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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Betonarbeiten | ||||
| Betonieren Bodenplatte 150 mm | m² | € 10,75 | - | |
| Betonieren der Streifenfundamente in den Aushub | m³ | € 55,20 | - | |
| Verlegen und Abziehen Sauberkeitsschicht | m² | € 11,05 | - | |
| Betonieren Bodenplatte 100 mm | m² | - | ||
| Betonieren Bodenplatte 200 mm | m² | - | ||
| Schalung für Fundamente und Wände herstellen | m² | € 24,85 | - | |
| Deckenschalung (System Doka/Peri) | m² | - | ||
| Ausschalen der Decke | m² | € 8,00 | - | |
| Bewehrung binden | t | € 483,00 | - | |
| Verlegen und Binden Baustahlgitter 100×100 | m² | € 3,75 | - | |
| Verlegen und Binden Baustahlgitter 150×150 | m² | € 4,15 | - | |
| Treppe betonieren inkl. Schalung | m³ | - | ||
| Treppenschalung montieren | lfm | - | ||
| Treppenschalung ausbauen | lfm | € 16,55 | - | |
| Handverlegter Bodenestrich bis 7 cm | m² | € 12,40 | - | |
| Maschinenestrich - Zement | m² | € 14,50 | - | |
| Maschinenestrich - Calciumsulfat (selbstnivellierend) | m² | € 16,30 | - | |
| Montage Ziegeldecke | m² | € 27,60 | - | |
| Bitumen-Voranstrich | m² | - | ||
| Verlegung Bitumenabdichtungsbahn | m² | - | ||
| Dehnfugen schneiden | lfm | € 6,90 | - | |
| Maschinelles Glätten der Betonoberfläche | m² | € 6,20 | - | |
| Pumpen des Betons | m³ | - | ||
Wann 100 mm reichen, wann 150 mm und wann 200 mm
Die Plattenstärke ist keine Geschmacksfrage. Sie hängt von der Belastung ab, von der Tragfähigkeit des Bodens und bei Wohngebäuden von den Vorgaben des Statikers. In der Preisliste finden Sie drei übliche Stärken. Sie unterscheiden sich vor allem darin, was die Platte tragen kann und wie viel Beton hineingeht.
Platte mit 100 mm
Sie passt für leichte Bauten und Flächen ohne große Punktlasten: den Boden eines Gartenhauses, eines Schuppens, eines Holzunterstands oder eine Terrasse, auf der man nur geht. Oft dient sie auch als Unterbeton für weitere Schichten. Pro Quadratmeter brauchen Sie in der Regel 0,1 m³ Beton.
Platte mit 150 mm
Das ist die gängigste Stärke. Man wählt sie für Garagen mit einem Pkw, Werkstätten, größere Gartenbauten, kleinere Holzbauten und Böden, auf denen schwerere Dinge stehen. Mit einem ordentlichen Baustahlgitter und einem gut verdichteten Unterbau trägt sie übliche Lasten problemlos. Der Betonbedarf liegt bei etwa 0,15 m³ pro m².
Platte mit 200 mm
Diese Stärke kommt bei Einfamilienhäusern auf Bodenplatte zum Einsatz, unter gemauerten Wänden, bei schwachem Untergrund und unter schweren Maschinen. Häufig hat sie zwei Bewehrungslagen und verstärkte Ränder unter den tragenden Wänden. Der Bedarf liegt bei etwa 0,2 m³ pro m². Bei einem Haus legt immer der Statiker Stärke, Betonsorte und Bewehrung fest.
Was fertig sein muss, bevor die Betonpartie kommt
Trifft die Partie auf eine unvorbereitete Baugrube, wartet sie entweder oder betoniert auf einen schlechten Untergrund. Beides ist keine gute Idee. Folgende Dinge sollten vor dem Betonieren erledigt sein.
Unterbau und Verdichtung
Humus, Wurzeln und weiche Erde kommen weg, bis zum gewachsenen Boden. Danach wird eine Schotterschicht eingebracht, meist Körnung 0/32 oder 0/63, je nach Boden etwa 150 bis 300 mm stark. Verdichtet wird lagenweise mit der Rüttelplatte, nicht die ganze Stärke auf einmal. Auf lehmigem oder aufgeschüttetem Boden ist ein Vlies unter dem Schotter sinnvoll, damit sich der Schotter nicht in die Erde drückt.
Warum wird die Verdichtung so betont? Beton ist fest, aber nur, wenn er auf einem Untergrund liegt, der sich nicht bewegt. Setzt sich der Schotter mit der Zeit, verliert die Platte ihre Auflage und reißt. Solche Risse zeigen sich oft erst nach Monaten, wenn schon Boden oder Mauern darauf stehen.
Schalung und Höhe
Die Ränder der Platte bildet eine Schalung aus Brettern, Kanthölzern oder Systemteilen. Bei gedämmten Platten verwendet man manchmal verlorene Schalungen aus XPS. Die Schalung muss gut verankert sein, denn frischer Beton drückt kräftig dagegen. Die Oberkante wird mit Nivelliergerät oder Laser genau auf Höhe gebracht. Bei 150 mm markiert man meist auch einige Hilfshöhenpunkte in der Fläche.
Bewehrung
Am häufigsten kommen geschweißte Baustahlgitter zum Einsatz. Wichtig ist, dass sie nicht auf dem Schotter liegen. Sie kommen auf Abstandhalter aus Kunststoff oder Beton, damit der Beton sie von allen Seiten umschließt. Die Betondeckung beträgt laut Plan meist etwa 30 bis 50 mm. Die Matten werden mindestens um eine Masche überlappt, bei Wohngebäuden nach dem Bewehrungsplan. Bei 200 mm mit zwei Lagen halten Stahlböcke die obere Matte über der unteren.
Durchführungen, Fundamenterder und Abdichtung
Alles, was durch die Platte gehen soll, muss vorher sitzen: Kanalrohre, Wasserleitung, Leerrohre für Strom und Internet, eventuell eine Leitung für die Wärmepumpe. Der Fundamenterder, meist ein verzinktes Band, gehört zur Erdung des Gebäudes. Ihn verlegt und prüft ein konzessionierter Elektrotechniker, nicht der Bauherr und nicht die Betonpartie.
Bei Wohngebäuden muss vorher klar sein, wo Abdichtung und Wärmedämmung liegen. Manchmal kommen sie unter die Platte, manchmal darauf. Ist Radon in der Gegend ein Thema, sieht die Planung zusätzlich eine radondichte Abdichtung vor. Unter die Platte kommt üblicherweise eine PE-Folie, damit die Zementmilch nicht im Schotter versickert.
Zufahrt für Mischwagen und Pumpe
Ein Mischwagen ist schwer und braucht eine tragfähige Zufahrt. Kann er nicht bis zur Schalung zurückschieben, braucht es eine Betonpumpe. Klären Sie vorher, wo die Pumpe steht, ob Stromleitungen oder Bäume im Weg sind und ob die Nachbarn wegen einer gesperrten Straße Bescheid wissen sollten.
So läuft das Betonieren auf der Baustelle ab
Ist alles vorbereitet, geht es zügig und in klarer Reihenfolge. Eine 150-mm-Platte mit einigen Dutzend Quadratmetern ist meist an einem Vormittag betoniert.
- Kontrolle vor dem Start: Die Partie prüft Schalungshöhen, Bewehrung auf Abstandhaltern und Durchführungen. Bei Wohngebäuden schaut oft der Baumeister noch einmal drüber.
- Anfeuchten: Bei warmem Wetter werden Unterbau und Schalung leicht angefeuchtet, damit sie dem frischen Beton kein Wasser entziehen.
- Einbringen: Der Beton wird gleichmäßig von einer Ecke aus eingebracht, nicht auf einen Haufen, den man dann weit mit dem Rechen verziehen muss.
- Verdichten: Mit Innenrüttler oder Rüttelbohle wird die Luft aus dem Beton getrieben. So füllen sich auch die Stellen um die Bewehrung und an der Schalung.
- Abziehen: Latte oder Rüttelbohle werden über Schalung und Höhenpunkte gezogen, bis die Fläche eben ist.
- Oberfläche bearbeiten: Je nach späterer Nutzung bleibt die Oberfläche rau, wird von Hand geglättet oder nach dem Anziehen mit dem Flügelglätter maschinell geglättet.
- Nachbehandlung: Sobald es die Oberfläche zulässt, wird die Platte mit Folie abgedeckt oder feucht gehalten.
Beim maschinellen Glätten wartet man, bis der Beton so weit angezogen hat, dass man beim Betreten nur noch wenige Millimeter einsinkt. Im Sommer ist das nach ein paar Stunden der Fall, im Frühjahr und Herbst deutlich später. Deshalb bleibt die Partie manchmal bis zum Abend.
Beton, Bewehrung und Oberfläche: was zur Wahl steht
Betonsorte
Für kleinere Platten unter Gartenbauten nimmt man meist C16/20 oder C20/25. Für Garagen und Wohngebäude ist C20/25 bis C25/30 üblich. Liegt die Platte im Freien und bekommt Frost oder Streusalz ab, etwa bei einer Garagenzufahrt, muss der Beton auch für diese Umgebung geeignet sein. In Österreich regeln das die ÖNORM EN 206 und die ÖNORM B 4710-1 über die sogenannten Expositionsklassen. Die Sorte legt der Plan fest. Haben Sie keinen Plan, berät Sie das Betonwerk bei der Bestellung, wenn Sie sagen, wofür die Platte gedacht ist.
Konsistenz
Für Platten bestellt man meist einen weichen bis sehr weichen Beton, in Österreich häufig im Bereich F45 bis F52, nach anderer Einteilung etwa S3 bis S4. Er lässt sich gut verteilen und verdichten. Auf der Baustelle wird kein Wasser dazugegeben. Dünnerer Beton lässt sich zwar leichter verarbeiten, hat aber weniger Festigkeit und schwindet stärker. Braucht es fließfähigeren Beton, etwa für die Pumpe, bestellen Sie ihn mit Zusatzmittel direkt vom Werk.
Bewehrung: eine Matte, zwei Matten oder Fasern
Eine Lage Baustahlgitter im unteren Drittel bis zur Hälfte der Stärke reicht bei den meisten Platten mit 100 und 150 mm. Zwei Lagen, oben und unten, kommen bei stärkeren und höher belasteten Platten zum Einsatz, typischerweise bei 200 mm unter einem Haus. Faserbeton mit Stahl- oder Kunststofffasern verringert feine Schwindrisse und ersetzt bei manchen Industrieböden die Matte. Bei der Bodenplatte eines Hauses entscheidet darüber aber nur der Statiker.
Oberfläche passend zum Aufbau
Wird auf der Platte gemauert und später ein Estrich eingebracht, genügt eine ebene, raue Oberfläche. Soll die Platte direkt als Garagen- oder Werkstattboden dienen, lohnt sich maschinelles Glätten, eventuell mit Einstreuung, die die Oberfläche abriebfester macht. Bei Terrassen im Freien zieht man oft einen Besen über die Oberfläche, damit sie bei Nässe nicht rutschig wird.
Was die Arbeit leichter und was sie aufwendiger macht
Auch wenn die Position pro Quadratmeter abgerechnet wird, können zwei gleich große Platten sehr unterschiedlich viel Aufwand bedeuten. Leichter wird es durch:
- Gute Zufahrt, bei der der Mischwagen bis zur Schalung zurückschieben kann
- Einen einfachen rechteckigen Grundriss ohne Vorsprünge
- Eine fertige und geprüfte Vorbereitung von Unterbau, Schalung, Bewehrung und Durchführungen
- Mildes Wetter ohne Frost, Hitze und Regen
Aufwendiger wird es durch:
- Den Einsatz einer Pumpe, etwa im Hof hinter dem Haus oder am Hang
- Eine verwinkelte Form, verstärkte Ränder und viele Durchführungen, um die von Hand verdichtet werden muss
- Kleine Betonmengen, bei denen der Mischwagen nicht voll fährt und das Werk einen Zuschlag verrechnet
- Aufwendige Oberflächen, vor allem maschinelles Glätten, bei dem die Partie warten muss
- Arbeit im Winter oder bei Hitze, wenn Beton mit Zusatzmitteln, Abdeckung und längere Nachbehandlung nötig sind
Mit der Stärke steigt der Betonbedarf und zum Teil auch der Aufwand beim Verdichten. Bei 200 mm mit zwei Lagen dauern Kontrolle und Einbringen länger. In Angeboten stehen Schotterunterbau, Schalung und Bewehrung oft als eigene Positionen. Prüfen Sie beim Vergleichen also genau, was jedes Angebot enthält.
Wie lange es dauert und wie der Beton nachbehandelt wird
Die Vorbereitung, also Aushub, Schotter, Verdichtung, Schalung und Bewehrung, dauert bei einer Garage oder einem kleineren Haus meist einige Tage. Das Betonieren selbst nimmt samt Oberflächenbearbeitung in der Regel einen halben bis ganzen Tag in Anspruch.
Beton erhärtet nach und nach. Nach ein bis zwei Tagen kann man vorsichtig darauf gehen. Die Schalung kommt meist nach zwei bis drei Tagen weg. Mit dem Mauern beginnt man üblicherweise nach etwa einer Woche, bei kaltem Wetter später. Die geplante Festigkeit erreicht der Beton in der Regel nach 28 Tagen. Volle Belastung, etwa durch ein Auto in der Garage, sollten Sie daher mindestens so lange aufschieben.
Die Nachbehandlung wird oft unterschätzt, dabei entscheidet sie über die Oberfläche. Beton braucht zum Erhärten Wasser. Verdunstet es durch Sonne und Wind zu schnell, reißt die Oberfläche und staubt später. Halten Sie die Platte deshalb mindestens die ersten sieben Tage feucht: mit Folie abgedeckt, mit einem Vlies, das befeuchtet wird, oder mit einem Nachbehandlungsmittel nach Herstellerangabe. Im Sommer wird nicht in der prallen Sonne mit kaltem Wasser gespritzt, sondern morgens und abends.
Unter etwa +5 °C wird nur mit Schutzmaßnahmen betoniert: Beton mit Zusatzmittel, wärmedämmende Abdeckung und niemals auf gefrorenen Untergrund. Bei Hitze über etwa +30 °C beginnt man besser früh am Morgen.
Fehler, die sich erst später zeigen
Die meisten Fehler sieht man nicht sofort. Am Betoniertag sieht die Platte schön aus, das Problem zeigt sich nach einem Jahr.
- Schlecht verdichteter Schotter: Die Platte setzt sich ungleichmäßig, es entstehen durchgehende Risse, und Fliesen darauf brechen.
- Matte liegt auf dem Schotter: Die Bewehrung liegt unter statt im Beton. Sie wirkt nicht und rostet mit der Zeit. Die Platte verhält sich wie unbewehrt.
- Wasser auf der Baustelle zugegeben: Weniger Festigkeit, stärkeres Schwinden, mehr Risse und eine staubende Oberfläche.
- Zu wenig gerüttelt: Kiesnester an den Rändern und unter der Bewehrung, durch die später Feuchtigkeit aufsteigt.
- Vergessene Durchführung: Nachträgliches Kernbohren oder Stemmen, das Bewehrung und Abdichtung beschädigt.
- Unebene Fläche: Beim Mauern mit Planziegeln muss die erste Reihe ausgeglichen werden, beim Boden braucht es einen dickeren Estrich.
- Keine Nachbehandlung: Ein Netz feiner Oberflächenrisse, das schon in den ersten Tagen auftaucht.
- Fehlende Fugen bei großen Außenflächen: Bei Terrassen und Höfen reißt der Beton sonst dort, wo er will. Scheinfugen werden deshalb meist innerhalb von ein bis zwei Tagen nach dem Betonieren geschnitten.
Anleitung für Heimwerker: kleine Platte für das Gartenhaus
Die Bodenplatte eines Wohnhauses überlassen Sie besser den Professionisten, sie ist ein tragendes Bauteil nach statischer Berechnung. Eine kleine Platte mit 100 bis 150 mm für Gartenhaus, Schuppen oder Mülltonnen schaffen Sie aber auch selbst, wenn Sie einen Helfer haben und den Beton vom Werk bestellen. Größere Mengen von Hand zu mischen ist sehr anstrengend, und der Beton wird ungleichmäßig.
- Fläche mit Schnur und Pflöcken abstecken, Diagonalen mit dem Maßband prüfen.
- Humus etwa bis zur Tiefe von Platte plus Schotterschicht abtragen.
- Schotter einbringen und lagenweise mit einer geliehenen Rüttelplatte verdichten.
- Schalung aus Brettern aufstellen, mit Pflöcken sichern und mit Wasserwaage oder Laser genau auf Höhe bringen.
- PE-Folie auflegen und das Baustahlgitter auf Abstandhalter legen.
- Menge berechnen: Fläche mal Stärke, dazu etwa 5 bis 10 % Reserve.
- Beton in passender Sorte bestellen und die Zufahrt für den Mischwagen klären.
- Beton verteilen, mit Stocher oder Rüttler verdichten und mit der Latte über die Schalung abziehen.
- Oberfläche mit der Glättkelle glätten oder mit dem Besen aufrauen.
- Platte mit Folie abdecken und mindestens eine Woche feucht halten.
Tragen Sie beim Arbeiten mit frischem Beton Handschuhe, Gummistiefel und Schutzbrille. Zementmilch ist stark alkalisch und verätzt bei längerem Kontakt die Haut.
Kontrolle und Übernahme der fertigen Platte
Schauen Sie sich die Platte ein bis zwei Tage nach dem Betonieren an und noch einmal, bevor Maurer oder Bodenleger anfangen. Heben Sie die Unterlagen gut auf, Sie brauchen sie bei einer späteren Reklamation und für die Dokumentation des Baus.
- Abmessungen und Diagonalen entsprechen dem Plan
- Höhe der Oberkante passt zum Höhenfixpunkt
- Ebenheit mit der 2-m-Latte geprüft, keine größeren Mulden
- Alle Durchführungen sitzen an der richtigen Stelle und sind weder verschoben noch zubetoniert
- Fundamenterder ist dort herausgeführt, wo ihn der Elektrotechniker braucht
- Ränder nach dem Ausschalen ohne Kiesnester und abgebrochene Kanten
- Oberfläche ohne Risse, an denen ein Fingernagel hängen bleibt
- Lieferscheine des Betonwerks mit Sorte und Menge sind übergeben
- Fotos von Bewehrung und Durchführungen vor dem Betonieren liegen vor
- Nachbehandlung ist vereinbart und eingehalten
Häufige Fragen
Kleine Platten betoniert man besser in einem Zug. Größere Flächen lassen sich in Feldern herstellen, die Arbeitsfuge muss aber vorher geplant sein, mit Bewehrung, die durch die Fuge durchläuft. Bei der Bodenplatte eines Hauses entscheidet darüber der Statiker.
Multiplizieren Sie die Fläche in Quadratmetern mit der Stärke in Metern. Bei 150 mm sind das 0,15 m³ pro m². Rechnen Sie etwa 5 bis 10 % Reserve für Unebenheiten im Unterbau und Verluste dazu. Verstärkte Ränder rechnen Sie getrennt dazu.
Fast immer ja. Die Schotterschicht verteilt die Last, unterbricht aufsteigende Feuchtigkeit und schafft einen ebenen, tragfähigen Untergrund. Wer direkt auf Erde betoniert, bekommt Setzungen und Risse.
Leichter Regen schadet nicht, wenn die Oberfläche gleich mit Folie abgedeckt wird. Ein starker Guss kann den Zement aus der Oberfläche waschen und Löcher hinterlassen. Bei Gewitterwarnung verschieben Sie besser, und Folie sollte immer bereitliegen.
Feine Schwindrisse an der Oberfläche sind meist nur ein optischer Mangel, vor allem wenn noch Estrich oder ein Bodenbelag daraufkommt. Breitere Risse durch die ganze Platte oder Risse, die mit der Zeit größer werden, deuten auf Probleme mit Unterbau oder Bewehrung hin und gehören von einem Fachmann beurteilt.
Für die volle Belastung wartet man in der Regel etwa 28 Tage, bis der Beton seine geplante Festigkeit hat. Früher kann das Auto Abdrücke hinterlassen oder den jungen Beton beschädigen, besonders an den Kanten.
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