Preisverzeichnis 2026 · Österreich

Schalung für Fundamente und Wände herstellen

Eine Schalung ist eine vorübergehende Form, in die der frische Beton gegossen wird. Sie hält ihn in Form, bis er so fest ist, dass er von allein steht. Beim Einfamilienhaus brauchen Sie sie bei Streifenfundamenten, die über das Gelände ragen, am Rand der Bodenplatte, bei Kellerwänden, bei Stützmauern und auch beim einfachen Zaunsockel.

Aktualisiert 09/2026·10 Min. Lesezeit·23 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
€ 24,85/ m²
Richtwert-Spanne
€ 19,88 - € 32,30
Wohnung 60 m²
€ 3728,00
Preis nur für diese konkrete Leistung - ohne Material und ohne Vorarbeiten. Kein Preis für den Gesamtauftrag.
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Betonarbeiten23 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Betonarbeiten
Schalung für Fundamente und Wände herstellenm²€ 24,85-
Betonieren der Streifenfundamente in den Aushubm³€ 55,20-
Verlegen und Abziehen Sauberkeitsschichtm²€ 11,05-
Betonieren Bodenplatte 100 mmm²-
Betonieren Bodenplatte 150 mmm²-
Betonieren Bodenplatte 200 mmm²-
Deckenschalung (System Doka/Peri)m²-
Ausschalen der Deckem²€ 8,00-
Bewehrung bindent€ 483,00-
Verlegen und Binden Baustahlgitter 100×100m²€ 3,75-
Verlegen und Binden Baustahlgitter 150×150m²€ 4,15-
Treppe betonieren inkl. Schalungm³-
Treppenschalung montierenlfm-
Treppenschalung ausbauenlfm€ 16,55-
Handverlegter Bodenestrich bis 7 cmm²€ 12,40-
Maschinenestrich - Zementm²€ 14,50-
Maschinenestrich - Calciumsulfat (selbstnivellierend)m²€ 16,30-
Montage Ziegeldeckem²€ 27,60-
Bitumen-Voranstrichm²-
Verlegung Bitumenabdichtungsbahnm²-
Dehnfugen schneidenlfm€ 6,90-
Maschinelles Glätten der Betonoberflächem²€ 6,20-
Pumpen des Betonsm³-
Summe Arbeit
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Was zur Leistung gehört und wie abgerechnet wird

Abgerechnet wird die Schalung meist in Quadratmetern, und zwar nach der Fläche, die direkt mit dem Beton in Berührung kommt. Bei einer Wand zählen deshalb in der Regel beide Seiten. Eine Wand mit zehn Metern Länge und einem Meter Höhe ergibt also rund zwanzig Quadratmeter Schalung, nicht zehn. Beim Streifenfundament zählen die Seitenflächen, sofern sie geschalt werden, bei der Bodenplatte nur der umlaufende Rand.

Klären Sie vor der Auftragsvergabe, was die Position genau umfasst. Üblich sind diese Teile:

  • Einschalen samt Abstützung, Spreizen und Verankerung
  • Ausschalen, also der Abbau, wenn der Beton fest genug ist
  • Reinigen und Abtransport des Schalmaterials
  • Material: eigene Bretter des Betriebs, gemietete Systemschalung oder von Ihnen beigestelltes Material

In der Praxis rechnet ein Betrieb das Ausschalen oft extra, ein anderer hat es schon eingerechnet. Die Angebote wirken dann unterschiedlich, obwohl die Arbeit dieselbe ist. Achten Sie auch auf Aussparungen, Ecken und Vorsprünge. Im Angebot sollte klar stehen, ob sie enthalten sind.

Schalungsarten und wann welche passt

Klassische Holzschalung

Sie besteht aus Fichtenbrettern, meist rund 24 mm stark, oder aus wasserfester Schalungsplatte, verbunden mit Kanthölzern, Latten und Pflöcken. Gebaut wird sie direkt vor Ort, passend zur Form des Baus. Der Vorteil ist die Flexibilität: Rundungen, schräge Wände, verwinkelte Grundrisse und kleine Mengen, für die sich ein System nicht lohnt, sind kein Problem. Der Nachteil ist der höhere Arbeitsaufwand, mehr Materialverbrauch und eine weniger schöne Oberfläche mit Brettabdrücken und Fugen. Bei Fundamenten, die später ohnehin im Erdreich verschwinden, stört das nicht.

Rahmenschalung als System

Hier werden Stahl- oder Aluminiumrahmen mit eingelegter Schalhaut mit Schlössern verbunden und mit Spannstäben zusammengezogen. Auf österreichischen Baustellen sieht man oft Systeme von Doka oder Peri, es gibt aber viele weitere Anbieter. Die Montage geht schnell, die Wände werden gerade und die Oberfläche sauber. Außerdem verträgt die Systemschalung einen höheren Betondruck. Sie lohnt sich bei geraden Kellerwänden, längeren Stützmauern und überall dort, wo die Wand nicht verputzt wird. Meist wird sie gemietet, daher zählt eine gute Planung. Jeder zusätzliche Tag auf der Baustelle kostet.

Trägerschalung mit großformatigen Platten

Das ist eine Zwischenlösung: Holzträger, häufig vom Typ H20, und Dreischicht- oder filmbeschichtete Platten. Man nimmt sie bei höheren Wänden und dort, wo die Rahmenmaße nicht aufgehen. Beim Einfamilienhaus kommt sie seltener vor.

Verlorene Schalung

Sehr verbreitet sind Schalsteine. Das sind hohle Betonsteine, die trocken aufeinandergesetzt, bewehrt und mit Beton verfüllt werden. Sie bleiben für immer in der Wand. In Österreich sind auch Mantelsteine aus Holzspanbeton oder aus Polystyrol beliebt, die gleich mitdämmen, gerade bei Kellern und Wohnhäusern. Ausschalen fällt weg und eine kleinere Partie kommt zurecht. In der Preisliste ist eine solche Wand aber meist eine eigene Position und nicht Schalung in m². Bei tragfähigem, standfestem Boden werden Streifenfundamente zudem oft direkt gegen das Erdreich betoniert, ganz ohne Schalung. Voraussetzung ist bindiger Boden mit sauberen, geraden Grabenwänden.

Wie Sie sich entscheiden

Bei Streifenfundamenten in bindigem Boden braucht es oft gar keine Schalung. Geschalt wird der Teil über dem Gelände oder dort, wo das Erdreich nachrutscht. Bei Kellerwänden, die wasserdicht sein sollen, setzt man meist auf eine Wand aus wasserundurchlässigem Beton in Systemschalung, die sogenannte weiße Wanne, mit Fugenbändern oder Fugenblechen in den Arbeitsfugen. Für Zaunsockel und niedrige Mauern reichen Holz oder Schalsteine. Die endgültige Entscheidung gehört aber in die Planung, und die gibt der Statiker vor.

Vorbereitung, bevor die Partie kommt

Eine Partie, die auf eine unvorbereitete Baustelle kommt, verliert Zeit, und Wartezeit landet in der Regel auf Ihrer Rechnung. Vor dem Start sollte Folgendes erledigt sein:

  • Pläne mit Statik: Maße der Fundamente und Wände, Bewehrung, Betonsorte und Lage der Durchführungen
  • Absteckung durch den Geometer, vor allem an der Grundgrenze und bei den ersten Fundamenten, wo ein Fehler das ganze Haus verschiebt
  • Fertiger Aushub in richtiger Tiefe, mit einer Sohle ohne aufgeweichtes Erdreich und ohne stehendes Wasser
  • Sauberkeitsschicht aus Magerbeton unter Platte oder Wänden, wenn sie geplant ist, damit die Schalung auf ebenem Grund steht
  • Zufahrt für den Lieferwagen mit Material und später für Fahrmischer und Betonpumpe
  • Schutzrohre und Durchführungen von Installateur und Elektrotechniker, also für Kanal, Wasser, Stromanschluss und den Fundamenterder

Wohnen Sie in einem Mehrparteienhaus und wird etwa eine Kellerwand oder eine Garage auf gemeinsamem Grund betoniert, stimmen Sie sich vorher mit der Hausverwaltung oder der Wohnungseigentümergemeinschaft ab. Gerade Zufahrt, Lärm und Lagerflächen sorgen sonst schnell für Ärger.

So entsteht die Schalung Schritt für Schritt

Schalung für Fundamente

Zuerst spannt man nach der Absteckung Schnüre auf dem Schnurgerüst und lotet daraus die Fundamentkante ab. Bei Holzschalung werden Pflöcke in den Boden geschlagen und die Bretter daran genagelt. Innen kommen Spreizen in genauer Länge dazwischen, sie legen die Breite des Streifens fest. Oben verbindet man beide Seiten mit Querhölzern, damit der Beton sie nicht auseinanderdrückt. Die Oberkante der Schalung wird mit Nivelliergerät oder Laser eingerichtet, denn genau an ihr zieht man später den Beton ab. Bei der Bodenplatte entsteht ein Randrahmen, der außen mit schrägen Streben abgestützt wird.

Schalung für Wände

Bei Wänden ist der Ablauf ähnlich, nur ist alles höher und die Kräfte sind größer. Zuerst stellt man eine Schalungsseite auf, richtet sie aus und stützt sie mit Schrägstützen gegen den Untergrund ab. Dann folgt die Bewehrung. Sie legt entweder dieselbe Partie oder eigene Eisenbieger. An der Bewehrung werden Abstandhalter befestigt, die für die vorgeschriebene Betondeckung sorgen. Erst danach schließt man die zweite Seite. Beide Seiten werden mit Spannstäben und Muttern zusammengezogen. Die Stäbe laufen durch Distanzrohre aus Kunststoff, damit man sie nach dem Betonieren herausziehen kann. Die Löcher verschließt man später mit Stopfen oder Mörtel.

Kontrolle vor dem Betonieren

Bevor der Beton kommt, prüft man die Lotrechte mit Lot oder Wasserwaage, die Flucht mit einer Schnur über die ganze Länge, die Maße, die Höhe der Oberkante, die Festigkeit der Verbindungen und die Dichtheit der Fugen. Alle Flächen, die mit Beton in Berührung kommen, bekommen ein Trennmittel, umgangssprachlich Schalöl, damit nichts anklebt. Innen muss die Schalung frei von Sägespänen, Erde und Drahtresten sein. Bei Holzbrettern und warmem Wetter feuchtet man die Schalung meist leicht an, damit sie dem Beton kein Wasser entzieht.

Betonieren und Ausschalen

Der Beton wird lagenweise eingebracht und mit dem Innenrüttler verdichtet. Der Schaler sollte während des Betonierens bei der Wand bleiben und schauen, ob irgendwo eine Verbindung nachgibt oder Zementleim austritt. Die seitliche Schalung von Fundamenten und Wänden kann man je nach Temperatur meist nach etwa ein bis drei Tagen entfernen. Bei Kälte wartet man länger. Danach braucht der Beton Nachbehandlung: Er wird feucht gehalten oder mit Folie abgedeckt, damit er nicht zu schnell austrocknet.

Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert

Der Aufwand und damit auch die Endsumme können bei gleicher Fläche stark schwanken. Leichter wird es durch:

  • Einen einfachen, rechtwinkeligen Grundriss mit langen geraden Abschnitten
  • Wiederkehrende Maße, bei denen sich die Schalung mehrmals hintereinander einsetzen lässt
  • Eine ebene Sauberkeitsschicht, auf der man gut aufbauen kann
  • Gute Zufahrt und Platz zum Lagern direkt neben der Wand

Schwerer wird es durch:

  • Rundungen, schräge Wände, viele Ecken, Vorsprünge und Nischen
  • Viele Durchführungen und Öffnungen, die man extra ausschalen muss
  • Hohe Wände, für die Gerüst oder Arbeitsbühnen mit Geländer nötig sind
  • Einen engen Graben, in dem sich der Schaler kaum umdrehen kann, und Hanggrundstücke
  • Sichtbeton, der nicht verputzt wird und exakte Fugen sowie hochwertige Platten verlangt
  • Arbeiten im Winter oder im Gatsch, wenn Schalung und Beton zusätzlich geschützt werden müssen

Tiefere Baugruben müssen gegen Einstürzen gesichert sein, entweder durch Pölzung oder durch eine ausreichend flache Böschung. Das ist eine Frage der Sicherheit und nicht der Bequemlichkeit, und es gehört zur Vorbereitung der Baustelle.

Abstimmung mit anderen Gewerken und Zeitplan

Die Schalung steht mitten in einer Kette, und fast alles hängt an ihr. Davor kommen Geometer, Erdarbeiten und Sauberkeitsschicht. Während des Schalens wechseln sich Eisenbieger mit der Bewehrung und Installateur sowie Elektrotechniker ab, die Schutzrohre und den Fundamenterder einbauen. Den Erder setzt ein konzessionierter Elektrotechniker, das ist keine Nebenarbeit für die Betonpartie. Nach der Schalung folgen Betonieren, Ausschalen und danach Abdichtung, Kellerdämmung und Hinterfüllung.

Warum ist das so wichtig? Ein vergessenes Schutzrohr für den Kanal muss man nach dem Betonieren mit einer Kernbohrung nachholen. Bei einer wasserdichten Wand ist jede nachträgliche Öffnung außerdem ein Risiko für undichte Stellen. Deshalb lohnt es sich, wenn Installateur und Elektrotechniker die Wand selbst kontrollieren, bevor die zweite Schalungsseite geschlossen wird.

Die Fundamentschalung für ein übliches Einfamilienhaus schafft eine erfahrene Partie meist in einem bis einigen Tagen, je nach Umfang und Gliederung. Kellerwände in Systemschalung entstehen in der Regel abschnittsweise. Ein Abschnitt wird eingeschalt, betoniert und nach dem Erhärten wandert die Schalung zum nächsten. Ausschalen verträgt der Beton zwar schon nach wenigen Tagen, seine geplante Festigkeit erreicht er aber meist erst nach rund 28 Tagen. Bis dahin sollten Hinterfüllung und weitere Bauteile ihn nur so weit belasten, wie es der Statiker erlaubt.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

  • Zu schwache Verankerung oder Abstützung. Beton drückt stärker auf die Schalung, als man denkt, vor allem bei schnellem Betonieren und weichem Beton. Die Folge ist eine ausgebauchte Wand oder im schlimmsten Fall eine geplatzte Schalung und Beton im Graben.
  • Undichte Fugen. Durch Spalten läuft Zementleim aus, in der Wand bleiben Kiesnester zurück, also poröse Stellen mit freiliegendem Gestein. Sie sind schwächer und lassen Wasser durch.
  • Fehlende Abstandhalter. Die Bewehrung liegt direkt an der Schalung an und zeichnet sich nach dem Ausschalen an der Oberfläche ab. Mit der Zeit rostet sie und der Beton rundherum platzt ab.
  • Schalung aus dem Lot oder aus der Achse. Eine kleine Abweichung beim Fundament zieht sich bis ins Mauerwerk und ins Dach. Der Maurer gleicht dann mit Mörtel und Kleber aus, was gerade hätte sein können.
  • Vergessene Durchführungen. Nachträgliches Bohren beschädigt die Bewehrung und gefährdet beim Keller die Dichtheit.
  • Schiefe Oberkante. Liegt die Schalung nicht waagrecht, liegt auch der Beton nicht waagrecht. Die erste Ziegelschar braucht dann ein dickes Mörtelbett zum Ausgleichen.
  • Zu frühes Ausschalen. Kanten brechen ab, die Oberfläche reißt mit dem Brett weg, und bei Frost kann der Beton dauerhaft schwächer bleiben.
  • Kein Trennmittel. Der Beton klebt an den Brettern, beim Ausschalen reißt die Oberfläche auf und die Schalung ist hin.

Anleitung für Heimwerker: Schalung für einen niedrigen Zaunsockel oder eine Gartenmauer

Die Schalung tragender Fundamente und Hauswände überlassen Sie einem Baumeister oder Fachbetrieb, der nach den Plänen des Statikers arbeitet. Einen niedrigen Zaunsockel, eine Gartenmauer oder einen Sockel bis etwa einen halben Meter Höhe schaffen Sie mit Grundwerkzeug und einem Helfer aber auch selbst. Arbeiten Sie nie in tiefen Gräben, die nicht gegen Einstürzen gesichert sind.

  1. Die Achse des Fundaments mit Schnur und Pflöcken abstecken und die rechten Winkel prüfen, etwa durch Messen der Diagonalen.
  2. Den Graben auf die frostfreie Tiefe ausheben, die der Zaunhersteller oder die Planung vorgibt, und die Sohle ebnen.
  3. Bretter oder wasserfeste Schalungsplatte vorbereiten und auf der Betonseite mit Trennmittel einstreichen.
  4. Pflöcke an der Außenseite der Schalung einschlagen, meist im Abstand von etwa 60 bis 80 cm, und die Bretter daran nageln.
  5. Spreizen in genauer Länge nach der Fundamentbreite zwischen die Bretter klemmen und oben beide Seiten mit Querhölzern verbinden.
  6. Mit Wasserwaage und gespannter Schnur Lotrechte, Flucht und waagrechte Oberkante prüfen.
  7. Größere Fugen abdichten und die Schalung unten mit Erde anschütten, damit kein Beton unter den Brettern ausläuft.
  8. Bewehrung nach Herstellerangaben oder Planung einlegen und mit Abstandhaltern unterlegen.
  9. Anker für Steher oder Schutzrohre für das Kabel zum Tor setzen, falls sie gebraucht werden.
  10. Lagenweise betonieren, jede Lage mit einer Stange stochern oder mit dem Rüttler verdichten und mit dem Hammer an die Bretter klopfen.
  11. Die Oberfläche mit einer Latte über die Schalungsoberkante abziehen und den Beton einige Tage feucht halten oder mit Folie abdecken.
  12. Je nach Temperatur nach einigen Tagen vorsichtig ausschalen, Bretter reinigen und für die nächste Verwendung lagern.

Prüfung und Abnahme der fertigen Arbeit

Nehmen Sie die Schalung zweimal ab: vor dem Betonieren, solange sich alles noch richten lässt, und nach dem Ausschalen, wenn Sie das Ergebnis sehen. Die erste Kontrolle machen Sie am besten gemeinsam mit dem Polier oder der Bauaufsicht, bei größeren Bauten auch mit dem Statiker, der die Bewehrung abnimmt.

  • Maße und Lage der Schalung entsprechen Plänen und Absteckung
  • Die Schalungswände sind über die ganze Länge lotrecht und gerade
  • Die Oberkante liegt waagrecht und auf der richtigen Höhe
  • Spannstäbe, Spreizen und Stützen sitzen in ausreichender Dichte
  • Die Fugen sind dicht und die Schalung ist unten zum Untergrund hin geschlossen
  • Die Bewehrung hat Abstandhalter und berührt nirgends die Schalung
  • Alle Schutzrohre, Durchführungen und der Fundamenterder sitzen laut Plan
  • Das Innere der Schalung ist sauber und die Flächen sind mit Trennmittel behandelt
  • Nach dem Ausschalen zeigen sich keine Kiesnester, keine durchscheinende Bewehrung und keine Ausbauchungen
  • Kanten und Ecken sind vollständig und nicht abgebrochen
  • Die Löcher der Spannstäbe sind verschlossen und die Umgebung ist von Schalungsresten befreit

Häufige Fragen

Ja, bei bindigem Boden und geraden Grabenwänden werden Streifenfundamente oft direkt gegen das Erdreich betoniert. Geschalt wird der Teil über dem Gelände und dort, wo der Boden nachrutscht oder der Graben breiter ist als das Fundament. Entscheidend sind die Planung und der Boden, der sich beim Aushub tatsächlich zeigt.

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