Preisverzeichnis 2026 · Österreich

Zaunsteher bis 3,8 m setzen

Ein Zaunsteher mit bis zu 3,8 Metern Länge ist der höchste der üblichen Steher in der Preisliste. Für einen gewöhnlichen Gartenzaun braucht man ihn nicht. Er kommt beim hohen Maschendrahtzaun rund um einen Sportplatz oder Tennisplatz zum Einsatz, bei Ballfangnetzen, beim hohen Sichtschutzzaun mit Gewebe

Aktualisiert 09/2026·12 Min. Lesezeit·22 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
€ 48,30/ Stk.
Richtwert-Spanne
€ 38,64 - € 62,80
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Fundamente und Einfriedungen22 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Einfriedungen
Pfosten bis 3,8 m Höhe setzenStk.€ 48,30-
Beton-Zaunsteine mauernStk.€ 5,50-
Zaunpfeiler mauernlfm€ 30,35-
Montage Betonzaun bis 1,8 mlfm€ 27,60-
Montage Betonzaun bis 2,1 mlfm€ 31,75-
Montage Betonzaun bis 2,4 mlfm€ 33,10-
Einfriedung aus Schalsteinen 12/15m²-
Einfriedung aus Schalsteinen 20/25m²-
Demontage des alten Zauneslfm€ 12,15-
Pfosten bis 2,4 m Höhe setzenStk.€ 34,50-
Pfosten bis 2,7 m Höhe setzenStk.€ 38,65-
Strebe bis 2,7 m setzenStk.€ 2,35-
Montage StacheldrahtauslegerStk.€ 1,95-
Spanndraht spannenlfm€ 0,70-
Stacheldraht spannenlfm€ 1,05-
Montage ZaunrahmenStk.-
Montage Sonder-ZaunrahmenStk.-
Montage ZaunpaneeleStk.-
Maschendraht bis 1,4 m setzenlfm€ 3,45-
Maschendraht bis 1,8 m setzenlfm€ 3,75-
Maschendraht über 3,0 m setzenlfm€ 5,10-
Eckverbindung herstellenStk.€ 1,40-
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Wann Sie einen Steher bis 3,8 m brauchen

In Preislisten ist mit der „Höhe des Stehers“ in der Regel die Gesamtlänge gemeint, nicht die Zaunhöhe über dem Gelände. Ein Teil des Stehers steckt im Betonfundament, meist etwa 80 bis 100 cm. Bei einem 3,8 Meter langen Steher bleiben über der Erde also rund 2,8 bis 3 Meter. Klären Sie vor der Beauftragung mit dem ausführenden Betrieb, wie er rechnet. Ein Meter Unterschied verändert das ganze Projekt.

Typische Fälle, in denen diese Variante sinnvoll ist:

  • Maschendrahtzaun rund um einen Sportplatz, Tennisplatz oder Schulhof, wo der Ball nicht über den Zaun fliegen darf,
  • Ballfangnetz hinter einem Tor oder entlang einer Straße, das die Umgebung vor Bällen schützt,
  • hoher Zaun zu einer stark befahrenen Straße oder zum Nachbarn, wenn der Eigentümer Sichtschutz will und das Geflecht mit Gewebe ergänzt,
  • Zaun mit zwei Geflechtbahnen übereinander oder mit Stacheldrahtaufsatz bei Lagerflächen und Betriebsgeländen,
  • Steher, die ein Tor, eine Gartentür oder einen Torantrieb tragen und deshalb länger und tiefer verankert sein müssen als die übrigen.

Ist der Zaun über dem Gelände höchstens zwei Meter hoch, treibt ein hoher Steher den Aufwand für Fundament und Material nur unnötig in die Höhe. Dann greifen Sie zur niedrigeren Variante.

Vergleich mit den Varianten 2,4 m und 2,7 m

Auf den ersten Blick machen alle drei Positionen dasselbe: Der Steher wird in ein Loch gestellt und einbetoniert. Der Unterschied liegt in den Kräften, die der Steher aushalten muss, und die wachsen mit der Höhe schneller, als man denkt. Der Wind drückt auf die ganze Zaunfläche, und je länger der Steher über der Erde ist, desto größer ist der Hebel, mit dem er am Fundament reißt.

  • Steher bis 2,4 m: normaler Gartenzaun mit Geflecht oder Gittermatten bis etwa 1,5 bis 2 m Höhe. Das Fundament ist kleiner, ein geübter Handwerker setzt den Steher mit einem Helfer vom Boden aus, ohne Leiter.
  • Steher bis 2,7 m: Zaun um die zwei Meter mit Reserve, etwa mit Aufsatz oder am Hang, wo Höhen ausgeglichen werden müssen. Das Fundament wird etwas größer, der Ablauf bleibt gleich.
  • Steher bis 3,8 m: Zaun von rund drei Metern Höhe. Das Fundament muss tiefer und breiter sein, der Steher kräftiger, die Streben häufiger und die Steherabstände kürzer. Beim Setzen braucht es mindestens zwei Personen, eine Leiter zur Kontrolle oben und eine provisorische Abstützung, bis der Beton fest ist.

Praktisch bedeutet das: Ein 3,8-m-Steher ist nicht einfach ein „etwas längerer“ Steher. Er ist schwerer und unhandlicher, jede Abweichung vom Lot fällt oben deutlicher auf, und ein Fehler im Fundament zeigt sich als Schräglage eines ganzen Zaunfeldes. Rechnen Sie bei dieser Variante deshalb mit mehr Zeit pro Stück und mit mehr Beton.

Profile, Materialien und Gründungsarten

Welcher Steher passt

Beim hohen Zaun entscheidet die Steifigkeit des Profils. Ein dünnes Rundrohr, das bei einem zwei Meter hohen Zaun problemlos hält, beginnt sich bei drei Metern mit Gewebe im Wind zu biegen.

  • Runde Stahlsteher, feuerverzinkt und oft zusätzlich kunststoffbeschichtet, sind beim Maschendrahtzaun am verbreitetsten. Für einen hohen Zaun wählt man einen größeren Durchmesser und eine dickere Wandstärke, meist nach Empfehlung des Systemherstellers.
  • Rechteck- und Quadratrohre sind in einer Richtung steifer. Beim Rechteckrohr wird die lange Seite quer zum Zaun gedreht, damit sie dem Wind besser standhält.
  • Steher für Gittermattensysteme sind in dieser Höhe seltener, weil die Matten meist niedriger sind. Werden Matten übereinander montiert, gilt die Anleitung des Herstellers.
  • Holzsteher sind in dieser Länge schwer und faulen im Boden. Wer Holz will, stellt es auf einen Stahl-Pfostenträger über dem Gelände, nicht direkt in den Beton.
  • Betonsteher sind sehr schwer und lassen sich bei drei Metern über der Erde ohne Gerät kaum sauber setzen.

Einzelfundament im Boden

Am häufigsten bekommt jeder Steher ein eigenes Betonfundament. Beim hohen Steher wird das Loch etwa 80 bis 100 cm tief gegraben, also frostfrei, und in der Regel mindestens 30 cm breit, bei Tor- und Ecksteher mehr. In höheren Lagen mit tieferem Frost kann mehr Tiefe nötig sein. Auf den Boden kommen einige Zentimeter Schotter, damit Wasser ablaufen kann. Üblich ist Beton der Klasse C16/20 bis C20/25, entweder vor Ort gemischt oder bei vielen Stehern als Transportbeton aus dem Mischwagen. Trockenbeton aus dem Sack ist bequem, bei tiefen Fundamenten braucht man aber viele Säcke, und er muss gut durchgemischt und verdichtet werden.

Steher im Sockel

Steht der Zaun auf einem Sockel aus Schalsteinen, wird der Steher direkt in die Hohlräume der Steine oder in das Fundament darunter einbetoniert. Beim hohen Steher reicht es nicht, wenn er nur im Schalstein steckt. Er sollte bis ins Streifenfundament reichen, sonst stemmt sich der Wind gegen die oberste Steinreihe und kann sie aufreißen.

Fußplatte und Erdschrauben

Ein Steher mit angeschweißter Fußplatte lässt sich auf bestehenden Beton dübeln, etwa auf eine Mauer. Bei rund 3,8 m Länge wirken auf die Anker aber große Kräfte, deshalb sollte ein Statiker oder zumindest der Systemhersteller diese Lösung beurteilen. Erdschrauben sind schnell und kommen ohne Beton aus, ihre Tragfähigkeit hängt beim hohen Zaun mit Gewebe aber stark vom Boden ab und muss vom Hersteller bestätigt werden.

Was vor dem Eintreffen der Partie bereit sein muss

Die meisten Probleme mit hohen Stehern entstehen nicht beim Betonieren, sondern davor. Klären Sie vor Arbeitsbeginn diese Punkte:

  • Grundgrenze. Bei einem Zaun direkt an der Grenze lohnt es sich, die Grenzpunkte von einem Vermessungsbüro kennzeichnen zu lassen. Einen einbetonierten drei Meter hohen Steher zu versetzen, ist viel mühsamer als einen niedrigen.
  • Leitungen im Boden. Holen Sie bei den Netzbetreibern Leitungsauskünfte für Strom, Gas, Wasser, Kanal und Telekommunikation ein. Ein fast meterhohes Loch kann ein Kabel oder Rohr treffen.
  • Wohnanlage. Bei einem Mehrparteienhaus entscheidet über die Einfriedung die Hausverwaltung oder die Wohnungseigentümergemeinschaft, nicht der einzelne Eigentümer.
  • Zufahrt. Die Steher sind lang und müssen angeliefert und entlang der Zaunlinie abgelegt werden. Wird mit Erdbohrer oder Minibagger gearbeitet, muss das Gerät bis zum Zaun kommen.
  • Kabel und Leerrohre. Sind Torantrieb, Beleuchtung oder Klingel geplant, müssen die Leerrohre vor dem Betonieren im Boden liegen. Den Anschluss macht ein konzessionierter Elektrotechniker.
  • Alter Zaun. Alte Steher samt Betonfundamenten herauszureißen, ist eine eigene Arbeit. Vereinbaren Sie, wer das übernimmt und wohin der Bauschutt kommt.

So wird der Steher Schritt für Schritt gesetzt

Auf der Baustelle läuft es meist so ab. Zuerst wird eine Schnur entlang der Zaunlinie gespannt und die Steherpositionen werden markiert. Beim hohen Zaun sind die Abstände kürzer als beim niedrigen, oft etwa 2 bis 2,5 Meter, je nach System und je nachdem, ob Gewebe montiert wird. Zuerst kommen die Eck-, End- und Torsteher, denn nach ihnen richten sich alle anderen.

Die Löcher werden von Hand, mit dem Erdbohrer oder mit dem Bagger ausgehoben. Unten kommt eine Schotterschicht hinein. Der Steher wird ins Loch gestellt und so unterlegt, dass die Höhe stimmt. Beim drei Meter hohen Steher wird die Höhe an einer Schnur zwischen den Ecksteher oben oder mit einem Nivelliergerät kontrolliert, nicht nur vom Gelände aus, denn das Gelände ist selten eben.

Dann folgt der wichtigste Moment: das Lot. Der Steher wird mit der Wasserwaage in zwei Richtungen geprüft, entlang des Zauns und quer dazu. Bei dieser Länge empfiehlt sich eine lange Wasserwaage oder ein Senkblei, weil eine kurze Waage Abweichungen übersieht, die oben zentimeterweise sichtbar werden. Der Steher wird mit zwei bis drei Latten gegen den Boden abgestützt, damit er sich beim Betonieren und Aushärten nicht bewegt.

Der Beton wird lagenweise eingebracht und mit einer Stange oder durch Stampfen verdichtet, damit keine Hohlräume bleiben. Beim Betonieren wird das Lot nochmals geprüft, denn der Beton drückt den Steher leicht zur Seite. Die Oberfläche des Fundaments wird leicht kegelförmig vom Steher weg abgezogen, damit Wasser abläuft und nicht am Stahl stehen bleibt.

Zum hohen Zaun gehören auch Streben. Sie kommen an Ecken, End- und Torsteher, an Richtungswechsel und bei langen Abschnitten auch zwischendurch, je nach System etwa alle 25 Meter. Die Strebe hat ein eigenes kleines Fundament und wird mit Schelle oder Schraube am Steher befestigt. Beim drei Meter hohen Zaun ist es sinnvoll, den Ecksteher von beiden Seiten abzustreben.

Was die Arbeit leichter oder schwerer macht

Derselbe Steher kann auf einem Grundstück halb so viel Zeit brauchen wie auf einem anderen. Leichter geht es mit ebenem Gelände, weichem lehmigem Boden ohne Steine, guter Zufahrt für den Bohrer und klar markierter Grenze. Es hilft auch, wenn die Steher schon bereitliegen und der Beton direkt an der Zaunlinie gemischt werden kann.

Aufwendiger wird es durch:

  • steinigen oder felsigen Boden, wo der Bohrer nicht reicht und gestemmt oder schwereres Gerät eingesetzt werden muss,
  • schweren Lehm, der klebt und in dem sich bei Regen Wasser im Loch sammelt,
  • hohen Grundwasserstand, wenn das Loch vollläuft und der Beton vorsichtiger eingebracht werden muss,
  • Hanglage, wo die Steherhöhen abgestuft werden und die Streben unterschiedlich lang sind,
  • Baumwurzeln, alte Fundamente oder Reste des früheren Zauns,
  • Leitungen in der Trasse, wenn langsam von Hand gegraben werden muss,
  • schmale Zugänge, durch die die langen Steher weit getragen werden müssen.

Beim hohen Steher spielt auch das Wetter mit. Bei starkem Wind lässt sich ein drei Meter langer Steher schwer im Lot halten, und der frische Beton kann nachgeben. Bei Frost wird nicht betoniert, außer der Hersteller des Betons erlaubt es ausdrücklich.

Anleitung für Heimwerker: hohen Steher einbetonieren

Einen Steher bis 3,8 m können Sie selbst setzen, wenn Sie handwerklich geübt sind und mindestens einen Helfer haben. Allein geht es nicht, der Steher ist lang und schwer und kann beim Umkippen jemanden verletzen. Lassen Sie vor dem Graben die Leitungen auskunften. Stoßen Sie beim Graben auf eine Gasleitung und riechen Sie Gas, verlassen Sie sofort die Stelle, verwenden Sie kein offenes Feuer und keine elektrischen Geräte und rufen Sie den Gasnotruf 128 oder 112. Bei einem Kabel stoppen Sie die Arbeit und verständigen den Netzbetreiber.

  1. Grundgrenze und Leitungsauskünfte prüfen.
  2. Schnur entlang der Zaunlinie spannen und Positionen der Eck- und Zwischensteher markieren.
  3. Löcher etwa 80 bis 100 cm tief und mindestens 30 cm breit ausheben, bei Eck- und Torsteher breiter.
  4. Schotterschicht in das Loch einbringen und verdichten.
  5. Oberes Ende des Stehers mit einer Kappe verschließen, damit kein Wasser eindringt.
  6. Steher zu zweit ins Loch stellen, Höhe nach der Schnur einrichten und unterlegen.
  7. Lot in zwei Richtungen mit einer langen Wasserwaage prüfen und den Steher mit Latten abstützen.
  8. Beton nach Herstellerangabe anmischen und lagenweise einbringen und verdichten.
  9. Während des Betonierens Lot und Höhe mehrmals kontrollieren.
  10. Fundamentoberfläche kegelförmig vom Steher weg abziehen.
  11. Beton aushärten lassen, bei Wärme in den ersten Tagen feucht halten, Stützen stehen lassen.
  12. Streben montieren und Geflecht erst nach ausreichender Aushärtung spannen.

Achten Sie bei der Kontrolle oben auf eine standsichere Leiter und eine zweite Person, die sie hält. Trägt der Zaun einen Torantrieb oder eine Beleuchtung, überlassen Sie die Elektrik einem konzessionierten Elektrotechniker.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

Bei hohen Stehern verzeiht der Zaun nichts. Was beim niedrigen Zaun unbemerkt bleibt, zeigt sich hier spätestens im ersten Winter oder beim ersten Sturm.

  • Zu seichtes Fundament. Der Steher neigt sich mit der Zeit in Hauptwindrichtung, und Frost kann ihn anheben. Beim drei Meter hohen Zaun sieht man die Schräglage schon von der Straße.
  • Zu schmales Loch. Ist das Loch nur wenig breiter als der Steher, bildet der Beton einen dünnen Mantel, und der Steher biegt sich darin wie in einem Rohr.
  • Beton unter Geländeniveau ohne Gefälle. Rund um den Steher entsteht eine Mulde, in der Wasser steht. Der Stahl am Fuß rostet früher, und Frost kann den Beton schädigen.
  • Offenes Steherende. Wasser läuft ins Rohr, gefriert im Winter und kann den Steher aufsprengen. Die Kappe ist eine Kleinigkeit, aber wichtig.
  • Fehlende oder schwache Streben. Ecksteher biegen sich nach dem Spannen des Geflechts nach innen, und das Geflecht wird locker.
  • Zu frühes Spannen. Frischer Beton hält den Zug der Spanndrähte nicht, der Steher bewegt sich. Gespannt wird in der Regel frühestens nach einigen Tagen, je nach Wetter auch später.
  • Gewebe ohne Berechnung. Der Eigentümer hängt nachträglich ein Sichtschutzgewebe auf, das nicht eingeplant war. Der Zaun wirkt plötzlich wie ein Segel, und die Steher kippen.
  • Beschädigte Verzinkung. Beim Kürzen des Stehers liegt der Stahl frei. Ohne Ausbesserung mit Zinkspray beginnt die Schnittkante zu rosten.

Wie lange es dauert und wann es weitergeht

Die Zeit pro Steher hängt vor allem vom Boden und vom Zugang ab. Auf weichem Boden mit Erdbohrer schafft eine Partie an einem Tag deutlich mehr Stück als am steinigen Hang mit Handaushub. Eck- und Torsteher dauern länger, weil Fundamente und Streben größer sind und das Ausrichten heikler ist.

Beton braucht Zeit. In den ersten Tagen nach dem Betonieren wird der Steher nicht belastet, die Stützen bleiben stehen. Geflecht, Spanndrähte und Gewebe werden meist erst nach etwa einer Woche montiert, bei kühlem Wetter auch später. Seine volle Festigkeit erreicht Beton in der Regel nach rund 28 Tagen. Ein schweres Tor oder einen Antrieb hängen Sie erst nach ausreichender Aushärtung ein, nach Empfehlung des Torlieferanten.

An die Steher schließt die Montage von Geflecht oder Netzen an, eventuell auch das Tor und sein Antrieb. Stimmen Sie die Reihenfolge vorher ab, damit der Zaunmonteur nicht kommt, bevor der Beton fest ist, und damit der Elektrotechniker dabei ist, wenn die Leerrohre verlegt werden.

Kontrolle und Übernahme

Prüfen Sie die Steher noch vor der Geflechtmontage, solange alles gut sichtbar ist und Korrekturen einfach sind. Schauen Sie vom Zaunende entlang der Steherreihe: Die Oberkanten sollten eine gleichmäßige Linie bilden, die Steher in einer Flucht stehen. Kontrollieren Sie mit einer langen Wasserwaage das Lot an einigen zufällig gewählten Stehern. Bei der Übernahme gehen Sie diese Liste durch:

  • Steher stehen an den vereinbarten Stellen und in der Flucht der Schnur
  • Oberkanten sind gleich hoch oder folgen gleichmäßig dem Hang
  • Lot stimmt in beiden Richtungen, auch bei Eck- und Torsteher
  • Abstände entsprechen der Vereinbarung und dem Zaunsystem
  • Fundamente haben die vereinbarte Tiefe und Breite, idealerweise mit Fotos vom Betonieren
  • Betonoberfläche hat Gefälle vom Steher weg, kein stehendes Wasser
  • Streben sitzen an Ecken, Enden, beim Tor und bei Richtungswechseln
  • Kappen sind aufgesetzt, Schnittkanten haben ausgebesserten Korrosionsschutz
  • Leerrohre liegen dort, wo sie geplant waren
  • Steher bewegen sich nicht, wenn man oben mit der Hand dagegen drückt
  • Umgebung ist aufgeräumt, Aushub abgeführt oder wie vereinbart verteilt

Häufige Fragen

In der Regel etwa 80 bis 100 cm, damit das Fundament frostfrei liegt und der Steher genug Halt gegen den Wind hat. Bei Torsteher, in höheren Lagen und in schwachem Boden wird tiefer oder breiter gegründet. Die genaue Tiefe richtet sich nach dem Zaunsystem und den Verhältnissen am Grundstück.

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