Preisverzeichnis 2026 · Österreich

Händisch eingebrachter Fußbodenestrich bis 7 cm

Der Estrich ist die Schicht zwischen Rohdecke und Bodenbelag. Er gleicht den Untergrund aus, verteilt die Last und schafft eine feste, ebene Fläche für Fliesen, Parkett, Vinyl oder Teppich. Bei der Position „händisch eingebrachter Estrich bis 7 cm“ wird die Mischung direkt auf der Baustelle angemacht, im Mischer oder aus Sackware.

Aktualisiert 09/2026·10 Min. Lesezeit·23 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
€ 12,40/ m²
Richtwert-Spanne
€ 9,92 - € 16,12
Wohnung 60 m²
€ 1860,00
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Betonarbeiten23 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Betonarbeiten
Handverlegter Bodenestrich bis 7 cmm²€ 12,40-
Betonieren der Streifenfundamente in den Aushubm³€ 55,20-
Verlegen und Abziehen Sauberkeitsschichtm²€ 11,05-
Betonieren Bodenplatte 100 mmm²-
Betonieren Bodenplatte 150 mmm²-
Betonieren Bodenplatte 200 mmm²-
Schalung für Fundamente und Wände herstellenm²€ 24,85-
Deckenschalung (System Doka/Peri)m²-
Ausschalen der Deckem²€ 8,00-
Bewehrung bindent€ 483,00-
Verlegen und Binden Baustahlgitter 100×100m²€ 3,75-
Verlegen und Binden Baustahlgitter 150×150m²€ 4,15-
Treppe betonieren inkl. Schalungm³-
Treppenschalung montierenlfm-
Treppenschalung ausbauenlfm€ 16,55-
Maschinenestrich - Zementm²€ 14,50-
Maschinenestrich - Calciumsulfat (selbstnivellierend)m²€ 16,30-
Montage Ziegeldeckem²€ 27,60-
Bitumen-Voranstrichm²-
Verlegung Bitumenabdichtungsbahnm²-
Dehnfugen schneidenlfm€ 6,90-
Maschinelles Glätten der Betonoberflächem²€ 6,20-
Pumpen des Betonsm³-
Summe Arbeit
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Was die Leistung umfasst und wann sich händisches Einbringen lohnt

Zur Position gehören das Anmischen, der Transport innerhalb der Baustelle, das Einbringen auf die geplante Höhe, das Abziehen und das Glätten der Oberfläche. Beim schwimmenden Estrich kommen üblicherweise der Randdämmstreifen und die Abdeckfolie dazu. Wärme- oder Trittschalldämmung, Beschüttung, Bewehrung und der Abbruch des alten Bodens werden meist getrennt verrechnet. Klären Sie deshalb mit dem Professionisten, was genau im Angebot enthalten ist.

Händisch oder gepumpt

Bei großen Flächen im Neubau wird Estrich oft gepumpt. Das geht schnell, und der ganze Boden entsteht in einem Zug. Händisch lohnt es sich dort, wo eine Pumpe wenig Sinn ergibt: in einer kleineren Wohnung, in ein oder zwei Räumen, in einem oberen Stockwerk ohne Möglichkeit, einen Schlauch durchs Stiegenhaus zu legen, im Hoftrakt ohne Zufahrt oder wenn Raum für Raum gearbeitet wird, weil in den übrigen Zimmern noch gewohnt wird. Von Hand haben Sie auch mehr Kontrolle über Details, etwa beim Gefälle zum Bodenablauf im Bad.

Warum gerade bis 7 cm

Die Stärke bestimmt Materialverbrauch, Arbeitsaufwand und Trocknungszeit. Bis sieben Zentimeter passen ein üblicher schwimmender Estrich und die Überdeckung der Rohre einer Fußbodenheizung. Müssen Sie eine größere Höhe ausgleichen, füllen Sie den Rest mit Dämmung oder einer gebundenen Beschüttung, wie sie in Österreich unter Fußbodenaufbauten weit verbreitet ist, und nicht mit dickerem Estrich. Ein dicker Estrich ist schwer, belastet die Decke unnötig und trocknet sehr lange.

Materialien und Bauarten

Zementestrich

Der Zementestrich ist der Klassiker. Er verträgt Feuchtigkeit und eignet sich daher für Bäder, Keller, Garagen und das Erdgeschoß. Beim Erhärten schwindet er, braucht deshalb Dehnfugen und trocknet länger. Als schwimmender Estrich wird er meist rund 5 cm stark ausgeführt, über Heizrohren wird üblicherweise eine Überdeckung von etwa 4,5 cm verlangt. Die genauen Werte gibt der Hersteller der Mischung vor. Von Hand verarbeitet man meist eine erdfeuchte bis plastische Konsistenz, die verdichtet und geglättet wird.

Anhydritestrich

Anhydrit- oder Calciumsulfatestrich ist fließfähig und verläuft fast von selbst in die Ebene. Er kann dünner sein, braucht weniger Fugen und umschließt die Heizrohre sehr gut, deshalb mögen ihn Heizungsinstallateure. Gegen dauernde Feuchte ist er aber empfindlich. Im Freien, in der Garage oder im unbelüfteten Keller hat er nichts verloren. Im Bad geht er, wenn darauf sorgfältig abgedichtet wird. An der Oberfläche bildet sich eine dünne, weichere Schicht, die vor dem Verkleben des Belags abgeschliffen wird. Aus Säcken lässt er sich auch händisch anmischen, auf größeren Flächen wird er wegen des durchgehenden Einbaus aber häufiger gepumpt.

Fertigmischung aus dem Sack oder Baustellenmischung

Sackware hat gleichbleibende Qualität, und der Hersteller gibt die Wassermenge genau an. Wird aus Sand und Zement gemischt, hängt das Ergebnis von der Erfahrung der Partie ab. Der Sand soll scharfkantig und gemischtkörnig sein, meist 0 bis 4 mm, kein feiner Putzsand. Das Verhältnis Zement zu Sand liegt üblicherweise bei etwa 1 : 3 bis 1 : 4. In schwimmende Estriche kommen oft Polypropylenfasern, die das Risiko feiner Haarrisse senken, und ein Fließmittel, damit weniger Wasser nötig ist.

Verbundestrich, Estrich auf Trennlage oder schwimmend

  • Verbundestrich liegt direkt auf festem Beton, verbunden über Grundierung oder Haftbrücke. Er kann dünner sein, der Untergrund muss aber sauber, tragfähig und staubfrei sein.
  • Estrich auf Trennlage liegt auf einer Folie und ist vom Untergrund getrennt. Man nimmt ihn auf alten oder wenig tragfähigen Untergründen.
  • Schwimmender Estrich liegt auf Wärme- oder Trittschalldämmung und berührt weder Wände noch Steigleitungen. In Wohnungen ist er der häufigste, weil er den Trittschall für die Nachbarn unter Ihnen dämpft.

In schwimmende Zementestriche wird manchmal ein Baustahlgitter eingelegt. Es wirkt nur, wenn es ungefähr in der Mitte der Estrichstärke liegt, nicht am Boden. Ein Gitter, das auf die Dämmung niedergetreten wurde, bringt nichts. Ob Sie es überhaupt brauchen, hängt von der Belastung ab und von der Empfehlung des Herstellers oder des Planers.

Vorbereitung, bevor die Partie kommt

Die meisten Estrichprobleme entstehen, bevor überhaupt angemischt wird. Prüfen Sie vor dem Termin:

  • Die Höhe des fertigen Fußbodens: Der Meterriss ist an den Wänden angezeichnet, und Sie wissen, wie dick Fliese oder Parkett samt Kleber wird
  • Die Leitungen im Boden: Strom, Wasser, Abfluss und Heizung sind fertig und befestigt, die Fußbodenheizung hat die Druckprobe hinter sich
  • Den Innenputz: Er wird meist vor dem Estrich gemacht, damit der fertige Boden nicht verschmutzt oder beschädigt wird
  • Eingebaute Fenster und Eingangstür: Zugluft und Frost schaden dem Estrich
  • Die Raumtemperatur: Beim Einbau und einige Tage danach sollte sie nicht unter etwa 5 °C fallen
  • Einen sauberen Untergrund ohne Schutt, Staub, Öl und alte Kleberreste
  • Wasser und Strom direkt auf der Baustelle und einen Mischplatz möglichst nahe am Eingang
  • Den Transportweg: Lift, Stiege und Schutz der allgemeinen Teile des Hauses

Im Mehrparteienhaus sagen Sie der Hausverwaltung rechtzeitig Bescheid über Termin, laute Arbeiten und die Nutzung des Lifts. Die Nachbarn sind dankbar, wenn der Lift mit Platten geschützt ist und das Stiegenhaus abends sauber ist. Ein neuer Estrich mit Dämmung bringt zusätzliches Gewicht auf die Decke. Wenn Sie den Fußbodenaufbau deutlich verändern, etwa wesentlich höher oder schwerer bauen, lassen Sie das vorab von einem Baumeister oder Statiker beurteilen.

So läuft die Arbeit Schritt für Schritt ab

  1. Untergrund und Höhen prüfen. Die Partie misst den Untergrund mit dem Laser ein, sucht den höchsten und tiefsten Punkt und prüft, ob die geplante Stärke überall Platz hat.
  2. Dämmung und Folie. Beim schwimmenden Estrich werden die Dämmplatten dicht gestoßen verlegt und mit Folie abgedeckt, überlappend und an den Wänden hochgezogen. Die Folie verhindert, dass Zementschlämme in die Fugen rinnt und Schallbrücken bildet.
  3. Randdämmstreifen. Rund um den Raum, um Steigleitungen und Zargen wird ein Schaumstreifen geklebt, meist etwa 8 bis 10 mm stark. So kann der Estrich arbeiten und reißt nicht an der Wand.
  4. Lehren setzen. Aus Mörtel entstehen Höhenpunkte oder Lehrenstreifen, alternativ werden Stahlprofile als Lehren eingerichtet. Daran wird später die Latte geführt.
  5. Anmischen. Die Mischung wird im Mischer mit genau dosiertem Wasser angemacht. Zu nasser Estrich lässt sich leichter verteilen, schwindet aber stärker und hat eine schwächere Oberfläche.
  6. Einbringen und Verdichten. Der Estrich wird feldweise eingebracht, verdichtet und mit der Alulatte über die Lehren abgezogen. Anhydrit wird verteilt und mit der Schwabbelstange oder einer Stachelwalze entlüftet.
  7. Glätten. Wenn der Estrich etwas angezogen hat, wird er von Hand oder mit der Glättmaschine geglättet. Wie fein, richtet sich nach dem späteren Belag.
  8. Fugen. In Türdurchgängen und auf großen Flächen wird der Estrich getrennt. Entweder wird vorher ein Fugenprofil gesetzt, oder der frische Estrich wird etwa bis zu einem Drittel der Stärke eingeschnitten.
  9. Nachbehandlung. Zementestrich wird in den ersten Tagen mit Folie oder durch Befeuchten vor zu schnellem Austrocknen geschützt. Die Fenster bleiben zu, Zugluft und direkte Sonne dürfen nicht auf den Boden.

Was die Arbeit erleichtert und was sie aufwendiger macht

Wie viel Aufwand pro Quadratmeter anfällt, hängt stark von der Situation vor Ort ab. Leichter geht es bei:

  • Großen, zusammenhängenden Flächen mit einfachem Grundriss
  • Erdgeschoß oder vorhandenem Lift und kurzem Weg vom Mischer
  • Ebenem Untergrund mit überall ungefähr gleicher Stärke
  • Fertig vorbereiteten Räumen, in denen kein anderes Gewerk noch etwas offen hat

Aufwendiger wird es bei:

  • Vielen kleinen Räumen, Gängen und Nischen
  • Oberen Stockwerken ohne Lift, wenn jeder Sack und jeder Kübel über die Stiege getragen wird
  • Unebenem Untergrund mit großen Stärkenunterschieden
  • Gefälle zu Bodenabläufen und bodenebenen Duschen
  • Fußbodenheizung mit dicht verlegten Rohren, um die vorsichtig gearbeitet werden muss
  • Arbeiten in der Kälte, wenn beheizt und der Estrich länger geschützt werden muss
  • Einbau in Etappen statt in einem durchgehenden Arbeitsgang

Abstimmung mit anderen Gewerken, Trocknung und Zeitplan

Vor dem Estrich

Elektrotechniker und Installateur müssen im Boden fertig sein. Später lässt sich nichts mehr nachstemmen, ohne Estrich und Dämmung zu beschädigen. Planen Sie eine Fußbodenheizung, vereinbaren Sie mit dem Installateur, dass das System beim Einbringen unter Druck steht. Eine undichte Stelle sehen Sie dann sofort. Denken Sie auch an Zargenhöhe und Türschwellen, damit die Türen nach dem Verlegen des Belags nicht streifen.

Wie lange es dauert und wann man darauf gehen kann

Eine übliche Wohnung schafft eine erfahrene Partie händisch meist in ein bis zwei Tagen. Zementestrich ist in der Regel nach 24 bis 48 Stunden vorsichtig begehbar, leichte Belastung verträgt er nach einigen Tagen, die volle Festigkeit erreicht er nach etwa 28 Tagen. Anhydrit ist oft früher begehbar, laut Hersteller meist innerhalb von zwei Tagen. Für die Trocknung gilt als grobe Faustregel: Zementestrich trocknet bei den ersten vier Zentimetern etwa einen Zentimeter pro Woche, danach langsamer. Ein Estrich mit 5 cm lässt das Verlegen des Belags also frühestens nach einigen Wochen zu, bei Kälte und ohne Lüften noch später.

Nach dem Estrich

Bei Fußbodenheizung wird nach Protokoll aufgeheizt: Die Temperatur wird schrittweise erhöht, gehalten und wieder abgesenkt. Bei Zementestrich beginnt man üblicherweise frühestens nach drei Wochen, bei Anhydrit laut Hersteller früher. Vor dem Verlegen wird die Restfeuchte gemessen, verlässlich mit der CM-Methode. Für Zementestrich unter Parkett und Vinyl werden meist etwa 2 % oder weniger verlangt, für Anhydrit etwa 0,5 %, bei Fußbodenheizung noch weniger. Die genauen Grenzwerte geben die Hersteller von Belag und Kleber vor, auch die einschlägigen ÖNORMEN für Estrich- und Bodenlegerarbeiten enthalten Vorgaben dazu. Danach folgen bei Bedarf Schleifen, Grundieren, im Bad die Abdichtung und erst zum Schluss Fliesen oder Boden.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

  • Fehlender Randdämmstreifen. Der Estrich drückt gegen die Wand, reißt am Rand, und die Nachbarn unten hören jeden Schritt.
  • Keine Fuge im Türdurchgang. Nach einiger Zeit zeigt sich genau unter der Tür ein Riss, der sich in die Fliesen fortsetzt.
  • Zu viel Wasser in der Mischung. Die Oberfläche staubt und sandet ab, der Estrich schwindet stärker und reißt.
  • Zu schnelles Austrocknen. Offene Fenster im Sommer oder ein Bautrockner gleich nach dem Einbau führen zu Rissen und aufgewölbten Feldrändern, dem sogenannten Schüsseln.
  • Belag zu früh verlegt. Parkett wölbt sich, Vinyl löst sich, Fliesen können hohl klingen oder springen.
  • Zu wenig Überdeckung über den Rohren. Über den Heizrohren entstehen Längsrisse, und der Boden wird ungleichmäßig warm.
  • Staubiger Untergrund beim Verbundestrich. Der Estrich verbindet sich nicht, klingt beim Abklopfen hohl und kann sich unter Last lösen.
  • Baustahlgitter am Boden. Die Bewehrung wirkt nicht, die Risse kommen trotzdem.

In der Praxis zeigt sich oft, dass der Estrich gut gemacht ist und der Fehler erst durch Ungeduld beim Verlegen passiert. Eine Feuchtemessung ist deutlich einfacher als ein neuer Parkettboden.

Anleitung für Heimwerker: Estrich in einem kleinen Raum

Einen Estrich im Abstellraum, Keller oder einem kleinen Zimmer schaffen Sie auch selbst, wenn Sie einen Mischer, eine lange Latte und eine helfende Hand haben. Bei größeren Flächen, bei Fußbodenheizung oder bei schwimmendem Estrich in einer Wohnung über Nachbarn holen Sie besser einen Fachbetrieb. Für den ersten Versuch greifen Sie zur Fertigmischung aus dem Sack.

  1. Untergrund reinigen, Staub absaugen und größere Löcher ausbessern.
  2. Höhe des fertigen Estrichs vom Meterriss aus an den Wänden anzeichnen.
  3. Beim Verbundestrich den Untergrund nach Herstellerangabe grundieren, beim schwimmenden Estrich Dämmung und Folie verlegen.
  4. Randdämmstreifen rundum und um alle Rohre kleben.
  5. Lehrenprofile setzen oder Mörtelstreifen auf Höhe der Markierung ziehen und anziehen lassen.
  6. Mischung mit genau der Wassermenge laut Sack anmachen, immer nur so viel, wie sich rechtzeitig verarbeiten lässt.
  7. Vom hintersten Eck Richtung Tür einbringen, verdichten und mit der Latte über die Profile abziehen.
  8. Profile herausnehmen, Rillen mit Mischung füllen und die Oberfläche mit der Glättkelle glätten.
  9. Estrich mit Folie abdecken, Fenster schließen und einige Tage nicht belasten.
  10. Vor dem Verlegen des Belags die Feuchte messen lassen oder die Trocknungszeit laut Hersteller einhalten.

So prüfen Sie den fertigen Estrich bei der Übergabe

Die Ebenheit prüfen Sie mit einer zwei Meter langen Latte, die Sie an verschiedenen Stellen und in verschiedene Richtungen auflegen. Unter verklebten Belägen, großformatigen Fliesen und Vinyl sind meist nur wenige Millimeter Abweichung auf zwei Meter zulässig, die genaue Anforderung nennt der Hersteller des Belags. Fahren Sie mit einem Schlüssel oder Nagel über die Oberfläche. Sie soll sich nur ritzen lassen und nicht absanden. Durch Abklopfen mit einem kleinen Hammer finden Sie Hohlstellen.

  • Der Estrich hat in allen Räumen die vereinbarte Höhe bezogen auf den Meterriss
  • Der Randdämmstreifen läuft rundum, der Estrich berührt nirgends Wand oder Rohr
  • In Türdurchgängen und auf großen Flächen sind die vereinbarten Fugen vorhanden
  • Unter der Latte zeigen sich keine größeren Spalten oder Buckel
  • Die Oberfläche sandet nicht ab, staubt nicht und klingt beim Abklopfen nicht hohl
  • Es gibt keine größeren Risse, feine Haarrisse sind nur vereinzelt und oberflächlich
  • Das Gefälle im Bad führt zum Ablauf, und es bleibt kein Wasser stehen
  • Sie haben Estrichart, Einbaudatum und empfohlene Trocknungszeit schriftlich erhalten
  • Bei Fußbodenheizung sind Termin und Ablauf des Aufheizens vereinbart
  • Vor dem Verlegen des Belags ist die Restfeuchtemessung dokumentiert

Häufige Fragen

Das hängt von Art, Stärke, Temperatur und Lüftung ab. Ein Zementestrich mit rund 5 cm braucht meist mehrere Wochen, Anhydrit ist oft schneller. Sicherheit gibt nur die CM-Messung, der Kalender allein reicht nicht.

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