Preisverzeichnis 2026 · Schweiz

Zementunterlagsboden maschinell eingebracht

Ein maschinell eingebrachter Zementunterlagsboden ist die Schicht, die im Haus oder in der Wohnung den Boden ausgleicht und für Platten, Vinyl, Parkett oder Teppich vorbereitet. Sand, Zement und Wasser werden direkt auf der Baustelle in einer Mischpumpe gemischt. Auf Baustellen nennt man diese Maschine oft einfach Mixokret.

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·23 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
CHF 21.20/ m²
Richtwert-Spanne
CHF 16.96 - CHF 27.56
Wohnung 60 m²
CHF 3179.67
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Betonarbeiten23 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Betonarbeiten
Maschinenestrich - Zementm²CHF 21.20-
Betonieren der Streifenfundamente in den Aushubm³CHF 80.70-
Verlegen und Abziehen Sauberkeitsschichtm²CHF 16.15-
Betonieren Bodenplatte 100 mmm²-
Betonieren Bodenplatte 150 mmm²-
Betonieren Bodenplatte 200 mmm²-
Schalung für Fundamente und Wände herstellenm²CHF 36.35-
Deckenschalung (System Doka/Peri)m²-
Ausschalen der Deckem²CHF 11.70-
Bewehrung bindentCHF 706.35-
Verlegen und Binden Baustahlmatten 100×100m²CHF 5.45-
Verlegen und Binden Baustahlmatten 150×150m²CHF 6.05-
Treppe betonieren inkl. Schalungm³-
Treppenschalung montierenlfm-
Treppenschalung ausbauenlfmCHF 24.20-
Handverlegter Bodenestrich bis 7 cmm²CHF 18.15-
Maschinenestrich - Calciumsulfat (selbstnivellierend)m²CHF 23.80-
Montage Ziegeldeckem²CHF 40.35-
Bitumen-Voranstrichm²-
Verlegung Bitumenbahnm²-
Dehnfugen schneidenlfmCHF 10.10-
Maschinelles Glätten der Betonoberflächem²CHF 9.10-
Pumpen des Betonsm³-
Summe Arbeit
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So wird ein Zementunterlagsboden maschinell eingebracht

Auf den ersten Blick geht alles schnell. Eine erfahrene Equipe schafft das Erdgeschoss eines üblichen Einfamilienhauses oft an einem Tag. Ob das Ergebnis gut wird, entscheidet sich aber an Details, die schon vor der ersten Mischung erledigt werden.

  1. Untergrund und Höhen prüfen. Die Equipe kontrolliert Dämmung, Folie und Randdämmstreifen. Vom Meterriss, also der waagrechten Markierung an den Wänden, oder mit dem Laser überträgt sie die Höhe des fertigen Unterlagsbodens in alle Räume.
  2. Höhenpunkte setzen. Auf dem Boden entstehen kleine Mörtelhäufchen oder Streifen, nach denen später abgezogen wird. Bei grösseren Flächen legt man Lehren an, das sind Führungsstreifen in exakt der richtigen Höhe.
  3. Mischen. In die Mischpumpe kommen Sand, Zement, Wasser und je nach Rezeptur ein Fliessmittel sowie Polypropylenfasern. Die Mischung ist erdfeucht, eher steif als flüssig. Drücken Sie eine Handvoll zusammen, behält sie die Form und läuft nicht weg.
  4. Fördern und verteilen. Das Material läuft durch den Schlauch über Dutzende Meter, problemlos auch in obere Stockwerke. Im Raum wird es mit Schaufel und Rechen verteilt und grob ausgeglichen.
  5. Verdichten und abziehen. Der Mörtel wird festgestampft und mit einer Aluminiumlatte nach den Höhenpunkten abgezogen. Das Verdichten ist vor allem an den Rändern und über den Rohren der Fussbodenheizung wichtig.
  6. Maschinell glätten. Sobald das Material etwas angezogen hat, fährt man die Oberfläche mit einer Glättmaschine mit rotierender Scheibe oder Flügeln ab. Es entsteht eine geschlossene, ebene und recht glatte Fläche. Ecken und Stellen um Rohrdurchführungen werden von Hand nachgeglättet.
  7. Fugen anlegen. Nach dem vorher abgesprochenen Fugenplan werden Fugen eingeschnitten oder Fugenprofile eingelegt, vor allem in Türdurchgängen und auf grossen Flächen.

Was fertig sein muss, bevor die Equipe kommt

Der Unterlagsboden kommt im Bauablauf relativ spät. Alles, was darunter eingebaut wird oder darüber nass gearbeitet wird, sollte vorher erledigt sein. Sonst muss der neue Boden später aufgespitzt werden oder wird beschädigt.

  • Fenster und Aussentüren sind eingebaut. Der Unterlagsboden braucht einen geschützten Raum ohne Durchzug und ohne Frost.
  • Der Innenputz ist fertig. Arbeitet der Gipser erst danach, bringt das Schmutz und Feuchtigkeit, und die frische Oberfläche leidet.
  • Wasser-, Abwasser- und Elektroleitungen im Boden sind verlegt, befestigt und geprüft. Abzweiger und Bodenabläufe sitzen auf der Endhöhe und sind verschlossen.
  • Die Fussbodenheizung ist verlegt und hat die Druckprobe bestanden. Während des Einbringens bleibt sie unter Druck, damit ein beschädigtes Rohr sofort auffällt.
  • Wärme- und Trittschalldämmung liegen vollflächig, ohne Lücken, und die Platten wackeln nicht. Leitungen in der Dämmebene sind mit einer Ausgleichsschicht eingebettet, damit die Dämmung nicht auf einzelnen Rohren aufliegt.
  • Folie und Randdämmstreifen sind verlegt. Die Folie überlappt rund 10 cm, ist verklebt und an den Wänden hochgezogen. Ein Randdämmstreifen aus Schaumstoff läuft um alle Wände, Stützen, Zargen und Durchführungen.

Denken Sie auch an die Logistik. Sand und Zement werden beim Haus abgeladen. Sie brauchen also einen befestigten Platz nahe beim Eingang, den ein Lastwagen erreicht. Die Equipe braucht Wasser und meist auch Strom. Manche Mischpumpen haben einen eigenen Dieselantrieb, andere brauchen einen Drehstromanschluss. Fehlt ein Bauanschluss, richtet ihn ein konzessionierter Elektroinstallateur ein, das schreibt die Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV) für solche Arbeiten vor. In einer Wohnung im Stockwerkeigentum oder in einer Mietliegenschaft sprechen Sie Zeitpunkt, Schutz von Treppenhaus und Lift sowie den Weg des Schlauchs vorher mit der Liegenschaftsverwaltung und dem Hauswart ab.

Arten von Unterlagsböden, Stärken und Zusammensetzung

Schwimmender Unterlagsboden

Das ist im Wohnbau der Normalfall. Der Unterlagsboden liegt auf der Dämmung, durch eine Folie getrennt, und berührt nirgends Wände oder andere Bauteile. So dämpft er Trittschall und kann sich bei Temperaturwechseln frei bewegen. Die Stärke liegt in der Regel bei etwa 45 bis 60 mm. Über den Heizungsrohren verlangt man üblicherweise eine Überdeckung von rund 45 mm. Die genauen Werte legen der Systemhersteller und der Planer fest. In der Schweiz ist dafür die SIA-Norm 251 für schwimmende Unterlagsböden die gängige Grundlage.

Unterlagsboden auf Trennschicht

Er liegt direkt auf der Betondecke und ist nur durch eine Folie davon getrennt. Man nimmt ihn zum Beispiel in Kellern, Garagen oder Werkstätten, wo keine Dämmung nötig ist. Die Stärke beginnt meist bei rund 35 mm.

Verbundunterlagsboden

Er ist über eine Haftbrücke fest mit dem Untergrund verbunden. Deshalb kann er dünner sein, meist etwa 25 bis 40 mm. Der Untergrund muss dafür fest, sauber und staubfrei sein. Bei Umbauten wird so manchmal alter Beton ausgeglichen. Eine einzige ölige oder staubige Stelle genügt, und der Unterlagsboden löst sich dort vom Untergrund.

Zement oder Anhydrit

Auf vielen Baustellen stellt sich die Frage: Zementunterlagsboden oder Anhydrit-Fliessunterlagsboden? Zement verträgt Feuchtigkeit, passt in Bäder, Technikräume und Garagen und hält auch schwierige Bedingungen während der Bauzeit aus. Er ist meist auch günstiger. Dafür trocknet er langsamer und schwindet stärker. Er braucht deshalb Fugen und eine sorgfältige Nachbehandlung.

Anhydrit ist flüssig, verläuft von selbst und wird meist ebener. Über einer Fussbodenheizung kann er dünner sein und leitet die Wärme gut. Dauerfeuchte verträgt er aber nicht. Vor dem Belag muss er in der Regel angeschliffen werden, und für draussen oder für ständig nasse Räume eignet er sich nicht. Wenn Sie unsicher sind, entscheiden Sie danach, wo der Boden liegt und welchen Belag Sie planen.

Festigkeit, Fasern und Armierung

Unterlagsböden werden nach SN EN 13813 bezeichnet, zum Beispiel CT-C20-F4. CT steht für Zementestrich, C für die Druckfestigkeit und F für die Biegezugfestigkeit. In normalen Wohnräumen genügen tiefere Klassen, für Garage oder Werkstatt nimmt man höhere. Polypropylenfasern in der Mischung reduzieren feine Schwindrisse. Ein Armierungsnetz kommt eher bei höherer Belastung zum Einsatz, bei Fussbodenheizung nach Vorgabe des Herstellers oder wenn der Planer es verlangt. Das Netz muss im Unterlagsboden liegen und nicht unten auf der Folie, sonst bringt es nichts.

Was die Arbeit erleichtert und was sie verteuert

Abgerechnet wird pro Quadratmeter. Der Preis rechnet aber immer mit einer Grundstärke, und jeder Zentimeter mehr bedeutet mehr Material und mehr Arbeit. Schauen Sie beim Vergleich von Offerten deshalb genau hin, für welche Stärke sie gelten.

Einfacher wird es mit:

  • Einer grossen zusammenhängenden Fläche ohne viele kleine Räume
  • Ebener, sauber verlegter Dämmung und klaren Höhen
  • Einem kurzen Schlauchweg und guter Zufahrt für den Sandlastwagen
  • Wasser und Strom direkt auf der Baustelle
  • Raumtemperaturen über etwa +5 °C und geschlossenen Öffnungen

Aufwendiger wird es bei:

  • Kleinen Flächen, wenn sich Maschine und Equipe auf wenige Quadratmeter verteilen
  • Vielen kleinen Räumen, Bädern, Korridoren und Nischen
  • Fussbodenheizung, weil vorsichtig verdichtet und die Rohrüberdeckung überwacht werden muss
  • Unebenem Untergrund, der zu wechselnden Stärken führt
  • Oberen Stockwerken, langen Schlauchwegen oder Wohnungen in Mehrfamilienhäusern
  • Gefälle zu Bodenabläufen und bodenebenen Duschen
  • Arbeiten im Winter, wenn die Räume beheizt werden müssen

Trocknen, Nachbehandeln und Aufheizen der Fussbodenheizung

Die meisten Probleme entstehen nicht beim Einbringen, sondern in den Wochen danach. Frischer Zement braucht in den ersten Tagen Feuchtigkeit, damit er richtig aushärtet. Durchzug, direkte Sonne oder Heizen gleich nach dem Einbau trocknen die Oberfläche schneller als die Unterseite. Die Folge sind Risse und hochstehende Ränder, Fachleute sprechen von Schüsselung.

  • Die ersten etwa 2 bis 3 Tage die Räume geschlossen halten, ohne Durchzug
  • Bei warmem Wetter die Oberfläche leicht befeuchten oder mit Folie abdecken, wenn der Unternehmer das empfiehlt
  • Vorsichtig begehbar ist der Unterlagsboden meist nach 24 bis 48 Stunden, voll belastbar nach rund 28 Tagen
  • Nach der ersten Woche schrittweise lüften, lieber kurz und mehrmals täglich

Wie lange dauert das Trocknen? Als grobe Faustregel gilt in der Praxis etwa eine Woche pro Zentimeter für die ersten vier Zentimeter, danach geht es deutlich langsamer. Bei 5 bis 6 cm rechnen Sie also mit mehreren Wochen, in der kalten und feuchten Jahreszeit auch mit zwei Monaten und mehr. Auf das Gefühl ist aber kein Verlass. Vor dem Belag wird die Restfeuchte gemessen, meist mit der CM-Methode. Die Grenzwerte gibt der Belagshersteller vor. Bei Holz- und Vinylböden liegt die Grenze in der Regel um 2 CM-%, bei Fussbodenheizung noch tiefer.

Mit Fussbodenheizung wird nach Protokoll aufgeheizt. Bei Zementunterlagsboden beginnt man in der Regel frühestens nach etwa 21 Tagen, bei Mischungen mit Beschleuniger je nach Hersteller früher. Die Vorlauftemperatur steigt jeden Tag um ein paar Grad, bleibt eine Zeit lang auf dem Maximum und sinkt dann wieder schrittweise. Lassen Sie sich das Aufheizprotokoll vom Heizungsinstallateur geben. Parkett- und Plattenleger fragen oft danach.

Abstimmung mit den anderen Handwerkern

Der Unterlagsboden verbindet den Rohbau mit dem Ausbau. Darum lohnt es sich, die Termine früh abzustimmen.

  • Sanitärinstallateur und Elektroinstallateur schliessen die Leitungen im Boden ab und übergeben sie geprüft. Wer später in den Unterlagsboden spitzt, schwächt ihn und beschädigt Folie und Dämmung.
  • Der Heizungsinstallateur macht die Druckprobe, lässt das System unter Druck und heizt nach dem Trocknen nach Protokoll auf.
  • Wer Dämmung und Folie verlegt, sollte klar geregelt sein. Übernimmt das die Unterlagsboden-Equipe, gehört es in die Offerte.
  • Plattenleger und Bodenleger müssen die Endhöhe kennen, damit Übergänge zwischen Räumen, Schwellen und Türhöhen passen. Vor ihrer Arbeit wird die Oberfläche meist angeschliffen. So verschwindet die Sinterschicht, eine dünne, schwache Zementschlämme an der Oberfläche, auf der Kleber schlecht haftet.
  • Der Schreiner setzt Holzzargen und Innentüren erst nach Unterlagsboden und Belag. Stahlzargen kommen früher, dort ist ein sauberer Randdämmstreifen umso wichtiger.

Fugen im Unterlagsboden müssen im Belag weiterlaufen. Wenn der Plattenleger eine Fuge mit Platten überdeckt, reisst später die Platte. Lassen Sie den Fugenplan deshalb aufzeichnen und geben Sie ihn an die nachfolgenden Handwerker weiter.

Im Mehrfamilienhaus beeinflusst ein neuer Bodenaufbau die Last auf der Decke und den Trittschall zu den Nachbarn. Klären Sie mit dem Planer, ob Gewicht und Schallschutz des neuen Aufbaus zur bestehenden Decke passen.

Fehler, die sich erst später zeigen

Fehlender oder zu früh abgeschnittener Randdämmstreifen

Berührt der Unterlagsboden Wand oder Zarge, entsteht eine Schallbrücke. Die Nachbarn hören Schritte, und bei Temperaturwechseln erscheinen Risse an den Wänden. Häufig sieht man: Der Streifen wird gleich nach dem Einbringen bündig abgeschnitten, danach klebt jemand den Sockel mit Kleber an, der die Brücke trotzdem schliesst. Abgeschnitten wird der Streifen erst nach dem Verlegen des Belags.

Undichte Folie

Zementschlämme läuft zwischen die Dämmplatten und härtet aus. Die Trittschalldämmung verliert so ihre Wirkung, und der Unterlagsboden ist stellenweise fest mit der Decke verbunden.

Zu nasse Mischung

Sie lässt sich leichter verarbeiten, schwindet aber stärker, trocknet länger, und die Oberfläche wird weich und staubig. Kratzt man mit einem Schlüssel darüber, bröselt sie ab.

Zu geringe Stärke

Über Heizungsrohren, über Leitungen oder bei unebener Dämmung ist der Unterlagsboden stellenweise zu dünn. Genau dort entstehen Risse, und unter Last kann er brechen.

Fehlende Fugen

Auf grossen Flächen, in L-förmigen Räumen oder in Türdurchgängen sucht sich der Unterlagsboden seinen Riss selbst, und zwar dort, wo Sie ihn nicht wollen. Als Richtwert nennt man Felder bis etwa 30 bis 40 m² mit einem Seitenverhältnis bis ungefähr 1:2, bei Fussbodenheizung oft kleiner nach Herstellerangabe.

Belag auf feuchtem Unterlagsboden

Parkett wölbt sich, Vinyl löst sich, unter dem Belag kann Schimmel entstehen. Typisch ist das, wenn der Zügeltermin drängt und niemand die Feuchte misst.

Zu frühes Heizen oder Trocknen

Volle Heizleistung, Heissluft oder ein Bautrockner gleich nach dem Einbau führen zu Rissen und Schüsselung. Bautrockner sind sinnvoll, aber erst nach den ersten Tagen und mit Mass.

Anleitung für Heimwerker: Vorbereitung und Nachbehandlung

Das maschinelle Einbringen selbst ist Sache einer Equipe mit Maschine und Erfahrung. Die Vorbereitung und die Pflege danach können Sie aber gut selbst übernehmen und sich damit viel Ärger ersparen. Den Stromanschluss der Mischpumpe überlassen Sie dem Elektroinstallateur.

  1. Untergrund wischen und saugen, Putzreste und Bauschutt entfernen.
  2. Prüfen, ob die Dämmplatten vollflächig liegen und nicht wackeln, Lücken füllen.
  3. Randdämmstreifen an allen Wänden, Stützen, Zargen und Rohrdurchführungen kontrollieren, fehlende Stellen ergänzen.
  4. Überlappungen der Folie prüfen und Stösse mit Klebeband abkleben.
  5. Leitungen im Boden mit Massband im Bild fotografieren, damit später klar ist, wo sie verlaufen.
  6. Fenster, Fensterbänke, Türen und Treppe abdecken und vor Spritzern schützen.
  7. Freien Zugang zum Wasser und einen Platz für Sand und Zement vorbereiten.
  8. Nach dem Einbringen Fenster und Türen schliessen und in den ersten Tagen Durchzug verhindern.
  9. Bei warmem Wetter die Oberfläche nach Anweisung des Unternehmers befeuchten oder mit Folie abdecken.
  10. Nach etwa einer Woche mit Stosslüften beginnen und nicht mit schwerem Gerät über den Unterlagsboden gehen.
  11. Vor dem Belag die Restfeuchte messen lassen und das Ergebnis notieren.

Kontrolle und Abnahme des fertigen Unterlagsbodens

Kontrollieren Sie den Unterlagsboden am Tag der Fertigstellung und noch einmal nach einigen Tagen, wenn er begehbar ist. Für die Ebenheit brauchen Sie eine Zwei-Meter-Latte. Welche Abweichung zulässig ist, hängt von der vereinbarten Ebenheitsanforderung und vom Belag ab. Bei grossformatigen Platten und Vinyl sind die Anforderungen strenger, klären Sie das deshalb vorher.

  • Die Oberfläche ist eben, unter der Zwei-Meter-Latte zeigen sich keine grösseren Spalten als vereinbart
  • Die Höhe stimmt mit dem Meterriss und mit der geplanten Höhe von Belag und Schwellen überein
  • Die Oberfläche ist geschlossen, bröselt nicht und löst sich beim Kratzen mit einem Schlüssel nicht ab
  • Es sind keine Risse sichtbar, besonders an Wänden, in Türdurchgängen und in Ecken
  • Die Randdämmstreifen sind lückenlos, der Unterlagsboden berührt nirgends Wand oder Zarge
  • Die Fugen liegen nach Plan, in Türdurchgängen und auf grossen Flächen
  • Bodenabläufe und Durchführungen sitzen auf der richtigen Höhe, das Gefälle führt zu den Abläufen
  • Ein Verbundunterlagsboden klingt beim Abklopfen nirgends hohl
  • Bei Fussbodenheizung blieb das System unter Druck, und der Druck ist nicht gefallen
  • Sie haben vom Unternehmer Angaben zu Stärke, Mörtelklasse und Fugenplan
  • Nachbehandlung und Termin für die Feuchtemessung sind abgesprochen

Häufige Fragen

Vorsichtig und mit sauberen Schuhen in der Regel nach 24 bis 48 Stunden. Schweres Gerät, Gerüste oder gelagertes Material besser erst nach einer Woche, volle Belastung nach rund 28 Tagen.

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