Preisverzeichnis 2026 · Österreich

Streifenfundamente direkt in die Künette betonieren

Streifenfundamente sind das Erste, was beim Bau eines Einfamilienhauses, einer Garage oder einer massiven Einfriedung tatsächlich betoniert wird. Beim Betonieren direkt in die Künette fließt der Beton in den ausgehobenen Graben, und die Erdwände ersetzen die Schalung.

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·23 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
€ 55,20/ m³
Richtwert-Spanne
€ 44,16 - € 71,76
Preis nur für diese konkrete Leistung - ohne Material und ohne Vorarbeiten. Kein Preis für den Gesamtauftrag.
Meine Sanierung kalkulieren
Aktualisierte Preise

Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren

Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Preisniveau: Österreich. Im Preisverzeichnis können Sie die Preise selbst anpassen.

Betonarbeiten23 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Betonarbeiten
Betonieren der Streifenfundamente in den Aushubm³€ 55,20-
Verlegen und Abziehen Sauberkeitsschichtm²€ 11,05-
Betonieren Bodenplatte 100 mmm²-
Betonieren Bodenplatte 150 mmm²-
Betonieren Bodenplatte 200 mmm²-
Schalung für Fundamente und Wände herstellenm²€ 24,85-
Deckenschalung (System Doka/Peri)m²-
Ausschalen der Deckem²€ 8,00-
Bewehrung bindent€ 483,00-
Verlegen und Binden Baustahlgitter 100×100m²€ 3,75-
Verlegen und Binden Baustahlgitter 150×150m²€ 4,15-
Treppe betonieren inkl. Schalungm³-
Treppenschalung montierenlfm-
Treppenschalung ausbauenlfm€ 16,55-
Handverlegter Bodenestrich bis 7 cmm²€ 12,40-
Maschinenestrich - Zementm²€ 14,50-
Maschinenestrich - Calciumsulfat (selbstnivellierend)m²€ 16,30-
Montage Ziegeldeckem²€ 27,60-
Bitumen-Voranstrichm²-
Verlegung Bitumenabdichtungsbahnm²-
Dehnfugen schneidenlfm€ 6,90-
Maschinelles Glätten der Betonoberflächem²€ 6,20-
Pumpen des Betonsm³-
Summe Arbeit
- Menge eingeben
Angebot aus Preisverzeichnis erstellen →

Wann Streifenfundamente direkt in die Künette betoniert werden

Das Betonieren gegen das Erdreich ist dort sinnvoll, wo die Wände der Künette von selbst stehen bleiben. Das sind typischerweise lehmige und tonige Böden, bindige Kiessande mit Lehmanteil oder verwitterter Fels. In solchem Boden hebt der Bagger mit einer Löffelbreite, die der Fundamentbreite entspricht, den Graben aus, und der Beton kommt ohne Schalung hinein.

Warum wird nicht immer geschalt? Eine Schalung in der Künette bedeutet: breiter graben, Bretter aufstellen und wieder abbauen, danach den Raum neben dem Fundament verfüllen und verdichten. Bei bindigem Boden bringt das keinen Vorteil, es kostet nur Zeit. Beton, der direkt gegen das Erdreich gegossen wird, liegt außerdem satt am umgebenden Boden an.

Eine Schalung braucht es, wenn die Wände rieseln, etwa in trockenem Sand, oder wenn die Oberkante des Fundaments über dem Gelände liegt. Oft wird kombiniert: Der untere Teil wird ins Erdreich betoniert, die obersten Zentimeter werden eingeschalt, damit die Oberkante gerade und auf der richtigen Höhe ist.

Breite, Tiefe und eine allfällige Bewehrung legt der Statiker im Plan fest, abhängig von der Last und der Tragfähigkeit des Bodens. Die Unterkante muss unter der Frostgrenze liegen. In den meisten Regionen Österreichs sind das ungefähr 0,8 bis 1,2 m unter Gelände, in höheren und kälteren Lagen auch mehr. Wie tief es bei Ihnen genau sein muss, steht im statischen Plan.

Was fertig sein muss, bevor der Beton kommt

Das Betonieren selbst dauert bei einem Einfamilienhaus meist einen Tag. Ob es gelingt, entscheidet sich aber in den Tagen davor. Wenn der Mischwagen auf der Baustelle steht, ist keine Zeit mehr, etwas nachzuholen.

Künette und Gründungssohle

Die Gräben müssen die Maße laut Plan haben, die Sohle muss auf der Höhe liegen, die der Plan oder der Vermesser vorgibt. Die Sohle soll eben sein, ohne aufgelockerte Erde, Schlamm oder stehendes Wasser. Diese Fläche, auf der der Beton aufliegt, heißt Gründungssohle. Zeigt sich dort etwas anderes als geplant, etwa Anschüttung, weicher Ton oder Quellwasser, sollte sich das der Statiker oder ein Geologe ansehen. In der Praxis kommt es oft vor, dass auf einem Teil des Grundstücks tiefer gegraben werden muss, bis eine tragfähige Schicht erreicht ist.

Fundamenterder

In die Streifenfundamente wird ein Fundamenterder eingelegt, meist ein Bandstahl mit Anschlussfahnen, die über das Gelände ragen. Daran werden später Elektroinstallation und Blitzschutz angeschlossen. Lage und Anschluss plant und prüft ein konzessionierter Elektrotechniker. Das Band muss rundum von Beton umhüllt sein. Vor dem Betonieren sollten Sie es fotografieren.

Durchführungen für Leitungen

Kanal, Wasseranschluss, Stromanschluss und eventuell Leitungen für eine Wärmepumpe müssen irgendwo durch das Fundament oder darunter durch. An diesen Stellen werden vorher Schutzrohre eingelegt, also Rohre mit größerem Durchmesser, durch die später Leitung oder Kabel gezogen werden. Die Lage stimmen Sie mit dem Installateur und dem Elektrotechniker ab. Nachträgliches Bohren oder Stemmen durch das Fundament ist aufwendig und schwächt es.

Bewehrung, wenn der Plan sie vorsieht

Bei einfachen Bauten auf gutem Boden ist das Fundament oft aus unbewehrtem Beton. Bei schlechterem Untergrund, höherer Last oder in Hanglage sieht der Statiker Bewehrungskörbe vor. Diese liegen auf Abstandhaltern, nicht direkt auf der Erde, damit der Beton sie von allen Seiten umschließt.

Zufahrt und Bestellung

Ein Mischwagen ist ein schweres Fahrzeug. Er braucht eine befestigte Zufahrt möglichst nahe an die Künette und Platz zum Umdrehen. Kommt er nicht nah genug heran, wird eine Betonpumpe bestellt. Die Betonmenge wird aus den Grabenmaßen berechnet, dazu kommt eine Reserve, denn die tatsächliche Künette ist fast immer etwas breiter als am Plan.

Beton, Bewehrung und Varianten

Festigkeitsklasse und Konsistenz

Die Betonsorte gibt der Plan vor. In Österreich wird Beton nach ÖNORM B 4710-1 bzw. EN 206 bestellt. Für Streifenfundamente von Einfamilienhäusern sind C16/20 oder C20/25 üblich, bei höheren Anforderungen auch mehr. Bei aggressivem Grundwasser legt der Statiker zusätzlich eine passende Expositionsklasse fest, die die Zusammensetzung beeinflusst. Geben Sie im Betonwerk Festigkeitsklasse, Expositionsklasse, Größtkorn und Konsistenz an.

Die Konsistenz beschreibt, wie leicht der Beton fließt. In Österreich wird sie meist über das Ausbreitmaß angegeben. Für Künetten wird häufig eine weiche Konsistenz wie F45 bestellt, beim Pumpen oder bei dichter Bewehrung eher etwas weicher. Wichtig ist, dass der Beton die gewünschte Konsistenz schon ab Werk hat. Wasser auf der Baustelle dazuzugeben, damit er besser fließt, senkt die Festigkeit.

Unbewehrt oder bewehrt

Unbewehrter Beton trägt Druck gut, Zug dagegen schlecht. Ist der Boden nicht überall gleich tragfähig, kann sich das Fundament leicht durchbiegen, und unbewehrter Beton reißt. Die Bewehrung nimmt diese Zugkräfte auf. Die Entscheidung gehört deshalb zum Statiker, nicht zur ausführenden Firma und auch nicht zum Nachbarn, der „das immer schon so gemacht hat“.

Wie der Beton in die Künette kommt

  • Direkt aus der Rutsche des Mischwagens: am einfachsten und schnellsten, wenn der Wagen mit der Rutsche alle Gräben erreicht.
  • Mit der Betonpumpe: wenn die Künette weit von der Zufahrt entfernt ist, hinter dem Haus liegt oder am Hang. Der Mast reicht auch an entlegene Stellen, und der Beton wird gleichmäßig eingebracht.
  • Mit Scheibtruhe oder Dumper: bei kleinen Mengen, etwa Fundamenten für einen Zaun. Das geht langsamer und braucht mehr Leute.

Durchgehende und abgetreppte Fundamente

Auf ebenem Grund liegt die Sohle durchgehend auf einer Höhe. Am Hang wird sie abgetreppt, also in Stufen ausgeführt. Höhe und Länge der Stufen gibt der Plan vor. Betoniert wird von der tiefsten Stelle nach oben, und es wird darauf geachtet, dass sich der Beton an den Stufen nicht mit Erde vermischt.

So läuft das Betonieren auf der Baustelle ab

Der Ablauf ist bei den meisten Bauten ähnlich. Eine eingespielte Partie arbeitet ihn routiniert ab, doch jeder Schritt hat seinen Grund.

  1. Künette prüfen: Maße, Sohlenhöhe, Sauberkeit der Sohle, stehendes Wasser und abgebröckelte Erde.
  2. Gründungssohle vom Statiker oder Bauleiter begutachten lassen und im Bautagebuch festhalten, wenn eines geführt wird.
  3. Lage von Fundamenterder, Schutzrohren und Bewehrung kontrollieren und alles fotografieren.
  4. Oberkante des Fundaments markieren, etwa mit einnivellierten Pflöcken oder Latten, damit klar ist, bis wohin betoniert wird.
  5. Lieferschein des ersten Mischwagens übernehmen und Betonsorte, Konsistenz und Herstellzeit prüfen.
  6. Beton lagenweise einbringen, meist in Schichten bis etwa 0,3 bis 0,5 m, und ihn nicht aus großer Höhe auf eine Stelle fallen lassen.
  7. Jede Lage mit dem Innenrüttler verdichten, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
  8. Zügig weiterarbeiten, damit jede neue Lage an die noch frische vorige anschließt und keine ungewollte Arbeitsfuge entsteht.
  9. Oberfläche auf Höhe der Markierungen abziehen und mit dem Reibbrett nachglätten.
  10. Wenn direkt aufgemauert oder mit Schalsteinen weitergebaut wird, die im Plan vorgesehenen Anschlusseisen in den frischen Beton stecken.
  11. Beton je nach Wetter abdecken und nachbehandeln.

Entscheidend ist, dass ohne Unterbrechung betoniert wird. Steht die Arbeit einige Stunden, beginnt die untere Lage abzubinden, und die neue verbindet sich nicht mehr vollständig damit. Lässt sich eine Pause nicht vermeiden, etwa bei sehr langen Fundamenten, wird die Arbeitsfuge dort gesetzt, wo der Statiker sie zulässt, und nicht zufällig dort, wo gerade der Beton ausgegangen ist.

Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert

Der Aufwand pro Kubikmeter hängt stark von den Bedingungen auf der Baustelle ab. Wenn Sie diese kennen, verstehen Sie Angebote besser und können die Baustelle gezielt vorbereiten.

Erleichtert

  • Gute Zufahrt für den Mischwagen bis zur Künette, ohne Pumpe.
  • Bindiger Boden, der die Grabenwände gerade hält.
  • Trockene Künette ohne Grundwasser.
  • Größere zusammenhängende Menge, die in einem Zug betoniert wird.
  • Unbewehrte oder einfach bewehrte Fundamente.
  • Mildes Wetter, ohne Frost und ohne große Hitze.

Erschwert

  • Enge oder unbefestigte Zufahrt, die eine Pumpe oder händischen Transport verlangt.
  • Rieselnder Boden, bei dem oben geschalt oder die Grabenwand laufend nachgeputzt werden muss.
  • Wasser in der Künette, das vor und während des Betonierens abgepumpt werden muss.
  • Hanglage und abgetreppte Sohlen.
  • Dichte Bewehrung, die Einbringen und Verdichten verlangsamt.
  • Kleine Mengen an mehreren Stellen, etwa Zaunfundamente und ein Zubau getrennt.
  • Betonieren im Winter, mit Zusatzmitteln, Abdeckung und längerer Nachbehandlung.

Bedenken Sie auch: Verrechnet wird der tatsächlich eingebaute Beton. Gräbt der Bagger breiter oder brechen die Wände nach, steigt der Verbrauch gegenüber der Berechnung aus dem Plan.

Abstimmung mit den anderen Gewerken

Die Streifenfundamente sitzen mitten in einer Kette von Arbeiten, die aufeinander aufbauen. Wer diese Kette gut koordiniert, spart sich Nacharbeit und Wartezeiten.

  • Der Vermesser steckt das Gebäude vor dem Aushub ab und kann die Höhe der Sohle und der Fundamentoberkante kontrollieren.
  • Der Aushub sollte kurz vor dem Betonieren fertig werden. Eine Künette, die tagelang im Regen oder Frost offen steht, verliert an Qualität der Sohle.
  • Statiker oder Geologe beurteilen die Gründungssohle, wenn sie von den Annahmen abweicht.
  • Der Elektrotechniker kümmert sich um den Fundamenterder und seine Anschlussfahnen.
  • Der Installateur legt Lage und Durchmesser der Schutzrohre für Kanal und Wasser fest.
  • Der Baumeister bzw. die Maurer errichten danach die Fundamentmauer, meist aus Schalsteinen, und anschließend die Bodenplatte oder den Unterbeton.
  • Der Abdichter bringt später die Abdichtung auf. Deren Qualität hängt auch davon ab, wie eben und sauber die Fundamente sind.

Gibt es einen Bauleiter, gehört die Begutachtung von Gründungssohle und Bewehrung ins Bautagebuch. Bei einem Bau in Eigenregie lohnt sich zumindest eine Fotodokumentation mit gut erkennbaren Maßen.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

Fehler im Fundament lassen sich nur schwer beheben. Die meisten zeigen sich erst nach Jahren, wenn Wände verputzt und Böden fertig sind.

  • Betonieren in Wasser und Schlamm. Der Beton vermischt sich mit Erde, verliert an Festigkeit, und unten im Fundament bleibt eine schwache Schicht. Später kann das ungleichmäßige Setzungen und Risse im Mauerwerk zur Folge haben.
  • Abgebröckelte Erde auf der Sohle. Lockere Erde wird unter Last zusammengedrückt. Das Haus setzt sich an einer Stelle stärker als an einer anderen.
  • Zu geringe Gründungstiefe. Ein Fundament über der Frostgrenze kann vom Frost im Boden angehoben werden. Typisch sind schräge Risse in Wandecken und bei Öffnungen.
  • Bewehrung auf der Erde. Ohne Betondeckung rostet der Stahl, die Bewehrung verliert ihre Wirkung.
  • Zugegebenes Wasser. Der Beton fließt leichter, ist aber schwächer und schwindet stärker.
  • Nicht verdichteter Beton. Im Fundament bleiben Hohlräume und Kiesnester, vor allem rund um die Bewehrung und an den Grabenwänden.
  • Vergessene Durchführungen und Erder. Nachträgliche Kernbohrungen schwächen das Fundament, und die Erdung muss auf andere Weise gelöst werden.
  • Unebene Oberfläche. Die erste Steinlage muss dann mit dicken Mörtelschichten ausgeglichen werden, und die ganze Fundamentmauer wird schief.
  • Fehlende Nachbehandlung. Die Oberfläche trocknet in der Hitze aus, reißt und bleibt sandig und weich.

Zeitbedarf, Abbinden und Nachbehandlung

Das Betonieren der Streifenfundamente für ein übliches Einfamilienhaus schafft eine Partie meist an einem Arbeitstag, bei kleineren Bauten auch in wenigen Stunden. Das Vorbereiten von Bewehrung, Durchführungen und Erder dauert je nach Umfang meist einen bis mehrere Tage.

Beton beginnt je nach Temperatur und Zusammensetzung einige Stunden nach dem Mischen abzubinden. Nach der Anlieferung sollte er möglichst bald eingebaut werden. Maßgeblich sind die Zeit am Lieferschein und die Empfehlung des Betonwerks.

Begehen lassen sich die Fundamente vorsichtig meist am nächsten Tag. Mit der ersten Steinlage beginnt man im Sommer üblicherweise nach einigen Tagen, bei kühlem Wetter später. Die geplante Festigkeit erreicht der Beton nach etwa 28 Tagen. Für den Baufortschritt ist das meist kein Hindernis, wenn Bauleiter oder Statiker zustimmen.

Wie der Beton nachbehandelt wird

Warum soll man Beton befeuchten, wenn er schon eingebaut ist? Zement braucht Wasser, um zu erhärten. Trocknet die Oberfläche zu schnell, bleibt sie schwach und reißt. Im Sommer wird sie deshalb mit Folie oder Vlies abgedeckt und einige Tage feucht gehalten, meist rund eine Woche. Beim Beton in der Künette ist das einfacher, weil die Seitenflächen in feuchter Erde liegen.

Bei Temperaturen um +5 °C und darunter muss der Beton vor Frost geschützt werden. Das Betonwerk liefert dann Beton mit Zusatzmitteln für kalte Witterung, und die frische Oberfläche wird mit Dämmmatten oder Folie samt Wärmedämmung abgedeckt. In eine gefrorene Künette oder auf eine verschneite Sohle wird nicht betoniert.

Sicherheit an der Künette

Steigen Sie nicht in tiefere Gräben mit instabilen Wänden. Die Wände können auch dann nachbrechen, wenn sie fest wirken, vor allem nach Regen oder neben einem schweren Fahrzeug. Beim Einsatz einer Pumpe ist auf Freileitungen über dem Grundstück zu achten, und unter dem Pumpenmast darf niemand stehen. Ein Fundament ist ein tragendes Bauteil, die Ausführung gehört deshalb in die Hände eines Fachbetriebs.

Fertige Fundamente prüfen und übernehmen

Kontrollieren lohnt sich schon während des Betonierens, nicht erst danach. Die meisten Fehler sehen Sie an diesem Tag, wenn sie noch korrigiert werden können. Lassen Sie sich bei der Übernahme die Unterlagen zeigen und gehen Sie den ganzen Umfang der Fundamente ab.

  • Lieferscheine zu jedem Mischwagen mit richtiger Betonsorte, Konsistenz und Menge
  • Summe des gelieferten Betons im Vergleich zur Berechnung und zur verrechneten Menge
  • Eintrag zur Begutachtung von Gründungssohle und Bewehrung im Bautagebuch, falls geführt
  • Fotos von Künette, Bewehrung, Fundamenterder und Schutzrohren vor dem Betonieren
  • Anschlussfahnen des Erders an den Stellen laut Elektroplan
  • Schutzrohre an den richtigen Stellen, durchgängig und nicht mit Beton verstopft
  • Oberkante der Fundamente auf geplanter Höhe, eben, ohne größere Unebenheiten
  • Breite und Verlauf laut Plan, Ecken und Kreuzungen ohne Engstellen
  • Oberfläche ohne Kiesnester, Löcher und freiliegende Bewehrung
  • Keine Risse und keine sandige, staubende Oberfläche nach den ersten Tagen
  • Angaben zur Nachbehandlung, besonders bei Hitze oder Kälte
  • Auskunft, ab wann die Fundamentmauer errichtet werden kann

Häufige Fragen

Beim Betonieren in die Künette wird der Beton direkt auf die vorbereitete Gründungssohle eingebracht, sofern der Plan nichts anderes vorsieht. Bei bewehrten Fundamenten oder weicher Sohle verlangt der Statiker manchmal eine dünne Sauberkeitsschicht, damit die Bewehrung auf einem sauberen, ebenen Untergrund liegt. Maßgeblich ist der Plan.

Ähnliche Arbeiten

Blog

Kalkulieren Sie das ganze Projekt, nicht nur eine Leistung

Im Preisverzeichnis für Bauarbeiten wählen Sie Positionen aus allen Gewerken aus. NUMIQ erstellt daraus ein kundenfertiges Angebot.