Preisverzeichnis 2026 · Deutschland

Betonzaun montieren bis 1,8 m Höhe

Bei einem Betonzaun setzt man Betonpfosten in Einzelfundamente. Zwischen die Pfosten schiebt man Betonplatten, die eine geschlossene Wand ohne Lücken bilden. Viele Eigentümer entscheiden sich dafür, wenn sie Sichtschutz wollen, etwas Ruhe von der Straße und einen Zaun, den man nicht alle paar Jahre streichen muss. Mit einer Höhe bis 1,8 m

Aktualisiert 09/2026·4 Min. Lesezeit·22 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
28,64 €/ lfm
Richtwert-Spanne
22,90 € - 37,30 €
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Fundamente und Einfriedungen22 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Einfriedungen
Montage Betonzaun bis 1,8 mlfm28,64 €-
Beton-Zaunsteine mauernStk.5,73 €-
Zaunpfeiler mauernlfm31,50 €-
Montage Betonzaun bis 2,1 mlfm32,94 €-
Montage Betonzaun bis 2,4 mlfm34,37 €-
Einfriedung aus Schalsteinen 12/15m²-
Einfriedung aus Schalsteinen 20/25m²-
Demontage des alten Zauneslfm1,43 €-
Pfosten bis 2,4 m Höhe setzenStk.2,00 €-
Pfosten bis 2,7 m Höhe setzenStk.2,43 €-
Pfosten bis 3,8 m Höhe setzenStk.4,30 €-
Strebe bis 2,7 m setzenStk.2,43 €-
Montage StacheldrahtauslegerStk.2,00 €-
Spanndraht spannenlfm0,20 €-
Stacheldraht spannenlfm0,20 €-
Montage ZaunrahmenStk.-
Montage Sonder-ZaunrahmenStk.-
Montage ZaunpaneeleStk.-
Maschendraht bis 1,4 m setzenlfm2,43 €-
Maschendraht bis 1,8 m setzenlfm2,72 €-
Maschendraht über 3,0 m setzenlfm5,30 €-
Eckverbindung herstellenStk.1,43 €-
Summe Arbeit
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Wann 1,8 m reichen und welche Plattenoptik zu Ihnen passt

Für die meisten Gärten ist 1,8 m eine gute Höhe: Ein Erwachsener kann nicht darüberschauen, und der Zaun bleibt in einem Maß, das Wind und Nachbarn gut vertragen. Steht das Haus an einer stark befahrenen Straße oder liegt das Nachbargrundstück deutlich höher, denken manche über höhere Ausführungen nach. Dafür brauchen Sie stärkere, bewehrte Pfosten und tiefere Fundamente. Das ist dann eine eigene Leistung.

Bei der Optik gibt es glatte Platten und solche mit Stein-, Ziegel- oder Holzstruktur. Die Montage läuft bei allen gleich ab. Strukturierte Oberflächen wollen aber vorsichtiger behandelt werden, sonst brechen die Kanten schnell ab.

Anleitung für Heimwerker: Betonzaun bis 1,8 m aufstellen

Auf ebenem, gut zugänglichem Gelände bekommt ein geübter Heimwerker einen Betonzaun dieser Höhe hin. Unterschätzen Sie das Gewicht nicht: Platten und Pfosten sind schwer und gehören zu zweit getragen. Rechnen Sie mit Arbeitshandschuhen, Sicherheitsschuhen und einer guten Wasserwaage. Wie gerade der ganze Zaun wird, hängt davon ab, wie genau die Pfosten stehen.

  1. Zaunverlauf nach der Grundstücksgrenze abstecken, Pflöcke setzen und eine Schnur spannen.
  2. Pfostenabstände genau nach dem Plattenmaß des jeweiligen Systems ausmessen und markieren.
  3. Löcher für die Fundamente ausheben, Reste eines alten Zauns samt Fundamenten entfernen.
  4. Pfosten in den Beton setzen, mit der Wasserwaage in beiden Richtungen ausrichten und fixieren.
  5. Ecken und Zaunenden nach Herstellerangabe zusätzlich abstützen oder verstärken.
  6. Beton aushärten lassen, bis er ausreichend fest ist.
  7. Platten von unten nach oben in die Nuten der Pfosten schieben und dabei laufend die Flucht prüfen.
  8. Abdeckkappen auf die Pfosten setzen, um die Fundamente herum verfüllen, verdichten und das Gelände angleichen.

Warum kann man die Platten nicht gleich nach dem Betonieren einsetzen? Frischer Beton trägt das Gewicht und den seitlichen Druck noch nicht. Der Pfosten kann sich bewegen, und der ganze Abschnitt steht schief. Wie lange Sie warten sollten, steht in der Anleitung des Herstellers und hängt vom Wetter ab. Bei Kälte härtet Beton deutlich langsamer.

Fundamente, Pfosten und Platten: worauf es ankommt

Die Fundamente sollten mindestens bis in die frostfreie Tiefe reichen. In Österreich sind das meist etwa 80 cm bis 1 m, in höheren Lagen und im alpinen Raum auch mehr. Fragen Sie im Zweifel bei einem örtlichen Baumeister oder einer Baufirma aus der Gegend nach, die kennen die Verhältnisse vor Ort. Auf ordentlichem Boden reicht diese Tiefe für einen Zaun bis 1,8 m in der Regel aus. Bei lehmigem, nassem oder aufgeschüttetem Boden müssen Sie mit mehr Erdarbeiten rechnen, manchmal auch mit größeren Fundamenten oder einer Drainage.

Für die Fundamente nimmt man üblicherweise Beton mit ausreichender Festigkeit, etwa C16/20 oder höher nach EN 206 und der zugehörigen ÖNORM. Die genaue Vorgabe steht beim Hersteller. Wichtig ist, dass der Beton gut gemischt und verdichtet wird. Die Pfosten müssen zur Zaunhöhe und zum Plattensystem passen, denn nicht jeder Pfosten trägt jede Platte.

Achten Sie bei den Platten darauf, dass sie frostbeständig und sauber verarbeitet sind. Eine billige Platte mit poröser Oberfläche kann nach ein paar Wintern abplatzen und Risse bekommen.

Was die Arbeit leichter oder schwerer macht

  • Ebenes, gut zugängliches Grundstück: Das Material kann direkt an der Zaunlinie abgeladen werden, die Arbeit geht zügig.
  • Hanglage: Die Platten werden stufenweise gesetzt, das heißt genauer messen und mehr ausgleichen.
  • Steiniger oder nasser Boden: Der Aushub ist mühsamer, oft braucht es tiefere Fundamente oder eine Entwässerung.
  • Alter Zaun: Er muss vorher abgebaut werden, auch die alten Fundamente, sonst stören sie die neuen.
  • Schlechter Zugang: Bei schmaler Einfahrt oder einem Garten hinter dem Haus muss das Material von Hand getragen werden.
  • Gartentor und Gehtür: Sie brauchen eigene, stärker ausgelegte Pfosten, die von Anfang an mitgeplant werden.

Grenze und Nachbarn

Bevor Sie das erste Loch graben, sollte klar sein, wo genau die Grenze verläuft. Der Zaun sollte auf Ihrem Grundstück stehen, wenn nichts anderes vereinbart ist. Häufig sieht man, dass sich alte Zäune oder Hecken über die Jahre verschoben haben und nicht mehr genau an der Grenze stehen. Sind Sie sich beim Grenzverlauf unsicher, lassen Sie die Grenzpunkte von einem Ingenieurkonsulenten für Vermessungswesen anzeigen.

Sprechen Sie Ihre Nachbarn rechtzeitig an, am besten noch vor der Bestellung. Sagen Sie, wie hoch der Zaun wird, welche Optik er hat und wann gearbeitet wird. Wenn Material über das Nachbargrundstück getragen werden muss, klären Sie das vorher. So ein Gespräch erspart später viel Ärger.

Typische Fehler

  • Zu flache Fundamente: Frost hebt sie an, nach ein paar Wintern neigt sich der Zaun.
  • Ungenaue Pfostenabstände: Die Platte passt nicht in die Nut oder es bleibt eine Lücke.
  • Pfosten nicht im Lot: Kleine Abweichungen summieren sich auf langer Strecke, die Linie wird wellig.
  • Platten zu früh eingesetzt: Der Beton war noch nicht ausgehärtet.
  • Ecken nicht verstärkt: Gerade dort wirkt die größte Last.
  • Wasser nicht beachtet: Steht Wasser an den Fundamenten, leidet der Beton unter Frost und der Boden wird weich.

So prüfen Sie den fertigen Zaun

  • Pfosten stehen senkrecht, mit der Wasserwaage in beiden Richtungen geprüft
  • Der Zaun verläuft in einer Linie ohne Wellen, kontrolliert mit gespannter Schnur
  • Platten sitzen ohne Lücken und Höhensprünge in den Nuten
  • Keine Platte hat abgeschlagene Kanten, Risse oder abgeplatzte Stellen
  • Ecken und Enden sind verstärkt und geben bei Druck nicht nach
  • Abdeckkappen sind aufgesetzt und sitzen fest
  • Die Pfosten sind rundherum verfüllt und verdichtet, Wasser läuft vom Zaun weg
  • Der Zaun steht an der vereinbarten Stelle zur Grundstücksgrenze

Häufige Fragen

Ein kürzerer Zaun am Einfamilienhaus ist meist in wenigen Tagen fertig. Die meiste Zeit kosten der Aushub und das Warten, bis der Beton in den Fundamenten ausgehärtet ist. Hanglage, schwieriger Boden oder schlechtes Wetter verlängern die Arbeit.

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