Preisverzeichnis 2026 · Schweiz

Von Hand eingebrachter Unterlagsboden bis 7 cm

Der Unterlagsboden ist die Schicht zwischen Rohdecke und Bodenbelag. Er gleicht den Untergrund aus, verteilt die Last und schafft eine feste, ebene Fläche für Platten, Parkett, Vinyl oder Teppich. Bei der Position «von Hand eingebrachter Unterlagsboden bis 7 cm» mischt die Equipe das Material direkt vor Ort im Mischer oder aus Säcken an

Aktualisiert 09/2026·10 Min. Lesezeit·23 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
CHF 18.15/ m²
Richtwert-Spanne
CHF 14.52 - CHF 23.60
Wohnung 60 m²
CHF 2722.10
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Betonarbeiten23 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Betonarbeiten
Handverlegter Bodenestrich bis 7 cmm²CHF 18.15-
Betonieren der Streifenfundamente in den Aushubm³CHF 80.70-
Verlegen und Abziehen Sauberkeitsschichtm²CHF 16.15-
Betonieren Bodenplatte 100 mmm²-
Betonieren Bodenplatte 150 mmm²-
Betonieren Bodenplatte 200 mmm²-
Schalung für Fundamente und Wände herstellenm²CHF 36.35-
Deckenschalung (System Doka/Peri)m²-
Ausschalen der Deckem²CHF 11.70-
Bewehrung bindentCHF 706.35-
Verlegen und Binden Baustahlmatten 100×100m²CHF 5.45-
Verlegen und Binden Baustahlmatten 150×150m²CHF 6.05-
Treppe betonieren inkl. Schalungm³-
Treppenschalung montierenlfm-
Treppenschalung ausbauenlfmCHF 24.20-
Maschinenestrich - Zementm²CHF 21.20-
Maschinenestrich - Calciumsulfat (selbstnivellierend)m²CHF 23.80-
Montage Ziegeldeckem²CHF 40.35-
Bitumen-Voranstrichm²-
Verlegung Bitumenbahnm²-
Dehnfugen schneidenlfmCHF 10.10-
Maschinelles Glätten der Betonoberflächem²CHF 9.10-
Pumpen des Betonsm³-
Summe Arbeit
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Was die Position umfasst und wann sich Handarbeit lohnt

Zur Position gehören das Anmischen, der Transport innerhalb der Baustelle, das Einbringen auf die verlangte Höhe, das Abziehen und das Glätten der Oberfläche. Beim schwimmenden Unterlagsboden kommen meist der Randdämmstreifen und die Abdeckfolie dazu. Wärme- oder Trittschalldämmung, Armierung und der Rückbau des alten Bodens werden in der Regel separat aufgeführt. Klären Sie deshalb mit der Firma, was genau im Angebot enthalten ist.

Von Hand oder gepumpt

Bei grossen Flächen im Neubau wird der Unterlagsboden oft gepumpt. Das geht schnell, und die ganze Fläche entsteht in einem Zug. Handarbeit lohnt sich dort, wo eine Pumpe wenig Sinn ergibt: in einer kleineren Wohnung, in einem oder zwei Zimmern, in einem oberen Stockwerk ohne Möglichkeit, einen Schlauch hochzuziehen, in einem Hinterhof ohne Zufahrt oder wenn der Boden Zimmer für Zimmer entsteht, weil in den übrigen Räumen noch gewohnt wird. Von Hand hat die Equipe zudem mehr Kontrolle über Details, etwa über das Gefälle zum Bodenablauf im Bad.

Warum gerade bis 7 cm

Die Dicke bestimmt direkt den Materialverbrauch, den Arbeitsaufwand und die Trocknungszeit. Bis sieben Zentimeter passen ein üblicher schwimmender Unterlagsboden und auch die Überdeckung der Rohre einer Fussbodenheizung. Müssen Sie eine grössere Höhe ausgleichen, füllen Sie den Rest mit Dämmung, Leichtbeton oder einer Ausgleichsschüttung, nicht mit einem dickeren Unterlagsboden. Ein sehr dicker Unterlagsboden ist schwer, belastet die Decke unnötig und trocknet lange.

Materialien und Einbauarten

Zementunterlagsboden

Er ist der Klassiker. Zement verträgt Feuchtigkeit und eignet sich daher für Bäder, Keller, Garagen und das Erdgeschoss. Beim Erhärten schwindet er, braucht deshalb Fugen und trocknet länger. Schwimmend verlegt ist er üblicherweise rund 5 cm dick, über den Rohren einer Fussbodenheizung wird meist eine Überdeckung von etwa 4,5 cm verlangt. Die genauen Werte gibt der Hersteller des Materials vor. Von Hand verarbeitet man meist eine erdfeuchte bis plastische Mischung, die verdichtet und geglättet wird.

Anhydrit- oder Calciumsulfat-Unterlagsboden

Anhydrit ist flüssig und verläuft fast von selbst in die Ebene. Er kann dünner sein, braucht weniger Fugen und umschliesst die Rohre einer Fussbodenheizung sehr gut. Deshalb schätzen ihn viele Heizungsinstallateure. Gegen dauernde Feuchtigkeit ist er aber empfindlich: Aussenbereich, Garage und unbelüfteter Keller sind tabu. Im Bad ist er möglich, wenn konsequent abgedichtet wird. An der Oberfläche bildet sich eine dünne, weichere Schicht, die vor dem Kleben des Belags abgeschliffen wird. Aus Säcken lässt er sich auch von Hand anmischen, bei grösseren Flächen wird er wegen des durchgehenden Giessens aber häufiger gepumpt.

Fertigmischung aus Säcken oder Mischung vor Ort

Sackware hat eine gleichbleibende Qualität, und der Hersteller gibt die Wassermenge genau an. Wird das Material aus Sand und Zement gemischt, hängt das Resultat stark von der Erfahrung der Equipe ab. Der Sand soll scharfkantig und gut abgestuft sein, üblicherweise 0/4 mm, kein feiner Verputzsand. Das Verhältnis Zement zu Sand liegt meist bei etwa 1:3 bis 1:4. In schwimmende Unterlagsböden kommen oft Polypropylenfasern, die das Risiko feiner Haarrisse senken, und ein Fliessmittel, damit weniger Wasser nötig ist.

Verbund, auf Trennlage oder schwimmend

  • Verbundunterlagsboden liegt direkt auf festem Beton und haftet über eine Grundierung oder Haftbrücke. Er kann dünner sein, der Untergrund muss aber sauber, tragfähig und staubfrei sein.
  • Unterlagsboden auf Trennlage liegt auf einer Folie und ist mit dem Untergrund nicht verbunden. Man wählt ihn bei alten oder wenig tragfähigen Untergründen.
  • Schwimmender Unterlagsboden liegt auf Wärme- oder Trittschalldämmung und berührt weder Wände noch Steigleitungen. In Wohnungen ist er der Standard, weil er Schritte für die Nachbarn unter Ihnen dämpft.

Beim schwimmenden Zementunterlagsboden wird manchmal ein Armierungsnetz eingelegt. Es nützt nur, wenn es ungefähr in der Mitte der Schicht liegt und nicht am Boden. Ein Netz, das auf die Dämmung getreten wurde, bringt nichts. Ob es überhaupt nötig ist, hängt von der Belastung und von den Vorgaben des Herstellers oder des Planers ab.

Vorbereitung vor dem Eintreffen der Equipe

Die meisten Probleme mit Unterlagsböden entstehen, bevor überhaupt gemischt wird. Prüfen Sie vor dem Termin:

  • Die Höhe des fertigen Bodens: Der Meterriss ist an den Wänden markiert, und Sie wissen, wie dick Platten oder Parkett inklusive Kleber werden
  • Die Leitungen im Boden: Elektro, Wasser, Abwasser und Heizung sind fertig und befestigt, die Fussbodenheizung hat die Druckprüfung bestanden
  • Den Verputz: Er wird normalerweise vor dem Unterlagsboden aufgebracht, damit der neue Boden nicht verschmutzt oder beschädigt wird
  • Fenster und Eingangstür: Sie sind eingebaut, denn Durchzug und Frost schaden dem frischen Material
  • Die Raumtemperatur: Während des Einbaus und einige Tage danach sollte sie nicht unter etwa 5 °C fallen
  • Den Untergrund: frei von Schutt, Staub, Öl und alten Kleberesten
  • Wasser und Strom direkt auf der Baustelle sowie einen Mischplatz, ideal nahe beim Eingang
  • Den Transportweg: Lift, Treppenhaus und Schutz der allgemeinen Räume

Im Mehrfamilienhaus oder im Stockwerkeigentum informieren Sie die Liegenschaftsverwaltung und den Hauswart frühzeitig über Termin, lärmige Arbeiten und die Benutzung des Lifts. Ein neuer Unterlagsboden mit Dämmung erhöht die Last auf der Decke. Wird der Bodenaufbau deutlich höher oder schwerer als bisher, lassen Sie die Tragfähigkeit von einem Bauingenieur beurteilen.

So läuft die Arbeit Schritt für Schritt ab

  1. Untergrund und Höhen prüfen. Die Equipe misst den Untergrund mit dem Laser aus, sucht den höchsten und den tiefsten Punkt und klärt, ob die geplante Dicke überall Platz hat.
  2. Dämmung und Folie. Beim schwimmenden Unterlagsboden werden die Dämmplatten dicht gestossen verlegt und mit einer Folie abgedeckt, mit Überlappungen und an den Wänden hochgezogen. Die Folie verhindert, dass Zementwasser in die Fugen läuft und Schallbrücken bildet.
  3. Randdämmstreifen. Entlang aller Wände, um Steigleitungen und Türzargen wird ein Schaumstoffstreifen angebracht, meist rund 8 bis 10 mm dick. So kann sich der Unterlagsboden bewegen und reisst nicht an der Wand.
  4. Lehren setzen. Aus Mörtel entstehen Höhenpunkte oder Mörtelstreifen, oder es werden Lehrenschienen aus Stahl gesetzt. Daran wird später die Latte geführt.
  5. Mischen. Das Material wird im Mischer mit genau dosiertem Wasser angemacht. Eine zu nasse Mischung lässt sich leichter verteilen, schwindet aber stärker und bekommt eine schwache Oberfläche.
  6. Einbringen und Verdichten. Das Material wird feldweise eingebracht, verdichtet und mit der Aluminiumlatte über die Lehren abgezogen. Anhydrit wird ausgegossen und mit der Schwabbelstange oder einer Stachelwalze entlüftet.
  7. Glätten. Sobald das Material etwas angezogen hat, wird es von Hand oder mit dem Flügelglätter geglättet. Wie fein, hängt vom späteren Belag ab.
  8. Fugen. In Türdurchgängen und auf grossen Flächen wird der Unterlagsboden getrennt. Entweder setzt man vorher ein Fugenprofil, oder man schneidet das frische Material etwa bis zu einem Drittel der Dicke ein.
  9. Nachbehandlung. Zementunterlagsboden wird in den ersten Tagen mit Folie oder durch Befeuchten vor zu schnellem Austrocknen geschützt. Fenster bleiben zu, Durchzug und direkte Sonne dürfen nicht auf die Fläche.

Was die Arbeit erleichtert und was sie aufwendiger macht

Der Aufwand pro Quadratmeter hängt davon ab, wie viel Mühe eine Fläche macht. Einfacher wird es mit:

  • Einer grösseren, zusammenhängenden Fläche mit einfachem Grundriss
  • Erdgeschoss oder Lift und kurzem Weg vom Mischer
  • Einem ebenen Untergrund, auf dem die Dicke überall etwa gleich ist
  • Einem bereiten Raum, in dem nichts auf andere Handwerker wartet

Aufwendiger wird es bei:

  • Vielen kleinen Zimmern, schmalen Gängen und Nischen
  • Einem oberen Stockwerk ohne Lift, wenn jeder Sack und jede Karrette über die Treppe muss
  • Einem unebenen Untergrund mit grossen Dickenunterschieden
  • Gefälle zu Bodenabläufen und bodenebenen Duschen
  • Einer Fussbodenheizung mit eng verlegten Rohren, um die vorsichtig gearbeitet werden muss
  • Arbeit in der Kälte, wenn der Raum beheizt und das Material länger geschützt werden muss
  • Einbau in Etappen statt in einem Durchgang

Abstimmung mit anderen Gewerken, Trocknung und Zeitbedarf

Vor dem Unterlagsboden

Elektroinstallateur, Sanitärinstallateur und Heizungsinstallateur müssen im Boden fertig sein. Später lässt sich nichts mehr aufspitzen, ohne Unterlagsboden und Dämmung zu beschädigen. Planen Sie eine Fussbodenheizung, vereinbaren Sie mit dem Heizungsinstallateur, dass das System beim Einbringen unter Druck steht. Ein Leck sehen Sie so sofort. Denken Sie auch an die Höhe von Türzargen und Schwellen, damit die Türen nach dem Verlegen des Belags nicht streifen.

Wie lange es dauert und wann man darauf gehen kann

Eine normale Wohnung schafft eine erfahrene Equipe von Hand meist in ein bis zwei Tagen. Zementunterlagsboden ist in der Regel nach 24 bis 48 Stunden vorsichtig begehbar, leichte Belastung verträgt er nach einigen Tagen, die volle Festigkeit erreicht er nach rund 28 Tagen. Anhydrit ist oft früher begehbar, laut Hersteller meist nach etwa zwei Tagen. Für die Trocknung gilt als grobe Faustregel: Zementunterlagsboden trocknet bei den ersten vier Zentimetern ungefähr einen Zentimeter pro Woche, danach langsamer. Ein fünf Zentimeter dicker Unterlagsboden ist also frühestens nach einigen Wochen belegreif, bei Kälte und ohne Lüften noch später.

Nach dem Unterlagsboden

Bei Fussbodenheizung folgt das Aufheizen nach Protokoll: Die Temperatur wird schrittweise erhöht, gehalten und wieder gesenkt. Bei Zement beginnt man üblicherweise frühestens nach drei Wochen, bei Anhydrit laut Hersteller früher. Vor dem Verlegen wird die Restfeuchte gemessen, zuverlässig mit der CM-Methode. Für Zementunterlagsboden verlangt man unter Parkett und Vinyl meist etwa 2 % oder weniger, für Anhydrit etwa 0,5 %, mit Fussbodenheizung noch weniger. Die genauen Grenzwerte geben die Hersteller von Belag und Kleber vor. Danach folgen je nach Belag Schleifen, Grundieren, im Bad die Abdichtung, und erst dann kommen Plattenleger oder Parkettleger.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

  • Fehlender Randdämmstreifen. Der Unterlagsboden stösst an die Wand, reisst am Rand, und die Nachbarn unten hören jeden Schritt.
  • Keine Fuge im Türdurchgang. Nach einiger Zeit entsteht genau unter der Schwelle ein Riss, der sich in die Platten fortsetzt.
  • Zu viel Wasser in der Mischung. Die Oberfläche sandet und bröckelt, das Material schwindet stärker und reisst.
  • Zu schnelles Austrocknen. Offene Fenster im Sommer oder ein Bautrockner direkt nach dem Einbau führen zu Rissen und aufgewölbten Feldrändern.
  • Belag zu früh verlegt. Parkett wellt sich, Vinyl löst sich, Platten klingen hohl oder springen.
  • Zu wenig Überdeckung über den Heizrohren. Über den Rohren entstehen Längsrisse, und der Boden wird ungleichmässig warm.
  • Staubiger Untergrund beim Verbundunterlagsboden. Das Material haftet nicht, klingt beim Abklopfen hohl und kann sich unter Last lösen.
  • Armierungsnetz am Boden. Die Armierung wirkt nicht, und die Risse kommen trotzdem.

In der Praxis sieht man oft, dass der Unterlagsboden einwandfrei ist und der Fehler erst durch Ungeduld beim Verlegen entsteht. Eine Feuchtemessung ist viel einfacher als ein neuer Parkettboden.

Anleitung für Heimwerker: Unterlagsboden in einem kleinen Raum

Einen Unterlagsboden in einem Abstellraum, Keller oder kleinen Zimmer können Sie selbst machen, wenn Sie einen Mischer, eine lange Latte und eine Hilfe haben. Bei grösseren Flächen, mit Fussbodenheizung oder bei einem schwimmenden Boden in einer Wohnung über Nachbarn ziehen Sie besser eine Fachfirma bei. Greifen Sie beim ersten Versuch zur Fertigmischung aus Säcken.

  1. Untergrund reinigen, Staub absaugen und grössere Löcher ausbessern.
  2. Höhe des fertigen Unterlagsbodens ab dem Meterriss an den Wänden anzeichnen.
  3. Beim Verbundunterlagsboden den Untergrund nach Herstellerangaben grundieren, beim schwimmenden Dämmung und Folie verlegen.
  4. Randdämmstreifen rundum und um alle Leitungen anbringen.
  5. Lehrenschienen setzen oder Mörtelstreifen auf Höhe der Markierung ziehen und anziehen lassen.
  6. Material mit der auf dem Sack angegebenen Wassermenge anmischen, immer nur so viel, wie sich verarbeiten lässt.
  7. Material von der hintersten Ecke Richtung Tür einbringen, verdichten und mit der Latte über die Lehren abziehen.
  8. Lehrenschienen entfernen, Rillen mit Material füllen und die Oberfläche mit der Glättekelle glätten.
  9. Fläche mit Folie abdecken, Fenster schliessen und einige Tage nicht belasten.
  10. Vor dem Verlegen des Belags die Feuchte messen lassen oder die Trocknungszeit des Herstellers einhalten.

So prüfen Sie den fertigen Unterlagsboden bei der Abnahme

Die Ebenheit prüfen Sie mit einer Zwei-Meter-Latte, die Sie an verschiedenen Stellen und in verschiedenen Richtungen auflegen. Unter geklebten Belägen, grossformatigen Platten und Vinyl sind meist nur kleine Abweichungen von wenigen Millimetern unter der Latte zulässig, die genaue Anforderung nennt der Hersteller des Belags. Ritzen Sie die Oberfläche mit einem Schlüssel oder Nagel an: Sie soll sich nur leicht ritzen lassen und nicht bröckeln. Mit einem kleinen Hammer finden Sie durch Abklopfen Hohlstellen.

  • Der Unterlagsboden hat in allen Räumen die vereinbarte Höhe ab Meterriss
  • Der Randdämmstreifen ist rundum vorhanden, und das Material berührt nirgends Wand oder Leitungen
  • In Türdurchgängen und auf grossen Flächen sind die vereinbarten Fugen vorhanden
  • Unter der Latte gibt es keine grösseren Spalten oder Buckel
  • Die Oberfläche bröckelt nicht, sandet nicht und klingt beim Abklopfen nicht hohl
  • Keine grösseren Risse, höchstens vereinzelte feine Haarrisse an der Oberfläche
  • Das Gefälle im Bad führt zum Ablauf, und es bleibt kein Wasser stehen
  • Art des Materials, Einbaudatum und empfohlene Trocknungszeit sind schriftlich übergeben
  • Bei Fussbodenheizung sind Termin und Ablauf des Aufheizens vereinbart
  • Vor dem Verlegen des Belags ist eine Restfeuchtemessung dokumentiert

Häufige Fragen

Das hängt von Material, Dicke, Temperatur und Lüftung ab. Ein Zementunterlagsboden von etwa 5 cm braucht meist mehrere Wochen, Anhydrit ist oft schneller. Sicherheit gibt nur die CM-Messung, der Kalender allein reicht nicht.

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