Preisverzeichnis 2026 · Deutschland

Schlitze für Gasleitungen in Beton stemmen

Beim Schlitzen für eine Gasleitung in Beton wird eine Rinne in eine Betonwand oder Betondecke gefräst und ausgestemmt. Darin verlegt der Gasinstallateur später die Leitung. Diese Arbeit fällt an, wenn eine neue Gastherme

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·15 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
67,20 €/ lfm
Richtwert-Spanne
53,76 € - 87,36 €
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Gasinstallation15 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Gasinstallation
Schlitzen für Gasleitung - Betonlfm67,20 €-
Innere Gasleitung biegen und schweißenlfm34,55 €-
Verlegung der äußeren Gasleitung im Erdreichlfm28,80 €-
Schlitzen für Gasleitung - Ziegellfm28,80 €-
Montage Gas-KugelhahnStk.28,80 €-
Anschluss GasherdStk.105,60 €-
Anschluss Gaskessel (Montage + Anschluss)Stk.-
Regelung und Einstellung des KesselsStk.-
Gasleitung absperren und mit Blindstopfen verschließenStk.-
Verlegen und Anschluss der GasleitungStk.247,70 €-
Montage WarmwasserspeicherStk.-
Dichtheitsprüfung der GasleitungStk.172,80 €-
Sachverständigenprüfung der GasanlageStk.-
Montage GasmelderStk.67,20 €-
Verlegung des GaszählersStk.288,00 €-
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Wann ein Schlitz im Beton sinnvoll ist und wann nicht

Eine Gasleitung in der Wand sieht aufgeräumt aus und stört nicht beim Einrichten der Küche. In Beton kann man aber nicht einfach überall schlitzen. Bevor Sie sich für den Schlitz entscheiden, sollten Sie ein paar Fragen klären.

  • Ist die Wand tragend? In Häusern aus Stahlbeton und in Plattenbauten, wie man sie vor allem in Ostdeutschland findet, gehören Betonwände fast immer zur tragenden Konstruktion. Auch Wohnungstrennwände in neueren Mehrfamilienhäusern sind oft aus Stahlbeton. Ein Schlitz schwächt den Querschnitt und kann die Bewehrung treffen.
  • Wand oder Decke? In Deckenplatten, besonders in Spannbeton-Hohldielen, darf man in der Regel nicht schlitzen. Die Spannstähle stehen unter hoher Zugspannung. Wird einer davon beschädigt, ist das ein ernstes statisches Problem.
  • Verläuft die Leitung waagerecht? Waagerechte Schlitze schwächen eine tragende Wand stärker als senkrechte. Lange waagerechte Schlitze in Beton gehören vorher auf den Tisch eines Statikers.
  • Geht es auch auf der Wand? Oft lässt sich die Gasleitung sichtbar führen, hinter der Küchenzeile, in einer Vorwand aus Trockenbau oder in einem Kanal. In Betonbauten ist das häufig die vernünftigere Lösung.

In der Praxis passiert es oft, dass der Kunde den Schlitz genau dort haben möchte, wo das Küchenstudio die Leitung eingezeichnet hat. Erst vor Ort zeigt sich dann, dass die Trasse durch eine aussteifende Wand führt. Über den Verlauf sollten deshalb der Gasinstallateur oder Planer und bei tragenden Bauteilen auch der Statiker entscheiden, nicht erst die Kolonne mit der Mauernutfräse.

So läuft das Schlitzen im Beton ab

Trasse anzeichnen

Der Leitungsverlauf wird aus der Planung mit Bleistift oder Schlagschnur auf die Wand übertragen. Gasleitungen unter Putz laufen in der Regel senkrecht und waagerecht, nicht schräg. So weiß man auch nach Jahren noch, wo die Leitung liegt. Die Breite richtet sich nach dem Rohrdurchmesser, dazu kommt etwas Platz für eine eventuelle Korrosionsschutzumhüllung und für den Mörtel beim Schließen.

Prüfen, was in der Wand steckt

Vor dem ersten Schnitt wird die Wand mit einem Ortungsgerät abgesucht, nach Bewehrung, Stromkabeln, Wasser- und Heizungsrohren und vor allem nach vorhandenen Gasleitungen. Liegt in der Wand eine alte Gasleitung, muss ein eingetragenes Installationsunternehmen sie vorher sicher außer Betrieb nehmen und das prüfen. In eine Wand mit einer Gasleitung unter Druck wird weder geschnitten noch gestemmt.

Ränder mit der Mauernutfräse schneiden

Die beiden Kanten des Schlitzes schneidet eine Mauernutfräse mit zwei Diamantscheiben in einem Arbeitsgang. Für Beton braucht man Scheiben für harte Werkstoffe, Universalscheiben für Ziegel sind schnell am Ende. Die Fräse hängt an einem Bausauger, der für mineralischen Staub zugelassen ist, üblich ist mindestens Staubklasse M. Bei hartem Beton fräst man oft in zwei oder drei Durchgängen, damit die Scheibe nicht überhitzt und die Maschine nicht überlastet wird.

Kern ausstemmen

Den Beton zwischen den Schnitten entfernt man mit einem Stemmhammer und Flachmeißel oder einem speziellen Nutmeißel. Gearbeitet wird in kurzen Abschnitten, damit die Kanten nicht ausbrechen und keine Risse in die Wand laufen. Ohne vorheriges Fräsen nur mit dem Meißel zu arbeiten, ist bei Beton keine gute Idee: Die Ränder reißen aus und der Schlitz wird unnötig breit.

Wenn die Bewehrung auftaucht

Kommt beim Stemmen Bewehrungsstahl zum Vorschein, wird an dieser Stelle sofort aufgehört. Der Stahl wird weder durchtrennt noch weggebogen. Entweder verschiebt man die Trasse, oder der Schlitz wird dort flacher und die Leitung anders geführt. Diese Entscheidung trifft der Statiker oder Planer, nicht der Handwerker mit dem Winkelschleifer.

Nacharbeiten und säubern

Der Schlitzgrund wird so begradigt, dass die Leitung eben aufliegt und nirgends in eine Biegung gezwungen wird. Danach wird der Schlitz ausgesaugt oder ausgeblasen, lose Betonstücke und Staub kommen heraus. Zum Schluss wird die Tiefe auf ganzer Länge kontrolliert. So vorbereitet übernimmt der Gasinstallateur.

Wie lange das dauert

Das Tempo hängt von der Betonfestigkeit, der Bewehrung, dem Zugang und der Zahl der Ecken ab. Einige Meter Schlitz in einer Küche schafft eine Kolonne meist an einem Arbeitstag. Bei hartem Beton mit dichter Bewehrung oder bei Arbeiten über Kopf kann es länger dauern. Das Schlitzen selbst braucht keine Trocknungszeit. Planen Sie aber Zeit für die Reinigung, den Termin des Gasinstallateurs und die Prüfung der Leitung ein. Der Mörtel im Schlitz braucht danach in der Regel einige Tage, bis verputzt werden kann, die genaue Zeit steht beim Hersteller.

Beton oder Ziegel: was diese Leistung anders macht

In der Preisliste gibt es eine eigene Position für Gasschlitze in Ziegelmauerwerk. Auf den ersten Blick ist es dieselbe Arbeit. Tatsächlich unterscheidet sie sich in fast allem außer der fertigen Form des Schlitzes.

  • Härte und Tempo: In Beton kommt man deutlich langsamer voran als in Ziegel oder Porenbeton, oft um ein Mehrfaches. Die Scheiben verschleißen schneller, der Hammer muss kräftiger sein.
  • Bewehrung: Ziegelmauerwerk hat meist keine, Beton fast immer. Bei Beton ist die Ortung deshalb Pflicht, und die Trasse richtet sich danach.
  • Statik: In einer nichttragenden Ziegelwand im Altbau ist ein Schlitz meist unkritisch. In einer tragenden Betonwand oder einer Plattenbauwand greifen Sie in das Tragwerk ein, das kann eine statische Prüfung erfordern.
  • Kanten: Hochlochziegel brechen beim Stemmen leicht aus, der Schlitz wird größer als geplant. Beton hält die Kanten besser, reißt bei grober Arbeit aber in die Tiefe.
  • Staub und Lärm: Betonstaub enthält viel feinen Quarzanteil, und das Fräsen ist lauter. Absaugung und eine Atemschutzmaske der Klasse FFP2 oder FFP3 sind bei Beton Pflicht, nicht nur eine Empfehlung.
  • Ausrüstung: Für Ziegel reicht eine normale Mauernutfräse und ein leichter Hammer. Für Beton braucht man Diamantscheiben für harte Werkstoffe, einen stärkeren Stemmhammer und manchmal Nassschnitt.

Haben Sie eine Mischung, etwa eine tragende Betonwand und eine Ziegelwand, wird jeder Abschnitt nach seinem tatsächlichen Material abgerechnet. Klären Sie das vorher. Wer den Betonanteil unterschätzt, verliert Zeit, und die anderen Gewerke rutschen im Zeitplan nach hinten.

Was vor dem Termin geklärt sein muss

Die meisten Verzögerungen auf der Baustelle verursacht nicht der Beton, sondern das, was vorher nicht erledigt wurde. Gehen Sie diese Punkte vor dem Schlitztag durch.

  • Planung der Gasleitung: Verlauf, Durchmesser und Rohrmaterial sollten feststehen. Sonst weiß niemand, wie breit und tief der Schlitz werden muss.
  • Zustimmung und Statik: In einer Eigentumswohnung brauchen Sie für Eingriffe in tragende Wände in der Regel die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft (WEG), die Hausverwaltung hilft beim Ablauf. Mieter brauchen die Erlaubnis des Vermieters. Bei tragenden Bauteilen gehört eine Stellungnahme des Statikers dazu. Ob der Eingriff nach der Landesbauordnung Ihres Bundeslandes genehmigungsfrei ist, klären Sie beim Bauamt.
  • Gasinstallateur festlegen: Arbeiten an der Gasanlage darf in Deutschland nur ein Installationsunternehmen ausführen, das beim örtlichen Netzbetreiber eingetragen ist. Klären Sie früh, wer die Leitung verlegt, und lassen Sie die Trasse von ihm abnicken.
  • Gas abgesperrt: Gibt es im Raum bereits eine Gasleitung, sperrt der Installateur sie vor Beginn ab und sichert sie.
  • Strom und Wasser: Wissen, wo Kabel und Rohre in der Wand liegen. Hilfreich sind alte Pläne oder Fotos von früheren Umbauten.
  • Strom vor Ort: Fräse und Hammer brauchen eine Steckdose mit einer Absicherung, die beim Anlaufen der Maschine nicht auslöst.
  • Bauschutt: Vereinbaren Sie, wer den Schutt hinausträgt und entsorgt.

Im Mehrfamilienhaus lohnt ein Blick in die Hausordnung. Laute Arbeiten sind oft auf bestimmte Zeiten beschränkt, und Betonschlitzen gehört zu den lautesten Arbeiten einer Sanierung. Ein Zettel im Treppenhaus ein paar Tage vorher erspart viel Ärger mit den Nachbarn.

Was die Arbeit leichter oder schwerer macht

Der Preis gilt pro laufendem Meter, der Aufwand ist aber von Wand zu Wand verschieden. Diese Umstände entscheiden, ob es zügig vorangeht oder zäh wird.

Leichter wird es

  • Bei senkrechten Schlitzen an einer freien, gut zugänglichen Wand
  • Bei Beton ohne dichte Bewehrung im Bereich des Schlitzes
  • In einem leeren Raum ohne Möbel und fertige Oberflächen
  • Mit klarer Planung und angezeichneter Trasse vor dem Termin
  • Bei langen durchgehenden Abschnitten statt vieler kurzer Stücke

Schwerer wird es

  • Bei sehr festem, altem oder hochfestem Beton, der die Scheiben schnell abnutzt
  • Bei dichter Bewehrung, die zu Umwegen und stückweisem Arbeiten zwingt
  • Bei Schlitzen dicht unter der Decke oder in der Decke, also über Kopf
  • Bei vielen Ecken, Abzweigen und kurzen Stücken
  • In einer bewohnten Wohnung, in der alles sorgfältig gegen Staub geschützt werden muss
  • Bei eingeschränkten Arbeitszeiten im Mehrfamilienhaus
  • Wenn erst Fliesen oder Putz entfernt werden müssen

Alte Fliesen oder dicker Putz auf der Wand werden meist als eigene Leistung abgerechnet. Fragen Sie nach, ob das enthalten ist oder extra kommt.

Abstimmung mit Gasinstallateur, Statiker und anderen Gewerken

Ein Gasschlitz ist kein fertiges Ergebnis, sondern ein Zwischenschritt. Er muss zu dem passen, was davor und danach kommt.

Vor dem Schlitzen

Der Gasinstallateur oder Planer legt den Verlauf fest, der Statiker beurteilt den Eingriff in tragende Wände, und die Elektrofachkraft sollte wissen, wo ihre Leitungen laufen. Gasleitung und Stromkabel gehören nie in denselben Schlitz. Zwischen ihnen gilt ein Mindestabstand nach den einschlägigen DIN-Normen und der Technischen Regel für Gasinstallationen (TRGI) des DVGW. Die konkreten Abstände legt der Installateur fest.

Leitung verlegen

In den Schlitz legt nur das eingetragene Installationsunternehmen die Leitung. Unter Putz liegen keine lösbaren Verbindungen, Absperrarmaturen bleiben zugänglich. Je nach Rohrmaterial kommt ein Korrosionsschutz dazu, und die Leitung braucht etwas Spiel für Bewegungen bei Temperaturwechsel.

Prüfung vor dem Verschließen

Der Schlitz darf erst geschlossen werden, wenn der Installateur die Leitung geprüft hat, vor allem auf Dichtheit. Genau hier geht auf Baustellen am meisten schief: Der Putzer hat seinen Termin, der Gasinstallateur war noch nicht da, und der Schlitz wird zugemacht. Später muss er für die Prüfung wieder aufgestemmt werden.

Verschließen und Oberflächen

Gefüllt wird mit Mörtel, den der Installateur passend zum Rohrmaterial empfiehlt, meist Kalkzement- oder Zementmörtel. Gipshaltige Materialien nimmt man bei Gasleitungen in der Regel nicht, weil sie die Korrosion von Stahlrohren fördern können. Erst danach kommen Putz, Fliesenleger und Küchenmontage. Fotografieren Sie den Schlitz mit eingelegter Leitung und einem angelegten Zollstock. In ein paar Jahren sind Sie beim Bohren froh darüber.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

  • Zu flacher Schlitz: Die Leitung liegt fast an der Oberfläche, der Putz darüber ist dünn. Später zeigt sich ein Haarriss genau entlang des Rohrs.
  • Durchtrennte Bewehrung: Man sieht zunächst nichts, aber die tragende Wand ist geschwächt. Im Plattenbau oder im Mehrfamilienhaus betrifft das unter Umständen das ganze Gebäude, nicht nur Ihre Wohnung.
  • Schlitz in einer Spannbetondecke: ein schwerer Eingriff in die Konstruktion, der sich kaum reparieren lässt.
  • Schräge Schlitze: Nach ein paar Jahren weiß keiner mehr, wo die Leitung verläuft, und beim Bohren wird sie angebohrt.
  • Ausgefranste Ränder: Ohne Vorfräsen wird der Schlitz breit und unregelmäßig. Er braucht viel Mörtel, und die Füllung sackt oft ein.
  • Verschlossen vor der Prüfung: Der Schlitz muss wieder auf, Arbeit und Material zahlen Sie doppelt.
  • Gas und Strom zu nah beieinander: Ein nicht eingehaltener Abstand fällt bei der Abnahme auf und ist ein Sicherheitsrisiko.
  • Kein Staubschutz: Betonstaub in der ganzen Wohnung, bei den Nachbarn und im Treppenhaus. Es geht dabei nicht nur ums Putzen, feiner Quarzstaub belastet die Lunge.

Riechen Sie während der Arbeiten oder später Gas, betätigen Sie keine Schalter und benutzen Sie kein offenes Feuer. Öffnen Sie die Fenster, verlassen Sie den Raum und rufen Sie von draußen den Entstörungsdienst Ihres Netzbetreibers oder den Notruf 112 an.

Anleitung für Heimwerker: Was Sie selbst vorbereiten können

Das Schlitzen in Beton selbst sollten Sie nicht übernehmen. Es geht um einen Eingriff in oft tragende Bauteile, um Bewehrung, Stromleitungen und eventuell vorhandenes Gas. Einige Vorarbeiten können Sie aber gut selbst erledigen und damit den Termin entlasten:

  1. Raum vollständig ausräumen, auch Lampen und Wandbilder abnehmen.
  2. Boden mit robuster Abdeckpappe oder Malervlies auslegen und an den Rändern abkleben.
  3. Türen zu anderen Räumen mit Folie und einem Staubschutzreißverschluss abdichten.
  4. Heizkörper, Steckdosen und Fenster mit Folie abdecken.
  5. Vorhandene Pläne, alte Fotos und Unterlagen zu Leitungen in der Wand heraussuchen und bereitlegen.
  6. Abgestimmte Trasse aus der Planung mit Bleistift dünn vorzeichnen, nur zur Orientierung, nicht zum Schneiden.
  7. Nachbarn und Hausverwaltung über Termin und laute Arbeitszeiten informieren.
  8. Stellplatz für Schuttsäcke oder Container mit Vermieter oder Verwaltung klären.

Prüfung und Abnahme

Worauf Sie achten

  • Trasse: entspricht der Planung, die Schlitze laufen senkrecht und waagerecht ohne unnötige Bögen.
  • Tiefe: gleichmäßig auf ganzer Länge, die Leitung passt samt Schutz hinein, und es bleibt Platz für den Mörtel.
  • Schlitzgrund: eben, ohne Buckel, auf denen das Rohr nur punktweise aufliegt.
  • Ränder: sauber, ohne Risse in die Wand.
  • Bewehrung: nirgends durchtrennt oder verbogen. Liegt sie frei, muss der Planer davon wissen.
  • Sauberkeit: Schlitz ausgesaugt, ohne Staub und lose Stücke.

Eine gerade Latte oder Wasserwaage, an die Wand gehalten, hilft beim Prüfen. Sie sehen sofort, ob die Tiefe irgendwo schwankt.

Checkliste für die Abnahme

  • Verlauf der Schlitze entspricht der Planung der Gasinstallation
  • Schlitze laufen senkrecht und waagerecht ohne schräge Abschnitte
  • Tiefe und Breite reichen für Leitung und Verschließen
  • Ränder sind gerade und reißen nicht in die Wand aus
  • Bewehrung ist nicht durchtrennt, freiliegender Stahl ist dokumentiert und abgesprochen
  • Im Schlitz liegen keine Stromkabel oder anderen Leitungen
  • Schlitz ist gereinigt und bereit für die Leitung
  • Schutt ist entfernt und der Raum aufgeräumt
  • Nachbarräume und Treppenhaus sind staubfrei
  • Termin für Gasinstallateur und Prüfung der Leitung steht fest
  • Schlitz wird erst geschlossen, wenn die Leitung geprüft und freigegeben ist

Häufige Fragen

Davon ist abzuraten. Es geht um einen Eingriff in oft tragenden Beton, mit dem Risiko, Bewehrung, Stromleitungen oder vorhandenes Gas zu treffen. Außerdem erwartet der Gasinstallateur einen Schlitz, der genau zur Planung passt. Überlassen Sie das einer Kolonne mit Erfahrung und Ausrüstung für Beton.

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