Preisverzeichnis 2026 · Österreich

Zaunsteher bis 2,7 m setzen

Ein Zaunsteher mit bis zu 2,7 m Länge gehört beim Einfamilienhaus zu den häufigsten Positionen, wenn ein neuer Zaun entsteht. Aus so einem Steher wird meist ein Zaun mit etwa 1,8 bis 2 m Höhe über dem Gelände.

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·22 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
€ 38,65/ Stk.
Richtwert-Spanne
€ 30,92 - € 50,24
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Fundamente und Einfriedungen22 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Einfriedungen
Pfosten bis 2,7 m Höhe setzenStk.€ 38,65-
Beton-Zaunsteine mauernStk.€ 5,50-
Zaunpfeiler mauernlfm€ 30,35-
Montage Betonzaun bis 1,8 mlfm€ 27,60-
Montage Betonzaun bis 2,1 mlfm€ 31,75-
Montage Betonzaun bis 2,4 mlfm€ 33,10-
Einfriedung aus Schalsteinen 12/15m²-
Einfriedung aus Schalsteinen 20/25m²-
Demontage des alten Zauneslfm€ 12,15-
Pfosten bis 2,4 m Höhe setzenStk.€ 34,50-
Pfosten bis 3,8 m Höhe setzenStk.€ 48,30-
Strebe bis 2,7 m setzenStk.€ 2,35-
Montage StacheldrahtauslegerStk.€ 1,95-
Spanndraht spannenlfm€ 0,70-
Stacheldraht spannenlfm€ 1,05-
Montage ZaunrahmenStk.-
Montage Sonder-ZaunrahmenStk.-
Montage ZaunpaneeleStk.-
Maschendraht bis 1,4 m setzenlfm€ 3,45-
Maschendraht bis 1,8 m setzenlfm€ 3,75-
Maschendraht über 3,0 m setzenlfm€ 5,10-
Eckverbindung herstellenStk.€ 1,40-
Summe Arbeit
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Was zum Setzen eines Zaunstehers bis 2,7 m gehört

Die Position wird pro Stück abgerechnet. Ein Stück ist ein Steher, der an seinem Platz steht: lotrecht, auf der richtigen Höhe und einbetoniert oder auf andere Art fest verankert. Die Angabe 2,7 m bezieht sich auf die Gesamtlänge des Stehers, nicht auf die Zaunhöhe. Ein Teil steckt nämlich im Boden beziehungsweise im Beton. Bei einem Steher mit 2,6 bis 2,7 m Länge sind meist etwa 60 bis 70 cm im Fundament, über dem Gelände bleiben rund zwei Meter.

Üblicherweise gehört dazu:

  • Abstecken der Zaunlinie und der Steherpositionen mit der Schnur
  • Ausheben oder Bohren des Lochs für das Fundament
  • Einsetzen des Stehers, Ausrichten ins Lot und auf die Höhe der Schnur
  • Einbetonieren und Sichern des Stehers, bis der Beton angezogen hat
  • bei Eck- und Endstehern das Setzen der Streben, sofern welche verwendet werden

Ob auch das Material, also Steher, Beton und Streben, enthalten ist, zeigt der Preisblock über diesem Text. Klären Sie bei der Beauftragung, ob der Aushub abgeführt wird oder auf dem Grundstück verteilt bleibt. Das Spannen des Maschendrahts, die Montage von Doppelstabmatten und das Setzen des Tors sind eigene Arbeiten.

Steher bis 2,7 m im Vergleich zu 2,4 m und 3,8 m

In der Preisliste finden Sie auch das Setzen von Stehern bis 2,4 m und bis 3,8 m, jeweils mit eigener Seite. Der Unterschied liegt nicht nur in ein paar Zentimetern. Mit der Länge ändern sich die Belastung durch Wind und Spannung und damit auch die Arbeitsweise.

  • Steher bis 2,4 m passen zu einem Zaun mit etwa 1,5 bis 1,8 m Höhe. Typisch ist ein Maschendrahtzaun zum Nachbarn, rund um den Obstgarten oder im hinteren Gartenteil. Der Wind greift weniger an, das Fundament kann kleiner sein, und eine Person kann den Steher meist allein ausrichten.
  • Steher bis 2,7 m, also diese Variante, sind für einen Zaun um zwei Meter gedacht. Das ist die übliche Höhe für den Straßenzaun aus Maschendraht oder Doppelstabmatten und für Zäune mit Sichtschutzstreifen, Sichtschutzgewebe oder Lamellen. Gerade weil so eine Füllung den Wind auffängt, braucht es ein tieferes Fundament und einen kräftigeren Steher als beim niedrigen Zaun.
  • Steher bis 3,8 m kommen bei Zäunen um drei Meter zum Einsatz, etwa rund um Spielplätze, Tennisplätze, Tiergehege oder bei Ballfang- und Schutzzäunen. Dort braucht es stärkere Profile, größere Fundamente, meist zwei Leute zum Halten und Ausrichten und manchmal eine Leiter oder ein Gerüst, um den Kopf zu kontrollieren. Aufwand und Risiken sind deutlich höher.

Wie entscheiden Sie sich? Messen Sie die Höhe der Füllung, die Sie verwenden wollen. Rechnen Sie den gewünschten Abstand über dem Gelände dazu, etwa für eine Sockelplatte als Unterkriechschutz, und die Einbindetiefe im Fundament. Kommen Sie auf rund 2,5 bis 2,7 m, sind Sie bei dieser Variante richtig. Steht der Zaun auf einem Mauersockel und wird der Steher dort verankert, ist die nötige Länge kürzer, weil die Tiefe im Boden wegfällt. Dann passt auch bei einem Zwei-Meter-Zaun manchmal eher die Variante 2,4 m. Fragen Sie beim Lieferanten der Füllung nach: Hersteller von Maschendraht und Matten geben zu jeder Höhe meist die empfohlene Steherlänge an.

Vorbereitung und Abstimmung mit anderen Gewerken

Die Grundgrenze

Ein Zaun steht auf dem eigenen Grund, nicht „ungefähr an der Grenze“. Wenn Sie unsicher sind, wo die Grenze verläuft, lassen Sie die Grenzpunkte von einem Vermesser kennzeichnen. Streitigkeiten mit dem Nachbarn wegen zwanzig Zentimetern sind häufig, und einbetonierte Steher zu versetzen kostet mehr Mühe als eine Vermessung im Vorhinein.

Leitungen im Boden

Entlang der Straße liegen oft Gas, Wasser, Strom, Telefon- und Glasfaserkabel oder der Kanalanschluss. Holen Sie vor dem Graben bei den Netzbetreibern eine Leitungsauskunft ein, in vielen Regionen geht das inzwischen online. Stoßen Sie beim Graben auf ein Warnband, hören Sie sofort auf. Wird eine Gasleitung beschädigt oder riechen Sie Gas: Bereich verlassen, kein offenes Feuer, keine Elektrogeräte oder Schalter betätigen und den Gasnotruf 128 wählen, im Zweifel den Notruf 112. Ein beschädigtes Stromkabel wird nie angefasst. Hier übernimmt der Netzbetreiber oder ein konzessionierter Elektrotechniker.

Entscheidungen, die vorher fallen müssen

  • Art der Füllung (Maschendraht, Matten, Gewebe, Lamellen), weil davon Steherprofil, Abstand und Fundamentgröße abhängen
  • genaue Lage und Breite von Einfahrtstor und Gartentür, weil diese Steher in einer anderen Liga spielen und auf den Millimeter passen müssen
  • ob eine Sockelplatte kommt und wo damit die Unterkante der Füllung liegt
  • ob ein Kabel für Torantrieb, Klingel oder Beleuchtung zum Tor führt, damit das Leerrohr vor dem Betonieren liegt
  • Zufahrt für Scheibtruhe, eventuell für einen Minibagger oder Erdbohrer

Was davor und danach kommt

Vor den Stehern kommen das Abstecken von Grenze und Leitungen, das Abtragen des alten Zauns und manchmal ein Streifenfundament für einen Sockel aus Schalsteinen. Gibt es einen Sockel, werden die Steher beim Ausbetonieren der Schalsteine mitgesetzt oder danach darauf verankert. Diese beiden Arbeiten müssen zeitlich zusammenpassen.

Nach den Stehern folgen Spanndrähte und Maschendraht, Matten, Lamellen oder Gewebe und zuletzt Tor und Gartentür. Torsteher sind schwerer, sie tragen das Gewicht des Flügels. Bei einem elektrischen Antrieb verlegt und schließt ein konzessionierter Elektrotechniker die Leitungen an. Das Leerrohr gehört aber schon vor dem Betonieren in die Erde, sonst wird später Beton gestemmt. Kommen rund um den Zaun Pflaster oder Randsteine, legen Sie die künftige Geländehöhe vorher fest. Sonst schauen die Fundamente aus dem Pflaster, oder der Steher ist am Ende zu niedrig.

Steher und Verankerung

Welche Steher verwendet werden

Runde Stahlsteher sind der Klassiker für Maschendraht. Beim Zwei-Meter-Zaun nimmt man meist einen Durchmesser um 48 mm. Ein dünneres Rohr wirkt bei dieser Höhe weich und kann sich in den Ecken biegen. Sie sind feuerverzinkt, oft zusätzlich kunststoffbeschichtet oder pulverbeschichtet.

Rechteckige Stahlsteher, etwa im Profil 60 × 40 oder 60 × 60 mm, sind für Doppelstabmatten und Lamellen üblich. Sie haben vorgefertigte Bohrungen oder Halter. Bei zwei Metern Höhe mit einer windfangenden Füllung empfiehlt sich eher das kräftigere Profil.

Holzsteher wirken natürlich. Direkt einbetoniert fault das Holz aber mit der Zeit genau an der Geländeoberkante. Besser ist ein Stahlschuh oder Pfostenträger, der im Beton sitzt, sodass das Holz über dem Boden bleibt.

Betonsteher sieht man heute seltener, vor allem bei älteren Zaunsystemen oder Betonplatten. Sie sind schwer, bei rund 2,7 m Länge setzt sie eine Person nicht mehr sicher allein.

Arten der Verankerung

Das Betonfundament im Boden ist bei dieser Höhe die übliche und verlässlichste Lösung. Das Loch hat meist etwa 20 bis 30 cm Durchmesser und reicht bis unter die frostfreie Tiefe. Diese liegt in Österreich je nach Region und Seehöhe meist bei etwa 80 cm bis über einem Meter, in höheren Lagen tiefer als im Flachland. Der Professionist vor Ort kennt die übliche Tiefe in Ihrer Gegend. Bei Gewebe oder Lamellen wird das Fundament eher größer ausgeführt.

Verankerung im Mauersockel aus Schalsteinen: Der Steher wird in den ausbetonierten Stein gesteckt oder mit einer Ankerplatte auf die fertige Sockelkrone geschraubt. Der eingesteckte Steher hält meist besser. Die Platte geht schneller, dafür tragen die Dübel und eine dünne Betonschicht die ganze Windlast.

Erdschrauben werden ohne Beton eingedreht. Sie sind schnell und sauber und eignen sich für bindigen, steinfreien Boden. Bei einem Zwei-Meter-Zaun mit voller Füllung lassen Sie sich beim Hersteller der Schraube bestätigen, für welche Last sie gedacht ist.

So wird der Steher Schritt für Schritt gesetzt

Ein eingespielter Trupp geht meist ähnlich vor. Zuerst kommen die Eck-, End- und Torsteher, denn sie nehmen die Spannung des Maschendrahts auf. Zwischen ihnen werden zwei Schnüre gespannt, eine knapp über dem Boden und eine auf Kopfhöhe der Steher. Danach richten sich die Zwischensteher, sodass der ganze Zaun in einer Flucht steht und die Köpfe gleich hoch sind oder dem Gelände gleichmäßig folgen.

Beim Maschendraht liegt der Abstand der Zwischensteher meist bei etwa 2,5 m. Bei Matten bestimmen Mattenbreite und Halter den Abstand. Dort wird entweder sehr genau mit der Latte gemessen oder abwechselnd gesetzt: Steher, Matte anlegen, nächster Steher. Bei Zwei-Meter-Matten summiert sich ein Fehler von ein paar Zentimetern pro Feld schnell.

Das Loch wird von Hand gegraben oder mit einem Motor- oder Baggerbohrer gebohrt. Unten kommen oft ein paar Zentimeter Schotter hinein, damit Wasser um den Steher abfließen kann. Der Steher wird eingesetzt, mit der Wasserwaage von zwei rechtwinkeligen Seiten ins Lot gebracht und mit Pflöcken oder Latten gesichert. Dann folgt der Beton, meist in einer Festigkeit von etwa C16/20 bis C20/25, oder ein fertiger Pfostenbeton aus dem Sack. Der Beton wird gestochert oder verdichtet, damit keine Luftblasen bleiben, und dabei wird laufend kontrolliert, ob sich der Steher bewegt hat.

Die Oberseite des Fundaments wird mit leichtem Gefälle vom Steher weg abgezogen, damit Wasser abrinnt und nicht am Stahl stehen bleibt. An den Ecksteihern eines Maschendrahtzauns werden gleichzeitig die Streben ins Feld hinein gesetzt, meist mit eigenem kleinem Fundament. Zum Schluss kommen Abdeckkappen auf offene Profile, damit es nicht hineinregnet.

Wie lange das dauert

Das eigentliche Setzen eines Stehers dauert einige Dutzend Minuten, die meiste Zeit kosten Graben und Ausrichten. Länger ist das Warten. Normaler Beton zieht in ein bis zwei Tagen an, mit dem Spannen des Maschendrahts wartet man aber meist etwa eine Woche. Seine volle Festigkeit erreicht Beton nach ungefähr vier Wochen. Schnellbeton erlaubt ein früheres Weiterarbeiten, die genaue Zeit steht auf dem Sack. Im Sommer muss frischer Beton vor dem Austrocknen geschützt werden, bei Frost wird ohne besondere Maßnahmen nicht betoniert.

Was die Arbeit leichter oder schwerer macht

Am meisten entscheidet der Boden. In lehmigem, steinfreiem Boden geht es zügig. Steiniger Untergrund, Schotteranschüttungen, Bauschutt aus der Zeit des Hausbaus oder alte Betonfundamente vom früheren Zaun bremsen, manchmal braucht es einen Stemmhammer. Wurzeln von Bäumen und Hecken an der Grundgrenze sind ebenfalls keine Seltenheit.

Außerdem spielt eine Rolle:

  • wie lang die Zaunlinie ist und wie viele Steher auf einmal gesetzt werden, bei vielen Stehern lohnt sich ein maschineller Erdbohrer
  • ob das Gelände eben oder hängig ist, am Hang braucht es Stufen in der Füllung und genaueres Messen
  • wie viele Ecken, Knicke und Enden es gibt, jeder dieser Steher braucht Streben und mehr Sorgfalt
  • ob rund um das Loch Platz ist, neben bestehendem Pflaster, Beeten oder der Garagenmauer des Nachbarn wird vorsichtiger gegraben
  • ob der Beton vor Ort gemischt oder angeliefert wird und wie weit es vom Auto zur Zaunlinie ist
  • ob die Steher auf einen fertigen Sockel kommen, wo gebohrt und genau verdübelt werden muss

Beim Zwei-Meter-Zaun macht auch Wind während der Montage die Arbeit schwerer. Ein langer Steher lässt sich schlechter im Lot halten, bis er einbetoniert ist. Deshalb wird er gründlicher abgestützt als ein kurzer.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

Zu seichtes oder zu schmales Fundament. Beim Zaun um zwei Meter ist das der häufigste Fehler. Die ersten Jahre passiert nichts, dann beginnen die Steher nach einem Sturm oder einem strengen Winter zu kippen, und der Zaun neigt sich. Reicht das Fundament nicht unter die Frostgrenze, kann der Frost es anheben.

Beton als „Hügel“ oder unter Geländeniveau ohne Gefälle. Wasser bleibt am Steher stehen, Stahl rostet genau dort am schnellsten, und Holz fault an dieser Stelle.

Fehlende Abdeckkappen. Ins offene Profil rinnt Wasser, im Winter friert es und kann das Rohr aufsprengen. Innen rostet es außerdem.

Steher außerhalb der Schnur. Der Zaun „tanzt“, beim Blick entlang der Linie sieht man Wellen. Bei Matten passen die Halter nicht, und die Matten müssen mit Gewalt gebogen werden.

Maschendraht zu früh gespannt. Der Beton hat noch keine Festigkeit, und die Ecksteher werden ins Feld gezogen. Nach dem Aushärten lassen sie sich nicht mehr richten, ohne das Fundament aufzustemmen.

Fehlende Streben an den Ecken. Bei zwei Meter hohem Maschendraht ist die Spannung beträchtlich, ein Ecksteher ohne Strebe verbiegt sich früher oder später.

Gekürzte Steher ohne Kantenschutz. Wird ein verzinkter Steher abgeschnitten, braucht die Schnittkante Zinkspray oder Zinkfarbe, sonst beginnt dort der Rost.

Anleitung für Heimwerker: Steher in ein Betonfundament setzen

Zaunsteher können geschickte Heimwerker selbst setzen, wenn sie Zeit, einen Helfer und Geduld beim Messen mitbringen. Das gilt nicht für Torsteher schwerer Einfahrtstore und nicht für Stellen, an denen Leitungen liegen, das überlassen Sie Fachleuten. Bei rund 2,7 m Länge ist eine zweite Person, die den Steher hält, sehr hilfreich.

  1. Grundgrenze klären und Leitungsauskunft bei den Netzbetreibern einholen.
  2. Zaunlinie mit Pflöcken abstecken, Schnur spannen und die Lage von Eck-, End- und Zwischenstehern markieren.
  3. Löcher mit etwa 20 bis 30 cm Durchmesser bis unter die in der Gegend übliche Frosttiefe graben oder bohren.
  4. Einige Zentimeter Schotter in das Loch füllen.
  5. Zuerst Eck- und Endsteher setzen, von zwei Seiten mit der Wasserwaage ausrichten und mit Latten sichern.
  6. Zwei Schnüre zwischen ihnen spannen, eine knapp über dem Boden, eine auf Kopfhöhe.
  7. Zwischensteher nach den Schnüren setzen, jeden einzeln ausrichten und sichern.
  8. Beton nach Herstellerangabe anmischen, das Loch schrittweise füllen und den Beton stochern.
  9. Nach jeder Lage Lot und Lage des Stehers prüfen.
  10. Fundamentoberseite mit Gefälle vom Steher weg abziehen.
  11. Streben an Eck- und Endstehern setzen.
  12. Abdeckkappen aufsetzen und Schnittkanten mit Zinkspray behandeln.
  13. Beton aushärten lassen und den Maschendraht meist erst nach etwa einer Woche spannen.

Kontrolle und Übernahme

Prüfen Sie die fertigen Steher, bevor die Füllung montiert wird. Ist der Maschendraht gespannt oder sind die Matten montiert, lassen sich Fehler nur mehr schwer beheben. Stellen Sie sich an das Ende der Linie und schauen Sie den Zaun entlang, Wellen sieht man sofort. Drücken Sie mit der Hand gegen den Kopf eines Stehers: Nach dem Aushärten darf er sich nicht bewegen.

  • Steher stehen in einer Flucht entlang der Schnur
  • Jeder Steher ist in beiden Richtungen lotrecht, mit der Wasserwaage geprüft
  • Steherköpfe sind gleich hoch oder folgen gleichmäßig dem Gelände
  • Höhe über Gelände passt zur gewählten Füllung und zur Sockelplatte
  • Abstände stimmen wie vereinbart, bei Matten genau auf Mattenbreite
  • Eck- und Endsteher haben Streben
  • Fundamente haben Gefälle vom Steher weg, Wasser bleibt nicht stehen
  • Auf allen Profilen sitzen Abdeckkappen
  • Beschichtung der Steher ist unbeschädigt, Schnittkanten sind behandelt
  • Leerrohr für das Torkabel liegt, wenn es geplant war
  • Umgebung ist sauber, mit dem Aushub wurde wie vereinbart verfahren

Häufige Fragen

Bei einem Betonfundament im Boden meist etwa 2,6 bis 2,7 m, weil rund 60 bis 70 cm im Fundament stecken. Wird der Steher auf einem Mauersockel verankert, reicht ein kürzerer. Die genaue Empfehlung steht meist beim jeweiligen Zaunsystem.

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