Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Bodenbeläge | ||||
| Schonender Ausbau alter Parkettstäbe nach Verlegeplan | m² | 9.64 CHF | - | |
| Herausreissen alter Holzparkette (genagelt, verklebt) | m² | 4.54 CHF | - | |
| Verlegung Laminatboden | m² | 15.12 CHF | - | |
| Verlegung Vinylboden (Klick) | m² | - | ||
| Verlegung Holzboden (Klick / Nut-Feder) | m² | 23.63 CHF | - | |
| Vollflächige Verklebung Holzboden | m² | 22.68 CHF | - | |
| Verlegung elektrischer Fussbodenheizung (Heizmatte) | m² | - | ||
| Verlegung und Verklebung Stabparkett | m² | - | ||
| Parkett verlegen - Chevron-Muster (französisches Fischgrät) | m² | - | ||
| Verlegung und Verklebung wiederaufbereiteter Parkettstäbe | m² | - | ||
| Parkett schleifen und 3× lackieren | m² | - | ||
| Parkett schleifen, kitten und 3× lackieren (komplett) | m² | 56.70 CHF | - | |
| Montage von Sockelleisten | lfm | 7.56 CHF | - | |
| Acryl-Verfugung entlang der Sockelleisten | lfm | 2.08 CHF | - | |
| Setzen von Übergangsprofilen | Stk. | 15.12 CHF | - | |
So läuft der schonende Ausbau ab
Bevor zum ersten Mal ein Stab angehoben wird, lohnt sich ein genauer Blick auf den Boden. Gebrochene oder morsche Stäbe scheiden meist aus. Dasselbe gilt für Stäbe, die nach mehrmaligem Schleifen sehr dünn geworden sind. Gesunde, gerade Stücke aus Hartholz wie Eiche oder Buche haben gute Chancen auf ein zweites Leben.
Danach kommt der Verlegeplan. Das ist eine einfache Skizze des Raums. Darauf sind das Muster (Fischgrat, Würfel, Schiffsboden), die Richtung der Stäbe und die Reihenfolge der Reihen eingezeichnet. In der Praxis genügt eine Skizze auf Papier, ergänzt durch Fotos aus mehreren Blickwinkeln. Jede Reihe erhält eine Nummer und jeder Stab seine Position in der Reihe.
Die eigentliche Arbeit beginnt mit den Sockelleisten. Sind sie gut erhalten, lohnt es sich, auch sie aufzubewahren. Dann geht es an der Wand los, denn dort lösen sich die äussersten Stäbe am leichtesten. Von da arbeitet man sich Reihe um Reihe zur Raummitte vor. Jeder Stab wird langsam mit einem Brecheisen oder einem Flachmeissel angehoben. Darunter kommt eine Unterlage aus Holz oder Kunststoff. Sie schützt die Kanten vor Druckstellen und verteilt die Kraft.
Was die Arbeit leichter oder schwieriger macht
Am meisten hängt davon ab, wie das Parkett mit dem Untergrund verbunden ist.
- Genageltes Parkett löst sich relativ leicht. Die Nägel lassen sich ziehen oder abkneifen, und das Holz bleibt meist ganz
- Parkett auf Bitumen oder Asphaltkleber hält sehr fest. Man muss es oft langsam lösen, manchmal nach dem Erwärmen. Dabei brechen Ecken sowie Nut und Feder leicht ab
- Parkett auf neueren Klebstoffen lässt sich teilweise nur schwer ohne Schäden lösen. Ein Teil der Stäbe ist dann oft nicht zu retten
Mehr Zeit braucht es auch in verwinkelten Räumen mit Nischen, Türzargen und Heizkörpern. Dasselbe gilt für aufwendige Muster wie Fischgrat und für den Wunsch, jedes einzelne Stück sorgfältig zu beschriften. Leichter geht es in einem leeren Raum, mit trockenem Holz und auf einem Untergrund, der nicht bröckelt.
Vorsicht in älteren Gebäuden: Bitumen und alte Klebstoffe können Schadstoffe enthalten. In manchen alten Bodenaufbauten steckt auch Asbest. Haben Sie einen Verdacht, lassen Sie eine Probe untersuchen. Asbest darf nur eine anerkannte Fachfirma entfernen. Wenn Sie Bitumenreste schleifen, tragen Sie immer eine Atemschutzmaske und lüften Sie gut.
Anleitung für Heimwerker: Parkett nach Verlegeplan ausbauen
In einem kleineren Raum mit genageltem Parkett schafft das auch ein geschickter Heimwerker. Liegt das Parkett auf Bitumen oder handelt es sich um einen historischen Boden, ist ein Parkettleger die vernünftigere Wahl. So gehen Sie selbst vor:
- Raum ausräumen und Wände, Türen und Zargen abdecken.
- Verlegeplan zeichnen, den Boden fotografieren und die Reihen nummerieren.
- Brecheisen, Flachmeissel, Hammer, Holzkeile, Schutzunterlagen, Bleistift und beschriftete Kisten bereitlegen.
- Sockelleisten vorsichtig abnehmen und beiseitelegen.
- Den äussersten Stab an der Wand suchen, wo der Zugang am einfachsten ist.
- Unterlage unter das Brecheisen legen und den Stab langsam anheben, ohne ruckartiges Hebeln.
- Bei geklebtem Parkett in kleinen Schritten arbeiten und mit Holzkeilen nachhelfen.
- Jeden ausgebauten Stab sofort auf der Unterseite mit Reihennummer und Position beschriften.
- Stäbe reihenweise und immer flach in die Kisten legen.
- Reihe um Reihe in der Richtung weiterarbeiten, in der das Parkett verlegt wurde.
- Zum Schluss den Untergrund prüfen und vorstehende Nägel entfernen.
Warum die Beschriftung auf die Unterseite gehört: Auf der Oberseite wäre sie nach dem Schleifen weg. Auf der Unterseite hält sie bis zur neuen Verlegung.
Ausgebautes Parkett reinigen und lagern
Auf der Unterseite der Stäbe kleben Reste von Bitumen, Kleber und Schmutz. Die müssen weg, sonst wird die neue Verlegung uneben und der Kleber hält schlecht. Dicke Schichten kratzt man mit Spachtel oder Meissel ab, den Rest schleift man mit mittlerer Körnung leicht nach. Bei sehr harten Resten hilft ein Kleberentferner, immer nach Angaben des Herstellers. Schleifen Sie mit Gefühl: Jeder abgetragene Millimeter schwächt den Stab und verkürzt seine Lebensdauer.
Holz reagiert auf Feuchtigkeit. Lagern Sie es deshalb trocken, gut belüftet und bei gleichmässiger Temperatur. Eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 40 bis 60 Prozent ist in der Regel passend. Ein feuchter Keller oder eine unbeheizte Garage sind keine gute Idee. Legen Sie die Stäbe waagrecht auf eine ebene Fläche und beschweren Sie sie leicht, zum Beispiel mit Brettern. So verziehen sie sich nicht. Lassen Sie die Stäbe einer Reihe beieinander, dann müssen Sie beim Verlegen nicht suchen.
Fehler, die das Parkett unnötig beschädigen
- Kräftiges Hebeln ohne Unterlage, wodurch Ecken sowie Nut und Feder brechen
- Fehlende oder unklare Beschriftung, sodass das Zusammensetzen des Musters zum Rätsel wird
- Beschriftung auf der Sichtseite, die beim Schleifen verschwindet
- Bitumenreste auf der Unterseite, die später Unebenheiten verursachen
- Zu aggressives Schleifen, das die Stäbe dünn macht
- Lagerung stehend, schräg oder in feuchten Räumen
In einer Wohnung sollten Sie auch an die Nachbarn denken. Die Arbeit ist laut. Halten Sie sich an die Hausordnung und informieren Sie vorher den Hauswart, die Liegenschaftsverwaltung oder bei Stockwerkeigentum die Gemeinschaft. Die Decke unter dem Boden gehört zu den gemeinschaftlichen Teilen und darf bei der Arbeit nicht beschädigt werden.
So prüfen Sie die fertige Arbeit
Wenn der Parkettleger die Arbeit übergibt, lohnt es sich, diese Punkte durchzugehen:
- Der Verlegeplan ist vollständig, lesbar und passt zur Beschriftung der Stäbe
- Jeder aufbewahrte Stab trägt auf der Unterseite Reihennummer und Position
- Das Parkett ist nach Reihen sortiert und flach gelagert
- Ausgeschiedene Stücke liegen separat, und Sie wissen, wie viele fehlen
- Die Sockelleisten sind aufbewahrt und unbeschädigt
- Der Untergrund ist frei von vorstehenden Nägeln und grösseren Bitumenresten
- Der Raum ist aufgeräumt und der Abfall entsorgt
Häufige Fragen
Nicht immer. Genageltes Parkett lässt sich meist fast vollständig retten. Bei Parkett auf Bitumen oder starkem Kleber bricht ein Teil der Stäbe auch bei sorgfältiger Arbeit. Die fehlenden Stücke ersetzt man dann mit Stäben aus weniger sichtbaren Stellen oder mit neuen Stäben aus derselben Holzart.
Das hängt von der Grösse des Raums, vom Muster und von der Befestigung ab. Ein normales Zimmer mit genageltem Parkett ist meist in einigen Stunden erledigt. Bei geklebtem Parkett mit gründlicher Reinigung und Sortierung kann es einen ganzen Tag oder länger dauern.
Nein. Sie können es auch anderswo verlegen, im gleichen oder in einem neuen Muster. Der Verlegeplan ist trotzdem immer nützlich: Mit ihm bleiben die Farbtöne und die Holzstruktur so zusammenhängend wie im ursprünglichen Boden.
Der Untergrund wird gereinigt und auf Ebenheit und Festigkeit geprüft. Oft gleicht man ihn aus oder legt einen Trockenunterboden aus Bodenplatten darauf. Das ergibt eine feste, ebene Grundlage für die Wiederverlegung, ganz ohne Nassarbeiten.
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