Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Einfriedungen | ||||
| Maschendraht bis 1,8 m setzen | lfm | 2,72 € | - | |
| Beton-Zaunsteine mauern | Stk. | 5,73 € | - | |
| Zaunpfeiler mauern | lfm | 31,50 € | - | |
| Montage Betonzaun bis 1,8 m | lfm | 28,64 € | - | |
| Montage Betonzaun bis 2,1 m | lfm | 32,94 € | - | |
| Montage Betonzaun bis 2,4 m | lfm | 34,37 € | - | |
| Einfriedung aus Schalsteinen 12/15 | m² | - | ||
| Einfriedung aus Schalsteinen 20/25 | m² | - | ||
| Demontage des alten Zaunes | lfm | 1,43 € | - | |
| Pfosten bis 2,4 m Höhe setzen | Stk. | 2,00 € | - | |
| Pfosten bis 2,7 m Höhe setzen | Stk. | 2,43 € | - | |
| Pfosten bis 3,8 m Höhe setzen | Stk. | 4,30 € | - | |
| Strebe bis 2,7 m setzen | Stk. | 2,43 € | - | |
| Montage Stacheldrahtausleger | Stk. | 2,00 € | - | |
| Spanndraht spannen | lfm | 0,20 € | - | |
| Stacheldraht spannen | lfm | 0,20 € | - | |
| Montage Zaunrahmen | Stk. | - | ||
| Montage Sonder-Zaunrahmen | Stk. | - | ||
| Montage Zaunpaneele | Stk. | - | ||
| Maschendraht bis 1,4 m setzen | lfm | 2,43 € | - | |
| Maschendraht über 3,0 m setzen | lfm | 5,30 € | - | |
| Eckverbindung herstellen | Stk. | 1,43 € | - | |
Welche Zaunhöhe für welchen Zweck
Bis etwa 1,4 m findet man Maschendraht vor allem um Gärten, Freizeitgrundstücke und zwischen Nachbarn. Er hält Hunde und das meiste Wild ab, wirkt leicht und versperrt nicht die Sicht. Diese Variante schaffen geübte Heimwerker meist gut selbst.
Bis 1,8 m ist die übliche Höhe beim Einfamilienhaus. Ein Erwachsener steigt nicht mehr einfach so darüber, und trotzdem lässt der Zaun Licht und Luft durch. Auf die größere Fläche drückt aber mehr Wind. Deshalb müssen vor allem Eck- und Endsteher sorgfältig gesetzt und abgestützt werden.
Über 3 m geht es um Betriebsgelände, Lagerplätze, Sportanlagen oder Wildgatter. Solche Zäune wirken im Wind wie ein Segel. Sie brauchen stärkere Steher, tiefere Fundamente, mehr Spanndrahtreihen und oft einen schrägen Abweiser für Stacheldraht. Planung und Bau gehören hier in die Hände eines Fachbetriebs.
Material und wann sich was eignet
- Verzinktes Geflecht ist die einfache Lösung, wenn die Funktion zählt und nicht die Optik. In feuchter Umgebung kann es mit den Jahren Rost ansetzen.
- Kunststoffummanteltes Geflecht hat über dem verzinkten Draht eine PVC-Schicht, meist in Grün oder Anthrazit. Es hält Feuchtigkeit und mechanische Schäden besser aus und fügt sich im Garten unauffälliger ein. Für den dauerhaften Zaun ums Haus wird es häufiger gewählt.
- Geschweißte Gitter oder Geflecht aus dickerem Draht kommen bei hohen Zäunen zum Einsatz, wo das Material mehr Spannung aushalten muss.
Neben dem Geflecht brauchen Sie Zwischensteher, stabilere Eck- und Endsteher, Streben, Spanndraht, Drahtspanner, Spannstäbe, Bindedraht oder Clips sowie Beton für die Steher. Am Kleinmaterial sollten Sie nicht sparen: Genau dort lockert sich ein Zaun zuerst.
So wird der Zaun Schritt für Schritt gesetzt
Am Anfang steht die genaue Grundstücksgrenze. Wenn Sie unsicher sind, wo sie verläuft, lohnt es sich, die Grenzpunkte von einem Vermessungsbüro oder dem Vermessungsamt anzeigen zu lassen. So steht der Zaun nicht versehentlich auf Nachbars Grund. Danach wird die Zaunlinie mit Pflöcken und Schnur markiert, ebenso die Lage von Ecken und Tor.
Die Steher stehen meist alle 2 bis 2,5 m, an windigen Stellen lieber etwas enger. Die Löcher für einen normalen Gartenzaun sind üblicherweise etwa 60 bis 80 cm tief, möglichst bis in frostfreie Tiefe. Gerade in höheren und kälteren Lagen lohnt es sich, eher großzügig zu graben. Bei Zäunen über 3 m werden die Fundamente deutlich tiefer und kräftiger, je nach Boden und Planung.
Zuerst werden die Eck- und Endsteher samt Streben einbetoniert, denn an ihnen hängt die ganze Spannung. Zwischen ihnen wird eine Schnur gespannt, an der entlang die Zwischensteher gesetzt werden, jeder mit der Wasserwaage geprüft. Der Beton muss aushärten, bevor die Steher Zug bekommen. Die Hersteller geben dafür meist einige Tage an.
Bei einem Zaun bis 1,8 m läuft der Spanndraht in drei Reihen: unten, in der Mitte und oben. Höhere Zäune brauchen mehr Reihen. Das Geflecht wird entlang der Linie ausgerollt, am Endsteher mit einem Spannstab befestigt und dann gleichmäßig, nicht ruckartig, zum anderen Ende hin gespannt. Zum Schluss wird es an jedem Steher und an den Spanndrähten festgebunden.
Was die Arbeit leichter oder schwerer macht
Am schnellsten geht es auf ebenem Gelände mit lockerem Boden, guter Zufahrt und ohne alten Zaun. Mehr Aufwand bedeuten dagegen:
- Steiniger oder lehmiger Boden, in dem sich Löcher nur mühsam graben lassen
- Hanglage, wo der Zaun abgetreppt oder dem Gelände angepasst werden muss
- Abbau eines alten Zauns und Entfernen alter Betonfundamente
- Viele Ecken, Tore und kurze Abschnitte, weil jedes Ende eine Strebe braucht
- Sockelplatten als Untergrabschutz, Stacheldraht oder Abweiser
- Höhen über 3 m, bei denen vom Gerüst oder einer Hebebühne gearbeitet wird
Typische Fehler
- Zu flache Fundamente. Nach dem ersten Winter oder einem Sturm wackelt der Steher und zieht das ganze Feld mit.
- Fehlende Streben an den Ecken. Das gespannte Geflecht zieht den Ecksteher nach und nach nach innen.
- Spannen in frischen Beton. Der Steher kippt und lässt sich nicht mehr gerade richten.
- Zu große Steherabstände. Das Geflecht hängt zwischen den Stehern durch.
- Ungleichmäßige oder zu starke Spannung. Lockeres Geflecht wellt sich, zu straffes verbiegt die Steher.
- Schiefe Linie. Bei langen Zäunen fällt schon eine kleine Abweichung am Anfang später deutlich auf.
Anleitung für Heimwerker: Maschendrahtzaun bis 1,8 m
Einen Zaun bis 1,8 m können Sie selbst setzen, wenn Sie einen Helfer und einige Tage Zeit haben. Zäune über 3 m überlassen Sie besser einem Fachbetrieb, denn dort wird in der Höhe gearbeitet und die Konstruktion muss statisch passen.
- Grundstücksgrenze prüfen und die Zaunlinie mit Pflöcken und Schnur markieren.
- Steherstellen etwa alle 2 bis 2,5 m sowie Ecken und Tor anzeichnen.
- Löcher gleicher Tiefe ausheben, meist 60 bis 80 cm.
- Eck- und Endsteher mit Streben einbetonieren und mit der Wasserwaage ausrichten.
- Schnur zwischen den äußeren Stehern spannen und die Zwischensteher danach einbetonieren.
- Beton nach Herstellerangabe aushärten lassen.
- Drei Reihen Spanndraht ziehen und mit den Drahtspannern straffen.
- Geflecht ausrollen, am Endsteher befestigen und schrittweise spannen.
- Geflecht in regelmäßigen Abständen an jedem Steher und an den Drähten festbinden.
- Linie und Spannung prüfen und scharfe Drahtenden umbiegen.
Abnahme des fertigen Zauns
- Steher stehen senkrecht und in einer Flucht, keiner gibt beim Drücken nach
- Eck- und Endsteher sind mit Streben abgestützt
- Betonfundamente sind geschlossen, ohne Hohlräume, und es steht kein Wasser daran
- Spanndrähte sind straff und sitzen fest in den Spannern
- Geflecht verläuft gerade, ohne Wellen und Durchhang, auf ganzer Länge in gleicher Höhe
- Geflecht ist an jedem Steher und an allen Spanndrähten festgebunden
- Beschichtung von Geflecht und Stehern ist unbeschädigt
- Drahtenden sind umgebogen und der Arbeitsbereich ist aufgeräumt
Häufige Fragen
Für Garten, Freizeitgrundstück oder zwischen Nachbarn reichen meist etwa 1,4 m. Ums Einfamilienhaus, wo das Überklettern schwerer fallen soll, wählen viele 1,8 m. Höhen über 3 m sind für Betriebsgelände oder als Wildschutz gedacht.
Erst wenn der Beton ausreichend ausgehärtet ist, laut Herstellern meist nach einigen Tagen. Spannen Sie früher, können sich Eck- und Endsteher neigen.
Bei sauberer Montage nur gelegentlich. Prüfen Sie Spannung und Befestigung ein- bis zweimal im Jahr, besonders nach dem Winter und nach starkem Wind. Lockere Stellen lassen sich am Drahtspanner nachziehen.
Ähnliche Arbeiten
Kalkulieren Sie das ganze Projekt, nicht nur eine Leistung
Im Preisverzeichnis für Bauarbeiten wählen Sie Positionen aus allen Gewerken aus. NUMIQ erstellt daraus ein kundenfertiges Angebot.