Preisverzeichnis 2026 · Schweiz

Betondecke einschalen mit Systemschalung Doka oder Peri

Beim Einschalen einer Betondecke baut die Equipe unter der künftigen Decke eine tragende Konstruktion auf: Deckenstützen, Träger und Schaltafeln. Auf diese Fläche legen die Eisenleger anschliessend die Bewehrung, danach wird betoniert.

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·23 Positionen im Preisverzeichnis
Preis der Standardleistung
CHF 24.20/ m²
Orientierungsspanne
CHF 19.36 - CHF 31.46
Wohnung 60 m²
CHF 3629.80
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Betonarbeiten23 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Fliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Betonarbeiten
Deckenschalung (System Doka/Peri)m²CHF 24.20-
Betonieren der Streifenfundamente in den Aushubm³CHF 80.70-
Verlegen und Abziehen Sauberkeitsschichtm²CHF 16.15-
Betonieren Bodenplatte 100 mmm²-
Betonieren Bodenplatte 150 mmm²-
Betonieren Bodenplatte 200 mmm²-
Schalung für Fundamente und Wände herstellenm²CHF 36.35-
Ausschalen der Deckem²CHF 11.70-
Bewehrung bindentCHF 706.35-
Verlegen und Binden Baustahlmatten 100×100m²CHF 5.45-
Verlegen und Binden Baustahlmatten 150×150m²CHF 6.05-
Treppe betonieren inkl. Schalungm³-
Treppenschalung montierenlfm-
Treppenschalung ausbauenlfmCHF 24.20-
Handverlegter Bodenestrich bis 7 cmm²CHF 18.15-
Maschinenestrich - Zementm²CHF 21.20-
Maschinenestrich - Calciumsulfat (selbstnivellierend)m²CHF 23.80-
Montage Ziegeldeckem²CHF 40.35-
Bitumen-Voranstrichm²-
Verlegung Bitumenbahnm²-
Dehnfugen schneidenlfmCHF 10.10-
Maschinelles Glätten der Betonoberflächem²CHF 9.10-
Pumpen des Betonsm³-
Arbeit gesamt
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Was vor dem Eintreffen der Equipe bereit sein muss

Eine Betondecke ist ein tragendes Bauteil. Ihre Stärke, die Bewehrung, die Betonsorte und die Art der Abstützung legt der Bauingenieur in den Plänen fest. Die Schalung muss genau zu diesen Vorgaben passen. Deshalb lohnt es sich, die Pläne frühzeitig mit der Baumeisterfirma durchzugehen.

Vor dem Einschalen sollte Folgendes erledigt sein:

  • Aussen- und Innenmauerwerk bis zur Deckenunterkante erstellt, ausgeglichen und ausreichend erhärtet
  • Die Höhe der Deckenunterkante klar festgelegt, idealerweise am Mauerwerk angezeichnet (Meterriss oder Höhenmarke)
  • Ein tragfähiger, ebener Untergrund für die Stützen: Bodenplatte, Magerbeton oder verdichteter Kies mit untergelegten Bohlen
  • Ein Deckenplan mit allen Aussparungen für Treppe, Kamin, Installationsschächte und Durchbrüche
  • Eine Absprache, wer die Stirnschalung am Deckenrand und die Schalung der Ringanker übernimmt und ob Formsteine als verlorene Schalung eingesetzt werden
  • Eine Zufahrt für die Anlieferung der Schalung und freier Platz zum Lagern

In der Praxis kommt es oft vor, dass die Equipe eintrifft und im Erdgeschoss noch Paletten mit Steinen, ein Sandhaufen und der Mischer stehen. Die Stützen werden dann zwischen den Hindernissen aufgestellt, das Raster wird unregelmässig und die Arbeit zieht sich unnötig hin. Eine geräumte und gewischte Fläche spart Zeit und Ärger.

So wird die Deckenschalung Schritt für Schritt aufgebaut

Der Ablauf unterscheidet sich je nach System etwas, das Prinzip bleibt gleich. Die Equipe arbeitet nach der Aufbauanleitung des Herstellers und nach dessen Tabellen. Diese geben vor, in welchen Abständen Stützen und Träger bei einer bestimmten Deckenstärke stehen müssen.

1. Aufmass und Einteilung

Zuerst werden die lichten Raummasse gemessen und die Höhe vom Boden bis zur geplanten Deckenunterkante kontrolliert. Danach richtet sich die Länge der Stützen. Bei üblichen Raumhöhen im Wohnbau kommen teleskopierbare Stahlstützen zum Einsatz, die sich ausziehen und über ein Gewinde fein einstellen lassen.

2. Stützen, Dreibeine und Stützenköpfe

Die ersten Stützen stehen in Dreibeinen, die sie senkrecht halten, bis die Träger aufliegen. Oben auf der Stütze sitzt ein Kopf, in den der Träger eingelegt wird. An Rändern und Ecken werden die Stützen dichter gestellt, weil die Konstruktion dort am wenigsten stabil ist.

3. Joch- und Querträger

Bei der Trägerschalung kommen zuerst die unteren Träger (Jochträger) in die Stützenköpfe, quer darüber die oberen Träger (Querträger). Meist sind es Holzschalungsträger mit I-förmigem Querschnitt. Wie eng sie liegen, hängt von der Deckenstärke ab: Je dicker die Decke, desto enger das Raster. Bei der Paneelschalung setzt die Equipe statt der Träger direkt fertige Rahmen mit Schalhaut ein.

4. Schalhaut

Auf die Träger kommen die Schaltafeln, meist gelb beschichtete Dreischichtplatten oder Platten mit einer anderen Oberfläche, üblicherweise rund 21 oder 27 mm stark. Sie werden dicht gestossen verlegt, die Reststreifen an den Wänden zugeschnitten. Die Fuge zwischen Platte und Mauerwerk sollte möglichst klein sein, damit dort kein Zementleim ausläuft.

5. Höhe ausrichten

Ist die Fläche geschlossen, kontrolliert die Equipe die Höhe mit dem Nivelliergerät oder dem Laser und stellt die Stützen nach. Bei grösseren Spannweiten verlangt der Bauingenieur manchmal eine leichte Überhöhung in Feldmitte. So hängt die Decke nach dem Belasten nicht sichtbar durch.

6. Ränder, Aussparungen und Absturzsicherung

Rundum wird die Stirnschalung gesetzt, sie bestimmt die Deckenstärke am Rand. Aussparungen für Treppe und Kamin werden mit Seitenschalungen begrenzt. An den offenen Rändern kommt ein Seitenschutz hin, denn auf der Schalung bewegen sich danach Eisenleger und Betonierequipe. Die SUVA-Regeln zur Absturzsicherung gelten auch hier.

7. Trennmittel

Zum Schluss wird die Schalhaut mit Schalöl oder einer anderen Trennemulsion nach Herstellerangabe behandelt. Das erleichtert das Ausschalen, schont die Platten und verbessert das Aussehen der Deckenuntersicht. Das Trennmittel wird dünn aufgetragen, und zwar vor dem Verlegen der Bewehrung, damit kein Öl auf den Stahl gelangt.

Trägerschalung oder Paneelschalung: wann welche

Doka und Peri bieten mehrere Deckenschalsysteme an. Bei Einfamilienhäusern und kleineren Mehrfamilienhäusern begegnen Sie in der Praxis vor allem zwei Ansätzen.

Trägerschalung

Typische Beispiele sind Dokaflex oder Peri Multiflex. Das System besteht aus Stützen, Holzträgern und losen Schaltafeln. Der Vorteil ist die Flexibilität: Es kommt mit unregelmässigen Grundrissen zurecht, mit schrägen Wänden, Nischen, wechselnden Höhen und Unterzügen. Dafür braucht es mehr Einzelteile und mehr Handarbeit beim Zuschneiden der Platten.

Paneelschalung

Beispiele sind Peri Skydeck oder Dokadek. Die Paneele sind fertige Rahmen, oft aus leichtem Aluminium, die die Equipe rasch einhängt und hochklappt. Auf regelmässigen Flächen geht die Montage deutlich schneller, und die Untersicht wird gleichmässig. Manche Systeme haben sogenannte Fallköpfe für das Frühausschalen: Die Paneele können früher abgebaut werden, während die Stützen unter der Decke bleiben. Bei stark gegliederten Grundrissen müssen Paneele allerdings mit ergänzender Trägerschalung kombiniert werden.

Was das für Sie bedeutet

  • Einfaches rechteckiges Haus mit geraden Wänden: Beide Systeme funktionieren, Paneele sind meist schneller
  • Gegliederter Grundriss, Erker, schräge Wände, Unterzüge: in der Regel Trägerschalung
  • Mehrgeschossiger Bau mit gleichen Geschossen: Paneele zahlen sich beim wiederholten Einsatz aus
  • Hohe Räume, etwa eine Galerie oder eine höhere Garage: Es können längere Stützen oder Stütztürme nötig sein

Eine Kombination beider Systeme ist üblich und kein Mangel. Wichtig ist, dass die Equipe die Belastungstabellen des Herstellers für die konkrete Deckenstärke einhält.

Was die Arbeit erleichtert und was sie aufwendiger macht

Der Aufwand pro Quadratmeter hängt davon ab, wie viel Arbeit und Material ein Meter tatsächlich braucht. Zwei Decken mit derselben Fläche können völlig unterschiedliche Aufträge sein.

Einfacher wird es mit:

  • Einem regelmässigen Grundriss ohne Vorsprünge und Schrägen
  • Einer üblichen Raumhöhe, bei der Standardstützen reichen
  • Einem festen, ebenen Boden im darunterliegenden Geschoss
  • Einer grösseren zusammenhängenden Fläche, auf der die Equipe in einen Rhythmus kommt
  • Einer guten Zufahrt für Lastwagen oder Kran beim An- und Abtransport
  • Sauber gemauerten Wänden ohne grosse Abweichungen

Aufwendiger wird es durch:

  • Unterzüge und Balken, die separat geschalt werden, mit Seitenschalung und eigener Abstützung
  • Auskragungen, Balkonplatten und Vordächer
  • Viele Aussparungen und Durchbrüche, die begrenzt werden müssen
  • Grössere Höhen, die längere Stützen, ein Gerüst oder Stütztürme erfordern
  • Eine dickere Decke, die ein engeres Raster von Stützen und Trägern verlangt
  • Einen unebenen oder weichen Untergrund, der zuerst befestigt werden muss
  • Kleine Flächen mit vielen Ecken, wo viel zugeschnitten und angepasst wird
  • Arbeit im Winter, wenn Frostschutz und längere Abstützung eingeplant werden müssen

Klären Sie auch, ob die Position nur die Montage umfasst oder auch Anlieferung, Schalungsmiete, Ausschalen, Reinigen und Rücktransport. Bei gemieteter Schalung zählt die Zeit, in der sie auf der Baustelle steht. Verzögerungen bei der Bewehrung oder beim Betonieren wirken sich also auch hier aus.

Das Einschalen einer Decke ist keine Arbeit für Laien, deshalb gibt es auf dieser Seite auch keine Heimwerkeranleitung. Es geht um ein tragendes Bauteil, um Arbeit in der Höhe und um eine Last, die bei einer üblichen Decke mehrere hundert Kilogramm pro Quadratmeter erreicht. Ein Fehler bedeutet nicht nur eine schiefe Decke, sondern im schlimmsten Fall einen Einsturz während des Betonierens. Als Bauherrschaft helfen Sie am meisten, wenn Sie Fläche, Zufahrt und Unterlagen bereitstellen. Die Montage selbst gehört in die Hände einer erfahrenen Equipe.

Zusammenspiel mit anderen Gewerken

Bei der Deckenschalung treffen mehrere Handwerker aufeinander. Je besser sie sich im Voraus absprechen, desto weniger muss später in den fertigen Beton gebohrt werden.

Maurer und Bauingenieur

Das Mauerwerk muss fertig und ausgeglichen sein. Der Bauingenieur legt fest, wie die Decke auf den Wänden aufliegt, wo Ringanker vorgesehen sind und gegebenenfalls, wie lange die Stützen stehen bleiben müssen. Für Unterzüge und Auskragungen braucht es seinen Bewehrungsplan.

Eisenleger

Die Bewehrung kommt erst auf die fertige und eingeölte Schalung. Die Schalungsequipe sollte wissen, wo Distanzhalter liegen und wo schwere Stellen entstehen, etwa bei Unterzügen.

Elektroinstallateur, Heizungs- und Lüftungsinstallateur

In die Decke kommen Einlegedosen für Leuchten, Schutzrohre für Kabel und manchmal auch Leitungen der Komfortlüftung. Die Dosen werden direkt auf der Schalhaut befestigt. Die elektrischen Einlagen setzt der Elektroinstallateur, denn Elektroinstallationen dürfen nur Fachleute mit entsprechender Berechtigung ausführen. Durchbrüche für Abwasser, Kamin oder Lüftung werden mit Aussparungskörpern oder Seitenschalungen freigehalten. Ein vergessener Durchbruch bedeutet später eine Kernbohrung und das Risiko, die Bewehrung zu durchtrennen.

Betonwerk und Pumpe

Den Betoniertermin legt man erst fest, wenn die Schalung kontrolliert und die Bewehrung abgenommen ist. Die Betonpumpe braucht einen Standplatz. Betoniert werden sollte zügig und ohne lange Unterbrüche.

Bauleitung

Vor dem Betonieren ist es sinnvoll, dass Bauleiter oder Bauingenieur Schalung und Bewehrung kontrollieren und die Kontrolle im Baujournal festgehalten wird. Später lässt sich das nicht mehr überprüfen.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

Die meisten Probleme zeigen sich erst nach dem Ausschalen, wenn sie sich nicht mehr einfach beheben lassen.

  • Stützen auf weichem Untergrund. Auf unverdichtetem Kies, gefrorenem Boden oder ohne Unterlagen sinken die Stützen beim Betonieren ein. Die Decke hängt durch, im schlimmeren Fall gibt die Schalung örtlich nach.
  • Zu weites Raster. Wird die Herstellertabelle nicht eingehalten, biegt sich die Schalung zwischen den Stützen durch und die Untersicht wird wellig. Bei dicken Decken droht Überlastung.
  • Stützen nicht im Lot. Eine schräg stehende Stütze trägt weniger. Fehlende Dreibeine an den Rändern machen die Konstruktion instabil.
  • Undichte Fugen. Durch Spalten läuft Zementleim aus, an der Untersicht entstehen Kiesnester und scharfe Grate. Das macht das Spachteln aufwendiger.
  • Falsche Höhe. Die Decke liegt tiefer oder höher als geplant, später passen Türzargen, Treppe oder Bodenaufbau mit Unterlagsboden nicht mehr.
  • Zu wenig oder zu viel Trennmittel. Ohne Öl klebt der Beton an der Schalung und beim Ausschalen reissen Stücke aus der Oberfläche. Zu viel Öl hinterlässt Flecken und kann die Haftung des Gipsers verschlechtern.
  • Vergessene Durchbrüche und Dosen. Nachträgliches Bohren in die fertige Decke ist langsam und kann die Bewehrung beschädigen.
  • Zu frühes Ausschalen und Entfernen der Stützen. Junger Beton hat noch nicht seine volle Festigkeit. Die Decke kann sich durchbiegen oder reissen, auch wenn sie auf den ersten Blick in Ordnung aussieht.
  • Belastung der jungen Decke. Steinpaletten werden auf die frische Decke gestellt, oder das nächste Geschoss wird zu früh eingeschalt, ohne die untere Decke abzustützen.

Bei mehrgeschossigen Bauten geht oft vergessen, dass die frische Decke nicht nur sich selbst trägt, sondern über die Stützen auch die nächste Decke darüber. Deshalb bleiben die Stützen in den unteren Geschossen länger stehen, nach Vorgabe des Bauingenieurs.

Wie lange es dauert und wann ausgeschalt werden darf

Montage

Bei einem üblichen Einfamilienhaus mit regelmässigem Grundriss schafft eine erfahrene Equipe das Einschalen einer Decke in der Regel in einem bis wenigen Tagen. Eine Paneelschalung auf ebener Fläche ist meist schneller, ein gegliederter Grundriss mit Unterzügen und Auskragungen braucht länger. Dazu kommen das Verlegen der Bewehrung, die Kontrolle und das Betonieren.

Erhärten des Betons und Ausschalen

Die Zeit bis zum Ausschalen hängt von der Betonsorte, der Deckenstärke, der Spannweite und vor allem von der Temperatur ab. Als grobe Orientierung gilt:

  • Die seitliche Randschalung kann bei warmem Wetter meist nach einem bis drei Tagen entfernt werden
  • Bei Systemen mit Frühausschalung werden Schaltafeln und Träger früher abgebaut, die Stützen bleiben aber unter der Decke
  • Bei einer üblichen Trägerschalung wird meist nach einigen Tagen bis etwa zwei Wochen ausgeschalt, die Decke bleibt weiter abgestützt
  • Die Stützen bleiben oft mehrere Wochen stehen, genau nach Vorgabe des Bauingenieurs
  • Unterhalb von etwa 5 °C erhärtet der Beton deutlich langsamer, alle Fristen verlängern sich

Beton erreicht seine Nennfestigkeit in der Regel nach etwa 28 Tagen. Das heisst nicht, dass bis dahin alles abgestützt bleiben muss. Jedes frühere Ausschalen sollte aber mit dem Bauleiter oder dem Bauingenieur abgesprochen sein. Im Sommer muss die frische Decke vor raschem Austrocknen geschützt werden, durch Nässen oder Abdecken, im Winter vor Frost.

Rückspriessung

Wird die Schalung früher abgebaut, bleiben die Stützen unter der Decke stehen oder es werden neue gestellt, die sogenannte Rückspriessung. Wichtig ist, nicht die ganze Fläche auf einmal zu entlasten, sondern feldweise vorzugehen, damit die Decke nicht schlagartig belastet wird.

Kontrolle vor dem Betonieren und Abnahme

Bevor Bewehrung und später Beton auf die Schalung kommen, lohnt sich ein gründlicher Rundgang. Sie müssen keine Fachperson sein, vieles sehen Sie mit einem Blick von unten und von oben. Wenn etwas unklar ist, fragen Sie den Bauleiter.

  • Stützen stehen senkrecht auf festem Untergrund, wo nötig auf Bohlen
  • An Rändern und Ecken sind Dreibeine oder eine andere Stabilisierung vorhanden
  • Das Raster von Stützen und Trägern entspricht der Deckenstärke gemäss Herstellertabelle
  • Die Höhe der Deckenunterkante stimmt mit den Plänen überein, geprüft mit Laser oder Nivelliergerät
  • Die Schalfläche ist eben, ohne sichtbare Absätze zwischen den Platten
  • Die Fugen sind dicht, auch am Mauerwerk und rund um Aussparungen
  • Die Stirnschalung hat die richtige Höhe und ist fest verankert
  • Aussparungen für Treppe, Kamin und Schächte liegen am richtigen Ort und haben die richtige Grösse
  • Einlegedosen und Durchbrüche sind gemäss Elektro- und Sanitärplan gesetzt
  • Die Oberfläche ist sauber, ohne Sägemehl, Nägel und Abschnitte
  • Das Trennmittel ist gleichmässig und dünn aufgetragen
  • An offenen Rändern ist ein Seitenschutz montiert
  • Es ist abgemacht, wann und wie ausgeschalt wird und wie lange die Stützen stehen bleiben
  • Die Kontrolle ist im Baujournal festgehalten

Schauen Sie sich nach dem Ausschalen die Untersicht an. Leichte Fugenabdrücke sind normal und verschwinden unter Grundputz oder Spachtelung. Grössere Kiesnester, eine durchhängende Decke oder Risse zeigen Sie dem Bauleiter, bevor der Gipser beginnt.

Häufige Fragen

Klassische Holzschalung kommt noch bei kleinen Flächen oder speziellen Details zum Einsatz. Die Systemschalung ist schneller, genauer und hat eine geprüfte Tragfähigkeit gemäss Herstellertabellen. Für eine ganze Decke im Einfamilienhaus greifen heute die meisten Firmen zum System, weil es die Montage verkürzt und das Fehlerrisiko senkt.

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