Arbeit aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Preisniveau: Schweiz. Im Preisverzeichnis können Sie die Preise selbst anpassen.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Fliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Betonarbeiten | ||||
| Verlegen und Abziehen Sauberkeitsschicht | m² | CHF 16.15 | - | |
| Betonieren der Streifenfundamente in den Aushub | m³ | CHF 80.70 | - | |
| Betonieren Bodenplatte 100 mm | m² | - | ||
| Betonieren Bodenplatte 150 mm | m² | - | ||
| Betonieren Bodenplatte 200 mm | m² | - | ||
| Schalung für Fundamente und Wände herstellen | m² | CHF 36.35 | - | |
| Deckenschalung (System Doka/Peri) | m² | - | ||
| Ausschalen der Decke | m² | CHF 11.70 | - | |
| Bewehrung binden | t | CHF 706.35 | - | |
| Verlegen und Binden Baustahlmatten 100×100 | m² | CHF 5.45 | - | |
| Verlegen und Binden Baustahlmatten 150×150 | m² | CHF 6.05 | - | |
| Treppe betonieren inkl. Schalung | m³ | - | ||
| Treppenschalung montieren | lfm | - | ||
| Treppenschalung ausbauen | lfm | CHF 24.20 | - | |
| Handverlegter Bodenestrich bis 7 cm | m² | CHF 18.15 | - | |
| Maschinenestrich - Zement | m² | CHF 21.20 | - | |
| Maschinenestrich - Calciumsulfat (selbstnivellierend) | m² | CHF 23.80 | - | |
| Montage Ziegeldecke | m² | CHF 40.35 | - | |
| Bitumen-Voranstrich | m² | - | ||
| Verlegung Bitumenbahn | m² | - | ||
| Dehnfugen schneiden | lfm | CHF 10.10 | - | |
| Maschinelles Glätten der Betonoberfläche | m² | CHF 9.10 | - | |
| Pumpen des Betons | m³ | - | ||
Was Unterlagsbeton ist und warum er wichtig ist
Der Unterlagsbeton ist keine tragende Platte im statischen Sinn wie etwa eine Geschossdecke. Seine Aufgabe ist es, auf dem Erdreich eine feste, ebene und zusammenhängende Fläche zu schaffen. Würden Sie Abdichtungsbahnen direkt auf den Kies legen, würden die Steine sie mit der Zeit durchstossen, und der Boden würde beim Begehen nachgeben.
Warum soll der Unterlagsbeton eben sein, wenn später ohnehin ein Unterlagsboden darüberkommt? Die Abdichtung braucht einen glatten Untergrund ohne scharfe Kanten und Mulden. Dämmplatten aus EPS oder XPS wippen auf einem holprigen Beton und brechen. Und jede Unebenheit zeigt sich am Ende in der Dicke des Unterlagsbodens: an einer Stelle wird er zu dünn und reisst, an einer anderen unnötig dick und trocknet lange. Ein sauber abgezogener Unterlagsbeton spart deshalb Arbeit und Material in allen Schichten darüber.
Der Begriff wird auch für die dünne Betonschicht unter Fundamenten oder Bodenplatten verwendet, die meist Magerbeton oder Sauberkeitsschicht heisst. Sie hat in der Regel eine tiefere Festigkeitsklasse und eine geringere Dicke und sorgt vor allem dafür, dass die Armierung nicht im Dreck liegt. Dieser Artikel behandelt hauptsächlich den Unterlagsbeton von Böden, das Prinzip des Einbringens und Abziehens ist aber dasselbe.
Was vor dem Eintreffen der Equipe bereit sein muss
Betonieren geht schnell und lässt sich nicht unterbrechen. Wenn der Fahrmischer vorfährt, muss alles andere erledigt sein. In der Praxis kommt es oft vor, dass die Equipe wartet, weil eine Durchführung für die Kanalisation fehlt oder die Höhen nicht angezeichnet sind.
Untergrund und Verdichtung
- Erdreich auf die nötige Tiefe ausgehoben, ohne Humus, Wurzeln und Bauschutt
- Kieskoffer aus Kiessand oder gebrochenem Material lagenweise eingebracht und jede Lage mit der Rüttelplatte verdichtet, üblicherweise in Lagen von etwa 15 cm
- Oberfläche des Koffers abgeglichen und ohne Mulden, damit der Beton nicht stellenweise doppelt so dick wird
- Bei lehmigem oder nassem Boden Rücksprache mit dem Bauingenieur oder Planer, ob ein Geotextil oder ein dickerer Koffer nötig ist
Leitungen unter dem Boden
Alles, was unter dem Boden durchführt, muss vor dem Betonieren verlegt, geprüft und eingedeckt sein. Das betrifft vor allem Abwasserleitungen, die Wasserzuleitung, Leerrohre für Elektrokabel und gelegentlich Leitungen für eine Radonabsaugung. Durchführungen, die später aus dem Beton ragen, sollten verschlossen und fixiert sein, damit sie sich beim Verdichten nicht verschieben. Nachträgliches Spitzen in der frischen Platte ist unnötige Arbeit und eine Quelle für Risse.
Höhen, Ränder und Zufahrt
- An den Wänden ein Höhenbezug angezeichnet, meist der Meterriss, von dem aus die Oberkante des Betons gemessen wird
- Rundum an den Wänden ein Randdämmstreifen angebracht, der die Platte vom Mauerwerk trennt
- Zufahrt für den Fahrmischer oder einen Standplatz für die Betonpumpe, alternativ ein Platz, wo der Beton abgeladen und mit Schubkarren verteilt werden kann
- Wasser und Strom für die Rüttelgeräte und zum Reinigen der Werkzeuge
- Passendes Wetter: weder Frost noch starke Sonne mit Wind
Wenn Sie den Boden in einer Erdgeschosswohnung im Stockwerkeigentum oder in einer Mietliegenschaft erneuern, sprechen Sie frühzeitig mit der Liegenschaftsverwaltung und dem Hauswart über Termin, Zugang, Lärm und den Standplatz für Fahrmischer oder Pumpe.
So läuft das Betonieren Schritt für Schritt ab
Höhenführung
Zuerst wird festgelegt, wo die Oberkante des Betons liegt. Auf dem Koffer werden Führungsschienen gesetzt, auf der Baustelle oft Lehren genannt. Das können Stahlprofile, Kanthölzer oder Betonstreifen sein, die am Vortag hergestellt werden. In kleineren Räumen genügen Höhenpunkte aus Beton oder Pflöcke, die mit dem Laser eingestellt werden. Der Abstand der Schienen richtet sich nach der Länge der Abziehlatte, meist bis etwa 2 bis 3 Meter.
Trennlage und Armierung
Je nach Planung wird auf dem Kies eine PE-Folie verlegt. Sie verhindert, dass trockener Kies dem Beton Wasser entzieht, und vermindert die Reibung, sodass die Platte beim Schwinden weniger reisst. Sieht die Planung eine Armierung vor, werden Armierungsnetze mit Überlappung ausgelegt und auf Distanzhalter gestellt. Ein Netz, das direkt auf der Folie liegt, bringt kaum etwas, weil es am Ende unten in der Platte liegt.
Beton einbringen
Der Beton wird von der hintersten Ecke Richtung Ausgang eingebracht, damit niemand durch die fertige Fläche waten muss. Er wird mit Schaufeln oder Rechen so verteilt, dass er leicht über den Schienen liegt. Der Beton soll nicht aus grosser Höhe abgeworfen oder über weite Strecken über die Fläche gezogen werden, weil er sich sonst entmischt und sich die Gesteinskörnung vom Zementleim trennt.
Verdichten und abziehen
Bei üblichen Dicken von Unterlagsbeton kommt meist eine Vibrationsbohle zum Einsatz. Sie verdichtet den Beton und zieht ihn gleichzeitig auf die Höhe der Schienen ab. Bei dickeren Platten oder dichter Armierung kommt zusätzlich eine Vibriernadel dazu. Auf kleinen Flächen wird der Beton auch von Hand gestampft und mit einer Aluminiumlatte abgezogen, die seitlich hin und her und gleichzeitig nach vorne bewegt wird. Stellen, an denen nach dem Durchgang eine Mulde bleibt, werden aufgefüllt und nochmals abgezogen.
Oberfläche nachglätten
Nach dem Abziehen wird die Oberfläche mit einem Glätter am langen Stiel nachgearbeitet, damit Lattenspuren und kleine Vertiefungen verschwinden. Unter einer Abdichtung bleibt die Oberfläche meist leicht rau und nicht spiegelglatt. Werden die Führungsschienen herausgenommen, füllt man die Rillen sofort mit Beton und gleicht sie ab.
Nachbehandlung
Sobald es der Beton zulässt, wird er mit Folie abgedeckt oder feucht gehalten. Die ersten Tage entscheiden darüber, ob die Oberfläche staubig und rissig wird. Mehr zum Aushärten finden Sie weiter unten.
Beton, Armierung und Dicke: welche Varianten es gibt
Festigkeitsklasse und Konsistenz
Für Unterlagsbeton von Böden wird üblicherweise ein Beton der Klasse C20/25 oder C25/30 nach SN EN 206 verwendet, in Garagen oder bei grösserer Belastung eher eine höhere Klasse. Magerbeton unter Fundamenten ist meist schwächer. Massgebend ist aber die Planung, und bei der Bestellung im Betonwerk muss die Betonsorte klar angegeben werden. Die Konsistenz wählt man so, dass sich der Beton gut verteilen und abziehen lässt. Beton, der auf der Baustelle mit Wasser verdünnt wird, ist ein Fehler: Er lässt sich leichter einbringen, verliert aber Festigkeit und reisst stärker.
Dicke
Die übliche Dicke im Einfamilienhaus liegt bei etwa 10 bis 15 cm. In Garagen, Werkstätten oder bei höheren Lasten wird der Unterlagsbeton dicker und armiert ausgeführt. Den genauen Wert legt die Planung fest. Bei Umbauten älterer Häuser ist die Dicke oft durch Türhöhen und Schwellen begrenzt, deshalb sollte der Bodenaufbau vor dem Herausreissen des alten Bodens durchdacht sein.
Armierungsnetz, Fasern oder unarmiert
- Unarmiert: für kleinere Flächen auf gut verdichtetem Koffer, wenn die Platte nur leichte Schichten trägt. Sie ist anfälliger für Risse und braucht deshalb Fugen.
- Armierungsnetz: die gängigste Lösung. Das Netz hält die Platte zusammen und begrenzt die Rissausbreitung. Es muss korrekt auf Distanzhaltern liegen.
- Faserbeton: Kunststoff- oder Stahlfasern werden im Betonwerk beigemischt. Das spart das Verlegen der Netze, muss aber in der Planung vorgesehen oder mit dem Ingenieur abgesprochen sein.
Wie der Beton an den Ort kommt
Der Beton gelangt direkt über die Rinne des Fahrmischers, mit der Betonpumpe oder mit Schubkarren an seinen Platz. Die Pumpe lohnt sich dort, wo der Fahrmischer nicht bis an den Bau heranfahren kann oder wo im Hausinneren durch ein Fenster oder eine Tür betoniert wird. Bei kleinen Flächen wird der Beton auch mit einer Mischmaschine auf der Baustelle gemischt. Dann ist es schwieriger, in jeder Mischung die gleiche Qualität zu halten, und das Betonieren dauert länger, sodass die ersten Abschnitte schon anziehen, bevor die letzten fertig sind.
Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert
Gleich viele Quadratmeter können einen halben Tag gemütliche Arbeit oder einen ganzen Tag anstrengendes Betonieren bedeuten. Den Unterschied machen vor allem diese Punkte:
- Zugang: Eine grosse offene Fläche, an die der Fahrmischer bis zum Rand heranfahren kann, ist am einfachsten. Betonieren im Keller, im Inneren eines alten Hauses oder hinter einem schmalen Gartentor verlangt eine Pumpe oder viel Handarbeit.
- Grundriss: Viele kleine Räume, Vorsprünge, Stützen und Durchführungen bedeuten mehr Nacharbeit von Hand rund um die Hindernisse.
- Qualität des Koffers: Ein ebener, gut verdichteter Kies spart Beton und Zeit. Mulden und Höcker führen zu mehr Betonverbrauch und machen eine gleichmässige Dicke schwierig.
- Anforderung an die Ebenheit: Soll direkt ein Belag oder eine Bodenheizung ohne Ausgleich folgen, braucht es eine genauere Höhenführung und sorgfältigeres Glätten.
- Armierung: Verlegen und Unterlegen der Netze ist ein eigener Arbeitsgang. Beim Betonieren bewegt man sich auf dem Netz mühsamer.
- Wetter: Bei Hitze zieht der Beton schnell an, für das Abziehen bleibt weniger Zeit. Bei Kälte muss die Platte geschützt werden und man wartet länger.
- Menge am Stück: Eine fliessende Lieferung ohne lange Pausen zwischen den Fahrmischern vereinfacht die Arbeit deutlich. Verspätet sich der zweite Wagen, entsteht an der Übergangsstelle eine Arbeitsfuge.
Dauer, Aushärten und anschliessende Arbeiten
Wie lange es dauert
Das Einbringen und Abziehen eines üblichen Bodens im Einfamilienhaus schafft eine erfahrene Equipe in der Regel an einem Tag, oft in wenigen Stunden. Die Vorbereitung mit Verdichten, Setzen der Schienen und Verlegen der Netze braucht meist mehr Zeit als das Betonieren selbst.
Erhärten und Nachbehandlung
Begehbar ist die Fläche je nach Temperatur meist am nächsten Tag, vorsichtig. Der Beton sollte mindestens etwa eine Woche feucht gehalten werden, durch Benetzen oder Abdecken mit Folie, bei heissem und windigem Wetter ganz besonders. Unter etwa 5 °C soll ohne Massnahmen nicht betoniert werden, Frost schädigt in den ersten Tagen Oberfläche und Festigkeit erheblich. Seine volle Festigkeit erreicht der Beton in der Regel nach 28 Tagen.
Was folgt und was abzustimmen ist
Auf den Unterlagsbeton folgt meist die Abdichtung. Bitumen- oder Polymerbitumenbahnen werden auf eine trockene, vorgestrichene Oberfläche verlegt, und bei aufgeschweissten Bahnen muss der Beton ausreichend trocken sein. Wann genau, gibt der Hersteller der Abdichtung vor. In vielen Regionen der Schweiz, vor allem in den Alpen und im Jura, ist auch Radon ein Thema. Klären Sie deshalb mit dem Planer, ob die Abdichtung auch radondicht sein soll und ob eine Absaugung vorbereitet werden muss. Informationen zur Radonsituation stellt das Bundesamt für Gesundheit bereit. Nach der Abdichtung folgen Wärmedämmung, Bodenheizung und Unterlagsboden.
Wichtig ist die Absprache mit den anderen Handwerkern noch vor dem Betonieren. Der Sanitärinstallateur sollte die Lage der Abläufe bestätigen, der Elektroinstallateur die Leerrohre und der Heizungsinstallateur die Aufbauhöhe des Bodens. Werden Trennwände erst später gemauert, klären Sie, ob sie auf dem Unterlagsbeton oder auf einem eigenen Fundament stehen.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
- Ungenügend verdichteter Koffer: Die Platte setzt sich mit der Zeit, besonders an den Wänden und über verfüllten Gräben der Kanalisation. Das zeigt sich durch Risse in den Platten und hohl klingende Stellen.
- Fehlender Randdämmstreifen: Beim Schwinden und bei Temperaturwechseln drückt der Beton gegen das Mauerwerk, in Ecken und bei Türen entstehen Risse.
- Zusätzliches Wasser auf der Baustelle: Der Beton lässt sich leichter verteilen, aber die Oberfläche wird staubig, weich und reisst stärker. Die Abdichtung haftet darauf schlechter.
- Armierung am Boden: Ein in die Folie getretenes Netz hält nichts zusammen. Risse breiten sich ungehindert aus.
- Falsche Höhe: Ist der Beton zu hoch, fehlt der Platz für Dämmung oder Unterlagsboden. Ist er zu tief, wird der Unterlagsboden dicker und trocknet länger. Oft bemerkt das erst der Bodenleger oder Plattenleger.
- Mangelhafte Nachbehandlung: Die Oberfläche trocknet zu schnell aus, es entstehen Haarrisse und Staub. Im Sommer passiert das schon am ersten Tag.
- Vergessene Durchführungen: Nachträgliches Spitzen beschädigt Platte, Folie und Abdichtung, die dann aufwendig geflickt werden muss.
- Betonieren bei Frost: Die Oberfläche blättert ab, und der Beton erreicht nicht die Festigkeit, die man von ihm erwartet.
Anleitung für Heimwerker: Unterlagsbeton im Gartenhaus oder kleinen Keller
Eine kleinere Fläche, etwa den Boden eines Gartenhauses, eines kleinen Kellerraums oder einer Werkstatt, können Sie selbst betonieren. Sie brauchen mindestens eine Hilfsperson, eine Mischmaschine oder bestellten Transportbeton und eine Aluminiumlatte. Bei grösseren Flächen, bei Wohnräumen mit anspruchsvollem Bodenaufbau und überall, wo die Platte Teil der Tragkonstruktion ist, überlassen Sie die Arbeit Fachleuten. Liegen Elektroleitungen unter dem Boden, werden sie ausschliesslich von einem Elektroinstallateur mit Bewilligung nach NIV verlegt und angeschlossen.
- Erdreich auf die nötige Tiefe ausheben und Humus, Wurzeln und Abfall entfernen.
- Kieskoffer lagenweise einbringen und jede Lage mit einer gemieteten Rüttelplatte verdichten.
- Oberkante des Betons an den Wänden anzeichnen und rundum einen Randdämmstreifen anbringen.
- PE-Folie mit Überlappung auslegen und bei Bedarf Armierungsnetze auf Distanzhalter legen.
- Führungsschienen in Betonpunkte oder auf Pflöcke setzen und die Höhe mit Wasserwaage oder Laser prüfen.
- Beton der verlangten Sorte bereitstellen, beim Mischen das Mischverhältnis nach Rezept oder Angaben des Herstellers der Trockenmischung einhalten und kein zusätzliches Wasser beigeben.
- Beton von der hintersten Ecke her einbringen, leicht über Schienenhöhe verteilen und feststampfen.
- Beton mit der Latte über die Schienen abziehen, dabei seitlich hin und her und nach vorne bewegen, Mulden auffüllen und nochmals abziehen.
- Schienen entfernen, Rillen mit Beton füllen und die Oberfläche mit dem Glätter nacharbeiten.
- Fläche mit Folie abdecken und etwa eine Woche feucht halten.
Kontrolle und Abnahme der fertigen Fläche
Prüfen Sie den Unterlagsbeton, bevor die Abdichtung darüberkommt. Später lassen sich Fehler nur noch mühsam beheben. Hilfreich sind eine Zwei-Meter-Latte, eine Wasserwaage oder ein Laser und der Meterriss an der Wand. Unter einer Abdichtung wird üblicherweise verlangt, dass unter der Latte kein Spalt von mehr als etwa 5 mm sichtbar ist. Die genaue Toleranz legen aber die Planung, die einschlägigen SIA-Normen oder der Hersteller der nächsten Schicht fest.
- Höhe der Oberkante entspricht der Planung an mehreren Stellen der Fläche
- Ebenheit unter der Zwei-Meter-Latte liegt innerhalb der vereinbarten Toleranz
- Oberfläche ist geschlossen, ohne Mulden, Kiesnester und vorstehende Steine
- Rundum ist ein Randdämmstreifen vorhanden und die Platte berührt das Mauerwerk nicht
- Durchführungen und Leerrohre sitzen am richtigen Ort und wurden nicht verschoben
- Armierung ragt nirgends aus der Oberfläche
- Es sind keine Risse breiter als Haarrisse sichtbar
- Oberfläche ist nicht staubig und zerbröselt nicht, wenn man mit einem Schlüssel darüberkratzt
- Beton wurde nachbehandelt und Sie wissen, wann und wie lange
- Lieferscheine des Betonwerks mit der Betonsorte liegen vor
Häufige Fragen
Nein. Der Unterlagsbeton liegt auf dem Kies unter Abdichtung und Wärmedämmung und bildet die Basis des Bodens. Der Unterlagsboden, in Deutschland Estrich genannt, ist die obere Ausgleichsschicht über der Dämmung, auf die der Belag kommt. Beide Schichten haben eine andere Aufgabe, die eine kann die andere nicht ersetzen.
Nicht immer. Kleinere Flächen auf gut verdichtetem Untergrund werden auch unarmiert oder mit Fasern ausgeführt. In Garagen, bei grösseren Flächen oder auf schlechterem Baugrund ist ein Netz üblich. Diese Entscheidung gehört in die Planung und nicht in eine Schätzung auf der Baustelle.
Die Oberfläche muss ausreichend fest, sauber und trocken sein. Der genaue Zeitpunkt hängt vom Wetter, der Dicke des Betons und der Art der Abdichtung ab, richten Sie sich deshalb nach den Angaben des Herstellers. Bei aufgeschweissten Bahnen ist zu feuchter Beton eine häufige Ursache für Blasen und schlechte Haftung.
Beton schwindet beim Erhärten, feine Haarrisse sind deshalb nicht ungewöhnlich. Grössere Risse entstehen vor allem durch zu schnelles Austrocknen, fehlende Randstreifen, Setzungen des Koffers oder zusätzliches Wasser. Eine sorgfältige Nachbehandlung in den ersten Tagen verringert sie deutlich.
Bei Frost soll ohne Massnahmen nicht betoniert werden. Bei tiefen Temperaturen helfen Beton mit Zusatzmitteln aus dem Betonwerk, das Beheizen des Raums und das Abdecken der Platte, trotzdem erhärtet der Beton langsamer. Wenn es der Terminplan erlaubt, ist es einfacher, auf mildere Temperaturen zu warten.
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