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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Betonarbeiten | ||||
| Maschinenestrich - Calciumsulfat (selbstnivellierend) | m² | CHF 23.80 | - | |
| Betonieren der Streifenfundamente in den Aushub | m³ | CHF 80.70 | - | |
| Verlegen und Abziehen Sauberkeitsschicht | m² | CHF 16.15 | - | |
| Betonieren Bodenplatte 100 mm | m² | - | ||
| Betonieren Bodenplatte 150 mm | m² | - | ||
| Betonieren Bodenplatte 200 mm | m² | - | ||
| Schalung für Fundamente und Wände herstellen | m² | CHF 36.35 | - | |
| Deckenschalung (System Doka/Peri) | m² | - | ||
| Ausschalen der Decke | m² | CHF 11.70 | - | |
| Bewehrung binden | t | CHF 706.35 | - | |
| Verlegen und Binden Baustahlmatten 100×100 | m² | CHF 5.45 | - | |
| Verlegen und Binden Baustahlmatten 150×150 | m² | CHF 6.05 | - | |
| Treppe betonieren inkl. Schalung | m³ | - | ||
| Treppenschalung montieren | lfm | - | ||
| Treppenschalung ausbauen | lfm | CHF 24.20 | - | |
| Handverlegter Bodenestrich bis 7 cm | m² | CHF 18.15 | - | |
| Maschinenestrich - Zement | m² | CHF 21.20 | - | |
| Montage Ziegeldecke | m² | CHF 40.35 | - | |
| Bitumen-Voranstrich | m² | - | ||
| Verlegung Bitumenbahn | m² | - | ||
| Dehnfugen schneiden | lfm | CHF 10.10 | - | |
| Maschinelles Glätten der Betonoberfläche | m² | CHF 9.10 | - | |
| Pumpen des Betons | m³ | - | ||
Was ein Anhydrit-Unterlagsboden ist und wo er Sinn macht
Anhydrit-Unterlagsboden, auch Calciumsulfat-Unterlagsboden genannt, hat als Bindemittel Calciumsulfat statt Zement. In der Bezeichnung nach SN EN 13813 erkennen Sie ihn am Kürzel CA. Danach folgen die Druckfestigkeit und die Biegezugfestigkeit, zum Beispiel CA-C20-F4 oder CA-C25-F5. Im Wohnbau werden in der Regel genau diese Klassen eingesetzt.
Sein grosser Vorteil ist die Fliessfähigkeit. Die Masse umschliesst die Rohre der Bodenheizung ohne Lufteinschlüsse. Darum gelangt die Wärme schnell und gleichmässig in den Raum. Beim Erhärten schwindet der Unterlagsboden nur wenig, er verträgt deshalb grössere Flächen ohne Fugen als ein Zementunterlagsboden. Die Oberfläche ist nach dem Verlaufen sehr eben, was vor allem der Bodenleger bei Vinyl und grossformatigen Platten schätzt.
Er hat aber eine Schwäche: Dauerhafte Feuchtigkeit verträgt er nicht. Er gehört nicht nach draussen, nicht in eine Garage, in der Schmelzwasser vom Auto tropft, nicht in einen unbelüfteten Keller mit aufsteigender Feuchtigkeit und nicht in Räume, in denen der Boden regelmässig mit dem Schlauch abgespritzt wird. In einem normalen Badezimmer ist er möglich, wenn später eine Grundierung und eine Abdichtung nach Angaben des Herstellers aufgetragen werden.
Typische Aufbauten und Stärken
- Schwimmender Unterlagsboden auf Dämmung: Der Unterlagsboden liegt auf Wärme- oder Trittschalldämmung, getrennt durch eine Folie. Üblich sind Stärken ab etwa 35 mm. Die genaue Mindeststärke gibt der Hersteller je nach Klasse und Zusammendrückbarkeit der Dämmung vor.
- Unterlagsboden mit Bodenheizung: Über der Oberkante der Rohre verlangen die Hersteller meist etwa 30 bis 35 mm. Die Gesamtstärke liegt damit oft bei rund 45 bis 50 mm.
- Unterlagsboden auf Trennlage: Er liegt direkt auf der Betondecke, nur durch eine Folie getrennt. Die Stärke kann geringer sein, etwa ab 30 mm.
Schichten über ungefähr 60 bis 80 mm in einem Arbeitsgang empfehlen die Hersteller meist nicht, weil sie sehr lange trocknen. Ist der Untergrund stark uneben, gleicht man ihn sinnvoller zuerst mit Dämmung oder einer gebundenen Schüttung aus.
Was vor dem Eintreffen der Equipe bereit sein muss
Das Einbringen selbst dauert nur einige Stunden, über das Ergebnis entscheidet aber die Vorbereitung. In der Praxis kommt es oft vor, dass die Equipe anrückt und im Haus noch Fenster fehlen oder Durchführungen nicht abgedichtet sind. Dann wird entweder gewartet oder in einen unvorbereiteten Raum gegossen, und das rächt sich später.
- Geschlossener Bau: Fenster und Haustür eingebaut, damit kein Durchzug und keine direkte Sonne auf den frischen Boden trifft.
- Nassarbeiten an den Wänden erledigt: Der Gipser sollte in der Regel vorher fertig sein, damit kein Mörtel auf den neuen Boden fällt und die Raumfeuchte nicht zusätzlich steigt.
- Leitungen im Boden: Elektro, Wasser, Abwasser und Lüftung verlegt, befestigt und so mit Dämmung abgedeckt, dass nichts über die geplante Oberkante ragt.
- Dämmung: Platten dicht gestossen, ohne Spalten, stabil und ohne Wackeln.
- Randdämmstreifen: Schaumstoffstreifen mit Folienlasche rund um alle Räume, um Stützen, Treppen und Durchführungen. Die Stärke liegt meist bei etwa 8 bis 10 mm.
- Folie: PE-Folie mit etwa 10 cm Überlappung, Stösse mit Klebband verklebt, Ränder an der Wand hochgezogen. Die flüssige Masse findet jedes Loch.
- Bodenheizung: Rohre fest fixiert, Druckprobe gemacht und das System während des Einbringens unter Druck, damit eine Beschädigung sofort auffällt.
- Zufahrt: Platz für das Fahrmischer- oder Silofahrzeug mit Pumpe, Wasser und Strom nach Angabe der Equipe, freier Weg für den Schlauch.
Im Mehrfamilienhaus sprechen Sie das Vorhaben mit dem Hauswart, der Liegenschaftsverwaltung oder bei Stockwerkeigentum mit der Verwaltung der Gemeinschaft ab. Der Schlauch läuft durchs Treppenhaus oder durchs Fenster, das Fahrzeug muss vor dem Haus parkieren können, und die Pumpe ist deutlich zu hören. Schützen Sie Treppenhaus und Lift rechtzeitig, das erspart später Diskussionen mit den Nachbarn.
So läuft das Einbringen Schritt für Schritt
Höhenpunkte setzen
Ein Mitarbeiter misst die Höhe mit dem Laser ein und verteilt auf der ganzen Fläche Nivellierdreibeine oder Höhenmarken. Deren Spitze bestimmt die Oberkante des Unterlagsbodens. Bei Bodenheizung wird gleichzeitig geprüft, ob über den Rohren überall genügend Stärke vorhanden ist.
Mischen und Konsistenz prüfen
Die Masse kommt entweder fertig gemischt aus dem Werk im Fahrmischer oder als Trockenmischung im Silo, aus dem eine Mischpumpe sie mit Wasser dosiert. Vor dem Einbringen macht die Equipe eine Ausbreitprobe: Die Masse wird in einen Ring gefüllt, der Ring angehoben und der Durchmesser des entstandenen Fladens gemessen. Den Sollwert gibt der Hersteller an. Ist die Masse zu dünn, entmischt sie sich, an der Oberfläche bildet sich eine schwache Schicht und der Boden kann an Festigkeit verlieren. Ist sie zu dick, verläuft sie schlecht.
Verteilen und Entlüften
Der Schlauch wird vom hintersten Raum Richtung Ausgang geführt. Die Masse wird bahnenweise bis zur Höhe der Dreibeine eingebracht. Gleich danach zieht ein Mitarbeiter die Fläche mit einer Schwabbelstange in zwei rechtwinklig zueinander liegenden Richtungen durch. So wird der Boden entlüftet, eingeebnet und die einzelnen Bahnen verbinden sich. Wird diese Arbeit vernachlässigt, bleiben Wellen an der Oberfläche und Luftblasen darunter.
Fugen und Abschluss
Bei Bodenheizung werden zwischen getrennten Heizkreisen und meist auch in Türdurchgängen Bewegungsfugen angelegt, zum Beispiel mit einem eingesetzten Fugenprofil. Wie gross die Felder ohne Fuge sein dürfen, geben der Hersteller und das Heizungskonzept vor. Danach wird der Raum geschlossen und einige Stunden nicht betreten.
Anhydrit oder Zement: wie Sie sich entscheiden
Viele fragen sich, warum sie Anhydrit wählen sollen, wenn ein Zementunterlagsboden doch alles aushält. Die Antwort hängt vom Raum ab und davon, was obendrauf kommt.
- Ebenheit: Anhydrit ist nach dem Verlaufen deutlich ebener als ein von Hand abgezogener erdfeuchter Zementunterlagsboden. Bei Vinyl fällt eine vollflächige Ausgleichsmasse oft weg oder wird dünner.
- Bodenheizung: Anhydrit umschliesst die Rohre vollständig und kann dünner ausfallen, die Heizung reagiert dadurch schneller. Das Funktionsheizen kann in der Regel früher beginnen als bei Zement.
- Schwinden und Risse: Anhydrit schwindet weniger, die Fugenfelder können grösser sein.
- Feuchtigkeit: Zementunterlagsboden ist wasserbeständiger. Nach draussen, in die Garage, in einen Technikraum mit Überschwemmungsrisiko oder in einen feuchten Keller gehört Zement.
- Nachbearbeitung: Anhydrit muss fast immer angeschliffen und passend grundiert werden. Zementhaltige Kleber und Spachtelmassen dürfen nicht direkt auf ungrundiertem Anhydrit liegen, weil es mit dem Sulfat zu einer chemischen Reaktion kommen kann, die die Haftung zerstört.
- Trocknung: Eine dünne Anhydritschicht trocknet relativ schnell, eine dicke dagegen langsam, und schlechtes Lüften verträgt sie nicht.
Es gibt auch zementgebundene Fliessunterlagsböden, die die Fliessfähigkeit mit besserer Feuchtebeständigkeit verbinden. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich vom Unternehmer beide Varianten für Ihren konkreten Bodenaufbau erklären.
Was die Arbeit leichter oder aufwendiger macht
Maschinelles Einbringen spielt seine Stärke auf grösseren Flächen aus. Auf den Aufwand pro Quadratmeter wirken sich vor allem diese Punkte aus:
- Grösse der Fläche: Fahrzeug, Pumpe und Equipe rücken für einen kleinen wie für einen grossen Auftrag gleich aus. Eine kleine Fläche ist deshalb verhältnismässig aufwendig. Für ein einzelnes Bad lohnt sich die Maschine oft nicht.
- Stärke und Höhenunterschiede: Je dicker die Schicht und je unebener der Untergrund, desto mehr Material und desto länger die Trocknung.
- Zugang: Distanz zum Fahrzeug, Stockwerk, Schlauchlänge, enges Treppenhaus. Ein oberes Geschoss im Mehrfamilienhaus ohne Parkiermöglichkeit beim Eingang erschwert die Arbeit.
- Grundriss: Viele kleine Räume, Nischen, Treppen oder Stützen bedeuten mehr Randstreifen und mehr Handarbeit.
- Bodenheizung: Die Stärke über den Rohren muss überwacht und Fugen zwischen den Heizkreisen müssen angelegt werden.
- Stand der Vorbereitung: Muss die Equipe Folie nachkleben, Dämmung nachbessern oder auf andere Handwerker warten, dauert alles länger.
- Wetter und Temperatur: Unter etwa +5 °C wird nicht eingebracht. Im Winter muss geheizt, in der Sommerhitze vor Durchzug und Sonne geschützt werden.
Trocknung, Aufheizen und die nächsten Handwerker
Begehbarkeit und Belastung
Vorsichtig begehen lässt sich der Unterlagsboden in der Regel nach etwa 24 bis 48 Stunden. Leichte Belastung verträgt er nach einigen Tagen, volle Belastung laut Hersteller meist nach zwei bis vier Wochen. Schwere Gerüste, Paletten mit Platten oder ein Materiallager haben auf dem frischen Boden nichts verloren.
Lüften
Die ersten ein bis zwei Tage bleiben die Fenster geschlossen. Der Boden braucht Feuchtigkeit zum Erhärten, Durchzug könnte Risse verursachen. Danach heisst es umgekehrt: kräftig lüften, mehrmals täglich stosslüften. In einem geschlossenen, feuchten Raum trocknet Anhydrit nicht von selbst. Ein Bautrockner hilft zusätzlich, sofern der Hersteller das zulässt.
Schleifen
Nach dem Erhärten bildet sich an der Oberfläche eine dünne, weichere Schicht. Sie wird nach einigen Tagen bis etwa einer Woche mit einer Schleifmaschine entfernt und der Staub abgesaugt. Das Schleifen öffnet die Poren, der Boden trocknet danach schneller und der Belag hält besser. Ohne Schleifen kann sich der Kleber später samt dieser Schicht lösen.
Wie lange es dauert
Als grobe Faustregel gilt etwa eine Woche pro Zentimeter Stärke bis rund 4 cm. Bei dickeren Schichten verlangsamt sich die Trocknung deutlich. Entscheidend sind Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Lüften. Der Kalender ersetzt deshalb nie die Messung.
Aufheizen der Bodenheizung
Mit dem Funktionsheizen kann bei Anhydrit in der Regel nach etwa sieben Tagen begonnen werden. Gestartet wird mit einer tiefen Vorlauftemperatur von rund 20 bis 25 °C. Sie wird schrittweise bis zum Maximum gemäss Hersteller erhöht, einige Zeit gehalten und dann wieder schrittweise gesenkt. Halten Sie den Ablauf in einem Aufheizprotokoll fest, der Bodenleger wird es sehen wollen. Schalten Sie die Heizung nie gleich nach dem Einbringen voll ein.
Feuchtemessung vor dem Belag
Vor dem Verlegen des Belags wird die Restfeuchte gemessen, am zuverlässigsten mit der CM-Methode (Calciumcarbid). Für Anhydrit gelten als übliche Grenzwerte etwa 0,5 CM-% ohne und etwa 0,3 CM-% mit Bodenheizung. Bei Parkett und empfindlichen Belägen gelten die Angaben des Belagherstellers. Gemessen wird an vorher markierten Stellen, damit kein Heizrohr angebohrt wird.
Was danach kommt
Nach dem Trocknen folgen eine für Anhydrit geeignete Grundierung, falls nötig eine Ausgleichsmasse, im Bad die Abdichtung und dann Platten oder ein anderer Belag. Den Randdämmstreifen schneidet der Plattenleger oder Bodenleger erst nach dem fertigen Belag ab, nicht früher.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
- Undichte Folie: Die Masse fliesst unter die Dämmung, die Platten heben sich und der Boden ist stellenweise zu dünn. Später zeigt sich das als Risse oder hohler Klang.
- Fehlender Randdämmstreifen: Der Boden stützt sich an der Wand ab, es entstehen Risse und Trittschall überträgt sich auf das Gebäude. Im Mehrfamilienhaus beschweren sich die Nachbarn.
- Nicht fixierte Heizrohre: Sie schwimmen in der flüssigen Masse auf, an manchen Stellen bleibt nur eine dünne Schicht, die reisst.
- Durchzug oder Sonne direkt nach dem Einbringen: Die Oberfläche trocknet zu schnell und bekommt netzartige Risse.
- Kein Lüften in den folgenden Wochen: Der Boden bleibt nass, der Verlegetermin verschiebt sich und unter dem Belag kann Schimmel entstehen.
- Belag auf feuchtem Unterlagsboden: Parkett wölbt sich, Vinyl löst sich, bei Platten leidet die Haftung des Klebers.
- Schleifen und Grundieren weggelassen: Der Kleber reisst mit der Oberflächenschicht ab, bei zementhaltigen Klebern droht zusätzlich eine chemische Schädigung der Kontaktzone.
- Überdeckte Fugen in Türdurchgängen: Laufen die Platten ohne Unterbruch über eine Bewegungsfuge, reissen sie genau darüber.
Anleitung für Heimwerker: Vorbereitung und Pflege nach dem Einbringen
Das maschinelle Einbringen selbst überlassen Sie der Equipe mit Pumpe, ohne Gerät und Erfahrung geht das nicht. Bei der Vorbereitung und der Pflege danach können Sie aber viel selbst übernehmen und die Qualität verbessern. Fragen Sie vorher beim Unternehmer nach seinen Anforderungen an Untergrund, Randstreifen und Folie.
- Untergrund von Mörtelresten, Steinen und Staub reinigen.
- Prüfen, ob alle Leitungen fixiert und mit Dämmung abgedeckt sind.
- Dämmplatten dicht gestossen verlegen und Unebenheiten unterlegen oder ausgleichen.
- Randdämmstreifen rundum ankleben, auch um Türzargen, Stützen und Durchführungen.
- PE-Folie mit Überlappung auslegen und die Stösse sorgfältig verkleben.
- Folie an der Wand über die künftige Oberkante hochziehen und mit der Lasche des Randstreifens verkleben.
- Rohrdurchführungen und Ecken mit Klebband abdichten, damit keine Masse durchläuft.
- Die ersten ein bis zwei Tage nach dem Einbringen Fenster geschlossen halten und die Räume nicht betreten.
- Danach mehrmals täglich stosslüften und im Winter eine angemessene Raumtemperatur halten.
- Boden gemäss Angaben des Unternehmers schleifen und absaugen lassen.
- Bei Bodenheizung das Aufheizen nach Protokoll starten und die Temperaturen notieren.
- Vor dem Verlegen des Belags eine Restfeuchtemessung bestellen.
Kontrolle und Abnahme des fertigen Unterlagsbodens
Gehen Sie bei der Abnahme die ganze Fläche ab, idealerweise mit einer Richtlatte und wenn möglich mit dem Laser. Kleine Unebenheiten lassen sich später mit Ausgleichsmasse beheben. Fehler in der Stärke oder Risse klären Sie aber sofort mit dem Unternehmer.
- Ebenheit mit der Zwei-Meter-Latte geprüft, passend zu den Anforderungen des geplanten Belags
- Höhe entspricht der vereinbarten Oberkante und dem Anschluss an Schwellen und Treppe
- Stärke über den Heizrohren geprüft und notiert
- Oberfläche ohne Risse, Hohlstellen und deutliche Wellen
- Randdämmstreifen rundum erhalten
- Bewegungsfugen zwischen Heizkreisen und in Türdurchgängen an den vereinbarten Stellen
- Druck in der Bodenheizung nach dem Einbringen ohne Abfall
- Lieferschein mit der Klasse des Unterlagsbodens sowie Hinweise zum Lüften und Aufheizen übergeben
- Termin für das Schleifen vereinbart und Messstellen für die Feuchte markiert
Häufige Fragen
Vorsichtig in der Regel nach etwa 24 bis 48 Stunden, je nach Temperatur und Hersteller. Voll belastbar ist er meist erst nach einigen Wochen, bis dahin lagern Sie kein schweres Material darauf.
Bei Anhydrit beginnt das Funktionsheizen in der Regel nach etwa sieben Tagen, mit tiefer Temperatur und schrittweiser Steigerung nach dem Protokoll des Herstellers. Zu schnelles Aufheizen kann den Boden beschädigen.
Ja, im normalen Bad wird er verwendet. Nach dem Trocknen und Schleifen kommen eine für Anhydrit geeignete Grundierung und eine Abdichtung dazu, vor allem in der Dusche und rund um die Badewanne. Für Räume mit dauernder Feuchtigkeit oder für draussen eignet er sich nicht.
Die meisten Hersteller verlangen es. Die weichere Oberflächenschicht wird entfernt, der Boden trocknet besser und Kleber oder Spachtelmasse haften zuverlässig. Ohne Schleifen kann sich der Belag später lösen.
Das hängt von Stärke, Lüften und Jahreszeit ab. Bei üblicher Stärke sind es meist einige Wochen. Entscheidend ist die Restfeuchtemessung, nicht der Kalender.
Typische Ursachen sind Durchzug oder Sonne in den ersten Tagen, ein fehlender Randdämmstreifen, eine zu dünne Schicht über den Rohren oder Dämmung, die sich unter einer undichten Folie angehoben hat. Feine Haarrisse an der Oberfläche sind etwas anderes als Risse durch die ganze Stärke. Beurteilen sollte sie der Unternehmer.
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