Preisverzeichnis 2026 · Österreich

Maschinelles Glätten von Betonböden

Beim maschinellen Glätten wird frisch eingebrachter Beton mit einem Flügelglätter bearbeitet, auf der Baustelle oft einfach „Helikopter“ genannt. Die Maschine reibt die Oberfläche zuerst mit einer rotierenden Scheibe ab und verdichtet sie danach mit Glättflügeln. Am Ende steht eine glatte, feste und wenig staubende Fläche.

Aktualisiert 09/2026·12 Min. Lesezeit·23 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
€ 6,20/ m²
Richtwert-Spanne
€ 4,96 - € 8,06
Wohnung 60 m²
€ 930,00
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Betonarbeiten23 Positionen

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PositionEHPreis / EHMengeSumme
Betonarbeiten
Maschinelles Glätten der Betonoberflächem²€ 6,20-
Betonieren der Streifenfundamente in den Aushubm³€ 55,20-
Verlegen und Abziehen Sauberkeitsschichtm²€ 11,05-
Betonieren Bodenplatte 100 mmm²-
Betonieren Bodenplatte 150 mmm²-
Betonieren Bodenplatte 200 mmm²-
Schalung für Fundamente und Wände herstellenm²€ 24,85-
Deckenschalung (System Doka/Peri)m²-
Ausschalen der Deckem²€ 8,00-
Bewehrung bindent€ 483,00-
Verlegen und Binden Baustahlgitter 100×100m²€ 3,75-
Verlegen und Binden Baustahlgitter 150×150m²€ 4,15-
Treppe betonieren inkl. Schalungm³-
Treppenschalung montierenlfm-
Treppenschalung ausbauenlfm€ 16,55-
Handverlegter Bodenestrich bis 7 cmm²€ 12,40-
Maschinenestrich - Zementm²€ 14,50-
Maschinenestrich - Calciumsulfat (selbstnivellierend)m²€ 16,30-
Montage Ziegeldeckem²€ 27,60-
Bitumen-Voranstrichm²-
Verlegung Bitumenabdichtungsbahnm²-
Dehnfugen schneidenlfm€ 6,90-
Pumpen des Betonsm³-
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Was das maschinelle Glätten bewirkt und wann es Sinn macht

Nach dem Abziehen mit der Latte ist Beton zwar eben, seine Oberfläche ist aber porös und enthält viel Wasser. Der Glätter holt feinen Zementleim an die Oberfläche, schließt die Poren und verdichtet die oberste Schicht auf ungefähr einige Millimeter. Das Ergebnis nutzt sich weniger ab, lässt sich leichter reinigen und staubt deutlich weniger als ein nur abgezogener oder von Hand geglätteter Beton.

Warum reicht Handarbeit nicht? Auf ein paar Quadratmetern schon. Auf einer größeren Fläche schafft es niemand mit der Traufel rechtzeitig. Der Beton zieht überall gleichzeitig an, und das Zeitfenster zum Glätten ist begrenzt. Eine Maschine bearbeitet in einer Schicht Dutzende bis Hunderte Quadratmeter und liefert eine gleichmäßigere Oberfläche.

Typische Einsatzbereiche

  • Garagen und Carports, in denen der Beton die fertige Oberfläche bleibt
  • Werkstätten, Lager, landwirtschaftliche Gebäude und Wirtschaftsgebäude
  • Keller und Technikräume
  • Bodenplatten im Einfamilienhaus, bei denen eine genaue Ebene für den weiteren Aufbau gebraucht wird
  • Betonflächen, die später eine Epoxidbeschichtung oder eine Imprägnierung bekommen

In Wohnräumen kommt geglätteter Beton als fertiger Boden seltener vor. Dort geht es meist um geschliffene Designböden, und das ist eine andere Technik mit anderen Anforderungen.

So läuft das Glätten auf der Baustelle ab

Das Glätten ist keine eigene Arbeit, die man auf einen beliebigen Tag legen kann. Es schließt direkt an das Betonieren an. Die Partie muss am selben Tag vor Ort sein, oft bis zum späten Abend oder in die Nacht hinein.

Ablauf Schritt für Schritt

  1. Beton einbringen, mit Innenrüttler oder Rüttelbohle verdichten und nach den Höhenpunkten auf die gewünschte Höhe abziehen.
  2. Oberfläche mit einem breiten Glättbrett an langem Stiel ein erstes Mal glätten, damit die Riefen der Latte verschwinden.
  3. Warten, bis der Beton angezogen hat. Die Arbeiter prüfen das mit dem Fuß: Hinterlässt der Schuh einen Abdruck von meist nur 2 bis 3 mm und sammelt sich darin kein Wasser, darf die Maschine auf die Fläche.
  4. Ersten Durchgang mit aufgesetzter Scheibe fahren. Sie „öffnet“ die Oberfläche, gleicht kleine Unebenheiten aus und holt den Zementleim hoch.
  5. Bei der Variante mit Einstreuung das Material auf die feuchte Oberfläche streuen, in der Regel in zwei Gaben, und mit der Scheibe einarbeiten.
  6. Mit den Glättflügeln weiterarbeiten und deren Anstellwinkel schrittweise erhöhen. Mit jedem Durchgang wird die Oberfläche dichter und beginnt zu glänzen.
  7. Ränder, Ecken und den Bereich um Durchführungen mit einem kleineren Glätter oder von Hand nacharbeiten.
  8. Gleich nach dem Glätten ein Nachbehandlungsmittel aufbringen oder die Fläche mit Folie abdecken.
  9. Schwindfugen schneiden, meist innerhalb der folgenden 24 Stunden, je nach Temperatur und Erhärtung des Betons.

Warum der Zeitpunkt so wichtig ist

Fährt die Maschine zu früh auf die Fläche, sinkt sie ein, drückt zu viel Wasser heraus und erzeugt Wellen. Kommt sie zu spät, ist die Oberfläche schon zu hart. Die Flügel polieren dann nur noch, ohne zu verdichten. Wann der richtige Moment da ist, hängt von Temperatur, Wind, Sonne, Zementart und Zusatzmitteln ab. Im Sommer sind es ungefähr 2 bis 4 Stunden nach dem Einbau, bei kühlem Wetter auch 8 Stunden und mehr. In der Praxis beginnt das Betonieren deshalb oft in der Früh und das Glätten endet nach Einbruch der Dunkelheit.

Was vor dem Eintreffen der Partie fertig sein muss

Das Glätten kann nur so gut sein wie alles, was darunter liegt. Viele Probleme, die man den Glättern anlastet, entstehen in Wahrheit schon bei der Vorbereitung des Untergrunds.

  • Ein tragfähiger, verdichteter Untergrund, etwa ein mit der Rüttelplatte verdichtetes Schotterbett ohne weiche Stellen
  • Je nach Planung Trennfolie, Abdichtung oder Wärmedämmung mit Folie
  • Bewehrung auf Abstandhaltern, nicht am Boden liegend, und fest gebunden
  • Bodenabläufe, Rinnen, Rohrdurchführungen und Leerrohre in der richtigen Höhe gesetzt
  • Ein Randdämmstreifen rundum, damit sich die Platte nicht an den Wänden abstützt
  • Markierte Fußbodenhöhe und allfällige Gefälle, zum Beispiel zum Ablauf in der Garage
  • Zufahrt für Fahrmischer und Betonpumpe beziehungsweise ein Stellplatz dafür
  • Strom oder Treibstoff für die Maschinen und Beleuchtung für die Arbeit nach Einbruch der Dunkelheit
  • In einem überdachten Bau geschlossene Öffnungen gegen Zugluft, im Sommer Beschattung, im Winter Frostschutz

Wichtig ist auch die Bestellung beim Betonwerk. Für geglättete Böden wird in der Regel ein Beton mindestens der Festigkeitsklasse C25/30 verwendet, mit gleichmäßiger Konsistenz und ohne Zusatzmittel, die das Glätten erschweren. Soll eingestreut werden, darf der Beton nicht mit Luftporen versehen sein, weil sich die Einstreuung auf Luftporenbeton später ablösen kann. Gerade bei Außenflächen, die Frost und Streusalz abbekommen, ist das ein Zielkonflikt. Klären Sie die Betonsorte deshalb vorab mit dem Betonwerk und mit den Glättern.

Varianten: mit oder ohne Einstreuung, kleine oder große Maschine

Glätten ohne Einstreuung

Die Maschine arbeitet nur mit dem Zementleim, der aus dem Beton aufsteigt. Die Oberfläche wird glatt und fester als bei einem nur abgezogenen Beton. Diese Variante reicht für Keller, Lager mit leichtem Betrieb, Bodenplatten oder Böden, die später ohnehin belegt werden.

Glätten mit Einstreuung

Die Einstreuung, oft Hartstoffeinstreuung genannt, ist eine trockene Mischung aus Zement und hartem Zuschlag, zum Beispiel Quarzsand oder Korund. Sie wird auf den frischen Beton gestreut und in die Oberfläche eingearbeitet. So entsteht eine härtere, widerstandsfähigere oberste Schicht, die Autoreifen, Hubwagen und das Verschieben schwerer Gegenstände besser verträgt. Es gibt sie auch eingefärbt, meist grau, anthrazit oder rötlich. Bei farbiger Einstreuung wird der Farbton nie ganz gleichmäßig. Eine leichte Marmorierung gehört zum Charakter dieses Bodens.

Wann welche Variante passt

  • Garage, Werkstatt, Lager mit Hubwagen: in der Regel mit Einstreuung
  • Keller, Technikraum: oft genügt es ohne Einstreuung
  • Untergrund für Fliesen, geklebte Beläge oder Spachtelmasse: ohne Einstreuung, die Oberfläche sollte hier oft gar nicht zu stark verdichtet werden
  • Untergrund für Epoxidbeschichtung: ohne Einstreuung oder nach den Vorgaben des Beschichters, der die Fläche ohnehin schleift oder strahlt

Handgeführter Glätter oder Aufsitzmaschine

Für kleinere Flächen und im Einfamilienhaus kommen handgeführte Glätter mit einem Rotor zum Einsatz, mit einem Durchmesser von ungefähr 60 bis 120 cm. In großen Hallen arbeiten Aufsitzmaschinen mit zwei Rotoren, auf denen der Bediener sitzt. Für die Garage oder Werkstatt eines Einfamilienhauses wird eine Aufsitzmaschine meist nicht verwendet: Sie kommt nicht hinein und kann Wänden und Stützen nicht ausweichen.

Faserbeton

Wird statt Baustahlgitter ein Beton mit Stahl- oder Kunststofffasern verwendet, müssen die Glätter das vorher wissen. Fasern können aus der Oberfläche ragen, und die Partie muss anders arbeiten. Bei Faserbeton wird oft gerade deshalb eingestreut, damit die Fasern unter die Oberfläche gedrückt werden.

Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert

Der Aufwand pro Quadratmeter hängt vor allem davon ab, wie schnell und ohne Unterbrechung die Maschine fahren kann. Eine einfache Fläche ohne Hindernisse ist für die Partie deutlich leichter als ein verwinkelter Raum.

Was die Arbeit erleichtert

  • Eine große, rechteckige Fläche ohne Stützen und Durchführungen
  • Ein waagrechter Boden ohne Gefälle
  • Gute Zufahrt für Fahrmischer und Pumpe
  • Ein überdachter Raum, geschützt vor Sonne, Wind und Regen
  • Mildes Wetter, bei dem der Beton berechenbar anzieht
  • Beton aus einem bewährten Werk mit gleichmäßiger Konsistenz in jedem Fahrmischer

Was die Arbeit erschwert

  • Kleine Räume und viele Ecken, in denen von Hand geglättet werden muss
  • Stützen, Abläufe, Rinnen und Rohrdurchführungen in der Fläche
  • Gefälle zum Ablauf, das sich maschinell schwerer glätten lässt als eine Ebene
  • Arbeit im Freien ohne Dach, wenn Regen oder pralle Sonne drohen
  • Winter, wenn der Beton langsam anzieht und sich das Glätten bis in die Nacht zieht
  • Hitze und Wind, wenn die Oberfläche schnell und ungleichmäßig austrocknet
  • Eine dünne Platte auf Wärmedämmung, die weicher ist und empfindlicher auf die Maschine reagiert
  • Eine Fußbodenheizung in der Platte, bei der beim Fugenschneiden besondere Vorsicht nötig ist

Zusammenspiel mit den anderen Professionisten

Ein geglätteter Boden liegt zwischen mehreren Gewerken. Was einmal einbetoniert ist, lässt sich nicht mehr leicht verlegen. Deshalb zahlt es sich aus, alles vorher abzustimmen.

  • Installateur und konzessionierter Elektrotechniker müssen ihre Leitungen im Boden, die Abläufe und die Leerrohre vor dem Betonieren fertig haben
  • Eine Fußbodenheizung muss vor dem Betonieren abgedrückt und geprüft sein, ihre Leitungsführung muss eingezeichnet sein, damit der Fugenschnitt keine Rohre trifft
  • Baumeister oder Planer legen die Fußbodenhöhe passend zu Türschwellen, Garagentor und angrenzendem Gelände fest
  • Der Fugenschneider muss rechtzeitig kommen, nicht erst nach einigen Tagen
  • Beschichter oder Fliesenleger sollten vorab sagen, welche Oberfläche sie brauchen
  • Im Mehrparteienhaus sollten Arbeiten in gemeinsamen Kellerräumen mit der Hausverwaltung oder der Wohnungseigentümergemeinschaft abgesprochen sein, etwa wegen Zufahrt, Lärm und Arbeitszeiten am Abend

Bei Fliesen und geklebten Belägen wird eines gern vergessen: Eine sehr glatte, geschlossene Oberfläche bietet dem Kleber wenig Haftung. Der Untergrund muss dann angeschliffen oder nach Angaben des Kleberherstellers grundiert werden. Wissen Sie schon vorher, dass Fliesen auf den Beton kommen, sagen Sie es den Glättern. Dann müssen sie die Oberfläche nicht bis zum Glanz verdichten.

Bei Epoxid- und Polyurethanbeschichtungen entscheidet wiederum die Feuchte des Betons. Eine neue Platte trocknet je nach Dicke und Bedingungen Wochen bis Monate. Eine Beschichtung auf zu feuchtem Untergrund kann sich später ablösen oder Blasen werfen. Wann beschichtet werden darf, legt der Beschichter anhand einer Feuchtemessung fest.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

Wasser in den Beton geben

Es kommt immer noch vor, dass jemand Wasser in den Fahrmischer gibt, damit sich der Beton leichter verteilen lässt. Die Oberfläche wird dann schwach und staubig, und der Beton schwindet stärker. So ein Boden staubt mit der Zeit und bekommt Risse.

Zu früh oder zu spät glätten

Fährt die Maschine zu früh auf, entstehen Wellen und Mulden, in denen später Wasser stehen bleibt. Kommt sie zu spät, wird die Oberfläche nur poliert, aber nicht verdichtet. Sie kann dann absanden und abplatzen.

Abplatzende Einstreuung

Wird auf eine schon zu trockene Oberfläche eingestreut oder die Oberfläche geschlossen, bevor Wasser und Luft entweichen konnten, entsteht unter der obersten Schicht eine Schwachstelle. Nach Monaten lösen sich dann dünne Schuppen, meist dort, wo Autos fahren.

Verbrannte Oberfläche

Zu langes Glätten mit steil gestellten Flügeln auf bereits hartem Beton erzeugt dunkle, glänzende Flecken. Das ist nicht nur ein optischer Mangel: So eine Oberfläche ist oft spröde und zeigt manchmal feine, netzartige Risse.

Fehlende Nachbehandlung

Der häufigste Fehler überhaupt. Eine frisch geglättete Fläche, die in der Sonne oder im Durchzug liegt, trocknet zu schnell aus. Es entstehen Haarrisse, die Oberfläche staubt und verliert an Festigkeit. Beton muss in der Regel mindestens einige Tage feucht gehalten, mit Folie abgedeckt oder nach Herstellerangabe mit einem Nachbehandlungsmittel behandelt werden.

Zu spät oder zu seicht geschnittene Fugen

Beton schwindet beim Erhärten und reißt irgendwo. Die geschnittene Fuge zeigt ihm, wo. Werden die Fugen zu spät oder zu seicht geschnitten, reißt der Beton woanders, oft quer und schief über die ganze Fläche. Die Schnitttiefe liegt in der Regel bei etwa einem Drittel der Plattendicke. Die Feldgröße richtet sich nach Plattendicke und Raumform.

Beschädigte Ränder und Abdrücke

An Wänden, Schwellen und Durchführungen wird von Hand nachgearbeitet, und bei Müdigkeit oder schlechtem Licht wird das leicht schlampig. Typisch sind ein unsauberer Rand beim Garagentor oder Knieabdrücke in einer Ecke.

Wie lange es dauert und wann der Boden belastbar ist

Das Glätten einer üblichen Garage oder Werkstatt dauert samt Betonieren einen Tag, oft mit Arbeit bis in den Abend. Größere Flächen werden abschnittsweise betoniert, und jeder Abschnitt wird am Tag des Betonierens geglättet.

  • Fugenschnitt in der Regel innerhalb von 24 Stunden, je nach Temperatur manchmal schon wenige Stunden nach dem Glätten
  • Vorsichtiges Begehen meist nach 1 bis 2 Tagen
  • Nachbehandlung und Schutz vor Austrocknung ungefähr in der ersten Woche
  • Normale Belastung, etwa das Einfahren mit dem Pkw, meist nach 1 bis 4 Wochen, je nach Beton und Empfehlung des Herstellers
  • Die volle Festigkeit wird in der Regel nach 28 Tagen angegeben
  • Beschichten oder Kleben erst, wenn der vom Hersteller genannte Feuchtewert erreicht ist

Im Winter muss der Beton vor Frost geschützt werden, bis er ausreichend fest ist. Betonieren bei Frost ohne Schutzmaßnahmen ist nicht zu empfehlen. Im Sommer wiederum braucht die Oberfläche Schutz vor direkter Sonne und muss länger feucht gehalten werden.

Anleitung für Heimwerker: kleinen Garagenboden selbst glätten

Manche Bauherren glätten eine Garage oder Werkstatt bis zu einigen Dutzend Quadratmetern selbst. Einen Flügelglätter bekommen Sie im Baumaschinenverleih. Stellen Sie sich aber darauf ein, dass der richtige Zeitpunkt Erfahrung verlangt und der Beton nicht auf Sie wartet. Fangen Sie nicht ohne Helfer an und überlegen Sie, ob es nicht vernünftiger ist, zumindest für das Glätten selbst eine Partie zu beauftragen. Arbeiten Sie mit festem Schuhwerk an der Maschine und achten Sie darauf, dass niemand den rotierenden Flügeln nahe kommt.

  1. Untergrund vorbereiten und verdichten, Folie, Bewehrung auf Abstandhaltern und Randdämmstreifen einbauen.
  2. Fußbodenhöhe an den Wänden markieren, Abziehlatte und Führungsschienen bereitlegen.
  3. Glätter mit Scheibe und Flügeln ausleihen, die Bedienung trocken üben und mit dem Verleih die Rückgabe erst am nächsten Tag vereinbaren.
  4. Für das Glätten geeigneten Beton bestellen und kein Wasser zugeben.
  5. Beton einbringen, verdichten, mit der Latte abziehen und mit dem Glättbrett egalisieren.
  6. Warten, bis der Schuhabdruck nur mehr etwa 2 bis 3 mm tief ist und sich kein Wasser darin sammelt.
  7. Fläche mit der Scheibe in regelmäßigen, überlappenden Bahnen abfahren.
  8. Flügel montieren und deren Anstellwinkel in mehreren Durchgängen schrittweise erhöhen.
  9. Ränder und Ecken mit der Stahltraufel von Hand nachglätten.
  10. Oberfläche sofort mit Nachbehandlungsmittel behandeln oder mit Folie abdecken und einige Tage feucht halten.
  11. Bis zum nächsten Tag die Fugen mit einem Fugenschneider mit Diamantscheibe auf die vorher festgelegte Tiefe schneiden.

Liegen Fußbodenheizung oder Leitungen in der Platte, überlassen Sie den Fugenschnitt jemandem, der genau weiß, wo sie verlaufen.

Den fertigen Boden prüfen und abnehmen

Nehmen Sie den Boden bei Tageslicht ab, idealerweise mit Streiflicht vom Fenster oder von einer Taschenlampe. So sehen Sie Wellen und Flecken, die bei direktem Licht verborgen bleiben. Die Ebenheit prüfen Sie mit einer Zwei-Meter-Latte, die Sie in verschiedenen Richtungen auflegen, und messen den Spalt darunter. Wie viel Abweichung zulässig ist, hängt von der Vereinbarung und vom späteren Belag ab. Legen Sie das deshalb vorher fest, etwa mit Bezug auf die einschlägige ÖNORM.

  • Ebenheit oder Gefälle entsprechen der Vereinbarung, das Wasser rinnt zum Ablauf
  • Die Fußbodenhöhe passt zu Schwellen und Garagentor
  • Die Oberfläche ist gleichmäßig, ohne Wellen, Mulden und Maschinenspuren
  • Die Oberfläche staubt und sandet nicht, wenn Sie mit der Hand darüberstreichen
  • Das Abklopfen mit dem Hammer zeigt keine hohl klingenden Stellen und keine lose Einstreuung
  • Es gibt keine Risse außerhalb der geschnittenen Fugen
  • Die Fugen sind gerade, im vereinbarten Raster und ausreichend tief
  • Ränder an Wänden, Schwellen und Durchführungen sind sauber nachgeglättet und nicht beschädigt
  • Farbunterschiede bei der Einstreuung liegen im vereinbarten Rahmen
  • Sie wurden über Nachbehandlung, Belastungstermin und nötige Trocknungszeit informiert

Häufige Fragen

Nein. Maschinelles Glätten funktioniert nur auf frischem Beton am Tag des Betonierens. Alten Beton kann man schleifen, mit einer selbstverlaufenden Spachtelmasse ausgleichen oder beschichten, aber das ist eine andere Arbeit mit einem anderen Ergebnis.

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