rollen eignen sich für die freie Fläche des Dachbodens, Platten sind steifer und halten zwischen den Sparren auch ohne Abstützung. Für die Zwischensparrendämmung bieten Hersteller Klemmfilze an, etwa Klemmrock von Rockwool oder Integra ZKF von Isover, die sich zwischen die Hölzer klemmen und nicht herausfallen. Für begehbare oberste Geschossdecken gibt es druckfeste Dämmplatten mit fertiger Lauffläche.

Empfohlene Dicke

Für eine ungedämmte oberste Geschossdecke zu einem unbeheizten Dachraum verlangt das Gebäudeenergierecht einen U-Wert von höchstens 0,24 W/(m²·K). Wer Fördermittel nutzen möchte, muss deutlich mehr erreichen, nämlich 0,14 W/(m²·K). Rockwool nennt dafür bei der obersten Geschossdecke eine Dämmstoffdicke von etwa 240 mm. Für ein Steildach, das komplett von innen gedämmt wird, gibt der Hersteller für denselben Wert etwa 240 mm Klemmfilz zwischen den Sparren plus 40 bis 60 mm Untersparrendämmung an. In der Praxis werden auf dem Dachboden häufig zwei Lagen mit zusammen 24 bis 30 cm verlegt, bei Dachschrägen wird die Sparrenhöhe mit einer weiteren Lage darunter kombiniert.

Dampfbremse und Unterspannbahn

Die Dampfbremse liegt auf der warmen, raumseitigen Seite der Dämmung und bildet die luftdichte Ebene. Die Unterspannbahn oder Unterdeckbahn liegt auf der kalten Seite und muss diffusionsoffen sein, damit Feuchtigkeit aus der Konstruktion nach außen entweichen kann. Werden die beiden Bahnen verwechselt, ist das ein schwerer Fehler. Details zur Verlegung finden Sie im Beitrag zur Montage einer Dampfbremse in der Gipskartondecke.

Andere Möglichkeiten

Auf dem Dachboden wird neben Platten und Rollen auch Einblasdämmung verwendet, die Unebenheiten und unregelmäßige Hohlräume besser ausfüllt. Beim ausgebauten Dachgeschoss wird manchmal ein Sprühschaum gewählt, der direkt auf die Unterseite der Dachkonstruktion aufgetragen wird. Wird das Dach ohnehin neu eingedeckt, kommt auch eine Aufsparrendämmung von außen in Frage. Hartschaumplatten werden auf der obersten Geschossdecke vor allem dort eingesetzt, wo eine begehbare Fläche gewünscht ist, sie sind aber weniger diffusionsoffen und brennbar.

Platten und Rollen oder Einblasdämmung

Das Verlegen von Platten und Rollen eignet sich dort, wo der Dachboden ausreichend hoch und gut begehbar ist und die Decke eben ist. Der Vorteil: Der Eigentümer sieht genau, welche Dicke eingebaut wurde, und die Dämmung lässt sich später leicht zur Seite legen, wenn an der Decke oder an der Elektroinstallation etwas zu reparieren ist. Beim ausgebauten Dachgeschoss zwischen den Sparren wird praktisch nur mit Platten, Matten und Klemmfilz gearbeitet, weil die Dämmung in der Schräge halten muss.

Einblasdämmung lohnt sich bei niedrigen Spitzböden, in denen man nicht stehen kann, bei vielen Balken, Streben und verwinkelten Stellen und dort, wo sich das Material nicht über eine Leiter hinauftragen lässt. Die Maschine steht vor dem Haus, das Material wird über einen Schlauch gefördert. Bei einer freien Fläche ohne Hindernisse sind beide Verfahren vergleichbar, dann entscheiden Preis und Verfügbarkeit des Betriebs.

Häufige Fehler aus der Praxis

  • Fugen zwischen den Platten. In der Praxis wird die Dämmung oft genau auf Maß oder mit Spalten zugeschnitten. Durch die Fugen entweicht Wärme, und die Dämmung verliert einen Teil ihrer Wirkung.
  • Nur eine Lage zwischen den Balken. Die Balken bleiben offen und bilden Wärmebrücken. Eine zweite Lage quer darüber deckt sie ab.
  • Löcher und unverklebte Stöße in der Dampfbremse. Feuchte Luft strömt in die Dämmung, kondensiert und das Holz wird feucht. Typische Stellen sind Elektrodosen, Durchdringungen und der Anschluss an das Mauerwerk.
  • Dampfbremse auf der falschen Seite. Eine dichte Bahn unter der Dacheindeckung schließt die Feuchtigkeit in der Konstruktion ein.
  • Zusammengedrückte Dämmung. Wird die Dämmung begangen oder werden Gegenstände darauf abgestellt, verliert sie an Dicke und Dämmwirkung.
  • Vergessene Bodenluke. Eine ungedämmte und undichte Luke lässt viel Wärme entweichen, darunter bildet sich Tauwasser.
  • Verschlossene Dachbelüftung. Wird die Dämmung an der Traufe bis an die Unterspannbahn gestopft, ist die Luftzirkulation blockiert und das Dach wird von innen feucht.
  • Dämmung dicht am Schornstein. Am Schornstein sind die Abstände zu brennbaren Baustoffen und die Vorgaben der Hersteller von Schornstein und Dämmstoff einzuhalten. Im Zweifel hilft der zuständige Schornsteinfeger.

Pflichten, Fachbetrieb und Förderung

Für Wohngebäude gilt eine Nachrüstpflicht: Eine ungedämmte oberste Geschossdecke über beheizten Räumen muss so gedämmt werden, dass sie den genannten Mindestwert erreicht, alternativ kann das Dach darüber gedämmt werden. Bei selbst genutzten Ein- und Zweifamilienhäusern greift die Pflicht in der Regel nach einem Eigentümerwechsel durch Kauf, Erbe oder Schenkung, mit einer Frist von zwei Jahren. Daran hat auch das seit Juli 2026 geltende Gebäudemodernisierungsgesetz, das das bisherige Gebäudeenergiegesetz ablöst, inhaltlich nichts geändert. Wenn das Dachgeschoss gleichzeitig zu Wohnraum ausgebaut wird, etwa mit neuen Dachfenstern oder Gauben, klären Sie bitte mit der zuständigen Bauaufsichtsbehörde, ob eine Genehmigung erforderlich ist.

Dämmarbeiten an Gebäuden gehören in Deutschland zu den zulassungspflichtigen Handwerken, gewerblich führen sie meist in die Handwerksrolle eingetragene Betriebe aus, etwa Dachdecker, Zimmerer oder Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer. Für die Förderung ist das ohnehin wichtig: Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (Einzelmaßnahmen) gibt das BAFA einen Zuschuss für die Dämmung von Dach und oberster Geschossdecke, wenn der strengere U-Wert erreicht wird und ein Energieeffizienz-Experte eingebunden ist. Der Antrag muss vor Beauftragung gestellt werden. Alternativ ist eine Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen am selbst genutzten Wohneigentum möglich, sie setzt die Ausführung durch ein Fachunternehmen und dessen Bescheinigung voraus. Beide Wege lassen sich für dieselbe Maßnahme nicht kombinieren. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen auf dem offiziellen Portal des BAFA bzw. beim Bundesfinanzministerium. Bei der Arbeit mit Mineralwolle sind Schutzkleidung, Handschuhe, Schutzbrille und Atemschutzmaske zu empfehlen.

So prüfen Sie die fertige Arbeit

Sehen Sie sich die Dämmung bei der Abnahme an, bevor sie unter Gipskarton oder Laufstegen verschwindet. Später sind Fehler nicht mehr zu erkennen. Folgende Punkte lohnen sich:

  • die Dämmdicke an mehreren Stellen messen und mit dem Angebot vergleichen,
  • prüfen, ob zwischen den Platten und an den Balken keine Fugen offen sind und die Fugen der Lagen versetzt liegen,
  • die Ränder an den Außenwänden ansehen, ob die Dämmung bis über die Fußpfette reicht,
  • kontrollieren, ob Durchdringungen, Schornstein und Bodenluke sauber gelöst sind,
  • bei der Dampfbremse die Verklebung der Stöße und den Anschluss an das Mauerwerk prüfen, ohne Löcher und Risse,
  • sicherstellen, dass an der Traufe die Belüftung frei bleibt und die Dämmung sie nicht blockiert,
  • sich Angaben zum verwendeten Produkt und seiner Dicke geben lassen, bei geförderten Maßnahmen auch die nötigen Bestätigungen des Fachbetriebs.

Im ersten Winter lohnt sich ein Blick auf die Decke von unten, ob sich feuchte Stellen oder Schimmel in den Ecken bilden. Treten sie auf, gibt es irgendwo eine Wärmebrücke oder eine Undichtheit in der Dampfbremse. Beim ausgebauten Dachgeschoss zeigt ein Blower-Door-Test vor dem Schließen der Bekleidung Leckagen in der luftdichten Ebene, eine Thermografie bei kaltem Wetter macht Stellen mit Wärmeverlust sichtbar.

Preis und was ihn beeinflusst

Der Arbeitspreis in der NUMIQ Preisliste liegt bei etwa 19 € pro m² Dämmung von oberster Geschossdecke oder Dachgeschoss. Der Preis umfasst die Arbeit und kleines Verbrauchsmaterial, ohne den Dämmstoff selbst, die Dampfbremse und die Bekleidung. Je nach Region und Stadt bewegt sich der Arbeitspreis ungefähr zwischen 17 und 22 € pro m².

Den Endbetrag beeinflussen vor allem:

  • ob es sich um eine waagerechte Geschossdecke oder um Dachschrägen handelt, bei denen über Kopf und langsamer gearbeitet wird,
  • die Anzahl der Lagen und die Gesamtdicke der Dämmung,
  • der Zugang zum Dachboden, seine Höhe und der Transport des Materials nach oben,
  • die Gliederung des Daches, die Zahl der Sparren, Gauben und Durchdringungen,
  • Ausbau und Entsorgung alter Dämmung, besonders wenn es sich um alte Mineralwolle handelt,
  • Zusatzarbeiten wie Dampfbremse, Unterkonstruktion, Bekleidung und Laufstege.

Vergleichen Sie bei Angeboten immer dieselbe Dicke und denselben Dämmstoff. Wenn Sie auch die Bekleidung im Dachgeschoss planen, lesen Sie den Beitrag zur Montage von Trockenbau-Dachschrägen und Decken im Dachgeschoss. Für ausgebaute Dachgeschosse ist eine Sprühschaumdämmung eine Alternative. Weitere Positionen rund um die Dämmung finden Sie im Bereich Gebäudedämmung.

Häufige Fragen

Wenn im Dachgeschoss nicht gewohnt wird und auch kein Ausbau geplant ist, ist die Dämmung der obersten Geschossdecke günstiger. Die Fläche ist kleiner und die Arbeit einfacher. Wird das Dachgeschoss bewohnt, wird das geneigte Dach gedämmt.

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