Badsanierung und Budget: So messen und berechnen Sie Ihr Bad selbst

NUMIQ-TeamVeröffentlicht: Aktualisiert: 11 min
Wohnungseigentümer misst mit dem Maßband eine Wand im alten Badezimmer vor der Sanierung ab und notiert die Maße in einem Notizbuch
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Der Professionist kommt, schaut sich um, nickt bedächtig und nennt eine Zahl. Sie haben keine Ahnung, ob die gut oder schlecht ist. Diese Anleitung zeigt, wie Sie Ihr Bad selbst ausmessen und durchrechnen, damit Sie beim Kostenvoranschlag wissen, was Sie da eigentlich lesen.

Inhaltsverzeichnis
  1. Kurz gesagt
  2. Warum Sie Ihr Bad durchrechnen sollten, bevor Sie Handwerker anrufen
  3. Was Sie im Bad alles abmessen sollten
  4. Bodenfläche
  5. Fläche der Wandfliesen
  6. Längen von Ecken und Kanten
  7. Anschlüsse für Wasser, Abfluss und Strom
  8. Öffnungen und Durchführungen
  9. Anleitung für Heimwerker: So messen Sie Ihr Bad aus
  10. So berechnen Sie den Verschnitt bei Wand- und Bodenfliesen
  11. Liste der Positionen nach Gewerken
  12. Abbruch und Demontage
  13. Wasser und Abfluss
  14. Elektroinstallation
  15. Maurerarbeiten
  16. Abdichtung
  17. Wand- und Bodenfliesen
  18. Sanitär und Zubehör
  19. Arbeit, Hilfsmaterial und Hauptmaterial
  20. Was in Kostenvoranschlägen oft fehlt
  21. So vergleichen Sie zwei Kostenvoranschläge fürs Bad
  22. Gleiche Mengen
  23. Gleicher Umfang
  24. Mengeneinheiten
  25. Regiestunden oder Positionen
  26. Reserve für Überraschungen in Altbauwohnungen
  27. So berechnen Sie das Budget für Ihr Bad in NUMIQ
  28. Ähnliche Artikel

Kurz gesagt

Ein Budget fürs Bad entsteht nicht durch Schätzen Pi mal Daumen, sondern aus den Ausmaßen. Messen Sie Boden, Wände, Ecken und Öffnungen ab und zählen Sie alle Anschlüsse für Wasser, Abfluss und Strom. Danach teilen Sie die Arbeiten nach Gewerken auf und trennen Arbeit von Material. Erst mit so einer Liste können Sie zwei Kostenvoranschläge fürs Bad so vergleichen, dass Sie nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Warum Sie Ihr Bad durchrechnen sollten, bevor Sie Handwerker anrufen

Weil Sie sonst ein Spiel spielen, dessen Regeln nur einer kennt. Der Handwerker weiß, wie viele Quadratmeter Fliesen er vor sich hat. Sie nicht. Wenn Sie Ihr Bad selbst ausmessen, ändert sich das ganze Gespräch. Sie bitten nicht mehr um einen Preis, Sie fragen nach konkreten Positionen.

Das hat auch ganz praktische Vorteile. Sie bestellen Material leichter, merken schnell, wenn jemand die doppelte Fläche rechnet, und können in Ruhe überlegen, wo Sie sparen wollen und wo lieber nicht. Und noch etwas: Handwerker arbeiten gern für Leute, die wissen, was sie wollen. Das ist kein Klischee, das spart auf beiden Seiten Zeit.

Wenn Sie sich fragen, wie man eine Badsanierung ohne Erfahrung berechnet, ist die Antwort einfach. Maßband, Papier, Bleistift und ein ruhiger Nachmittag. Volksschulmathematik reicht völlig.

Klären Sie vor dem Rechnen noch die Formalitäten. Was bei einem Umbau melde- oder bewilligungspflichtig ist, regelt in Österreich das jeweilige Landesbaurecht, und das ist nicht überall gleich. Fragen Sie daher im Zweifel vorab bei der Baubehörde nach, in der Regel beim Bauamt Ihrer Gemeinde. In einem Mehrparteienhaus sollten Sie außerdem die Hausverwaltung oder die Eigentümergemeinschaft informieren, vor allem wenn an Steigleitungen oder gemeinsamen Leitungen gearbeitet wird. Ein Blick in die Hausordnung schadet auch nicht, Stichwort Lärm und Bauzeiten.

Was Sie im Bad alles abmessen sollten

Lieber zweimal messen. Alte Wände sind selten gerade oder rechtwinklig, eine Wand kann oben also ein anderes Maß haben als unten. Gerechnet wird mit dem größeren Wert.

Bodenfläche

Länge mal Breite. Hat das Bad eine Nische oder ist es L-förmig, teilen Sie es in Rechtecke und zählen die Flächen zusammen. Messen Sie den ganzen Boden, auch den unter der Badewanne, wenn die rausgerissen und ersetzt wird. Von der Bodenfläche hängen dann Bodenfliesen, Ausgleichsmasse, Grundierung und Abdichtung ab.

Fläche der Wandfliesen

Die Grundformel ist simpel: Umfang des Raums mal Fliesenhöhe, minus Tür und Fenster. Der Umfang ist die Summe aller Wandlängen. Die Fliesenhöhe ist die Höhe, bis zu der Sie die Wände verfliesen wollen, nicht unbedingt die Raumhöhe. Manche fliesen bis zur Decke, manche bis Türstockhöhe, manche nur rund um Dusche und Waschbecken.

Achtung auf versteckte Flächen. Die Vorwand für das Hänge-WC, die verflieste Wannenschürze, ein gemauertes Ablagebord oder eine Nische bringen Quadratmeter, die man auf den ersten Blick nicht sieht. Rechnen Sie diese extra und zählen Sie sie dazu.

Längen von Ecken und Kanten

Ecken werden in Laufmetern gemessen. Die brauchen Sie für Dichtbänder, Silikon und Eckprofile. Rechnen Sie die senkrechten Innenecken (Fliesenhöhe mal Anzahl der Ecken), die Ecke zwischen Wand und Boden (ungefähr Bodenumfang minus Tür) und den Umfang von Badewanne oder Duschtasse. Außenecken, an denen die Fliesen auf einer Kante zusammentreffen, messen Sie separat. Dort kommen Profile hin oder die Kanten werden auf Gehrung geschliffen.

Anschlüsse für Wasser, Abfluss und Strom

Hier wird nicht gemessen, hier wird gezählt. Jedes Gerät hat seine Anschlüsse. Das Waschbecken braucht Kaltwasser, Warmwasser und Abfluss. Die Waschmaschine Kaltwasser und Abfluss. Das WC Kaltwasser und Abfluss. Dusche oder Badewanne Warmwasser, Kaltwasser und Abfluss. Beim Strom zählen Sie Steckdosen, Leuchten, Schalter, Lüfter, Boiler und gegebenenfalls einen elektrischen Handtuchheizkörper.

Öffnungen und Durchführungen

Tür, Fenster, Lüftungsgitter, Revisionsöffnung zu den Steigleitungen. Notieren Sie die Maße. Öffnungen ziehen Sie von der Fliesenfläche ab, die Laibungen von Fenster und Tür kommen dafür wieder dazu. Kleine Öffnungen bis etwa einen halben Quadratmeter werden in der Regel nicht abgezogen, weil rundherum mehr Arbeit anfällt, nicht weniger.

Anleitung für Heimwerker: So messen Sie Ihr Bad aus

  1. Länge und Breite des Bodens an zwei Stellen messen und das größere Maß notieren.
  2. Bodenfläche berechnen und bei verwinkeltem Grundriss in Rechtecke aufteilen.
  3. Alle Wände messen, zum Umfang addieren und mit der Fliesenhöhe multiplizieren.
  4. Tür- und Fensterfläche abziehen, Laibungen, Vorwand und Wannenschürze dazurechnen.
  5. Senkrechte Ecken, Bodenfuge und Wannenumfang in Laufmetern messen.
  6. Anschlüsse für Wasser, Abfluss und Strom pro Gerät zusammenzählen.
  7. Eine einfache Skizze mit Maßen und Position der Geräte zeichnen.
  8. Verschnitt zur Wand- und Bodenfläche dazurechnen und auf ganze Pakete aufrunden.

Die Skizze muss kein Kunstwerk sein. Es reicht, wenn der Handwerker daraus erkennt, wo die Tür ist, wo die Steigleitung verläuft und wo Sie das Waschbecken haben wollen. Fotografieren Sie sie ab und schicken Sie sie gemeinsam mit Fotos vom Bad. Das erspart Ihnen einen unnötigen Besichtigungstermin.

So berechnen Sie den Verschnitt bei Wand- und Bodenfliesen

Fliesen werden geschnitten. Die Stücke an den Rändern, rund um Rohre und in den Ecken landen im Bauschutt. Kaufen Sie deshalb nie genau so viel, wie die Berechnung ergibt.

Als Richtwert rechnet man beim geraden Verlegen eines gängigen Formats meist mit rund zehn Prozent Verschnitt. Bei diagonaler Verlegung, Fischgrät oder Großformat steigt der Verschnitt, als Orientierung auf etwa fünfzehn Prozent und manchmal auch mehr. Großformat heißt zwar weniger Fugen, aber jeder falsche Schnitt kostet mehr und aus den Reststücken lässt sich oft nichts mehr machen. Auch ein kleines Bad mit vielen Ecken, Nischen und Durchführungen treibt den Verschnitt nach oben, weil der Anteil geschnittener Fliesen größer ist.

Eine genauere Zahl nennt Ihnen der Fliesenleger, sobald er Format und Verlegeart kennt. Manchmal gibt auch der Hersteller oder Händler einen empfohlenen Verschnitt an. Außerdem gilt:

  • Runden Sie auf ganze Pakete auf, einzelne Fliesen aus dem Karton verkauft meist niemand.
  • Kaufen Sie aus einer einzigen Produktionscharge, der Farbton kann zwischen Chargen abweichen.
  • Legen Sie ein paar Fliesen für spätere Reparaturen zur Seite. In zehn Jahren bekommen Sie dieselben nicht mehr.
  • Dekore und Bordüren rechnen Sie in Stück oder Laufmetern, nicht nach Fläche.

Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, was das Verlegen selbst umfasst, schauen Sie sich die Fliesenlegerarbeiten und ihre einzelnen Positionen an.

Liste der Positionen nach Gewerken

Eine Badsanierung ist nicht eine Arbeit. Es sind mehrere Gewerke, die sich in einer genauen Reihenfolge abwechseln. Wenn Sie sie aufschlüsseln, sehen Sie, woraus sich die Preise zusammensetzen. Wie die Arbeiten zeitlich aufeinander folgen, beschreibt der Artikel über den Ablauf einer Badsanierung Woche für Woche.

Abbruch und Demontage

Demontage der Sanitärgegenstände, Abschlagen von Wand- und Bodenfliesen, eventuell Ausbau einer alten Fertigteil-Nasszelle, Hinaustragen und Abtransport des Schutts. Umfang und Mengeneinheiten finden Sie bei den Positionen Abbrucharbeiten. Schutt wird nach Volumen oder Anzahl der Mulden abgerechnet, nicht nach Tagesverfassung.

Wasser und Abfluss

Neue Kalt- und Warmwasserleitungen, Abflüsse, Anschlüsse für die Geräte, Ventile, Anschluss an die Steigleitung und Druckprobe. Die Positionen sind bei den Installateurarbeiten übersichtlich aufgelistet. Hängt im Bad eine Gastherme oder ein Gasdurchlauferhitzer, darf an der Gasleitung nur ein dafür befugter, konzessionierter Installateur arbeiten.

Elektroinstallation

Neue Leitungen, Steckdosen, Leuchten, Lüfter, Zuleitung für den Boiler und die Überprüfung samt Befund. Elektroarbeiten darf nur ein befugter Elektrotechniker durchführen. Die Aufschlüsselung finden Sie bei den Positionen Elektroinstallationsarbeiten.

Maurerarbeiten

Wände begradigen, verputzen, Vorwand aus Gipskarton, Schlitze zumauern, Ausgleichsmasse am Boden, eventuell die Türöffnung anpassen.

Abdichtung

Grundierung, Abdichtungsanstrich, Dichtbänder in den Ecken und Dichtmanschetten an den Durchführungen. Gerechnet wird nach der Fläche und den Laufmetern, die Sie schon gemessen haben. Die Position finden Sie als Abdichtungsanstrich rund um Badewanne, Waschbecken und unter der Dusche.

Wand- und Bodenfliesen

Verlegen der Wand- und Bodenfliesen, Verfugen, Profile, Schnitte und Kantenschliff, Silikonfugen in den Ecken.

Sanitär und Zubehör

Montage von Waschbecken, WC, Badewanne oder Dusche, Armaturen, Spiegel, Unterschrank, Halterungen, Haken und Handtuchheizkörper. Jedes Stück wird einzeln abgerechnet, eine genaue Stückliste zahlt sich also aus.

Arbeit, Hilfsmaterial und Hauptmaterial

Hier verheddern sich Angebote am häufigsten. Drei Dinge werden gern vermischt, und Sie müssen sie getrennt sehen.

  • Arbeit ist das, was der Handwerker mit seinen Händen und seinem Werkzeug erledigt. Verlegen, Montieren, Abbrechen.
  • Hilfsmaterial ist alles, was in der Wand oder unter den Fliesen verschwindet. Fliesenkleber, Fugenmasse, Grundierung, Abdichtung, Dichtbänder, Silikon, Gipskarton, Profile, Rohre, Kabel, Dosen.
  • Hauptmaterial ist das, was Sie aussuchen. Wand- und Bodenfliesen, Waschbecken, WC, Badewanne, Duschtrennwand, Armaturen, Leuchten.

Das Hauptmaterial kauft oft der Kunde selbst, damit er Design und Preis im Griff hat. Das Hilfsmaterial besorgt meistens der Handwerker, weil er weiß, welchen Kleber und welche Abdichtung er braucht. Halten Sie das schriftlich fest. Sonst passiert der Klassiker: Jeder glaubt, der andere kauft den Kleber.

Lassen Sie sich im Angebot bei jeder Position klar dazuschreiben, ob Material dabei ist oder nur die Arbeit. Dieselbe Position mit und ohne Material sind zwei völlig verschiedene Zahlen.

Was in Kostenvoranschlägen oft fehlt

Ein Angebot kann günstig aussehen, bis Sie draufkommen, was nicht drinsteht. Gehen Sie diese Liste durch und haken Sie bei jedem Punkt ab, ob er im Angebot vorkommt:

  • Abtransport und Entsorgung des Schutts inklusive Mulde,
  • Revisionsklappen zu Steigleitungen und Ventilen,
  • Druckprobe der Wasserleitung,
  • Prüfbefund der Elektroinstallation,
  • Lüfter samt Anschluss,
  • Silikonfugen in den Ecken und rund um die Sanitärgegenstände,
  • Eck- und Abschlussprofile für die Fliesen,
  • Anpassen oder Kürzen der Tür, wenn der Boden höher wird,
  • Begradigen von Wänden und Boden vor dem Verfliesen,
  • Materiallieferung und Hinauftragen ins Stockwerk,
  • Endreinigung nach Abschluss der Arbeiten.

Nichts davon ist exotisch. Das alles fällt bei fast jedem Bad an. Steht es nicht im Angebot, hat der Handwerker es entweder vergessen, oder es kommt später als „Zusatzleistung“ daher. Fragen Sie nach, bevor Sie unterschreiben. Zu weiteren Details wie Lüftung oder Silikon finden Sie Zusammenhänge auf der Seite zu den Kosten einer Badsanierung inklusive Arbeit und Material.

So vergleichen Sie zwei Kostenvoranschläge fürs Bad

Zwei Angebote, zwei Zahlen, eine schaut besser aus. Verglichen wird aber der Inhalt, nicht das Ergebnis in der letzten Zeile.

Gleiche Mengen

Schauen Sie, wie viele Quadratmeter Fliesen der eine rechnet und wie viele der andere. Weichen die stark ab, hat einer vermutlich nach Augenmaß gerechnet. Ihre eigenen Ausmaße sind hier der Schiedsrichter.

Gleicher Umfang

Rechnen beide mit dem Abbruch? Mit der Vorwand? Mit neuen Leitungen oder nur mit dem Anschluss an die alten? Das billigere Angebot enthält manchmal schlicht weniger Arbeit.

Mengeneinheiten

Quadratmeter, Laufmeter, Stück, Komplettleistungen. Vorsicht bei Positionen wie „komplett“ oder „pauschal“. Die sind nicht schlecht, aber Sie sollten wissen, was genau drinsteckt. „Elektro komplett“ kann drei Steckdosen bedeuten oder eine komplett neue Installation samt Befund.

Regiestunden oder Positionen

Ein Angebot nach Regiestunden ist fair bei kleinen und schwer vorhersehbaren Arbeiten. Bei einem ganzen Bad lässt es sich aber schwer vergleichen, weil Sie nicht wissen, wie viele Stunden es am Ende werden. Ein Angebot nach Positionen gibt Ihnen einen klaren Rahmen. Bekommen Sie eines nach Stunden und eines nach Positionen, bitten Sie den ersten zumindest um eine Schätzung der Stunden pro Arbeitsphase.

Wie Sie sich bei der Wahl der ganzen Firma, nicht nur beim Preis, nicht die Finger verbrennen, lesen Sie im Artikel 9 wichtige Tipps, wie Sie den richtigen Handwerksbetrieb finden.

Reserve für Überraschungen in Altbauwohnungen

Ein altes Bad ist wie ein Überraschungsei, nur ohne Schokolade. Bevor Sie es aufmachen, wissen Sie nicht, was drin ist.

Nach dem Abschlagen der Fliesen kann sich herausstellen, dass der Putz nur noch aus Gewohnheit hält. Dass unter den Bodenfliesen ein Hohlraum ist. Dass die alten verzinkten Stahlrohre zugewachsen sind oder die Steigleitung schlechter ausschaut, als Ihnen lieb ist. Die Elektrik kann noch aus alten Leitungen ohne Schutzleiter bestehen. Und der Boden muss nicht einmal annähernd eben sein.

Nichts davon sieht der Handwerker bei der Besichtigung, er hat ja keinen Röntgenblick. Planen Sie deshalb im Budget eine Reserve ein, die für nichts Konkretes verplant ist. Je älter die Wohnung und je weniger Sie über frühere Umbauten wissen, desto größer. Brauchen Sie die Reserve nicht, geht sich eine schönere Armatur aus. Brauchen Sie sie doch, müssen Sie nicht mitten in der Baustelle überlegen, woher Sie das Geld für neue Rohre nehmen.

Vereinbaren Sie mit dem Handwerker auch, wie mit solchen Überraschungen umgegangen wird. Am besten so, dass er sie Ihnen zeigt, fotografiert und Ihnen vor dem Weiterarbeiten sagt, was das zusätzlich kostet.

So berechnen Sie das Budget für Ihr Bad in NUMIQ

Wenn Sie die Ausmaße haben, ist der Rest nur noch Zusammenstellen. In NUMIQ wählen Sie Positionen aus der Preisliste für Bauarbeiten, zum Beispiel Fliesen abschlagen, Bodenfliesen verlegen, Wasseranschluss oder WC-Montage. Zu jeder geben Sie die Menge ein, die Sie gemessen haben. Daraus entsteht ein Budget nach Positionen, in dem Sie Arbeit, Material und Summen pro Gewerk sehen.

So ein Budget hilft Ihnen gleich doppelt. Zuerst als Orientierung, mit welcher Summe Sie rechnen sollten. Danach als Vorlage zum Vergleichen der Kostenvoranschläge, weil Sie dieselben Positionen und dieselben Mengen haben und nur noch die Zahlen der Handwerker danebenlegen. Dem Handwerker wiederum hilft es, ein übersichtliches Angebot zu erstellen, statt es schnell auf einem Zettel zusammenzuschreiben.

Wenn Sie zuerst sehen möchten, in welchem Rahmen sich Badsanierungen üblicherweise bewegen und wovon das abhängt, werfen Sie einen Blick auf die Seite zur Badsanierung in der NUMIQ-Preisliste. Danach rechnen Sie in der App Ihr eigenes Bad durch, mit Ihren Metern und Ihren Stückzahlen.

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