Preisverzeichnis 2026 · Schweiz

Streifenfundamente direkt in die Baugrube betonieren

Streifenfundamente sind meist das Erste, was auf der Baustelle eines Einfamilienhauses, einer Garage oder einer massiven Einfriedung wirklich betoniert wird. Beim Betonieren direkt in die Baugrube fliesst der Beton in den ausgehobenen Graben, und die Grabenwände ersetzen die Schalung.

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·23 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
CHF 80.70/ m³
Richtwert-Spanne
CHF 64.56 - CHF 104.90
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Betonarbeiten23 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Betonarbeiten
Betonieren der Streifenfundamente in den Aushubm³CHF 80.70-
Verlegen und Abziehen Sauberkeitsschichtm²CHF 16.15-
Betonieren Bodenplatte 100 mmm²-
Betonieren Bodenplatte 150 mmm²-
Betonieren Bodenplatte 200 mmm²-
Schalung für Fundamente und Wände herstellenm²CHF 36.35-
Deckenschalung (System Doka/Peri)m²-
Ausschalen der Deckem²CHF 11.70-
Bewehrung bindentCHF 706.35-
Verlegen und Binden Baustahlmatten 100×100m²CHF 5.45-
Verlegen und Binden Baustahlmatten 150×150m²CHF 6.05-
Treppe betonieren inkl. Schalungm³-
Treppenschalung montierenlfm-
Treppenschalung ausbauenlfmCHF 24.20-
Handverlegter Bodenestrich bis 7 cmm²CHF 18.15-
Maschinenestrich - Zementm²CHF 21.20-
Maschinenestrich - Calciumsulfat (selbstnivellierend)m²CHF 23.80-
Montage Ziegeldeckem²CHF 40.35-
Bitumen-Voranstrichm²-
Verlegung Bitumenbahnm²-
Dehnfugen schneidenlfmCHF 10.10-
Maschinelles Glätten der Betonoberflächem²CHF 9.10-
Pumpen des Betonsm³-
Summe Arbeit
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Wann man Streifenfundamente direkt gegen das Erdreich betoniert

Das Betonieren ohne Schalung lohnt sich dort, wo die Grabenwände von selbst ihre Form halten. Typisch sind lehmige und tonige Böden, bindige Kiessande mit Lehmanteil oder verwitterter Fels. In solchem Boden hebt der Baggerführer den Graben mit einer Schaufel in der Breite des späteren Fundaments aus, und der Beton kommt ohne Schalung hinein.

Warum schalt man nicht immer? Eine Schalung im Graben bedeutet: breiter ausheben, Bretter oder Schaltafeln stellen und wieder abbauen, danach den Raum neben dem Fundament verfüllen und verdichten. Bei standfestem Boden bringt das keinen Vorteil, es dauert nur länger. Beton, der gegen das Erdreich gegossen wird, liegt zudem satt am umliegenden Boden an.

Eine Schalung braucht es, wenn die Grabenwände nachrutschen, zum Beispiel in trockenem Sand, oder wenn der obere Teil des Fundaments über das Terrain hinausragt. Häufig sieht man eine Kombination: Der untere Teil wird gegen den Boden betoniert, die obersten paar Dezimeter werden eingeschalt, damit die Oberkante gerade und auf der richtigen Höhe liegt.

Die Masse des Fundaments, also Breite, Tiefe und eine allfällige Bewehrung, legt der Bauingenieur fest, abhängig von den Lasten und der Tragfähigkeit des Bodens. Die Fundamentsohle muss unter der Frostgrenze liegen. Im Mittelland rechnet man meist mit rund 80 cm unter Terrain, in höheren und kälteren Lagen mit deutlich mehr. Die verbindliche Tiefe für Ihr Projekt steht in den Plänen des Ingenieurs.

Was bereit sein muss, bevor der Beton kommt

Das eigentliche Betonieren dauert bei einem Einfamilienhaus in der Regel einen Tag. Ob es gelingt, entscheidet sich aber in den Tagen davor. Steht der Fahrmischer auf dem Platz, bleibt keine Zeit mehr, etwas nachzuholen.

Aushub und Fundamentsohle

Die Gräben müssen die Masse gemäss Plan haben und die Sohle muss auf der Höhe liegen, die der Plan oder der Geometer vorgibt. Die Sohle soll eben sein, ohne aufgelockerte Erde, ohne Schlamm und ohne stehendes Wasser. Zeigt sich dort etwas anderes als erwartet, etwa Auffüllmaterial, weicher Ton oder austretendes Wasser, sollte der Bauingenieur oder ein Geologe die Sohle beurteilen. In der Praxis kommt es oft vor, dass man auf einem Teil des Grundstücks tiefer graben muss, bis eine tragfähige Schicht erreicht ist.

Fundamenterder

In die Streifenfundamente kommt ein Fundamenterder, meist ein verzinktes Stahlband mit Anschlussfahnen über das Terrain. Daran werden später die Elektroinstallation und der Blitzschutz angeschlossen. Verlegen und Anschluss plant und kontrolliert ein Elektroinstallateur mit der Berechtigung nach NIV. Das Band muss ringsum von Beton umhüllt sein. Fotografieren Sie es vor dem Betonieren.

Durchführungen für Werkleitungen

Kanalisation, Wasseranschluss, Hausanschluss Strom und allenfalls Leitungen für eine Wärmepumpe müssen irgendwo durch das Fundament oder darunter hindurch. An diesen Stellen setzt man vor dem Betonieren Schutzrohre ein, also Rohre mit grösserem Durchmesser, durch die später Leitung oder Kabel gezogen werden. Die Lage stimmen Sie mit den Plänen des Sanitärinstallateurs und des Elektroplaners ab. Nachträgliches Bohren oder Spitzen durch das fertige Fundament ist aufwendig und schwächt es.

Bewehrung, wenn der Plan sie verlangt

Bei einfachen Bauten auf gutem Baugrund bleibt das Fundament oft unbewehrt. Bei schlechterem Boden, höheren Lasten oder in Hanglage sieht der Ingenieur Bewehrungskörbe vor. Diese stehen auf Distanzhaltern, nicht direkt auf dem Boden, damit der Beton sie von allen Seiten umschliesst.

Zufahrt und Bestellung

Ein Fahrmischer ist ein schweres Fahrzeug. Er braucht eine befestigte Zufahrt möglichst nahe an den Graben und Platz zum Wenden. Kommt er nicht nahe genug heran, bestellt man eine Betonpumpe. Die Betonmenge rechnet man aus den Aushubmassen und gibt eine Reserve dazu, denn der tatsächliche Graben ist fast immer etwas breiter als auf dem Plan.

Beton, Bewehrung und Varianten

Festigkeitsklasse und Konsistenz

Welcher Beton verwendet wird, steht im Projekt. Bestellt wird nach SN EN 206. Für Streifenfundamente von Einfamilienhäusern sind Festigkeitsklassen wie C20/25 oder C25/30 üblich, bei anspruchsvolleren Bedingungen auch höhere. Liegt aggressives Grundwasser vor, legt der Ingenieur zusätzlich die passende Expositionsklasse fest, was die Zusammensetzung beeinflusst. Viele Betonwerke führen dafür eine Sortenliste. Geben Sie bei der Bestellung Festigkeitsklasse, Expositionsklasse, Grösstkorn und Konsistenz an.

Die Konsistenz beschreibt, wie leicht der Beton fliesst. Für Gräben bestellt man meist eine weichere Konsistenz, etwa F3 oder S3. Beim Pumpen oder bei dichter Bewehrung eher eine Stufe weicher. Wichtig ist, dass der Beton die gewünschte Fliessfähigkeit schon ab Werk hat. Wasser, das auf der Baustelle zugegeben wird, damit er besser läuft, senkt die Festigkeit.

Unbewehrt oder bewehrt

Unbewehrter Beton trägt Druck gut, Zug dagegen schlecht. Ist der Boden nicht überall gleich tragfähig, kann sich das Fundament leicht durchbiegen, und unbewehrter Beton reisst. Die Bewehrung nimmt diese Zugkräfte auf. Die Entscheidung gehört deshalb dem Bauingenieur, nicht dem Bauunternehmer und auch nicht dem Nachbarn, der es "immer so gemacht hat".

Wie der Beton in den Graben kommt

  • Direkt aus der Rinne des Fahrmischers: am einfachsten und schnellsten, wenn der Wagen mit der Rinne alle Gräben erreicht.
  • Mit der Betonpumpe: wenn der Graben weit von der Zufahrt liegt, hinter dem Haus oder am Hang. Der Mast erreicht auch entfernte Stellen, und der Beton lässt sich gleichmässig einbringen.
  • Mit Schubkarren oder Dumper: bei kleinen Mengen, etwa bei Fundamenten für eine Mauer oder einen Zaun. Das ist langsamer und braucht mehr Leute.

Gerade und abgetreppte Fundamente

Auf ebenem Grundstück liegt die Sohle durchgehend auf einer Höhe. Am Hang wird sie abgetreppt, also in Stufen ausgeführt. Höhe und Länge der Stufen gibt der Plan vor. Betoniert wird von der tiefsten Stelle nach oben, und man achtet darauf, dass sich der Beton an den Stufen nicht mit Erde vermischt.

So läuft das Betonieren auf der Baustelle ab

Der Ablauf ist bei den meisten Bauten ähnlich. Eine erfahrene Equipe hat ihn im Griff, doch jeder Schritt hat seinen Grund.

  1. Aushub kontrollieren: Masse, Höhe der Sohle, Sauberkeit, stehendes Wasser und nachgerutschte Erde.
  2. Fundamentsohle abnehmen lassen und im Bautagebuch festhalten, wenn Projekt oder Bauleitung das verlangen.
  3. Lage von Fundamenterder, Schutzrohren und Bewehrung prüfen und alles fotografieren.
  4. Oberkante des Fundaments markieren, zum Beispiel mit einnivellierten Pflöcken oder Latten, damit klar ist, bis wohin betoniert wird.
  5. Lieferschein des ersten Fahrmischers entgegennehmen und Sorte, Konsistenz und Mischzeit prüfen.
  6. Beton lagenweise einbringen, meist in Lagen von etwa 0,3 bis 0,5 m, und ihn nicht aus grosser Höhe auf eine Stelle fallen lassen.
  7. Jede Lage mit dem Innenrüttler verdichten, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
  8. Ohne Unterbruch weiterarbeiten, damit die neue Lage mit der noch frischen vorherigen verbindet und keine ungewollte Arbeitsfuge entsteht.
  9. Oberfläche auf die markierte Höhe abziehen, mit der Latte glätten und mit der Kelle nacharbeiten.
  10. Falls direkt aufgemauert oder Schalungssteine versetzt werden, die im Plan vorgesehenen Anschlusseisen in den frischen Beton stecken.
  11. Beton je nach Wetter abdecken und nachbehandeln.

Entscheidend ist der Fluss der Arbeit. Wird das Betonieren für mehrere Stunden unterbrochen, beginnt die untere Lage abzubinden, und die neue verbindet sich nicht mehr vollständig. Lässt sich ein Unterbruch nicht vermeiden, etwa bei sehr langen Fundamenten, setzt man die Arbeitsfuge dort, wo der Ingenieur es zulässt, und nicht zufällig dort, wo gerade der Beton ausgegangen ist.

Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert

Der Aufwand pro Kubikmeter hängt stark von den Bedingungen auf der Baustelle ab. Es hilft, diese zu kennen, damit Sie Offerten besser verstehen und die Baustelle gut vorbereiten können.

Erleichtert

  • Gute Zufahrt für den Fahrmischer bis an den Graben, ohne Pumpe
  • Standfester Boden, der die Grabenwände gerade hält
  • Trockener Aushub ohne Grundwasser
  • Grössere zusammenhängende Menge in einem Zug betoniert
  • Unbewehrte Fundamente oder einfache Bewehrung
  • Mildes Wetter, ohne Frost und ohne grosse Hitze

Erschwert

  • Enge oder unbefestigte Zufahrt, die eine Pumpe oder Handtransport nötig macht
  • Rolliger Boden, bei dem man oben einschalen oder die Wände laufend reinigen muss
  • Wasser im Graben, das vor und während dem Betonieren abgepumpt werden muss
  • Hanglage und abgetreppte Sohle
  • Dichte Bewehrung, die Einbringen und Verdichten verlangsamt
  • Kleine Mengen an mehreren Orten, etwa Fundamente für Zaun und Anbau getrennt
  • Betonieren im Winter mit Zusatzmitteln, Abdecken und längerer Nachbehandlung

Denken Sie auch daran, dass der tatsächlich eingebaute Beton abgerechnet wird. Hebt der Bagger breiter aus oder brechen die Wände nach, steigt der Verbrauch gegenüber der Berechnung aus dem Plan.

Zusammenspiel mit den anderen Gewerken

Die Streifenfundamente liegen mitten in einer Kette von Arbeiten, die aufeinander aufbauen. Wer sie koordiniert, spart sich Nachbesserungen und Wartezeiten.

  • Geometer: steckt das Gebäude vor dem Aushub ab und kann die Höhe von Sohle und Oberkante prüfen.
  • Aushub: sollte kurz vor dem Betonieren fertig sein. Ein Graben, der tagelang im Regen oder im Frost steht, verliert an Qualität der Sohle.
  • Bauingenieur oder Geologe: beurteilt die Fundamentsohle, wenn sie von den Annahmen abweicht.
  • Elektroinstallateur: kümmert sich um den Fundamenterder und seine Anschlussfahnen.
  • Sanitärinstallateur: legt Lage und Durchmesser der Schutzrohre für Kanalisation und Wasser fest.
  • Maurer: erstellen nach dem Betonieren die Fundamentmauer, oft aus Schalungssteinen, und danach den Unterbeton der Bodenplatte.
  • Abdichtung: folgt später. Ihre Qualität hängt auch davon ab, wie eben und sauber die Fundamentoberfläche ist.

Mit Bauleitung gehört die Abnahme von Sohle und Bewehrung ins Bautagebuch. Bauen Sie in Eigenregie, lohnt sich mindestens eine Fotodokumentation, auf der die Masse gut erkennbar sind.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

Fehler im Fundament lassen sich nur schwer beheben. Die meisten zeigen sich erst nach Jahren, wenn die Wände verputzt und die Böden fertig sind.

  • Betonieren in Wasser und Schlamm: Der Beton vermischt sich mit Erde, verliert Festigkeit, und unten im Fundament bleibt eine schwache Schicht. Später kann das ungleichmässige Setzungen und Risse im Mauerwerk zur Folge haben.
  • Nachgerutschte Erde auf der Sohle: Aufgelockerte Erde wird unter Last zusammengedrückt. Das Haus setzt sich an einer Stelle stärker als an einer anderen.
  • Zu geringe Fundationstiefe: Ein Fundament über der Frostgrenze kann vom gefrierenden Boden angehoben werden. Typisch sind schräge Risse in Wandecken und bei Fenster- und Türöffnungen.
  • Bewehrung direkt auf dem Boden: Ohne Betondeckung rostet der Stahl, und die Bewehrung verliert ihre Wirkung.
  • Zugegebenes Wasser: Der Beton lässt sich leichter giessen, ist aber schwächer und schwindet stärker.
  • Nicht verdichteter Beton: Im Fundament bleiben Hohlräume und Kiesnester, vor allem um die Bewehrung und an den Grabenwänden.
  • Vergessene Durchführungen und Erder: Nachträgliche Kernbohrungen schwächen das Fundament, und die Erdung muss auf andere Weise gelöst werden.
  • Unebene Oberfläche: Die erste Steinlage wird dann mit dicken Mörtelschichten ausgeglichen, und die ganze Fundamentmauer wird oft schief.
  • Fehlende Nachbehandlung: Bei Hitze trocknet die Oberfläche zu schnell aus, reisst und bleibt staubig und weich.

Zeitbedarf, Erhärten und Nachbehandlung

Die Streifenfundamente für ein übliches Einfamilienhaus betoniert eine Equipe in der Regel an einem Arbeitstag, bei kleineren Bauten auch in wenigen Stunden. Das Vorbereiten von Bewehrung, Durchführungen und Erder dauert je nach Umfang meist einen bis mehrere Tage.

Beton beginnt je nach Temperatur und Zusammensetzung einige Stunden nach dem Mischen abzubinden. Nach der Anlieferung sollte er möglichst rasch eingebaut werden. Massgebend sind die Zeitangabe auf dem Lieferschein und die Empfehlung des Betonwerks.

Vorsichtig begehen kann man die Fundamente meist am nächsten Tag. Mit der ersten Steinlage beginnt man im Sommer üblicherweise nach einigen Tagen, bei kühlem Wetter später. Die vorgesehene Festigkeit erreicht der Beton nach etwa 28 Tagen. Für den Baufortschritt ist das meist kein Hindernis, sofern Bauleitung oder Ingenieur einverstanden sind.

So wird der Beton nachbehandelt

Warum soll man Beton befeuchten, der schon eingebaut ist? Zement braucht Wasser, um zu erhärten. Trocknet die Oberfläche zu schnell aus, bleibt sie schwach und reisst. Im Sommer deckt man sie deshalb mit Folie oder Vlies ab und hält sie einige Tage feucht, meist etwa eine Woche. Bei Fundamenten im Erdreich ist das einfacher, weil die Seiten im feuchten Boden liegen.

Bei Temperaturen um +5 °C und darunter muss der Beton vor Frost geschützt werden. Das Betonwerk liefert dafür Beton mit Zusatzmitteln für kaltes Wetter, und die frische Oberfläche wird mit Dämmmatten oder Folie mit Wärmedämmung abgedeckt. In einen gefrorenen Graben oder auf eine schneebedeckte Sohle wird nicht betoniert.

Sicherheit am Graben

Steigen Sie nicht in tiefere Gräben mit instabilen Wänden. Die Wände können auch abrutschen, wenn sie fest aussehen, besonders nach Regen oder neben einem schweren Fahrzeug. Beim Arbeiten mit der Pumpe achten Sie auf Freileitungen über dem Grundstück, und niemand darf unter dem Pumpenmast stehen.

Fertige Fundamente prüfen und abnehmen

Kontrollieren lohnt sich schon während dem Betonieren, nicht erst danach. Die meisten Fehler sehen Sie am selben Tag, wenn sie sich noch beheben lassen. Lassen Sie sich bei der Abnahme die Unterlagen zeigen und gehen Sie die Fundamente rundum ab.

  • Lieferscheine zu jedem Fahrmischer mit korrekter Betonsorte, Konsistenz und Menge
  • Summe des gelieferten Betons verglichen mit der Berechnung und der verrechneten Menge
  • Eintrag zur Abnahme von Sohle und Bewehrung im Bautagebuch, falls eines geführt wird
  • Fotos von Aushub, Bewehrung, Fundamenterder und Schutzrohren vor dem Betonieren
  • Anschlussfahnen des Fundamenterders an den Stellen gemäss Elektroplan
  • Schutzrohre für Werkleitungen am richtigen Ort, durchgängig und nicht mit Beton verstopft
  • Oberfläche auf der geplanten Höhe, eben und ohne grössere Unebenheiten
  • Breite und Verlauf gemäss Plan, Ecken und Kreuzungen ohne Einschnürungen
  • Oberfläche ohne Kiesnester, Löcher und sichtbare Bewehrung
  • Keine Risse und keine sandende, staubige Oberfläche nach den ersten Tagen
  • Angaben zur Nachbehandlung, vor allem bei Hitze oder Kälte
  • Klare Angabe, ab wann die Fundamentmauer erstellt werden darf

Häufige Fragen

Beim Betonieren in die Baugrube kommt der Beton direkt auf die vorbereitete Sohle, sofern das Projekt nichts anderes vorsieht. Bei bewehrten Fundamenten oder weicher Sohle verlangt der Ingenieur manchmal eine dünne Schicht Magerbeton, damit die Bewehrung auf einer sauberen, ebenen Unterlage steht. Massgebend ist der Plan.

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